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Sterbegeld­versicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Mit der Sterbegeldversicherung sorgen die Versicherungsnehmer finanziell für ihre eigene Beerdigung vor und entlasten so ihre Angehörigen.
  • Die Versicherung leistet bis zur vereinbarten Versicherungssumme für alle Kosten, die rund um die Beerdigung anfallen. Dazu zählen u. a. die Kosten für Sarg, Grabstein, Feier und Kränze. Außerdem sind die Gebühren für Friedhof und Urkunden gedeckt.
  • Die Kosten für eine Bestattung liegen je nach Bestattungsart zwischen etwa 2.000 und 12.000 Euro. Versicherte können je nach Anbieter Kosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro absichern.
  • Beim Vergleich von Sterbegeldversicherungen sollte man vor allem auf die Kriterien Gesundheitsprüfung, Wartezeit und Beitragsdauer achten.
  • Die Kosten einer Sterbegeldversicherung liegen bei einem Eintrittsalter von 45 Jahren zwischen etwa 30 und 50 Euro monatlich.
  • Im Fairness-Test von Service-Value werden u. a. die Westfälische Provinzial, die CosmosDirekt und die Sparkassenversicherung mit “sehr gut” ausgezeichnet.

Sterbegeldversicherung – So funktioniert die Versicherung

Mit der Sterbegeldversicherung sorgt die versicherte Person für ihre eigene Beerdigung vor. Egal ob Erd- oder Feuerbestattung: Die Kosten einer Beerdigung liegen in jedem Fall bei einigen tausend Euro.

Durchschnittliche Kosten nach Bestattungsart

  • Erdbestattung: 4.200 bis 12.000 Euro
  • Feuerbestattung: 2.400 bis 6.700 Euro
  • Seebestattung: 2.900 bis 7.300 Euro

Da bereits seit 2004 kein Sterbegeld mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt wird, müssen diese Kosten in der Regel komplett von den Angehörigen getragen werden. Dies kann, zusätzlich zur emotionalen eine finanzielle Belastung bedeuten.

Für wen eignet sich die Sterbegeldversicherung?

Die Sterbegeldversicherung eignet sich im Prinzip für jeden Menschen. Im Gegensatz zu einer Risikolebensversicherung gibt es bei der Sterbegeldversicherung etliche Anbieter, die auf eine Gesundheitsprüfung verzichten. Das heißt, die Versicherung kann beispielsweise auch von bereits erkrankten Menschen abgeschlossen werden. Allerdings veranschlagen Versicherer, die auf Gesundheitsfragen verzichten im Gegenzug meist eine Wartezeit von bis zu drei Jahren.

Nichts für Rentner
Im Rentenalter sollte keine Sterbegeldversicherung mehr abgeschlossen werden, sonst hat man am Ende der Beitragszeit mehr eingezahlt als man letztendlich ausgezahlt bekommt. Wenn trotzdem eine Sterbegeldversicherung erwünscht ist, sollte nach einer kurzen Beitragszeit und jährlicher Zahlungsweise gefragt werden.

Leistungen der Sterbegeldversicherung

Das Sterbegeld wird nach Eintritt des Versicherungsfalls, d.h. nach dem Tod des Versicherten garantiert an eine verfügungsberechtigte Person ausgezahlt. Das ausgezahlte Geld soll die Bestattungskosten decken.

Das Sterbegeld wird garantiert im Todesfall ausgezahlt. Außerdem müssen Beiträge in der Regel maximal bis zum 85. Lebensjahr gezahlt werden. Einige Versicherer beschränken die Beitragszahlung auch auf das 65. oder 75. Lebensjahr.
Zu den Bestattungskosten zählen u. a. die Kosten für den Sarg (dieser wird auch bei einer Feuerbestattung benötigt), die Gebühr für die Grabnutzung sowie Kosten für Traueranzeigen, Trauerkränze und Trauerfeier.
Die Kosten für Grabsteine sind meist sehr hoch. Die Preise liegen üblicherweise zwischen 1.500 und 5.500 Euro.
Im Durchschnitt betragen Friedhofsgebühren etwa 2.400 Euro. Sie sind jedoch je nach Friedhof unterschiedlich hoch.
Die Gebühren für die Sterbeurkunde werden ebenfalls von der Sterbegeldversicherung gedeckt.
Kann der Versicherte aufgrund von finanziellen Engpässen die Beiträge vorübergehend oder dauerhaft nicht zahlen, besteht die Möglichkeit den Vertrag beitragsfrei zu stellen.

Kosten einer Sterbegeldversicherung

Die Kosten einer Sterbegeldversicherung werden von verschiedenen Faktoren bestimmt. Entscheidend sind jedoch die versicherte Auszahlungsumme und das Alter des Versicherungsnehmers.

Die Versicherungssumme sollte so bemessen sein, dass der Kauf oder die Miete der Grabstätte, die Urne oder der Sarg sowie Blumenschmuck und ein Bestatter sicher davon bezahlt werden können. Bei den meisten Versicherern kann eine Versicherungssumme zwischen mindestens 3.000 Euro und rund 10.000 Euro vereinbart werden. Bei besonderen Bestattungswünschen kann eine höhere Versicherungssumme sinnvoll sein.

Das Abschlussalter spielt auch bei der Sterbegeldversicherung eine entscheidende Rolle. Je älter der Versicherungsnehmer bei Vertragsschlusss ist, desto kürzer ist die Zeit, in der Beiträge gezahlt werden. Außerdem steigt mit zunehmenden Alter auch das Risiko zu sterben. Diese Faktoren müssen die Versicherungsunternehmen bei der Festlegung der Beiträge mit einkalkulieren.

Sterbegeldversicherungen im Fairness-Test 2019

Service Value und Focus Money ermitteln seit mehreren Jahren die Fairness von Versicherungsunternehmen. Dafür nutzen sie Bewertungen von Versicherungskunden. 2019 liegen Ergebnisse zu 39 großen Versicherungsunternehmen vor.

Bewertet wurden u. a.:

  • Kundenberatung
  • Kundenkommunikation
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schutz und Vorsorge
  • Nachhaltigkeit und Verantwortung
  • Leistungsabwicklung

Von den 39 bewerteten Unternehmen erhielten 18 Versicherer überdurchschnittliche Bewertungen (Quelle).

Faire Versicherer, die auch eine Sterbegeldversicherung anbieten (Auswahl)

sehr gutgut
CosmosDirektAllianz
LVMDEVK
SparkassenversicherungContinentale
Westfälische ProvinzialMannheimer

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Sterbegeldversicherungen im Vergleich

Beim Vergleich von Sterbegeldversicherungen spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle.

  • Länge der Beitragszahlung
  • Wartezeiten
  • Gesundheitsprüfung

Bei der Sterbegeldversicherung ist es generell üblich, dass die Beiträge nur bis zu einem bestimmten Alter gezahlt werden müssen. Meist beschränken die Versicherungsunternehmen die Zahldauer auf das 85. Lebensjahr. Danach gilt der Versicherungsschutz bis zum Tod weiter, ohne dass der Versicherte Beiträge zahlen muss. Bei einigen Unternehmen müssen die Beiträge auch nur bis zum Erreichen des 65. oder 75. Lebensjahres gezahlt werden.

Diese beiden Faktoren bedingen sich meist. Wenn die Versicherungsunternehmen auf eine Gesundheitsprüfung verzichten, veranschlagen sie jedoch eine Wartezeit. Bei Tarifen mit Gesundheitsprüfung entfällt diese wiederum meist.

In Bezug auf die genannten Faktoren spielt die persönliche Situation des Versicherten eine wichtige Rolle. Diese entscheidet letztendlich, ob eine längere Wartezeit oder das Vermeiden von Gesundheitsfragen günstiger ist.

Wichtig: Tritt der Tod durch einen Unfall ein, entfällt die Wartezeit in der Regel.

Warum ist eine Sterbegeldversicherung wichtig?

Häufige Irrtümer in Bezug auf die Kosten einer Beerdigung.

Seit dem Jahr 2004 zahlt die Krankenkasse keinen Zuschuss mehr zu einer Beerdigung. Seitdem müssen die Angehörigen selbst für die Kosten der Bestattung aufkommen.

Nahe Angehörige sind verpflichtet, die Beerdigung von Familienmitgliedern zu zahlen – unabhängig davon, ob sie das Erbe antreten oder nicht. Denn in Deutschland gilt die sogenannte „Totenfürsorgepflicht“ und die ist nicht mit dem Erbrecht verbunden. Weigern sich die Angehörigen für die Kosten aufzukommen, so zahlt zwar das Ordnungsamt die Bestattungskosten, holt sich diese aber von den Angehörigen hinterher zurück.

Nur wenn die Angehörigen nachweislich nicht für die Bestattungskosten aufkommen können, übernimmt der Staat die Bezahlung für die Beerdigung – nicht aber für Extras wie Blumenschmuck und Trauerfeier.

Nur den Angehörigen von verstorbenen Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst werden für den Sterbemonat und zwei Folgemonate noch weiterhin Bezüge gezahlt.

Eine Sterbegeldversicherung ist auch dafür da, den Fall eines frühen Todes abzusichern. Wenn die private Vorsorge noch nicht lange läuft, besteht kaum eine Chance, die Bestattungskosten abzusichern. Das Sterbegeld zählt außerdem zum staatlichen Schonvermögen, privat Angespartes nicht.

Sterbegeldversicherung kündigen

Bei einer Kündigung der Sterbegeldversicherung sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Kündigung ist zum Ende der Versicherungsperiode möglich und muss schriftlich eingereicht werden.
  • Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel vier Wochen.
  • Bei einer Kündigung wird der Rückkaufswert ausgezahlt.
  • In den ersten Jahren ist der Rückkaufswert meist sehr gering oder gar nicht vorhanden sein.

Besser als eine Kündigung ist daher immer die Beitragsfreistellung der Sterbegeldversicherung.

Vorteile einer Beitragsfreistellung
  • Das bereits eingezahlte Kapital bleibt erhalten und verzinst sich bis zum Eintritt des Versicherungsfalls weiter.
  • Der Versicherungsschutz im Todesfall bleibt bestehen.
  • Es entstehen keine finanziellen Verluste.

Leistungsauszahlung

Die Leistung der Sterbegeldversicherung wird fällig, wenn der Versicherte verstirbt. Die Versicherungssumme erhöht sich meist noch im Laufe der Vertragslaufzeit aufgrund der Überschussbeteiligung.

Minimale und Maximale Kosten einer Beerdigung

MindestkostenMaximalkosten
Bestatter9004000
Florist200800
Steinmetz3004000
Friedhofsgärtner20011550
Gasthof240800
Friedhofsverwaltung4004000
Trauerfeier/Kirche20400
gesamt2.260 Euro25.550 Euro

Sterbegeld als Sonderausgabe

Versicherungen mit Todesfallleistungen werden in der Einkommenssteuererklärung in der Anlage „Vorsorgeaufwand“ als Sonderausgaben angegeben. Sterbegeldversicherungen können, wie andere Kapitallebensversicherungen auch, bis zu einem festgelegten Höchstbetrag als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden.

Vergleich der Testsieger

Bevor Sie eine Sterbegeldversicherung abschließen, sollten sie die Versicherungsanbieter sorgfältig vergleichen. Hier helfen Ihnen zum Beispiel aktuelle Testergebnisse. Gern können Sie uns auch direkt kontaktieren und wir ermitteln dann den passenden Tarif für Sie.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.11.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
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