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Rente

Die Leistungen der gesetzlichen Rente reichen für viele Angestellte nicht mehr aus, um auch im Alter den gewohnten Lebensstandard halten zu können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Arbeitnehmer bereits frühzeitig mit der privaten Altersvorsorge beschäftigen.
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Das Wichtigste zur gesetzlichen Rente in Kürze
  • Arbeitnehmer zahlen derzeit 9,3 Prozent von ihrem Bruttolohn in die gesetzliche Rente ein. Ebenfalls 9,3 Prozent zahlt der Arbeitgeber.
  • Unter bestimmten Umständen können freiwillig Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden, um eine höhere Altersrente zu erhalten.
  • Wer mindestens 45 Jahre gearbeitet hat, kann mit 63 in Frührente gehen.

So funktioniert die Berechnung der Rente

Die Höhe der Rente hängt von verschiedenen Faktoren und gesetzlichen Vorgaben ab. Die Deutsche Rentenversicherung nutzt für die Berechnung der gesetzlichen monatlichen Rente folgende Rentenformel:

Entgeltpunkte * Zugangsfaktor * aktueller Rentenwert * Rentenfaktor

Für die Ermittlung der Entgeltpunkte wird jährlich der Durchschnittsverdienst aller Versicherten miteinander verglichen. Ein Entgeltpunkt erhält, wessen Einkommen genau dem Durchschnittsverdienst entspricht. Wer mehr verdient, erhält mehr, wer weniger verdient, bekommt weniger Punkte.

Über den Zugangsfaktor fließen eventuelle Zu- und Abschläge in die Rentenberechnung ein. Zuschläge gibt es, wenn man länger als bis zum Regelrentenalter arbeitet.

Der Rentenwert gibt an, wie viel ein Entgeltpunkt wert ist.

  • Rentenwert alte Bundesländer: 32,03 Euro
  • Rentenwert neue Bundesländer: 30,69 Euro

Wie der Name sagt, spielt hier die Rentenart eine Rolle. Je nach Rentenart ist der Faktor unterschiedlich hoch.

  • Altersrenten, Renten wegen voller Erwerbsminderung und Erziehungsrenten: Faktor 1
  • Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung: Faktor 0,5
  • Vollwaisenrenten: Faktor 0,2
  • Halbwaisenrenten: Faktor 0,1
  • Witwenrenten: Faktor 0,55 oder 0,6

Lesen Sie auch den Beitrag Früher in Rente, um zu erfahren, mit welchen Abschlägen Sie bei einem vorzeitigen Renteneintritt rechnen müssen.

BERATER-TIPP

»Sobald Sie Ihr 55. Lebensjahr erreicht haben, erhalten Sie von der Rentenversicherung alle drei Jahre eine ausführliche Rentenauskunft. Aus der geht unter anderem der Rentenbeginn für die verschiedenen Rentenarten hervor – inklusive eventueller Abschläge bei einem Vorruhestand. Prüfen Sie hier genau, ob alle Beschäftigungszeiten aufgeführt sind und ob sich „Zahlendreher“ eingeschlichen haben. Sollten Sie einen Fehler bemerken, melden Sie diesen am besten umgehend der Rentenversicherung.«

Wer kann wann in Rente gehen?

Das Regelrentenalter ist nicht für alle Menschen gleich. Wer beispielsweise 1958 geboren wurde, kann mit 66 Jahren in Rente gehen. Für alle Geburtenjahrgänge nach 1963 liegt das Renteneintrittsalter derzeit bei 67 Jahren.

Geburtsjahr Regelrentenalter
1953 65 Jahre + 7 Monate
1954 65 Jahre + 8 Monate
1955 65 Jahre + 9 Monate
1956 65 Jahre + 10 Monate
1957 65 Jahre + 11 Monate
1958 66 Jahre
1959 66 Jahre + 2 Monate
1960 66 Jahre + 4 Monate
1961 65 Jahre + 6 Monate
1962 66 Jahre + 8 Monate
1963 66 Jahre + 10 Monate
ab 1964 67 Jahre

Früher in Rente: die Möglichkeiten

Längst nicht alle Menschen arbeiten bis zur Regelaltersgrenze. Allein 2017 sind über 50 Prozent der „Neu-Rentner“ vorzeitig in Rente gegangen. Viele haben dafür auch Abschläge in Kauf genommen.

Rente mit 50

Wer mit dem Gedanken spielt, bereits mit 50 in Rente zu gehen, muss sich genau informieren. Denn die Rente mit 50 führt dazu, dass die gesetzliche Altersrente sehr viel geringer ausfallen wird, als wenn man bis zur Regelaltersgrenze arbeitet.

Rente für langjährig Versicherte

Als langjährig versichert gilt, wer eine Mindestversicherungszeit von 35 Jahren vorweisen kann. Im Gegensatz zu den „besonders langjährig Versicherten“ (siehe unten) müssen langjährig Versicherte jedoch Abzüge in Kauf nehmen, wenn sie vorzeitig in Rente gehen möchten.

Früher in Rente für besonders langjährig Versicherte

Wer mindestens 45 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat und vor 1953 geboren wurde, kann ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen. Für spätere Geburtsjahrgänge erfolgt, ähnlich wie beim Regelrentenalter, eine schrittweise Anhebung auf 65 Jahre.

Beispiel: Frau W. wurde 1960 geboren und kann 45 Beitragsjahre vorweisen.

Frau W. kann ohne Abschläge im Alter von 64 Jahren und 4 Monaten in Rente gehen oder bis zum Regelrentenalter arbeiten. Dies liegt für Frau W. bei 66 Jahren und 4 Monaten.

Gesetzliche Rente reicht meist nicht

Egal, ob man nun bis zum Regelrentenalter arbeitet oder als Frührentner vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheidet: Die gesetzliche Rente allein reicht bei kaum einem Arbeitnehmer aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Wer weder im Rentenalter arbeiten, noch empfindliche finanzielle Einbußen hinnehmen möchte, sollte sich also frühzeitig mit der privaten Altersvorsorge beschäftigen.

Rentenlücke schließen mit privater Altersvorsorge

Die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge sind vielfältig. Neben staatlich geförderten Varianten wie der Riester-Rente und der Rürup-Rente gibt es private Rentenversicherungen, Sofort-Renten und Lebensversicherungen. Hinzu kommt die betriebliche Altersvorsorge.

Je nach den persönlichen Lebensumständen eignen sich einige Varianten besser als andere. Da die Möglichkeiten ebenso vielfältig sind, wie die Vor- und Nachteile der einzelnen Versicherungsarten, sollte man einen unabhängigen Fachmann zu Rate ziehen und sich beraten lassen.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.07.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
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