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Kredit

Ein Kredit, um den teuren Dispo auszugleichen oder ein günstiger Kredit für das neue Auto. Wir finden für Sie das beste Angebot! Kostenlos und unverbindlich.

Online Kredit aufnehmen in nur drei Schritten!

In nur drei Schritten können Verbraucher über unseren Kreditrechner einen Kredit aufnehmen bzw. beantragen.

1. Schritt: Kredit online vergleichen und beantragen

Mann beantragt KreditNutzen Sie den einfachen und kostenlosen Kreditrechner auf unserer Seite und machen Sie Angaben zum Verwendungszweck, zur gewünschten Kreditsumme (gemeint ist der Nettodarlehensbetrag) und zur gewünschten Kreditlaufzeit. Der Kreditvergleich zeigt Ihnen nun auf Basis Ihrer Angaben die verschiedenen Angebote der kreditgebenden Banken und Geldinstitute an, gestaffelt nach Gesamtkosten des Kredits. Der günstigste Kredit wird also immer als erstes angezeigt.

Lesen Sie auch die unten stehenden Abschnitte zu den Themen “Verhältnis Kreditlaufzeit zu Kreditrate” sowie zum Verwendungszweck.

Behalten Sie bei der Nutzung des Kreditrechners im Hinterkopf, dass nicht nur das Verhältnis von Laufzeit und Kreditrate für die Kosten eines Kredits entscheidend sind, sondern auch die Kreditart (gemeint ist der Verwendungszweck: Kredit für ein Auto, für eine Immobilie, für eine Umschuldung oder ohne Angabe des Verwendungszwecks?). Nutzen Sie die Möglichkeit, den Kreditvergleich kostenlos zu verwenden und spielen mehrere Möglichkeiten durch. So finden Sie das günstigste Angebot, das genau zu Ihnen und Ihrem Vorhaben passt. Gerade durch die Änderung der Kreditlaufzeit kann es passieren, dass Sie besonders günstige Kredite finden. Denn die Anbieter haben mitunter Sonderangebote im Programm, die nur für bestimmte Kreditlaufzeiten gelten (zum Beispiel 12 Monate oder 36 Monate).

Spielen Sie also mit dem Kreditvergleich verschiedene Möglichkeiten durch und finden den Kredit mit den besten Konditionen.

2. Schritt: Angebote erhalten und Kredit aussuchen

Kredit auswählenHaben Sie sich für einen Kredit entschieden, wählen Sie diesen ganz einfach über das Online-Formular aus und machen Ihre persönlichen Angaben. Im Regelfall wird sich daraufhin ein fachkundiger Kreditberater von unserem Kooperationspartner per Telefon bei Ihnen melden, um gemeinsam mit Ihnen sicherzugehen, dass das Angebot auch tatsächlich zu Ihnen passt. Der Berater bespricht bei Bedarf auch die notwendigen Unterlagen mit Ihnen, die Sie bei der Bank einreichen müssen. Anschließend erhalten Sie das gewünschte Kredit-Angebot noch einmal schriftlich (per Post oder per E-Mail), um dieses dann auf Wunsch auch beantragen zu können.

Die Beratung ist für Sie absolut kostenlos und unverbindlich! Ihnen entstehen ausschließlich Kosten durch den Kredit selbst, nicht durch das Kreditportal.

3. Schritt: Unterlagen abschicken und Kredit ausgezahlt bekommen

Kredit beantragenWenn Sie die erforderlichen Unterlagen für Ihren Kredit eingereicht haben (dieses ist bei einigen Anbietern zum Teil auch per Online-Upload-Funktion möglich, also über das Internet – Ihr Kreditberater klärt Sie über die Details auf), müssen Sie sich gegenüber der Bank noch verifizieren. Sie müssen sich also ausweisen, denn nur so kann die Bank sichergehen, dass auch tatsächlich Sie selbst den Kredit beantragen und nicht eine andere Person.

Die Verifikation ist bei den meisten Anbietern über das PostIdent-Verfahren möglich oder über ein sicheres VideoIdent-Verfahren. Bei Banken mit eigenem Filialnetz können Sie die Unterlagen auch direkt abgegeben – die Verifikation erfolgt dann gleich mit.

Welche Form der Verifikation Sie nutzen, ist Ihnen überlassen. Wenn Sie eine bestimmte Form bevorzugen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Berater, ob es bei Ihrem Wunschkredit diese Möglichkeit auch wirklich gibt.

Wenn die Bank Ihren Kreditantrag akzeptiert hat, dauert es meistens nicht sehr lange und Sie können den Zahlungseingang auf Ihrem Konto verzeichnen. In der Antragsstrecke haben Sie die Möglichkeit auszuwählen bzw. anzugeben, auf welches Konto die Bank den Betrag überweisen soll.

Kredit aufnehmen - So einfach geht’s!

✔ Kredite vergleichen
✔ Angebote erhalten und Kredit aussuchen
✔ Kredit beantragen und Zahlungseingang registrieren


Beachten Sie: Einen Kredit in gewünschter Höhe erhalten Sie bei ausreichender Bonität. Sollten Sie an dieser Stelle Probleme erwarten, kontaktieren Sie gerne direkt einen unserer Fachleute für Kredite: Eine kostenlose Beratung gibt es bei unserem Kooperationspartner smava unter der Telefonnummer 0800 – 070 06 20. Die Beratung ist auch vor einer Antragstellung möglich und ist auch dann kostenfrei.

Inhaltsverzeichnis

Kredit aufnehmen: Diese Unterlagen brauchen Sie

Welche Unterlagen benötigt werden, unterscheidet sich von Bank zu Bank. Die Unternehmen legen bis auf ein paar gesetzliche Vorgaben selbst fest, welche Dokumente eingereicht werden sollen. In den meisten Fällen sind die geforderten Unterlagen allerdings identisch.
In der Regel werden verlangt:

  • Gehaltsabrechnungen – oft über die Zahlungseingänge der letzten drei Monate, bei höheren Kreditsummen ggf. für einen längeren Zeitraum
  • Nachweis über Gehaltseingänge – in der Regel in Form von Kontoauszügen; nur bei Personen, die auch ein Gehalt bzw. wie zum Beispiel Angestellte und Lehrlinge
  • Steuerbescheide – bei Personen, die ihr Einkommen nicht über Gehaltsabrechnungen etc. nachweisen können, also zum Beispiel Selbstständige
  • Arbeitsvertrag/Ausbildungsvertrag in Kopie – (Nur wenn vorhanden) – Die kreditgebende Bank möchte wissen, ob die Angaben zum Gehalt korrekt sind. Dieses ist wichtig um beurteilen zu können, ob der beantragte Kredit die finanziellen Mittel des Antragstellers nicht übersteigt.

Die genannten Unterlagen verlangt die Bank vor allem, da der Sachbearbeiter so gut wie möglich feststellen möchte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der beantragte Kredit vertragskonform zurückgezahlt wird. Vertragskonform bedeutet in diesem Fall: pünktlich und vollständig. Also genau so, wie es im Kreditvertrag festgehalten ist.

Wenn Sie vorab wissen möchten, welche Unterlagen im konkreten Fall benötigt werden, hilft Ihnen Ihr Kreditberater weiter: kostenlose Beratung bei unserem Kooperationspartner smava unter der Telefonnummer 0800 – 070 06 20.

Diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen

Auch bei den Voraussetzungen kann es zu Unterschieden bei den Banken kommen, doch auch hier sind die Vorgaben sehr ähnlich bzw. meistens identisch.

Kredit

Antragsteller müssen:

  • volljährig sein,
  • ihren Wohnsitz in Deutschland haben,
  • ein eigenes deutsche Konto vorweisen,
  • ein regelmäßiges Einkommen nachweisen,
  • über ausreichende Bonität (Kreditwürdigkeit) verfügen.

Die Bonität des Antragstellers wird von der Bank bei einer Auskunftei erfragt. Meistens ist dieses die Schufa, Deutschlands größte und bekannteste Auskunftei. Diese ermittelt für den Verbraucher einen so genannten Bonitätsscore, der die Kreditwürdigkeit in einem einzigen Wert darstellt. Meistens ist es so, dass bestimmte Kredite bzw. Kreditsummen nur an Personen mit einem bestimmten Bonitätsscore ausgezahlt werden. Bei allen anderen Personen wird der Antrag abgelehnt.
Ganz grob lässt sich festhalten: Wer seinen Verbindlichkeiten regelmäßig und vollständig nachkommt (seine Rechnungen und eventuelle Kreditraten also regelmäßig und pünktlich bezahlt), hat einen guten Score; wer hier Probleme hatte, hat einen er mittelguten oder schlechten Score. Sind die Konditionen eines Kredits bonitätsabhängig, ist der Score also auch für die Höhe der Kreditzinsen wichtig. – Lesen Sie dazu auch den Abschnitt in diesem Text: “Was ist, wenn ich Probleme mit der Schufa habe?”

Die Identifikationsprüfung

Bei einem Bankkredit möchte das Geldinstitut sicherstellen, dass auch wirklich Sie selbst die Finanzierung beantragen und nicht eine andere Person. Aus diesem Grund müssen Sie sich bei der Beantragung eines Kredites ausweisen, also Ihre Identität gegenüber der Bank bestätigen. Dieses ist auf verschiedene Weise möglich, je nach Geldinstitut.

Identifikation in einer Filiale

Wer einen Kredit bei einer Filialbank beantragt hat, kann die Kreditunterlagen oft auch direkt in einer Filiale oder einer der Partnerbanken abgeben und vor Ort auch gleich die so genannte Legitimationsprüfung durchführen. Der Sachbearbeiter nimmt die Daten auf und prüft die mitgebrachten Unterlagen, einschließlich des unterschriebenen Kreditvertrags. Wenn alles ins System eingegeben wurde, braucht der Antragsteller nur noch die Bewilligung des Kredites und ggf. den Zahlungseingang abwarten.

Das PostIdent-Verfahren

Das PostIdent-Verfahren funktioniert im Grunde genauso wie die Legitimation in einer Postfiliale. Nur übernimmt hier der Postangestellte die Aufgaben des Bankangestellten. Die Angaben werden geprüft, ebenso wie die mitgebrachten Unterlagen, inklusive der Ausweisdokumente. Wenn alles in Ordnung ist, meldet die Post dieses der Bank, so dass diese über den Kreditantrag entscheiden kann.

Das VideoIdent-Verfahren

Beim VideoIdent-Verfahren wird der Antragsteller von einem Mitarbeiter der Bank via Videotelefonie angerufen und macht live, während des Gesprächs, seine Legitimationsprüfung. Hier wird der Antragsteller u. a. aufgefordert, seine Ausweisdokumente gut sichtbar in die Kamera zu halten. Der unterschriebene Kreditantrag kann zum Beispiel über ein Internetformular hochgeladen werden.
Das VideoIdent-Verfahren wird nicht von allen Banken angeboten. Wenn Sie diese Form der Legitimation bevorzugen, fragen Sie Ihren Kreditexperten, bei welcher Bank es diese Möglichkeit gibt.

Das Geldwäschegesetz (GwG) schreibt vor, dass folgende Informationen bei der Kreditbeantragung (bei einem Finanzierungswunsch) überprüft werden müssen:

  • Name
  • Geburtsort und -datum
  • Meldeanschrift
  • Staatsangehörigkeit

Beachten Sie, dass gültige Ausweisdokumente vorgelegt werden müssen. Ein abgelaufener Personalausweis wird somit nicht akzeptiert. Wenn Sie einen Reisepass vorlegen, muss zudem eine Meldebescheinigung vorgelegt werden.

Diese Verwendungszwecke sind möglich

Die Wahl des Verwendungszwecks ist für die Bank wichtig, damit sie die Wahrscheinlichkeit eines so genannten Kreditausfalls abschätzen können. Um einen Kreditausfall handelt es sich immer dann, wenn ein Kunde die Raten für seinen Kredit nicht mehr zahlt. Wenn es nun aber die Möglichkeit gibt, das gekaufte Auto oder die finanzierte Immobilie im Notfall wieder zu veräußern, um damit die noch offenen Kreditkosten zu begleichen, ist das so genannte Ausfallrisiko für die Bank deutlich geringer. Und in diesem Fall werden deutlich günstigere Kreditzinsen für einen Kredit gewährt!

Es ist also auch im Interesse des Antragstellers, dass ein Verwendungszweck angegeben wird! Denn so hat er gute Chancen auf günstigere Konditionen für seinen Kredit.

Folgende Verwendungszwecke sind bei den meisten Krediten möglich.

Kredit für Auto / Wohnwagen oder -mobil / Motorrad

Der Kredit für’s Auto ist ein anschauliches Beispiel für eine zweckgebundene Finanzierung, die deutlich günstiger ist als ein Kredit ohne Zweckbindung. Denn bei einer Autofinanzierung wird das Fahrzeug bei der Bank als Pfand hinterlegt, so dass die Bank bei einem Kreditausfall das Auto verkaufen kann. Von dem Erlös können dann die noch offenen Kreditkosten (zum Beispiel die noch nicht gezahlten Tilgungsraten) beglichen werden.

Durch diese Möglichkeit ist das Risiko der Bank, auf den Kosten für den Kredit sitzenzubleiben, deutlich niedriger als bei einem Kredit ohne Zweckbindung. Für die Banken ist dieses ein statistischer Wert: Kredite für Autos werden insgesamt seltener zu einem Ausfall und sind damit als Gesamtprodukt günstiger. Diesen Kostenvorteil nutzen die Banken, um Kunden zu gewinnen. Der Kostenvorteil wird also an die Kreditkunden in Form von niedrigeren Monatsraten weitergegeben. Die Hoffnung dabei ist, dass sich Kunden eher für einen Kredit entscheiden – idealerweise für einen Kredit aus dem eigenen Haus.

Grundsätzlich kann man also sagen: Ein Kredit für ein Auto ist günstiger als eine Finanzierung ohne Zweckbindung.

Immobilien- oder Wohnkredit

Bei Immobilienkrediten und Wohnkrediten (auch bei einer Anschlussfinanzierung) verhält es sich im Grunde genauso bzw. ähnlich. So akzeptiert die Bank bei einem Immobilienkredit das Objekt ebenfalls als Sicherheit, so dass die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls für die Bank deutlich geringer ist. Bei einem Wohnkredit gehen die Banken wiederum davon aus, dass der Antragsteller das Geld nutzen, um den Wert ihrer Immobilie zu erhalten oder sogar noch zu steigern (im Sinne eines Modernisierungskredit). Dieses zeugt statistisch gesehen von solidem Haushalten mit den eigenen Finanzen – das Risiko eines Kreditausfalls ist für die Banken auch in diesem Fall niedriger als sonst.

Umschuldung

Wer einen Kredit beantragt, muss ab einer bestimmten Kredithöhe seine Einkommensverhältnis darlegen. Dieses ist häufig schon bei niedrigen vierstelligen Beträgen der Fall. Die Bank möchte wissen, ob der Antragsteller sich das Darlehen mit den vorhandenen finanziellen Mitteln überhaupt leisten kann. Und ob das Einkommen so hoch ist, dass die Ausgaben – inklusive der dazu kommenden Ausgaben für den beantragten Kredit – noch so überschaubar sind, dass der Kreditnehmer den Ratenkredit ohne größere Probleme bedienen (sprich: bezahlen) kann.

Ein Umschuldungskredit ist deswegen etwas günstiger als ein Kredit ohne Zweckbindung. Denn die Bank weiß bei einer Umschuldung, dass der Antragsteller die Raten von einem neuen Kredit die Raten eines alten Darlehens ersetzen. Das verfügbare monatliche Einkommen bleibt also ähnlich bzw. liegt im Idealfall sogar noch ein bisschen über dem vorigen Niveau.

Ein neuer Kredit ist bei einer Umschuldung also keine weitere Belastung, sondern vielmehr ein Hinweis auf einen entspannteren Finanzhaushalt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Kredit für die Bank zu einem Ausfall wird, ist also geringer als bei anderen Finanzierungen. Die Bank hat damit wiederum ein geringeres Risiko und gewährt günstigere Zinsen.

Kredit zur freien Verwendung

Bei Krediten mit freiem Verwendungszweck (Kredit zur freien Verwendung) muss der Antragsteller der Bank nicht mitteilen, was er mit dem geliehenen Geld macht. Es müssen also keine Kaufverträge o. ä. vorgelegt werden, wie es zum Beispiel bei einem Kredit für ein Auto notwendig ist (hier wird im Regelfall sogar der Fahrzeugbrief bei der Bank hinterlegt).

Der große Nachteil ist allerdings, dass die Kreditkosten im Vergleich zu einem Kredit mit Zweckbindung in der Regel höher sind. Denn die Bank kann bei einem Kreditausfall nicht damit rechnen, dass durch den Verkauf des Autos oder der Wohnung wieder genügend Geld vorhanden ist, um den Kredit vollständig zurückzuzahlen. Dieses erhöhte Risiko lassen sich die Banken mit höheren Zinsen bezahlen.

Gewerbekredit

Die oben genannten Kredite sind zunächst einmal so genannte Verbraucherkredite. Das bedeutet, dass die Kredite für Privatpersonen (Verbraucher) gedacht sind. Kredite, die für gewerbliche Zwecke genutzt werden sollen, werden von den kreditgebenden Unternehmen gesondert behandelt und laufen in der Regel unter dem Label “Gewerbekredit”. Für diese Kredite muss der Antragsteller für seinen Wunschkredit ein angemeldetes Gewerbe nachweisen.

Häufige Fragen zum Thema Kredit aufnehmen

Was ist, wenn ich Probleme mit der Schufa habe?

Wenn Sie sich bei uns nach einem Kredit erkundigen, ist dieses für die Schufa (der größten und bekanntesten Auskunftei Deutschlands) zunächst einmal uninteressant. Denn das reine Kredit berechnen – die Kreditberechnung – hat so gut wie keinen Einfluss auf die Bonität bzw. den Bonitätsscore (den Wert, der die Bonität eines Verbrauchers angibt). Dieses geschieht erst, wenn ein konkreter Kredit beantragt wird.

Wer sich über einen Kreditrechner nach zum Beispiel einem Online-Kredit erkundigt, stellt zunächst einmal nur eine so genannte Konditionsanfrage. Der Verbraucher erkundigt sich also nach den Konditionen für einen Kredit, ohne die Finanzierung zu beantragen. Die Konditionsanfrage geschieht aus Sicht der Schufa (und alle anderen Auskunfteien) anonym. Die Schufa kann die Anfrage also keinem Verbraucher zuordnen – der Bonitätsscore des Verbrauchers bleibt so, wie er ist.

Dieses ändert sich, wenn ein konkreter Kredit beantragt wird. Dieses geschieht mit einer so genannte Kreditanfrage, die von den angeschlossenen Auskunfteien auch registriert wird.

(Sämtliche Angaben ohne Gewähr.)

Tip für die Kredit-Aufnahme bei Schufa-Problemen
Verbraucher können einmal pro Jahr Ihren Bonitätsscore kostenlos erfragen. Wenn man Probleme mit der Schufa befürchtet und dennoch einen Kredit aufnehmen möchte, sollte man dieses tun! Denn jede Ablehnung eines Kredit-Antrags führt dazu, dass sich der Bonitätsscore weiter verschlechtert. Wenn Sie nun wissen, dass Ihr Score für einen Kredit voraussichtlich nicht ausreicht, können Sie Maßnahmen ergreifen, um den Score zu verbessern. Mit einem besseren Score haben Sie später höhere Chancen auf die Bewilligung eines Kredits.

Beachten Sie:

Noch bis vor ein paar Jahren gab es (fast) keinen Unterschied zwischen einer Konditionsanfrage und einer Kreditanfrage. Für die Verbraucher, die sich nach einem Kredit erkundigen wollten, hatte dieses durchweg Nachteile. Denn auf Seiten der Schufa sah eine lose Anfrage fast genauso aus wie ein konkreter Kreditwunsch!

Hier lohnt sich ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Auskunfteien und deren System: Diese registrieren es (vereinfacht erklärt) zum einen, wenn ein Verbraucher eine Anfrage bei einer Bank stellt und registrieren zum anderen, ob die Bank die Anfrage genehmigt. Beim früheren System konnte es nun passieren, dass ein Verbraucher zahlreiche Anfragen stellte, aber nie einen Kredit abschloss – da der Verbraucher sich schließlich nur erkundigen wollte. Die Systeme der Auskunfteien schlossen aus diesen zahlreichen Anfragen ohne Kreditabschluss, dass die Banken die Anfragen abgelehnt hatten, vermutlich, da der Verbraucher nur eine unzureichende Bonität vorweisen konnte. Und dieses nahmen die vorigen Systeme der Auskunfteien zum Anlass, den Bonitätswert für die betreffende Person zu senken.

Der Fehler in diesem System lag nun darin, dass überhaupt kein Anfragen gestellt wurden! Mit der Einführung von Konditionsanfrage und Kreditanfrage wurde dieses allerdings behoben.

Bis heute meinen viele Verbraucher, dass es sich bereits schlecht auf den Schufa-Score auswirkt, wenn man sich nur nach einem Kredit erkundigt. Dieses ist allerdings nicht mehr so! Die Auskunfteien – und damit auch die Schufa – unterscheiden zwischen einer Kredit- und einer Konditionsanfrage.

Das bedeutet für Sie:
Bei uns können Sie sich ganz beruhigt nach einem günstigen Kredit erkundigen, ohne Angst um Ihren Eintrag bei der Schufa haben zu müssen!

Quelle: smava (abgerufen am 16.11.2017)

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung des Kredits?

Eine pauschale Aussage ist hier nicht zu treffen, denn dieses hängt stark von der Bearbeitungszeit ab, die die Bank benötigt. Und dieses ist von Bank zu Bank unterschiedlich – und ist zugleich abhängig von der Anzahl der Kreditanfragen, die zur selben Zeit bei dem Unternehmen eingehen.

Man kann allerdings sagen: Wenn eine Kreditanfrage umgehend bearbeitet wird, dauert es mitunter nicht länger als 24 Stunden, bis über die Anfrage entschieden wurde. Die Bestätigung geht dann häufig per Post raus, was, je nach Entfernung, auch nochmal 24 bis 48 Stunden dauert. Im Idealfall wird zeitgleich die Auszahlung beantragt. Hier kommt es wiederum darauf an, ob der Kreditbetrag innerhalb einer Bank überwiesen wird (ob die kreditgebende Bank identisch ist mit der Hausbank des Antragstellers) oder ob der Betrag zu einer “fremden” Hausbank überwiesen wird. Innerhalb eines Geldinstituts brauchen Überweisungen mitunter nicht länger als 24 Stunden, bis sie auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben werden.

Konkret: Wenn es ganz schnell geht, kann der Wunschkredit schon nach drei Werktagen auf dem eigenen Konto verzeichnet werden. Dieses ist allerdings eher die Ausnahme. Erfahrene Kreditvermittler können vorab grob abschätzen, wann mit dem Zahlungseingang zu rechnen ist.

Warum kann ein zweiter Kreditnehmer von Vorteil sein?

Was ist überhaupt ein zweiter Kreditnehmer?

Ein zweiter Kreditnehmer wird im Kreditvertrag als gleichberechtigte Person eingetragen. Dieses bedeutet, dass diese Person in Hinblick auf den Kredit die gleichen Rechte und Pflichten hat. Er hat Anrecht auf die Hälfte der Kreditsumme, muss allerdings auch die Hälfte der Kreditraten tragen und kann bei einem Kreditausfall (wenn also die Raten eines Kredits nicht mehr gezahlte werden) ebenso belangt werden wie der erste Kreditnehmern.

Der Vorteil eines zweiten Kreditnehmers ist die deutlich verbesserte Kreditwürdigkeit. Denn wenn zwei Personen einen Kredit beantragen, werden bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit beide Einnahmen berücksichtigt.

Ein Rechenbeispiel für die Beantragung eines Kredits von einer Person und ein Beispiel für die Beantragung eines Kredits von zwei Personen.

Rahmenbedingungen Kredit für eine Person

Monatliche Einnahmen (netto) 1.500 Euro
Monatliche Ausgaben 1.400 Euro
Differenz Einnahmen / Ausgaben + 100 Euro
Gewünschte Kreditrate 200 Euro

In diesem Beispiel fehlen dem Verbraucher 100 Euro, um die monatlichen Raten für den gewünschten Kredit begleichen zu können.

Rahmenbedingungen Kredit für zwei Personen

Monatliche Einnahmen Person A (netto) 1.500 Euro
Monatliche Ausgaben Person A 1.400 Euro
Monatliche Einnahmen Person B (netto) 1.600 Euro
Monatliche Ausgaben Person B 1.400 Euro
Diff. Einnahmen / Ausgaben von A und B + 300 Euro
Gewünschte Kreditrate 200 Euro

In diesem Beispiel liegt das verfügbare monatliche Einkommen über der gewünschten Kreditrate. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit genehmigt wird, ist groß.

Beachten Sie:

Das obige Rechenbeispiel dient lediglich zur Veranschaulichung. Kreditinstitute berücksichtigen noch weitere Dinge für die Berechnung der Kreditwürdigkeit.

Wann ein zweiter Kreditnehmer Sinn macht
Eine zweite Person im Kreditvertrag macht also nicht nur Sinn, wenn man gemeinsam mit einer zweiten Person eine Anschaffung tätigen möchte (zum Beispiel einen Neuwagen oder eine Immobilie), sondern auch, wenn die eigene Bonität / Kreditwürdigkeit nicht ausreicht, um den gewünschten Kredit zu bekommen.

Was ist, wenn ich bereits mehrere Kredite aufgenommen habe

Wieviele Kredite oder sonstige Finanzierungen über Ihren Namen laufen, ist grundsätzlich nicht wichtig – solange Ihre Kreditwürdigkeit stimmt. Dieses bedeutet, dass Ihr Einkommen immer so hoch sein muss, dass die monatlichen Raten (die Tilgungsraten plus der Kreditzinsen – also die Gesamtkosten des Kredits) keine übermäßige Belastung für Sie darstellen. In welcher Form Sie Ihr Einkommen erzielen (Gehalt, Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit, Rentenbezüge, soziale Leistungen etc.), ist für die Bank dabei unerheblich.

Beachten Sie auch das Rechenbeispiel im obigen Kapitel “Warum kann ein zweiter Kreditnehmer sinnvoll sein?”.

Welche Sicherheiten akzeptiert die Bank?

Welche Sicherheiten eine Bank akzeptiert und welche nicht, liegt im Ermessen des Geldinstituts. Eine pauschale Aussage lässt sich also nicht treffen. Grundsätzlich kann man allerdings sagen, dass bei einem Kredit für ein Auto das Fahrzeug als Sicherheit akzeptiert wird (bzw. im Regelfall zwingend hinterlegt werden muss) und bei einem Immobilienkredit die Wohnung oder das Haus. Bei Krediten ohne Zweckbindung werden Sicherheiten in der Regel nicht akzeptiert. Fragen Sie im konkreten Fall am besten bei Ihren Kreditexperten oder direkt bei der Bank nach.

Wann lohnt es sich, Kredite umzuschulden?

Eine Umschuldung lohnt sich immer dann, wenn der neue Kredit unter dem Strich günstiger ist als der alte – allerdings auch unter Berücksichtigung von einer eventuellen Vorfälligkeitsentschädigung. Diese muss vom Kreditnehmer an den Kreditgeber gezahlt werden, wenn der Kredit vor Ablauf der vereinbarten Frist vollständig zurückgezahlt werden soll.

Ob eine Vorfälligkeitsentschädigung vereinbart wurde, finden Sie in Ihren Kreditunterlagen. Bei Bedarf unterstützt Sie auch Ihr Kreditexperte, der gemeinsam mit Ihnen die Unterlagen durchgeht und nach einer entsprechenden Klausel ausschau hält.

Ist es möglich, den Kreditbetrag nachträglich zu erhöhen?

Wer bei einem Finanzunternehmen einen Kredit aufgenommen hat, hat einen Vertrag unterzeichnet, in dem sämtliche Konditionen festgehalten sind. Und diese Konditionen basieren auf mehreren Parametern, unter anderem auch dem Kreditbetrag. Wenn sich nun der Kreditbetrag ändert, stimmen die übrigen Parameter nicht mehr. Die Bank kann nun die übrigen Parameter anpassen oder den Wunsch nach einer Aufstockung ablehnen.

Wenn die Bank eine Aufstockung der Auszahlung ablehnt, gibt es die Möglichkeit, den Kredit abzulösen und eine neue Finanzierung zu beantragen. Wenn man diese beiden Vorgänge miteinander koppelt – also die Ablösung und die Neuaufnahme – dann spricht von einer Umschuldung. (Beachten Sie auch den dazugehörigen Abschnitt zur Umschuldung.) Bei einer Umschuldung hat der Kreditnehmer oftmals die Möglichkeit, je nach Sachlage, mit dem neuen Kredit eine höhere Kreditsumme ausgezahlt zu bekommen.

Welche Form des Autokredits ist für mich die beste?

Ratenkredit

Ein klassischer Autokredit hat, von einer eventuellen Schlussrate abgesehen, im Normalfall gleichbleibende Monatsraten. Der Autobesitzer hat also einen gleichbleibenden Kostenpunkt jeden Monat, mit dem er gut planen kann. Bei einem klassischen Ratenkredit für das Auto weiß der Antragsteller also, dass jeden Monat die Summe X (zum Beispiel 200 Euro) für die Monatsraten aufgewendet werden müssen.

Bei der Ballonfinanzierung sieht es hingegen anders aus.

Ballonfinanzierung

Bei einer Ballonfinanzierung sind die monatlichen Kreditraten zwar deutlich niedriger als bei einem klassischen Kfz-Kredit, doch gibt es am Ende der Kreditlaufzeit eine hohe Einmalzahlung. Diesen Betrag muss der Antragsteller entweder angespart haben oder muss diesen mit einem weiteren Kredit begleichen. Unter dem Strich zahlt der Kreditnehmer bei einer Ballonfinanzierung deutlich mehr als beim klassischen Ratenkredit.

Der Vorteil ist also: niedrige Monatsraten; der Nachteil: eine hohe Schlussrate.

Grundsätzlich gilt: Bei einer Ballonfinanzierung zahlt man immer drauf. Wer das Fahrzeug allerdings dringend benötigt und zu Beginn der Finanzierung nicht so hohe finanzielle Mittel zur Verfügung hat, profitiert womöglich trotzdem von dieser Finanzierungsmethode. Hier ist dringend anzuraten, bereits vor dem Vertragsabschluss zu wissen, wie die hohe Schlussrate beglichen werden soll.

Oder doch besser Leasing?

Beim Fahrzeugleasing zahlt der Autofahrer in gewissem Sinne eine Miete. Das Fahrzeug gehört dem Autofahrer also weder während der Nutzungsdauer noch am Vertragsende. Dieses hat Vor- und Nachteile.

Die Vorteile:
  • Der Autofahrer gibt am Ende der Vertragslaufzeit das Fahrzeug einfach zurück und muss sich nicht um einen eventuellen Verkauf kümmern.
  • Leasingfahrzeuge sind häufig Jahres- oder Neuwagen: Der Autofahrer fährt also immer ein recht neues Modell bzw. das neuste Modell.
Die Nachteile:
  • Die monatlichen Leasingraten liegen in den meisten Fällen für ein vergleichbares Fahrzeug über den Monatsraten für einen Kredit.
  • Wer sein Fahrzeug mit einem Kredit bezahlt, hat die Möglichkeit einen Barzahlerrabatt auszuhandeln. Wer gut verhandelt, kommt hier auf mehrere tausend Euro! Die gesamten Anschaffungskosten sind damit deutlich niedriger – eine Option, die man beim Leasing (und übrigens auch nicht bei der Händlerfinanzierung – also einem Kredit, den man beim Autohändler aufnimmt) nicht hat.
  • Bei Schäden – auch bei kleineren Schäden wie Kratzern im Lack! – muss der Autofahrer das Fahrzeug zu einer Vertragswerkstatt bringen. Die Reparaturkosten (die der Fahrer selbst tragen muss) sind hier deutlich höher als bei einer freien Werkstatt.
  • Beim Leasing gibt es eine Kilometerbegrenzung (je nach Vertrag zum Beispiel pro Jahr von 10.000 Kilometern). Wenn man diese Begrenzung überschreitet, muss man am Ende der Vertragslaufzeit eine Nachzahlung leisten. Bei einem Kreditkauf fällt dieses weg.
  • Eine vorzeitige Ablösung eines Leasingvertrags ist nicht so einfach. Wenn man das Fahrzeug also vorzeitig abgeben möchte (zum Beispiel, weil sich die persönlichen finanziellen Verhältnisse unerwartet verschlechtert haben), hat man es bei einem Leasingfahrzeug schwer. Bei einem Kauf über einen Kredit ist dieses deutlich einfacher und häufig auch nicht so kostenintensiv.

Was hat es mit einem Sofortkredit auf sich?

Ein Sofortkredit ist keine eigenständige Kreditform, sondern gibt vielmehr an, dass die Auszahlung schneller ermöglicht wird als bei anderen Finanzierungen. Das “sofort” in “Sofortkredit” ist dabei auch eine Frage der Definition, denn eine automatische Zusage direkt nach Antragstellung gibt es in den meisten Fällen nicht. (Es gibt immer wieder mal Ausnahmen, die oft allerdings zeitlich begrenzt und auf niedrige Kreditbeträge limitiert sind.)

Wer eine Kreditanfrage stellt, sollte beachten, dass sich die Bearbeitungszeit bei einem Sofortkredit oft nicht von der eines anderen Kredites unterscheidet! Auch wenn die Anbieter dieses suggerieren wollen: Unter dem Strich möchten die Kreditgeber immer wissen, wie große die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kredit vollständig und fristgerecht zurückgezahlt wird. Und dieses geht nur, wenn die bereits oben genannten Informationen eingeholt werden – was nun mal etwas Zeit in Anspruch nimmt. Eine bevorzugte Behandlung von “Sofortkredit-Kunden” gibt es bei den Kreditgebern in den meisten Fällen nicht.

Es gibt allerdings Ausnahmen.

Es kann sein, dass einige Anbieter bei einigen Finanzprodukten eine Sofortzusage gewähren. Die Zeit zwischen Kreditanfrage und -auszahlung ist dann – im optimalen Fall – kürzer, da die Überprüfung von beispielsweise der Bonität wegfällt oder nur in vereinfachter Form stattfindet. Dieses Angebot machen kreditgebende Geldinstitute oft aber nur bei geringen Kreditsummen, um das sogenannte Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten. Zudem werden bei dieser Form des Kredites häufig auch deutlich höhere Zinsen verlangt. Denn das erhöhte Risiko, dass der Kreditnehmer die monatlichen Raten nicht mehr bezahlt, lassen sich die Banken bezahlen. Wer also die Möglichkeit hat, auf einen “normalen” Kredit zurückzugreifen, sollte dieses in Erwägung ziehen oder zumindest genau die Kreditkonditionen vergleichen.

Wie viel Kredit kann ich mir überhaupt leisten?

Wie hoch der Kredit sein soll, den ein Verbraucher aufnimmt, entscheidet er zunächst selbst – allerdings nicht ausschließlich. Denn bei der Frage, wieviel er sich leisten kann und wieviel nicht, möchte das kreditgebende Geldinstitut ein Wörtchen mitreden. Entscheidend dabei ist nicht nur die Höhe des Einkommens, sondern u. a. auch die Höhe der monatlichen Ausgaben.

Entscheidend sind:

  1. Die so genannte Haushaltspauschale
  2. Das tatsächliche verfügbare monatliche Einkommen
  3. Die Kreditwürdigkeit (Bonität)

 

Die Haushaltspauschale soll einen pauschalisierten Anhaltspunkt über die monatlichen Ausgaben eines Haushalts geben, die nicht durch Miete, laufende Kredite etc. aufgefangen werden. Bei Singlehaushalten liegen diese Pauschalen meist zwischen 600 und 800 Euro, bei Haushalten mit mehreren Personen kommen hier pro Person nochmal etwa 200 Euro oben drauf.

Zu der Haushaltspauschale kommen nun fixe monatliche Kosten wie zum Beispiel die Miete, Stromkosten etc. Zieht man diese Gesamtsumme von den monatlichen Einnahmen ab, erhalten Kreditgeber und -nehmer einen guten Eindruck davon, wie hoch eine weitere monatliche Belastung durch einen weiteren Kredit in etwa sein kann. Berücksichtigt wird auch ein finanzieller Puffer für zum Beispiel unvorhergesehene Anschaffungen, die sich nicht aufschieben lassen. Dieses können zum Beispiel eine neue Waschmaschine oder die dringend benötigten Flugtickets für eine wichtige Familienangelegenheit sein.

Grundsätzlich gilt:

Man sollte das monatlich verfügbare Einkommen nicht voll und ganz für einen Kredit ausschöpfen. Denn unvorhergesehene Ausgaben bringen den privaten Finanzhaushalt dann sofort an die Grenzen. Wenn es ganz schlecht läuft, kann es durchaus passieren, dass man in eine so genannte Schuldenfalle gerät, bei der die Kosten für zum Beispiel den Dispo-Kredit die gesamte Lage noch verschlimmern. In so einem Fall sollte man sich dringend Hilfe holen, beispielsweise bei einer Schuldnerberatung. Hier bekommen Hilfesuchende praktische Tipps, um die aktuelle Notsituation hinter sich zu lassen und zudem Hilfestellung, um solche Situationen künftig zu vermeiden.

Welche Kredithöhe ist die richtige?

Bei kleineren Anschaffungen ist die Sache in der Regel klar: Der Kaufpreis ist gleich die Höhe der Kreditsumme. Es gibt allerdings Situationen, in denen man die Kredithöhe höher ansetzen kann.

Zum einen kann es sinnvoll sein, die Kosten von bereits laufenden Krediten zu ermitteln und zugleich nachzuschlagen, ob bei diesen bestehenden Krediten eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung fällig ist. Wenn dieses nicht der Fall ist und der neue Kredit deutlich günstiger ist als der bereits laufende, macht es Sinn, eine höhere Kreditsumme zu wählen, um mit dem überschüssigen Geld den alten Kredit abzulösen. Beachten Sie hierzu auch das Kapitel “Kredit umschulden”.

Zum anderen kann es sein, dass es bei einer Anschaffung so genannte Erwerbsnebenkosten hinzukommen. Dieses kann bei größeren Anschaffungen der Fall sein, zum Beispiel beim Erwerb einer Immobilie. Hier kommen zusätzlich zum Kaufpreis nicht nur die Kosten für einen eventuellen Makler hinzu, sondern auch Kosten für den Notar und eventuelle Gutachterkosten. Beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung kommen ganz grob rund 12 bis 20 Prozent des Kaufpreises als Erwerbsnebenkosten noch einmal oben drauf.

Sonderfall Autokauf

Beim Erwerb eines Pkw sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Anmeldung und neue Fahrzeugkennzeichen sowie eventuell ein Ummeldeservice bezahlt werden müssen. In einigen Fällen wird für die Zeit bis zur abgeschlossenen Ummeldung zudem ein Mietwagen benötigt. Diese Kosten können bei Bedarf ebenfalls über den neu aufgenommenen Kredit abgedeckt werden.

Welche Vertragslaufzeiten sind möglich?

Bankkredite unterhalbe einer Laufzeit von 12 Monaten sind eher die Ausnahme und lassen sich derzeit eher finden, wenn die Finanzierung an den Erwerb von bestimmten Waren geknüpft ist (zum Beispiel das Darlehen für ein neues TV-Gerät, bei dem der Händler als Kreditvermittler für die Bank fungiert). Die meisten Bankkredite haben eine Vertragslaufzeit zwischen 12 und 84 Monaten.

Als Obergrenze zeigen die verschiedenen Kreditrechner mitunter eine Laufzeit von 120 Monaten an (also 10 Jahre). Diese Zeitspanne wird bei normalen Verbraucherkrediten (also keine Gewerbe- oder Immobilienkrediten) allerdings oft nur in Ausnahmefällen gewährt – wenn überhaupt. Möglich ist dieses oft nur bei bestimmten Kreditsummen (in der Regel bei eher höheren Summen) sowie bei überdurchschnittlichen Werten bei der Kreditwürdigkeit.

In welchen Fällen ist eine Kreditversicherung Pflicht?

Es gibt einige Fälle, bzw. einige Kreditformen, bei denen eine Kreditversicherung (gemeint: eine Restschuldversicherung) unumgänglich ist und vom Finanzinstitut sogar als Grundvoraussetzung genannt wird. Hier wird dem Kreditantrag nur stattgegeben, wenn der Antragsteller eine Versicherung abschließt, die vor einem Kreditausfall schützt (gemeint ist der Fall, in dem die monatlichen Kreditraten nicht mehr gezahlt werden können).

Eine Restschuldversicherung wird meistens immer dann verlangt, wenn die Kreditsumme außergewöhnlich hoch ist (bei zum Beispiel dem Erwerb einer Immobilie oder eines Neuwagens) oder wenn die Laufzeit besonders lang (was oft mit einer hohen Kreditsumme einhergeht). Lange Kreditlaufzeiten sind für Banken immer deswegen riskant, da in einem langen Zeitraum viel geschehen kann, das die vertragskonforme Rückzahlung verhindert. Dieses können zum Beispiel Erwerbsfähigkeitsminderung oder Erwerbsunfähigkeit nach einer Krankheit, Arbeitslosigkeit oder auch Tod sein. In diesen Fällen übernimmt die Versicherung (bei entsprechend gewähltem Tarif) die noch offene Restschuld.

Die Bank kann auf eine Restschuldversicherung verzichten, wenn zum Beispiel Sicherheiten hinterlegt werden oder es einen zweiten Kreditnehmer gibt. Unter Umständen wird auch eine gültige Berufsunfähigkeitsversicherung akzeptiert.

Wo ist der Unterschied zwischen einem Kreditvermittler und einer Bank?

Eine Bank bietet verschiedene Finanzprodukte an, darunter auch zahlreiche Kredite. Wer nun bei einer Bank vorstellig wird, bekommt bei einer Kreditberatung ausschließlich die Finanzprodukte dieser Bank vorgestellt. Dieses ist nur fair und rechtens, denn für die Kredite anderer Geldinstitute ist die Bank nicht zuständig. Und in diese “Beratungslücke” stoßen unabhängige Kreditvermittler mit ihrer Kreditberatung.

Diese kennen sich im Idealfall mit den Angeboten von zahlreichen Geldinstituten aus und können dem Kunden genau sagen, welche Offerte derzeit am besten zum Verbraucher passt. Im Gegensatz zu einem Beratungsgespräch in einer Bank bekommt der Verbraucher also die besten Angebote von zahlreichen Geldinstituten vorgestellt, nicht nur von einem. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass er auch wirklich den für ihn günstigsten Kredit bekommt.

So erkennen Sie einen seriösen Vermittler

Ihr Geld bekommen die Vermittler von den Banken, nicht von den Verbrauchern. Deswegen sind Kreditberatungen und Vermittlungsgespräche für Verbraucher bei seriösen Vermittlern auch kostenfrei und unverbindlich. Vermittler profitieren zudem stark von Stammkunden und haben deswegen einen weiteren Anreiz, durchweg im Sinne des Kunden zu beraten. Denn nur zufriedene Kunden werden zu Stammkunden.

Nicht jeder darf sich einfach Kreditvermittler nennen. Die Berufsbezeichnung ist vom Gesetzgeber geschützt. Wer als Vermittler für Kredite arbeiten möchte, muss ein entsprechendes Zertifikat einholen und erhält eine Zulassung als Kreditvermittler nach § 34 c GewO.

Einen seriösen Vermittler erkennen Sie zum Beispiel an folgenden Punkten:

  • Es werden vom Kunden keine Gebühren für die Vermittlung verlangt
  • Der Vermittler bzw. sein Arbeitgeber verfügt über eine Website, auf der ein Impressum mit Namen, Anschrift und weiteren Kontaktdaten hinterlegt ist.
  • Sie bekommen eine konkrete Kreditsumme sowie konkrete Angaben über Kreditzinsen (Sollzinsen /Sollzinssatz und Effektivzinsen) und über die Laufzeit genannt.
  • Der Vermittler setzt den Verbraucher niemals unter Druck. Der Verbraucher bekommt immer die Gelegenheit, das in Schriftform (!) ausgehändigte Angebot in Ruhe zu prüfen. In diesen Angebotsunterlagen ist auch stets der eff. Jahreszins angegeben, der die Kreditkosten wiedergibt.
  • Es werden niemals Versprechungen gemacht, die auf eine garantierte Kreditzusage hinauslaufen. Denn dieses ist ohne Prüfung der persönlichen Unterlagen nicht möglich.

Welche Aussichten haben Rentner, einen Kredit zu bekommen?

Der Status eines Antragstellers, ob nun Angestellter, Selbstständiger, Schüler oder eben Rentner, ist den kreditgebenden Geldinstituten in der Regel nicht wichtig. Entscheidend ist vielmehr, dass die Kreditwürdigkeit stimmt und dass das verfügbare monatliche Einkommen sowohl für den Lebensunterhalt (insbesondere die laufenden Fixkosten) sowie für die Kreditraten reicht.

In einigen Fällen – gerade bei höheren Krediten – kann es allerdings sein, dass die Statistik einem Kreditwunsch im Weg steht: Hat der Antragsteller eine bestimmte Altersgrenze überschritten, wird bei einigen Darlehen eine zusätzliche Absicherung des Kredits verlangt. Die Statistiken einiger Kreditgeber geben nämlich wieder, dass die Kunden ab einem bestimmten Alter vor der vollständigen Rückzahlung versterben.

Falls Sie aufgrund der dargestellten Thematik Probleme bei der Beantragung von einem Kredit erwarten, sprechen Sie am besten einen Kreditexperten direkt darauf an. (Die Kontaktdaten finden Sie weiter oben in diesem Text.) Ein fachkundiger Berater kennt den aktuellen Markt und kann Ihnen durchgeben, welche Anbieter erfahrungsgemäß etwas kulanter sind.

Welche Aussichten haben Selbständige, einen Kredit zu bekommen?

Selbstständige und Unternehmer sind für Geldinstitute eine nur schwer zu berechnende Personengruppe. Die Berechnung bzw. Bewertung einer Personengruppe ist für die Geldgeber allerdings wichtig, da nur so vorab eingeschätzt werden kann, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kredit auch wirklich vollständig und pünktlich zurückgezahlt wird. Und diese Bewertung ist nicht nur Grundlage für eine Bewilligung, sondern auch für die Berechnung der Kreditkonditionen. Wer eine gute Bonität vorweisen kann, bekommt mitunter bessere Konditionen (bei einer Finanzierung, die bonitätsabhängig ist).

Unternehmer und Selbstständige sind für Finanzunternehmen deswegen schwer zu fassen, da sich Einnahmen- und Ausgabensituation von Monat zu Monat stark schwanken kann. Gerade die Einnahmesituation sagt im Gewerbebereich nur sehr bedingt etwas über den unternehmerischen Erfolg aus. Denn es kann durchaus sein – und kommt in der Praxis regelmäßig vor – dass die Auftragsbücher zwar voll sind, dass aber zugleich die Zahlungsmoral der Kunden zu wünschen übrig lässt. Es wurde also zwar viele Aufträge angenommen und abgearbeitet und entsprechende Rechnungen gestellt, doch es werden nur geringe Zahlungseingänge verzeichnet.

Aus diesem Grund schauen die Sachbearbeiter der Banken bei Gewerbetreibenden immer etwas genauer hin. Gerade bei größeren Beträgen. Denn eine Finanzierung kann für Unternehmen überlebenswichtig sein, wenn zum Beispiel lediglich ein paar Wochen oder gar nur Tage überbrückt werden müssen, bis die Zahlungseingänge von bereits gestellten Rechnungen erwartet werden.

Das können Selbstständige tun

Rechnungen und Auftragsbestätigungen als Beleg
Wenn die Auftragslage gut ist, kann man dieses mit zum Beispiel gestellten Rechnungen nachweisen oder auch mit Auftragsbestätigungen von Kunden. Da die wirtschaftliche Situation von Gewerbetreibenden oftmals so schwer zu beurteilen ist (und damit auch deren Bonität), werden diese Belege häufig als Nachweise für eine Kreditwürdigkeit akzeptiert.

Auch in diesem Fall lohnt es sich, direkt mit einem Kreditfachman zu sprechen. Denn dieser hat einen guten Marktüberblick und kann damit sagen, bei welcher Bank es Selbstständige und Unternehmen leichter haben.

Was ist ratsam, wenn der Kredit nicht mehr bezahlt werden kann?

Wenn die persönliche finanzielle Lage aus dem Ruder zu laufen droht, sollte man so zeitnah wie möglich Kontakt zu den Gläubigern aufnehmen. Denn so hat man durchaus Aussichten, eine vertrackte Lage zu verbessern bzw. wenigstens nicht noch schlimmer zu machen.

Wenn der Gläubiger ein Geldhaus ist, kann es – je nach Vertrag und ggf. je nach Kreditversicherung – möglich sein, die Zahlungen für einen gewissen Zeitraum auszusetzen oder die Kreditrate zu verringern. Sollte dieses nicht möglich sein, kann es sein, dass der Sachbearbeiter der Bank eine Umschuldung veranlassen kann. So können die laufenden Kosten gesenkt werden (durch zum Beispiel niedrigere Kreditzinsen). Unter Umständen kann es sogar sein, dass mit dem neuen Vertrag eine Restschuldversicherung vereinbart wird, die dann das Aussetzen der Raten ermöglicht.

Darum ist der Verwendungszweck wichtig

Wer sich nach einem Kredit erkundigt, muss gleich zu Beginn angeben, für welchen Zweck der Kredit eingesetzt werden soll: ob für ein Auto, eine Immobilie oder eine Umschuldung.Es gibt zudem die Möglichkeit, “Freie Verwendung” anzugeben. Das kreditgebende Finanzinstitut möchte also nicht wissen, was mit dem Geld geschieht – es handelt sich um einen sogenannten Kredit ohne Zweckbindung.

Doch warum gibt es die Unterscheidung zwischen Krediten mit und Krediten ohne Zweckbindung? Und warum ist die eine Finanzierung deutlich günstiger als die andere?

Kredit mit oder ohne Zweckbindung?

Grundsätzlich gilt: Ein kreditgebendes Geldinstitut möchte so gut es geht abschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein vergebenes Darlehen auch zurückgezahlt wird – und zwar nicht nur vollständig, sondern auch pünktlich. Aus diesem Grund holen die Geldinstitute vor der Vergabe von Krediten verschiedene Informationen ein, um diese unter anderem mit den bereits gesammelten Erfahrungswerten von vergleichbaren Antragstellern abgleichen zu können. Es wird versucht, die so genannte Zahlungsmoral zu ermitteln. Verkürzt kann man sagen: Wenn viele vergleichbare Personen ihre Kredite immer vertragskonform (also pünktlich und vollständig) zurückgezahlt haben, steigen die Chance für andere Kunden, die statistisch vergleichbar sind, eine Finanzierung zu bekommen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit für diese Personengruppe größer, dass das Darlehen zu vergünstigten Konditionen angeboten wird, also günstiger ist.

Kalkuliertes Risiko mit “Belohnungssystem”
Wenn die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es zu keinem Kreditausfall kommt (der Kredit also zurückgezahlt wird und die Bank nicht auf Kreditkosten sitzen bleibt), hat der Antragsteller gute Aussichten:

  1. den Kredit zu bekommen und
  2. günstigere Konditionen (in Form von niedrigeren Kreditzinsen) angeboten zu bekommen.


Ein weiterer Faktor ist das Thema Sicherheiten. Und hier kommt die Zweckbindung ins Spiel.

Sagen Sie der Bank, was Sie vorhaben

Die Ausfallwahrscheinlichkeit sinkt abermals, wenn der Antragsteller der Bank eine Sicherheit für den Fall eines Kreditausfalls bieten kann. Bei zweckgebundenen Krediten ist diese Sicherheit quasi integriert.

Zweckgebundene Kredite machen für die Banken in der Regel nur Sinn, wenn die Anschaffung eines Gegenstandes finanziert werden soll. Denn in diesem Fall kann der Gegenstand veräußert werden, wenn die Kreditraten vom Kreditnehmer nicht mehr gezahlt werden. Mit dem Verkaufserlös können dann restliche Raten und eventuell noch offene Kreditkosten beglichen werden.

Ein Kredit mit Zweckbindung ist zum Beispiel ein Kredit für ein Fahrzeug. In diesem Fall wird das Fahrzeug als Sicherheit bei der Bank hinterlegt, um das Auto, den Lastwagen oder das Wohnmobil verkaufen zu können, sollte der Kreditnehmer die Zahlung der Kreditraten einstellen. Die Bank hat also ein finanzielles Sicherheitsnetz für den Notfall – und reagiert so mit niedrigeren Preisen für den Antragsteller.

Der Vorteil von einem Kredit mit Zweckbindung

Das verminderte Ausfallrisiko wird auch hier mit günstigeren Konditionen (u. a. niedrigere Monatsraten) belohnt. Ein Fahrzeugkredit ist damit deutlich günstiger als ein Kredit zur freien Verwendung! Bei einem Neuwagen geht es hier schnell um Ersparnisse von mehreren tausend Euro.

Der Nachteil einem Kredit mit Zweckbindung

Es gibt im Grunde nur einen Nachteil bei einem Kredit mit Zweckbindung: Der Kreditnehmer kann nicht frei entscheiden, was er mit dem Geld macht. Er muss das Geld für den vereinbarten Grund einsetzen: den Kauf eines Autos, den Kauf einer Immobilie oder die Umschuldung eines anderen Kredits.

Es gilt:
Ein Kredit mit Zweckbindung ist immer günstiger als eine Finanzierung, bei dem der Verwendungszweck freigestellt ist!

Was es mit dem Effektivzins auf sich hat

Ein Ratenkredit kann auf verschiedenen Wegen zurückgezahlt werden, zum Beispiel in gleichbleibenden Raten oder in Raten, die im Laufe der Zeit niedriger ausfallen. Bei einigen Angeboten wird zudem eine Schlussrate vereinbart, bei anderen wiederum nicht.

Wenn man nun herausfinden möchte, welches Angebot das günstigste ist, schaut man als durchschnittlicher Verbraucher zunächst auf die Höhe der monatlichen Raten. Dieses ist allerdings nicht richtig, denn die Raten können für ein und denselben Kredit deutlich unterschiedlich ausfallen, wenn am Ende der Vertragslaufzeit eine Schlussrate vereinbart wird!

Um den Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, auch ohne große Rechenkünste das günstigste Angebot zu ermitteln, hat der Gesetzgeber die Kreditgeber dazu verpflichtet, bei jedem Angebot den Effektivzins (eff. Jahreszins) mit anzugeben. Anhand dieses Wertes sind nun auch Angebote vergleichbar, die völlig unterschiedlich aufgebaut sind.

Der Effektivzins vereint sämtliche Kosten, die bei einem Kredit auf den Verbraucher zukommen in einem einzigen Wert! Das Angebot mit dem niedrigsten Wert ist damit also das günstigste. Somit lassen sich auch Kredite miteinander vergleichen, die aus verschiedenen Kostenfaktoren bestehen! (Eine eventuelle Restschuldversicherung wird hier allerdings nicht berücksichtigt.) Ob bei einer Finanzierung nun zum Beispiele eine Schlussrate fällig ist und bei einer anderen nicht, spielt dabei keine Rolle.

Hintergrund: Im Grunde wird der Effektivzinssatz bestimmt vom Nominalzinssatz, vom Auszahlungskurs, der Zinsfestschreibungsdauer und der Tilgung.

Aus diesen Kostenfaktoren besteht die Kreditrate

Keine Angst: Wer einen Kredit aufnehmen möchte, muss nicht selbst zum Taschenrechner greifen. Doch ist es dennoch interessant zu wissen, wie die Kreditberechnung zustande kommt.

Auf folgenden Kostenfaktoren besteht die monatliche Kreditrate.

Tilgungsrate

Die Tilgungsrate ist der Teil des Kredits, der die Rückzahlung des Kreditbetrags ohne Kreditzinsen oder sonst welcher Kosten angibt. Zur Tilgungsrate hinzu kommt der Nominalzins.

Nominalzins

Der Nominalzins ist der Zins, der pro Jahr für einen Kredit fällig wird. Die Kreditrate ergibt sich also aus dem Nominalzins und der Tilgungsrate. Bis zum Jahr 2010 hieß der Nominalzins noch Sollzins bzw. Sollzinssatz. Der Sollzinssatz wird nur noch in Verträgen angegeben, die vor diesem Datum abgeschlossen wurden. Aktuelle Kreditangebote werden im Kreditvertrag mit dem Nominalzins ausgewiesen.

Kreditinstitute sind dazu verpflichtet, zusätzlich zum Nominalzins auch den Effektivzins (bzw. den eff. Jahreszinses) anzugeben. Dieses ermöglicht es Verbrauchern, Kredite miteinander zu vergleiche, die aus unterschiedlichen Kostenfaktoren bestehen. Lesen Sie dazu auch den betreffenden Abschnitt in diesem Text.

Eventuelle Schlussraten

Wurde eine Schlussrate vereinbart, gehört diese selbstverständlich auch zu den Kostenfaktoren eines Kredites.

Bearbeitungsgebühren sind seit einem Urteil des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 2014 übrigens nicht zulässig, denn die Kreditzinsen, so das Gericht, beinhalten diese bereits.

Der Nettokreditbetrag

Der Nettokreditbetrag ist der Betrag, den ein Kreditnehmer ohne Zinsen und sonstigen Zahlungsposten an das kreditgebende Geldinstitut überweist. Anders gesprochen: Der Nettokreditbetrag ist der Betrag, den sich der Kunde von der Bank leiht. Wenn er die Summe zurückzahlt, kommen hier noch Kreditzinsen und eventuelle weitere Zahlungen oben drauf.

Das ist mit Annuitätendarlehen gemeint

Der Begriff Annuitätendarlehen kennzeichnet in erster Linie die Art, in der der Kredit (der Nettokreditbetrag inklusive der Kreditzinsen) zurückgezahlt wird. Die Kreditraten bleiben dabei über den gesamten Rückzahlungszeitraum gleich, allerdings verändert sich das Verhältnis von Kreditzinsen zu Tilgung.

So kann es sein, dass bei einem (fiktiven) Kredit über 50.000 Euro die Kreditzinsen im ersten Jahr bei 3 Prozent p. a. liegen und damit 1.500 Euro ausmachen und zugleich die Tilgung 9.471,50 Euro beträgt. Zusammen ergibt dieses eine Jahresrate von 10.917,50 Euro. Im zweiten Jahr machen die Kreditzinsen nur noch 1.217,50 Euro aus, dafür liegt die Tilgung bei 9.700 Euro. Zusammen ergibt dieses wiederum 10.917,50 Euro, wie im Jahr zuvor. Die Raten bleiben beim Annuitätendarlehen also immer gleich, obwohl der Zinsanteil abnimmt.

Eine andere Kreditform ist zum Beispiel das Tilgungsdarlehen. Hier nimmt zwar ebenfalls der Zinsanteil ab, doch bleibt die Tilgung gleich. Die Rate wird bei einem Tilgungsdarlehen damit jedes Mal ein wenig geringer.

Das Verhältnis von Laufzeit und Monatsraten

Je länger die Laufzeit eines Kredits, desto niedriger die Monatsraten. Ganz klar: Wenn man zum Beispiel einen Kreditbetrag von 1.000 Euro innerhalb von einem Jahr abbezahlt, zahlt man viel geringere Raten, als wenn man dieses in nur sechs Monaten tut. Allerdings bieten die Banken grundsätzlich niedrigere Monatsraten an (bzw. einen niedrigeren Effektivzins), wenn die Laufzeit gering gehalten wird.

Der Hintergrund: Bei einer kurzen Laufzeit ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass das geliehene Geld vertragskonform zurückgezahlt wird. Das Risiko eines Kreditausfalls ist also niedriger, die Kreditzinsen werden als Anreiz für den Verbraucher gesenkt. Dieses gilt allerdings nicht per se für sämtliche Kreditlaufzeiten, doch kann man durchaus festhalten dass eine deutlich kürzere Kreditlaufzeit zu einem niedrigeren Effektivzins führt.

Tipp: Variieren Sie die Laufzeit beim Online-Kreditvergleich!
Gerade bei größeren Summen lohnt es sich, alle möglichen Varianten durchzuspielen und zu vergleichen. Gerade bei großen Unterschieden zwischen den Laufzeiten sind sprünge bei den angebotenen Effektivzinsen zu erwarten.

Geld sparen bei Sondertilgung

Manchmal läuft es besser als erwartet. Wenn die Haushaltskasse durch zusätzliche Einnahmen gut gefüllt ist (durch zum Beispiel den Verkauf von nicht mehr benötigten Haushaltsgegenständen oder durch eine unerwartete Steuerrückzahlung), kann man einen Kredit auch vorzeitig zurückzahlen. Dieses ist, je nach Kredit, entweder vollständig möglich (die gesamte Summe) oder auch teilweise.

Im Idealfall sparen Sie damit Kreditzinsen!

Werfen Sie vorab allerdings einen Blick in Ihre Kreditunterlagen bzw. sprechen Ihren Kreditexperten vor der Beantragung eines Darlehens darauf an. Denn es kann sein, dass eine Sondertilgung mit Kosten verbunden ist, die die erhofften Zinsersparnisse wieder zunichte machen.

Prüfen Sie Ihre Kreditunterlagen - und sparen Geld
Eine Sondertilgung lohnt sich immer dann, wenn die vorzeitige Ablöse kein Geld kostet! In welchem Umfang eine Ablöse möglich ist, ist in den Kreditunterlagen geregelt.

Den Kredit mit einer Versicherung absichern

Mit einer Kreditversicherung (gemeint: eine Restschuldversicherung oder auch eine Restkreditversicherung – RKV) sichert sich der Kreditnehmer vor verschiedenen Eventualität ab. Dieses können zum Beispiel der Fall von Erwerbslosigkeit (Arbeitslosigkeit) sein, eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit (mit einhergehender Einkommensminderung) oder auch Todesfall. Besteht bei einer Zahlungsunfähigkeit noch eine Restschuld gegenüber der Bank, springt die RKV ein.

Je nach Tarif übernimmt die Versicherung einen Teil oder die gesamte Restschuld eines Kredits.

Bei einigen Krediten – besonders bei besonders kostspieligen Darlehen – schreibt die Bank eine Kreditversicherung sogar vor. Ohne eine entsprechende Police wird eine Finanzierung in dem Fall nicht gewährt.

Was es mit den vielen “Sonderkrediten” auf sich hat

Die Banken bieten mitunter zahlreiche Kredite an, die auf einen bestimmten Verwendungszweck schließen lassen. Vom so genannten Privatkredit (Kredit “von privat”) über den Wertpapierkredit bis hin zum Expresskredit. So besonders diese Kredite scheinen, so gering sind mitunter allerdings die Unterschiede.

Umzugskredit

Ein Umzugskredit ist in der Regel nichts anderes als ein regulärer Bankkredit. Die Konditionen unterscheiden sich nicht von anderen Krediten in dieser Größenordnung. Die Geldinstitute bieten Darlehen lediglich unter diesem Namen an, damit die Kunden sich mit ihrem Anliegen an der richtigen Stelle wähnen. Daran ist selbstverständlich nichts verwerfliches, schließlich ist ein so genannter Urlaubskredit so solide und fair wir alle anderen Finanzierungsarten.

Urlaubskredit

Gleiches gilt in der Regel für den Urlaubskredit. Aus Sicht der Banken unterscheidet sich dieser Kredit in keiner Weise von anderen Finanzierungen in dieser Größenordnung. Im Grunde ist diese Finanzierung mit einem Ratenkredit zu vergleichen, der zur freien Verfügung steht (also nicht zweckgebunden ist). Denn im Gegensatz zu einem Autokredit, bei dem das Fahrzeug als Sicherheit hinterlegt wird, können das gebuchte Flugticket und die gemietete Ferienwohnung nicht als Sicherheit hinterlegt werden. Aus Sicht der Bank ist das Geld schlichtweg futsch, wenn der Urlauber seine Raten nicht mehr bezahlt – das Flugticket wurde ebenso bereits genutzt wie die Ferienwohnung.

Wertpapierkredit

Anders sieht es hingegen bei so genannten Wertpapierkrediten aus. Diese sind zweckgebunden und sind bei den Kreditkosten an verschiedene Faktoren gebunden. Dieses kann zum Beispiel die Art der Wertpapiere sein: Wer risikofreudig investiert, muss meistens höhere Kreditzinsen in Kauf nehmen als risikoscheue Investoren.

Kredit “von privat” / Privatkredit

Bei einem Kredit “von privat” (Privatkredit) leiht sich der Kreditnehmer das Geld nicht von einem Geldinstitut oder einem anderen Unternehmen, sondern von einer Privatperson. Die Abwicklung wird häufig von einem Drittanbieter geregelt (z. T. auch Partnerbanken der Hausbank), so dass es nicht immer so sein muss, dass sich beide Vertragsparteien beim Namen kennen.

Kredite “von privat” werden mitunter auch von Gewerbetreibenden genutzt, da Selbstständige und Unternehmer mitunter Probleme mit der Kreditwürdigkeit haben – und zwar auch, wenn die Auftragsbücher eigentlich voll sind. (Lesen Sie dazu auch den entsprechenden Abschnitt zu Krediten für Selbstständige.) Der Vorteil für all jene, die wegen einer ungenügenden Bonität nur schlechte Kreditkonditionen oder überhaupt keine Finanzierung erhalten: Bei Darlehen, die von Privatpersonen vergeben werden, spielt der sogenannte Schufa-Score keine Rolle. Die “offizielle” Kreditwürdigkeit ist also unwichtig. Diese Finanzierung sind oft dennoch bonitätsabhängig, denn das Ausfallrisiko für den Kreditgeber wird oft dennoch in irgendeiner Form ermittelt, so dass Kreditempfänger, die ein hohes Risiko befürchten lassen, höhere Kreditzinsen zahlen müssen. Oft wird dieser Umstand allerdings in kauf genommen, da dieses mitunter die einzige Chance auf eine Auszahlung ist.

Expresskredit

Wie bereits in anderen Kapiteln erwähnt, gibt es eigentliche keine Kreditform, bei der sich die Bearbeitungsdauer von der einer anderen Kreditform unterscheidet. Die so genannten Sofortkredite machten da meistens keine Ausnahme, denn dein Großteil der Zeit, die der Sachbearbeiter für eine Bewilligung oder Ablehnung benötigt, braucht er für die so genannte Bonitätsprüfung. Und auf diese verzichten kreditgebende Unternehmen im Normalfall nicht.

Ob ein Kredit nun tatsächlicher schneller zur Auszahlung kommt als ein anderer, kann man nur sagen, wenn man beide Varianten miteinander vergleicht. Und dieses ist nur schwer möglich, wenn man nicht gerade selbst bei der Bank tätig ist. Die Vermutung liegt allerdings nah, dass die Bearbeitungswege – und damit auch die Bearbeitungsdauer – ähnlich bis gleich sind.

Ein Expresskredit, wie er von einigen wenigen Anbietern angeboten wird, kann allerdings dennoch schneller ausgezahlt werden. Dieses kann möglich sein, da zum Beispiel:

  • der Kreditnehmer sehr hohe Kreditzinsen in kauf nimmt und die Bearbeitung eines Expresskredites tatsächlich vorgezogen wird oder
  • die Bank über die Bonität des Kunden bereits informiert ist (zumindest in Grundzügen), da es sich zum Beispiel um die eigene Hausbank handelt.

Angebote in dieser Form werden häufig allerdings nur für geringe Kreditsummen angeboten. So verringern die Geldinstitute ihr Risiko, im Falle von mehreren Kreditausfällen auf zu hohen Kosten sitzen zu bleiben.

Kurzzeitkredit

Kurzzeit-Kredite werden ebenfalls oft nur in Verbindung mit besonders ungünstigen Konditionen (meistens also sehr hohen Kreditzinsen) angeboten. Denn Kurzzeitkredite werden häufig von Personen beantragt, die bereits Probleme mit der Bonität haben und zum Beispiel auf einen Dispositionskredit (den Dispo) nicht zurückgreifen können. Dieses hohe Ausfallrisiko lassen sich die Geldgeber gut bezahlen.

Kurzzeitkredite müssen häufig in kurzer Zeit zurückgezahlt werden, zum Beispiel innerhalb von 30 Tagen. Der Vorteil für die Kunden: Die erforderliche Kreditwürdigkeit ist hier mitunter niedriger als bei anderen Krediten. Dringende Rechnungen können also auch beglichen werden, wenn beispielsweise die Hausbank einen Dispokredit verwehrt.

Den Dispokredit ablösen

Die Banken verlangen für einen Dispokredit mitunter einen Zinssatz von 12 Prozent und mehr. Wer den Dispo nun dauerhaft nutzt, kann sich von diesem hohen Zinssatz mit einem günstigeren Ratenkredit befreien. Mitunter bieten die Banken hier günstigere Zinsen auch – auch bei einem ungünstigen Bonitässcore bei der Schufa – da die Ablösung des Dispokredits als Umschuldung gilt. Und wer teure Verbindlichkeiten durch günstige ersetzt, wird tendenziell von den Kreditinstituten positiv “belohnt”.

Das ist ein Schweizer Kredit

Ein sogenannter Schweizer Kredit ist in der Regel nur für Personen interessant, die Probleme mit der Schufa haben. Denn Schweizer Geldinstitute holen sich ihre Informationen meist nicht aus Deutschland (also auch nicht von der Schufa), sondern verlassen sich auf eine eigene Kreditprüfung – oder auf die Angaben der Kreditnehmer. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass auch die Kreditanfrage bei einem Schweizer Unternehmen keine Auswirkungen auf den deutschen Schufa-Eintrag hat. Sie ist damit schufaneutral.

Beachten Sie: Auch Schweizer Banken möchten gerne wissen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kredit vertragskonform zurückgezahlt wird. Dass die Schufa nicht im Spiel ist (nicht sein kann, die Schufa ist nur für Deutschland zuständig), bedeutet nicht zwangsläufig, dass keine Auskunftei hinzugezogen wird. Allerdings kann es sein, dass die Schweizer Auskunfteien lediglich Informationen sammeln können, die für eine echte Beurteilung der Bonität nicht ausreichen. So ist es also durchaus möglich, auch mit Schufa-Problemen eine Finanzierung zu erhalten – allerdings zu recht ungünstigen Konditionen.

Schweizer Kredite, die auch für deutsche Staatsbürger zu haben sind, sind häufiger teurer als deutsche Finanzierungen. Durch die lockeren oder manchmal auch schlichtweg nicht vorhandenen Bonitätsprüfungen (einige Banken verlassen sich voll und ganz auf die Angaben ihrer Kunden) ist das Risiko groß, dass die Monatsraten irgendwann nicht mehr gezahlt werden. Und dieses erhöhte Risiko lassen sich die Schweizer Unternehmen mit besonders hohen Kreditzinsen bezahlen.

Die Vorteile vom Kreditrechner

Guter Marktüberblick mit nur wenigen Mausklicks: Mit dem Kreditrechner haben Sie die wichtigsten Marktteilnehmer im Blick und erkennen umgehend, wo es den günstigsten Kredit gibt.

Die Vorteile vom Online Kreditrechner:

Hilfestellung bei Beantragung

Wenn Sie mit dem Rechner das beste Angebot gefunden haben, setzt sich anschließend einer der Kreditexperten mit Ihnen per Telefon in Verbindung, um

  1. zu prüfen, ob es nicht doch noch einen günstigeren Kredit gibt und
  2. ob Sie Hilfe bei der Zusammenstellung der benötigten Unterlagen benötigen.

Der Kreditspezialist erfragt alle wichtigen Details und gibt Hinweise, worauf bei der Zusammenstellung der benötigten Unterlagen zu achten ist.

Marktüberblick

In den Kreditrechner werden sowohl die Angebote von den relevanten und bekannten Marktteilnehmern eingespielt als auch die Offerten von den kleineren Anbietern, die besonders bei den Nischenprodukten punkten. Mit der Nutzung des Kreditrechners haben Sie also einen Marktüberblick, den man durch die Besuche der einzelnen Anbieter-Websites nicht erhalten würde. Zumal die Nutzung des Kreditrechners mit einer fachkundigen Beratung verknüpft ist: Wer sich für ein Kreditangebot entschieden hat, wird von einem Kreditexperten kontaktiert, der die wichtigsten Einzelheiten noch einmal abfragt und gegebenenfalls noch bessere Finanzierungsangebote vorschlägt.

Die Kreditexperten haben einen optimalen Marktüberblick und kennen auch die vielen Angebote der Banken, die nur für einen begrenzten Zeitraum zu haben sind. Diese beziehen sich mitunter nur auf eine bestimmte Kreditlaufzeit, also zum Beispiel 36 Monate. Wenn Sie im Kreditrechner nun “24 Monate” angeben, werden diese Ergebnisse nicht ausgespielt. Der Kreditexperte weist dann im Gespräch auf den günstigen 36-Monate-Kredit hin und erfragt, ob diese Finanzierung womöglich noch besser passt.

Zeitersparnis

Unsere Kooperationspartner im Kreditbereich arbeiten mit weit über 20 kleinen und großen Banken zusammen. Die Angebote jedes dieser Geldinstitute einzeln zu erfragen, würde einen enormen Zeitaufwand mit sich bringen – und zugleich ein deutlich schlechteres Ergebnis liefern, denn mögliche Alternativen, die womöglich noch günstiger sind, findet nur ein fachkundiger Experte.

Kostenersparnis

Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen günstigen Kredit findet, wenn man sich selbst auf die Suche macht (ob nun online oder bei den Filialbanken), ist im Vergleich zum Online-Kreditrechner gering. Es fehlt zum einen der umfassende Marktüberblick und zum anderen die Kenntnis der aktuellen Angebotslage – beides bringt der Kreditexperte mit, der sich nach der Nutzung vom Kreditrechner mit Ihnen in Verbindung setzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einen deutliche günstigeren Kredit bekommen, ist hoch! Zumal die Beratung des Fachmanns kostenlos und unverbindlich ist. Kosten entstehen ausschließlich durch den Kredit.

Überschaubarer Aufwand

Die notwendigen Kreditunterlagen müssen Antragsteller in jedem Fall einreichen – ob nun bei einem Kredit aus einer Filialbank oder bei einem Online-Kredit. Alles andere ist bei der Nutzung des kostenlosen Kreditrechners einfacher.

  • Die einfache Recherche – Stichwort: Marktüberblick
  • Die einfache Beantragung – einfache Online-Formulare, die z. T. anzeigen, wenn Angaben fehlen
  • Der geringe Zeitaufwand – Beratung per Telefon, keine Wartezeit in einer Filiale

Ihre Daten sind sicher!

Höchste Sicherheit bei der Datenübermittlung: Sämtliche Angaben, die Sie für die Beantragung eines Kredits machen, werden an die kreditgebenden Geldinstitute über sichere Verbindungen übermittelt. Dieses gilt selbstverständlich auch für eventuelle Dokumente-Uploads. Und natürlich können Sie sicher sein, dass sämtliche Angaben und Unterlagen ausschließlich für den jeweiligen Verwendungszweck genutzt werden. Sie brauchen keinerlei ungefragte Werbeanrufe oder Ähnliches fürchten.

Der Unterschied zwischen Darlehen und Kredit

Im Volksmund gibt es keinen Unterschied zwischen Darlehen und Kredit. Beides wird jeweils als Synonym für das andere gehalten. Genaugenommen ist dieses allerdings nicht korrekt, zumindest nicht ganz.

Der Begriff “Kredit” gilt als Oberbegriff, während das “Darlehen” als Unterform betrachtet werden kann. Der Unterschied besteht darin, dass das Wort “Kredit” für sämtliche Geldanleihen gilt (also für alle Formen, bei denen sich eine Partei von einer anderen Geld leiht) und mit “Darlehen” in der Regel Kredite mit recht hohen Summen gemeint sind, die zudem über einen langen Zeitraum geliehen werden. Aus diesem Grund spricht man auch von einem Darlehen für eine Immobilie, während man beim Erwerb eines Smartphones eher von einem Kredit (bzw. von einem Verbraucherkredit) spricht.
Dieser Logik folgend ist es nicht falsch, auch von einem Immobilienkredit zu sprechen. Das eine schließt das andere also nicht aus – das Darlehen gehört schließlich zur Familie der Kredite.