Eine Media-Haftpflichtversicherung schützt Selbständige, die in der Medien- bzw. Kreativ-Branche tätig sind. Denn eine normale Haftpflichtversicherung oder eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in vielen Fällen nicht die Kosten für Schadensfälle, die in diesen Branchen anfallen können. Um gegen solche Fälle geschützt zu sein, empfiehlt sich der Abschluss einer Media-Haftpflichtversicherung

Schadensfälle im Medienbereich

Gerade im Medienbereich treten besonders häufig Rechts- bzw. Schadensfälle auf, wie zum Beispiel Urheber- oder Markenrechtsverletzungen. Im Internet existieren zudem noch viele rechtliche Grauzonen, der Verursacher des Schadens ist sich oft nicht einmal darüber im Klaren, dass er einen Rechtsbruch begangen hat.

Wer benötigt eine Media-Haftpflichtversicherung?

  • Texter/Blogger
  • Grafiker
  • Webdesigner
  • Copywriter
  • PR-Agenturen
  • SEO-Agenturen
  • Fotografen
  • Webmaster
  • Lektorat
  • Social-Media-Manager

Diese Berufsgruppen sind besonders anfällig für Schadensfälle im Medienbereich. Doch auch anderen Berufsgruppen können Schäden in diesem Bereich entstehen, je nachdem auf welchem Bereich sich das Unternehmen bewegt.

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Media-Haftpflicht besonders für Startup-Unternehmer geeignet

AbmahnungenViele junge Unternehmen, die im Online-Bereich angesiedelt sind, haben immer wieder mit Abmahnungen zu kämpfen. Eine Urheber- und Markenrechtsverletzung wird oft aus reiner Unwissenheit begangen und kann das junge Unternehmen schnell in den Ruin treiben. Neben unterschiedlichen Versicherungen für Startups, die jedes Unternehmen benötigt, kann auch die Media-Haftpflichtversicherung dem Startup die nötige Unterstützung in solchen Fällen bieten.

Alexander Vorgerd
Das sagt Experte Alexander Vorgerd:

„Die Media-Haftpflicht gehört zu den gewerblichen Haftpflichtversicherung. Die Versicherung ist speziell für Unternehmen oder Einzelunternehmer geeingnet, die im Online-Bereich oder mit Printmedien arbeiten. Da es sich hierbei um einen sehr besonderen Versicherungsschutz handelt, gibt es nur sehr wenige Versicherer, die hier Angebote bereit halten. Damit der Versicherungsschutz auf die Firma abgestimmt ist, empfiehlt sich die individuelle Beratung durch einen Fachmann.“

Wovor schützt eine Media-Haftpflichtversicherung?

Eine Media-Haftpflicht schützt vor den häufigsten Schäden im Bereich der Medien. Sie schützt beispielsweise bei:

  • Marken- und Urheberrechtsverletzung
  • Verletzung von Namen- und Persönlichkeitsrechten
  • Fehlberatung
  • Programmierfehler
  • Ausfall von Webseiten
  • Verletzung von Datenschutzbestimmungen
  • Nichteinhaltung von Deadlines
  • Verlust von Daten
  • Verbreitung von Schadsoftware
Info: All-Risk-Deckung

Die Media-Haftpflichtversicherung setzt das Konzept der All-Risk-Deckung um. Die Versicherung besteht aus den Leistungen der Vermögensschadenhaftpflicht, der Betriebshaftpflicht, der Berufshaftpflichtversicherung und der Eigenschadenversicherung. Abgesichert sind nicht nur Schäden, die durch den Versicherten bzw. durch eigene Mitarbeiter entstehen, sondern auch die Fehler von Subunternehmern, die im Auftrag des versicherten Unternehmens handeln.

Kosten einer Media-Haftpflicht

Da die Media-Haftpflicht Schäden abdeckt, die häufig auftreten und die andere Versicherungen nicht übernehmen, sind die Beiträge dieser Versicherung verständlicherweise nicht unbedingt günstig. Interessenten müssen mit einer Summe um die 500 Euro im Jahr rechnen, wenn sie eine solche Versicherung abschließen. Dabei sollte bedacht werden, dass im Leistungsumfang einer Media-Haftpflicht die Leistungen mehrerer Versicherungen enthalten sind, weshalb sich der Abschluss trotz des etwas höheren Beitragssatzes lohnen kann, weil man weniger Versicherungen abschließen muss.

Worauf man bei dem Abschluss einer Mediahaftpflichtversicherung achten sollte

Bei dem Abschluss einer Mediahaftpflicht sollte man darauf achten, dass die Versicherung folgende Leistungen abdeckt:

Abdeckung von Eigenschäden: Nicht nur die Schäden Dritter sollten von einer Medienhaftpflicht abgedeckt werden, sondern auch Schäden, die einem selbst bzw. dem eigenen Unternehmen entstehen.

  • Die Leistungen sollten möglichst über eine offene Deckung definiert sein, damit der Versicherungsschutz nicht nur bei Leistungen greift, die im Vertrag genannt werden.
  • Es sollte darauf geachtet werden, dass die Media-Haftpflichtversicherungs-Leistungen auch international wirksam sind. Denn gerade wenn es um Werke im World Wide Web geht, können schnell Rechte im Ausland verletzt werden, die dann vor ausländische Gerichte kommen.
  • Auch Umsatzausfall und die Entstehung von Mehrkosten durch einen Fehler im Betriebsablauf sollten mit in den Versicherungsleistungen enthalten sein, damit die Weiterführung des Unternehmens gesichert ist, wenn der Arbeitsalltag durch eine Störung nicht weitergeführt werden kann.

Media-Haftpflichtversicherung: Aus der Medienwelt kaum noch wegzudenken

Durch die voranschreitende Diversifizierung der Medienwelt werden auch die Möglichkeiten größer, einen Fehler zu begehen. Auch machen es sich manche Unternehmen oder Rechtsanwälte seit neuestem immer häufiger zum Geschäft, in großem Stil Abmahnungen zu verschicken. Online-Unternehmen sind davon besonders häufig betroffen. Wenn Sie sich als Selbständiger oder ihr Unternehmen absichern wollen und in einem gefährdeten Bereich arbeiten, sollten Sie über eine Media-Haftpflicht nachdenken.