Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das Wichtige in Kürze

  • Die Absicherung für Ärzte über die Versorgungswerke ist in der Regel nicht ausreichend. Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU) gleicht entstehende Versorgungslücken aus.
  • Für Ärzte besonders wichtig ist, dass eine Infektionsschutzklausel in der Berufs­unfähigkeits­versicherung enthalten ist.
  • Niedergelassene Ärzte mit einer eigenen Praxis sollten zusätzlich auf eine Umorganisationsklausel im Vertrag achten.
  • Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte ist bereits ab 41,04 € im Monat erhältlich.
  • Lassen Sie sich von unseren Experten der Berufs­unfähigkeits­versicherung beraten, um die optimale Absicherung für Sie als Arzt zu finden.

Darum ist eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte sinnvoll

Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte ist unverzichtbar. Denn nicht nur tragen Ärzte eine große Verantwortung, sie sind im Rahmen ihrer Arbeit auch hohen Belastungen und einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Schichtdienste, Infektionsgefahren und psychischer Stress gelten als Risikofaktoren für eine Berufs­unfähigkeit.

Die Absicherung im berufsständischen Versorgungswerk ist für Mediziner zwar verpflichtend, jedoch deckt diese nicht alle Risiken ab und leistet beispielsweise erst bei einer Berufs­unfähigkeit von 80 bis 100 Prozent. Eine private Berufs­unfähigkeits­versicherung leistet dagegen in der Regel bereits ab einer Berufs­unfähigkeit von 50 Prozent und gleicht so mögliche Versorgungslücken aus. Eine gute Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte kann bereits ab einem Monatsbeitrag von 41,04 € abgeschlossen werden.


Diese Berufs­unfähigkeits­versicherer für Ärzte empfehlen unsere Experten

Unsere Experten der Berufs­unfähigkeits­versicherung empfehlen für die Berufs­gruppe der Ärzte unter anderem folgende Anbieter:

Je nach Ihrer individuellen Situation, Ihren persönlichen Anforderungen und Ihrer Fachrichtung als Arzt können wir Ihnen noch weitere Berufs­unfähigkeits­versicherer empfehlen. Gerade bei einer Berufs­unfähigkeits­versicherung kommt es bei der Wahl des Anbieters immer auf den Einzelfall an. Kontaktieren Sie uns daher gerne, um die ideale Absicherung für Sie als Arzt zu finden.

Vorteile einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte

  • Zahlung einer Berufs­unfähigkeitsrente bereits ab einer Berufs­unfähigkeit von 50 Prozent
  • Absicherung auch bei behördlich angeordnetem Tätigkeitsverbot durch Infektionsschutzklausel
  • Günstige Beiträge, da Ärzte in vielen Fällen in die niedrigste Risikogruppe eingeordnet werden

Mit uns zur optimalen Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte

Nutzen Sie gern unseren kostenfreien Tarifrechner zur Berufs­unfähigkeits­versicherung, um direkt passende Tarife für Sie als Mediziner zu vergleichen. Wünschen Sie eine ausführliche Beratung, dann helfen Ihnen unsere Spezialisten gerne, ein maßgeschneidertes Angebot zu finden, damit Sie auch rundum abgesichert sind.

Laut unserer kommissarischen Leiterin für den Heilwesensbereich Nicole Gerwert beginnt eine Beratung mit einer Anamnese des beruflichen Werdegangs und dem Gesundheits­zustand. „Mit Gesundheits­daten gehen wir äußerst sensibel um.“ So machen wir bei allfälligen Vorerkrankungen eine Risikoanfrage bei den Versicherungen, bevor wir einen Antrag stellen: „Denn sonst besteht die Gefahr, dass die Vorerkrankung bei den Versicherungen in das Hin­weis- und Infor­ma­ti­ons­sys­tem (HIS) der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft aufgenommen wird.“

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Ihr kostenfreies Angebot wird passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Hohe Belastung im Gesundheits­wesen führt zu hohem Risiko

Wie jeder Arbeitnehmer oder Selbständige mit anspruchsvollem Beruf haben auch Ärzte ein erhebliches Risiko, aufgrund einer langwierigen Erkrankung nicht mehr arbeiten zu können. Eine umfassende Absicherung gegen eine Berufs­unfähigkeit ist daher für Ärzte ebenso wichtig wie für jeden anderen Berufs­tätigen. Dies gilt umso mehr, als dass die Belastungen im Gesundheits­wesen besonders hoch sind und viele Mediziner heute bis ins hohe Alter arbeiten und ihre Praxis auch nach dem 60. Lebensjahr noch lange nicht aufgeben. Das Risiko, berufsunfähig zu werden, steigt aber mit dem Alter, weshalb eine umfassende Vorsorge­ wichtig ist. Hier erfahren Sie mehr dazu, welche Ursachen eine Berufs­unfähigkeit haben kann:

Alle Informationen zu den Ursachen einer Berufs­unfähigkeit


Beispielhafte Risikofaktoren

Fachgebiet / AnstellungsverhältnisBeispielhafte Risikofaktoren
Angestellte Ärzte im Kranken­haus­Hohe psychische und physische Belastung durch Schichtdienste und Personalmangel im Gesundheits­wesen
Ärzte mit eigener PraxisHohe Belastung durch Verantwortung für Angestellte und Führung eines eigenen Unternehmens
ChirurgenBerufs­unfähigkeit kann schon bei leichten Verletzungen oder chronischen Krankheiten der Hände, der Augen oder des Rückens eintreten
ZahnärzteHier gelten die gleichen Risiken wie für Chirurgen; hinzu kommt bei eigener Praxis die Belastung durch eine erhöhte Verantwortung

Worauf müssen Ärzte bei einer Berufs­unfähigkeits­versicherung achten?

Darauf sollten alle Ärzte bei der Wahl einer BU achten

Egal ob als angestellter Arzt in einer Praxis, als Betriebs­arzt, in einem Kranken­haus­ oder als niedergelassener Arzt – für Sie kommt es bei der Wahl der passenden Berufs­unfähigkeits­versicherung immer auch darauf an, in welchem Fachgebiet Sie als Arzt arbeiten. So wird beispielsweise für Chirurgen in der Regel ein Risikoaufschlag verlangt. Daher lohnt es sich, bereits frühzeitig als Medizinstudent oder Assistenzarzt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abzuschließen. So vermeiden Sie nicht nur mögliche Risikoaufschläge, Sie profitieren auch von günstigeren Beiträgen sowie einem geringeren Risiko von Ausschlüssen oder sogar einer Ablehnung der Versicherung aufgrund von Vorerkrankungen.

Infektionsschutzklausel

Da Ärzte einem besonderen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Vertrag eine Infektionsschutzklausel beinhaltet. So ist sichergestellt, dass Ihr Versicherungs­schutz auch dann greift, wenn Ihnen aufgrund §31 des Infektionsschutzgesetzes ein behördliches Tätigkeitsverbot ausgesprochen wird. Dauert dieses voraussichtlich mindestens sechs Monate lang an, erhalten Sie ebenfalls die vereinbarte Berufs­unfähigkeitsrente.

Verzicht auf abstrakte Verweisung

Zudem sollte Ihr Berufs­unfähigkeits­versicherer auf eine abstrakte Verweisung verzichten. So können Sie im Falle einer Berufs­unfähigkeit nicht auf eine vergleichbare Tätigkeit verwiesen werden, die Sie theoretisch noch ausüben könnten.


Besonderheiten für niedergelassene Ärzte

Als niedergelassener Arzt haben Sie eine hohe Investition bei der Gründung Ihrer eigenen Praxis getätigt. Daher ist auch das finanzielle Risiko im Falle einer Berufs­unfähigkeit für Sie besonders hoch. Allerdings gehen Berufs­unfähigkeits­versicherer bei allen Selbständigen von einem erhöhten Risiko der Berufs­unfähigkeit aus.

Unter anderem sollten Sie zudem auf die Umorganisationsklausel in Ihrer Berufs­unfähigkeits­versicherung achten. Diese regelt, ob und in welchem Umfang Ihr Versicherer prüfen darf, wie Ihre Praxis aufgrund Ihrer Berufs­unfähigkeit umorganisiert werden kann. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, verzichten einige Versicherer auf diese Prüfung. Beispielsweise wenn Ihre Arbeit hauptsächlich kaufmännische und organisatorische Tätigkeiten umfasst oder Ihre Praxis weniger als fünf Angestellte hat. Bei der Anzahl der Angestellten rechnen zudem manche Versicherer alle in der Praxis angestellten Personen mit ein, andere jedoch nur die angestellten Ärzte.

Im Idealfall schließen Sie eine Umorganisationsklausel aus. Sollte der Ausschluss nicht möglich sein, dann muss die Umorganisation wenigstens als zumutbar und sinnvoll deklariert werden. Lassen Sie sich hierzu gerne von unseren Experten beraten, um die für Sie passende Berufs­unfähigkeits­versicherung zu finden.


Besonderheiten der Dienst- und Berufs­unfähigkeits­versicherung für Amtsärzte

Als ernannter Amtsarzt befinden Sie sich in Bezug auf eine Berufs­unfähigkeits­versicherung in einer besonderen Situation. Denn wie bei allen Beamten besteht für Sie nicht nur das Risiko der Berufs­unfähigkeit, sondern Sie können schon aus geringeren Gründen von Ihrem Dienstherren als dienstunfähig erklärt werden. Daher ist es für Sie als verbeamteter Arzt besonders wichtig, dass Sie Ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung um eine Dienstunfähigkeitsklausel ergänzen. Andernfalls wird Ihnen nur ab einer Berufs­unfähigkeit von mindestens 50 Prozent eine Berufs­unfähigkeitsrente gezahlt.

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Risikoeingruppierung von Ärzten: Risikoklasse A

Wegen Ihrer akademischen Ausbildung werden Sie als Arzt in der Regel in die Risikoklasse A eingruppiert. Für Ihre Berufs­gruppe nehmen die Versicherer ein normales Risiko an.

Trotz der für Sie günstigen Eingruppierung Ihrer Berufs­gruppe, werden Sie als Arzt mitunter bis ins hohe Alter arbeiten. Zudem besteht für Ärzte immer die Gefahr einer schwerwiegenden Infektion. Diese kann im schlimmsten Fall ein Berufs­verbot zur Folge haben. Deshalb bieten gute Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Ärzte eine spezielle Klausel für Infektionserkrankungen an.

Leistungen der Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte

Die Leistungen der Berufs­unfähigkeits­versicherung sind für alle Berufs­gruppen einheitlich. In der Regel wird ab einer Berufs­unfähigkeit von 50 Prozent, die voraussichtlich mindestens sechs Monate andauert, eine monatliche Berufs­unfähigkeitsrente geleistet. Dadurch, dass bereits ab einer Berufs­unfähigkeit von 50 Prozent geleistet wird, wird der Lebensstandard des Versicherten abgesichert – auch für den Fall, dass eine berufliche Neuorientierung stattfinden muss. Dies ist gerade für Ärzte, die eine eigene Praxis gründen wollen, sehr wichtig, da eine Berufs­unfähigkeits­versicherung bei Banken auch als Kreditsicherung gilt.

Mehr zu den Leistungen einer Berufs­unfähigkeits­versicherung


Spezielle Tarife für Ärzte

Auf dem Markt gibt es einige Versicherer, die sich auf die Berufs­gruppe der Ärzte spezialisiert haben und daher Tarife der Berufs­unfähigkeits­versicherungen anbieten, die speziell auf die Bedürfnisse von Ärzten zugeschnitten sind. Dazu zählen beispielsweise:

Die Deutsche Ärzte­versicherung

Tarif: Selbständige Berufs­unfähigkeits­versicherung, für akademische Heilberufe und deren Angehörige

  • Interessenvertretung durch Vertreter der Heilberufe
  • Auf Bedürfnisse der Heilberufe abgestimmte Bedingungen
  • Enthält Infektionsklausel
  • Auf akademische Heilberufe abgestimmte Ereignisse zur nachträglichen Erhöhung der Berufs­unfähigkeitsrente
  • Umorganisationsverzicht für niedergelassene Ärzte mit weniger als fünf angestellten akademischen Heilberuflern
  • Günstige Einstiegsmöglichkeiten für Studenten

KlinikRente (Kooperation verschiedener Versicherer)

Tarif: KlinikRente.BU und KlinikRente.BU 4U, für Beschäftigte und Selbständige im Gesundheits­wesen

  • Enthält Infektionsschutzklausel
  • Keine abstrakte Verweisung
  • Spezieller Tarif für Schüler, Studenten und Azubis unter 30 Jahren

Sprechen Sie uns gerne hierzu an: Unsere erfahrenen Versicherungs­berater kennen den Markt und können Ihnen bei der Wahl eines bestmöglich zu Ihnen passenden Tarifs helfen.

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Das berufsständische Versorgungswerk reicht oft nicht aus

Da der Arztberuf zu den kammerfähigen, freien Berufen gehört, sind Ärzte grundsätzlich durch ihr berufsständisches Versorgungswerk gegen Berufs­­unfähigkeit abgesichert. Die Versorgungswerke bieten eher eine Art berufsbezogene Erwerbs­unfähigkeitsrente, die erst ausbezahlt wird, wenn die versicherte Person zu nahezu 100 Prozent nicht mehr im ärztlichen Berufs­feld arbeiten kann. Das heißt, beispielsweise auch keine Verwaltungs- oder Beratungstätigkeit im medizinischen Bereich mehr ausführen kann. Gegebenenfalls muss sogar die Approbation abgegeben werden.

Mehr Informationen dazu, wie die Arbeits­gemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. eine Berufs­unfähigkeit bewertet, finden Sie hier. Eine private Berufs­unfähigkeits­versicherung leistet dagegen bereits bei einer Berufs­­unfähigkeit von 50 Prozent. Finden Sie hier mehr Informationen dazu, ab wann Sie als berufsunfähig gelten:

Ab wann gelte ich als berufsunfähig?


Unterschiede zwischen Berufs­unfähigkeitsrente der Versorgungswerke und privater Berufs­unfähigkeits­versicherung

KriterienVersorgungswerkePrivate BU
Leistungs­voraussetzungen100 Prozent Berufs­unfähigkeit (Aufgabe des Berufs­)50 Prozent Berufs­unfähigkeit
RentenhöheAbhängig vom Einkommen / gezahlten BeiträgenKann weitgehend selbst bestimmt werden
Gesundheits­- und RisikoprüfungKeineGesundheits­- und Risikoprüfung bei Antragstellung
VerweisungsmöglichkeitenUmfangreichKann in Vertrags­bedingungen ausgeschlossen werden

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Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte

Je früher Sie sich als Arzt für eine Berufs­unfähigkeits­versicherung entscheiden, desto geringer sind für Sie die Kosten. So gibt es beispielsweise günstige Tarife für Studenten, die Sie bereits als Medizinstudent abschließen können. Des Weiteren hängen die Kosten sehr stark von individuellen Faktoren ab wie beispielsweise Ihrem Alter, Ihrer gesundheitlichen Situation oder gefährlichen Hobbys ab und sind daher schwer pauschal zu bestimmten.


Kostenbeispiel: Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte

  • Geburtsdatum: 01.06.1977
  • Schlussalter: 67 Jahre
  • Beruf: Arzt/Ärztin (mit operativer Tätigkeit)
BU-RenteMonatsbeitrag (gerundet)
1.000 €47 €
1.200 €57 €
1.500 €64 €

Mehr zu den Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung

Was kostet Sie als Arzt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung?

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Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Ärzte: Testsieger (2021)

So wird die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte getestet

Die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte muss sehr genau auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmt werden. Daher sind pauschale Tests zu dieser Versicherung nicht immer leicht durchzuführen. Einige renommierte Analysehäuser testen jedoch die Berufs­unfähigkeits­versicherung auch speziell für die Berufs­gruppe der Ärzte. Wie Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Ärzte genau getestet werden und alle aktuellen Testergebnisse finden Sie hier:

Alle Testsieger der Berufs­unfähigkeits­versicherung (2021)

Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte vergleichen

Die passende Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte finden

Achten Sie beim Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung darauf, dass eine abstrakte Verweisung ausgeschlossen wird. Diese ermöglicht es dem Versicherer sonst, Sie auf eine andere berufliche Tätigkeit zu verweisen, bevor die Berufs­unfähigkeitsrente ausgezahlt wird. Zudem sollte die Versicherungs­- und Leistungs­zeit immer bis zum Renteneintrittsalter gehen, auch wenn Sie durch eine kürzere Dauer Kosten einsparen können. Wenn Sie beispielsweise nur bis zu einem Alter von 62 Jahren abgesichert sind, entsteht eine Absicherungslücke von aktuell fünf Jahren. Gerade im Alter erhöht sich jedoch das Risiko, berufsunfähig zu werden.

Gerade wenn Sie noch am Anfang Ihrer Karriere stehen, sollten Sie zudem auf die Nach­versicherungs­­bedingungen und die Nach­versicherungs­garantie achten. Sie sollten die Möglichkeit haben, Ihre Berufs­unfähigkeitsrente auch während der Vertragslaufzeit zu erhöhen – und zwar ohne erneute Gesundheits­- oder Risikoprüfung. Dies kann beispielsweise relevant werden, wenn Sie einen neuen Job mit einem höheren Gehalt antreten oder eine eigene Praxis eröffnen und sich dadurch Ihr Absicherungsbedarf erhöht.

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Fazit

Auch wenn Ärzte verpflichtend über das berufsständische Versorgungswerk abgesichert sind, ist eine private Berufs­unfähigkeits­versicherung für Ärzte unverzichtbar. Denn bei das berufsständische Versorgungswerk leistet erst ab einer Berufs­unfähigkeit von 80 bis 100 Prozent, wodurch empfindliche Versorgungslücken entstehen.

Mit dem Abschluss einer privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung sind Sie als Arzt jedoch bereits ab einer Berufs­unfähigkeit von 50 Prozent abgesichert. Auch enthalten eine Vielzahl von Berufs­unfähigkeits­versicherungen bereits für Sie als Arzt wichtige Klauseln wie beispielsweise die Infektionsschutzklausel. Und auch als verbeamteter Arzt profitieren Sie von einer Berufs­unfähigkeits­versicherung, da Sie in der Regel eine Dienstunfähigkeitsklausel mit vereinbaren können. Lassen Sie sich dazu gerne von unseren Experten der Berufs­unfähigkeits­versicherung beraten, damit Sie mit Ihrer Arbeits­kraft bestmöglich abgesichert sind.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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