Berufs­unfähigkeits­versicherung für Pflegekräfte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Wie sich Pflegekräfte mit einer Berufs­unfähigkeits­versicherung optimal absichern, was das kostet und wieso die gesetzliche Erwerbs­minderungsrente finanziell nicht ausreicht.

Inhalt dieser Seite
  1. Berufs­­unfähigkeits­­versicherung für Pflegekräfte
  2. Erwerbs­­minderungsrente reicht nicht
  3. Leistungen für Pflegekräfte
  4. Was kostet die BU?
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. BU Vergleich für Pflegekräfte
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung für Pflege­kräfte gleicht die finanziellen Folgen aus, sollte das Einkommen aufgrund einer Berufs­unfähigkeit wegfallen.
  • Berufs­­un­fähig­keit droht Pflege­personal besonders in Form von Erkrankungen des Muskel- und Gelenk­apparats sowie der Psyche.
  • Die gesetzliche Erwerbs­­minderungs­rente reicht für Pflege­kräfte finanziell nicht aus, um den Lebens­standard im Krankheits­­fall zu halten.
  • Bei uns können sich Pflegekräfte ab 80 € im Monat versichern – mitunter auch günstiger, kontaktieren Sie uns und unsere BU-Experten unterstützen Sie!

Warum die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Pflegekräfte so wichtig ist

Besondere Belastung im Pflege­beruf

Schlechte Bezahlung und harte Arbeits­­be­dingungen: Geprägt ist der Arbeits­alltag in Pflege- und Senioren­heimen sowie Kliniken vieler­orts durch hohen Zeitdruck, hohe körperliche Belastung sowie wenig Zeit für Patienten. Auf Dauer können Stress und physische Anstrengungen negativ auf die Gesund­heit einwirken. Und dies ist leider viel zu oft der Fall: Gemäß dem map-Report aus 2011 arbeiten gut 37 Prozent der Kranken­­schwestern nicht bis zur Regel­alters­grenze und müssen gesetzliche Erwerbs­­minderungs­rente beziehen.

Seit Jahren steigt nachweislich der Anteil der Beschäftigten in Pflege­berufen, die an einem Burnout leiden. Angesichts des demo­graphischen Wandels und der steigenden Zahl an pflege­bedürftigen Menschen wird die Arbeits­­belastung in Zukunft noch drastischer ausfallen. Umso wichtiger wird, dass sich Menschen in Pflegeberufen frühzeitig um eine finanzielle Absicherung gegen Berufs­­unfähig­keit kümmern.

Diesen Risiken der Berufs­unfähigkeit sind Leute in der Pflege ausgesetzt

  • Infektionen aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos in Pflegeheimen und Kliniken
  • Emotionale Belastung, durch die Konfrontation mit Themen wie Tod, Leid sowie Einsamkeit
  • Burnout aufgrund von Zeitdruck, Stress, Überstunden, hohen Ansprüchen und Überforderung
  • Gelenk- sowie Rückenbeschwerden durch das häufige Heben der Patienten
  • Hauterkrankungen durch ständigen Kontakt mit Desinfektions- und Reinigungs­mitteln

Für welche Pflegeberufe macht eine private Berufs­unfähigkeits­versicherung Sinn?

Eine Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung (BU) empfiehlt sich vor allem für folgende Pflege­berufe:

  • Altenpfleger:in
  • Altenpflegehelfer:in
  • Fachkraft für Pflege­assistenz
  • Gesundheits­- und Kinder­kranken­pfleger:in
  • Heil­erziehungs­pfleger:in
  • Kinderpfleger:in
  • Pflegefachpersonal

Vorteile einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Pflegekräfte

  • Versichert sind sowohl körperliche als auch psychische Erkrankungen
  • Monatliche Rente bereits bei 50-prozentiger Berufs­unfähigkeit
  • Besser abgesichert, als über die gesetzliche Kranken­- und Renten­versicherung
  • Frühzeitiger Abschluss sorgt für günstigere Beiträge

Diese Berufs­­unfähigkeits­­versicherer für Pflegekräfte empfehlen unsere Experten

Unsere Experten der Berufs­­unfähigkeits­­versicherung empfehlen für die Berufs­­gruppe der Pflegekräfte unter anderem folgende Anbieter:

Je nach Ihrer individuellen Situation und Ihren persönlichen Anforderungen können wir Ihnen noch weitere Berufs­­unfähigkeits­­versicherer empfehlen. Gerade bei einer Berufs­­unfähigkeits­­versicherung kommt es bei der Wahl des Anbieters immer auf den Einzelfall an. Kontaktieren Sie uns daher gerne, um die ideale Absicherung für Sie als Pflegekraft zu finden.


Mit transparent-beraten.de zur optimalen Absicherung

Die private Berufs­unfähigkeits­versicherung ist für Pflegekräfte aufgrund des hohen Berufs­unfähigkeitsrisikos zwar etwas teurer, jedoch sollten Sie sich davon nicht abschrecken lassen. Vielmehr sollten Sie sich mit unseren BU-Experten zusammensetzen, damit Sie genau den passenden Tarif zu den besten Konditionen abschließen können. Nutzen Sie für einen ersten Vergleich gern unseren kostenfreien Tarifrechner oder kontaktieren Sie uns direkt persönlich.

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Die gesetzliche Erwerbs­minderungsrente reicht nicht aus

Wer seinen Beruf nach langjähriger Tätigkeit zum Wohle der Pflegebedürftigen nicht mehr ausüben kann, sollte sich nicht auf die staatliche Erwerbs­­minderungs­rente verlassen. Denn die Leistungen der gesetz­lichen Renten­­versicherung fallen äußerst gering aus. Kann eine Pflegekraft wegen starker Belastungen ihrem Beruf nicht mehr nach­gehen, so wird zunächst versucht, diese auf eine andere berufliche Tätigkeit zu verweisen – auch wenn diese schlechter bezahlt ist und keine freien Stellen aufweist.

Ist dies nicht möglich, wird eine Erwerbs­­minderungs­rente in Aussicht gestellt. Weil dessen Voraussetzungen sehr schwer ausfallen, erhalten die meisten Pflegebedürftigen lediglich eine halbierte Rente. Doch selbst die volle Erwerbs­­minderungs­rente reicht nicht ansatzweise aus, um den eigenen Lebensunterhalt wie gewohnt bestreiten zu können. Es entsteht eine beachtliche Versorgungslücke, die sich lediglich mit einer privaten Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung schließen lässt.


Fallbeispiele: So wichtig ist die private Berufs­unfähigkeits­versicherung

Beispiel 1

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Eine knapp 50-Jahre alte Pflegekraft leidet wegen der täglichen körperlichen Anstrengungen beim Waschen, Umbetten und Heben der Patienten unter an­hal­tenden Rückenschmerzen. Es kommt zu einem Bandscheibenvorfall, weshalb sie körperlich derart eingeschränkt ist, dass sie ihrem Job in der Pflege nicht mehr nachgehen kann. Ohne eine Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung könnte sie auf den Beruf der Sachbearbeiterin in der Kranken­­haus­­verwaltung verwiesen werden, obwohl kein freier Arbeits­platz zur Verfügung steht.

Beispiel 2

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Ein 40 Jahre alter Kranken­pfleger leidet wegen dem Schlafmangel und der hohen Stressbelastung an einer mittel­gradigen depressiven Episode. Da seine Konzen­tration gestört ist, gilt seine allgemeine Arbeits­­fähigkeit als ein­ge­schränkt. Er kann seinen Beruf sowie andere Tätigkeiten nicht mehr ausüben, weshalb ihm eine Erwerbs­­minderungs­rente von knapp 400 Euro zuge­sprochen wird. Viel zu wenig, um seinen bisherigen Lebens­unterhalt bestreiten zu können.

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Leistungen der Berufs­unfähigkeits­versicherung für Pflegekräfte

Die Leistungen der Berufs­unfähigkeits­versicherung besteht hauptsächlich in der Auszahlung einer vertraglich festgelegten Berufs­­unfähig­keits­rente, wenn der Versicherte zu 50 Prozent und für mind. 6 Monate berufs­un­fähig ist. Einzigartig bei der privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung ist, dass der zuletzt ausgeübte Beruf konkret versichert ist, nicht etwa die allgemeine Fähigkeit zu arbeiten.

Alle Leistungen der BU im Überblick


Wichtige Leistungen der Berufs­unfähigkeits­versicherung für Pflegekräfte

Wer sich als Pflegekraft für den Abschluss einer Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung entscheidet, sollte insbesondere auf folgende Leistungen achten:

Verzicht auf Abstrakte Verweisung

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Eine gute BU sollte unbedingt die so­genannte Klausel zur abstrakten Verweisung ausschließen. Dann ist sichergestellt, dass der Versicherer Sie nicht auf einen beliebig anderen Beruf verweisen kann. Andernfalls müssen Sie ggf. auch solche Tätigkeiten annehmen, die schlechter bezahlt werden, weil Ihnen beispielsweise die notwendige Qualifikation fehlt. Vor diesem Hintergrund sichert die abstrakte Verweisung den erreichten Lebens­standard und gewährleistet den Verbleib auf der jeweiligen Qualifikationsebene.

Absicherung von Krankheits­zeiten

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Wer in einem Pflegeberuf arbeitet, trägt ein hohes Risiko, aufgrund des Umgangs mit Krankheiten sowie Infektionen selbst zu erkranken. Erfolgt dies längerfristig, können Sie als Pflegekraft in der Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung vereinbaren, dass sie auch bei längerer Erkrankung und hiermit einher­gehendem Berufs­ausfall versichert sind. Zumeist werden dabei 6 Monate Krankheits­phase als Grundlage herangezogen. Erbracht werden die Leistungen selbst dann, wenn es nach der Krankheit nicht zu einer Berufs­unfähigkeit kommt bzw. diese auch nicht zu erwarten ist. Bezahlt wird die Rente dann rückwirkend bis zum Eintritt der Erkrankung.

Garantien zu nach­versicher­baren Leistungen

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Für viele Pflegekräfte stellen sogenannte Nach­­versicherungs­­garantien einen wichtigen Vertragsbestandteil dar. Inhaltlich besagt eine solche Garantie, dass die BU zwar zu Beginn der Vertragslaufzeit eine Gesundheits­prüfung vornehmen darf. Zugleich wird jedoch ein Nach­ver­siche­rungs­katalog vereinbart, der angibt, welche Leistungen später ohne eine er­neute Gesundheits­­prüfung aufgenommen werden können. Dies macht Sinn, zumal die Notwendigkeit für manche Leistungen erst zu einem späteren Zeitpunkt entsteht, etwa mit dem Erreichen einer bestimmten Spezialisierungsebene.

Erweiterung um Pflege­leistungen

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Einige Versicherer sehen auch Zahlungen im Pflegefall vor. Sollten Sie im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit pflegebedürftig werden, kann bei guten Angeboten mit einer höheren Berufs­­unfähig­keits­rente gerechnet werden. Alternativ kann die Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung die Übernahme von Kosten für Rehabilitation und Pflege vorsehen. In einigen Fällen lassen sich Einzelleistungen vereinbaren, welche speziell für An­passungen im Arbeits­- und Lebens­bereich erbracht werden.

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Kosten der Berufs­unfähigkeits­versicherung für Pflegekräfte

Beschäftigte in der Pflege arbeiten aus Sicht der Ver­siche­rungs­gesell­schaften in einem risiko­reichen Beruf und müssen deshalb zumeist höhere Beiträge als Angestellte im Büro bezahlen. Bei einer zukünftigen Berufs­unfähigkeitsrente von 1.000 Euro zahlen Kranken­schwestern und Altenpfleger zwischen 80 und 120 Euro im Monat für eine Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung (je nach Eintrittsalter und Gesundheits­zustand). Ferner bestehen die Versicherer nicht selten auf die Vereinbarung von Leistungs­einschränkungen und Ausschlüssen. Liegen Vorerkrankungen vor, kann der Antrag sogar vollständig abgelehnt werden.


Kostenbeispiel der Berufs­unfähigkeits­versicherung für Pflegekräfte

  • Eintrittsalter: 30
  • Schlussalter: 67
  • Beruf: Altenpfleger:in
BU-RenteMonatsbeitrag*
1.000 €80 €
1.200 €105 €
2.000 €120 €
*gerundet

Experten-Tipp:

„Die Kosten einer Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung richten sich nicht nur nach dem Ge­sundheits­zustand und dem konkreten Beruf, sondern auch nach dem Eintrittsalter. Also: Je früher Sie die BU abschließen, desto günstiger sind die Beiträge. Folglich ist eine BU für Azubis, die später vollständig in den Pflegeberuf einsteigen wollen, besonders empfehlenswert. Dank der Nach­versicherungs­garantie kann der Ver­sicherungs­schutz später angepasst werden.“

Foto von Alexander Velden
Alexander Velden
Berater

Von hohen Kosten nicht abschrecken lassen

Angesichts des niedrigen Lohnniveaus stellen die höheren Prämien eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Doch trotz dieser besonderen Herausforderung ist eine private Berufs­unfähigkeits­versicherung mit Blick auf das signifikante Risiko einer Berufs­unfähigkeit gerade für Pflegepersonal enorm wichtig. Ein Verzicht auf eine private Absicherung ist somit die denkbar schlechteste Lösung.


Wie können die Kosten einer BU gesenkt werden?

  • Früh abschließen: Wer sich bereits als Schüler oder Azubi versichert, profitiert von besonders günstigen Beiträgen. In jungem Alter sind oft noch keine gesundheitlichen Probleme vorhanden, was Versicherer mit geringen Kosten belohnen. Außerdem muss bei einer guten Berufs­unfähigkeits­versicherung ein Berufs­wechsel nicht angezeigt werden, sodass die ungünstige Einstufung des Pflegebereichs umgangen werden kann.
  • Angebote vergleichen: Gerade wenn man im Pflegebereich arbeitet, sollte man nicht das erstbeste Angebot für eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen. Wichtig ist, sorgfältig Anbieter und Preise zu vergleichen, um den am besten auf die persönliche Situation passenden Tarif zu finden. Lassen Sie sich hier von unseren BU-Experten unterstützen.

Was kostet Sie als Pflegekraft eine Berufs­unfähigkeits­versicherung?

Ihr kostenfreies Angebot wird passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Berufs­unfähigkeits­versicherung für Pflegekräfte: Testsieger (2021)

Die besten Versicherungen für Altenpfleger 2020

Für einen Altenpfleger, der sich von 24-62 Jahre versichern lässt, hat das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) 2020 diese Tarife als „hervorragend“ identifiziert (Quelle):

  • Alte Leipziger: SecurAL (Tarif BV10)
  • HDI: EGO Top
  • Europa: E-BU bzw. selbständige BUe

Aktuelle Testberichte zur Berufs­unfähigkeits­versicherung (2021)

Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Pflegekräfte im Vergleich

Wenn Sie die Lücke zu Ihrer gesetzlichen Renten­­versicherung zuverlässig schließen möchten, sollten Sie die Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung sorgfältig auswählen. Ein Tarifvergleich lohnt sich im Bereich der Berufs­unfähigkeits­versicherung besonders, denn der Markt ist groß und Versicherer unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch bezüglich des Leistungs­umfangs.


Darauf sollten Sie beim Ver­siche­rungs­vergleich achten

Bestimmte Klauseln und Regelungen

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Als Pflegekraft sollten Sie darauf achten, dass die Klausel zur abstrakten Ver­weisung im BU-Vertrag ausgeschlossen ist. Sonst weist Sie die Versicherung einfach auf eine andere berufliche Tätigkeit, wenn Sie berufsunfähig werden und Ihre Rente erhalten wollen.

Weiterhin enorm wichtig für Berufe im Heilwesen ist die Infektionsklausel. Diese sollten im Versicherungs­vertrag besagen, dass Sie Ihre Berufs­unfähigkeitsrente auch dann be­kommen, wenn Ihnen Behörden aufgrund einer Infektionsgefahr das Arbeiten unter­bieten. In den Bedingungen sollte stehen, dass Sie auch in einem solchen Fall als „berufsunfähig“ gelten, obwohl Sie nicht krank oder verletzt im eigentlichen Sinne sind.

Alle wichtigen BU-Klauseln und Regelungen

Verschiedene Versicherer, andere Risikoeinstufungen

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Prinzipiell wird der Beruf als Pflegekraft von den Versicherern als risikoreich eingestuft, da man einer emotionalen sowie körper­lichen Belastung ausgesetzt ist. Je nach Risikoeinstufung richten sich auch die zu zahlenden Beiträge. Es lohnt sich dennoch, Angebote verschiedener Gesell­schaften miteinander zu vergleichen, denn das System zur Risikoeinstufung stellen die Versicherer selbst auf. Es kann also sein, dass die eine Gesellschaft die Pflegekraft in eine weniger risikoreiche Gruppe stuft, als die andere Gesellschaft.

Gesundheits­prüfung

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Machen Sie bei Vertragsabschluss korrekte Angaben zu Ihrem Gesundheits­zustand, da Sie andernfalls Ihren Versicherungs­schutz riskieren. Sollte sich im Leistungs­fall heraus­stellen, dass Angaben fehlerhaft oder lückenhaft sind, kann der Versicherer die Zahlung der BU-Rente verweigern. Achtung: Dies kann auch unwissentlich passieren! Am besten, Sie fordern bei Antragstellung Ihre Patientenakten bei Ihren Ärzten an, um nichts zu vergessen.

Das wird in der Gesundheits­prüfung gefragt

Ausreichende Rentenhöhe

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Achten Sie darauf, dass die Rentenhöhe ausreichend hoch bemessen ist, um das entfallende Einkommen auszugleichen. Zwar erhöhen sich mit einer höheren Berufs­unfähigkeitsrente auch die Beiträge, doch macht eine Berufs­­unfähig­keits­rente unter 1.000 Euro nur wenig Sinn. Eine Orientierungshilfe ist hier auf jeden Fall Ihr aktuelles Nettoeinkommen.

Spezial­versicherer für Heilberufe

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Es gibt einige Versicherungs­unternehmen, die spezielle Tarife für Ärzte, Zahnärzte, Pflegekräfte sowie andere Berufe im Gesundheits­wesen anbieten. Die Bedingungen und der Leistungs­umfang solcher Verträge sind dann speziell auf die Bedürfnisse der Berufs­gruppe ausgerichtet.

BU so früh wie möglich abschließen

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Die Kosten einer Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung richten sich nicht nur nach dem Ge­sundheits­zustand und dem konkreten Beruf, sondern auch nach dem Eintrittsalter. Also: Je früher Sie die BU abschließen, desto günstiger sind die Beiträge. Folglich ist eine BU für Azubis, die später vollständig in den Pflegeberuf einsteigen wollen, besonders empfehlenswert. Dank der Nach­­versicherungs­­garantie kann der Ver­sicherungs­schutz später angepasst werden.

Jetzt Berufs­unfähigkeits­versicherungs­-Tarife für Pflegekräfte direkt online vergleichen

Ihr kostenfreies Angebot wird passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Fazit

Die private Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rung ist für Pflegekräfte die einzige Möglichkeit, sich voll­um­fänglich und ausreichend gegen das finanzielle Risiko der Berufs­unfähigkeit abzusichern. Auf die gesetzliche Absicherung können Sie sich in den seltensten Fällen verlassen. Auch wenn der Abschluss einer solchen Versicherung erst einmal Mehrkosten bedeuten, lohnt sie sich im Ernstfall.

Der Versicherungs­markt ist groß und kann mitunter undurchsichtig erscheinen. Mit unseren Tipps gelingt Ihnen der optimale Vergleich von Berufs­­un­fähig­keits­ver­siche­rungen zwar, auf der sicheren Seite sind Sie mit professioneller Unterstützung. Unser Expertenteam in Sachen Berufs­unfähigkeit und Existenzschutz berät Sie gern. In einer kostenlosen BU-Beratung kann ein Fachberater mit Ihnen gemeinsam Ihren Bedarf analysieren und Ihnen passende Angebote vorstellen. Auch hilft er Ihnen bei der Antrag­stellung und der Beantwortung der Gesundheits­fragen.

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Weitere Berufs­gruppen in der Berufs­unfähigkeits­versicherung

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Dann geben Sie uns einen Tipp, zu welcher Berufs­gruppe es mehr Informationen geben sollte. Bei genügend Anfragen erstellt unsere Fachredaktion gemeinsam mit unseren Experten einen ausführlichen Ratgeber für diese spezielle Berufs­gruppe.

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    Foto von Katharina Tennius
    Katharina Tennius
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