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Katzen-OP-Versicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Katzen-OP-Versicherung übernimmt alle Kosten für notwendige Operationen bei Katzen – egal ob beim Tierarzt oder in der Tierklinik.
  • Da der Versicherungsschutz nur OP-Behandlungen bei der Katze umfasst, ist dies die günstigere Alternative zur Katzenkrankenversicherung.
  • Die Kosten für eine Katzen-OP-Versicherung hängen u. a. von der Rasse, dem Alter und der Haltung der Katze ab.
  • Tarife der Katzen-OP-Versicherung unterscheiden sich in der Erstattungsleistung, dem Geltungsbereich sowie der Prämienhöhe. Kastrationen sind in den meisten Fällen nicht versichert.
  • In aktuellen Tests der Tierkrankenversicherer schneiden die Anbieter Agila, Uelzener, Gothaer sowie Allianz mit sehr guten Ergebnissen ab. Diese bieten auch eine Katze-OP-Versicherung an.

Warum ist eine OP-Versicherung für meine Katze wichtig?

„Eine Katze hat sieben Leben“ lautet ein Sprichwort. Sicher eine Übertreibung – aber bei guter Pflege und Gesundheitsversorgung kann eine Katze deutlich über 16 Jahre alt werden. Das kostet natürlich Geld. Gerade Operationen von Katzen können teuer werden – Beträge von einigen hundert Euro bis über 1.000 Euro sind je nach Eingriff durchaus möglich. Mit einer Katzen-OP-Versicherung lässt sich das finanzielle Risiko absichern. Die Versicherung kostet nur wenige Euro im Monat – im Falle eines Falles erspart sie viel Geld.

Als typische Freigänger sind Katzen einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Dabei kommt es häufig zu Verletzungen (Knochenbrüche, Bisswunden, Blutungen, Kreuzbandrisse), die einen operativen Eingriff erforderlich machen. OP-Bedarf kann sich auch im Zusammenhang mit Erkrankungen ergeben, manchmal sind es altersbedingte Erscheinungen, die es zu beheben gilt. Tumorerkrankungen, Grauer Star, Darmresektionen, Meniskus-Schäden und Gaumensegel-Probleme sind einige typische Katzen-OP-Anlässe. Eine bestimmte Operation erlebt fast jede Katze im Laufe ihres Lebens: die Kastration bzw. Sterilisation.

Häufige Fälle, bei denen eine Katze behandelt werden muss
  • Kreuzbandriss (OP-Kosten von etwa 1.000 Euro)
  • Darmresektion (OP-Kosten von etwa 200 Euro)
  • Knochenbruch (OP-Kosten ab etwa 400 Euro)
  • Meniskus-OP (Kosten von etwa 200 Euro)
  • Harnsteinentfernung (OP-Kosten von etwa 400 Euro)
  • Gaumensegelkürzung (OP-Kosten von etwa 100 Euro)

Zu diesen reinen OP-Kosten kommen im Krankheitsfall noch die Kosten für Voruntersuchungen und die Nachsorge auf den Katzenhalter zu. Die tatsächliche Summe, die der Tierarzt oder die Tierklinik am Ende also berechnet, fallen oftmals deutlich höher aus.

Leistungen einer Katzen-OP-Versicherung

Grundsätzlich leistet die Katzen-OP-Versicherung bei allen erforderlichen Operationen im Zusammenhang mit Unfällen und Erkrankungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die OP’s beim Tierarzt oder in einer Tierklinik durchgeführt werden. Bei einigen Operationen gibt es Leistungseinschränkungen oder Ausschlüsse. Das hängt vom jeweiligen Tarif ab. Erstattet werden üblicherweise Kosten für den eigentlichen Eingriff, für notwendige Voruntersuchungen (zum Beispiel Röntgen, Ultraschall) und für Nachsorge. Dies beinhaltet auch Medikamente und ggf. Unterbringungskosten. Die Tarife sehen üblicherweise freie Tierarzt- und Klinik-Wahl vor. Es gilt meist auch Versicherungsschutz im Ausland, sogar weltweit – aber nur bei zeitlich begrenzten Aufenthalten, üblicherweise maximal zwölf Monate.

Folgende Leistungen werden i. d. R. versichert
  • Operationskosten
  • Voruntersuchungen vor der OP
  • Nachsorgebehandlungen nach der OP
  • Medikamente und Verbandsmaterial
  • Stationäre Unterbringung
BERATER-TIPP

»Achten Sie unbedingt auf die Ausschlüsse. Viele Versicherer schließen bestimmte Krankheiten von vornherein aus. Auch können bestimmte Operationen komplett vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden. Schauen Sie vor Vertragsabschluss also unbedingt in die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) des Tarifs. Nutzen Sie gern unseren Online-Rechner – dort finden Sie auch immer die jeweiligen AVBs. So ärgern Sie sich später nicht, wenn die Versicherung die Leistung verweigert und Sie finden genau den Tarif, der zu Ihren Wünschen passt.«

Was ist nicht versichert?
Die Leistungsausschlüsse unterscheiden sich je nach Versicherer und Tarif. Folgende Leistungen können u. U. nicht versichert sein (Auswahl):

  • Kastration und Sterilisation
  • Prothesen
  • Zahn- oder Kieferanomalien, Zahnsteinentfernung, kosmetische Zahnoperationen, Zahnersatz, Wurzelbehandlungen
  • Impfungen (Tetanus ist davon meist ausgenommen)
  • Wurmkuren
  • Geburtshilfe
  • Ellbogengelenksdysplasie (ED)
  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Nabelbruch
  • Brachycephales Syndrom (zu langes Gaumensegel)
  • Bestattungskosten
  • Jegliche Operationen, deren Notwendigkeit bereits bei Vertragsabschluss bekannt war.

Kosten für die Kastration/Sterilisation übernimmt keine Katzen-OP-Versicherung vollständig. Bei der Mehrzahl der Tarife gehört die Kastration zu den Leistungsausschlüssen (sie ist weder medizinisch notwendig, noch liegt ein Unfall oder eine Erkrankung vor). Einige wenige Tarife zahlen Zuschüsse zu den Kastrationskosten. Der größere Teil der Kosten ist aber selbst zu tragen. Das gilt im Übrigen auch für die Katzenkrankenversicherung.

Kosten einer Katzen-OP-Versicherung

Die Kosten einer Katzen-OP-Versicherung setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Rasse der Katze
  • Alter der Katze
  • Höhe der Selbstbeteiligung
  • Kennzeichnung per Chip oder Tattoo
  • Art der Haltung (Freigänger oder Stubenkatze)
Einige Versicherer erstellen zur Prämienberechnung Gruppen auf. So werden Altersklassen erstellt, nach denen sich dann die Kosten richten. So werden für ältere Katzen höhere Versicherungsbeiträge berechnet, da das OP-Risiko höher ist, als bei jungen Katzen.
Bei Katzen spielen auch die Art der Haltung und die Rasse zentrale Rollen. Mischlingskatzen, die im Haus wohnen, werden günstiger versichert, als Rassekatzen, die im Haus oder in der Wohnung wohnen. Freigängerkatzen stellen ein höheres Risiko dar.

Rechenbeispiel: Kosten einer Katzen-OP-Versicherung

Modell-Katze:

  • Rasse: Europäisch Kurzhaar
  • Alter: 2 Jahre
  • Art der Haltung: Wohnungskatze
  • Chip: Ja
Versicherer Tarif jährl. Beitrag
Agila OP-Kostenschutz 24 70,80 €
Allianz Basis OP-Schutz 88,82 €
Uelzener OP-Versicherung (2-fach GOT) 134,23 €
Barmenia Katzen-OP-Versicherung 137,08 €

Für unsere Modell-Katze ist mit jährlichen Beiträgen zwischen 70 Euro bis 140 Euro zu rechnen. Zum Vergleich: Eine Katzenkrankenversicherung für das gleiche Tier würde zwischen 160 Euro und 540 Euro im Jahr kosten.

Katzen-OP-Versicherung im Test

Die Katzen-OP-Versicherung wird separat kaum in unabhängigen Tests betrachtet. Vergleichende Untersuchungen beziehen sich stets auf die Anbieter von Tierkrankenversicherungen. Es werden also nicht einzelne Tarife bewertet, sondern das Versicherungsunternehmen allgemein.

Schadens- und Leistungsregulierung von Tierkrankenversicherern im Test 2019

Das Testinstitut Service Value führte eine umfassende Untersuchung zur Qualität der Schadens- und Leistungsregulierung von Versicherungsunternehmen durch. Darunter fanden auch Anbieter von Tierkrankenversicherern Beachtung (Quelle).

Folgende Anbieter erzielten bei Tierkrankenversicherungen die Bewertung „sehr gut“ bzw. „gut“.

Versicherer Bewertung
Agila sehr gut
Gothaer sehr gut
Uelzener sehr gut
Ergo gut
Petplan gut

Die Fairness von Tierkrankenversicherern im Test 2018

Service Value führte 2018 einen ausgiebigen Fairness-Test von Tierkrankenversicherern durch. Bewertet wurden die Kriterien:

  • Tarifleistung
  • Kundenberatung
  • Kundenservice
  • Kundenkommunikation
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Leistungsabwicklung

(Quelle)

Folgende Anbieter erreichen „sehr gute“ bzw. „gute“ Gesamturteile:

Versicherer Bewertung
Agila sehr gut
Allianz sehr gut
Uelzener sehr gut
DEVK gut
Gothaer gut
R+V gut
Zurich gut

Einige der genannten Versicherer wie die Agila Haustierversicherung oder die Uelzener Versicherungen sind auf Tierversicherungen spezialisiert. Die Uelzener gilt als Erfinderin der Tierkrankenversicherung. Andere Anbieter wie Allianz, Gothaer oder Ergo sind als Universalversicherer tätig. Tiererfahrung besitzt auch die R+V aufgrund ihrer historisch gewachsenen Verbindung zur Landwirtschaft.

Wie erfolgt die Kostenerstattung im OP-Fall?

Haben Sie eine Katzen-OP-Versicherung abgeschlossen und ist die nötige Wartezeit verstrichen, dann sollten Sie Ihre Versicherung über die anstehende Operation informieren. In vielen Fällen müssen Sie beim Tierarzt bzw. bei der Tierklinik in Vorauskasse gehen, d. h. die Kosten zunächst selbst bezahlen. Die Tierarztrechnung reichen Sie anschließend bei Ihrem Versicherer ein und bekommen i. d. R. in wenigen Wochen das Geld zurückerstattet.

Hat sich Ihre Katze verletzt und es muss kurzfristig operiert werden, dann müssen Sie natürlich nicht zuerst an Ihr Versicherungsunternehmen denken. Mit einer Katzen-OP-Versicherung haben Sie in den meisten Fällen freie Tierarzt- und Tierklinik-Wahl und können sofort den nächsten Tierarzt aufsuchen. Anschließend reichen Sie Rechnung bei Ihrem Versicherer ein.

Wenn Sie Ihre Katzen-OP-Versicherung über uns als Makler abschließen, dann kümmern wir uns um alles rund um die Versicherungsangelegenheiten. Dies bedeutet für Sie, dass Sie sich im Schadensfall auch an uns wenden können – wir leiten die OP-Rechnungen an die Versicherung weiter und kümmern uns um die Kostenerstattung.

Katzen-OP-Versicherungen vergleichen: Darauf sollten Sie achten

Es ist bereits deutlich geworden, dass bei der Katzen-OP-Versicherung Leistungsunterschiede bestehen. Leistungsgrenzen, -beschränkungen, – ausschlüsse oder Selbstbehalte sind von Tarif zu Tarif anders geregelt. Deshalb reicht ein reiner Preisvergleich nicht. Katzenhalter sollten bei der Versicherungs-Auswahl zunächst definieren, welchen Leistungsstandard sie erwarten. Das Auswahl-Spektrum wird dadurch oft schon deutlich eingeschränkt. Einen prüfenden Blick in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen sollte man ebenfalls werfen.

Achten Sie besonders auf diese 3 Dinge

Bei praktisch allen Tarifen ist eine Obergrenze vorgesehen, bis zu der maximal Operationskosten übernommen werden. Sie liegt häufig bei 1.000 Euro oder 2.000 Euro. Auch hier kommt es auf den jeweiligen Tarif an. In den meisten Tarifen werden Abrechnungen zum 1- oder 2-fachen GOT-Satz (GOT = Gebührenordnung für Tierärzte) erstattet, in einigen Tarifen wird auch der 3-fache Satz übernommen.

Beachten Sie: Ein Tarif, der nur den 1-fachen GOT-Satz erstattet, lohnt sich oftmals nicht. Die meisten Tierärzte rechnen nach 2- oder 3-fachem GOT-Satz ab, sodass Sie bei einem solchen Tarif immer zuzahlen müssten. Achten Sie also auf einen Katzen-Op-Tarif, der Kosten mindestens zum 2-fachen GOT-Satz erstattet.

Bei vielen Tarifen ist eine Selbstbeteiligung vorgesehen. Dabei handelt es sich um den Betrag, den Sie im Schadensfall selbst zahlen müssen. Gängig sind Selbstbehalte von 20 Prozent oder 10 Prozent, manchmal ist auch ein Fixbetrag zu zahlen. Es gibt jedoch auch Tarife, die keine Selbstbeteiligung verlangen. Damit steigt jedoch die Höhe der Versicherungsbeiträge. Wägen Sie vor Versicherungsabschluss ab, was Ihnen wichtiger ist: geringere Versicherungsbeiträge oder im Schadensfall nichts selbst zahlen zu müssen.
Jede Katzen-OP-Versicherung setzt zu Vertragsbeginn eine Wartezeit fest. Die Versicherung tritt dann erst bei einer OP ein, die nach Ablauf der Wartezeit erforderlich wurde. In der Regel liegt die Wartezeit bei drei Monaten, manchmal sind auch nur 30 Tage vorgesehen. Achten Sie beim Tarif-Vergleich auf die Länge der Wartezeit.

Nutzen Sie gerne unseren Online-Rechner auf dieser Seite! Auf Grundlage Ihrer Angaben werden Ihnen passende Tarife zur Katzen-OP-Versicherung gezeigt. In den Details können Sie auch direkt in die Allgemeinen Vertragsbedingungen schauen. Sagt Ihnen einer der Tarife zu, können Sie diesen direkt online abschließen.

Was ist der Unterschied zwischen OP-Versicherung und Krankenversicherung?

Neben der Katzen-OP-Versicherung wird die Katzenkrankenversicherung angeboten. Die Krankenversicherung ist der weitergehende Versicherungsschutz – ähnlich wie die Krankenvollversicherung für den Menschen. Er deckt auch Kosten für Tierarzt-Behandlungen ohne Operation ab. Die OP-Versicherung ist in der Krankenversicherung mit enthalten. Wenn Krankenschutz besteht, benötigt man daher normalerweise keinen Extra-OP-Schutz.

Die Unterschiede zwischen der Katzen-OP-Versicherung und der Katzenkrankenversicherung in der Übersicht

Leistungen Katzen-OP-Versicherung Katzenkrankenversicherung
Einfache Behandlungen beim Tierarzt nicht versichert versichert
Chirurgische/operative Eingriffe versichert versichert
Medikamente und Verbandsmaterial versichert (nur für OPs) versichert
Stationäre Unterbringung in der Klinik versichert (nach einer OP) versichert
Vorsorgebehandlungen nicht versichert versichert
Nachsorge versichert (nach der OP) versichert
Alternative Heilbehandlungen nicht versichert versichert
Behandlungen im Ausland versichert (nur OPs) versichert

Mehr zur Katzenkrankenversicherung
Welche der beiden Varianten lohnenswerter ist, hängt von Ihnen als Katzenhalter ab: Möchten Sie sich lieber nur vor hohen OP-Kosten schützen, und sonst nicht viel für eine Katzenversicherung ausgeben? Oder möchten Sie Ihre Katze lieber für jegliche Tierarztbehandlungen versichern und nehmen dafür höhere Versicherungsbeiträge in Kauf?

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.08.2019 aktualisiert.
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Müni Enkhsaikhan
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