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Familienrechtsschutzversicherung

Es gibt einen Unterschied zwischen Rechtsschutz für Familienrecht und Rechtsschutz im Familientarif.
Das Wichtigste in Kürze
  • Rechtsschutz für Familienrecht und Rechtsschutzversicherung für Familien sind zwei unterschiedliche Dinge.
  • Das Familienrecht kann im Privatrechtsschutz gesondert versichert werden und handelt von u. a. Unterhaltsstreitigkeiten oder dem Rechtsschutz für Scheidungsverfahren.
  • Eine Rechtsschutzversicherung für Familien meint eine Absicherung im Familientarif. Damit sind auch der Lebenspartner und die Kinder mitversichert.

Familienrechtsschutzversicherung: 2 Be­deu­tun­gen

Der Begriff „Familienrechtsschutzversicherung“ kann zwei grundlegend verschiedene Dinge bedeuten:

  • Eine Rechtsschutzversicherung, die Familienrecht abdeckt, also Streitigkeiten in z. B. Scheidungs- oder Unterhaltsrecht,
  • oder eine Rechtsschutzversicherung, die alle Familienmitglieder versichert, also im Familientarif abgeschlossen wird.

Je nachdem, wonach Sie suchen, müssen Sie verschiedene Dinge beachten. Im Folgenden werden beide Bereiche erläutert.


Rechtsschutz für Familien­recht

Das deutsche Familienrecht ist Teil des Zivilrechts. Unter das Familienrecht fällt u. a.:

  • Ehe- und Lebenspartnerschaft (Eheschließung und Scheidung)
  • Sorgerecht und Umgangsrecht
  • Unterhalt
  • Vormundschaft
  • Vaterschaftsrecht
BERATER-TIPP

»Das Familienrecht ist ein Bereich, welcher von den meisten Ver­sicherungs­gesell­schaften gemieden wird. Grund dafür ist, dass das Streitpotenzial und die Wahr­schein­lichkeit eines Rechtsstreits vor Gericht bei Scheidungen und Unterhaltsstreitigkeiten sehr hoch sind. Dies führt zu immensen Kosten – im Endeffekt eben auch für die Versicherer. Es gibt jedoch einige wenige Anbieter, die Bereiche des Familienrechts versichern. In jedem Fall sollten Sie vorher das Gespräch mit einem unserer Fachberater suchen, da es beim Rechtsschutz für Familienrecht einige Punkte zu beachten gibt (z.B. Versicherungssumme und Wartezeit).«

Familienrecht in der Rechts­schutz­ver­sicherung nicht automatisch versichert

Aus Sicht der Rechtsschutzversicherung gehört der Bereich Familienrecht zum Privatrechtsschutz. Jedoch sind nicht alle Belange im Familienrecht automatisch versichert, sobald Sie die Privat­rechts­schutz­ver­sicherung abschließen. Die meisten Rechts­schutz­ver­sicherer bieten in diesem Bereich lediglich eine Beratung durch einen Anwalt an – keine außergerichtliche oder gar gerichtliche Kostenübernahme. In der Leistungsübersicht heißt es dann etwa: „Beratung bei rechtlichen Fragen zu Lebenspartnerschaft, Betreuungsverfahren oder beim Erbrecht“.

Wer auch außergerichtliche bzw. gericht­liche Kostenübernahme bei Ehe- oder Unterhaltsstreitigkeiten oder auch beim Erbrecht versichert haben möchte, muss diese Bausteine zusätzlich beim Rechtsschutzversicherer abschließen.

Versicherungsfall schon eingetreten?
Je nachdem, ob Sie eine „gängige“ Rechtsschutzversicherung mit einer Beratungsleistung im Familienrecht oder eine erweiterte Rechtsschutzversicherung mit voller Absicherung im Familienrecht abschließen wollen, müssen Sie folgenden wichtigen Unterschied beachten:

  • Bei einem Rechtsschutz mit Beratungsleistung muss der Versicherungsfall bereits eingetreten sein. Das heißt, Ihr Ex-Ehepartner muss bereits ausgezogen sein oder die finanzielle Forderung für den Unterhaltsanspruch muss bereits vorliegen. Andernfalls übernimmt Ihr Rechtsschutzversicherer keine Kosten für die Beratung beim Anwalt.
  • Bei einem Rechtsschutz mit Absicherung im Bereich Familienrecht (z. B. über Baustein „Eherechtsschutz“ oder „Unterhaltsrechtsschutz“) darf der Versicherungsfall noch nicht eingetreten sein, wenn Sie die Versicherung abschließen. Das heißt, die Scheidungspapiere dürfen noch nicht vorliegen, ebensowenig eine Forderung auf Unterhalt. Erst nach Ablauf der entsprechenden Wartezeit übernimmt der Rechtsschutzversicherer alle Anwalts- und Prozesskosten.

Arten von Familien­rechtsschutz

Ein Eherechtsschutz gilt für alle familienrechtlichen Angelegenheiten rund um das Getrenntleben, Scheidung oder Scheidungsfolgesachen. Zudem bietet er Unterstützung in Belangen rund um den ehelichen Güterstand, den Versorgungs­ausgleich und Renten­ansprüche. Da Scheidungen sehr langwierig und kostspielig sein können, gibt es aktuell nur einen Versicherer auf dem Markt, der einen Eherechtsschutz in großem Umfang anbietet. So hoch sind jedoch auch die Einstiegshürden: Die Wartezeit beträgt ganze 3 Jahre. Der Eherechtsschutz kann nur als Paar abgeschlossen werden, gilt im Streitfall jedoch für beide Parteien.

… mehr zur Rechts­­schutz­­versicherung bei Scheidung

Der Unterhaltsrechtsschutz deckt die Bereiche Unterhaltszahlungen (für Kinder, Eltern oder Ehegatten), Sorge- und Umgangsrecht ab. Da Unterhaltsfragen sehr häufig zu Rechtsstreits führen, die nur vor Gericht geklärt werden können, wird der Unterhaltsrechtsschutz sehr selten angeboten. Entsprechend hoch können die Versicherungsprämien sein. Zudem gilt eine Wartezeit von 1 Jahr.

… mehr zur Rechts­­schutz­­versicherung bei Unterhalts-Streitigkeiten

Das Erbrecht stellt im Bürgerlichen Gesetzbuch eigentlich einen gesonderten Rechtsbereich dar. Doch häufig wird das Erbrecht zum Familienrecht dazugezählt. Aus Sicht der Rechtsschutzversicherung wird das Erbrecht ebenso wie die Bereiche des Familienrechts oft gemieden, da auch die Kosten für Erbstreitigkeiten teilweise enorm hoch ausfallen können. Die Erstberatung ist aber, wie auch im Familienrecht, in der Regel im Leistungsumfang der Rechts­schutz­ver­sicherung enthalten. Vollumfänglichen Schutz beim Erbrecht gibt es aktuell nur von zwei Rechts­schutz­ver­sicherern. Es gilt eine Wartezeit von 1 Jahr.

… mehr zum Erbrechtsschutz

Familienrechtsschutz und Mediation
Gerade bei Streitigkeiten rund um die Familie ist es hilfreich, einen Rechtsschutz zu wählen, der Mediation als Leistung anbietet. Bei einer Mediation wird durch einen Mediator bzw. spezialisierten Anwalt außergerichtlich zwischen den Parteien vermittelt. Damit wird vermieden, dass der Rechtsstreit vor dem Gericht ausgetragen wird. Oftmals lassen sich durch eine Mediation gute Lösungen finden. Zudem ist die Einigung durch Mediation oftmals kostengünstiger.
… mehr zur Mediation in der Rechtsschutzversicherung

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Rechtsschutzversicherung im Familientarif

Eine Rechtsschutzversicherung für Familien meint, dass der Versicherungsnehmer die Rechtsschutzversicherung im Familientarif abschließt, statt im Singletarif. Im Familientarif sind weitere Familienmitglieder mitversichert.

Der große Vorteil: Ein Familientarif ist deutlich günstiger als mehrere Einzelpolicen. Soll also auch Ihre Ehefrau, Ihr Ehemann oder Ihr Kind vor hohen Anwalts- und Gerichtskosten bei einem Rechtsstreit geschützt werden, ist immer eine Rechtsschutzversicherung im Familientarif zu empfehlen. Oftmals ist der Preisunterschied zwischen Single- und Familientarif sehr gering, wie das folgende Rechenbeispiel zeigt.

Musterfamilie:

  • Versicherungsnehmer: Arbeitnehmer, 50 Jahre alt, Bausteine Privat, Beruf und Verkehr
  • Mit Ehepartnerin, Arbeitnehmerin, 48 Jahre alt & Sohn, Student, 21 Jahre alt
  • Ohne Selbstbeteiligung
TarifBeitrag im Monat
Familientarif – alle 3 Familienmitglieder in 1 Police19,49 €
Singletarif – 3 einzelne Policen für jede Person45,54 €
Singletarif – nur für Versicherungsnehmer15,18 €

* Berechnungen auf Basis unseres Online-Tarifrechners

Wer kann Rechtsschutz im Familientarif abschließen?

Folgende Personengruppen können den Rechtsschutz im Familientarif abschließen:

  • Paare mit Kindern
  • Paare ohne Kinder
  • Alleinerziehende
Wer kann im Familientarif mitversichert werden?
  • Ehe- oder Lebenspartner: Wenn im gleichen Haushalt wohnhaft
  • Kinder: Wenn unverheiratet und noch in der Erstausbildung (z. B. Bachelorstudium, Ausbildung)
  • Adoptiv-, Stief-, Enkel- und Pflegekinder: Wenn im gleichen Haushalt wohnhaft bzw. unter Ihrer Obhut lebend

 
Je nach Versicherer und Tarif auch möglich:

  • Eltern, Schwiegereltern, Großeltern: Wenn im gleichen Haushalt wohnhaft, nicht mehr berufstätig und über 50 Jahre alt
  • Leibliche Eltern in Pflegeeinrichtung wohnhaft
  • Geschwister: Wenn im gleichen Haushalt wohnhaft und gesundheitlich beeinträchtigt
  • Sonstige Verwandte: Wenn im gleichen Haushalt wohnhaft und ohne Berufstätigkeit

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 28.04.2020 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
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