Elektronik­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Wann sich eine Elektronik­versicherung für Unternehmen und Privatpersonen lohnt und auf welche Klauseln im Versicherungs­vertrag Sie unbedingt achten sollten.

Inhalt dieser Seite
  1. So sieht eine gute Versicherung aus
  2. Für wen ist die Versicherung sinnvoll?
  3. Das leistet die Elektronik­­versicherung
  4. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Elektronik­­versicherungen vergleichen
  7. Weitere sinnvolle Versicherungen
  8. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Die Elektronik­versicherung ist angesichts der zentralen Rolle elektronischer Geräte für Unternehmen eine der wichtigsten Gewerbe­versicherungen.
  • Firmen sollten u.a. darauf achten, dass auch Schäden an mobilen Geräten wie Laptops versichert sind.
  • Ein Unternehmen könnte sich z.B. ab 17,85 € pro Monat versichern.
  • Auch Privatpersonen können teure Elektronik wie Tablets oder Smartphones mit einer eigenen Versicherung absichern.

Das macht eine gute Elektronik­versicherung aus

Vorteile einer guten Elektronik­versicherung

  • Wertvolle Absicherung für Unternehmen, deren reibungsloser Betrieb von wertvollen elektronischen Geräten abhängt
  • Schließt Versicherungs­lücken der Geschäftsinhalts- und Cyber-Versicherung
  • Auch Fahrlässigkeit und Vorsatz von Dritten sind mitversichert
  • Versichert Datenverlust
  • Versichert auch mobile Endgeräte

So können Sie sich versichern

Es gibt u. a. zwei Möglichkeiten, eine Elektronik­versicherung abzuschließen: als Ergänzung zur Geschäftsinhalts­versicherung oder als eine sogenannte Allgefahren­versicherung. Vorab sollte jedes Unternehmen genauestens seinen Bedarf prüfen und ermitteln, welche Art der Elektronik­versicherung die richtige ist. Wenn Sie bei der Bedarfsanalyse Hilfe benötigen, wenden Sie sich gern an unsere unabhängigen Versicherungs­experten.

Wer bereits über eine Geschäftsinhalts­versicherung verfügt, sollte prüfen, ob diese durch eine Elektronik­versicherung ergänzt werden kann. Dies stellt sich meist als preisgünstiger heraus als zwei einzelne Policen. Arbeitet man eher mit besonders wertvollen Geräten, lohnt sich eine Allgefahren­versicherung, denn diese bietet einen größeren Leistungs­umfang.


Diese Kosten sind möglich

Die Kosten der Elektronik­versicherung richten sich danach, was für ein Unternehmen und was für Geräte versichert werden sollen. Wir haben für ein Beispielunternehmen eine Prämie von 214,20 Euro im Jahr – umgerechnet 17,85 pro Monat – ermittelt. Um herauszufinden, was Sie bezahlen würden und welche Versicherung das beste Preis-Leistungs­-Verhältnis für Ihr Unternehmen bietet, lassen Sie sich gern einen maßgeschneiderten Versicherungs­vergleich zusenden.

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Für wen ist eine Elektronik­versicherung sinnvoll?

Warum ist eine Elektronik­versicherung sinnvoll?

Im alltäglichen sowie gewerblichen Leben ist die moderne Technik nicht mehr wegzudenken. Besonders in Betrieben ist der Betriebs­ablauf von Computern, Apparaten und Netzwerken abhängig. Fallen technische Geräte aus, werden beschädigt oder gestohlen, sind auch meist firmeninterne Daten sowie sensible Kundendaten verloren. Dies kann die Firma enorm schädigen und finanziell zurückwerfen.

Trotz modernster Technik und fachmännischer Bedienung kann es immer wieder zu Schäden kommen. Diese Schäden können entweder durch Einwirkungen von außen, oder noch häufiger durch eigenes Verschulden auftreten. Wer über eine Geschäftsinhalts­versicherung oder Cyber-Versicherung verfügt, ist nicht vor Eigenschäden gesichert. Eine Elektronik­versicherung rettet in solchen Fällen das Unternehmen vor den finanziellen Folgen.


Schadensbeispiele

Schaden durch Blitzeinschlag

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Während eines starken Gewitters kommt es zu einer Überspannung durch die einschlagenden Blitze. Der Server und mehrere Arbeits­stationen eines Ingenieurbüros werden beschädigt. Am nächsten Morgen stellen die Angestellten fest, dass sie die Computer nicht mehr nutzen und auf gespeicherte Daten nicht mehr zugreifen können.

Vergessen, das Fenster zu schließen

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Nach Schließung der Zahnarztpraxis am Freitag Nachmittag vergisst die Empfangsfrau, die Fenster im EDV-Raum zu schließen. Über das Wochenende kommt es zu heftigen Regenfällen, sodass ein Kurzschluss ausgelöst wird, der Server und Telefonanlagen außer Betrieb setzt. Die Geschäftsinhalts­versicherung leistet nicht, da sie grobe Fahrlässigkeit und Eigenverschulden vorwirft. Eine Elektronik­versicherung würde dennoch zahlen.

Schaden durch Bedienfehler

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Ein neuer Mitarbeiter fängt in einem Architekturbüro an und ist nicht mit dem Betriebs­system vertraut. Im Betriebs­alltag unterläuft ihm ein Fehler, was zur Löschung der Festplatte seines Rechners führt. Alle Projektdaten sind verloren.

Wer braucht eine Elektronik­versicherung?

Prinzipiell benötigt jedes Unternehmen eine Elektronik­versicherung, das mit elektronischen Geräten, hochwertigen EDV- und IT-Ausrüstungen, Maschinen­ oder ganzen Anlage­n zu tun hat. Besonders Firmen, deren Betriebs­alltag stark von funktionierender Technik abhängt, benötigen eine entsprechende Absicherung. Das trifft z.B. auf die folgenden Unternehmen zu:

  • IT-Dienstleister
  • Büro-, Verwaltungs- und Handelsbetriebe
  • Arztpraxen mit medizinischen Geräten
  • Video- oder Musikproduktionsfirmen mit teurem Equipment

Experten-Tipp:

„Eine Elektronik­versicherung schließen in der Regel Unternehmen ab. Sie versichern hier einzelne Maschinen­ oder ganze Anlage­n. Die Besonderheit im Vergleich zur Inhalts­versicherung ist, dass der Versicherungs­schutz unter anderem auch Eigenschäden oder Schäden durch Dritte umfasst.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Besonderer Schutz für Ärzte

Arztpraxen, die mit teurer Medizintechnik arbeiten, benötigen eine Extra-Police. Einige Versicherungs­unternehmen bieten daher eine gesonderte Versicherungs­lösung für folgende Betriebs­gruppen an:

  • Niedergelassene Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte
  • Kliniken
  • Medizinische Labors
  • Sonstige Heilberufe (sog. “Heilwesen”)

Die sog. Ärzte-Policen sind speziell auf die hochwertige Medizintechnik sowie elektronische Anlage­n und Geräte einer Praxis bzw. Klinik ausgerichtet. Versichert werden können also nicht nur Computer, Kopierer und Telefonanlagen, sondern auch Röntgenanlagen, Labor-, Ultraschall- und Endoskopiegeräte sowie Geräte zum CT und Kernspintomographie.


Elektronik­versicherung für Privatpersonen

So wie es auch eine Cyber-Versicherung für Privatpersonen gibt, kann man auch seine technischen Geräte mit einer privaten Elektronik­versicherung absichern. Eine Hausrat­versicherung sichert zwar auch Computer, Fernseher und Co. ab, jedoch leistet diese nur bei Einbruchdiebstahl oder Schäden durch Feuer und Leitungswasser. Wer über besonders teure Geräte verfügt, sollte auf eine Elektronik­versicherung nicht verzichten. Diese deckt im Gegensatz zur Hausrat­versicherung auch Schäden durch eigenes Verschulden oder Bedienungsfehler ab. Versicherte Risiken sind:

  • Diebstahl
  • Display- und Bruchschäden
  • Bedienungsfehler
  • Kurzschluss oder Überspannung
  • Unachtsamkeit

Diese Geräte können versichert werden

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  • Küchen- und Haushaltsgeräte
  • Bild- und Ton-Geräte
  • Unterhaltungs- und Spieleelektronik

Wie viel zahlt die Versicherung?

Abhängig vom Anbieter zahlt die Versicherung im Schadensfall ca. 5.000 Euro pro Gerät. Bei einem Totalschaden des versicherten Gerätes bekommt der Versicherungs­nehmer i. d. R. den Neuwert ersetzt, bei Geräten, die älter als zwei Jahre sind, bekommt er den Zeitwert. Oftmals wird jedoch eine Selbstbeteiligung vereinbart, die bei jedem Schadensfall vom Versicherten zu zahlen ist. Daher lohnt sich eine private Elektronik­versicherung nur bei sehr wertvollen Geräten.

Wichtige Leistungen der Elektronik­versicherung

Wann zahlt die Elektronik­versicherung?

Die Elektronik­versicherung greift bei Schäden, die an verschiedenen elektronischen Geräten und elektrotechnischen Anlage­n wie z. B. Informations-, Kommunikations- oder Bürotechnik entstanden sind. Ursachen für Schäden an Elektronik gibt es viele, z. B. Blitzschläge, Bedienungs- bzw. Konstruktionsfehler oder Wasserschäden. Auch Schäden durch Raub oder Unachtsamkeit sind möglich.

Für die finanziellen Konsequenzen dieser Schäden kommt die Elektronik­versicherung auf. In Betrieben, die mit hochwertiger IT oder mit empfindlichen elektronischen Anlage­n arbeiten, kann die Elektronik­versicherung zu den wichtigsten Gewerbe­versicherungen überhaupt gehören. Versicherte Risiken sind:

  • Einbruch
  • Raub
  • Brand
  • Blitzschlag
  • Leitungswasser
  • Bedienfehler
  • Vandalismus
  • Sturm und Hagel
  • Überschwemmung

Diese Absicherungen sind besonders wichtig

Fahrlässigkeit und Vorsatz von Dritten sind mitversichert

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Besonders wichtig dürfte die Absicherung gegen Schäden sein, die aus Fahrlässigkeit oder Vorsatz von dritten Personen verursacht wurden. Geht nämlich ein Mitarbeiter unachtsam mit einer Maschine um und wird dadurch die Software zerstört oder werden Daten vernichtet, deckt die Elektronik­versicherung den entstandenen Schaden ab. Somit bietet sich eine Elektronik­versicherung durchaus für wertvolle Anlage­n an, die nur durch komplexe Software betrieben werden.

Schutz gegen Datenverlust

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Im Rahmen der Elektronik­versicherung werden auch Daten versichert, die für den Betrieb der Anlage­ notwendig sind oder die auf einem fest installierten Datenträger gespeichert sind. Der Verlust solcher Daten kann nicht nur zu einem empfindlichen Imageschaden für den Selbständigen führen. Die erneute Beschaffung kann auch sehr kostspielig sein. Deshalb ist eine angemessene Versicherungs­summe für den Freiberufler oder den Gewerbetreibenden äußerst vorteilhaft.

Versicherungs­schutz für bewegliche Geräte

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Bei der Elektronik­versicherung gilt in der Regel eine Einschränkung bei den versicherten Geräten. Zwar können elektronische Anlage­n, Computer und andere Geräte sehr gut über die Elektronik­versicherung abgesichert werden, doch Laptops und mobile Endgeräte sind in diesem Versicherungs­schutz nicht erfasst. Der Versicherte muss deshalb darauf achten, dass eine Versicherungs­klausel im Vertrag angegeben ist, die solche mobilen Endgeräte explizit im Versicherungs­schutz berücksichtigt. Da immer mehr Firmen auf mobile Arbeits­plätze umsteigen, ist diese Klausel für nahezu jeden Betrieb von Bedeutung.

Was zahlt die Versicherung?

Tritt ein Schadensfall durch einen versicherten Schaden ein, kommt die Versicherung für die Kosten bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Versicherungs­summe auf. Dabei übernimmt sie diese Kosten:

  • Wiederbeschaffung
  • Instandsetzung
  • Reparatur
  • Wiederherstellung
  • Bei Totalschaden: Erstattung des Neu- oder Zeitwertes.

Welche Geräte können versichert werden?

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Folgende Geräte und Anlage­n sind versicherbar:

  • Daten-, Informations- und Kommunikationstechnik
  • Mess-, Prüf- und Sicherheitstechnik
  • Bild- und Tontechnik
  • Bürotechnik
  • Kassen
  • Fest installierte Datenträger
  • Medizintechnik (mit sog. Medizin- oder Ärzte-Police)

Die richtige Versicherungs­summe wählen

Die Versicherungs­summe basiert auf dem Neuwert aller elektronischen Gegenstände. Entweder lässt sich eine pauschale Absicherung abschließen, die die gesamte Elektronik eines Unternehmens umfasst, oder die Versicherungs­summe wird für jeden Gegenstand separat festgelegt, indem deren Wert zugrunde gelegt und das Risiko für Schäden geschätzt wird.

Wenn neue Elektronik dazukommt, sollte das Unternehmen darauf achten, dass es nicht unterversichert ist. Oftmals vereinbaren Versicherungs­gesellschaften eine sog. Vorsorge­­versicherung, die bis zu 30 Prozent der Gesamt­versicherungs­summe mitversichert.

Sinnvolle Zusatzleistungen

Im Rahmen der Elektronik­versicherung gibt es die Möglichkeit, den Leistungs­umfang durch Zusatzleistungen zu erweitern.

Software­versicherung

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Eine Elektronik­versicherung schützt nur die Hardware. Die Software ist durch eine entsprechende Software­versicherung abgesichert. Diese deckt die finanziellen Folgen für die Wiederherstellung bzw. Rekonstruktion von Daten nach einem Schaden ab, der nicht als Sachschaden gilt. Dazu gehören Wiederherstellungskosten z. B. nach einem Hacker-Angriff.

Mehrkosten­versicherung

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Die Mehrkosten­versicherung deckt notwendige Kosten einer Betriebs­unterbrechung aufgrund eines Elektronikschadens ab. Dazu gehören z. B. anfallende Mietgebühren für Ersatzgeräte.

Wann zahlt die Versicherung nicht?

Vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen sind i. d. R. folgende Schäden:

  • Vorsatz durch den Versicherungs­nehmer oder dessen Mitarbeiter
  • Verschleiß oder Alterung der Geräte
  • Schäden durch Krieg oder Kernenergie

Nicht von vornherein im Vertrag mitversichert sind sog. bewegliche Geräte, wie Mobiltelefone, Smartphones, Autotelefone und anderes Werkzeug – diese müssen, wie bereits erwähnt, explizit eingeschlossen werden. Auch sind Folgekosten nach einem Schaden nicht mitversichert. Dazu gehören u. a. Mietkosten oder Ertragsausfallkosten. Für Letzteres kommt eine Betriebs­unterbrechungs­­versicherung auf.

Kosten einer Elektronik­versicherung

Wovon hängen die Kosten ab?

Die Kosten einer Elektronik­versicherung sind generell abhängig davon, welche elektronischen Geräte und Anlage­n unter den Versicherungs­schutz gestellt werden. Faktoren, die die Kosten einer Elektronik­versicherung beeinflussen, sind:

  • Versicherungs­ort(e)
  • Versicherungs­summe
  • Art der Gerätschaften
  • Gesamtwert der technischen Einrichtung
  • Gewünschte Zusatzleistungen
  • Branche des Versicherungs­nehmers

Rechenbeispiel

Wir haben für eine Firma, die in den letzten Jahren

  • keine oder nur geringfügige Vorschäden hatte
  • keine Kündigung des Vor­versicherers erhalten hat
  • keine besonders wertvollen oder unsicheren Geräte wie z.B. Prototypen versichern muss

mehrere Angebote verglichen. Sie kann sich ab 214,20 € pro Jahr versichern.

Was kostet eine Elektronik­versicherung für Ihre Firma?

Die Testsieger 2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Die Elektronik­versicherung im Test

Bei der Elektronik­versicherung zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei vielen anderen Gewerbe­versicherungen, wenn es um die Frage nach aktuellen Tarifanalysen geht. Neue Testergebnisse sind am Markt leider nicht verfügbar. Zwar findet man einzelne privat anwendbare Versicherungen wie die Photovoltaik­versicherung immer wieder analysiert, doch einen übergreifenden Test für die gewerbliche Elektronik­versicherung gibt es derzeit nicht. Das liegt daran, dass der Versicherungs­bedarf der Betriebe sehr unterschiedlich ist.


Lassen Sie sich beraten

Gewerbekunden ist es daher angeraten, eine persönliche Beratung durch einen Versicherungs­experten heranzuziehen. Wenden Sie sich gern an unsere unabhängigen Versicherungs­berater. Diese helfen Ihnen, verschiedene Angebote und Tarife zu vergleichen und den passenden Versicherungs­schutz für Ihr Unternehmen zu finden. Kontaktieren Sie hierzu am besten unser Makler-Team.

Anbieter von Cyber-Versicherungen im Test

Einen Orientierungspunkt liefert das Rating von Franke und Bornberg zu Cyber-Versicherungen, da deren Anbieter oft auch Elektronik­versicherungen anbieten. Das Analysehaus führte 2018 einen Test zu gewerblichen Cyber-Versicherungen durch und aktualisiert ihn seitdem kontinuierlich. Hier finden Sie die Testsieger:

Cyber-Versicherungen im Test

Elektronik­versicherungen für Privathaushalte im Test (2020)

Im Test durch das Deutsche Finanz-Service Institut erhalten die getesteten Versicherungs­unternehmen sehr gute Bewertungen als Versicherer von Smartphones, Notebooks, Tablets und Smartwatches (Quelle):

  • Ergo
  • Megara
  • Wertgarantie

Elektronik­versicherungen vergleichen

Analysieren Sie Ihren Versicherungs­bedarf

Wer sich für eine Elektronik­versicherung interessiert, sollte an erster Stelle genauestens den Bedarf seines Unternehmens prüfen. Fragen, die Sie sich in diesem Zusammenhang stellen können, sind z.B.:

  • Mit was für technischen Geräten arbeite ich?
  • Wie viel beträgt der Gesamtwert meiner technischen Ausrüstung?
  • Wenn meine technischen Geräte ausfallen würden, wäre meine gewerbliche Tätigkeit davon stark abhängig?

Ist der Bedarf da, prüfen Sie Ihre bestehenden Gewerbe­versicherungen. Verfügen Sie bereits über eine Geschäftsinhalts­versicherung oder eine Cyber-Versicherung? Erkundigen Sie sich, ob die Elektronik­versicherung als Baustein ergänzt werden kann. Arbeiten Sie mit hochwertigen technischen Anlage­n? Dann lohnt sich unter Umständen eher eine Allgefahren­versicherung.

Beim Vergleich von Elektronik­versicherungen sollten Sie nicht nur auf den Preis achten. Viel wichtiger ist der Leistungs­umfang des Tarifs. Schließlich wollen Sie sich und Ihren Betrieb optimal und rundum geschützt wissen.

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Weitere Versicherungen für Betriebe mit technischen Geräten

Diese Versicherungen lohnen sich ebenfalls

Firmen, die tagtäglich mit Maschinen­, technischen Anlage­n, Computersystemen und hochwertiger Technik zu tun haben, sollten besonders auf ihren Versicherungs­schutz achten. Neben der Elektronik­versicherung gehört die Cyber-Versicherung zu den wichtigsten Versicherungs­policen. Sie schützt vor den finanziellen Folgen nach einem Hacker-Angriff oder Attacken aus dem Internet. Besonders wer mit sensiblen Kundendaten umgeht, sollte über eine Cyber-Versicherung verfügen.

Unternehmen, die im Medien- und Kreativbereich tätig sind, sollten nicht auf eine Media-Haftpflicht­versicherung verzichten. Auf Grundlage einer Allgefahren-Absicherung funktioniert sie als Kombipaket aus Vermögens­schaden­haftpflicht­versicherung und Betriebs­­haftpflicht­versicherung.


Weitere wichtige Gewerbe­versicherungen

Die Geschäftsinhalts­versicherung versichert die komplette Büroausstattung, Maschinen­ und Waren nach einem Schaden durch Zerstörung oder Diebstahl. Dazu gehören auch technische Geräte, jedoch mit Einschränkungen.

Fallen komplette Firmenserver und Betriebs­geräte aus, kann die Arbeit nicht fortgesetzt werden – im schlimmsten Fall für eine unbestimmte Zeit. Für Betriebe jeder Größe ist daher eine Betriebs­unterbrechungs­­versicherung unerlässlich. Diese schützt vor den finanziellen Lasten nach einer ungeplanten Betriebs­unterbrechung durch Brand, Diebstahl oder Sturm.

Fazit

In vielen Betrieben hängt viel von teuren technischen Geräten ab. Daher empfiehlt es sich, diese über eine Elektronik­versicherung abzusichern. Dies ist in Form eines Zusatzbausteins der Cyber- oder Geschäftsinhalts­versicherung oder als Allgefahren­versicherung möglich.


Die häufigsten Fragen zur Elektronik­versicherung

Welche Versicherung zahlt bei Kurzschluss?

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Schädigen ein Blitzschlag oder Überspannung technische Geräte in Ihrem Unternehmen, zahlt die Elektronik­versicherung.

Was deckt eine Elektronik­versicherung ab?

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Die Elektronik­versicherung versichert elektronische Geräte gegen Diebstahl, Beschädigung (z.B. durch Feuchtigkeit oder Bedienungsfehler) oder Konstruktions- und Materialfehler.

Was kostet eine Elektronik­versicherung?

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Die Kosten der Elektronik­versicherung für Unternehmen sind angesichts der sehr individuellen Anforderungen und Risiken von Unternehmen nicht pauschal zu beziffern. Unser Beispiel-Unternehmen kann sich ab 214,20 Euro pro Jahr versichern, doch dies ist nur einer von vielen möglichen Preisen.

Ist eine Elektronik­versicherung sinnvoll?

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Da elektronische Geräte zentral für die Aufrechterhaltung der Betriebs­abläufe sind und ihre Beschädigung hohe finanzielle Einbußen bedeuten kann, lohnt es sich für Unternehmen, dieses Risiko abzusichern. Bei Privatpersonen kommt es sehr darauf an, wie teuer die Geräte sind.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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