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Riester-Banksparplan

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Wie funktioniert ein Riester-Banksparplan, wie sicher ist er wirklich und wo kann man das heute noch abschließen.

Inhalt dieser Seite
  1. Wie funktioniert ein Banksparplan?
  2. Vor und Nachteile
  3. Kosten
  4. Für wen eignet sich der Banksparplan?
  5. Banksparpläne vergleichen
  6. Individuelle Auszahlung

Das Wichtige in Kürze

  • Riester-Banksparpläne sind eine flexible und sichere Form der Altersvorsorge.
  • Im Gegensatz zu anderen Riester-Produkten fallen für Banksparpläne keine Abschlussgebühren und Provisionen an.
  • Der Markt für Banksparpläne ist relativ klein, lassen Sie sich daher von einem Experten beraten!

Wie funktioniert ein Riester-Banksparplan?

Riester-Banksparpläne sind eine besonders unkomplizierte Form der staatlich geförderten Altersvorsorge. Grundlage bildet ein Sparvertrag, in den Anleger monatlich einzahlen können. Wie hoch die Verzinsung des Sparvermögens dabei ausfällt, hängt vom offiziellen Referenzzinssatz ab. Dieser wird ungefähr viermal im Jahr von den Banken an die Sparzinsen am Markt angepasst. In der Regel betragen die Kosten für diese Vorsorgeform in etwa 0,5 Prozent.

Wie genau die Verzinsung im Rahmen eines Banksparplans aussieht, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Einige Banken bieten ihren Kunden einen garantierten Mindestzinssatz an, andere zahlen am Ende der Ansparphase zudem einen Bonuszins aus, dessen Höhe sich nach der Laufzeit des Sparvertrags richtet.

Riester-Banksparplan mit staatlicher Förderung

Mit einem Riester-Sparplan können sich förderfähige Sparer gezielt staatliche Zulagen sichern. Wer mindestens vier Prozent des Bruttoeinkommens einzahlt, erhält die volle Grundzulage der Riester-Förderung von 175 Euro im Jahr. Familien können sich zudem Kinderzulagen von bis zu 300 Euro pro Kind sichern. Bis zu einem Maximalbetrag von 2.100 Euro im Jahr lassen sich die Einzahlungen in den riestergeförderten Sparvertrag zudem von der Steuer absetzen. Wie bei allen Produkten der Riester-Rente müssen die Auszahlungen während der Rentenphase versteuert werden. Der Steuersatz fällt im Alter jedoch meist geringer aus als während des Berufslebens, weswegen die nachgelagerte Versteuerung für viele Verbraucher ein Vorteil ist.

Zwei Arten von Riester-Banksparplänen

Anpassung an Umlaufrendite

Dabei orientiert sich der Zinssatz an der Umlaufrendite. Darunter versteht man den durchschnittlichen Renditewert aller inländischen, bereits emittierten Anleihen erster Bonität. Sie wird täglich von der Deutschen Bundesbank emittiert. Der Zinssatz ist so stets aktuell.

Gleitender Referenzzins

Für den Gleitzins wird der Durchschnitt verschiedener Renditen über einen längeren Zeitraum hin ermittelt. Sinkende oder auch steigende Zinsen wirken sich so erst mit Verzögerung auf die Verzinsung des Sparvertrags aus.

Welche Vor- und Nachteile bietet ein Riester-Banksparplan?

Bevor Anleger sich für einen Banksparplan entscheiden, sollten Sie sich über die Vor- und Nachteile eines Riester-Sparplans informieren. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

Vorteile:

  • Für einen Riester-Sparplan fallen keine Provisionen oder Abschlusskosten an.
  • Transparenz: Anleger können die Höhe ihres Guthabens jederzeit einsehen.
  • Flexibilität: Anleger können ihr Guthaben zum Beispiel jederzeit verlustfrei entnehmen und das Geld in selbstgenutztes Wohneigentum investieren.
  • Sicherheit: Im Falle einer Insolvenz des Geldinstituts ist das Guthaben durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro abgesichert.
  • Geringe Abschläge, da Sparer nicht auf eine Versicherungsgesellschaft angewiesen ist.
  • Kein Verlustrisiko bei frühzeitigem Ausstieg aus dem Vertrag

Nachteile:

  • Häufig fällt die Rendite gering aus.
  • Nur noch wenig Angebote an Banksparplänen auf dem Markt
  • Keine garantierte Rentenhöhe

Mehr zu den Vor- und Nachteilen der Riester-Rente allgemein lesen Sie hier:

Vorteile und Nachteile der Riester-Rente

Experten-Tipp: Mit der richtigen Beratung clever sparen

“Durch die staatliche Riester-Förderung und die zwar niedrigen, aber sicheren Zinsen sind Riester-Banksparpläne weiterhin eine attraktive Altersvorsorge. Da sich viele Banken aus dem Geschäft mit den Sparverträgen zurückgezogen haben, kann es sich jedoch schwierig gestalten, am Markt das passende Angebot zu finden. Der Riester-Banksparplan ist auch nicht für jeden Anleger das beste Produkt. ”

Foto von Patrick Knittel
Signatur von Patrick Knittel
Patrick Knittel
Berater

Banksparplan – Welche Kosten fallen an?

Grundsätzlich fallen für diese Form der Altersvorsorge keine Provision oder Abschlussgebühren an. Dennoch ist auch der Banksparplan nicht frei von Kosten. Anbieter von Riester-Produkten erheben grundsätzlich Gebühren für den Aufwand, den die Verwaltung des Riester-Vertrags verursacht. Neben den Verwaltungskosten erheben einige Anbieter weiterhin Kontoführungsgebühren. Diese werden entweder jährlich oder zum Ende der Laufzeit vom Sparguthaben abgezogen. Möchten sich Anleger ihr Guthaben als monatliche Rente auszahlen lassen, können die Banken dafür eine zusätzliche Gebühr erheben, da die monatliche Auszahlung für sie mit höherem Aufwand verbunden ist.

Wer gehört zu den Testsiegern bei den Riester-Banksparplänen?

Bei der Wahl des richtigen Riester-Produkts können unabhängige Testergebnisse eine hilfreiche Orientierung bieten. Wir haben Ihnen auf unserer separaten Seite zum Thema die aktuellen Testsieger der Riester-Rente zusammengetragen:

Riester-Rente im Test: Aktuelle Ergebnisse

Für wen eignet sich ein Riester-Banksparplan?

Ein Riester-Sparplan eignet sich vor allem für sicherheitsbewusste Sparer, die zugleich Wert auf eine flexible Geldanlage legen. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, welche Anlageform die richtige ist, kann zunächst in einen Riester-Banksparplan investieren und das Geld später verlustfrei in ein anderes Riester-Produkt übertragen. Gut geeignet sind die Sparverträge auch für Anleger, die den Bau oder Kauf einer Immobilie planen. Auch ältere Sparer, die nach einer Geldanlage für zehn bis 20 Jahre suchen, sind mit einem Riester-Sparplan gut beraten.

Für jüngere Anleger bieten dagegen andere geförderte Anlageformen, wie etwa Riester-Fondssparpläne, höhere Renditechancen.

Weitere Arten der Riester-Rente

Riester-Banksparpläne vergleichen

Wer sich für einen Riester-Banksparplan interessiert, sollte die Angebote am Markt genau vergleichen. Wenn die Kosten für die Sparverträge auch allgemein niedrig sind, können sie sich doch von Anbieter zu Anbieter unterscheiden.

Sparer sollten darauf achten, welche Gebühren für die Verwaltung und Kontoführung erhoben werden. Zusätzlich sollten Anleger prüfen, welcher Anbieter Bonuszinsen auszahlt. So lässt sich noch ein kleiner Zuschuss zur Altersvorsorge sichern.

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Auszahlungsphase individuell festlegen

Zu Beginn der Rentenphase können Anleger wählen, wie sie sich ihre Riester-Rente auszahlen lassen möchten:

  • Das Kapital wird sofort als lebenslange monatliche Rente ausbezahlt.
  • Das Geld wird zunächst gemäß eines Bankauszahlplans ausbezahlt, erst mit dem vollendeten 85. Lebensjahr tritt eine aufgeschobene Renten­versicherung in Kraft und Anleger erhalten eine monatliche Leibrente.

Wie bei allen Riester-Produkten können sich Anleger zudem zu Beginn der Auszahlungsphase maximal 30 Prozent des Kapitals auf einmal auszahlen lassen.

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Katharina Tennius
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Verfasst von Lara Claussen & Team
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