Sofortrente Tarifvergleich, aktuelle Testergebnisse und Ratgeber (2024)

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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer Sofortrente zahlen Sie einen Einmalbeitrag ein und erhalten ab sofort oder zu einem vereinbarten Zeitpunkt eine monatliche Rentenauszahlung – ein Leben lang.
  • Sie erhalten nicht nur die garantierte Rente, sondern profitieren auch von der Überschussbeteiligung des Versicherers.
  • Eine Sofortrente lohnt sich, wenn Sie eine höhere Summe für die Altersvorsorge zur Verfügung haben und voraussichtlich lang leben.
  • Für eine monatliche Rente von z. B. 253 € zahlen Sie 80.000 € einmalig ein. Die Höhe können Sie jedoch im Grunde selbst bestimmen.

Das erwartet Sie hier

Wie eine Sofortrente funktioniert, wann sie sich lohnt und was sie kostet.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist eine Sofortrente
  2. Für wen eignet sie sich?
  3. Wann ist eine Sofortrente nicht sinnvoll?
  4. Kosten (inkl. Rechenbeispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Die richtige Sofortrente finden
  7. Tipps unserer Experten
Fachlich geprüft durch Achim Wehrmann

Was ist eine Sofortrente?

Bei einer Sofortrente erhalten Sie gegen einen hohen Einmalbetrag eine lebenslange monatliche Rente vom Versicherer ausgezahlt. Die Sofortrente ermöglicht zudem, im Todesfall seine Hinterbliebenen abzusichern.

Sie profitieren bei einer Sofortrente von einer garantierten Verzinsung Ihres Kapitals sowie einer Überschussbeteiligung. Diese wird in jedem Jahr vom Versicherer neu festgelegt. Die Höhe der Überschussbeteiligung variiert daher von Versicherer zu Versicherer. Dennoch können Sie von einer Gesamtverzinsung von rund zwei bis drei Prozent im Jahr ausgehen.


Wie funktioniert eine Sofortrente?

Sie zahlen einen hohen Betrag einmalig in die Versicherung ein und erhalten dafür eine lebenslange monatliche Rente vom Versicherer ausgezahlt. Bei Vertragsabschluss steht die Höhe der monatlichen Rente fest: Sie hängt von verschiedenen Faktoren, vom Auszahlungsbeginn und der Auszahlungsart ab.

Die Sofortrente bietet durchaus Steuervorteile, da nur der Ertragsteil der monatlichen Rente versteuert werden muss. Dieser ist viel niedriger als etwa die Abgeltungssteuer bei einer Kapitalanlage.

Wonach richtet sich die monatliche Rente?

Wie hoch die monatliche Rente letztlich ausfällt, ist unter anderem von folgenden Faktoren abhängig:

  • Dem Einmalbeitrag
  • Der Art der Sofortrente (konstant oder dynamisch)
  • Ob eine Zusatzleistung gewählt wird (Hinterbliebenenrente, Rentengarantiezeit, Beitragsrückgewähr)
  • Dem Alter bei Rentenbeginn
  • Den erwirtschafteten Überschüssen der Gesellschaft
  • Verwaltungs- und Vertriebskosten der Gesellschaft
  • Ob Sie einen Kapitalverzehr oder -erhalt gewählt haben: Entweder Ihr Kapital verringert sich durch die Auszahlung oder Ihnen werden nur die Zinsen ausgezahlt, die Ihr Kapital abwirft. Das Kapital selbst bleibt erhalten.

So wird die Sofortrente ausgezahlt

Sie entscheiden, ob die lebenslange Rentenzahlung sofort oder zu einem festgelegten späteren Zeitpunkt starten soll. So unterscheiden sich beide:

Icon 24 Stunden

Sofortbeginnende Rente

  • Einzahlung eines Einmalbetrags
  • Auszahlung in der Regel einen Monat nach Versicherungsbeginn möglich

  • Lebenslange, monatliche Rentenzahlungen
  • Erwirtschaftete Überschüsse der Versicherungsgesellschaft sowie die Garantieverzinsung Ihres Kapitals inklusive
Icon Kalender

Aufgeschobene Rente

  • Einzahlung eines Einmalbetrags
  • Auszahlung ab vereinbarten Startzeitpunkt
  • Lebenslange, monatliche Rentenzahlungen
  • Erwirtschaftete Überschüsse der Versicherungsgesellschaft sowie die Garantieverzinsung Ihres Kapitals inklusive

Arten der Auszahlung der Sofortrente

Konstante Sofortrente

Der Versicherer zahlt bis zum Lebensende eine gleichbleibende monatliche Summe. Die Höhe der Rente kann sich allerdings durch Schwankungen bei der Überschussbeteiligung leicht ändern.

Dynamische Sofortrente

Bei ihr steigt die Rente um einen jährlich festgesetzten Satz. So sind zwar die Anfangszahlungen geringer, jedoch kommt es so nicht zu einem Wertverlust durch Inflation. Zudem ermöglicht diese Variante einen gleichbleibenden Lebensstandard im Alter. Auf Wunsch kann dieses Prinzip auch umgekehrt verwendet werden, sodass die Rentenzahlungen mit zunehmender Vertragslaufzeit abnehmen.

Teildynamische Sofortrente

Bei diesem Modell fallen die Anfangszahlungen höher aus als bei der dynamischen Rente, dafür fallen die jährlichen Erhöhungen geringer aus.

Abgekürzte Leibrente

Diese besondere Form der Leibrente wird nicht bis an das Lebensende gezahlt, sondern bis zum Ablauf einer vertraglich festgelegten Laufzeit. Bei dieser Form der Rente sind die monatlichen Bezüge im Durchschnitt höher.

Für wen eignet sich eine Sofortrente?

Icon Hand mit Euromünze

Personen mit zu wenig Einkommen

Die Sofortrente sichert gegen das finanzielle Risiko ab, nach dem Beginn der Rente ein zu geringes oder überhaupt kein Einkommen zu beziehen. Dies kann zum Beispiel für Personen wichtig sein, die nicht mit regelmäßigen Zahlungseingängen durch die staatliche Rentenkasse, einer betrieblichen Altersvorsorge oder auch Einnahmen aus vermieteten Immobilien rechnen können. Die Zahlungen aus der gesetzlichen Renten­versicherung reichen häufig auch nicht mehr aus, um den Lebensstandard zu halten.


Größerer Geldbetrag vorhanden

Eine Sofortrente ergibt Sinn, wenn ein größerer Geldbetrag zur Verfügung steht, der für die Altersvorsorge genutzt werden soll, etwa durch:

Icon Geldsack

Icon grauhaarige Frau

Ältere Personen

Besonders für Menschen, die das Rentenalter erreicht haben oder kurz davor stehen, eignet sich die Sofortrente. Denn sie ist eine gute Option, die Rente zu erhöhen und sich somit finanziell ein Leben lang abzusichern. Die Sofortrente ist eine Art der Altersvorsorge, die auch noch im hohen Alter abgeschlossen werden kann.


Gesunde Personen mit hoher Lebenserwartung

Wer die Aussicht hat, besonders alt zu werden, profitiert am meisten von der Sofortrente. Unabhängig von der eingezahlten Summe zahlt der Versicherer die monatliche Rente ein Leben lang aus. Damit ergibt sich früher oder später eine positive Rendite – im besten Fall bekommen Sie im sehr hohen Alter am Ende mehr, als man gezahlt hat.

Icon Stethoskop

Ein Beispiel: Ein 65-jähriger Versicherungsnehmer zahlt zu Rentenbeginn 100.000 Euro ein. Er müsste theoretisch 90 Jahre alt werden, um eine positive Rendite einzufahren. Bei einer guten Gesellschaft erhält er eine Sofortrente in Höhe von mindestens 338 Euro im Monat. Damit dauert es im schlechtesten Fall selbst bei diesem Anbieter rund 24 Jahre, bis die Rente den ursprünglich eingezahlten Betrag übersteigt.

Die Vorteile einer Sofortrente

  • Garantiert lebenslang:
    Sie erhalten jeden Monat eine Rentenauszahlung – ein Leben lang.
  • Planungssicherheit:
    Sie müssen sich keine Gedanken machen, wie Sie mit beispielsweise 100.000 Euro auf dem Konto am besten bis ans Ende auskommen.
  • Flexibel:
    Sie können jederzeit auf Ihr Kapital zugreifen und sich einen Teil auszahlen lassen.
  • Steuersparend:
    Die Abgeltungssteuer entfällt. Ihre Rentenauszahlungen werden lediglich mit dem niedrigeren Ertragsanteil versteuert.
  • Absicherung von Hinterbliebenen:
    Nach dem Tod des Rentenbeziehers wird die Rentensumme an die Angehörigen bis zu einer bestimmten Dauer weiter ausgezahlt.

Wann ist eine Sofortrente nicht sinnvoll und welche Alternativen gibt es?

Wann eine Sofortrente wenig Sinn ergibt

  • Kein hohes Eigenkapital:
    Eine Sofortrente lohnt sich am meisten, wenn Sie einen hohen Betrag einzahlen. Aber auch mit kleineren Beträgen können Sie für Ihr Alter vorsorgen, dann ist eine Sofortrente mitunter aber nicht die beste Wahl.
  • Keine hohe Lebenserwartung:
    Sofortrenten rechnen sich in der Regel erst, wenn Sie sehr alt werden. Möglicherweise können Sie bei einer anderen Form der privaten Altersvorsorge mehr profitieren.
  • Wunsch, flexibel über Geld zu verfügen:
    Beachten Sie, dass eine Sofortrente nicht mehr kündbar ist. Zwar ermöglichen einige Versicherer, dass Sie im Notfall Geld vorzeitig entnehmen können. Solche Zusatzoptionen sind aber in der Regel mit höheren Kosten oder auch niedrigeren Rentenzahlungen verbunden.
  • Wunsch, Kapital zu vererben:
    Im Todesfall kommt das restliche Geld der Sofortrente den anderen Versicherten zugute. Manche Versicherer bieten jedoch an, dass Hinterbliebene von der Sofortrente finanziell profitieren. Diese Zusatzleistung kostet in der Regel aber extra.
  • Risikofreude und Eigeninitiative:
    Eine Sofortrente bietet Sicherheit und Sie müssen sich nicht weiter kümmern. Wenn für Sie jedoch Einkommensschwankungen verkraftbar sind und Sie sich mit Geldanlagen beschäftigen möchten, dann könnte Ihnen etwa eine Investition in ETFs höhere Rendite bringen.

Diese Alternativen haben Sie

Einmalzahlungen

Die Sofortrente ist nicht die einzige Möglichkeit, bei der Sie mit einer Einmalzahlung Ihrer Rente aufbessern. Sind Sie über 50 Jahre alt, können Sie mit einer Sonderzahlung Ihre gesetzliche Rente aufstocken.

Auch als Selbständige können Sie durch zusätzliche Beiträge Ihre gesetzliche Rente erhöhen oder überhaupt die Voraussetzung dafür schaffen, zum Beispiel die sogenannte Wartezeit erfüllen. Schließlich erhöhen Sie bei einigen Tarifen der Riester-Rente, Rürup-Rente oder betrieblichen Altersvorsorge die spätere Auszahlung durch eine größere einmalige Einzahlung. Wir empfehlen Ihnen jedoch gut zu prüfen, ob sich Einmalzahlungen für Sie wirklich rechnen.

Weitere Infos zur Einmalzahlung in der Altersvorsorge

Der Bankauszahlplan

Bei einem Bankauszahlplan zahlt Ihnen Ihre Bank jeden Monat von Ihrem Kapital einen vereinbarten Betrag aus.

Vorteile
Sie haben Sicherheit über die Höhe der Auszahlung und müssen sich nicht weiter kümmern.

Nachteile
Sie müssen der Bank Ihr Geld für einen längeren Zeitraum zur Verfügung stellen und können nicht flexibel darauf zugreifen. Durch die längere Laufzeit erhalten Sie bessere Zinsen. Diese liegen aktuell aber meist unter der Inflationsrate, sodass Ihr Geld an Wert verliert. Außerdem kann es sein, dass die monatlichen Auszahlungen nicht bis ans Lebensende reichen.

Der ETF-Sparplan

Sie können einen ETF-Sparplan als private Altersvorsorge nutzen. Da er sich besonders bei einem langfristigen Investment lohnt, sollten Sie spätestens 10 Jahre vor Beginn Ihrer Rente damit beginnen.

Vorteile
Ein ETF-Sparplan bietet vor allem gute, relativ sichere Renditechancen und finanzielle Flexibilität.

Nachteile
In einen ETF-Sparplan sollten Sie regelmäßig Zeit investieren, um ihn zu pflegen. Unsichere Kursentwicklungen, persönliche Fehleinschätzungen und Planungsfehler können sich dabei negativ auf Ihre Altersvorsorge mit ETFs auswirken. Mitunter reicht das Geld auch nicht ein Leben lang.

Was kostet eine Sofortrente?

Die Kosten einer Sofortrente bestimmen Sie prinzipiell selbst. Zur Berechnung der Sofortrente geben Sie entweder die gewünschte Höhe der Monatsrente an, oder aber den Betrag, welchen Sie für die Einmalzahlung nutzen möchten. Generell gilt: Je älter Sie bei Renteneintritt sind, desto höher fällt die Monatsrente aus und desto niedriger ist der zu zahlende Einmalbetrag.

Wie viel müssen Sie in die Sofortrente einzahlen?

Rechenbeispiel für 61-Jährigen:

EinmalbetragVoraussichtliche Monatsrente*Garantierte Monatsrente
200.000 €632 €528 €
110.000 €348 €290 €
80.000 €253 €211 €
* Die voraussichtliche Monatsrente ist abhängig von der Überschussbeteiligung der jeweiligen Versicherung. Da sich diese jährlich ändert und zudem je nach Anbieter unterschiedlich ist, dient diese nur als Orientierung. Die garantierte Monatsrente dagegen richtet sich nach dem Garantiezins – dieser ist fest.

Kostenfreier Tarifvergleich zur Sofortrente

Die Testsieger 2024 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Sofortrente im Test

Icon Stern

Aktuell liegen mehrere unabhängige Untersuchungen zur Sofortrente vor: Zum Beispiel verglich Stiftung Warentest 2022 zwanzig Angebote und stellte dabei signifikante Unterschiede fest. Der Vergleich zeigt, welcher Versicherer die höchsten Renten zahlt oder auch wieviel Kunden vom Anlageerfolg profitieren.

Alle Sofortrenten­versicherer im Test (2024)

So wählen Sie die richtige Sofortrente aus

Die verschiedenen Tarife der Sofortrente unterscheiden sich in der Regel in vier Punkten:

  1. Die Höhe der garantierten Auszahlung
  2. Die Form der Gewinnbeteiligung
  3. Die Absicherung der Angehörigen
  4. Die vorzeitige Kapitalentnahme
Icon Wegweiser

Ermitteln Sie, welche Leistungsmerkmale für Sie wichtig sind und finden Sie das passende Angebot. Ein Vergleich von Sofortrente-Tarifen ist wichtig, da zum Beispiel bei Tarif A die Vereinbarung einer vorzeitigen Kapitalentnahme kostenintensiver ausfallen kann als bei Tarif B. Wer diese Option nun aber nicht benötigt, ist womöglich trotzdem bei Tarif A besser aufgehoben. Die Tarif-Optionen können einen deutlichen Preisunterschied ausmachen.


Leistungsmerkmale

Icon Bezahlen Geldschein

Auszahlungshöhe

Wie hoch die monatliche Rente tatsächlich ausfällt, hängt neben der eingezahlten Summe und dem Alter des Rentenbeziehers vom Rentenfaktor ab. Dieser unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter.

Icon Graph

Gewinnbeteiligung

Je besser das Unternehmen wirtschaftet, desto größer fällt der Unternehmensgewinn aus – und desto höher die Gewinnbeteiligung. Die Versicherungs­unternehmen berechnen am Jahresende, wie hoch die Gewinne in den jeweiligen Bereichen des Unternehmens waren, also auch für den Bereich “Sofortrente”. Die Gewinnbeteiligungen werden jährlich an die Rentenbezieher ausgezahlt.

Icon Familie

Absicherung der Angehörigen

Die Sofortrente wird bis zum Lebensende ausgezahlt. Wer darüber hinaus die Angehörigen absichern möchte, kann dies bei einigen Tarifen extra vereinbaren. Dies geschieht anhand einer Garantiezeit: Liegt diese Garantiezeit zum Beispiel bei 10 Jahren, wird die Sofortrente in diesem Zeitraum in jedem Fall ausgezahlt – im Todesfall also an die Erben des Rentenbeziehers.

Icon Kalender

Vorzeitige Kapitalentnahme

Bei einigen Anbietern besteht die Möglichkeit, eine vorzeitige Kapitalentnahme zu vereinbaren. Damit bekommt man einen Teil des eingezahlten Guthabens ausgezahlt. Dies ist in der Regel innerhalb einer vereinbarten Rentengarantiezeit möglich. Häufig gibt es hier keine Rückzahlungsverpflichtung, sodass frei über den Betrag verfügt werden kann.

Welche Fehler Sie auf keinen Fall bei Abschluss einer Sofortrente begehen sollten

lesen
  • Nur auf hohe Rentenzusage achten: Bei einer Sofortrente ist die Höhe der, vom Versicherer garantierten Rente wichtig. Allerdings werden Sie auch an den Überschüssen beteiligt, die die Versicherung mit den Kundenguthaben erwirtschaftet. Deshalb sollten Sie nicht nur auf die Rentenzusage schauen, sondern auch den Anlageerfolg im Blick haben.  
  • Angebote nicht vergleichen: Vergleichen Sie vor allem die Verwaltungs- und Vertriebskosten. Sind diese bei einem Versicherer hoch, wirkt sich dies meist negativ auf die Sofortrente aus.
  • Kurze Lebenserwartung haben: Eine Sofortrente lohnt sich am meisten, wenn Sie sehr alt werden. Sollte Ihre Lebenserwartung nicht so hoch sein, sind möglicherweise andere Formen der privaten Altersvorsorge für Sie sinnvoller.
  • Keine Beratung nutzen: Das Grundprinzip einer Sofortrente ist, einen hohen Betrag einmalig einzuzahlen. Sie können zwar unter bestimmten Umständen Geld wieder entnehmen, eine Kündigung ist aber in der Regel nicht möglich. Gehen Sie also auf Nummer sicher, bevor Sie eine Sofortrente abschließen. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten – kostenlos und unverbindlich. Ansonsten könnte es im schlimmsten Fall sein, dass Sie viel Geld investieren, aber nicht die Absicherung erhalten, die Sie wünschen.

Lassen Sie sich professionell beraten

Kontaktieren Sie gerne unsere Experten für private Renten und Altersvorsorge, um gemeinsam die verschiedenen Tarife der Sofortrente zu vergleichen und das beste Produkt für Ihre Situation zu finden. Nutzen Sie auch unser kostenfreies Formular, um direkt einen unverbindlichen Tarifvergleich anzufordern.

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Wichtige Tipps unserer Experten für Sie

Experten-Tipp 1:
Angebote vergleichen

„Um das Maximum aus Ihrer Einmalzahlung herauszuholen, sollten Sie die Angebote genau vergleichen. Fallen bei einem Versicherungs­unternehmen hohe Verwaltungs- und Vertriebskosten an, kann noch so gut gewirtschaftet werden – die Rente wird niedrig ausfallen.“

Foto von Achim Wehrmann
Berater

Experten-Tipp 2:
Keine Kündigung möglich

„Beachten Sie vor dem Abschluss einer Sofortrente, dass Sie diese in der Regel nicht mehr kündigen können. Wenn Sie also wider Erwarten Geld benötigen, werden Sie den eingezahlten Einmalbetrag aus der Sofortrente nicht zurückerhalten. Seien Sie sich daher sicher, dass Sie den zu zahlenden Einmalbeitrag in absehbarer Zeit nicht benötigen.“

Foto von Achim Wehrmann
Berater

Experten-Tipp 3:
Kapitalerhalt bei hohem Kapital

„Bei der Sofortrente haben Sie bei der Auszahlung zwei Möglichkeiten: eine Rentenauszahlung mit Kapitalverzehr und eine mit Kapitalerhalt. Bei der Option Kapitalverzehr verringert sich im Zuge der Auszahlungen das Kapital. Entscheiden Sie sich für Kapitalerhalt, dann werden nur die Zinsen, die Ihr Kapital abwirft, ausgezahlt, das Kapital selbst bleibt erhalten. Dieser Weg ist aber nur sinnvoll, wenn das Kapital sehr hoch ist und eine entsprechend hohe Verzinsung abwirft.“

Foto von Achim Wehrmann
Berater

Experten-Tipp 4:
Absicherung der Hinterbliebenen

„Sie möchten mit der Sofortrente auch Ihre Hinterbliebenen absichern? Dann haben Sie drei Möglichkeiten: Erstens zahlt der Versicherer im Todesfall den Einmalbeitrag abzüglich der bereits geleisteten Renten und Überschüsse an die Hinterbliebenen aus. Das nennt sich Beitragsrückgewähr. Zweitens kann die Sofortrente im Todesfall auf eine andere Person quasi übertragen werden (Hinterbliebenenrente). Die dritte Variante besteht in einer Rentengarantiezeit. Die Rente wird für diese Zeit garantiert gezahlt, auch wenn die versicherte Person sterben sollte. Dann wird die Rente inklusive aller Erhöhungen durch Erträge an den vertraglich festgelegten Bezugsberechtigten ausgezahlt.“

Foto von Achim Wehrmann
Berater

Die häufigsten Fragen zur Sofortrente

Wie funktioniert die Sofortrente?

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Eine Sofortrente ist eine Form der privaten Altersvorsorge, die die gesetzliche Rente aufstocken soll. Bei Beginn zahlen Sie eine größere Summe als Einmalbeitrag ein. Im Gegenzug erhalten Sie eine lebenslange Rente. Die Höhe hängt vom eingezahlten Beitrag und von der errechneten Lebenserwartung ab. Zusätzlich können Sie von Überschüssen profitieren. Die Zahlungen gehen oft einen Monat nach Versicherungsbeginn los, darum der Name Sofortrente. Es besteht aber mit einer aufgeschobenen Sofortrente auch die Möglichkeit, dass die Auszahlung erst später beginnt.

Wie lange wird die Sofortrente gezahlt?

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Die Sofortrente wird Ihnen lebenslang ausgezahlt. Diese Einnahmequelle kann also nicht versiegen. Der Versicherer trägt somit das Risiko dafür, wenn Versicherte lange leben.

Für wen lohnt sich eine Sofortrente?

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Eine Sofortrente lohnt sich für Personen, die einen großen Geldbetrag zur Verfügung haben, beispielsweise aus der Auszahlung einer Lebens­versicherung, einer Erbschaft oder eines Hausverkaufs. Besonders lohnt sich die Sofortrente für Menschen, die besonders lange leben.

Kann der Partner mit in die Sofortrente eingeschlossen werden?

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Ja, bei der Sofortrente kann eine Partnerrente vereinbart werden. Wenn der Versicherte dann während der Rentengarantiezeit verstirbt, wird die Zahlung an den Partner weiter geleistet.

Gibt es Alternativen zur Sofortrente?

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Neben der Sofortrente gibt es weitere Möglichkeiten, um sich mit einem Einmalbetrag abzusichern, wie die Einmalzahlungen in die gesetzliche Renten­versicherung oder die Riester- oder Rürup-Rente. Die lebenslange Auszahlung erfolgt hier ebenso wie bei der Sofortrente.

Wie wird mein Kapital bei einer Sofortrente eigentlich angelegt?

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Wie das Kapital bei einer Sofortrente angelegt wird, unterscheidet sich von Produkt zu Produkt: Bei kapitalgedeckten Sofortrenten wird das Geld zum Beispiel im sogenannten Deckungsstock des Versicherers angelegt. Bei einer fondsgebundenen Sofortrente wird das Geld gemäß dem Chance-Risiko-Prinzip an den Kapitalmärkten investiert. Mischformen sind ebenfalls möglich.

Was ist eine Überschussbeteiligung?

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Bei der Sofortrente erhalten Sie nicht nur die zuvor berechnete garantierte Mindestrente, sondern auch sogenannte Überschüsse, die der Versicherer mit dem eingezahlten Kapital erwirtschaften kann. Letztere unterscheiden sich je nach Versicherer und ändern sich zudem jedes Jahr. Deshalb wird bei der Prognose der Rentenhöhe auch zwischen „voraussichtlicher“ und „garantierter“ Rente unterschieden – der Garantiezins ist festgelegt, die Überschussbeteiligung variiert.

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Katharina Burnus
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