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Was sind Indexpolicen?

Die Versicherungsbranche hat auf die Skepsis gegenüber Lebensversicherungen reagiert: Mit Hilfe von Indexpolicen sollen wieder mehr Kunden für die Lebensversicherung gewonnen werden. Die neuen Policen verkaufen sich mittlerweile gut, besonders risikofreudige Sparer versprechen sich von dem Produkt hohe Renditen. Wie die Policen funktionieren und welche Anbieter im Test am besten abschneiden, erfahren Sie hier.
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Was sind Indexpolicen?

Auf den ersten Blick sind Indexpolicen den klassischen Lebensversicherungen recht ähnlich. Das Geld des Versicherungsnehmers investiert der Anbieter vorrangig in festverzinsliche Wertpapiere. Allerdings wird bei der klassischen Lebensversicherung in diesem Zusammenhang ein garantierter Mindestzins gegeben – bei der Indexpolice fällt dieser (außer bei der LV 1871) weg. Der Sparer hat lediglich die Sicherheit, dass er am Ende der Ansparphase mindestens die Summe zurückerhält, die er eingezahlt hat. Ein Minusgeschäft kann der Kunde also nicht machen.

So funktionieren Indextarife

Der Kunde kann bei diesem Modell jedes Jahr aufs Neue wählen, ob er mit den Überschussbeteiligungen in Aktien investiert (Indexbeteiligung) oder ob er es bei der traditionellen Überschussbeteiligung belassen möchte. Die Überschussbeteiligung ähnelt dem Modell der traditionellen Lebensversicherungspolicen, bei der Indexvariante erhält der Kunde allerdings keinen Garantiezins.

Besonderheit: Regulierung durch Cap

Eine weitere Besonderheit der Indexpolicen und der größte unterschied zu klassischen Lebensversicherungspolicen ist, dass ertragreiche Monate nicht eins zu eins an den Kunden weitergegeben werden, sondern mittels des sogenannten „Cap“ gedeckelt werden. Diese Kappungsgrenze wird vom Versicherer jedes Jahr aufs Neue festgelegt. Dies scheint im ersten Moment ein Nachteil zu sein, allerdings werden im Gegenzug Minusjahre des Index nicht an den Kunden weitergegeben, sondern durch das im Rahmen des Cap gesparte Guthaben ausgeglichen. Der Ertrag bei der Indexbeteiligung für das jeweilige Jahr ergibt sich dann durch die Addition der Index-Ergebnisse der einzelnen Monate.

Gewinne nach oben gedeckelt

Die Kappungsgrenze wird jedes Jahr aufs Neue festgelegt. Meistens liegt diese zwischen 3,5 und 4 Prozent im Monat. Bei hohen Monatsgewinnen greift dann der Cap. Die Jahresrendite ergibt sich schlussendlich aus der Differenz zwischen dem Verhältnis des Endwerts zu Startwert unter Berücksichtigung des gedeckelten Monatswertes. Als Standardindex hat sich bei den Versicherern der Euro Stoxx 50 etabliert, welcher die Entwicklung der 50 größten Unternehmen innerhalb der Eurozone zusammenfasst. Allerdings orientieren sich nicht alle Versicherer an diesem Standard. Auch DAX, Nikkei, S&P etc. werden von einigen Gesellschaften herangezogen.

BERATER-TIPP

»Bei Indexpolicen werden Überschüsse risikoreich angelegt, um eine Rendite zu erwirtschaften. Wenn der Kurs sich gut entwickelt, kann das auch sehr gut funktionieren. Bleibt der Erfolg allerdings aus, kann es unter Umständen sein, dass zwar die gezahlten Beiträger erstatten werden, aber es gar keine Verzinsung gibt.«

Indexpolicen im Test

Das Magazin €uro hat in seinem großen Lebensversicherung-Test auch Indexpolice-Produkte auf ihre Kundenfreundlichkeit hin untersucht und ist in diesem Zusammenhang zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Versicherung Tarif Überschussbeteiligung 2016 Gesamtpunkte Note
R+V IndexInvest, Tarif IV 2,9% 100 sehr gut
Condor INDEX-Rente, Tarif C52 3% 99,1 sehr gut
Volkswohl-Bund „Klassik modern“ Tarif IR+ 3,2% 99,01 sehr gut
LV 1871 Index Plus, Tarif RT1i 2,75% 88,9 sehr gut
Stuttgarter FlexRente index-safe 2,8% 88,45 sehr gut
SV Sparkassenversicherung ARTI/IndexGarant 2,65% 87,15 sehr gut
AXA Relax R. Chance, T. ALVI2 3,1% 86,21 sehr gut
Nürnberger NIR2821 3% 83,06 gut
Zurich Vorsorgegarantie Plus 2,25% 75,97 gut

Bei langfristiger Anlage lukrativ

Die Indexpolicen sind nichts für Wechselfreudige: Profitabel ist die Geldanlage in dieser Sparform über einen Zeitraum von 12 bis 15 Jahren. Denn der Versicherer muss zum einen mit dem angelegten Geld, also der Garantieverzinsung des Deckungsstocks, die Beitragsgarantie einholen. Dafür sollte man dementsprechend Zeit einplanen. Zum anderen unterliegen die Aktienmärkte (mehr oder weniger) starken Schwankungen. Dies kann starken Zuwachs, aber unter Umständen auch enorme Verluste bedeuten. Damit das Risiko ausgeglichen werden kann, sollte das Geld über einen längeren Zeitraum angelegt werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.04.2019 aktualisiert.
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Leοn Κnigge
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