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Gesetzliche Kranken­versicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Alle Arbeitnehmer, die sich aufgrund ihres Einkommens nicht in einer privaten Krankenversicherung absichern können, sind in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert.
  • Die Versicherten können selbst entscheiden, welche Krankenkasse sie wählen. Es lohnt sich also, Tarife zu vergleichen.
  • Im aktuellen Test des Deutschen Institut für Service-Qualität schnitt Die Techniker am besten ab (Test: 2018 / 2019). Es folgen die Viactiv Krankenkasse, AOK Plus und Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK).
  • Alle Versicherten erhalten grundsätzlich die gleichen Leistungen – unabhängig von Einkommen und Vorerkrankungen.
  • Die Höhe der Kosten ist gesetzlich geregelt und richtet sich nach dem Einkommen. Arbeitnehmer zahlen derzeit gut 7 Prozent von ihrem Brutto-Lohn. Hinzu kommen Zusatzbeiträge, die in der Regel unterhalb von 1 Prozent liegen.
So gehen Sie beim Abschluss vor
  • Überlegen Sie, welche Leistungen Ihnen wichtig sind, wenn Sie Tarife der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichen. Die günstigste Versicherung ist im Einzelfall nicht immer die beste.
  • Beachten Sie die Zusatzleistungen der einzelnen Tarife. Hier unterscheiden sich die Anbieter zum Teil recht deutlich.
  • Prüfen Sie, welches System für Sie sinnvoller ist: die gesetzlichen Krankenkassen – ggf. mit einer günstigen privaten Zusatzversicherung als Ergänzung – oder die privaten Krankenversicherungen.

Für wen lohnt sich die gesetzliche Krankenversicherung?

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) lohnt sich in der Regel für alle Personen, die

  • nicht verbeamtet sind und
  • ein Einkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze der privaten Krankenversicherung (PKV) beziehen. Diese liegt derzeit bei rund 60.000 Euro.

Zudem kann es sein, dass Personen mit Vorerkrankungen von den privaten Krankenversicherungen abgelehnt werden. Auch hier lohnt sich die gesetzliche Absicherung.

So versichern Sie sich

Wer sich gesetzlich versichern möchte, kann sich zwischen verschiedenen Anbietern entscheiden. Die grundlegenden Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind zu einem großen Teil gesetzlich geregelt. Bei den Zusatzleistungen haben die Versicherer allerdings Spielraum – und hier lohnt sich ein Vergleich.

Hat man sich für ein Angebot entschieden, muss ein Antrag bei der entsprechenden Krankenkasse gestellt werden. Der Wechsel von einer gesetzlichen Krankenversicherung zu einer anderen verläuft grundsätzlich unkompliziert und ist meistens nach einer Kündigungsfrist von zwei Monaten möglich. Ab dem ersten Tag des darauf folgenden Monats ist man anschließend Mitglied bei der neuen Krankenkasse.

Der Wechsel in die andere Richtung – also von einer privaten zu einer gesetzlichen Krankenversicherung – gestaltet sich hingegen schwieriger und ist nicht immer möglich. An dieser Stelle empfehlen wir, Kontakt zu unseren Versicherungsfachleuten aufzunehmen.

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Welche Leistungen bietet die gesetzliche Krankenversicherung?

Welche Leistungen eine gesetzliche Krankenversicherung erbringen muss, ist überwiegend gesetzlich geregelt. Allgemein gehören zum Leistungskatalog Maßnahmen zur Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung des Gesundheitszustandes. Dazu gehören zum Beispiel die Grundversorgung beim Zahnarzt, allgemeine Krankenhausleistungen und Behandlungen, die beim Haus- oder Facharzt durchgeführt werden.

gkv

Leistungen im Einzelnen

Um Krankheiten vorzubeugen, bietet die gesetzliche Krankenversicherung die Kostenübernahme für bestimmte Präventionsmaßnahmen an. Dieses können zum Beispiel Gesundheits- und Sportkurse oder auch die Teilnahme an Ernährungsberatungen sein.
Damit Krankheiten bereits im frühen Stadium erkannt werden, bietet die Krankenkasse verschiedene Vorsorgeuntersuchungen an bzw. übernimmt die Kosten.
Im Krankheitsfall übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung sämtliche Behandlungskosten sowie die Kosten von Heilmitteln.
Sind Rehabilitationsmaßnahmen notwendig, um z. B. nach einem Unfall die Mobilität wieder herzustellen oder um bleibende Schäden zu verhindern, zahlt die Krankenkasse diese Leistungen.
Bei einer Schwangerschaft übernimmt die Krankenkasse alle notwendigen ärztlichen Behandlungen sowie die Kosten für die Geburt und die notwendige ärztliche Versorgung des Kindes.
Wenn der Versicherte einen Krankentransport benötigt – sei es nach einem Unfall auf dem Sportplatz oder in den eigenen vier Wänden – übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen bieten Mehrleistungen an wie beispielsweise Osteopathiebehandlungen und professionelle Zahnreinigungen.

Die Kosten: Wie hoch sind die Beiträge?

Wie hoch die Beiträge einer gesetzlichen Krankenversicherung sind, ist unterschiedlich. Oft liegen die Kosten allerdings auf einem ähnlichen Niveau.

Für Arbeitnehmer liegt der allgemeine Beitragssatz für eine gesetzliche Krankenversicherung bei 14,6 Prozent. Hiervon zahlt der Arbeitnehmer jedoch nur 7,3 Prozent, den Rest übernimmt der Arbeitgeber. Hinzu kommt ein Zusatzbeitrag, der in der Regel unterhalb von einem Prozent liegt. Die Höhe des Zusatzbeitrags unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer und ist u. a. abhängig vom wirtschaftlichen Gewinn des Unternehmens.

Liegen die Einkünfte des Versicherungsnehmers über der gesetzlich festgelegten Beitragsbemessungsgrenze (Stand 2019: 54.450 Euro brutto im Jahr), wirken sich die Einkünfte nicht auf die Höhe der Beiträge aus. Eine Person, die beispielsweise 55.000 Euro im Jahr verdient, zahlt also ebenso hohe Beiträge wie eine Person mit einem jährlichen Einkommen von 65.000 Euro.

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Wie hoch sind die Beiträge für freiwillig versicherte Selbstständige?

Bei freiwillig versicherten Selbstständigen wird der Beitragssatz anhand der Beitragsbemessungsgrenze ermittelt. Liegt das tatsächliche Einkommen unterhalb der Grenze, wird der Beitrag anhand des tatsächlichen Einkommens und der Kapitalanlagen berechnet.

…für Rentner?

Bei Rentnern unterscheidet man zwischen zwei Gruppen: einerseits die pflichtversicherten Rentner und andererseits die freiwillig versicherten Renter.

Pflichtversicherte Renter zahlen nur die Hälfte ihrer Beiträge selbst, die andere Hälfte wird von der gesetzlichen Rentenversicherung getragen. Freiwillig versicherte Renter zahlen hingegen den vollen Beitragssatz, der anhand aller Einkünfte ermittelt wird. Dazu zählen auch Zinsen und Mieteinnahmen aus Immobilienbesitz.

Wie erfolgt die Kostenerstattung?

Anders als bei der privaten Krankenversicherung (PKV) müssen gesetzlich Versicherte bei einer Behandlung keinerlei Kosten vorstrecken. Die Abrechnung erfolgt direkt mit der Krankenkasse. Bei der PKV müssen die Kosten meistens zuerst vom Versicherten übernommen werden und werden erst im Nachhinein erstattet.

Vorteile einer GKV
  • Familienangehörige sind kostenlos mitversichert
  • Keine Wartezeiten beim Wechsel in eine andere Krankenkasse
  • Direkte Kostenabrechnung mit dem Arzt oder dem Krankenhaus
  • Mutterschaftsgeld

Zuzahlungen für Arzneimittel

Für jedes Arzneimittel, das der gesetzlichen Krankenversicherung in Rechnung gestellt wird, muss der Versicherungsnehmer eine Zuzahlung leisten, die zehn Prozent des Verkaufspreises beträgt. Die Zuzahlung beträgt mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro – allerdings nur, wenn die Zuzahlung die eigentlichen Kosten des Mittels nicht übersteigt.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gilt diese Regelung nicht, sie müssen keinerlei Zahlungen leisten.

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel werden nur in Ausnahmefällen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Gesetzliche Krankenversicherung im Test

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat die Angebote der gesetzlichen Krankenversicherung auf Herz und Nieren geprüft. Untersucht wurden die Tarife von 20 Anbietern.

Das Ergebnis

Das DISQ hat die Anzahl der Testkriterien im Vergleich zum letzten Test noch mal vergrößert und um die Bereiche telefonischer Service und Vorsorge erweitert.

Insgesamt gibt es vier „sehr gute“ Krankenkassen. Die restlichen 16 Anbieter erhielten immerhin ein „gut“. Die niedrigste Punktzahl erhielt die AOK Bayern mit 70,4 von 100 möglichen Punkten.

Testsieger – Das sind die besten gesetzlichen Krankenkassen 2018
Die Techniker 83,1 Punkte Qualitätsurteil:

sehr gut

Viactiv Krankenkasse 82,6 Punkte
AOK Plus 82,3 Punkte
Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) 81,0 Punkte

Servicequalität: „gut“ bis „befriedigend“

Im Teilbereich Service erhielt keiner der bewerteten Anbieter das Qualitätsurteil „sehr gut“.

Die besten drei Anbieter sind AOK Plus, SBK und Die Techniker.

Leistungsanalyse: Versicherer, die überzeugen

  • Viactiv
  • Die Techniker
  • AOK Nordort
  • AOK Plus
  • SBK
  • IKK Classic
  • AOK Niedersachsen
  • DAK
  • Audi BKK
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • AOK Sachsen-Anhalt
  • AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
  • KKH
  • AOK Baden-Württemberg
  • Knappschaft

Beste Konditionen: Sechs Mal „sehr gut“

  • AOK Sachsen-Anhalt
  • AOK Plus
  • Audi BKK
  • Die Techniker
  • IKK classic
  • Viactiv

Telefonservice: „sehr gut“ nur einmal vergeben

  • SBK

Vorsorge: 50 Prozent überzeugen mit „sehr guten“ Leistungen

  • SBK
  • Viactiv
  • Die Techniker
  • AOK Niedersachsen
  • AOK Plus
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • DAK
  • IKK Classic
  • AOK Nordort
  • Audi BKK
BERATER-TIPP

»Nicht jede gesetzliche Krankenversicherung eignet sich für jeden Versicherungsnehmer. Prüfen Sie, welche besonderen Leistungen die einzelnen Tarife haben – womöglich gibt es einzelne Aspekte, die für Sie besonders wichtig und die nicht bei allen Tarifen dabei sind. Wenn Sie Unterstützung bei der Suche des richtigen Tarifs benötigen, melden Sie sich gerne bei uns!«

So wurde getestet

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) prüft und bewertet Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen. Auch Versicherungsunternehmen und deren Produkte stehen regelmäßig auf dem Prüfstand. Anfang Juni veröffentlichte das DISQ die aktuellen Ergebnisse ihrer Studie zu den Anbietern der gesetzlichen Krankenversicherung.

Inhalt und Vorgehen

Testkriterien

In der aktuellen Studie des DISQ wurden die folgenden fünf Teilbereiche bewertet:

  • Service
  • telefonischer Service
  • Leistung
  • Konditionen
  • Vorsorge

Die einzelnen Teilbereiche ergeben mit unterschiedlicher Gewichtung das Gesamtergebnis.

  • Service (inkl. telefonischer Service): 50 Prozent
  • Leistung (inkl. Vorsorge): 40 Prozent
  • Konditionen: 10 Prozent

So gingen die Experten vor

Für die Bewertung der fünf Teilbereiche kooperierte das DISQ teilweise mit dem Unternehmen Krankenkassennetz.de. Die Zusammenarbeit betraf in der Hauptsache die Bewertung der Bereiche Konditionen und Leistungen. Dazu zählen unter anderem auch Zusatzbeiträge sowie Bonus- und Vorsorgeprogramme.

Die Bereiche, die sich mit dem Service der Anbieter beschäftigen, wurden mit Hilfe von Telefonanrufen und Test-E-Mails bewertet. Außerdem schauten sich geschulte Test-Nutzer die Web-Seiten der Krankenkassen an und bewerten sowohl den Inhalt, als auch die Benutzerfreundlichkeit.

Darum lohnt sich ein Vergleich der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden sich häufig auf zwei Ebenen. Zum einen bei den Zusatzbeiträgen, die jede GKV individuell erheben darf, und zum anderen bei den privaten Leistungen, die von den Kassen zum Teil bezuschusst oder gar übernommen werden.

Die Zusatzbeiträge

Über die Zusatzbeiträge decken die gesetzlichen Krankenkassen eventuelle Mehrkosten ab. Diese können zum Beispiel entstehen, wenn eine Krankenkasse außergewöhnlich viele Mitglieder hat, die einen erhöhten Pflegebedarf haben. Die Mehrkosten, die im Vergleich zu den anderen Krankenkassen entstehen, werden zum Teil über höhere Zusatzbeiträge ausgeglichen.

Einige Krankenkassen verlangen höhere Zusatzbeiträge als andere. Finden Sie heraus, welche dieses sind, mit einem Vergleich der gesetzlichen Krankenkassen.

Achten Sie nicht nur auf die Kosten
Wenn Sie die gesetzlichen Krankenversicherungen miteinander vergleich, achten Sie am besten nicht ausschließlich auf die Höhe der monatlichen Beiträge. Wer öfters s. g. private Leistungen in Anspruch nimmt, ist womöglich bei einer anderen Krankenkasse besser aufgehoben.

Die privaten Leistungen

Einige Krankenkassen bezuschussen oder übernehmen vollständig bestimmte Leistungen, die vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben sind. Welche Leistungen dieses sind, dürfen die Kassen selbst bestimmen.

So gibt es einige Versicherer, die zum Beispiel die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung übernehmen, entweder teilweise oder sogar vollständig. Der Versicherungsnehmer muss die Kosten zwar zunächst selbst begleichen (zum Beispiel in bar oder per Kartenzahlung vor Ort beim Zahnarzt), kann die Rechnung aber bei seiner Krankenkasse einreichen. Diese erstattet dann die Kosten.

Gleiches gilt für verschiedene Verfahren der Naturheilkunde: Die Krankenkassen, die ihren Mitgliedern die Kosten erstatten, lassen sich die Rechnungen zukommen und begleichen dann den offenen Betrag per Banküberweisung.

Weitere Unterschiede gibt es beim Service. Einige Krankenkassen arbeiten im Bereich Kundenkommunikation zum Beispiel mit einer eigenen Smartphone- bzw. Tablet-Apps. Über diese Apps erreichen die Krankenkassenmitglieder ihren persönlichen Ansprechpartner. Andere Versicherer sind wiederum am besten per Telefon zu erreichen, wo man unter Umständen allerdings nur in einem Callcenter landet, anstatt bei einem sachkundigen Versicherungskaufmann.

Können Arzt und Krankenhaus frei gewählt werden?

Allgemein gilt, dass jeder Bürger selbst wählen darf, welchem Arzt er sich anvertrauen möchte. Voraussetzung bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist nur, dass der zuständige Arzt über eine Krankenkassenzulassung verfügt.

Möchte der Versicherte einen Facharzt aufsuchen, so benötigt er eine Überweisung vom Hausarzt, damit keine Gebühren anfallen.

Im Falle eines Krankenhausaufenthaltes müssen Kassenpatienten beachten, dass die Behandlung im nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus stattfinden muss. Entscheidet sich der Versicherte dennoch für ein anderes Krankenhaus, das für die Versicherung höhere Kosten verursacht, so ist es möglich, dass der Patient die Differenz selbst tragen muss.

Wie kann man den Anbieter wechseln?

Wer gesetzlich krankenversichert ist, kann schnell und ohne großen bürokratischen Aufwand in eine andere gesetzliche Krankenversicherung wechseln und hat dabei die Wahl zwischen rund 113 Kassen. Die Kündigungfrist beträgt zwei Monate.

Keine gesetzliche Krankenkasse darf einem Versicherten die Mitgliedschaft verwehren, soweit keine regionalen oder beruflichen Einschränkungen vorliegen.

Nach einem Wechsel muss der Versicherungsnehmer mindestens 18 Monate bei der neuen Versicherung bleiben, bevor ein erneuter Wechsel möglich ist. Der Versicherte erhält jedoch ein Sonderkündigungsrecht, vom dem er im Fall der ersten Erhebung eines Zusatzbeitrags bzw. der Erhöhung dessen Gebrauch machen kann.

Beim Wechsel von der PKV zur GKV wird es komplizierter

Der Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht ohne Weiteres möglich und oftmals auch nicht empfehlenswert. Ab einem Alter von 55 Jahren ist der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung sogar grundsätzlich ausgeschlossen. Für einen Angestellten unter der Altersgrenze ist der Übertritt beispielsweise dann möglich, wenn das Einkommen mindestens ein Jahr lang unter der Versicherungspflichtgrenze liegt. Dieser Fall tritt zum Beispiel ein, wenn der Arbeitnehmer statt einer Vollzeitbeschäftigung nur noch einer Teilzeittätigkeit nachgeht.

Solidaritäts- und Sachleistungsprinzip

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung gelten zwei tragende Strukturprinzipien. Zum einen das Solidaritätsprinzip, das gewährleistet, dass jeder Versicherte einen medizinischen Leistungsanspruch hat. Das Einkommen darf dabei ebenso wenig eine Rolle spielen, wie die Beitragshöhe und die Krankheitsrisiken. Zum anderen gilt das Sachleistungsprinzip, das sicherstellt, dass der Versicherte die Leistungen ohne Vorleistungen erhält.

Zu den Pflichten des Versicherungsnehmers gehört eine gesundheitsbewusste Lebensführung, die Beteiligung an Vorsorgemaßnahmen sowie das aktive Mitwirken an der Behandlung.

Die Aufgabe des GKV-Spitzenverbands
Der GKV-Spitzenverband ist die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen Deutschlands und vertritt diese auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Der Verband ist zuständig für die Gestaltung der Rahmenbedingungen, die den Wettbewerb, die Wirtschaftlichkeit sowie die Qualität betreffen und sichern. Die vom GKV-Spitzenverband abgeschlossenen Verträge sowie sonstige getroffene Entscheidungen gelten für alle gesetzlichen Krankenkassen und damit auch für die entsprechenden gesetzlich Versicherten. Die Gesundheit der Versicherungsnehmer steht dabei grundsätzlich im Vordergrund.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.05.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Lätitia Miltz
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