Kredit

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Das erwartet Sie hier

Wie Sie einen Kredit schnell und einfach zu den besten Konditionen bekommen und worauf Sie bei einem Kreditvergleich achten müssen.

Inhalt dieser Seite
  1. So funktioniert ein Kredit
  2. Mögliche Verwendungszwecke
  3. Kreditkosten
  4. Kredite im Test
  5. Kredit aufnehmen: So geht’s
  6. Sonder­­kredite
  7. Wie viel Kredit kann ich mir leisten?

Das Wichtige in Kürze

  • Alle Kredite für Verbraucher sind mittlerweile auch online erhältlich – in der Regel zu deutlich günstigeren Konditionen als in einer Bank-Filiale.
  • Die Beantragung geht schnell und unkompliziert über E‑Mails und Dokumente-Upload.
  • Unter günstigen Umständen (z. B. bei einem Online-Kredit der eigenen Hausbank) vergehen zwischen Antragstellung und Kontoeingang lediglich 48 Stunden.
  • Die Kreditkosten werden transparent dargestellt: Verbraucher können ohne Fachwissen problemlos erkennen, welche Kredite günstig sind.
  • Die Preise für einen Online-Kredit sind niedrig, da bei der Abwicklung über das Internet nur geringe Kosten anfallen.
  • Im jüngsten Kredit-Test schneiden gleich mehrere Anbieter sehr gut ab.

So gehen Sie beim Abschluss vor

  • Beachten Sie bei der Wahl der Kreditsumme: Je niedriger die Summe, desto einfacher ist es, einen Kredit zu bekommen!
  • Nutzen Sie den Kreditvergleich auf dieser Seite. Welcher Kredit am günstigsten ist, erkennen Sie am effektiven Jahreszins!
  • Sollten Sie Probleme mit der Kreditwürdigkeit haben, können Sie mit ein paar einfachen Maßnahmen Ihren Schufa-Score verbessern. Mehr dazu finden Sie auf dieser Seite.

Aktuelle Kredite aus 2021 für Sie persönlich angepasst und optimiert.

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Für welche Personen kommt ein Kredit infrage?

Bei Krediten jeglicher Art ist die wichtigste Frage vor der Kreditaufnahme immer: Kann ich mir den Kredit leisten? Vom monatlichen Einkommen sollte nach Abzug sämtlicher Ausgaben sowie nach Berücksichtigung eines finanziellen Puffers genügend Geld vorhanden sein, um die monatlichen Kreditraten begleichen zu können.

Für Personen mit niedrigem und mittlerem Einkommen können die monatlichen Kreditraten zu einer spürbaren Belastung werden. Aus diesem Grund sollten Kredite nur für wirklich notwendige Dinge beantragt werden.

Es gilt also: Ein Kredit ist immer dann kein Problem, wenn die monatlichen Kreditraten ohne größere Sorgen zurückgezahlt werden können – und zwar von der ersten bis zur letzten Rate. Darauf achten auch die Banken bei der Bewilligung von Krediten – unabhängig von den Kreditarten.

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So funktioniert ein Kredit

Wird eine Finanzierung für einen bestimmten Zweck benötigt, wählen Bankkunden in der Regel einen Ratenkredit, da Dispositionskredite („Dispos“) mit sehr hohen Zinsen verbunden sind.

Ratenkredite werden in verschiedene Verwendungszwecke unterteilt, zum Beispiel Autokredite, Immobilienkredite oder auch Kredite zur Umschuldung. Diese Finanzierungen können nur für den gewählten Zweck verwendet werden. Wer dies nicht möchte, kann einen Ratenkredit ohne Zweckbindung wählen. Der fällt allerdings teurer aus als ein Kredit mit Zweckbindung.


Darum ist der Verwendungszweck wichtig

Wer sich nach einem Kredit erkundigt, muss gleich zu Beginn angeben, für welchen Zweck der Kredit eingesetzt werden soll:

  • für ein Auto,
  • eine Immobilie
  • oder eine Umschuldung.

Wer einen ausgewiesenen Auto- oder Immobilienkredit gewählt hat, hat sich für einen Kredit mit Zweckbindung entschieden.

Es gibt zudem die Möglichkeit, “Freie Verwendung” anzugeben. Das kreditgebende Finanzinstitut möchte in diesem Fall nicht wissen, was mit dem Geld geschieht – es handelt sich um einen sogenannten Kredit ohne Zweckbindung. Dieser ist allerdings teurer.

Der Vorteil von einem Kredit mit Zweckbindung

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Die Bank bietet bei einem Kredit mit Zweckbindung besonders günstige Konditionen an. Der Hintergrund: Im Notfall kann die Bank den Finanzierungsgegenstand verkaufen und erhält zumindest einen Teil des Geldes wieder. Dieses verminderte Risiko „belohnt“ die Bank mit z. B. niedrigeren Monatsraten.

Der Nachteil von einem Kredit mit Zweckbindung

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Es gibt im Grunde nur einen Nachteil bei einem Kredit mit Zweckbindung: Der Kreditnehmer kann nicht frei entscheiden, was er mit dem Geld macht. Er muss das Geld für den vereinbarten Grund einsetzen: den Kauf eines Autos, den Kauf einer Immobilie oder die Umschuldung eines anderen Kredits.

Mögliche Verwendungszwecke

Die Banken können selbst entscheiden, für welche Kredite sie eine Zweckbindung einführen. In aller Regel gibt es hier allerdings keine Unterschiede. Möglich sind folgende Verwendungszwecke.

Autokredit / Kredit Wohnwagen oder -mobil / Motorrad

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Der Autokredit ist ein anschauliches Beispiel für eine zweckgebundene Finanzierung, die deutlich günstiger ist als ein Kredit ohne Zweckbindung. Denn bei einer Autofinanzierung wird das Fahrzeug bei der Bank als Pfand hinterlegt, so dass die Bank bei einem Kreditausfall das Auto verkaufen kann. Von dem Erlös können dann die noch offenen Kreditkosten (zum Beispiel die noch nicht gezahlten Tilgungsraten) beglichen werden.

Durch diese Möglichkeit ist das Risiko der Bank, auf den Kosten für den Kredit sitzenzubleiben, deutlich niedriger als bei einem Kredit ohne Zweckbindung. Für die Banken ist dieses ein statistischer Wert: Kredite für Autos werden insgesamt seltener zu einem Ausfall und sind damit als Gesamtprodukt günstiger. Diesen Kostenvorteil nutzen die Banken, um Kunden zu gewinnen. Der Kostenvorteil wird also an die Kreditkunden in Form von niedrigeren Monatsraten weitergegeben. Die Hoffnung dabei ist, dass sich Kunden eher für einen Kredit entscheiden – idealerweise für einen Kredit aus dem eigenen Haus.

Grundsätzlich kann man also sagen: Ein Kredit für ein Auto ist günstiger als eine Finanzierung ohne Zweckbindung.

Immobilien- oder Wohnkredit

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Bei Immobilienkrediten und Wohnkrediten (auch bei einer Anschlussfinanzierung) verhält es sich im Grunde genauso bzw. ähnlich. So akzeptiert die Bank bei einem Immobilienkredit das Objekt ebenfalls als Sicherheit, so dass die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls für die Bank deutlich geringer ist. Bei einem Wohnkredit gehen die Banken wiederum davon aus, dass der Antragsteller das Geld nutzen, um den Wert ihrer Immobilie zu erhalten oder sogar noch zu steigern (im Sinne eines Modernisierungskredit – Lesen Sie auch unseren Beitrag „Kredit für Dachsanierung„). Dieses zeugt statistisch gesehen von solidem Haushalten mit den eigenen Finanzen – das Risiko eines Kreditausfalls ist für die Banken auch in diesem Fall niedriger als sonst.

Umschuldung

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Wer einen Kredit beantragt, muss ab einer bestimmten Kredithöhe seine Einkommens­verhältnis darlegen. Dieses ist häufig schon bei niedrigen vierstelligen Beträgen der Fall. Die Bank möchte wissen, ob der Antragsteller sich das Darlehen mit den vorhandenen finanziellen Mitteln überhaupt leisten kann. Und ob das Einkommen so hoch ist, dass die Ausgaben – inklusive der dazu kommenden Ausgaben für den beantragten Kredit – noch so überschaubar sind, dass der Kreditnehmer den Ratenkredit ohne größere Probleme bedienen (sprich: bezahlen) kann.

Ein Umschuldungskredit ist deswegen etwas günstiger als ein Kredit ohne Zweckbindung. Denn die Bank weiß bei einer Umschuldung, dass die Raten von einem neuen Kredit die Raten eines alten Darlehens ersetzen. Das verfügbare monatliche Einkommen bleibt also ähnlich bzw. liegt im Idealfall sogar noch ein bisschen über dem vorigen Niveau.

Ein neuer Kredit ist bei einer Umschuldung also keine weitere Belastung, sondern vielmehr ein Hinweis auf einen entspannteren Finanzhaushalt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Kredit für die Bank zu einem Ausfall wird, ist also geringer als bei anderen Finanzierungen. Die Bank hat damit wiederum ein geringeres Risiko und gewährt günstigere Zinsen.

Kredit zur freien Verwendung

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Bei Krediten mit freiem Verwendungszweck (Kredit zur freien Verwendung) muss der Antragsteller der Bank nicht mitteilen, was er mit dem geliehenen Geld macht. Es müssen also keine Kaufverträge o. ä. vorgelegt werden, wie es zum Beispiel bei einem Kredit für ein Auto notwendig ist (hier wird im Regelfall sogar der Fahrzeugbrief bei der Bank hinterlegt).

Der große Nachteil ist allerdings, dass die Kreditkosten im Vergleich zu einem Kredit mit Zweckbindung in der Regel höher sind. Denn die Bank kann bei einem Kreditausfall nicht damit rechnen, dass durch den Verkauf des Autos oder der Wohnung wieder genügend Geld vorhanden ist, um den Kredit vollständig zurückzuzahlen. Dieses erhöhte Risiko lassen sich die Banken mit höheren Zinsen bezahlen.

Gewerbekredit

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Die oben genannten Kredite sind zunächst einmal so genannte Verbraucherkredite. Das bedeutet, dass die Kredite für Privatpersonen (Verbraucher) gedacht sind. Kredite, die für gewerbliche Zwecke genutzt werden sollen, werden von den kreditgebenden Unternehmen gesondert behandelt und laufen in der Regel unter dem Label “Gewerbekredit”. Für diese Kredite muss der Antragsteller für seinen Wunschkredit ein angemeldetes Gewerbe nachweisen.

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Die Kreditkosten

Da es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, einen Kredit zurückzuzahlen, ist es für Laien nicht ganz einfach, die Kosten der verschiedenen Kredite miteinander zu vergleichen. Um dies dennoch zu ermöglichen, müssen die Banken den s. g. Effektivzins angeben.


Effektivzins gibt Höhe der Kosten an

Wenn man herausfinden möchte, welches Angebot das günstigste ist, schaut man als durchschnittlicher Verbraucher zunächst auf die Höhe der monatlichen Raten. Dies ist allerdings nicht richtig, denn die Raten können für ein und denselben Kredit deutlich unterschiedlich ausfallen, wenn z. B. am Ende der Vertragslaufzeit eine Schlussrate vereinbart wird!

Um den Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, auch ohne große Rechenkünste das günstigste Angebot zu ermitteln, hat der Gesetzgeber die Kreditgeber dazu verpflichtet, bei jedem Angebot den Effektivzins (eff. Jahreszins) mit anzugeben. Anhand dieses Wertes sind nun auch Angebote vergleichbar, die völlig unterschiedlich aufgebaut sind.

Der Effektivzins vereint sämtliche Kosten in einem einzigen Wert! Das Angebot mit dem niedrigsten Wert ist also immer das günstigste. Somit lassen sich auch Kredite miteinander vergleichen, die aus verschiedenen Kostenfaktoren bestehen! (Eine eventuelle Restschuld­versicherung wird hier allerdings nicht berücksichtigt.)


Rechenbeispiel zum Effektivzins

Wird zum Beispiel bei einer Finanzierung eine Anfangs- oder Schlussrate verlangt, ist die monatliche Tilgung niedriger als bei einer Finanzierung über die gleiche Summe, bei der keine Anfangs- oder Schlussrate gezahlt wird.

KreditsummeAnfangsrateTilgung gesamtLaufzeitmtl. Tilgung
10.000 Euro3.000 Euro7.000 Euro84 Monate83,33 Euro
10.000 Euro0 Euro10.000 Euro84 Monate119,05 Euro

Bei diesem Rechenbeispiel lässt sich ohne die Angabe des Effektivzinssatzes nicht feststellen, welche Finanzierung die günstigere ist. Die monatliche Tilgung reicht hier nicht aus.


Aus diesen Kostenfaktoren besteht die Kreditrate

Keine Angst: Wer einen Kredit aufnehmen möchte, muss nicht selbst zum Taschenrechner greifen. Doch ist es dennoch interessant zu wissen, wie die Kreditberechnung zustande kommt. Auf folgenden Kostenfaktoren besteht die monatliche Kreditrate.

Tilgungsrate

Die Tilgungsrate ist der Teil des Kredits, der die Rückzahlung des Kreditbetrags ohne Kreditzinsen oder sonstiger Kosten angibt. Zur Tilgungsrate hinzu kommt der Nominalzins.

Nominalzins

Der Nominalzins ist der Zins, der pro Jahr für einen Kredit fällig wird. Die Kreditrate ergibt sich also aus dem Nominalzins und der Tilgungsrate. Bis zum Jahr 2010 hieß der Nominalzins noch Sollzins bzw. Sollzinssatz. Der Sollzinssatz wird nur noch in Verträgen angegeben, die vor diesem Datum abgeschlossen wurden. Aktuelle Kreditangebote werden im Kreditvertrag mit dem Nominalzins ausgewiesen.

Kreditinstitute sind dazu verpflichtet, zusätzlich zum Nominalzins auch den Effektivzins (bzw. den eff. Jahreszinses) anzugeben. Dies ermöglicht es Verbrauchern, Kredite miteinander zu vergleichen, die aus unterschiedlichen Kostenfaktoren bestehen (siehe weiter oben)

Schlussraten

Wurde eine Schlussrate vereinbart, gehört diese selbstverständlich auch zu den Kostenfaktoren eines Kredites. Bearbeitungsgebühren sind seit einem Urteil des Bundes­gerichtshofes aus dem Jahr 2014 übrigens nicht zulässig, denn die Kreditzinsen, so das Gericht, beinhalten diese bereits.


Der Nettokreditbetrag

Der Nettokreditbetrag ist der Betrag, den ein Kreditnehmer ohne Zinsen und sonstigen Zahlungsposten an das kreditgebende Geldinstitut überweist. Anders gesprochen: Der Nettokreditbetrag ist der Betrag, den sich der Kunde von der Bank leiht. Wenn er die Summe zurückzahlt, kommen hier noch Kreditzinsen und eventuelle weitere Zahlungen oben drauf.


Ein Kostenfaktor: Das Verhältnis von Laufzeit zu Monatsraten

Je länger die Laufzeit eines Kredits ausfällt, desto niedriger sind die Monatsraten. Ganz klar: Wenn man zum Beispiel einen Kreditbetrag von 1.000 Euro innerhalb von einem Jahr abbezahlt, zahlt man viel geringere Raten, als wenn man dies in nur sechs Monaten tut. Allerdings bieten die Banken grundsätzlich niedrigere Monatsraten an (bzw. einen niedrigeren Effektivzins), wenn die Laufzeit gering gehalten wird.

Der Hintergrund: Bei einer kurzen Laufzeit ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass das geliehene Geld vertragskonform zurückgezahlt wird. Das Risiko eines Kreditausfalls ist also niedriger, die Kreditzinsen werden als Anreiz für den Verbraucher gesenkt. Dies gilt allerdings nicht per se für sämtliche Kreditlaufzeiten, doch kann man durchaus festhalten dass eine deutlich kürzere Kreditlaufzeit zu einem niedrigeren Effektivzins führt.


Tipp: Variieren Sie die Laufzeit beim Online-Kreditvergleich!

Gerade bei größeren Summen lohnt es sich, alle möglichen Varianten durchzuspielen und zu vergleichen. Bei unterschiedlichen Laufzeiten sind große Unterschiede bei den angebotenen Effektivzinsen zu erwarten.


Kosten senken mit Sonder­tilgung

Manchmal läuft es besser als erwartet. Wenn die Haushaltskasse durch zusätzliche Einnahmen gut gefüllt ist (durch zum Beispiel eine unerwartete Steuerrückzahlung), kann man einen Kredit auch vorzeitig zurückzahlen. Dies ist, je nach Kredit, entweder vollständig möglich (die gesamte Summe) oder auch teilweise.

Im Idealfall sparen Sie damit Kreditzinsen!

Werfen Sie vorab allerdings einen Blick in Ihre Kreditunterlagen bzw. sprechen Ihren Kreditexperten vor der Beantragung eines Darlehens darauf an. Denn es kann sein, dass eine Sonder­tilgung mit Kosten verbunden ist, die die erhofften Zinsersparnisse wieder zunichte machen.

Kredite im Test 2021

Kredite im Test

Kredite sollten immer auf die persönlichen Anforderungen und den Verwendungszweck angepasst und optimiert sein. Daher ist es nicht einfach, pauschale Tests zu Krediten durchzuführen. Zudem können sich die getesteten Angebote und Konditionen schnell ändern. Daher bewerten Testinstitute oft nicht die Kredite an sich, sondern nehmen die entsprechenden Anbieter und Banken mit Blick auf ihren Service, die Kundenzufriedenheit und ihre Fairness unter die Lupe. Wie Kredite genau getestet werden und alle aktuellen Testergebnisse lesen Sie hier:

Testergebnisse 2021 im Überblick

Kredite vergleichen – kostenlos und unverbindlich

Der kostenlose und unverbindliche Kreditvergleich von transparent-beraten.de ermöglicht es Verbrauchern, aus den verschiedenen Finanzierungsangeboten das beste herauszufiltern.

Die Nutzung des Kreditvergleich-Rechner ist ebenso kostenfrei und unverbindlich wie die telefonische Beratung durch die Kreditfachleute unseres Kooperationspartners smava.

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Online Kredit aufnehmen in nur drei Schritten

In nur drei Schritten können Verbraucher über unseren Kreditrechner einen Kredit beantragen:

1. Schritt: Kredit online vergleichen

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Nutzen Sie den einfachen und kostenlosen Kreditrechner auf unserer Seite und machen Sie Angaben:

  • zum Verwendungszweck,
  • zur gewünschten Kreditsumme (gemeint ist der Nettodarlehensbetrag)
  • und zur gewünschten Kreditlaufzeit.

Der Kreditvergleich zeigt Ihnen nun auf Basis Ihrer Angaben die verschiedenen Angebote der kreditgebenden Banken und Geldinstitute an, gestaffelt nach Gesamtkosten des Kredits. Der günstigste Kredit wird also immer als erstes angezeigt.

Behalten Sie bei der Nutzung des Kreditrechners im Hinterkopf, dass nicht nur das Verhältnis von Laufzeit und Kreditrate für die Kosten eines Kredits entscheidend sind, sondern auch die Kreditart (gemeint ist der Verwendungszweck: Kredit für ein Auto, für eine Immobilie, für eine Umschuldung oder ohne Angabe des Verwendungszwecks?). Nutzen Sie die Möglichkeit, den Kreditvergleich kostenlos zu verwenden und spielen mehrere Möglichkeiten durch. So finden Sie das günstigste Angebot, das genau zu Ihnen und Ihrem Vorhaben passt. Gerade durch die Änderung der Kreditlaufzeit kann es passieren, dass Sie besonders günstige Kredite finden. Denn die Anbieter haben mitunter Sonder­angebote im Programm, die nur für bestimmte Kreditlaufzeiten gelten (zum Beispiel 12 Monate oder 36 Monate).

Lesen Sie auch die Abschnitte zu den Themen Verhältnis Kreditlaufzeit zu Kreditrate sowie zum Verwendungszweck.

2. Schritt: Angebote erhalten und Kredit aussuchen

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Haben Sie sich für einen Kredit entschieden, wählen Sie diesen ganz einfach über das Online-Formular aus und machen Ihre persönlichen Angaben. Im Regelfall wird sich daraufhin ein fachkundiger Kreditberater von unserem Kooperationspartner per Telefon bei Ihnen melden, um gemeinsam mit Ihnen sicherzugehen, dass das Angebot auch tatsächlich zu Ihnen passt. Der Berater bespricht bei Bedarf auch die notwendigen Unterlagen mit Ihnen, die Sie bei der Bank einreichen müssen. Anschließend erhalten Sie das gewünschte Kredit-Angebot noch einmal schriftlich (per Post oder per E‑Mail), um dieses dann auf Wunsch auch beantragen zu können.

Die Beratung ist für Sie absolut kostenlos und unverbindlich! Ihnen entstehen ausschließlich Kosten durch den Kredit selbst, nicht durch das Kreditportal.

3. Schritt: Unterlagen abschicken, Kredit ausgezahlt bekommen

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Wenn Sie die erforderlichen Unterlagen für Ihren Kredit eingereicht haben (dies ist bei einigen Anbietern zum Teil auch per Online-Upload-Funktion möglich, also über das Internet – Ihr Kreditberater klärt Sie über die Details auf), müssen Sie sich gegenüber der Bank noch verifizieren. Sie müssen sich also ausweisen, denn nur so kann die Bank sichergehen, dass auch tatsächlich Sie selbst den Kredit beantragen und nicht eine andere Person.

Die Verifikation ist bei den meisten Anbietern über das PostIdent-Verfahren möglich oder über ein sicheres VideoIdent-Verfahren. Bei Banken mit eigenem Filialnetz können Sie die Unterlagen auch direkt abgegeben – die Verifikation erfolgt dann gleich mit.

Welche Form der Verifikation Sie nutzen, ist Ihnen überlassen. Wenn Sie eine bestimmte Form bevorzugen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Berater, ob es bei Ihrem Wunschkredit diese Möglichkeit auch wirklich gibt.

Wenn die Bank Ihren Kreditantrag akzeptiert hat, dauert es meistens nicht sehr lange und Sie können den Zahlungseingang auf Ihrem Konto verzeichnen. In der Antragsstrecke haben Sie die Möglichkeit auszuwählen bzw. anzugeben, auf welches Konto die Bank den Betrag überweisen soll.

Diese Unterlagen brauchen Sie

Welche Unterlagen benötigt werden, unterscheidet sich von Bank zu Bank. Die Unternehmen legen bis auf ein paar gesetzliche Vorgaben selbst fest, welche Dokumente eingereicht werden sollen. In den meisten Fällen sind die geforderten Unterlagen allerdings identisch. In der Regel werden verlangt:

  • Gehaltsabrechnungen – oft über die Zahlungseingänge der letzten drei Monate, bei höheren Kreditsummen ggf. für einen längeren Zeitraum
  • Nachweis über Gehaltseingänge – in der Regel in Form von Kontoauszügen; nur bei Personen, die auch ein Gehalt bzw. wie zum Beispiel Angestellte und Lehrlinge
  • Steuerbescheide – bei Personen, die ihr Einkommen nicht über Gehaltsabrechnungen etc. nachweisen können, also zum Beispiel Selbstständige
  • Arbeits­vertrag/Ausbildungsvertrag in Kopie – (Nur wenn vorhanden) – Die kreditgebende Bank möchte wissen, ob die Angaben zum Gehalt korrekt sind. Dies ist wichtig um beurteilen zu können, ob der beantragte Kredit die finanziellen Mittel des Antragstellers nicht übersteigt.

Die genannten Unterlagen verlangt die Bank vor allem, da der Sachbearbeiter so gut wie möglich feststellen möchte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der beantragte Kredit vertragskonform zurückgezahlt wird. Vertragskonform bedeutet in diesem Fall: pünktlich und vollständig. Also genau so, wie es im Kreditvertrag festgehalten ist.


Diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen

Auch bei den Voraussetzungen kann es zu Unterschieden bei den Banken kommen, doch auch hier sind die Vorgaben sehr ähnlich bzw. meistens identisch.

Antragsteller müssen:

  • volljährig sein,
  • ihren Wohnsitz in Deutschland haben,
  • ein eigenes deutsche Konto vorweisen,
  • ein regelmäßiges Einkommen nachweisen,
  • über ausreichende Bonität (Kreditwürdigkeit) verfügen.

Die Bonität des Antragstellers wird von der Bank bei einer Auskunftei erfragt. Meistens ist dieses die Schufa, Deutschlands größte und bekannteste Auskunftei. Diese ermittelt für den Verbraucher einen so genannten Bonitätsscore, der die Kreditwürdigkeit in einem einzigen Wert darstellt. Meistens ist es so, dass bestimmte Kredite bzw. Kreditsummen nur an Personen mit einem bestimmten Bonitätsscore ausgezahlt werden. Bei allen anderen Personen wird der Antrag abgelehnt.

Ganz grob lässt sich festhalten: Wer seinen Verbindlichkeiten regelmäßig und vollständig nachkommt (seine Rechnungen und eventuelle Kreditraten also regelmäßig und pünktlich bezahlt), hat einen guten Score; wer hier Probleme hatte, hat einen eher mittelguten oder schlechten Score. Sind die Konditionen eines Kredits bonitätsabhängig, ist der Score also auch für die Höhe der Kreditzinsen wichtig. – Lesen Sie dazu auch den Abschnitt in diesem Text: “Was ist, wenn ich Probleme mit der Schufa habe?” (in den FAQs).


Die Identifikationsprüfung

Bei einem Bankkredit möchte das Geldinstitut sicherstellen, dass auch wirklich Sie selbst die Finanzierung beantragen und nicht eine andere Person. Aus diesem Grund müssen Sie sich bei der Beantragung eines Kredites ausweisen, also Ihre Identität gegenüber der Bank bestätigen. Dies ist auf verschiedene Weise möglich, je nach Geldinstitut.

Identifikation in einer Filiale

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Wer einen Kredit bei einer Filialbank beantragt hat, kann die Kreditunterlagen oft auch direkt in einer Filiale oder einer der Partnerbanken abgeben und vor Ort auch gleich die so genannte Legitimationsprüfung durchführen. Der Sachbearbeiter nimmt die Daten auf und prüft die mitgebrachten Unterlagen, einschließlich des unterschriebenen Kreditvertrags. Wenn alles ins System eingegeben wurde, braucht der Antragsteller nur noch die Bewilligung des Kredites und ggf. den Zahlungseingang abwarten.

Das PostIdent-Verfahren

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Das PostIdent-Verfahren funktioniert im Grunde als Legitimation in einer Postfiliale. Hier übernimmt der Postangestellte die Aufgaben des Bankangestellten. Die Angaben werden geprüft, ebenso wie die mitgebrachten Unterlagen, inklusive der Ausweisdokumente. Wenn alles in Ordnung ist, meldet die Post dieses der Bank, so dass diese über den Kreditantrag entscheiden kann.

Das VideoIdent-Verfahren

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Beim VideoIdent-Verfahren wird der Antragsteller von einem Mitarbeiter der Bank via Videotelefonie angerufen und macht live, während des Gesprächs, seine Legitimationsprüfung. Hier wird der Antragsteller u. a. aufgefordert, seine Ausweisdokumente gut sichtbar in die Kamera zu halten. Der unterschriebene Kreditantrag kann zum Beispiel über ein Internetformular hochgeladen werden.

Das VideoIdent-Verfahren wird nicht von allen Banken angeboten. Wenn Sie diese Form der Legitimation bevorzugen, fragen Sie Ihren Kreditexperten, bei welcher Bank es diese Möglichkeit gibt.

Was wird geprüft?

Das Geldwäschegesetz (GwG) schreibt vor, dass folgende Informationen bei der Kreditbeantragung (bei einem Finanzierungswunsch) überprüft werden müssen:

  • Name
  • Geburtsort und -datum
  • Meldeanschrift
  • Staatsangehörigkeit

Beachten Sie, dass gültige Ausweisdokumente vorgelegt werden müssen. Ein abgelaufener Personalausweis wird somit nicht akzeptiert. Wenn Sie einen Reisepass vorlegen, muss zudem eine Meldebescheinigung vorgelegt werden.

Was es mit den vielen “Sonder­krediten” auf sich hat

Kredit-Anbieter bieten mitunter zahlreiche Kredite an, die auf einen bestimmten Verwendungszweck schließen lassen. Vom so genannten Privatkredit (Kredit “von privat”) über den Wertpapier­kredit bis hin zum Expresskredit. So besonders diese Kredite scheinen, so gering sind mitunter allerdings die Unterschiede.

Umzugskredit

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Ein Umzugskredit ist in der Regel nichts anderes als ein regulärer Bankkredit. Die Konditionen unterscheiden sich nicht von anderen Krediten in dieser Größenordnung. Die Geldinstitute bieten Darlehen lediglich unter diesem Namen an, damit die Kunden sich mit ihrem Anliegen an der richtigen Stelle wähnen. Daran ist selbstverständlich nichts verwerfliches, schließlich ist ein so genannter Umzugskredit so solide und fair wir alle anderen Finanzierungsarten.

Urlaubskredit

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Gleiches gilt in der Regel für den Urlaubskredit. Aus Sicht der Banken unterscheidet sich dieser Kredit in keiner Weise von anderen Finanzierungen in dieser Größenordnung. Im Grunde ist diese Finanzierung mit einem Ratenkredit zu vergleichen, der zur freien Verfügung steht (also nicht zweckgebunden ist). Denn im Gegensatz zu einem Autokredit, bei dem das Fahrzeug als Sicherheit hinterlegt wird, können das gebuchte Flugticket und die gemietete Ferienwohnung nicht als Sicherheit hinterlegt werden. Aus Sicht der Bank ist das Geld schlichtweg futsch, wenn der Urlauber seine Raten nicht mehr bezahlt – das Flugticket wurde ebenso bereits genutzt wie die Ferienwohnung.

Wertpapier­kredit

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Anders sieht es hingegen bei so genannten Wertpapier­krediten aus. Diese sind zweckgebunden und sind bei den Kreditkosten an verschiedene Faktoren gebunden. Dies kann zum Beispiel die Art der Wertpapier­e sein: Wer risikofreudig investiert, muss meistens höhere Kreditzinsen in Kauf nehmen als risikoscheue Investoren.

Kredit “von privat” / Privatkredit

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Bei einem Kredit “von privat” (Privatkredit) leiht sich der Kreditnehmer das Geld nicht von einem Geldinstitut oder einem anderen Unternehmen, sondern von einer Privatperson. Die Abwicklung wird häufig von einem Drittanbieter geregelt (z. T. auch Partnerbanken der Hausbank), so dass es nicht immer so sein muss, dass sich beide Vertragsparteien beim Namen kennen.

Kredite “von privat” werden auch von Gewerbetreibenden genutzt, da Selbstständige und Unternehmer mitunter Probleme mit der Kreditwürdigkeit haben – und zwar auch, wenn die Auftragsbücher eigentlich voll sind. (Lesen Sie dazu auch den entsprechenden Abschnitt zu Krediten für Selbstständige – in den FAQs.) Der Vorteil für all jene, die wegen einer ungenügenden Bonität nur schlechte Kreditkonditionen oder überhaupt keine Finanzierung erhalten: Bei Darlehen, die von Privatpersonen vergeben werden, spielt der sogenannte Schufa-Score keine Rolle. Die “offizielle” Kreditwürdigkeit ist also unwichtig. Diese Finanzierung sind oft dennoch bonitätsabhängig, denn das Ausfallrisiko für den Kreditgeber wird oft dennoch in irgendeiner Form ermittelt, so dass Kreditempfänger, die ein hohes Risiko befürchten lassen, höhere Kreditzinsen zahlen müssen. Oft wird dieser Umstand allerdings in kauf genommen, da dieses mitunter die einzige Chance auf eine Auszahlung ist.

Expresskredit

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Wie bereits in anderen Kapiteln erwähnt, gibt es eigentliche keine Kreditform, bei der sich die Bearbeitungsdauer von der einer anderen Kreditform unterscheidet. Die so genannten Sofortkredite machten da meistens keine Ausnahme, denn dein Großteil der Zeit, die der Sachbearbeiter für eine Bewilligung oder Ablehnung benötigt, braucht er für die so genannte Bonitätsprüfung. Und auf diese verzichten kreditgebende Unternehmen im Normalfall nicht.

Ob ein Kredit nun tatsächlicher schneller zur Auszahlung kommt als ein anderer, kann man nur sagen, wenn man beide Varianten miteinander vergleicht. Und dies ist nur schwer möglich, wenn man nicht gerade selbst bei der Bank tätig ist. Die Vermutung liegt allerdings nah, dass die Bearbeitungswege – und damit auch die Bearbeitungsdauer – ähnlich bis gleich sind.

Ein Expresskredit, wie er von einigen wenigen Anbietern angeboten wird, kann allerdings dennoch schneller ausgezahlt werden. Dies kann möglich sein, da zum Beispiel:

  • der Kreditnehmer sehr hohe Kreditzinsen in kauf nimmt und die Bearbeitung eines Expresskredites tatsächlich vorgezogen wird oder
  • die Bank über die Bonität des Kunden bereits informiert ist (zumindest in Grundzügen), da es sich zum Beispiel um die eigene Hausbank handelt.

Angebote in dieser Form werden häufig allerdings nur für geringe Kreditsummen angeboten. So verringern die Geldinstitute ihr Risiko, im Falle von mehreren Kreditausfällen auf zu hohen Kosten sitzen zu bleiben.

Kurzzeitkredit

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Kurzzeitkredite werden ebenfalls oft nur in Verbindung mit besonders ungünstigen Konditionen (meistens also sehr hohen Kreditzinsen) angeboten. Denn Kurzzeitkredite werden häufig von Personen beantragt, die bereits Probleme mit der Bonität haben und zum Beispiel auf einen Dispositionskredit (den Dispo) nicht zurückgreifen können. Dieses hohe Ausfallrisiko lassen sich die Geldgeber gut bezahlen.

Kurzzeitkredite müssen häufig in kurzer Zeit zurückgezahlt werden, zum Beispiel innerhalb von 30 Tagen. Der Vorteil für die Kunden: Die erforderliche Kreditwürdigkeit ist hier mitunter niedriger als bei anderen Krediten. Dringende Rechnungen können also auch beglichen werden, wenn beispielsweise die Hausbank einen Dispokredit verwehrt.

Schweizer Kredit

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Ein sogenannter Schweizer Kredit ist in der Regel nur für Personen interessant, die Probleme mit der Schufa haben. Denn Schweizer Geldinstitute holen sich ihre Informationen meist nicht aus Deutschland (also auch nicht von der Schufa), sondern verlassen sich auf eine eigene Kreditprüfung – oder auf die Angaben der Kreditnehmer. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass auch die Kreditanfrage bei einem Schweizer Unternehmen keine Auswirkungen auf den deutschen Schufa-Eintrag hat. Sie ist damit schufaneutral.

Beachten Sie: Auch Schweizer Banken möchten gerne wissen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kredit vertragskonform zurückgezahlt wird. Dass die Schufa nicht im Spiel ist (bzw. nicht sein kann, die Schufa ist nur für Deutschland zuständig), bedeutet nicht zwangsläufig, dass keine Auskunftei hinzugezogen wird. Allerdings kann es sein, dass die Schweizer Auskunfteien lediglich Informationen sammeln können, die für eine echte Beurteilung der Bonität nicht ausreichen. So ist es also durchaus möglich, auch mit Schufa-Problemen eine Finanzierung zu erhalten – allerdings zu recht ungünstigen Konditionen.

Schweizer Kredite, die auch für deutsche Staatsbürger zu haben sind, sind häufiger teurer als deutsche Finanzierungen. Durch die lockeren oder manchmal auch schlichtweg nicht vorhandenen Bonitätsprüfungen (einige Banken verlassen sich voll und ganz auf die Angaben ihrer Kunden) ist das Risiko groß, dass die Monatsraten irgendwann nicht mehr gezahlt werden. Und dieses erhöhte Risiko lassen sich die Schweizer Unternehmen mit besonders hohen Kreditzinsen bezahlen.

Kredit mit Negativzinsen

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Vergleichsportale werben mit Krediten, bei denen nur ein Teil der erhaltenen Summe zurückgezahlt werden muss, und auch Banken vergeben sie mittlerweile in einigen Fällen. Auf unserer Seite zu dem Thema können Sie nachlesen, wie und unter welchen Bedingungen Kredite mit Negativzinsen möglich sind.

Häufige Fragen zum Thema Kredit aufnehmen

Wie viel Kredit kann ich mir überhaupt leisten?

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Wie hoch der Kredit sein soll, den ein Verbraucher aufnimmt, entscheidet er zunächst selbst – allerdings nicht ausschließlich. Denn bei der Frage, wieviel er sich leisten kann und wieviel nicht, möchte das kreditgebende Geldinstitut ein Wörtchen mitreden. Entscheidend dabei ist nicht nur die Höhe des Einkommens­, sondern u. a. auch die Höhe der monatlichen Ausgaben.

Entscheidend sind:

  1. Die so genannte Haushaltspauschale
  2. Das tatsächliche verfügbare monatliche Einkommen
  3. Die Kreditwürdigkeit (Bonität)

Die Haushaltspauschale soll einen pauschalisierten Anhaltspunkt über die monatlichen Ausgaben eines Haushalts geben, die nicht durch Miete, laufende Kredite etc. aufgefangen werden. Bei Singlehaushalten liegen diese Pauschalen meist zwischen 600 und 800 Euro, bei Haushalten mit mehreren Personen kommen hier pro Person nochmal etwa 200 Euro oben drauf.

Zu der Haushaltspauschale kommen nun fixe monatliche Kosten wie zum Beispiel die Miete, Stromkosten etc. Zieht man diese Gesamtsumme von den monatlichen Einnahmen ab, erhalten Kreditgeber und -nehmer einen guten Eindruck davon, wie hoch eine weitere monatliche Belastung durch einen weiteren Kredit in etwa sein kann. Berücksichtigt wird auch ein finanzieller Puffer für zum Beispiel unvorhergesehene Anschaffungen, die sich nicht aufschieben lassen. Diese können zum Beispiel eine neue Waschmaschine oder die dringend benötigten Flugtickets für eine wichtige Familienangelegenheit sein.

Grundsätzlich gilt:

Man sollte das monatlich verfügbare Einkommen nicht voll und ganz für einen Kredit ausschöpfen. Denn unvorhergesehene Ausgaben bringen den privaten Finanzhaushalt dann sofort an die Grenzen. Wenn es ganz schlecht läuft, kann es durchaus passieren, dass man in eine so genannte Schuldenfalle gerät, bei der die Kosten für zum Beispiel den Dispo-Kredit die gesamte Lage noch verschlimmern. In so einem Fall sollte man sich dringend Hilfe holen, beispielsweise bei einer Schuldnerberatung. Hier bekommen Hilfesuchende praktische Tipps, um die aktuelle Notsituation hinter sich zu lassen und zudem Hilfestellung, um solche Situationen künftig zu vermeiden.

Was ist, wenn ich Probleme mit der Schufa habe?

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Wenn Sie sich bei uns nach einem Kredit erkundigen, ist dieses für die Schufa (der größten und bekanntesten Auskunftei Deutschlands) zunächst einmal uninteressant. Denn das reine Kredit berechnen – die Kreditberechnung – hat so gut wie keinen Einfluss auf die Bonität bzw. den Bonitätsscore (den Wert, der die Bonität eines Verbrauchers angibt). Dies geschieht erst, wenn ein konkreter Kredit beantragt wird.

Wer sich über einen Kreditrechner nach zum Beispiel einem Online-Kredit erkundigt, stellt zunächst einmal nur eine so genannte Konditionsanfrage. Der Verbraucher erkundigt sich also nach den Konditionen für einen Kredit, ohne die Finanzierung zu beantragen. Die Konditionsanfrage geschieht aus Sicht der Schufa (und alle anderen Auskunfteien) anonym. Die Schufa kann die Anfrage also keinem Verbraucher zuordnen – der Bonitätsscore des Verbrauchers bleibt so, wie er ist.

Dieses ändert sich, wenn ein konkreter Kredit beantragt wird. Dies geschieht mit einer so genannte Kreditanfrage, die von den angeschlossenen Auskunfteien auch registriert wird. Beachten Sie auch unseren Beitrag zum Kredit trotz Schufa.

Beachten Sie:

Noch bis vor ein paar Jahren gab es (fast) keinen Unterschied zwischen einer Konditionsanfrage und einer Kreditanfrage. Für die Verbraucher, die sich nach einem Kredit erkundigen wollten, hatte dieses durchweg Nachteile. Denn auf Seiten der Schufa sah eine lose Anfrage fast genauso aus wie ein konkreter Kreditwunsch!

Hier lohnt sich ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Auskunfteien und deren System: Diese registrieren es (vereinfacht erklärt) zum einen, wenn ein Verbraucher eine Anfrage bei einer Bank stellt und registrieren zum anderen, ob die Bank die Anfrage genehmigt. Beim früheren System konnte es nun passieren, dass ein Verbraucher zahlreiche Anfragen stellte, aber nie einen Kredit abschloss – da der Verbraucher sich schließlich nur erkundigen wollte. Die Systeme der Auskunfteien schlossen aus diesen zahlreichen Anfragen ohne Kreditabschluss, dass die Banken die Anfragen abgelehnt hatten, vermutlich, da der Verbraucher nur eine unzureichende Bonität vorweisen konnte. Und dies nahmen die vorigen Systeme der Auskunfteien zum Anlass, den Bonitätswert für die betreffende Person zu senken. Der Fehler in diesem System lag nun darin, dass überhaupt kein Anfragen gestellt wurden! Mit der Einführung von Konditionsanfrage und Kreditanfrage wurde dies allerdings behoben.

Bis heute meinen viele Verbraucher, dass es sich bereits schlecht auf den Schufa-Score auswirkt, wenn man sich nur nach einem Kredit erkundigt. Dies ist allerdings nicht mehr so! Die Auskunfteien – und damit auch die Schufa – unterscheiden zwischen einer Kredit- und einer Konditionsanfrage.

Das bedeutet für Sie: Bei uns können Sie sich ganz beruhigt nach einem günstigen Kredit erkundigen, ohne Angst um Ihren Eintrag bei der Schufa haben zu müssen!

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung des Kredits?

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Eine pauschale Aussage ist hier nicht zu treffen, denn dies hängt stark von der Bearbeitungszeit ab, die die Bank benötigt. Und dies ist von Bank zu Bank unterschiedlich – und ist zugleich abhängig von der Anzahl der Kreditanfragen, die zur selben Zeit bei dem Unternehmen eingehen.

Man kann allerdings sagen: Wenn eine Kreditanfrage umgehend bearbeitet wird, dauert es mitunter nicht länger als 24 Stunden, bis über die Anfrage entschieden wurde. Die Bestätigung geht dann häufig per Post raus, was, je nach Entfernung, auch nochmal 24 bis 48 Stunden dauert. Im Idealfall wird zeitgleich die Auszahlung beantragt. Hier kommt es wiederum darauf an, ob der Kreditbetrag innerhalb einer Bank überwiesen wird (ob die kreditgebende Bank identisch ist mit der Hausbank des Antragstellers) oder ob der Betrag zu einer “fremden” Hausbank überwiesen wird. Innerhalb eines Geldinstituts brauchen Überweisungen mitunter nicht länger als 24 Stunden, bis sie auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben werden.

Konkret: Wenn es ganz schnell geht, kann der Wunschkredit schon nach drei Werktagen auf dem eigenen Konto verzeichnet werden. Dies ist allerdings eher die Ausnahme. Erfahrene Kreditvermittler können vorab grob abschätzen, wann mit dem Zahlungseingang zu rechnen ist.

Warum kann ein zweiter Kreditnehmer von Vorteil sein?

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Was ist überhaupt ein zweiter Kreditnehmer?

Ein zweiter Kreditnehmer wird im Kreditvertrag als gleichberechtigte Person eingetragen. Dieses bedeutet, dass diese Person in Hinblick auf den Kredit die gleichen Rechte und Pflichten hat. Er hat Anrecht auf die Hälfte der Kreditsumme, muss allerdings auch die Hälfte der Kreditraten tragen und kann bei einem Kreditausfall (wenn also die Raten eines Kredits nicht mehr gezahlte werden) ebenso belangt werden wie der erste Kreditnehmern.

Der Vorteil eines zweiten Kreditnehmers ist die deutlich verbesserte Kreditwürdigkeit. Denn wenn zwei Personen einen Kredit beantragen, werden bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit beide Einnahmen berücksichtigt.

Ein Rechenbeispiel für die Beantragung eines Kredits von einer Person und ein Beispiel für die Beantragung eines Kredits von zwei Personen.

Rahmen­bedingungen Kredit für eine Person

Monatliche Einnahmen (netto)1.500 Euro
Monatliche Ausgaben1.400 Euro
Differenz Einnahmen / Ausgaben+ 100 Euro
Gewünschte Kreditrate200 Euro

In diesem Beispiel fehlen dem Verbraucher 100 Euro, um die monatlichen Raten für den gewünschten Kredit begleichen zu können.

Rahmen­bedingungen Kredit für zwei Personen

Monatliche Einnahmen Person A (netto)1.500 Euro
Monatliche Ausgaben Person A1.400 Euro
Monatliche Einnahmen Person B (netto)1.600 Euro
Monatliche Ausgaben Person B1.400 Euro
Diff. Einnahmen / Ausgaben von A und B+ 300 Euro
Gewünschte Kreditrate200 Euro

In diesem Beispiel liegt das verfügbare monatliche Einkommen über der gewünschten Kreditrate. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit genehmigt wird, ist groß.

Beachten Sie: Das obige Rechenbeispiel dient lediglich zur Veranschaulichung. Kreditinstitute berücksichtigen noch weitere Dinge für die Berechnung der Kreditwürdigkeit.

Was ist, wenn ich bereits mehrere Kredite aufgenommen habe?

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Wieviele Kredite oder sonstige Finanzierungen über Ihren Namen laufen, ist grundsätzlich nicht wichtig – solange Ihre Kreditwürdigkeit stimmt. Dieses bedeutet, dass Ihr Einkommen immer so hoch sein muss, dass die monatlichen Raten (die Tilgungsraten plus der Kreditzinsen – also die Gesamtkosten des Kredits) keine übermäßige Belastung für Sie darstellen. In welcher Form Sie Ihr Einkommen erzielen (Gehalt, Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit, Rentenbezüge, soziale Leistungen etc.), ist für die Bank dabei unerheblich.

Beachten Sie auch das Rechenbeispiel im obigen Kapitel “Warum kann ein zweiter Kreditnehmer sinnvoll sein?”.

Welche Sicherheiten akzeptiert die Bank?

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Welche Sicherheiten eine Bank akzeptiert und welche nicht, liegt im Ermessen des Geldinstituts. Eine pauschale Aussage lässt sich also nicht treffen. Grundsätzlich kann man allerdings sagen, dass bei einem Kredit für ein Auto das Fahrzeug als Sicherheit akzeptiert wird (bzw. im Regelfall zwingend hinterlegt werden muss) und bei einem Immobilienkredit die Wohnung oder das Haus. Bei Krediten ohne Zweckbindung werden Sicherheiten in der Regel nicht akzeptiert. Fragen Sie im konkreten Fall am besten bei Ihren Kreditexperten oder direkt bei der Bank nach.

Wann lohnt es sich, Kredite umzuschulden?

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Eine Umschuldung lohnt sich immer dann, wenn der neue Kredit unter dem Strich günstiger ist als der alte – allerdings auch unter Berücksichtigung von einer eventuellen Vorfällig­keits­ent­schä­digung. Diese muss vom Kreditnehmer an den Kreditgeber gezahlt werden, wenn der Kredit vor Ablauf der vereinbarten Frist vollständig zurückgezahlt werden soll.

Ob eine Vorfällig­keits­ent­schä­digung vereinbart wurde, finden Sie in Ihren Kreditunterlagen. Bei Bedarf unterstützt Sie auch Ihr Kreditexperte, der gemeinsam mit Ihnen die Unterlagen durchgeht und nach einer entsprechenden Klausel Ausschau hält.

Ist es möglich, den Kreditbetrag nachträglich zu erhöhen?

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Wer bei einem Finanzunternehmen einen Kredit aufgenommen hat, hat einen Vertrag unterzeichnet, in dem sämtliche Konditionen festgehalten sind. Und diese Konditionen basieren auf mehreren Parametern, unter anderem auch dem Kreditbetrag. Wenn sich nun der Kreditbetrag ändert, stimmen die übrigen Parameter nicht mehr. Die Bank kann nun die übrigen Parameter anpassen oder den Wunsch nach einer Aufstockung ablehnen.

Wenn die Bank eine Aufstockung der Auszahlung ablehnt, gibt es die Möglichkeit, den Kredit abzulösen und eine neue Finanzierung zu beantragen. Wenn man diese beiden Vorgänge miteinander koppelt – also die Ablösung und die Neuaufnahme – dann spricht von einer Umschuldung. (Beachten Sie auch den dazugehörigen Abschnitt zur Umschuldung.) Bei einer Umschuldung hat der Kreditnehmer oftmals die Möglichkeit, je nach Sachlage, mit dem neuen Kredit eine höhere Kreditsumme ausgezahlt zu bekommen.

Welche Form des Autokredits ist für mich die beste?

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Ratenkredit

Ein klassischer Kredit für ein Auto hat, von einer eventuellen Schlussrate abgesehen, im Normalfall gleichbleibende Monatsraten. Der Autobesitzer hat also einen gleichbleibenden Kostenpunkt jeden Monat, mit dem er gut planen kann. Bei einem klassischen Ratenkredit für das Auto weiß der Antragsteller also, dass jeden Monat die Summe X (zum Beispiel 200 Euro) für die Monatsraten aufgewendet werden müssen.

Ballonfinanzierung

Bei einer Ballonfinanzierung sind die monatlichen Kreditraten zwar deutlich niedriger als bei einem klassischen Kfz-Kredit, doch gibt es am Ende der Kreditlaufzeit eine hohe Einmalzahlung. Diesen Betrag muss der Antragsteller entweder angespart haben oder muss diesen mit einem weiteren Kredit begleichen. Unter dem Strich zahlt der Kreditnehmer bei einer Ballonfinanzierung deutlich mehr als beim klassischen Ratenkredit.

Der Vorteil ist also: niedrige Monatsraten; der Nachteil: eine hohe Schlussrate.

Grundsätzlich gilt: Bei einer Ballonfinanzierung zahlt man immer drauf. Wer das Fahrzeug allerdings dringend benötigt und zu Beginn der Finanzierung nicht so hohe finanzielle Mittel zur Verfügung hat, profitiert womöglich trotzdem von dieser Finanzierungsmethode. Hier ist dringend anzuraten, bereits vor dem Vertragsabschluss zu wissen, wie die hohe Schlussrate beglichen werden soll.

Oder doch besser Leasing?

Beim Fahrzeugleasing zahlt der Autofahrer in gewissem Sinne eine Miete. Das Fahrzeug gehört dem Autofahrer also weder während der Nutzungsdauer noch am Vertragsende. Dies hat Vor- und Nachteile.

Die Vorteile:
  • Der Autofahrer gibt am Ende der Vertragslaufzeit das Fahrzeug einfach zurück und muss sich nicht um einen eventuellen Verkauf kümmern.
  • Leasingfahrzeuge sind häufig Jahres- oder Neuwagen: Der Autofahrer fährt also immer ein recht neues Modell bzw. das neuste Modell.
Die Nachteile:
  • Die monatlichen Leasingraten liegen in den meisten Fällen für ein vergleichbares Fahrzeug über den Monatsraten für einen Kredit.
  • Wer sein Fahrzeug mit einem Kredit bezahlt, hat die Möglichkeit einen Barzahlerrabatt auszuhandeln. Wer gut verhandelt, kommt hier auf mehrere tausend Euro! Die gesamten Anschaffungskosten sind damit deutlich niedriger – eine Option, die man beim Leasing (und übrigens auch nicht bei der Händlerfinanzierung – also einem Kredit, den man beim Autohändler aufnimmt) nicht hat.
  • Bei Schäden – auch bei kleineren Schäden wie Kratzern im Lack! – muss der Autofahrer das Fahrzeug zu einer Vertragswerkstatt bringen. Die Reparaturkosten (die der Fahrer selbst tragen muss) sind hier deutlich höher als bei einer freien Werkstatt.
  • Beim Leasing gibt es eine Kilometerbegrenzung (je nach Vertrag zum Beispiel pro Jahr von 10.000 Kilometern). Wenn man diese Begrenzung überschreitet, muss man am Ende der Vertragslaufzeit eine Nachzahlung leisten. Bei einem Kreditkauf fällt dieses weg.
  • Eine vorzeitige Ablösung eines Leasingvertrags ist nicht so einfach. Wenn man das Fahrzeug also vorzeitig abgeben möchte (zum Beispiel, weil sich die persönlichen finanziellen Verhältnisse unerwartet verschlechtert haben), hat man es bei einem Leasingfahrzeug schwer. Bei einem Kauf über einen Kredit ist dieses deutlich einfacher und häufig auch nicht so kostenintensiv.

Was hat es mit einem Sofortkredit auf sich?

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Ein Sofortkredit ist keine eigenständige Kreditform, sondern gibt vielmehr an, dass die Auszahlung schneller ermöglicht wird als bei anderen Finanzierungen. Das “sofort” in “Sofortkredit” ist dabei auch eine Frage der Definition, denn eine automatische Zusage direkt nach Antragstellung gibt es in den meisten Fällen nicht. (Es gibt immer wieder mal Ausnahmen, die oft allerdings zeitlich begrenzt und auf niedrige Kreditbeträge limitiert sind.)

Wer eine Kreditanfrage stellt, sollte beachten, dass sich die Bearbeitungszeit bei einem Sofortkredit oft nicht von der eines anderen Kredites unterscheidet! Auch wenn die Anbieter dieses suggerieren wollen: Unter dem Strich möchten die Kreditgeber immer wissen, wie große die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kredit vollständig und fristgerecht zurückgezahlt wird. Und dies geht nur, wenn die bereits oben genannten Informationen eingeholt werden – was nun mal etwas Zeit in Anspruch nimmt. Eine bevorzugte Behandlung von “Sofortkredit-Kunden” gibt es bei den Kreditgebern in den meisten Fällen nicht.

Es gibt allerdings Ausnahmen

Es kann sein, dass einige Anbieter bei einigen Finanzprodukten eine Sofortzusage gewähren. Die Zeit zwischen Kreditanfrage und -auszahlung ist dann – im optimalen Fall – kürzer, da die Überprüfung von beispielsweise der Bonität wegfällt oder nur in vereinfachter Form stattfindet. Dieses Angebot machen kreditgebende Geldinstitute oft aber nur bei geringen Kreditsummen, um das sogenannte Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten. Zudem werden bei dieser Form des Kredites häufig auch deutlich höhere Zinsen verlangt. Denn das erhöhte Risiko, dass der Kreditnehmer die monatlichen Raten nicht mehr bezahlt, lassen sich die Banken bezahlen. Wer also die Möglichkeit hat, auf einen “normalen” Kredit zurückzugreifen, sollte dies in Erwägung ziehen oder zumindest genau die Kreditkonditionen vergleichen.

Welche Kredithöhe ist die richtige?

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Bei kleineren Anschaffungen ist die Sache in der Regel klar: Der Kaufpreis ist gleich die Höhe der Kreditsumme. Es gibt allerdings Situationen, in denen man die Kredithöhe höher ansetzen kann.

Zum einen kann es sinnvoll sein, die Kosten von bereits laufenden Krediten zu ermitteln und zugleich nachzuschlagen, ob bei diesen bestehenden Krediten eine sogenannte Vorfällig­keits­ent­schä­digung fällig ist. Wenn dies nicht der Fall ist und der neue Kredit deutlich günstiger ist als der bereits laufende, macht es Sinn, eine höhere Kreditsumme zu wählen, um mit dem überschüssigen Geld den alten Kredit abzulösen. Beachten Sie hierzu auch die Frage “Wann lohnt es sich, Kredite umzuschulden?”.

Zum anderen kann es sein, dass es bei einer Anschaffung so genannte Erwerbs­nebenkosten hinzukommen. Dies kann bei größeren Anschaffungen der Fall sein, zum Beispiel beim Erwerb einer Immobilie. Hier kommen zusätzlich zum Kaufpreis nicht nur die Kosten für einen eventuellen Makler hinzu, sondern auch Kosten für den Notar und eventuelle Gutachterkosten. Beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung kommen ganz grob rund 12 bis 20 Prozent des Kaufpreises als Erwerbs­nebenkosten noch einmal oben drauf.

Sonder­fall Autokauf

Beim Erwerb eines Pkw sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Anmeldung und neue Fahrzeugkennzeichen sowie eventuell ein Ummeldeservice bezahlt werden müssen. In einigen Fällen wird für die Zeit bis zur abgeschlossenen Ummeldung zudem ein Mietwagen benötigt. Diese Kosten können bei Bedarf ebenfalls über den neu aufgenommenen Kredit abgedeckt werden.

Welche Vertragslaufzeiten sind möglich?

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Bankkredite unterhalbe einer Laufzeit von 12 Monaten sind eher die Ausnahme und lassen sich derzeit eher finden, wenn die Finanzierung an den Erwerb von bestimmten Waren geknüpft ist (zum Beispiel das Darlehen für ein neues TV-Gerät, bei dem der Händler als Kreditvermittler für die Bank fungiert). Die meisten Bankkredite haben eine Vertragslaufzeit zwischen 12 und 84 Monaten.

Als Obergrenze zeigen die verschiedenen Kreditrechner mitunter eine Laufzeit von 120 Monaten an (also 10 Jahre). Diese Zeitspanne wird bei normalen Konsumenten­krediten (also keine Gewerbe- oder Immobilienkrediten) allerdings oft nur in Ausnahmefällen gewährt – wenn überhaupt. Möglich ist dieses oft nur bei bestimmten Kreditsummen (in der Regel bei eher höheren Summen) sowie bei überdurchschnittlichen Werten bei der Kreditwürdigkeit.

In welchen Fällen ist eine Kredit­versicherung Pflicht?

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Es gibt einige Fälle, bzw. einige Kreditformen, bei denen eine Kredit­versicherung (gemeint: eine Restschuld­versicherung) unumgänglich ist und vom Finanzinstitut sogar als Grundvoraussetzung genannt wird. Hier wird dem Kreditantrag nur stattgegeben, wenn der Antragsteller eine Versicherung abschließt, die vor einem Kreditausfall schützt (gemeint ist der Fall, in dem die monatlichen Kreditraten nicht mehr gezahlt werden können).

Eine Restschuld­versicherung wird meistens immer dann verlangt, wenn die Kreditsumme außergewöhnlich hoch ist (bei zum Beispiel dem Erwerb einer Immobilie oder eines Neuwagens) oder wenn die Laufzeit besonders lang (was oft mit einer hohen Kreditsumme einhergeht). Lange Kreditlaufzeiten sind für Banken immer deswegen riskant, da in einem langen Zeitraum viel geschehen kann, das die vertragskonforme Rückzahlung verhindert. Dies können zum Beispiel Erwerbs­fähigkeitsminderung oder Erwerbs­unfähigkeit nach einer Krankheit, Arbeits­losigkeit oder auch Tod sein. In diesen Fällen übernimmt die Versicherung (bei entsprechend gewähltem Tarif) die noch offene Restschuld.

Die Bank kann auf eine Restschuld­versicherung verzichten, wenn zum Beispiel Sicherheiten hinterlegt werden oder es einen zweiten Kreditnehmer gibt. Unter Umständen wird auch eine gültige Berufs­unfähigkeits­versicherung akzeptiert.

Wo ist der Unterschied zwischen einem Kreditvermittler und einer Bank?

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Eine Bank bietet verschiedene Finanzprodukte an, darunter auch zahlreiche Kredite. Wer nun bei einer Bank vorstellig wird, bekommt bei einer Kreditberatung ausschließlich die Finanzprodukte dieser Bank vorgestellt. Dies ist nur fair und rechtens, denn für die Kredite anderer Geldinstitute ist die Bank nicht zuständig.

Und in diese “Beratungslücke” stoßen unabhängige Kreditvermittler mit ihrer Kreditberatung. Diese kennen sich im Idealfall mit den Angeboten von zahlreichen Geldinstituten aus und können dem Kunden genau sagen, welche Offerte derzeit am besten zum Verbraucher passt. Im Gegensatz zu einem Beratungsgespräch in einer Bank bekommt der Verbraucher also die besten Angebote von zahlreichen Geldinstituten vorgestellt, nicht nur von einem. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass er auch wirklich den für ihn günstigsten Kredit bekommt.

So erkennen Sie einen seriösen Vermittler

Ihr Geld bekommen die Vermittler von den Banken, nicht von den Verbrauchern. Deswegen sind Kreditberatungen und Vermittlungsgespräche für Verbraucher bei seriösen Vermittlern auch kostenfrei und unverbindlich. Vermittler profitieren zudem stark von Stammkunden und haben deswegen einen weiteren Anreiz, durchweg im Sinne des Kunden zu beraten. Denn nur zufriedene Kunden werden zu Stammkunden.

Nicht jeder darf sich einfach Kreditvermittler nennen. Die Berufs­bezeichnung ist vom Gesetzgeber geschützt. Wer als Vermittler für Kredite arbeiten möchte, muss ein entsprechendes Zertifikat einholen und erhält eine Zulassung als Kreditvermittler nach § 34 c GewO.

Einen seriösen Vermittler erkennen Sie zum Beispiel an folgenden Punkten:

  • Es werden vom Kunden keine Gebühren für die Vermittlung verlangt
  • Der Vermittler bzw. sein Arbeitgeber verfügt über eine Website, auf der ein Impressum mit Namen, Anschrift und weiteren Kontaktdaten hinterlegt ist.
  • Sie bekommen eine konkrete Kreditsumme sowie konkrete Angaben über Kreditzinsen (Sollzinsen /Sollzinssatz und Effektivzinsen) und über die Laufzeit genannt.
  • Der Vermittler setzt den Verbraucher niemals unter Druck. Der Verbraucher bekommt immer die Gelegenheit, das in Schriftform (!) ausgehändigte Angebot in Ruhe zu prüfen. In diesen Angebotsunterlagen ist auch stets der eff. Jahreszins angegeben, der die Kreditkosten wiedergibt.
  • Es werden niemals Versprechungen gemacht, die auf eine garantierte Kreditzusage hinauslaufen. Denn dies ist ohne Prüfung der persönlichen Unterlagen nicht möglich.

Welche Aussichten haben Rentner, einen Kredit zu bekommen?

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Der Status eines Antragstellers, ob nun Angestellter, Selbstständiger, Auszubildender (s. a. Kredit für Auszubildende) oder eben Rentner (s. a. Kredit für Rentner), ist den kreditgebenden Geldinstituten in der Regel nicht wichtig. Entscheidend ist vielmehr, dass die Kreditwürdigkeit stimmt und dass das verfügbare monatliche Einkommen sowohl für den Lebensunterhalt (insbesondere die laufenden Fixkosten) sowie für die Kreditraten reicht.

In einigen Fällen – gerade bei höheren Krediten – kann es allerdings sein, dass die Statistik einem Kreditwunsch im Weg steht: Hat der Antragsteller eine bestimmte Altersgrenze überschritten, wird bei einigen Darlehen eine zusätzliche Absicherung des Kredits verlangt. Die Statistiken einiger Kreditgeber geben nämlich wieder, dass die Kunden ab einem bestimmten Alter vor der vollständigen Rückzahlung versterben.

Falls Sie aufgrund der dargestellten Thematik Probleme bei der Beantragung von einem Kredit erwarten, sprechen Sie am besten einen Kreditexperten direkt darauf an. Ein fachkundiger Berater kennt den aktuellen Markt und kann Ihnen durchgeben, welche Anbieter erfahrungsgemäß etwas kulanter sind.

Welche Aussichten haben Selbständige, einen Kredit zu bekommen?

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Selbstständige und Unternehmer sind für Geldinstitute eine nur schwer zu berechnende Personengruppe. Die Berechnung bzw. Bewertung einer Personengruppe ist für die Geldgeber allerdings wichtig, da nur so vorab eingeschätzt werden kann, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kredit auch wirklich vollständig und pünktlich zurückgezahlt wird. Und diese Bewertung ist nicht nur Grundlage für eine Bewilligung, sondern auch für die Berechnung der Kreditkonditionen. Wer eine gute Bonität vorweisen kann, bekommt mitunter bessere Konditionen (bei einer Finanzierung, die bonitätsabhängig ist).

Unternehmer und Selbstständige sind für Finanzunternehmen deswegen schwer zu fassen, da sich Einnahmen- und Ausgabensituation von Monat zu Monat stark schwanken kann. Gerade die Einnahmesituation sagt im Gewerbebereich nur sehr bedingt etwas über den unternehmerischen Erfolg aus. Denn es kann durchaus sein – und kommt in der Praxis regelmäßig vor – dass die Auftragsbücher zwar voll sind, dass aber zugleich die Zahlungsmoral der Kunden zu wünschen übrig lässt. Es wurde also zwar viele Aufträge angenommen und abgearbeitet und entsprechende Rechnungen gestellt, doch es werden nur geringe Zahlungseingänge verzeichnet.

Aus diesem Grund schauen die Sachbearbeiter der Banken bei Gewerbetreibenden immer etwas genauer hin. Gerade bei größeren Beträgen. Denn eine Finanzierung kann für Unternehmen überlebenswichtig sein, wenn zum Beispiel lediglich ein paar Wochen oder gar nur Tage überbrückt werden müssen, bis die Zahlungseingänge von bereits gestellten Rechnungen erwartet werden.

(Mehr zum Kredit für Selbständige und zum Firmenkredit)

Was ist ratsam, wenn der Kredit nicht mehr bezahlt werden kann?

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Wenn die persönliche finanzielle Lage aus dem Ruder zu laufen droht, sollte man so zeitnah wie möglich Kontakt zu den Gläubigern aufnehmen. Denn so hat man durchaus Aussichten, eine vertrackte Lage zu verbessern bzw. wenigstens nicht noch schlimmer zu machen.

Wenn der Gläubiger ein Geldhaus ist, kann es – je nach Vertrag und ggf. je nach Kredit­versicherung – möglich sein, die Zahlungen für einen gewissen Zeitraum auszusetzen oder die Kreditrate zu verringern. Sollte dies nicht möglich sein, kann es sein, dass der Sachbearbeiter der Bank eine Umschuldung veranlassen kann. So können die laufenden Kosten gesenkt werden (durch zum Beispiel niedrigere Kreditzinsen). Unter Umständen kann es sogar sein, dass mit dem neuen Vertrag eine Restschuld­versicherung vereinbart wird, die dann das Aussetzen der Raten ermöglicht.

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