Vertrauensschaden­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Wer eine Vertrauensschaden­versicherung braucht, vor welchen Risiken sie schützt und was das kosten kann.

Inhalt dieser Seite
  1. Vorteile einer guten Versicherung
  2. Wer braucht eine Absicherung?
  3. Leistungen
  4. Kosten
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Vertrauensschaden­versicherung schützt Unternehmen vor Vermögensschäden, die aus unerlaubten Handlungen durch Betriebsangehörige oder sonstigen Vertrauenspersonen des Unternehmens entstanden sind.
  • Zu den Leistungen gehört z. B. die Kostenübernahme bei Veruntreuung, Unterschlagung, Sabotage und externen Hackerangriffen.
  • Die Höhe der Kosten wird unter anderem durch die Art der unternehmerischen Tätigkeit, die Unternehmensgröße sowie die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen beeinflusst. Ein Architekturbüro mit 3 Mitarbeitern könnte sich z.B. für 45,03 € pro Monat versichern.

Das bringt Ihnen eine gute Vertrauensschaden­versicherung

Darum lohnt sich die Versicherung

Kommt es zu einem Vertrauensschaden – also einem Schaden aus unerlaubten Handlungen von Betriebsangehörigen oder Vertrauenspersonen des Unternehmens – können daraus hohe finanzielle Schäden, aber auch Rufschäden und weitere Probleme resultieren. Eine Vertrauensschadens­versicherung mit ausreichend hoher Versicherungs­summe hilft, diese Schäden abzufangen.

Vorteile einer Vertrauensschaden­versicherung

  • Die Versicherung zahlt in Fällen wie Betrug, Unterschlagung oder Sabotage u.v.m. und deckt damit ein für viele Unternehmen relevantes Risiko ab.
  • Sie versichert Handlungen sämtlicher Angestellter und auch von Menschen, die nur temporär für das Unternehmen tätig sind.
  • Auch Betrugsschäden durch Dritte sind versichert.
  • Die Vertrauensschaden­versicherung trägt unmittelbare Kosten der Schäden, aber auch z.B. Kosten zur Minderung von Reputationsschäden oder Mehrkosten zur Aufrechterhaltung des Unternehmensbetriebs­.

So gehen Sie beim Abschluss vor

  • Prüfen Sie, in welchen Bereichen Ihres Unternehmens sensible Daten gefährdet sein könnten oder Risiken für andere Vertrauensschäden bestehen.
  • Überprüfen Sie die Sicherheitsvorkehrungen in Ihrem Unternehmen. Für einen günstigen Versicherungs­schutz lohnt es sich, z. B. die Anti-Viren-Programme zu aktualisieren.
  • Ermitteln Sie Ihren Versicherungs­bedarf und vergleichen Sie aktuelle Tarife. Holen Sie sich Unterstützung von unseren Versicherungs­fachleuten, um eine Unter­versicherung zu vermeiden.

Nutzen Sie auch unseren kostenfreien Tarifrechner. Sie finden die Vertrauensschaden­versicherung unter „sonstige Versicherungen“.

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Wer braucht eine Vertrauensschaden­versicherung?

Sinnvoller Schutz für viele Unternehmen

Eine Vertrauensschaden­versicherung ist für alle Unternehmen empfehlenswert, bei denen die unerlaubte Weitergabe von sensiblen Daten zu einem Schaden führen kann. Die Manipulation von Datensätzen ist ebenfalls abgedeckt.

Da auch die Veruntreuung von Firmengeldern abgesichert ist, empfiehlt sich ein Versicherungs­schutz im Grunde für fast jedes Unternehmen, also nicht nur für Steuerberater, Anwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfer, sondern auch Handelsunternehmen und Dienstleister.


Typische Schadensfälle der Vertrauensschaden­versicherung

Situationen, in denen die Vertrauensschaden­versicherung sich als wertvoll erweist, können z.B. wie folgt aussehen:

  • Diebstahl oder Veruntreuung von Firmengeldern
  • Sabotage
  • Unterschlagung
  • Weitergabe von Betriebsgeheimnissen
  • Hackerangriffe
  • Betrug durch Außenstehende

Experten-Tipp:

„Der Versicherungs­schutz gilt für alle Arbeitnehmer, die zum Betrieb gehören, unabhängig davon, ob sie befristet oder unbefristet für das Unternehmen tätig sind. Dazu zählen Angestellte, Aushilfen, Praktikanten und Zeit-Arbeitskräfte sowie für das Unternehmen tätige Personen, die sich nur vorübergehend in den Räumlichkeiten des Unternehmens aufhalten.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Die Leistungen: Was ist versichert?

Diese Kosten trägt die Versicherung

Im Versicherungs­umfang ist in der Regel nicht nur die Übernahme der Kosten für Vermögensschäden enthalten, sondern auch unmittelbare Schäden, die durch Computersabotage oder die unerlaubte Weitergabe von Betriebsgeheimnissen entstanden sind. In der Regel sind im Versicherungs­umfang auch die Übernahme für die Kosten der Rechtsverfolgung  bzw. der Schadensermittlung enthalten.

Darüber hinaus bieten einige Anbieter auch an, die Kosten für die Beauftragung einer PR-Firma zu tragen, wenn Unternehmen Reputationsschäden in Folge eines Vertrauensschaden minimieren müssen. Auch telefonische Betreuung kann zum Service gehören.


Die wichtigsten Leistungen im Überblick

Absicherung von Eigenschäden

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Im Versicherungs­umfang sind Schäden abgedeckt, die dem Unternehmen selbst entstanden sind.

Absicherung von Fremdschäden

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Die Versicherung übernimmt die Kosten für Schäden, die Dritten durch das Unternehmen entstanden sind.

Absicherung aller dem Unternehmen zugehörigen Personen

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Versichert sind alle im Namen des Unternehmens handelnden Personen, dazu gehören Angestellte, Aushilfen, Praktikanten und Zeit-Arbeitskräfte sowie für das Unternehmen tätige Personen, die sich nur vorübergehend in den Räumlichkeiten des Unternehmens aufhalten. Das gilt auch z.B. für Dienstleister wie Rechtsanwälte, Steuerberater oder IT-Experten.

Kostenübernahme für Rechtsverfolgung bzw. Schadenermittlung

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Im Leistungs­umfang der Versicherung ist auch die Kostenübernahme für Rechtsverfolgung bzw. Schadensermittlung bei einer Straftat enthalten.

Kostenübernahme bei Hackerschäden

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Die Versicherung übernimmt die Zahlung der Kosten, die dem Unternehmen durch einen Hackerschaden entstehen. Die Leistungen sind in diesem Bereich vergleichbar mit denen der Cyber­versicherung. Falls Sie bereits eine Cyber­versicherung haben, können Sie unter Umständen durch den Abschluss einer Vertrauensschaden­versicherung ohne diesen Baustein eine Doppel­versicherung vermeiden.

Rückwärtsdeckung

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Ist eine Rückwärtsdeckung im Tarif enthalten, sind auch Schäden versichert, die noch vor Vertragsabschluss verursacht, aber erst danach entdeckt wurden.

Häufige Leistungs­merkmale

  • Schutz bei Unterschlagung, Diebstahl und Sabotage durch MitarbeiterInnen
  • Täuschungsschäden durch außenstehende Dritte
  • Weitergabe von Betriebsgeheimnissen durch außenstehende Dritte
  • Zielgerichtete Hackerschäden durch außenstehende Dritte

Wann zahlt die Vertrauensschaden­versicherung nicht?

Es gibt auch einige Kosten, welche Anbieter der Vertrauensschaden­versicherung in der Regel nicht übernehmen. Dazu gehören z.B. die folgenden:

  • Kosten durch Personenschäden
  • Anderweitig versicherbare Schäden
  • Mittelbare Schäden wie z.B. entgangener Gewinn

Präzise Angaben bei Abschluss wichtig

Bei dem Abschluss einer Vertrauensschaden­versicherung müssen genaue Angaben zum Unternehmen gemacht werden. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben gefährden den Versicherungs­schutz! Im Schadensfall kann es also sein, dass die Versicherung die Kosten nicht übernimmt.

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Kosten einer Vertrauensschaden­versicherung

Wie berechnen Versicherer die Prämie?

Mehrere Faktoren spielen für die Kosten einer Vertrauensschaden­versicherung eine Rolle. Mit welcher Gewichtung diese Faktoren bei der Preiskalkulation berücksichtigt werden, unterscheidet sich von Versicherungs­gesellschaft zu Versicherungs­gesellschaft.


Diese Faktoren beeinflussen in der Regel die Höhe der Versicherungs­prämie:

  • Unternehmenstyp – Ein Unternehmen im Einzelhandel, das vorrangig mit Personaldaten und unternehmerischen Kennzahlen zu tun hat, verursacht im Schadensfall geringere Kosten als eine Unternehmensberatung, die mit vielen sensiblen Daten von zahlreichen Kunden zu tun hat.
  • Unternehmensgröße – Die Anzahl der Mitarbeiter und der beteiligten Vertrauenspersonen ist ein Faktor für die Bestimmung der Wahrscheinlichkeit, mit der ein Schadensfall eintritt.
  • Getroffene Sicherheitsvorkehrungen – Ein Unternehmen mit einem aktuellen Sicherheitssystem (zum Beispiel einer Anti-Viren-Software) zahlt grundsätzlich geringere Prämien als ein Unternehmen mit nur wenigen, womöglich veralteten Sicherheits­maßnahmen.

Sämtliche Faktoren dienen der Versicherung dazu, die größtmögliche Schadenshöhe zu ermitteln. Unter Umständen werden noch weitere Rahmen­bedingungen berücksichtigt.

Außerdem Einfluss auf die Kosten haben der gewählte Leistungs­umfang, die vereinbarte Versicherungs­summe und die vereinbarte Selbstbeteiligung.


Rechenbeispiel

BrancheArchitekt
Versicherungs­summe100.000 €
Anzahl tätiger Personen3
Jährlicher Beitrag540,33 €
Umgerechnet auf monatliche Kosten45,03 €

Tipp: Denken Sie über Kombi-Angebote nach

Die Vertrauensschaden­versicherung gehört in den Bereich der Betriebs­haftpflicht­versicherung. Ermitteln Sie gemeinsam mit Ihrem Versicherungs­fachmann, ob es sinnvoll ist, bereits bestehende Verträge mit der Vertrauensschaden­versicherung zu kombinieren. Kombi-Angebote sind häufig günstiger als Einzel-Versicherungen.

Was kostet eine Vertrauensschaden­versicherung für Ihre Firma?

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Vertrauensschaden­versicherung im Test (2021)

Derzeit gibt es zwar keinen ausgewiesenen Test zur Vertrauensschaden­versicherung, allerdings hat das Testinstitut ServiceValue im September 2020 in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin Focus Money eine umfangreiche Kundenumfrage zur Fairness von Firmen­versicherern durchgeführt.


Für den Test wurden rund 1.475 Kunden von Gewerbe­versicherungen zu 29 Versicherern gefragt. Teilbereiche der Bewertung waren die Fairness der Anbieter in Bezug auf

  • Kundenbindung
  • Kundenberatung
  • Kundenkommunikation
  • Kundenservice
  • Schutz und Vorsorge
  • Preis-Leistungs­verhältnis

Aus diesen Teildimensionen wurde schließlich die Gesamtbewertung der Fairness ermittelt. Überdurchschnittlich gut bewertete Unternehmen erhalten die Bewertung „gut“ und die Unternehmen, deren Bewertung besser als der Mittelwert der „guten“ Unternehmen ist, werden als „sehr gut“ bezeichnet.


Die fairsten Firmen­versicherer 2020

AnbieterBewertung
Allianzsehr gut
Debekasehr gut
Intersehr gut
LVMsehr gut
Provinzialsehr gut
Signal Idunasehr gut
SV Sparkassen­versicherungsehr gut
Württembergischesehr gut
Die Anbieter sind nach alphabetischer Reihenfolge genannt. – Quelle: ServiceValue 2020

Fazit

Die Vertrauensschaden­versicherung deckt ein wichtiges Risiko ab, da es vielfältige Möglichkeiten gibt, wie Mitarbeiter oder Außenstehende einem Unternehmen durch Betrug, Diebstahl, Unterschlagung oder Ähnliches schaden können. Analysieren Sie am besten Ihren Versicherungs­bedarf und führen Sie einen Vergleich infrage kommender Angebote durch, bevor Sie einen Vertrag abschließen. Darüber hinaus ist ein gutes Sicherheitskonzept nur an sich empfehlenswert, sondern erlaubt es Ihnen auch, sich zu attraktiveren Konditionen zu versichern.

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Katharina Tennius
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