Eine Cyber-Versicherung schützt Unternehmen vor Angriffen aus dem Internet. Da die Branche noch recht neu ist, gibt es keine einheitliche Bezeichnung für die Versicherung. Die Versicherung ist für Unternehmen nicht verpflichtend, heutzutage jedoch für nahezu jede Branche zu empfehlen, denn die Raten für Cyber-Kriminalität steigen immer weiter an.

Schäden durch Cyber-Kriminaltität sollten nicht unterschätzt werden

Der Sicherheits-Anbieter Kaspersky-Lab warnte kürzlich, dass einem Unternehmen schnell Schäden in fünf- oder sechsstelligen Bereichen entstehen können, wenn sie nicht ausreichend abgesichert sind. So entsteht einem mittelständischen Unternehmen laut den Experten im Schnitt ein Schaden in Höhe von 38.000 US Dollar. Bei großen Unternehmen sind auch die Schäden größer, hier betragen die Schadenbeträge im Durchschnitt 550.000 Dollar. Das Allianz „Risk Barometer 2015“ hat Cyber-Kriminalität auf Platz 5 der größten globalen Geschäftsrisiken gewählt. Der Versicherer kann einen starken Anstieg in diesem Bereich verzeichnen, trotzdem wird in diesem Bereich noch zu wenig von den Unternehmen vorgesorgt, weil die Sensitivität für das Problem noch nicht gegeben ist.

Was muss bei dem Abschluss einer Cyber-Versicherung beachtet werden?

Die Cyber-Versicherung überprüft vor dem Abschluss, ob der Kunde in allen Unternehmensbereichen so umfassend wie möglich vor einem möglichen Schaden geschützt ist. Dazu zählen beispielsweise das Ergreifen bestimmter Sicherheitsmaßnahmen wie Mitarbeiterschulungen, das Erstellen von Security-Konzepten, die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben und das Erstellen eines Notfall-Plans. Experten der Cyber-Versicherung führen vor dem Abschluss in der Regel einen Schwachstellen-Check durch, der eventuelle Angriffe erleichtern könnte. Die Versicherung führt zudem mit dem Kunden eine Befragung zur Risikoerfassung durch, bei der der Antragsteller detaillierte Angaben zum Unternehmen machen muss.

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Kostenfreier Tarif-Vergleich zur Cyberversicherung

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Korrekte Angaben bei der Antragstellung

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, korrekte Angaben zu machen, damit im Leistungsfall die Zahlung durch die Versicherung nicht gefährdet wird. Hierbei ist es sinnvoll, sich von einem Experten ausführlich zu dem Thema beraten zu lassen. Unsere erfahrenen Versicherungsmakler helfen Ihnen gerne dabei, die passende Versicherung zu finden und alle benötigten Informationen korrekt weiterzugeben.
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Tipp: Verschiedene Arten der Cyber-Versicherung

Eine Cyber-Versicherung schützt das Unternehmen auf zwei verschiedene Arten. Zum einen deckt die Cyber-Eigenschadenversicherung Kosten für das eigene Unternehmen, beispielsweise, wenn Daten durch einen Hackerangriff zerstört wurden. Auf der anderen Seite werden durch die Cyber-Haftpflichtversicherung auch die Ansprüche Dritter (Fremdschaden) und Schadenersatzansprüche geregelt.

Die Cyber-Versicherung kurz erklärt (Video von Hiscox)

Wann ist eine Cyber-Versicherung sinnvoll?

Eine Cyber-Versicherung sollte bei mittelständigen und großen Unternehmen immer vorhanden sein. Denn heutzutage werden alle wichtigen Informationen in IT-Systemen gespeichert, selbst wenn das Unternehmen nicht direkt im Internet agiert. Doch auch bei kleinen Unternehmen lohnt sich eine Cyber-Versicherung, denn hier können die Auswirkungen eines Schadens durch einen Angriff aus dem Internet das gesamte Unternehmen vor das Aus stellen.

Beachten Sie auch den Beitrag zur Cyberversicherung für Unternehmen und zu Cyberversicherung für Privatpersonen.

Info: Einige Anbieter von Cyber-Versicherungen

Da die Cyber-Versicherung noch recht jung ist, gibt es erst einige wenige Anbieter auf dem Markt. Dazu zählen unter anderem

  • Hiscox
  • AXA
  • HDI Gerling
  • Württembergische
  • Zurich
  • Allianz Global Corporate & Speciality

Welche Leistungen bietet eine Cyber-Versicherung?

Eine Cyber-Versicherung kommt nicht nur für Vermögensschäden auf, die Dritten durch das Unternehmen entstanden sind, sondern auch für Schäden die dem Unternehmen selbst entstehen. Die Versicherung greift also in der Regel auch bei einem sogenannten Eigenschaden. Weitere Leistungen einer Cyber-Versicherung sind unter anderem

  • Wiederherstellungen und Reparaturen von IT-Systemen
  • Beauftragung externer Computer-Forensiker
  • Beauftragung spezialisierter Anwälte
  • Professionelles Krisenmanagement
  • Kreditschutz- und Kreditüberwachungssysteme
  • Strafrechtliche Verteidigung
  • Notwendige Mehrkosten zur Fortführung des Unternehmens

Einige Leistungen der Cyber-Versicherung von AXA

Die Cyber-Versicherung der AXA übernimmt im Leistungsfall unter anderem die folgenden Leistungen:

  • Ausgleich von Haftpflichtschäden (weltweit)
  • Erstattung von Ertragsausfällen
  • Datenwiederherstellung
  • Krisen- und Reputationsmanagement
  • Aufkommen für Sachverständigenkosten/Forensik
  • Deckung von Informationskosten als Folge von Datenschutzverletzungen