Versicherungen für Startups

Bei einer Firmengründung muss an vieles gedacht werden – Versicherungen fallen da oft unter den Tisch und werden meist zu spät abgeschlossen. Damit Unternehmer nicht bereits zu Beginn ihrer Firmengründung durch Schadensfälle ihr Geschäft wieder aufgeben müssen, gibt es eine Reihe von Versicherungen, die das Unternehmen und deren Gründer vor einem finanziellen Verlust schützen kann.

Verschiedene Firmen brauchen unterschiedlichen Schutz

Bei der Versicherung von Startups kommt es darauf an, in welchem Bereich das Unternehmen angesiedelt ist. Eine Online-Firma beispielsweise benötigt meist eine Absicherung für Cyber-Risiken, während andere Unternehmen eher auf andere Absicherungen setzen. Einige Versicherungen sind wiederum für alle Startups zu empfehlen.

Achtung: Versicherungen in den Business-Plan aufnehmen

Ein gravierender Fehler, den Startups häufig machen, ist, die Versicherungen erst abzuschließen, nachdem sie an den Markt gegangen sind. Die Prämien für die Versicherung sollten aber bereits im Business-Plan berücksichtigt werden, denn sie zählen als zusätzliche Belastung des Unternehmens.

Fordern Sie direkt einen kostenfreien und unverbindlichen Tarifvergleich einer Auswahl aktueller Tarife an. Oder kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Kostenfreier Tarif-Vergleich zu Versicherungen für Startups

Fordern Sie gerne über unser Formular einen individuellen Vergleich an.

Diese Versicherungen benötigt jedes Unternehmen

Grundlegende Versicherungen für alle Unternehmen sind vor allem die Betriebshaftpflicht, die die Firma vor begründeten Schadenersatzansprüchen Dritter schützt, die Geschäftsinhaltsversicherung, die Schäden am Inventar abdeckt und die Vermögensschadenhaftpflicht, die bei Vermögensschäden Dritter leistet, die durch das Unternehmen verursacht wurden. Diese Versicherung ist vor allem für Unternehmen wichtig, die beratende Funktionen übernehmen.

Auf welche Versicherungen kann bei der Gründung verzichtet werden?

Da Startups in der Regel über ein geringes Kapital verfügen, kann auf Versicherungen verzichtet werden, die hohe Prämien besitzen und nicht akute Gefahren absichern, wie beispielsweise die Altersvorsorge. In diesem Bereich gibt es wichtigere Versicherungen wie beispielsweise der Schutz vor Schadenansprüchen Dritter oder die Absicherung der Produktionsmittel.

Info: Definition eines Startups

Ein Startup-Unternehmen ist per Definition des Bundesverband Deutscher Startups (BVDS)

  • jünger als zehn Jahre
  • verfügt über ein deutliches Mitarbeiterwachstum oder über ein Wachstum anderer Kennzahlen wie z. B. des Umsatzes oder der Kunden
  • verfolgt innovative Ideen

Wie finden Gründer die passenden Versicherungen?

Wenn sich ein Unternehmen durch die passenden Versicherungen absichern möchte, empfiehlt es sich, dass ein Versicherungsmakler eingeschaltet wird. Dieser kann durch eine Analyse der Unternehmensstruktur herausfinden, welche Versicherungen die Firma am dringendsten benötigt. Denn nicht jedes Unternehmen benötigt den selben Versicherungsschutz.

Cyber-Versicherung

Eine Cyber-Versicherung (auch Cyber-Risk-Versicherung) schützt ein Unternehmen vor Angriffen auf das IT-Netzwerk. Dabei kommt die Versicherung sowohl für Schäden auf, die dem Unternehmen entstehen (z. B. durch einen Hacker-Angriff) als auch für Kosten, die durch Schäden an Dritten entstehen, wenn beispielsweise ein Mitarbeiter versehentlich Malware per Email versendet und anderen dadurch ein Schaden entsteht. Oft noch gravierender als der finanzielle Schaden, ist für ein junges Unternehmen eine Rufschädigung. Um dies abzuwenden, verfügen die meisten Cyber-Versicherungen über ein Krisen- und Reputationsmanagement, dass dem Unternehmen in schwierigen Situationen zur Seite steht.

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D&O-Versicherung

Bei der D&O-Versicherung (Directors and Officers-Versicherung) handelt es sich um eine Art Berufshaftpflichtversicherung, die für leitende Angestellte/Organe eines Unternehmens abgeschlossen werden kann. Die Directors and Officers-Versicherung kommt ursprünglich aus den USA, erfreut sich jedoch auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die Versicherung gilt ausschließlich für Führungspersönlichkeiten von Unternehmen, nicht jedoch für das Unternehmen selbst. Sie sichert Vermögensschäden ab, die durch die leitenden Angestellten verursacht werden.Da Entscheidungen auf Unternehmenseben oft weitreichende Folgen haben, ist eine D&O-Versicherung meist sinnvoll. Gerade für Startups, die oft Entscheidungen mit unbekannten Folgen treffen, ist diese Versicherung sinnvoll, da sonst das gesamte Unternehmen vor dem Aus stehen kann.

D&O-Versicherung individuell oder durch die Firma abschließbar

Es gibt zwei Möglichkeiten bei der D&O-Versicherung: entweder die Führungskraft versichert sich selbst, oder das Unternehmen schließt eine Versicherung für ihre Führungskräfte ab. Diese Versicherung sollte das Unternehmen schon zu Beginn der Firmengründung abschließen, denn die Entscheidungen auf Führungsebene können weitreichende Folgen für das Unternehmen haben.

M&A Versicherung

Die M&A-Versicherung (kurz für Mergers and Acquisitions-Versicherung) sichert Transaktionen ab, die im Unternehmensbereich getätigt werden. Sowohl Unternehmensfusionen, die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen, als auch Unternehmenskäufe werden von der Versicherung abgesichert. Diese Versicherung ist somit vorrangig für Unternehmen zu empfehlen, die ein hohes Wachstumspotential besitzen. Die Versicherung kann auch erst zu dem Zeitpunkt abgeschlossen werden, wenn ein Verkauf bereits in trockenen Tüchern ist.