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Berufs­gruppen

Bei der Wahl einer passenden Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es unter anderem auf die Berufsgruppe des Versicherungsnehmers an. Die Versicherer unterscheiden dabei fünf Risikoklassen.
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Berufsunfähigkeitsversicherung: Eingruppierung der Berufsgruppen

Grundsätzlich ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für jeden Berufstätigen geeignet. Doch weil manche Berufe größeren Risiken ausgesetzt sind als andere, unterscheiden die Versicherer zwischen insgesamt 5 Risikoklassen.

Anhand der Eingruppierung Ihrer Berufsgruppe erkennen Sie, mit welchem Preisniveau Sie bei Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) rechnen müssen. Denn aus der Risikoeinschätzung ergeben sich für die Versicherer die Kosten für Ihre private BU-Rente.

Berufsgruppen

für die Berufsunfähigkeitsversicherung

BU-Risikoeinstufung der Berufsgruppen

Die verschiedene Berufe werden von den Versicherungen in Risikoklassen eingeteilt. Wie viele Risikoklassen die Versicherer nutzen ist je nach Unternehmen unterschiedlich. Auch die einzelnen Berufe werden nicht unbedingt von jedem Versicherer gleich eingruppiert.

Das folgende Modell ist daher nur eine Möglichkeit von vielen.

Mit A als risikoärmste Kategorie zahlt Ihre Berufsgruppe hier den regulären Beitragssatz. In der Klasse D dagegen wären für Sie Beiträge in 3,5facher Höhe fällig. Alle Berufe der Risikoklasse E werden prinzipiell keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können.

Die BU-Risikoklassen im Überlick

Risikoklasse A:
hoch qualifiziert, akademisch/abgeschlossene Ausbildung
geringes BU-Risiko
Bsp.: Architekt, Anwalt, Arzt, Apotheker
Beitragsniveau: 100 %

Risikoklasse B:
kaufmännisch/gerinfügig körperliche Arbeit, manuell, kreativ
Bsp.: Sekretär, Kaufmann, Techniker
Beitragsniveau: 180 %

Risikoklasse C:
körperliche Arbeit, künstlerisch, handwerklich
Bsp.: Lehrer, Schreiner, Altenpfleger
Beitragsniveau: 250 %

Risikoklasse D:
schwere körperl. Arbeit, erhöhte Gefahr
Bsp.: Bäcker, Maurer, Fleischzerleger, Schornsteinfeger
Beitragsniveau: 350 %

Risikoklasse E:
besondere Gefahr, BU schwer feststellbar/beweisbar
Bsp.: Sprengmeister, Rennfahrer, Fotomodell, Türsteher
Beitragsniveau: keine BUV

Ärzte und Juristen

Sind Sie als Arzt tätig, dann können Sie sich zunächst über Ihr berufsständisches Versorgungswerk versichern lassen, wo Ihnen keine der typischen Gesundheitsfragen gestellt werden. Doch eine Rente erhalten Sie dort nur bei einer 100-prozentigen Berufsunfähigkeit. Ihrer Berufsgruppe ist deshalb eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zu empfehlen, da sie bereits ab 50-prozentiger Berufsunfähigkeit eine Rente ausbezahlt.

Arbeiten Sie hingegen als Jurist, ist für Ihre Auswahl an Anbietern von Berufsunfähigkeitsversicherungen entscheidend, in welchem Arbeitsverhältnis sie beschäftigt sind. Als angestellter Jurist eignet sich eine BU-Direktversicherung. Anwälten mit eigener Kanzlei bietet sich eine Zusatzversicherung für Berufsunfähgikeit an.

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Berufsunfähigkeit bei Beamten

Beamte können nicht nur berufsunfähig werden. Schon bei weniger als 50 Prozent Beeinträchtigung kann Ihr Dienstherr Sie für dienstunfähig erklären. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung reicht hier nicht aus. Sie müssen zusätzlich eine Klausel für den Fall Ihrer Dienstunfähigkeit vereinbaren.

Sollten Sie zur Gruppe der Vollzugsbeamten zählen, fehlt Ihnen sogar noch eine dritte Absicherung. Kleinste Beeinträchtigungen reichen aus, damit Ihnen die Vollzugsdienstunfähigkeit attestiert wird. Entsprechend muss Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung mit zwei Klauseln zur Vollzugsdienstunfähigkeitsversicherung erweitert sein.

Nicht versicherbare Berufsgruppen

Wie Ihnen die Übersicht der Eingruppierung in Risikoklassen zeigt, gibt es Berufsgruppen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Das liegt entweder an der Arbeit mit Gefahrstoffen oder daran, dass eine Berufsunfähigkeit nur schwer feststellbar bzw. beweisbar ist.

Sollte es einen Anbieter geben, der auch Sprengmeistern oder Fotomodellen BU-Versicherungen abschließen lässt, dann wäre das Beitragsniveau eigentlich unbezahlbar. Deshalb gibt es alternative Versicherungslösungen. Lassen Sie sich dazu einfach persönlich von einem unabhängigen Versicherungsexperten beraten.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.07.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Mario Müller
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