Altersvorsorge

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Das erwartet Sie hier

Wieso die gesetzliche Rente allein keinen hohen Lebensstandard im Alter garantiert, welche Formen der privaten und staatlich geförderten Altersvorsorge es gibt und wie Sie entscheiden, was die richtige Altersvorsorge für Sie ist.

Inhalt dieser Seite
  1. Wozu Altersvorsorge?
  2. Die 3 Schichten der Altersvorsorge
  3. Basisversorgung
  4. Geförderte Altersvorsorge
  5. Nicht geförderte Altersvorsorge
  6. Immobilien und Aktienfonds
  7. Aktuelle Testergebnisse
  8. Die richtige Altersvorsorge finden
  9. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Die gesetzliche Rente garantiert nicht länger einen angemessenen Lebensstandard im Alter. Darum sollten Sie sich frühzeitig um Ihre Altersvorsorge kümmern.
  • Es gibt 3 Schichten der Altersvorsorge: Basisversorgung, staatlich geförderte Altersvorsorge und weitere Rentenprodukte, z.B. private Renten­versicherungen.
  • Je nach Berufs­gruppe, Einkommen und Zukunftsplänen (z.B. Sparen auf Immobilie oder auf monatliche Rente, Fokus auf sicherer oder auf renditeorientierter Anlage) bieten sich andere Formen der Altersvorsorge an.
  • Wer erst kurz vor Rentenbeginn zu sparen beginnt, muss weitaus höhere Summen auf einmal aufwenden und hat weniger Wahlmöglichkeiten. Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, die Rente in letzter Minute zu ergänzen.

Warum Sie sich um Ihre Altersvorsorge kümmern sollten

Rentenlücke im Alter

Für Altersvorsorge gilt die Faustregel: Um den Lebensstandard zu wahren, sollten die Einnahmen im Alter 70 bis 80 Prozent des letzten Gehalts betragen. Leider sinkt das voraussichtliche Rentenniveau – das Verhältnis der Standardrente zum Gehalt – kontinuierlich. Wer 2060 in Rente geht, muss laut dem Institut der deutschen Wirtschaft damit rechnen, lediglich 43,7 Prozent des letzten Gehalts zu erhalten. Die Differenz zwischen angestrebtem und tatsächlichem Rentenniveau ist die Rentenlücke. Sie kann durch private Altersvorsorge ganz oder zumindest teilweise geschlossen werden. Um nicht von Altersarmut bedroht zu sein, muss das Einkommen im Alter mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung betragen.

Warum sinkt das Rentenniveau?

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Es gibt mehrere Gründe, wieso Renten stetig sinken. Ein wichtiger Grund ist, dass Menschen immer älter werden, also immer länger Rente beziehen, und zugleich weniger Menschen geboren werden, die in Rentenkassen einzahlen könnten.

Wovon hängen meine Renteneinnahmen ab?

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Das Rentenniveau der gesetzlichen Rente wird durch vier Faktoren gesteuert:

  1. Wie viel von meinem Brutto-Gehalt bekomme ich zukünftig als Rente vor Steuern
  2. Welche Freibeträge gibt es, bevor ich auf meine zukünftige Rente Steuern zahle? Wie viel muss ich für Kranken- und Pflege­versicherung bezahlen?
  3. Wann darf ich überhaupt in Rente gehen? Durch die Überalterung der Gesellschaft und die geringe Anzahl von Kindern kann man von einem baldigen Renteneintrittsalter von 69 oder 70 Jahren ausgehen. Je älter wir werden und je weniger Kinder zukünftig Rentenbeiträge einzahlen, desto länger muss man im Alter arbeiten…damit man weniger lange Rentenbezieher ist
  4. Wie viele Rentenpunkte erwerbe ich: sprich wie viele Erwerbs­jahre + Ausbildung + Elternzeiten etc. kommen zusammen

Mit einer Brutto-Einkommen von 2.500 € mtl. kommt man aktuell auf einen Anspruch von ca. 1.100 bis 1.200 € Brutto-Rente

Wie viel brauchen Sie im Alter?

Um herauszufinden, wie viel Sie für Ihre Altersvorsorge sparen müssen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Sehen Sie sich Ihre Einnahmen und Ausgaben an, um herauszufinden, wie viel Geld Sie im Monat brauchen – die meisten Menschen benötigen im Alter weniger Geld, aber nicht viel weniger. Überlegen Sie auch, welche Absicherung z.B. durch Eigentum Sie jetzt schon haben. Ein abbezahltes Eigenheim im Alter führt beispielsweise dazu, dass Sie später weniger Ausgaben für Miete haben werden.
  2. Überprüfen Sie ihren Rentenbescheid: Wie viel gesetzliche Rente werden Sie erhalten (beachten Sie: von der Rente gehen die Kosten für Kranken- und Pflege­versicherung sowie Steuern ab). Wie groß ist die Lücke zwischen Ihrer voraussichtlichen Rente und Ihren monatlichen Kosten?
  3. Nun, da Sie die die Größe Ihrer Rentenlücke kennen, informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten, wie Sie die gesetzliche Rente ergänzen können.
  4. Beachten Sie dabei Ihre individuelle Situation: Welche Optionen gibt es für Ihre Berufs­gruppe? Was ist angesichts ihrer Einkommens- und Familiensituation sinnvoll? Fühlen Sie sich wohl dabei, bei der Geldanlage Risiken einzugehen?

Wie viel Rente bekomme ich?

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Bevor Sie Entscheidungen über Ihre Altersvorsorge treffen, sollten Sie zunächst herausfinden, wie viel Rente Sie nach derzeitigem Stand voraussichtlich erhalten werden. Die Informationen zur gesetzlichen Rente finden Sie auf Ihrem Renteninformationsblatt. Dieses wird alljährlich Personen zugeschickt, die

  • mindestens 27 Jahre alt sind
  • seit mindestens 5 Jahren in die gesetzliche Rente einzahlen,

Aus dem Renteninformationsblatt erfahren Sie, ab wann und wie viel Rente Sie erhalten würden, wenn

  • Sie weiterhin in bisheriger Höhe in die Renten­versicherung einzahlen
  • Sie von diesem Moment an erwerbsunfähig werden
  • Sie keine weiteren Einzahlungen leisten.

Darüber hinaus informiert das Renteninformationsblatt Sie über die möglichen Auswirkungen von Rentenanpassungen und erinnert Sie daran, bei der Planung Ihrer Altersvorsorge Kaufkraftverluste durch steigende Löhne, denen keine vergleichbar steigenden Renten gegenüberstehen, zu beachten.

Falls Sie ein Renteninformationsblatt bekommen sollten, aber Ihnen keines zugeschickt wurde, können Sie die Information telefonisch oder mit dem entsprechenden Online-Formular bei der Deutschen Renten­versicherung anfordern.

Experten-Tipp:

„Man sollte – und das ist seit eh und je so – möglichst früh Geld zur Seite legen und sich auch an Sparen gewöhnen – und wenn es kleine Beträge sind. Man sollte einen guten Mix aus geförderten Versicherungen und Investmentprodukten fahren. Für Investment sollte man das richtige Nervenkostüm haben und im Alter immer defensiver agieren. Zudem kann man – oft für weniger Kosten als gedacht – selbst Vermieter werden. Es gilt: ein guter Mix aus den Anlageklassen gehört ins Portfolio. Optimal lässt man sich diesen Mix von einem transparenten, sehr professionellen und gut vernetzten Berater bauen und passt diesen immer wieder an die aktuelle Lebensphase an.“

Foto von Stephan Seidenfad
Signatur von Stephan Seidenfad
Stephan Seidenfad
Experte für betriebliche Altersvorsorge

Wer sollte sich mit Altersvorsorge auseinandersetzen?

Jeder sollte sich so früh wie möglich mit der Absicherung im Alter beschäftigen. Wer bereits in jungen Jahren zu sparen beginnt, profitiert vom Zinseszinseffekt und muss pro Monat weniger Geld aufwenden. Generell wird empfohlen, mindestens 10 Prozent des Nettoeinkommens für die Altersvorsorge zu nutzen.

Auch für viele Beamte ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Derzeit steht ihnen eine Pension von etwas über 70 Prozent der letzten Bezüge zu, doch die Voraussetzung dafür ist eine Dienstzeit von 40 Jahren. Wer nicht so lange verbeamtet war, braucht eine zusätzliche Absicherung, um seinen Lebensstandard zu halten.

Geld anlegen – wie kann das aussehen?

Beim Geld anlegen kommt es darauf an, wie viel Zeit man mitbringt und wie es um die persönliche Risikobereitschaft bestellt ist – denn je mehr Chancen ein Produkt bietet, desto höhere Risiken bringt es mit sich. Für eine Person, die mit 27 beginnt, jeden Monat 100 Euro zu investieren, kann dies nach 40 Jahren so aussehen:

RenditeErsparte SummeMonatliche Rente bis 85
3 %90.000 €320 – 400 €
6 %190.000 €800 €
10 %550.000 €2.500 €

Renten­versicherung und „normales Sparen“ – was ist der Unterschied?

Durch privates Investieren, z.B. in Investmentfonds, lässt sich erfolgreich Geld sparen. Allerdings ist es immer möglich, dass das angesparte Vermögen schließlich aufgebraucht ist – insbesondere, wenn man für eine durch­schnittliche Lebensdauer kalkuliert hat, aber dann überraschend alt wird. Bei einer Renten­versicherung hingegen sind monatliche Zahlungen bis an das Lebensende garantiert.

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Die drei Schichten der Altersvorsorge

Säulen und Schichten

Da die gesetzliche Rente nicht länger ausreicht, um einen ausreichenden Lebensstandard im Alter zu garantieren, wird sie um andere Formen der Absicherung ergänzt, die jeweils auf andere Weise finanziert werden. Oft setzt sich die Altersvorsorge aus verschiedenen Rentenprodukten zusammen. Für diese gibt es zwei Klassifizierungssysteme:

Die 3 Säulen der Altersvorsorge

  • Gesetzliche Altersvorsorge (z.B. über die gesetzliche Renten­versicherung)
  • Betriebliche Altersvorsorge (z.B. über Pensionskassen)
  • Private Altersvorsorge (z.B. durch eine Renten­versicherung)

Die 3 Schichten der Altersvorsorge

Seit der Rentenreform von 2002 ist jedoch öfter von einem 3-Schichten-Modell der Altersvorsorge die Rede. Es sieht wie folgt aus:

  • Basisvorsorge (gesetzliche Renten­versicherung, Basisrente)
  • Kapitalgedeckte Zusatzversorgung (z.B. Riester)
  • Private Vorsorge (z.B. eine private Lebens­versicherung)

Oft wird es auch als eine Pyramide dargestellt, mit der Basisvorsorge als der Basis, der geförderten Altersvorsorge in der Mitte und den nicht geförderten Produkten als der Spitze.

Experten-Tipp:

„Nicht selten bringen gewisse Vorzüge bei der einen Altersvorsorge Nachteile mit sich. So sind etwa Flexibilität und Steuervorteile selten gleichzeitig möglich. Unsere Lösung: Wir kombinieren verschiedene Bausteine für Ihre optimale Altersvorsorge. Unser Konzept sieht dabei vor, dass der Kunde so viele Vorteile und so wenig Nachteile wie möglich hat. Den Schwerpunkt legt er selbst.

Ebenso hilft uns bei unserer Arbeit eine spezielle Berechnungssoftware. Damit ermitteln wir, was Sie in Ihre Vorsorge investieren müssen, um Ihren Lebensstandard im Alter halten zu können. Basis bildet dabei, welche Altersvorsorge der Kunde schon hat. Anhand dieser Daten analysieren wir, was bereits gut ist und wo man noch optimieren kann. So haben Sie am Ende eine maßgeschneiderte Altersvorsorge.“

Foto von Achim Wehrmann
Achim Wehrmann
Berater

1. Schicht: Basisversorgung

Besonderheiten der Basisversorgung

Die Basisversorgung ist die erste Schicht der Altersvorsorge in Deutschland und beinhaltet mehrere Rentenprodukte. Diese haben mehrere Besonderheiten. Sie sind:

  • sind nur eingeschränkt vererbbar
  • sind nicht beleihbar, übertragbar, veräußerbar, kapitalisierbar
  • unterliegen der nachgelagerten Besteuerung

„Nachgelagerte Besteuerung“ bedeutet, dass die Beiträge während der Ansparphase von der Steuer abgesetzt, aber die Auszahlungen besteuert werden. Die Basisversorgung beinhaltet die folgenden gesetzliche Renten­versicherung, die staatlich geförderte Basisrente bzw. Rürup-Rente und die Altersvorsorge über berufsständische Versorgungswerke und die landwirtschaftliche Alterskasse.

Mehr zur Altersvorsorge in der Steuer

So funktioniert die gesetzliche Renten­versicherung

Alle Arbeitnehmer zahlen jeden Monat einen Anteil ihres Bruttolohns (derzeit 18,6 Prozent) in die gesetzliche Renten­versicherung ein, wobei der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge trägt. Die Beiträge der gegenwärtigen Einzahler werden dabei für die Renten der ehemaligen Einzahler verwendet (Umlageverfahren). Die Rentenhöhe hängt davon ab, wie hoch die im Verlauf des Arbeits­lebens eingezahlten Beiträge waren.

Die Deutsche Renten­versicherung führt für alle Versicherten je ein Konto, auf dem alle für die Rente relevanten Daten (Phasen der Arbeits­losigkeit, Erziehungszeiten, etc.) gespeichert werden. Wenn Sie überprüfen wollen, ob alle wichtigen Informationen erfasst sind, können Sie die Einsicht in Ihren Versicherungs­verlauf anfordern. Auf der Seite der Renten­versicherung können Sie auch mehr über verschiedene Möglichkeiten der Altersvorsorge nachlesen.

Selbständige können sich freiwillig in der gesetzlichen Renten­versicherung versichern, aber dies muss in den ersten fünf Jahren der Selbständigkeit geschehen. Mehr dazu, wie die gesetzliche Renten­versicherung funktioniert, erfahren Sie hier:

Gesetzliche Renten­versicherung

Auf unserer Seite können Sie sich auch informieren, was mit Ihrer gesetzlichen Rente und privaten Vorsorge passiert, falls Sie sich entscheiden, Ihren Ruhestand im Ausland zu verbringen:

Altersvorsorge für Rentner im Ausland

Mindest­versicherungszeiten der Renten­versicherung

Für Rentenansprüche gibt es eine Wartezeit – also eine Mindest­versicherungszeit, in der in die gesetzliche Renten­versicherung eingezahlt wurde. Diese wird in Monaten gemessen. Je nachdem, um welche Art der Rente es sich handelt, kann die Wartezeit 5 – 45 Jahre betragen. Mehr dazu erfahren Sie bei der Deutschen Renten­versicherung.

Weitere Formen der Basisversorgung

Staatlich geförderte Basisrente (auch: Rürup-Rente)

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Die Rürup-Rente empfiehlt sich besonders für Selbständige und Gutverdiener. Selbständige und Freiberufler sind in der Regel nicht in der gesetzlichen Renten­versicherung pflichtversichert und können nicht von der staatlichen Förderung für die Riester-Rente profitieren können. Die Rürup-Rente gibt ihnen die Möglichkeit, trotzdem mit staatlicher Förderung für das Alter vorzusorgen. In der Ansparphase gibt es hohe Steuererstattungen, wenn man viel einzahlt.

Mehr zur Rürup-Rente

Berufs­ständische Versorgungswerke

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Einige kammerfähige Berufe – z.B. Ärzte, Apotheker, Notare, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Ingenieure – haben ihr eigenes System der Altersversorgung. Diese selbst verwalteten Versorgungswerke zahlen Alters-, Berufs­unfähigkeits- und Hinterbliebenenrenten an ihre Mitglieder. Sie finanzieren sich aus Mitgliedsbeiträgen und Investitionen und zahlen im Durchschnitt höhere Renten als die gesetzliche Renten­versicherung.

Landwirtschaftliche Alterskasse

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Die landwirtschaftliche Alterskasse, auch Alterssicherung der Landwirte, ist eine berufsständische gesetzliche Alterssicherung der Sozial­versicherung für Landwirtschaft, Forst- und Gartenbau. Sie ist als Ergänzung zu anderen Formen der Altersvorsorge konzipiert, und versichert neben landwirtschaftlichen Unternehmern auch deren Ehepartner und mitarbeitende Familienangehörige. Sie zahlt Alters-, Erwerbminderungs- und Hinterbliebenenrenten.

2. Schicht: Geförderte Altersvorsorge

Geförderte Altersvorsorge

Diese Form der Altersvorsorge richtet sich vor allem an Arbeitnehmer. Hierbei handelt es sich um Vorsorge-Verträge, die entweder in Form von Zulagen oder von Steuervorteilen gefördert werden. Das sind vor allem die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge.

Riester-Rente

Mit der Riester-Rente können Sie entweder auf eine Rente im Alter oder auf eine selbstgenutzte Immobilie sparen (Wohn-Riester). Der Staat fördert die Riester-Rente mit Zulagen oder Steuervorteilen – das Finanzamt prüft für Sie, was von beidem günstiger ist, und wendet das an. Die Bedingung: Sie sind förderberechtigt und investieren 4 Prozent Ihres Einkommens in die Riester-Rente. Die Riester-Rente ist weniger flexibel als andere Produkte der Altersvorsorge, aber dafür pfändungssicher. Auf unseren Seiten zum Thema können Sie sich über

und noch viel mehr informieren. Die Riester-Rente lohnt sich besonders für Sparer mit mehreren Kindern.

Die betriebliche Altersvorsorge

Jeder Arbeitnehmer, der in der gesetzlichen Renten­versicherung pflichtversichert ist, hat einen Anspruch darauf, einen Teil seines Bruttogehalts für die betriebliche Altersversorgung zu verwenden (Entgeltumwandlung). Die betriebliche Altersvorsorge hat folgende Vorteile:

  • Der Arbeitgeber leistet einen Zuschuss von 15 Prozent oder mehr
  • Es besteht die Chance, dass der Versicherer der Belegschaft einen Gruppenrabatt anbietet
  • So versicherte Arbeitnehmer sparen Steuern und Sozialabgaben, da die Einzahlungen für die betriebliche Altersversorgung vom Bruttogehalt abgezogen werden und nur das übriggebliebene Einkommen versteuert wird.

Alles Wichtige zur betrieblichen Altersvorsorge und den zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten für diese Form der Versicherung können Sie hier nachlesen:

Betriebliche Altersvorsorge im Überblick

3. Schicht: Nicht geförderte Altersvorsorge

Nicht geförderte Altersvorsorge

Nicht geförderte Altersvorsorge beschreibt Formen der Altersvorsorge, die in der Ansparphase nicht staatlich gefördert, aber bei denen die Auszahlungen steuerlich besser behandelt werden. Es werden z.B. nur die Erträge besteuert. Private Renten­versicherungen bieten mehr Flexibilität, was Laufzeiten und Art der Auszahlung betrifft. Auch hier sind verschiedene Varianten möglich, unter anderem diese:

  • Klassische Renten­versicherung: Bei dieser Variante der Lebens­versicherung gibt es zwei Modelle. Entweder zahlen Versicherte kontinuierlich Geld ein oder aber eine große Summe auf einmal. Die durch Zinsen gewachsene Summe wird später auf einmal oder als monatliche Rente ausgezahlt. Bei der klassischen Renten­versicherung wird eine Mindestrente im Alter garantiert. In Zeiten niedriger Zinsen lohnt sich diese Form der Alters­versicherung kaum noch.
  • Fondsgebundene Renten­versicherung: Hier investieren Versicherer das eingezahlte Geld in Fonds – die Rente hängt also von den Aktienkursen ab. Es gibt die Möglichkeit einer guten Rendite ebenso wie die von Verlusten. Wer jedoch viel Zeit mitbringt, hat gute Chancen, dass sich Marktschwankungen über den langen Anlagezeitraum hinweg ausgleichen und am Ende eine relativ hohe Rendite herauskommt. Bei kontinuierlichen Einzahlungen bis zum Renteneintritt ist die Rente steuerlich begünstigt.
  • Indexpolice: Auch bei dieser Form der Versicherung investieren die Versicherer in Aktienfonds. Sie garantieren, dass Versicherte zumindest das eingezahlte Geld zurückbekommen, aber nicht, dass es Zinsen gibt. Hier ist also das Risiko höher und es können auch recht hohe Verwaltungskosten anfallen. Die Deckelung der Gewinne wird jedes Jahr erneut festgelegt.
  • Kapitallebens­versicherung: Bei der Kapitallebens­versicherung wird das angesparte Kapital zum vereinbarten Zeitpunkt oder beim Tod des Versicherungs­nehmers an dessen Hinterbliebene ausgezahlt. Die Laufzeit der Versicherung kann frei gewählt werden. Die Versicherungs­summe wird um eine Beteiligung an den Überschüssen ergänzt, welche die Versicherung durch das Anlegen der Prämien erwirtschaftet. Renditen und Garantiezins fallen hier sehr niedrig aus. Solche Produkte sind derzeit jedoch nicht mehr wirklich aktuell am Markt und werden nur noch sehr selten bis gar nicht abgeschlossen.
  • Fondsgebundene Lebens­versicherung: Bei der fondsgebundenen Lebens­versicherung sind die Renditen relativ hoch und die Versicherten können entscheiden, in welche Fonds ihr Geld investiert werden soll. Hier ist jedoch auch das Risiko höher.

Andere Formen der Altersvorsorge

Altersvorsorge mit Immobilien

Immobilien werden als Altersvorsorge immer wieder empfohlen. Sie eignen sich zur Eigennutzung und zur Vermietung als Kapitalanlage. Darüber gibt es verschiedene Formen der staatlichen Förderung für Menschen, die einen Bausparvertrag abschließen. Trotzdem hört man im Alltag gerade von älteren Menschen, dass Immobilien aus finanziellen Gründen nicht mehr gehalten werden können und dass eine Überschuldung droht. Auf unserer Seite zum Thema können Sie sich ausführlicher zu dem Thema informieren:

Immobilien als Kapitalanlage

Ein Sachwert als Beimischung im Portfolio

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Der wohl größte Vorteil von Immobilien liegt darin, dass es sich um einen Sachwert handelt. Sachwerte verlieren durch das kontinuierlich steigende Preisniveau weniger an Wert, sie gelten deshalb als inflationssicher.

Bei regelmäßiger Renovierung sollten Immobilien im Lauf der Jahre noch an Wert gewinnen und deshalb geschützt sein vor Wertverlusten durch steigende Preise. Für den Immobilienbesitzer heißt das allerdings, dass er seine Immobilie zur Eigennutzung und als Kapitalanlage regelmäßig modernisieren und sanieren muss. Dann ist sie als inflationssicherer Sachwert eine interessante Beimischung im Portfolio für den persönlichen Vermögens­aufbau.

Mietfrei leben im Alter

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Damit eine Immobilie ihren Zweck als Altersvorsorge erfüllt, sollten Eigennutzer versuchen, die Finanzierung einschließlich der Kosten für alle Modernisierungen spätestens zum Eintritt in den Ruhestand vollständig zurückzuzahlen.

Immobilien zur Eigennutzung bieten den Vorteil, im Alter mietfrei zu leben. Das heißt, mit dem Eintritt in den Ruhestand sollten alle Darlehen bezahlt sein, damit die Darlehensrate entfällt. Nur dann hat der Immobilienbesitzer den zusätzlichen finanziellen Freiraum, um seinen Lebensstandard im Alter mit einer überschaubaren Rente aufrecht erhalten zu können.

Genau hier liegt aber der Grund, warum Rentner ihre Immobilie mitunter nicht mehr halten können: Wenn das Darlehen nicht vollständig abgezahlt ist, wenn das Objekt zu groß ist und die Kosten für Strom, Wasser und Gas aufgrund veralteter Anlagen zu hoch sind, stehen alte Menschen vor der schwierigen Situation, das Objekt nicht mehr unterhalten zu können.

Achten Sie auch darauf, dass Ihre Immobilie barrierefrei ist oder nur geringe Umbauten nötig wären, um sie barrierefrei zu machen. Andernfalls kann es sein, dass Sie sie im Alter doch nicht benutzen können.

Kapitalanlagen für flexible Eigentümer­

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Wer beruflich flexibel sein und den Standort häufig wechseln muss, kann eine Immobilie als Kapitalanlage zur Vermietung erwerben und schafft sich damit ebenfalls eine solide Basis für die Altersvorsorge. Während der Phase der Berufs­tätigkeit erzielt man bei einer finanzierten Kapitalanlage einen interessanten Steuervorteil, wenn die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung geringer sind als die Zinsen für das Darlehen und die Abschreibung.

Mit dem Eintritt in die Rente sollte das Darlehen vollständig bezahlt sein. Der Eigentümer­ hat dann die Wahl, das Objekt mietfrei selbst zu bewohnen oder zu verkaufen und erhält dadurch zusätzliche Liquidität. Alternativ wird die Mieteinnahme seinen finanziellen Spielraum jeden Monat erhöhen. Den Einnahmen durch die Miete stehen jedoch die Steuern auf diese Einnahmen sowie die Instandhaltungs- und Reparaturkosten gegenüber, die Sie als Vermieter aufwenden müssen, ebenso wie Ihre eigenen Mietausgaben, falls Sie ebenfalls zur Miete wohnen.

Flexibles Sparen

Neben der offiziellen Altersvorsorge gibt es noch die Möglichkeit, flexibel zu sparen, z.B. mit einem Aktien-Indexfonds, in den Sie entweder eine große Summe oder kleinere monatliche Beiträge investieren. Hier zahlt es sich oft aus, viel Geduld zu haben und Fonds zu wählen, bei denen sich das Risiko auf Aktien aus vielen verschiedenen Ländern und Branchen verteilt. Wer so spart, hat sehr viel mehr Flexibilität, was Ein- und Auszahlungen betrifft, muss jedoch auf die steuerlichen Vorteile der Altersvorsorge verzichten. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Geld anlegen – diese Optionen sind sinnvoll

Altersvorsorge im Test (2021)

Die DISQ-Studie

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) führte im Jahr 2019 eine Studie zur Altersvorsorge bei Versicherern durch. Untersucht werden dabei 28 Anbieter von Altersvorsorgeprodukten in den Teilbereichen Servicequalität und Leistung. Die Ergebnisse aus diesen beiden Teilbereichen werden anschließend zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst (Quelle). Im Folgenden finden Sie die 13 Anbieter, die das Gesamtergebnis „gut“ oder „befriedigend“ erhalten haben. Die Note „sehr gut“ erreicht keiner der getesteten Versicherer.


Testsieger 2019

AnbieterServiceanalyseLeistungsanalyseGesamtergebnis
Alte LeipzigerBefriedigendSehr gutGut
HannoverscheBefriedigendSehr gutGut
ContinentaleBefriedigendSehr gutGut
Neue LebenAusreichendSehr gutBefriedigend
NürnbergerBefriedigendGutBefriedigend
Volkswohl BundBefriedigendGutBefriedigend
WWKBefriedigendGutBefriedigend
AllianzAusreichendSehr gutBefriedigend
WürttembergischeAusreichendSehr gutBefriedigend
DebekaBefriedigendBefriedigendBefriedigend
Signal IdunaBefriedigendBefriedigendBefriedigend
R+VAusreichendBefriedigendBefriedigend
ZurichAusreichendBefriedigendBefriedigend

So wird getestet

Die Servicequalität überprüft das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ), indem bei den Versicherern jeweils zehn Telefon- sowie E‑Mail-Tests durchgeführt werden. Des Weiteren nehmen die Tester die Internetauftritte der Anbieter unter die Lupe und analysieren Qualität und Nutzerfreundlichkeit der Inhalte.

Für die Leistungsanalyse arbeitet das Testinstitut mit der unabhängigen Ratingagentur Franke und Bornberg zusammen. Diese untersucht die Tarife der jeweiligen Versicherer und bezieht dabei sowohl klassische als auch fondsgebundene Privatrenten mit ein.

Die Leistungen der verschiedenen Tarife liegen insgesamt auf einem hohen Niveau. Das gilt sowohl für die Tarife der klassischen Privatrente als auch für die fondsgebundenen Policen. Im Vergleich der Produkte sollten Verbraucher vor allem auf die garantierte Ablaufleistung achten. Mehr als 40 Prozent Unterschied stellten die Experten zwischen den Produkten der fondsgebundenen Angeboten fest.

Welche Altersvorsorge ist die richtige für mich?

Wie sichere ich mich im Alter ab?

Welche Altersvorsorge für Sie die richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtige Fragen sind zum Beispiel:

  • Sind Sie angestellt oder arbeiten Sie selbstständig?
  • Möchten Sie bis zum Renteneintrittsalter jeden Monat einen festen Betrag sparen oder lieber flexibel bleiben?
  • Kommt womöglich eine eigene Immobilie als Altersvorsorge infrage?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie bis zur Rente pausenlos erwerbstätig sind?

Diese Punkte sind wichtig, um beispielsweise entscheiden zu können, ob eine staatlich geförderte Form der Altersvorsorge sinnvoll ist oder nicht. Wer flexibel bleiben möchte, sollte womöglich über fondsbasierte Vorsorgeformen nachdenken, während Personen, die aufgrund ihres Berufs­ nicht pausenlos erwerbstätig sein werden, nach einer Hartz-IV-sichere Altersvorsorge Ausschau halten sollten.

Experten-Tipp:

„Hierzu [dazu, welche Altersvorsorge sich zurzeit lohnt] ist eine pauschale Aussage seriös nicht möglich. Warum? Weil jede Situation individuell ist.

Manche Menschen freuen sich über 0,9% Garantiezins in z.B. einer Sofortrente, weil sie unbedingt Sicherheit wollen, die Börse zu gefährlich finden und kein Produkt mit steuerlicher Förderung mehr finden. Für mache Menschen rechnet sich aufgrund Ihres Berufes, Ihrer Familien- oder persönlichen Situation durchweg ein Produkt wie die Riesterrente oder die Basisrente. Die betriebliche Altersvorsorge lohnt sich nahezu immer, es sei denn, durch z.B. viele Kinder macht eben Riester mehr Sinn.

Für investmentfreudige und mutigere Menschen macht das Sparen in Produkten der dritten Schicht (Fonds-Renten­versicherungen) oder in Investmentfonds-, ETFs und Co Sinn. Für Wohlhabendere lohnt sich die Investition durchweg auch in Aktien, Gold, eine Vermögens­­verwaltung oder Immobilien. Für manche Leute macht es Sinn, auch eine oder mehrere Immobilien als Rentenbaustein einzubeziehen.“

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Signatur von Stephan Seidenfad
Stephan Seidenfad
Experte für betriebliche Altersvorsorge

Altersvorsorge für Angestellte

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Wer einen sicheren Job und noch relativ viel Zeit zur Rente hat, steht vor der Entscheidung, ob er eine Immobilie kaufen möchte. Darauf kann man z.B. mit Tages– und Festgeld-Konten oder mit einem Wohn-Riester sparen. Wer viel verdient und entsprechend hohe Steuern zahlt, findet in Riester- und Rürup-Renten eine sichere Anlage. Bei der Riester-Rente sind jährlich bis zu 2.100 Euro steuerlich absetzbar. Bei der Rürup-Rente sind es in 2021 sogar bis zu 23.724 Euro (92 Prozent; der prozentuale Wert nimmt jährlich um 2 Prozent zu, bis die Investitionen in die Rürup-Rente 2025 voll absetzbar sind). Für renditeorientiertes Sparen gibt es fondsgebundene Rürup-Renten­versicherungen bzw. Rürup- und ETF-Fondssparpläne.

Für Menschen, die weniger verdienen, empfehlen sich ein Riester-Fondssparplan (gerade, wenn sie mehrere Kinder haben) oder betriebliche Altersvorsorge als sichere Anlage. Viel Flexibilität und hohe Renditen, aber auch ein höheres Risiko und keine staatliche Förderung gibt es mit einem ETF-Fondssparplan.

Auch wer z.B. erst ab 50 mit dem Sparen anfängt, kann einen Riester-Fondssparplan oder eine Rürup-Renten­versicherung abschließen oder auf betriebliche Altersvorsorge setzen. Wer bereits mit 63 in Rente gehen möchte, kann ab dem 50. Lebensjahr freiwillig mehr in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen, und so verhindern, dass dies die Rente reduziert.

Altersvorsorge für Selbständige

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Für Selbständige ist zunächst die Sicherung der Liquidität Ihres Betriebs­ nötig, dann müssen sie sich um eine gute Basisabsicherung kümmern. Das kann z.B. über eine Rürup-Renten­versicherung oder eine freiwillige Pflicht­versicherung in der gesetzlichen Renten­versicherung geschehen. Die Rürup-Versicherung kann auch z.B. mit Einmalbeiträgen aufgestockt werden. Wer nicht mehr in die Basisvorsorge einzahlen möchte, kann sich auf die zweite Schicht oder auf flexible Anlagen konzentrieren und eine geförderte fondsgebundene Rürup-Renten­versicherung abschließen oder mit einem ETF-Sparplan sparen. Auch Immobilien bieten sich als Altersvorsorge an.

Bleibt weniger Zeit bis zur Rente, ist die Sicherung der Liquidität des Betriebs­ weiterhin eine Priorität. Darüber hinaus ist es auch jetzt wichtig, sich über gesetzliche oder Rürup-Renten­versicherung grundlegend abzusichern. Bei der gesetzlichen Renten­versicherung müssen Sie mindestens 5 Jahre einzahlen, um schließlich eine Rente zu erhalten. Falls Sie eine Immobilie gekauft haben, ist nun ein guter Moment, um sie abzubezahlen. Alternativ oder zusätzlich zu diesen Formen der Altersvorsorge können Sie mit einem ETF-Sparplan sparen. Bei ETFs sollten Sie nun auf die Wertentwicklung achten und einige Jahr vor Rentenbeginn beginnen, das investierte Geld teilweise auf ein Festgeld-Konto zu übertragen.

Altersvorsorge in „letzter Minute“

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Wer sich weniger als fünf Jahre vor Renteneintritt um Altersvorsorge kümmert, hat je nachdem, ob monatlich gewisse Summen oder aber ein größeres liquides Vermögen zur Verfügung stehen, verschiedene Optionen. Z.B. können Sie eine Sofortrente abschließen – dabei investieren Sie einmalig eine größere Summe und erhalten eine lebenslange Rente von den Zinsen. Auch ETF-oder Festgeld-Anlagen kommen infrage, ebenso wie der Kauf einer vermieteten Immobilie, wenn das entsprechende Vermögen da ist.

Wer monatlich ein wenig Geld übrig hat, kann seine Rente mit einem Riester-Fondssparplan oder einer betrieblichen Altersvorsorge ergänzen. Selbständige können noch eine klassische Rürup-Renten­versicherung abschließen oder freiwillig in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen, falls Sie noch die Möglichkeit haben, so auf die Mindest­versicherungszeit zu kommen.

Diese aktuellen Entwicklungen sollten sie kennen

Ein klassisches Sparbuch, Festgeld oder Tagegeld machen nur noch Sinn, wenn man eine Cashreserve anlegen will und nicht auf die Zinsen schaut – für die Altersvorsorge eignen sie sich bereits seit recht langer Zeit nicht mehr. Da der Garantiezins im Lebens­versicherungsbereich zum Jahreswechsel wohl auf 0,25% p.a. sinken wird, geht der Trend sicherlich noch weiter weg von Garantieprodukten.


Lassen Sie sich beraten

Sich für den Lebensabend richtig abzusichern, ist gar nicht so einfach – Altersvorsorge ist ein komplexes Thema, bei dem es zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen gilt. Unsere Berater helfen Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns per Telefon oder Mail oder nutzen Sie unser kostenfreies Formular und fordern einen individuellen Vergleich an.

Kostenfreier Tarifvergleich zur Altersvorsorge

Passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Fazit

Die meisten Menschen müssen mit einer großen Lücke zwischen Ihrer tatsächlichen Rente und Ihrem Bedarf im Alter rechnen. Darum empfiehlt es sich, so früh wie möglich in die Altersvorsorge investieren. Welche Optionen zur Verfügung stehen und was besonders sinnvoll ist, hängt stark von der individuellen Situation ab. Gerade bei diesem Thema bietet es sich an, sich professionell beraten zu lassen.

Die häufigsten Fragen zur Altersvorsorge

Welche private Altersvorsorge ist sinnvoll?

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Welche private Altersvorsorge sinnvoll ist, hängt stark von der individuellen Situation ab. Angestellte mit vielen Kindern profitieren z.B. von der Riester-Rente, gut verdienende Selbständige von der Rürup-Rente. Für wieder andere Personen passt es besonders gut, während Ihres Arbeits­lebens eine Immobilie abzubezahlen, damit sie im Alter mietfrei leben können. Schauen Sie sich am besten alle Optionen an und entscheiden Sie dann, welche Altersvorsorge – oder welche Kombination von Altersvorsorge-Produkten – besonders geeignet für Sie ist.

Wie viel Geld für die private Altersvorsorge?

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Generell wird empfohlen, 10 bis 15 Prozent des Nettogehalts für die private Altersvorsorge aufzuwenden. Je mehr man dafür ausgeben kann, desto besser. Wer erst spät im Leben in der Lage ist, in die private Altersvorsorge zu investieren, muss pro Monat höhere Summen aufwenden als eine Person, die z.B. seit ihrem 30. Lebensjahr monatlich 15 Prozent ihres Einkommens spart.

Was gibt es für Altersvorsorge?

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Es gibt drei Schichten der Altersvorsorge: Die Basisversorgung – entweder durch die gesetzliche Renten­versicherung oder eine Basisrente (Rürup-Rente) -, staatlich geförderte Altersversorge wie betriebliche Altersvorsorge oder Riester-Rente und schließlich nicht direkt geförderte Renten­versicherungen. Auch Vorsorge durch Immobilien oder flexibles Sparen ist möglich.

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Katharina Tennius
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