Kranken­haus­tagegeld

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Das erwartet Sie hier

Was kostet eine gute Kranken­haus­tagegeld­versicherung, wofür können Sie das Kranken­haus­tagegeld nutzen und wann ist die Zusatz­versicherung sinnvoll.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist das Kranken­­haus­tagegeld?
  2. Wie sinnvoll ist die Absicherung?
  3. Möglichkeiten des Versicherungs­­abschlusses
  4. Leistungen
  5. Gibt es eine Wartezeit?
  6. Kosten
  7. Aktuelle Testergebnisse
  8. Tipps für den Vergleich

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Kranken­haus­tagegeld-Versicherung zahlt für jeden Tag, den Sie im Kranken­haus­ verbringen, einen vorher vereinbarten Betrag. Über die Verwendung des Geldes können Sie frei entscheiden.
  • Die Leistungen des Kranken­haus­tagegeldes sind einkommensunabhängig und werden individuell vereinbart. Die Höhe des Kranken­haus­tagegeldes liegt in der Regel zwischen 10 und 150 Euro.
  • Die Kosten der Kranken­haus­­tagegeld-Versicherung hängen mit dem vertraglich festgelegten Leistungs­umfang zusammen.
  • Im aktuellen Test schneiden 2 Anbieter besonders gut ab.
  • Beim Vergleich von Kranken­haus­­tagegeld-Versicherungen sollte man sich Klarheit über die eigenen Präferenzen verschaffen und diese mit den Versicherungs­­­bedingungen verschiedener Anbieter abgleichen.

Was ist das Kranken­haus­tagegeld?

Die Kranken­haus­tagegeld-Versicherung ist eine Form der privaten Kranken­zusatz­versicherung und kann auch als Bestandteil in der privaten Unfall­versicherung enthalten sein. In den Standardtarifen der privaten Kranken­­versicherungen (PKV) wie in der gesetzlichen Kranken­­versicherung (GKV) ist das Kranken­haus­tagegeld für gewöhnlich nicht enthalten.

Bei medizinische notwendigen Aufenthalten im Kranken­haus­ wird pro Tag ein vertraglich fixierter Geldbetrag gezahlt – das Kranken­haus­tagegeld. Die Auszahlungen können Sie dabei nach eigenem Ermessen frei verwenden.


Kranken­haus­tagegeld: Mehr Komfort für rasche Genesung

Mit der Kranken­haus­tagegeld-Versicherung können Sie sich jeden Kranken­haus­aufenthalt komfortabler einrichten. Sie versichern sich nicht nur gegen die Kosten für Ihr Zimmer, einen Fernseher oder ein persönliches Telefon am Kranken­bett.

Alle Unannehmlichkeiten rund um Ihre Zeit in der Klinik können Sie als GKV-Mitglied mit der Kranken­haus­tagegeld-Versicherung gegenfinanzieren. Gerade bei größerem Behandlungs­bedarf, zum Beispiel nach einem Unfall, hängt Ihre Genesung auch von den Umständen Ihrer Unterbringung ab.

Ist eine Kranken­haus­tagegeld-Versicherung sinnvoll?

Ob eine Kranken­haus­tagegeld-Versicherung sinnvoll ist, kann schwer pauschal beantwortet werden. Von Verbraucherschützern wird angeführt, dass es für die meisten Versicherungs­­nehmer schlichtweg kaum Nutzen habe, für eine Versicherungs­leistung zu zahlen, die man nur bei stationärer Behandlung nutzen kann. Dagegen weisen die Versicherer darauf hin, dass für jeden Patienten im Kranken­haus­ Mehrkosten entstehen, die nicht von der gesetzlichen Kranken­­versicherung übernommen werden. Hier setzt das Kranken­haus­tagegeld an.

Letztlich entscheiden aber Sie persönlich, ob selbst der beste Tarif für Sie finanziell leistbar ist oder nicht. Was für Versicherungen im Allgemeinen gilt, beansprucht auch für die Kranken­haus­tagegeld-Versicherung Gültigkeit: Maßgebend ist in erster Linie, was Sie sich wünschen, sich leisten können und sich leisten wollen. Die individuelle Beratung durch unsere unabhängigen Versicherungs­profis kann Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

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3 Möglichkeiten des Abschlusses von Kranken­haus­tagegeld

Im Rahmen der privaten Unfall­versicherung

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Im Rahmen einer privaten Unfall­versicherung ist es möglich, ein Kranken­haus­tagegeld zu vereinbaren. Das Kranken­haus­tagegeld wird nur infolge eines Unfalls ausgezahlt für Kranken­haus­­aufenthalte, die bis zu maximal 3 Jahre nach dem Unfall notwendig sind.

Als private Kranken­zusatz­versicherung

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Als eine Variante der privaten Kranken­zusatz­versicherung ist das Kranken­haus­­tagegeld an einen stationären Aufenthalt gebunden. Dies verleiht Kassenpatienten den Status eines Privatversicherten mit allen Vorzügen, wozu selbstverständlich das Kranken­haus­tagegeld gehört.

Kranken­haus­tagegeld in der stationären Zusatz­versicherung

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Von einigen Versicherern wird Ihnen die Option auf ein Kranken­haus­tagegeld im Zusammenhang mit einer stationären Zusatz­versicherung angeboten. So gibt es Angebote für Kranken­haus­-Zusatz­versicherungen, die schon in der günstigsten Tarifvariante ein Kranken­haus­­tagegeld enthalten.

Der Vorteil liegt für Sie dabei in weiteren Zusatzleistungen, die zum Kranken­haus­tagegeld hinzukommen. Häufig gehört dazu die Behandlung durch einen von Ihnen frei gewählten Facharzt sowie die Unterbringungen in einem Ein- oder Zweibett-Zimmer. Oft nutzen Verbraucher übrigens die Kranken­haus­tagegeld-Versicherung selbst als weitere Option zum eigentlichen Zusatz­versicherungs­-Tarif.

Leistungen der Kranken­haus­tagegeld-Versicherung

Das Kranken­haus­tagegeld ist einkommens­unabhängig. Daher wird die Höhe der Auszahlung individuell mit dem jeweiligen Anbieter vereinbart. Bei den unterschiedlichen Tarifen gibt es teils erhebliche Leistungs­­unterschiede. Deshalb lohnt es sich, genau auf die Vertragsdetails Acht zu geben.

  • Die Auszahlung des Kranken­haus­tagegeldes ist strikt an eine stationäre Aufnahme und medizinische Behandlung geknüpft.
  • Es wird grundsätzlich immer für volle Tage im Kranken­haus­ gezahlt. Für Einweisung und Entlassung erhalten Sie den vollen Tages­satz.
  • Die Höhe des Kranken­haus­tagegeldes beläuft sich erfahrungsgemäß auf etwa 10 bis 150 Euro.
  • Eine zeitliche Begrenzung entfällt, sodass Sie theoretisch ein ganzes Jahr lang im Kranken­haus­ eingewiesen sein können und weiterhin Kranken­tagegeld gezahlt wird. Einige Versicherer begrenzen jedoch die Höhe des Tages­satzes (z. B. auf 100 Euro).
  • Unabhängig davon, bei welchem Anbieter Sie eine Kranken­haus­tagegeld-Versicherung abschließen, wird man für die Auszahlung der Tages­sätze lediglich einen Nachweis über die stationäre Behandlung verlangen. Belege oder Rechnung wofür Sie das Geld ausgegeben haben, müssen Sie i. d. R. nicht einreichen. Sie haben freie Handhabe für welchen Zweck das Geld ausgegeben wird.
  • Es bietet sich zunächst an, etwaige Zuzahlungen, etwa für die Nutzung eines Telefons am Bett oder eines Fernsehers im Zimmer zu verwenden. Aber auch für Ihre Angehörigen können Sie das Kranken­haus­tagegeld nutzen, um Anfahrtskosten zu begleichen.
  • In der Regel aber wird die Auszahlung von Patienten mit gesetzlicher Kranken­­versicherung genutzt, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.
  • Von den Leistungen des Kranken­haus­tagegelds profitieren vor allem Menschen mit chronischen Krankheiten, bei denen längere und häufigere Behandlungen im Kranken­haus­ voraussichtlich notwendig werden können.

Unterschied zwischen Kranken­haus­tagegeld und Kranken­tagegeld

Im Unterschied zum Kranken­haus­tagegeld wird Ihnen ein Kranken­tagegeld für jeden Tag Ihrer bescheinigten Arbeits­unfähigkeit ausgezahlt. Allerdings müssen hier mindestens 14 Tage verstrichen sein, ehe Sie die Leistung in Anspruch nehmen können. Dafür erhalten Sie den Tages­satz auch dann, wenn Sie sich zu Hause oder an einem Kurort auskurieren.


Dafür kann das Kranken­haus­tagegeld genutzt werden

  • Zuzahlungen im Kranken­haus­
  • Komfort: Telefon, TV, WLAN
  • Fahrtkosten für Angehörige
  • Kinderbetreuung
  • Haushaltshilfe

Kranken­haus­tagegeld­versicherung ohne Wartezeit?

Es ist bei der Kranken­haus­tagegeld-Versicherung wichtig zu wissen, ob Sie schon unmittelbar nach Vertragsabschluss den unmittelbar bevor­stehenden Klinikaufenthalt geltend machen können. Schließlich ist es bei vielen Versicherungen üblich, dass Kunden erst nach einer Karenzfrist von einigen Wochen oder Monaten Leistungen beanspruchen können.

Generell gilt in diesem Zusammenhang, dass Sie nach einem Unfall das Kranken­haus­tagegeld ohne Wartezeit ausbezahlt bekommen. Werden Sie aus anderen Gründen für die stationäre Behandlung in einem Kranken­haus­ bzw. einer Klinik untergebracht, dann sollte das im besten Fall frühestens drei Monate nach Abschluss der Kranken­haus­tagegeld-Versicherung geschehen.

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Kosten der Kranken­haus­tagegeld-Versicherung

Die Kosten der Kranken­haus­tagegeld-Versicherung fallen von Versicherer zu Versicherer verschieden aus und sind vom gewählten Tarif und dem dazugehörenden Leistungs­umfang abhängig. Je mehr Leistung gewünscht wird, desto höher auch der zu entrichtende Beitrag.


Die Gesundheits­fragen

Die Höhe der Kosten richtet sich jedoch nicht nach dem Einkommen, noch nach dem Alter des Versicherungs­nehmers, wie sonst bei anderen Versicherungen üblich. Es müssen allerdings Fragen zum aktuellen Gesundheits­zustand beantwortet werden.

Gesundheits­fragen wahrheitsgemäß beantworten

Wie bei anderen Formen der privaten Kranken­zusatz­versicherung wird bei Antragstellung das Beantworten von Gesundheits­fragen notwendig. Hier ist es von enormer Wichtigkeit, die Fragen wahrheitsgemäß und nach bestem Gewissen zu beantworten. Andernfalls droht von Seiten des Versicherers die sofortige Kündigung des Vertrags oder die Leistungs­verweigerung im Versicherungs­fall.

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Kranken­haus­tagegeld-Versicherung im Test (2021)

Das renommierte Ratingunternehmen Franke und Bornberg testete 2019 private Kranken­zusatz­versicherungen und hier insbesondere die angebotenen stationären Leistungen (Quelle). Insgesamt 97 Tarife wurden kritisch unter die Lupe genommen und nach einem großen Bündel an Kriterien, hauptsächlich stationäre Leistungen, beurteilt.

Das Testergebnis

23 von 97 getesteten Tarifen erhielten in der Gesamtbeurteilung das Prädikat “hervorragend” mit dem Rating “FFF”.

Übersicht der Testsieger (Auswahl)

VersichererTarifRating
AllianzKranken­haus­BestFFF
AragTarif 261FFF
BarmeniaTarif S+, Tarif TopS, Tarif US+, Tarif UTopSFFF
ConcordiaTarif SZ 1, Tarif SZplusFFF
GothaerMediClinicPremiumFFF
R+VKlinik premiumFFF
WürttembergischeTarif SZ, Tarif SZEFFF
Münchener VereinCLINIC CARE PremiumFFF

Was Sie beim Vergleich von Kranken­haus­­tagegeld­versicherungen beachten sollten

Um den optimalen Versicherungs­schutz im Leistungs­fall zu erzielen, sollten zunächst die eigenen Wünsche und Vorstellungen, was einem besonders wichtig ist, geklärt werden. Danach bietet es sich an, diese mit Testsiegern z. B. von Franke und Bornberg und den im Tarif enthaltenen Konditionen zu vergleichen. Je mehr die eigenen Wünsche mit den angebotenen Leistungen des Wahltarifs übereinstimmen, desto höher die Zufriedenheit.


Auf Vertrags­bedingungen achten

Beim Vergleich von Kranken­haus­tagegeld-Versicherungen sollten Sie zudem darauf achten, welche Grenze dem Leistungs­zeitraum von Seiten des Versicherers gesetzt wird. Denn manche Versicherer leisten beispielsweise nur für Kranken­haus­aufenthalte, die nicht später als drei Jahre nach Ihrem Unfall zurückliegen.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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