Einmalige Einzahlung, monatliche Auszahlung: Die Sofortrente lohnt sich für all jene, die einen größeren Geldbetrag in eine monatliche Privatrente umwandeln möchten – und zwar zu attraktiven Konditionen.

Sie investieren eine größere Summe in die Sofortrente und ab dem Folgemonat beginnt die Auszahlung der monatlichen Rente (Beispielsweise schließen Sie den Versicherungsvertrag am 01. Mai ab und erhalten ab dem 01. Juni die erste Rente). Sie erhöhen so Ihre Altersvorsorge und haben neben der gesetzlichen Rente ein lebenslanges regelmäßiges Einkommen um etwa Fixkosten wie Miete oder Heizung abzudecken (Leistungen der Sofortrente).

Sofortrente

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Die verschiedenen Varianten der Sofortrente

Für eine Sofortrente gegen eine Einmalzahlung gibt es verschiedene Modelle, um den unterschiedlichen Kundenwünschen gerecht zu werden. Um sich optimal abzusichern, sollten Sie die Unterschiede kennen und genau abwiegen, welche Variante für Sie optimal ist.

Die konstante Sofortrente

Die konstante Sofortrente zahlt bis zum Lebensende eine gleichbleibende monatliche Summe. Die Höhe der Rente kann sich allerdings durch Schwankungen bei der Überschussbeteiligung leicht ändern.

Die dynamische Sofortrente

Bei der dynamischen Sofortrente steigt die Rente um einen jährlich festgesetzten Satz. So sind zwar die Anfangszahlungen geringer, aber es wird einem Wertverlust durch Inflation entgegengewirkt. Zum anderen ermöglicht diese Variante einen gleichbleibenden Lebensstandard im Alter. Auf Wunsch kann dieses Prinzip auch umgekehrt werden und die Rentenzahlungen nehmen mit zunehmender Vertragslaufzeit ab.

Die teildynamische Sofortrente

Bei diesem Modell fallen die Anfangszahlungen höher aus als bei der dynamischen Rente, dafür fallen aber die jährlichen Erhöhungen geringer aus.

Die abgekürzte Leibrente

Die abgekürzte Leibrente als besondere Form der Leibrente wird nicht bis an das Lebensende gezahlt, sondern es wird bei Vertragsabschluss eine Laufzeit festgelegt. Bei dieser Form der Rente sind die monatlichen Bezüge im Durchschnitt höher.

Welche Vorteile hat die Sofortrente?

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, alle sind dazu geeignet, die monatlichen Bezüge aufzustocken. Hinzu kommt, dass die verschiedenen Varianten der Sofortrente dem Garantiezins von derzeit 0,9 Prozent unterliegen und deshalb eine hohe Planungssicherheit bieten – egal wie alt Sie werden. Zur Garantierente kommen zusätzlich noch die Überschussbeteiligungen der Versicherungsgesellschaft. Wie hoch diese allerdings ausfallen, hängt von der Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft ab. Versicherer mit hohen Kosten können keine hohen Renten garantieren. Deshalb sollte man die einzelnen Versicherer auch unter diesem Aspekt genau vergleichen.

Tipp: Auf Verwaltungs- und Vertriebskosten achten
Um das Meiste aus Ihrer Einmalzahlung herauszuholen, empfehlen Experten und Verbraucherzeitschriften wie Stiftung Warentest oder Ökotest, die Angebote genau zu vergleichen (Sofortrenten im Test). Fallen bei einem Versicherungsunternehmen hohe Verwaltungs- und Vertriebskosten an, kann noch so gut gewirtschaftet werden – die Rente wird niedrig ausfallen.

 

Auszahlung: Kapitalverzehr und Kapitalerhalt

Bei der Sofortrente gibt es die Möglichkeit, Bankauszahlpläne festzulegen. Dabei kann man auswählen zwischen einer Rentenauszahlung mit Kapitalverzehr und einer Auszahlung mit Kapitalerhalt. Bei der Option Kapitalverzehr verringert sich im Zuge der Auszahlungen das Kapital. Entscheidet man sich für Kapitalerhalt, dann werden nur die Zinsen, die ein Kapital abwirft, ausgezahlt, das Kapital selber bleibt erhalten. Dieser Weg ist aber nur sinnvoll, wenn das Kapital sehr hoch ist, so dass es auch eine entsprechend hohe Verzinsung abwirft.

Niedrige Ertragsanteilsbesteuerung

Die Erträge, die Ihr Geld bei der Versicherung erwirtschaftet, müssen bei Leistung der Rente, also bei Auszahlung, versteuert werden. Jedoch müssen Sie die Erträge nicht zu 100 Prozent versteuern. Der Anteil, den Sie versteuern müssen, hängt von Ihrem Alter bei Beginn der Auszahlung ab.

  • Rentenbeginn mit 55 Jahren, zu versteuernder Anteil: 26 %
  • Rentenbeginn mit 60 Jahren, zu versteuernder Anteil: 22 %
  • Rentenbeginn mit 65 Jahren, zu versteuernder Anteil: 18 %
  • Rentenbeginn mit 70 Jahren, zu versteuernder Anteil: 15 %
  • Rentenbeginn mit 75 Jahren, zu versteuernder Anteil: 11 %
Info: Beispiel: Zu versteuernder Anteil variiert
Wenn Sie also beispielsweise eine Sofortrente von 1.000 Euro ab einem Alter von 60 Jahren nutzen, müssen sie 22 Prozent, also 220 Euro, versteuern. Bei einem angenommenen Steuersatz von 25 Prozent zahlen Sie somit nur 55 Euro Steuern.

Auch Hinterbliebene können abgesichert werden

Da die Sofortrente lebenslang ausgezahlt wird, profitiert man natürlich umso mehr, je älter man wird. Aber mit dem Tod des Rentenbeziehers endet auch die Rentenzahlung und somit eignet sich eine Sofortrente nicht zum Hinterbliebenenschutz. Dennoch bietet die Sofortrente auch Möglichkeiten, die Hinterbliebenen abzusichern:

Beitragsrückgewährung im Todesfall

Sie können zum einen mit dem Versicherer eine Beitragsrückgewährung im Todesfall vereinbaren. Ihren Hinterbliebenen wird der Einmalbetrag abzüglich bereits geleisteter Renten zurückerstattet.

Hinterbliebenenrente

Eine andere Möglichkeit besteht in der Hinterbliebenenrente, bei der Ihr Partner lebenslang abgesichert ist, denn die Rente wird auf Ihren Partner übertragen.

Rentengarantiezeit

Die dritte Variante besteht in einer Rentengarantiezeit. Die Rente wird für diese Zeit garantiert gezahlt, auch wenn Sie sterben sollten. Diese Arten der Hinterbliebenenabsicherung sind jedoch Zusatzleistungen und müssen separat bezahlt werden, was sich meist in einer niedrigeren Rente widerspiegelt.

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