Erwerbsunfähigkeits­versicherung Tarifvergleich und Ratgeber (2024)

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Erwerbsunfähigkeits­versicherung (EU) zahlt eine monatliche Rente, wenn man aufgrund von Krankheit oder Unfall weniger als 3 Stunden am Tag arbeiten kann.
  • Wichtig zu wissen: Die Versicherung leistet erst, wenn Sie in gar keinem Beruf mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten können.
  • Dennoch ist sie eine gute Alternative zur Berufs­unfähigkeits­versicherung, da sie leichter zu bekommen ist – vor allem für Berufe wie Handwerker oder Pflegepersonal.
  • Außerdem erhalten Sie einfacher und mehr Geld als durch die gesetzliche Erwerbsminderungs­rente.
  • Eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung gibt es bereits ab 39 € im Monat.

Was ist eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

Die private Erwerbsunfähigkeits­versicherung, kurz EU, ist eine Risiko­versicherung, die finanziellen Schutz bietet, wenn man weniger als drei Stunden nicht mehr arbeiten kann, und zwar in keinem Beruf. In einem solchen Fall fehlt das monatliche Einkommen, welches die Erwerbsunfähigkeits­versicherung ersetzt. Wichtige Voraussetzung dafür ist die anerkannte Erwerbsunfähigkeit: Als erwerbsunfähig gilt, wer aufgrund geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung nicht mehr oder nur eingeschränkt irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann.

Dies ist der wichtige Unterschied zur Berufs­unfähigkeits­versicherung, in der es reicht, wenn Sie Ihrem aktuell ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen können. Somit ist die Erwerbsunfähigkeits­versicherung breiter gefasst und dementsprechend preiswerter.

Icon Bauarbeiter

Wie funktioniert die Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

Bei Vertragsabschluss werden Konditionen wie Höhe der Erwerbsunfähigkeitsrente und Laufzeit festgelegt. Die Höhe der zu zahlenden Beiträge hängt von diesen Faktoren ab, genauso wie von der Auswertung der sogenannten Gesundheitsprüfung, einem Fragebogen zu Ihrem Gesundheitszustand, den Sie mit dem Antrag auf Versicherungsschutz einreichen müssen.

Wenn Sie erwerbsunfähig werden, das heißt, weniger als drei Stunden am Tag irgendeinem Beruf auf dem aktuellen Arbeitsmarkt nachgehen können, können Sie Leistungen von der Versicherung beantragen. Ihre Erwerbsunfähigkeit muss dabei von einem Arzt festgestellt und bestätigt werden. Wird dies von der Versicherung anerkannt, zahlt dieser Ihnen eine monatliche Rente aus, bis Sie wieder mehr als drei Stunden arbeiten können oder Ihr Renteneintrittsalter erreichen.

Was zahlt der Staat bei Erwerbsunfähigkeit und warum brauche ich eine extra Versicherung?

Das gibt es vom Staat

Wird man erwerbsunfähig, kann man unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Leistungen in Form der gesetzlichen Erwerbsminderungs­rente in Anspruch nehmen. Diese ist jedoch sehr niedrig angesetzt. Hinzu kommt, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden müssen, die mitunter sehr strikt sind:

Icon Hand mit Euromünze
  • Anspruch besteht erst nach fünf Beitragsjahren.
  • In den letzten fünf Jahren vor der Erwerbsminderung muss der Versicherte mindestens drei Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben.
  • Der Betroffene kann wegen Krankheit oder Behinderung weniger als sechs bzw. weniger als drei Stunden täglich arbeiten.

Für welche Personen ist eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung besonders sinnvoll?

  • Personen, die einem risikoreichen Beruf (z. B. Gerüstbauer, Dachdecker, Gleisbauer) oder einem gefährlichen Hobby nachgehen, weswegen die Kosten für eine Berufs­unfähigkeits­versicherung viel zu teuer wären
  • Personen, die an Vor­erkrankungen leiden, die den Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung nicht möglich, teuer oder nur mit deutlichen Leistungsausschlüssen möglich machen
  • Selbständige und Freiberufler, die keinen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungs­rente haben oder bei einer Berufs­unfähigkeits­versicherung der Umorganisationsklausel unterliegen
  • Studenten und Auszubildende, die noch nicht ausreichend in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt und somit noch keinen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungs­rente haben

Wann und was zahlt die Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

In welchen Fällen zahlt die Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

Der Versicherer leistet, wenn die versicherte Person für voraussichtlich mindestens sechs Monate weniger als drei Stunden am Tag irgendeiner Arbeit nachgehen kann. Dies kann verschiedene Gründe haben:

  • Dauerhafte und chronische Erkrankungen
  • Vorübergehende Erkrankungen
  • Unfall
  • Psychische Erkrankungen
  • Pflegebedürftigkeit
Icon Geldscheine wechseln

Monatliche Rentenzahlung

Die Leistung der Erwerbsunfähigkeits­versicherung erfolgt hauptsächlich in Form einer monatlichen Rente. Die Höhe dieser Rentenzahlung wird bei Vertragsabschluss vereinbart. Üblich sind 1.000 Euro bis 2.000 Euro pro Monat, wobei Versicherer bei bestimmten Berufsgruppen die Rentenhöhe deckeln. Für Hausfrauen und Hausmänner beispielsweise kann die Rente auf maximal 1.000 Euro begrenzt sein, für Schüler auf 1.500 Euro.

Weitere Leistungen der Erwerbsunfähigkeits­versicherung

Bei Bedarf sind weitere Zusatzleistungen möglich:

  • Todesfallschutz: Die Hinterbliebenen werden im Todesfall des Versicherten durch eine Einmalzahlung abgesichert.
  • Nach­versicherungsgarantie: Die Versicherungssumme kann später ohne erneute Gesundheitsprüfung angepasst werden, falls sich die Lebensumstände ändern.
  • Laufzeit bis zum Rentenalter: Die Erwerbsunfähigkeits­versicherung kann bis zum Rentenalter, maximal bis 67 Jahre abgeschlossen werden, sodass Sie über die gesamte Arbeitszeit abgesichert sind.
  • Dynamikvereinbarung: Es kann eine Dynamik vereinbart werden, damit sich die Rentenzahlungen automatisch an den steigenden Lebensstandard bzw. an die Inflation anpassen.
  • Junge Leute: Schüler und Studenten können abgesichert werden, auch wenn sie noch keinen Beruf ausüben. Studenten und Azubis können die Erwerbsunfähigkeits­versicherung bei einigen Versicherern später in eine Berufs­unfähigkeits­versicherung umwandeln, und das ohne erneute Gesundheitsprüfung.

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Wann zahlt die Erwerbsunfähigkeits­versicherung nicht?

Icon rotes X

Die Versicherung zahlt nicht, wenn der Betroffene lediglich seinen individuellen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Kann ein Dachdecker noch als Bäckereiverkäufer, Pförtner oder Sachbearbeiter arbeiten, dann zahlt die Versicherung keine Rente aus.
Sie erhalten also nur eine Leistung, wenn Sie in gar keinem Beruf mehr als drei Stunden täglich arbeiten können.

Was kostet eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

Eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung wird den individuellen Bedingungen der Person angepasst – so ergibt sich für jeden Versicherten auch eine individuelle Versicherungsprämie. Grob gesagt kostet eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung ab 39 Euro im Monat. Die konkreten Kosten hängen von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand, Laufzeit und Höhe der Erwerbsunfähigkeitsrente ab. Beachten Sie dazu folgendes Rechenbeispiel:


Rechenbeispiel

Alter30 Jahre
BerufVerwaltungs­angestellter
Vor­erkrankungenKeine
LaufzeitBis 67 Jahre
Höhe Erwerbsunfähigkeitsrente1.000 €
Monatlicher Beitragab 39,48 €

Was kostet Sie eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

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Erwerbsunfähigkeits­versicherung vs. Berufs­unfähigkeits­versicherung

Was sind die Unterschiede?

Berufs­unfähigkeits­versicherung und Erwerbsunfähigkeits­versicherung scheinen auf den ersten Blick gleich. Es gibt jedoch zwei entscheidende Unterschiede:

Icon Fahrstuhl

Die BU zahlt, wenn man seiner aktuellen beruflichen Tätigkeit zu mind. 50 Prozent nicht nachgehen kann.

Die EU zahlt, wenn man gar keiner beruflichen Tätigkeit weniger als drei Stunden am Tag nachgehen kann.

Die Erwerbsunfähigkeitsrente wird somit erst ausgezahlt, wenn Sie gar keinem Beruf auf dem Arbeitsmarkt mehr ausführen können, die Berufs­unfähigkeitsrente gibt es hingegen bereits, wenn Sie Ihren derzeitigen Beruf nicht mehr ausüben können. Hinzu kommt das Ausmaß der Arbeitsunfähigkeit. Die BU zahlt somit in der Regel früher.

Beispiel: Lokführer mit posttraumatischer Störung

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Ein Lokführer hat nach einem Personenunfall auf den Gleisen eine posttraumatische Belastungsstörung und kann nicht mehr ins Fahrerabteil steigen und als Lokführer arbeiten. Hätte er eine Berufs­unfähigkeits­versicherung, würde diese bereits jetzt eine Berufs­unfähigkeitsrente auszahlen, da er zu mindestens 50 Prozent seinen konkreten Job nicht mehr machen kann. Hätte er eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung, würde diese noch nicht zahlen, da er gleichermaßen im Büro als Sachbearbeiter tätig sein könnte.

Wann lohnt sich welche Absicherung?

Die Berufs­unfähigkeits­versicherung und die Erwerbsunfähigkeits­versicherung dienen beide der Absicherung des Einkommens. Die Wahl zwischen den beiden Versicherungen hängen von verschiedenen Faktoren ab:

Die BU lohnt sich, wenn man die Aufnahmebedingungen erfüllt und sich die höheren Beiträge leisten kann. Dann ist die BU in der Regel immer die bessere Wahl.

Die EU lohnt sich, wenn man aufgrund seiner Vor­erkrankungen oder seines risikoreichen Berufs eine BU nicht bekommen würde. Dann ist die EU eine gute und günstige Alternative.

Die Vorteile der Erwerbsunfähigkeits­versicherung

  • Preisgünstiger als die private Berufs­unfähigkeits­versicherung
  • Arbeitskraftabsicherung auch für risikoreiche Berufsgruppen
  • Mehr Leistung als die staatliche Erwerbsminderungs­rente
  • Weniger umfangreiche Gesundheitsfragen
  • Nach­versicherungsgarantie und somit spätere Anpassung der Rentenhöhe ebenso möglich

Mögliche Nachteile der Erwerbsunfähigkeits­versicherung

  • Strengere Voraussetzungen: Leistung nur bei tatsächlicher Erwerbsunfähigkeit (keine Tätigkeit in gar keinem Beruf möglich)
  • Keine Berufsspezifikation: Die Versicherung zahlt unabhängig vom bisherigen Beruf. Das kann nachteilig sein, wenn man einen hochqualifizierten oder spezialisierten Beruf hat.

Alternative zur Berufs­unfähigkeits­versicherung

Die Berufs­unfähigkeits­versicherung ist in der Regel die beste Arbeitskraftabsicherung, die man bekommen kann. Sollte der Abschluss aber nicht möglich sein, so ist die private Erwerbsunfähigkeits­versicherung eine gute Alternative zur Berufs­unfähigkeits­versicherung. Die Versicherungsprämien sind teilweise deutlich günstiger. Zwar ist auch der Leistungsumfang geringer, jedoch kann man sich so zumindest grundlegend absichern.

Erwerbsunfähigkeits­versicherung im Test

Aktuell liegt eine unabhängige Untersuchung zur Erwerbsunfähigkeits­versicherung vor: Franke und Bornberg prüfen in ihrer groß angelegten Studie sowohl die selbständige Erwerbsunfähigkeits­versicherung, als auch Tarife, die mit einer Risikolebens- oder Renten­versicherung kombiniert werden können. Auf unserer Seite zum Thema finden Sie den kompletten Testbericht mit allen Testsiegern:

Alle Erwerbsunfähigkeits­versicherer im Test (2024)

Wie wählt man die richtige EU aus?

Darauf sollten Sie im Tarifvergleich besonders achten

  • Möglichst geringe Spanne zwischen Brutto- und Nettoprämie
  • Finanzkraft des Versicherungs­unternehmens
  • Länge von Versicherungs- und Leistungszeit bis zur regulären Rente
  • Prognosezeitraum: maximal 6 Monate
  • Möglichkeit, die Rente durch Dynamik und Nach­versicherungsgarantie zu erhöhen
  • Rentensteigerung auch nach Eintreten der Erwerbsunfähigkeit
  • rückwirkende Leistung
  • unbefristete Anerkenntnis der Erwerbsunfähigkeit
  • keine Anzeigepflicht eines Berufswechsels nach Vertragsabschluss

Welche Fehler Sie auf keinen Fall bei Abschluss einer EU begehen sollten

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  • Unvollständige Gesundheitsangaben: Achten Sie darauf, dass Sie die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. Ansonsten kann die Versicherung im Falle einer Erwerbsunfähigkeit die Leistung verweigern.
  • Falsche Rentenhöhe: Wählen Sie eine angemessene Rentenhöhe. Eine zu niedrige Rente reicht womöglich nicht aus, um Ihren Lebensstandard zu halten, eine zu hohe Rente könnte dagegen die monatlichen Beiträge unnötig erhöhen.
  • Keine Dynamik vereinbaren: Eine Dynamikvereinbarung ermöglicht es, die Rentenzahlungen an die Inflation anzupassen. Fehlt diese, könnte die Rente im Laufe der Zeit an Wert verlieren.
  • Keine Zusatzleistungen wählen: Zusätzliche Optionen wie die Nach­versicherungsgarantie oder ein Todesfallschutz können je nach individueller Situation sinnvoll sein.
  • Keine Expertenberatung in Anspruch nehmen: Die Erwerbsunfähigkeits­versicherung ist ein komplexes Thema. Eine professionelle Beratung kann helfen, Fehler zu vermeiden und die passende Versicherung zu finden. Unsere Beratung ist zudem stets kostenfrei, unabhängig und unverbindlich.

So sieht die ideale Erwerbsunfähigkeits­versicherung für mich aus

Die ideale Absicherung sollte so gut es geht auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten sein: Sie bestimmen über die Höhe der Erwerbsunfähigkeitsrente und weiteren Konditionen, sodass Sie mit den Versicherungs­bedingungen und dem errechneten Preis zufrieden sind.

Wie jede solcher Absicherungen ist die Erwerbsunfähigkeits­versicherung ein sehr beratungsintensives Versicherungsprodukt – lassen Sie sich daher in jedem Fall von einem unserer Experten unterstützen. Denn wichtig ist es, hier clever vorzugehen: Sind Sie noch besonders jung, können Sie von günstigen Einsteigertarifen mancher Versicherer profitieren. Leiden Sie an Vor­erkrankungen, ist eine anonyme Risikovoranfrage der wichtige erste Schritt, bevor Sie blindlings beim Versicherer anfragen.

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Wichtige Tipps unserer Experten für Sie

Experten-Tipp 1:
Formen der Erwerbsunfähigkeits­versicherung

„Prinzipiell gibt es drei Formen der Erwerbsunfähigkeits­versicherung: die selbständige EU, die ausschließlich das Risiko der Erwerbsunfähigkeit absichert, die Einsteiger-EU, die sich vor allem an junge Menschen richtet und die EUZ, die Erwerbsunfähigkeitszusatz­versicherung, die in Kombination mit einer Risikolebens- oder Renten­versicherung abgeschlossen werden kann.

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Berater

Experten-Tipp 2:
Erwerbsunfähigkeits­versicherung als günstige Alternative

„Wer einen risikoreichen Beruf ausübt, muss in der Regel mit hohen Beiträgen rechnen, wenn er sich über eine Berufs­unfähigkeits­versicherung absichern möchte. In einem solchen Fall stellt die Erwerbsunfähigkeits­versicherung eine günstige Alternative dar. Bei gleichen Voraussetzungen und gleicher versicherter Rentenhöhe sind die Beiträge der Erwerbsunfähigkeits­versicherung zum Teil bis zu 50 Prozent günstiger. Gern berechnen wir mit Ihnen gemeinsam Ihre persönliche Versicherungsprämie.“

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Experten-Tipp 3:
Gesundheitsprüfung in der Erwerbsunfähigkeits­versicherung

„Die Gesundheitsprüfung ist in der Erwerbsunfähigkeits­versicherung in der Regel weniger streng als bei der Berufs­unfähigkeits­versicherung. Wie die Gesundheitsprüfung im Detail ausgestaltet ist, hängt vom Versicherer ab. Einige bieten eine vereinfachte Gesundheitsprüfung an, sodass zum Teil nur einige wenige Fragen beantwortet werden müssen. Trotzdem gilt: Gesundheitsfragen müssen stets vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden, da der Versicherer sonst die Leistung verweigern kann.“

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Experten-Tipp 4:
Versicherungsschutz für die eigene Arbeitskraft nicht vernachlässigen

„Obwohl die Arbeitskraftabsicherung so enorm wichtig ist, kümmern sich die wenigsten rechtzeitig darum. Viele Leute sind von den der komplexen Gesundheitsprüfung und der hohen Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung abgeschreckt. Andere sind wiederum gerade erst in den Beruf eingestiegen, sodass das Thema Erwerbsunfähigkeit noch in weiter Ferne liegt. Dabei empfehlen wir, sich mit dem Erhalt des ersten festen Gehalts Gedanken um eine entsprechende Risikoabsicherung zu machen. Junge Leute können zudem die Option auf eine Umwandlung in eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung sichern.“

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Die häufigsten Fragen zur Erwerbsunfähigkeits­versicherung

Wann greift eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

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Der Versicherungsnehmer gilt als erwerbsunfähig, wenn er weniger als drei Stunden am Tag irgendeiner Arbeit nachgehen kann. Dabei spielt der aktuelle Job und auch die Ursache der Erwerbsunfähigkeit keine Rolle. Die Erwerbsunfähigkeit muss ärztlich bescheinigt werden und voraussichtlich für mindestens sechs Monate anhalten.

Wie definiert der Versicherer „Erwerbsunfähigkeit“?

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„Als Erwerbstätigkeit gelten alle Tätigkeiten, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt üblich sind, und alle selbständigen Tätigkeiten. Bei der Entscheidung über das Vorliegen von Erwerbsunfähigkeit kommt es ausschließlich auf die gesundheitlichen Verhältnisse der versicherten Person an. Nicht berücksichtigt werden der zuletzt ausgeübte Beruf, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten, die bisherige Lebensstellung, insbesondere das bislang erzielte berufliche Einkommen, und die jeweilige Arbeitsmarktlage.“

Was kostet eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

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Ein Vorteil der Erwerbsunfähigkeits­versicherung ist der vergleichsweise niedrige Preis. So kann sich ein gesunder 31-jähriger Angestellter bereits ab 31 Euro im Monat absichern. Leute, die in ihrem Beruf überwiegend körperlich tätig sind, können mit Kosten von rund 50 Euro pro Monat rechnen. Einsteigertarife oder eine Absicherung für Schüler gibt es bereits ab 20 Euro im Monat.

Was ist der Unterschied zwischen Berufs­unfähigkeits­versicherung und Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

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Die Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU) und die Erwerbsunfähigkeits­versicherung (EU) sind beides Risikoabsicherungen der eigenen Arbeitskraft. Die BU ist dabei in der Regel immer die bessere Option. Diese zahlt bereits, wenn man seinen aktuellen Beruf zu 50 Prozent für voraussichtlich mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben kann. Die EU zahlt hingegen erst, wenn man in gar keinem Beruf nicht mehr als drei Stunden am Tag arbeiten kann.

Wie sinnvoll ist eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung?

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Da die gesetzlichen Leistungen im Falle einer Erwerbsunfähigkeit sehr gering sind und in den meisten Fällen nicht ausreichen, um den Lebensstandard zu halten, ist eine private Absicherung sinnvoll. Die beste Option ist dabei die Berufs­unfähigkeits­versicherung. Sollte der Abschluss jedoch nicht möglich oder zu teuer sein, ist eine Erwerbsunfähigkeits­versicherung sinnvoll.

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Katharina Burnus
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