Cyber-Versicherung

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Wieviel kostet die ideale Cyber-Versicherung, auf welche Leistungen müssen Unternehmen achten und für wen ist eine Cyber-Versicherung wirklich sinnvoll.

Inhalt dieser Seite
  1. Wie sieht die ideale Absicherung aus?
  2. Ist eine Cyber Versicherung sinnvoll?
  3. Das leistet eine Cyber Versicherung
  4. Kosten und Preise
  5. Wichtige Voraussetzungen
  6. Cyber Versicherung für Privatpersonen
  7. Aktuelle Testergebnisse
  8. Individueller Vergleich zur Cyber Versicherung
  9. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Cyber-Versicherung schützt vor den finanziellen Folgen von Angriffen aus dem Internet. Besonders Unternehmen, die sowohl wichtige Firmendaten als auch sensible Kundendaten digital verwalten, sollten sich absichern.
  • Die Versicherung leistet, wenn z.B. der Firmenserver durch einen Virus beschädigt wird oder Daten durch einen Hacker-Angriff gestohlen werden. Auch wenn Mitarbeiter die Firma oder Dritte finanziell schädigen, ist dies mitversichert.
  • Bei uns bekommen Sie eine gute Cyber-Versicherung für Ihr Unternehmen bereits ab 19,91 € im Monat.
  • Auch Privatpersonen können sich gegen Cyber-Mobbing, Datenklau oder Identitätsdiebstahl absichern.

Wie sieht die ideale Cyber-Versicherung aus?

Die richtigen Leistungsbausteine wählen

Eine Cyber-Versicherung schützt Unternehmen vor den finanziellen Folgen von Cyber-Attacken. Damit eine Versicherung auch im Ernstfall unkompliziert leistet, ist es wichtig, von Beginn an den richtigen Tarif abzuschließen. Je nach Art und Aufbau des Unternehmens spielen verschiedene Leistungsbausteine eine wichtige Rolle. Haben Sie etwa mit sensiblen Kundendaten zu tun, die auf Ihrem Firmenserver gespeichert sind, dann müssen Sie bei einem Datenklau mit Schadensersatzansprüchen der Kunden rechnen. Wird Ihr Netzwerk mit einem Virus befallen, muss das komplette System wiederhergestellt werden. Können Sie zudem Ihre gewerbliche Tätigkeit aufgrund von Cyber-Angriffen nicht fortsetzen, sollte die Versicherung auch für die Kosten des Betriebsausfalles aufkommen. Achten Sie also auf Ihren Versicherungsbedarf und wählen Sie die Leistungsbausteine entsprechend aus.

Die Top-Vorteile unserer Cyber-Versicherung

Wir bieten Ihnen und Ihrem Unternehmen die Cyber-Versicherung exklusiv mit unserem Partner, der mailo AG an. Dabei genießen Sie unter anderem die folgenden Vorteile:

  • Übernahme von Vermögensschäden bei Cyber-Attacken (Eigenschäden und Drittschäden)
  • Kostenübernahme für IT-Experten und -Forensiker sowie Krisenmanagement und PR
  • Sofortige telefonische Unterstützung im Schadensfall
  • Erpressung, Betriebsausfall sowie E-Payment optional versicherbar
  • Versicherungsschutz auch im Homeoffice
  • Einfacher und unkomplizierter Online-Abschluss

Optimaler Cyber-Schutz bereits ab 19,91 Euro im Monat

Die richtige Cyber-Versicherung leistet viel – doch muss nicht viel kosten. Je nach der Größe Ihres Unternehmens, Ihres Jahresumsatzes und welche Zusatzleistungen Sie wünschen, können Sie Ihr Unternehmen bereits ab 19,91 Euro im Monat versichern. Dies entspricht der Basis-Absicherung mit grundlegenden Leistungen der Cyber-Versicherung. Auf das Jahr hochgerechnet sind dies ca. 239 Euro, die Sie in die Cyber-Sicherheit Ihrer Firma investieren.

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In Kooperation mit der mailo AG

Ist eine Cyber-Versicherung überhaupt sinnvoll?

Cyber-Versicherung lohnt sich für jedes Unternehmen

Nahezu jedes kleine, mittelständische und große Unternehmen nutzt digitale Technologien. Wichtige Firmendaten sowie sensible Kundendaten werden nicht mehr in Aktenordnern im Büroschrank gelagert, sondern mittels Software oder IT-System auf Computern gespeichert. Dies macht es Hackern leicht, einer Firma wirklich zu schaden. Ein Angriff aus dem Internet oder ein flüchtiger Fehler eines Mitarbeiters kann bereits reichen, die Existenz des Unternehmens zu gefährden. Im Falle eines Hacker-Angriffs muss schnell und richtig gehandelt werden. Eine Cyber-Versicherung übernimmt nicht nur die finanziellen Schäden, die entstehen, sondern kümmert sich auch um ein effektives Krisenmanagement.

Diesen Cyber-Risiken sind Unternehmen ausgesetzt

  • Spam-Mails und Phishing
  • Diebstahl von finanziellen Daten, sensiblen Kundendaten, Unternehmensdaten
  • Cyber-Erpressung
  • Cyber-Attacken durch Ransomware, DoS- oder DDoS-Angriffe
  • Cryptojacking
  • Cyber- bzw. Wirtschaftsspionage und Sabotage

Mehr zum Thema, welche Ausmaße Cybercrime haben kann, gibt es beim Bundeskriminalamt.

Wer ist von Cyberkriminalität besonders betroffen?

Von Cybercrime sind keineswegs nur große Unternehmen mit viel Umsatz betroffen. Im Gegenteil: Auch für kleine und mittelständische Unternehmen ist das Risiko der Cyberkriminalität enorm hoch. Dies liegt oft daran, dass es an spezifischem Personal und am Budget fehlt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Die Schadenssumme ist bei großen Unternehmen zwar höher, jedoch steht für Freiberufler und Kleinstunternehmen oft die gesamte Existenz auf dem Spiel.

Wer sollte sich also mit einer Cyber-Versicherung absichern?

  • Große Konzerne
  • Mittelständische Unternehmen
  • Kleinstunternehmen
  • Freiberufler und Selbständige

Schadensbeispiele: In diesen Fällen springt die Cyber-Versicherung ein

E‑Mail Anhang mit verstecktem Trojaner

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Ein Mitarbeiter einer großen Anwaltskanzlei öffnet nichtsahnend den Anhang einer E‑Mail. Damit wird ein verschlüsselter Trojaner aktiviert, der die gesamten Daten des Firmenservers beschädigt. Es muss nicht nur eine IT-Forensik beauftragt werden, die den Trojaner entfernt, sondern auch für eine neue Sicherheitssoftware gesorgt werden.

Download-Datei mit Virus

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Ein Ratgeber-Portal stellt Kurzinformationen zu diversen Themen für ihre Besucher auf der Website bereit – ausführliche Informationen bieten Info-Broschüren als kostenloser PDF-Download. Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen seitens des Unternehmens gelangt eine infizierte Datei auf die Website und steht als Download zur Verfügung. Die Systeme mehrerer Leser werden beschädigt.

Hacker-Angriff endet in Erpressung

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Ein Hacker verschafft sich Zugang zum IT-System einer Anwaltskanzlei und sichert sich empfindliche Personendaten und -informationen von Mandanten. Er droht mit der Veröffentlichung der Daten und fordert eine hohe Geldsumme.

Datenklau von Kundeninformationen und Betriebsausfall

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Das IT- und Buchungssystem eines großen Hotels wird Opfer eines Cyber-Angriffes: Alle Kundendaten wurden gestohlen und vom Firmenserver gelöscht. Zusätzlich wurde das Buchungssystem beschädigt, wodurch kommende Hotelbuchungen nicht nachvollzogen werden können. Das Hotel kann somit dem normalen Tagesgeschäft nicht nachgehen.

Unternehmen sichern sich nicht genug gegen Cyber-Gefahren ab

Im Schnitt kosten deutschen Unternehmen Schäden durch Cyber-Angriffe 72.000 Euro – 41 Prozent der Unternehmen wurden 2020 Opfer eines Cyber-Angriffs. Doch gerade einmal 9 Prozent sichern sich gegen das Risiko von Cyberkriminalität ab. Dies ergab eine Umfrage, die wir 2020 durchgeführt haben. Alle Ergebnisse der Umfrage sowie weitere hilfreiche Tipps und Hinweise zur Cyber-Sicherheit finden Sie hier:

Wie die aktuelle Lage in Unternehmen aussieht und wie Sie sich schützen können

Prävention kostet wenig und hilft viel

Das Risiko von Cyber-Angriffen ist real, die Schäden sind groß – die Absicherung dagegen ist einfach und kostengünstig. Sichern Sie jetzt Ihr Unternehmen ab, damit Sie sich entspannt auf Ihr Geschäft konzentrieren können.

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Leistungen der Cyber-Versicherung

Leistungs-Highlights unserer Cyber-Versicherung im Überblick

  • Sofortige telefonische Unterstützung und Krisenmanagement
  • Analyse der Ursachen und Folgeschäden, inkl. Beweissicherung
  • Wiederherstellung von Daten
  • Übernahme von Vermögensschäden bei Dritten
  • Übernahme gerichtlicher und außergerichtlicher Kosten
  • IT-Forensik und andere Krisendienstleister
  • Absicherung im Falle einer Betriebsunterbrechung
  • Erstattung von Lösegeldforderungen bei Erpressung
  • Weltweit gültiger Versicherungsschutz
  • Versicherungsschutz auch im Homeoffice

Grundlegende Leistungen der Cyber-Versicherung

Übernahme der Kosten bei Eigenschäden

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Werden Firmendaten, Geschäftsgeheimnisse oder geistiges Eigentum gestohlen, kopiert oder missbraucht, steht das Unternehmen selbst im Fokus krimineller Angriffe im Internet. Die Cyber-Versicherung übernimmt die Kosten für Schäden, die dabei entstehen, wie beispielsweise Kosten für die Wiederherstellung und Reparatur des IT-Systems.

Diese direkten Risiken betreffen nicht nur große Konzerne. Jedes Unternehmen, dessen Geschäftskonzept auf innovativen Ansätzen, künstlerischer und kreativer Arbeit beruht, ist angreifbar. Dazu zählen beispielsweise auch ein Architekturbüro, Firmen im E-Commerce oder Künstler. Zu den häufigsten Risiken für Eigenschäden durch Cyber-Angriffe zählen:

  • Verlust von Firmendaten
  • Betriebsunterbrechung wegen IT-Systemschaden
  • Beschädigung vom Bezahlsystem (z. B. Kreditkartenprogramm)

Übernahme der Kosten bei Fremdschäden (Drittschäden)

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Auch bei Schäden, die Dritten durch das Unternehmen entstehen, übernimmt die Versicherung die Kosten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Mitarbeiter des Unternehmens versehentlich Viren an Dritte weitergeleitet hat oder noch häufiger, wenn sensible Kundendaten beschädigt oder gestohlen werden. Die digitale Verwaltung von Kundendaten nutzen nicht nur große Konzerne, sondern auch kleine Betriebe in der Gastronomie, im Handel oder in der Dienstleistungsbranche. Werden diese Daten von Hackern abgefasst, droht der Missbrauch, durch den im Endeffekt die Kunden geschädigt werden. In jedem Fall haftet das Unternehmen für diese Schäden.

Zu den häufigsten Risiken für Drittschäden durch Cyber-Angriffe zählen:

  • Schadensersatzansprüche wegen Verstoß gegen Geheimhaltungspflichten
  • Schadensersatzansprüche wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten
  • Schadensersatzansprüche wegen Verstoß gegen gesetzliche und vertragliche Datenschutzbestimmungen

Kostenübernahme für IT-Experten und IT-Forensiker

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Wenn nach einem Schadensfall IT-Experten und Forensiker herangezogen werden müssen, übernimmt die Versicherung die Kosten.

Beauftragung spezialisierter Anwälte

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Wenn bei einem Schaden durch Cyber-Kriminalität ein Rechtsstreit droht, beauftragt die Cyber-Versicherung spezialisierte Anwälte, die dem Unternehmen unterstützend zur Seite stehen. Natürlich übernimmt die Versicherung die Kosten für den Rechtsbeistand.

Krisenmanagement und PR

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Wenn nach einem Schaden durch Cyber-Kriminalität ein Reputationsverlust droht, so stehen dem Unternehmen ein professionelles Krisenmanagement und IT-Experten der Versicherung zur Seite.

Zusätzliche Leistungen

Zahlung bei Betriebsausfall

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Die Cyber-Versicherung leistet, wenn aufgrund eines Cyber-Schadens der Betrieb für eine bestimmte Zeit ausfällt. Die notwendigen Mehrkosten zur Fortführung des Betriebs werden vom Versicherer getragen. Dies beinhaltet in der Regel die Übernahme fortlaufender Fixkosten sowie die Erstattung des entgangenen Gewinns.

Erstattung von Lösegeldforderungen

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Böswillige Trojaner und Computerviren können auf Firmenserver eingeschleust werden und alle relevanten Daten verschlüsseln. Cyberkriminelle können in diesem Fall für die Entschlüsselung der wichtigen Firmendaten Lösegeld verlangen. Oder aber die Informationen sind brisant genug, dass mit der Weitergabe oder Veröffentlichung gedroht wird. Solche Fälle von Erpressung sind in der Online-Welt nicht mehr selten.

Zahlung von Vertragsstrafen des E-Payment Providers

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Forderungen zur Zahlung von Vertragsstrafen von E-Payment Service Provider aufgrund einer Verletzung des Datensicherheitsstandards können ebenfalls optional mitversichert werden.

Kostenübernahme bei Cyber-Diebstahl

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Der Versicherer übernimmt die Kosten bei direktem Geldverlust, wenn Cyber-Angreifer Datenklau betrieben oder die Firmenwebseite manipuliert haben.

Wer ist mitversichert?

Die Leistung der Versicherung gilt für folgende Personen:

  • Mitglieder der Geschäftsführung
  • angestellte Mitarbeiter des versicherten Unternehmens
  • freie Mitarbeiter, die für das Unternehmen tätig sind
  • in den Betrieb eingegliederte Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen, Praktikanten und Werksstudenten
  • Subunternehmer, die von dem Unternehmen beauftragt wurden

Wann leistet die Versicherung nicht?

  • Schäden durch Vorsatz, Krieg, Streik oder Terror
  • Erfüllungsleistungen bzw. Ansprüche auf Basis von Rückforderungen von Gebühren und Honoraren
  • Ansprüche von versicherten Personen untereinander
  • Personen- und Sachschäden

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Was kostet eine Cyber-Versicherung?

Anhand von einigen wenigen Kriterien lassen sich die Kosten für eine Cyber-Versicherung in unserem Tarifrechner leicht ausrechnen. Ausschlaggebend ist unter anderem der Jahresumsatz, den gewünschte Zusatzleistungen sowie der Versicherungssumme (mehr dazu weiter unten).

Zur ersten Orientierung haben wir Ihnen im folgenden einige Rechenbeispiele erstellt. Wie Sie sehen, beginnen die Kosten für eine Cyber-Versicherung bereits ab 19,91 Euro im Monat. Mit unserem Tarifrechner können sowohl Freiberufler und Kleinunternehmen als auch mittelständische und größere Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 2 Millionen Euro eine Cyber-Versicherung berechnen und abschließen.

Rechenbeispiele: Basis-Cyber-Versicherung

  • Versicherungssumme: 50.000 €
  • Selbstbeteiligung: 250 €
  • keine Zusatzleistungen
Jahresumsatzmonatliche Kostenjährliche Kosten
100.000 €19,91 €239,05 €
900.000 €29,43 €353,20 €
2 Mio. €*80,10 €961,24 €
*Versicherungssumme 250.000 €

Hauptfaktoren für die Kostenberechnung

Die Höhe der Versicherungsbeiträge hängt vor allem von der Größe des Unternehmens, dem jährlichen Umsatz und der gewünschten Versicherungssumme ab. Möchten Unternehmen sich mit Zusatzleistungen absichern, fallen die Prämien höher aus.

Unternehmensgröße und Umsatz

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Um die Größe eines Unternehmens einschätzen zu können, werden Unternehmen nach ihrem Umsatz der letzten 12 Monate gefragt. Größere Jahresumsätze deuten auf große Geschäftsaktivität hin, was mit einem gesteigerten Risiko für einen Schadensfall einhergeht. Daher gilt: Je geringer der Jahresumsatz, desto niedriger die Kosten für eine Cyber-Versicherung. In unserem kostenlosen Tarifrechner können Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von max. 2 Millionen Euro passende Tarife finden.

Versicherungssumme

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Hier kann das Unternehmen selbst entscheiden, wie umfangreich die Cyber-Versicherung leisten soll. Jedoch sollte man darauf achten, die Versicherungssumme nicht zu niedrig zu wählen, sonst droht eine Unter­versicherung! Das finanzielle Ausmaß eines Cyber-Schadens ist im Vorfeld schwer einschätzbar. Ist die Versicherungssumme im Schadensfall zu niedrig, muss der Versicherungsnehmer die Differenz selbst zahlen.

In unserem Online-Rechner haben Sie die Wahl zwischen mehreren Optionen, von 25.000 Euro bis 500.000 Euro. Wir empfehlen bei einem höheren Jahresumsatz auch eine höhere Deckungssumme – daher kann es sein, dass Sie ab einem bestimmten Jahresumsatz keine geringere Versicherungssumme auswählen können. Unternehmen mit einem Umsatz von beispielsweise 2 Millionen Euro können keine geringere Deckungssumme als 250.000 Euro auswählen.

Zusatzbausteine

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Die meisten Versicherer bieten die Versicherungsleistungen in Form des Baukasten-Prinzips an. Neben der Grundabsicherung kommen beispielsweise die Bausteine “Erpressung”, “Betriebsunterbrechung” oder “Vertrauensschaden” hinzu. Auch der Zusatz “Prävention” wird von einigen Anbietern gestellt. Je mehr Leistungsbausteine gewählt werden, desto höher wird die Versicherungsprämie.

Bei uns können Sie folgende Zusatzbausteine auswählen:

  • Cyber-Diebstahl
  • Cyber-Erpressung
  • Cyber-Betriebsunterbrechung
  • Cyber-E-Payment

Mehr Informationen zu den Leistungen der einzelnen Zusatzbausteine finden Sie weiter oben.

Experten-Tipp: Mit der Zahlungsweise und Selbstbehalt Kosten sparen

„Wird eine jährliche Zahlungsweise gewählt, können Unternehmen die Cyber-Versicherung etwas günstiger abschließen als bei einer monatlichen oder halbjährlichen Zahlungsweise. Damit kommen die Anbieter ihren Kunden für die langfristige Bindung bei den Kosten entgegen. Die jährliche Zahlung der Beiträge kann in der Regel zwischen 5 und 10 Prozent des Nettobeitrags einsparen.

Auch die Wahl einer Selbstbeteiligung senkt die Kosten. Wer im Schadensfall bereit ist, einen Teil selbst zu begleichen, zahlt eine niedrigere Versicherungsprämie. Die Höhe des Selbstbehaltes ist dabei meist nur ein Bruchteil der eigentlichen Schadenhöhe. Bei uns können Sie eine Selbstbeteiligung von 250 Euro bis 1.000 Euro vereinbaren.“

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Signatur von Benjamin Mai
Benjamin Mai
Berater

Bestehende IT-Schutzmaßnahmen beeinflussen die Kosten

Bei der Berechnung der Versicherungsprämie kommt es auch auf die bestehenden IT-Schutzmaßnahmen an, die das Unternehmen durchführt. Dabei bedeuten mangelhafte Eigenbemühungen ein größeres Risiko für den Versicherer. Wer hingegen als Firma seine IT-Sicherheit auf dem neuesten Stand hält, der ist in den Augen der Versicherer ein geringeres Risiko. Dementsprechend fallen die Versicherungsbeiträge niedriger aus. Mehr dazu lesen Sie im nächsten Kapitel.

Was kostet eine Cyber-Versicherung für Ihre Firma?

In Kooperation mit der mailo AG

Wichtige Voraussetzungen für den Versicherungsschutz

Starkes IT-Sicherheitssytem muss vorhanden sein

Um eine Cyber-Versicherung abschließen zu können, müssen Unternehmen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Damit möchte die Versicherungsgesellschaft prüfen, ob der Kunde alle relevanten IT-Bereiche seines Unternehmens bestmöglich gegen Angriffe von außen abgesichert hat. Dazu werden Sie im Laufe der Antragstellung durch eine Befragung essentieller Sicherheitsmaßnahmen geführt.


Diese Voraussetzungen müssen Sie für unsere Cyber-Versicherung erfüllen

  • Stets aktuelle Anti-Viren-Software auf allen Systemen
  • Firewall auf allen internetfähigen Geräten, die beruflich genutzt werden
  • Vollständige Datensicherung mind. 1x pro Woche
  • Installieren von sicherheitsrelevanten Updates für IT-Systeme und Anwendungen innerhalb von 72 Stunden

Weitere mögliche Voraussetzungen

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  • Mitarbeiterschulungen
  • Definition von Zugriffsrechten von Mitarbeitern
  • Erstellen von Security-Konzepten
  • Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben
  • Erstellen eines Notfallplans

Welche Maßnahmen für einen optimalen Versicherungsschutz verlangt werden, kann sich auch von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden. Hier ist unter anderem die Größe der Firma entscheidend und kann außerdem auch vom Anbieter der Cyber-Versicherung abhängen.

Experten-Tipp: Korrekte Angaben machen!

„Wie auch bei vielen anderen Versicherungen gilt auch bei einer Cyber-Versicherung für Unternehmen: Der volle Versicherungsschutz im Schadensfall wird nur gewährleistet, wenn bei der Antragstellung durchgehend wahrheitsgemäße Angaben gemacht werden. Spätestens an dieser Stelle empfiehlt sich eine Beratung durch einen unserer fachkundigen Experten. Wenn zum Beispiel die mögliche Schadenshöhe von vornherein falsch beziffert wird, kann die Versicherung im Schadensfall die Zahlung verweigern.“

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Benjamin Mai
Berater

Cyber-Versicherung für Privatpersonen

Reine Cyber-Versicherung macht wenig Sinn

Für Privatpersonen macht eine reine Cyber-Versicherung meist weniger Sinn. Wenn es sich nicht um eine Person des öffentlichen Interesses handelt, genügt in der Regel eine Rechtsschutz­versicherung, eine Haftpflicht­versicherung oder auch eine Hausrat­versicherung mit entsprechender Deckung. Vor allem neuere Policen bieten entweder von vornherein eine finanzielle Absicherung für die gängigen Schadensfälle im Bereich Cyberkriminalität oder sind bei einigen Anbietern um entsprechende Zusatzoptionen erweiterbar.

Warum gibt es wenige extra-Cyber-Versicherungen für Privatpersonen?

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Gerade im privaten Bereich sind die Übergänge zu anderen Rechtsbereichen zum Teil fließend und damit im Einzelfall nur schwer einzuordnen. Die Risiken sind für die Versicherungsunternehmen nur schwer kalkulierbar, die vorhandenen Datensätze lassen viel Interpretationsspielraum. Daher gibt es auf dem Versicherungsmarkt noch keine breite Aufstellung in Sachen Cyber-Versicherung für Privatpersonen. Jedoch gehen vermehrt klassische Versicherungen für den Privatbereich mit der Zeit und schließen Cyber-Risiken in ihre Deckung mit ein – vor allem in ihren neueren Tarifen.

Cyber-Schutz in der Rechtsschutz­versicherung

Rechtsschutz­versicherungen befassen sich nicht nur mit Rechtsfällen im privaten Bereich. Darüber hinaus versichern sie auch Belange, die aus der Internetnutzung resultieren. Folgende Punkte könnenDie Haftpflicht­versicherung ist die wichtigste Absicherung und schützt die Versicherten vor berechtigten Schadenersatzforderungen, die Dritte gegen sie richten könnten. Einige Anbieter haben diesen Schutz auch auf das Internet ausgedehnt, sodass versehentlich verschickte E‑Mails, die mit Viren infiziert sind und bei Dritten Schäden verursachen, ebenfalls abgesichert sind. Sollten die Forderungen jedoch unbegründet sein, wird die Privat­haftpflicht­versicherung diese mit allen sinnvollen Mitteln abwehren. in der Rechtsschutz­versicherung abgesichert werden:

  • Online-Shopping: Händler verweigert den Umtausch oder Ware kam nie an
  • Cyberkriminalität: Gestohlene Kreditkarten- oder Personalausweisdaten
  • Cyber-Mobbing: Verbreiten von rufschädigender Aussagen oder Fotos

Versichert sind dabei die Anwalts- und Gerichtskosten. Auch stellt der Versicherer spezialisierte Anwälte zur Beratung oder zur Betreuung des Falls bereit.

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Cyber-Schutz in der Haftpflicht­versicherung

Die Haftpflicht­versicherung ist eine der wichtigsten Absicherung im privaten Bereich und schützt die Versicherten vor berechtigten Schadenersatzforderungen, die Dritte gegen sie richten könnten. Einige Anbieter haben diesen Schutz auch auf das Internet ausgedehnt, sodass versehentlich verschickte E‑Mails, die mit Viren infiziert sind und bei Dritten Schäden verursachen, ebenfalls abgesichert sind. Sollten die Forderungen jedoch unbegründet sein, wird die Privat­haftpflicht­versicherung diese mit allen sinnvollen Mitteln abwehren.

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Cyber-Schutz in der Hausrat­versicherung

Über den üblichen Schutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und Einbruchdiebstahl hinaus bieten neuere Hausrat­versicherungen auch Schutz bei gestohlenen Daten und für die daraus entstehenden Folgeschäden des Versicherten. Beispielsweise können die folgenden Punkte versichert werden:

  • Diebstahl von Zahlungsdaten
  • Risiken beim Online-Banking oder Online-Shopping

Damit ähneln sich die Leistungen der Hausrat­versicherung und die Leistungen der Rechtsschutz­versicherung. Jedoch gibt es einen wichtigen Unterschied: Der Versicherungsschutz über die Hausrat­versicherung im Bereich Cyber-Schutz besteht in der Regel nur, wenn das Online-Banking oder Online-Shopping in der versicherten Wohnung oder höchstens über die eigenen portablen digitalen Geräte durchgeführt wurde. Auch ist die Erstattungsgrenze auf einen Maximalbetrag pro Jahr gedeckelt.

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Schadensbeispiele: Warum Privatpersonen auf einen guten Cyber-Schutz setzen sollten

Die häufigsten Fälle im Bereich Cyber-Versicherung für Privatpersonen bzw. für Einzelpersonen sind Mobbing (Cyber-Mobbing), Identitätsdiebstahl bzw. Identitätsmissbrauch mit Bezug zur Beschaffungskriminalität und Missachtung der Privatsphäre (insbesondere in Bezug auf unerwünschte Nennungen in Wort und Bild).

Mobbing bzw. Cyber-Mobbing

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Cyber-Mobbing findet in erster Linie in sozialen Netzwerken und in Foren statt. Betroffen sind in erster Linie junge Menschen und Personen des öffentlichen Lebens. Beim Cyber-Mobbing geht es häufig um den Tatbestand der Beleidigung. Ist der Verursacher bekannt, kann ein Rechtsanwalt eine einstweilige Verfügung erwirken. Bei schwerwiegenden Fällen ermittelt zudem die Polizei. Wenn der Täter oder die Täterin nicht bekannt ist, wird gegen Unbekannt ermittelt.

Cyber-Mobbing – Was Geschädigte tun können

Beim Cyber-Mobbing kommt es in einem ersten Schritt auf die Beweissicherung an. Screenshots sind für die Polizei ebenso hilfreich wie die Sicherstellung von eventuellen Chatverläufen. Idealerweise werden Beweise im Beisein von Zeugen gesichert, um spätere Manipulationsvorwürfe entkräften zu können. Mehr dazu, was Sie in Fällen von Cyber-Mobbing tun können und welche Versicherung hilft, lesen Sie hier. Wer auf einem Social-Media-Kanal dafür sorgen möchte, dass die Beleidigungen zumindest nicht auf dem eigenen Account zu sehen sind, hat oft die Möglichkeit, dieses mit einem Klick über die Einstellungen des Accounts zu tun.

Identitätsdiebstahl bzw. Identitätsmissbrauch

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Wer sich die Identität einer anderen Person aneignet, möchte in den meisten Fällen auf Kosten dieser Person einkaufen. Betrüger sind zum Beispiel in der Lage, Online-Einkäufe mit den Kreditkartendaten zu tätigen. Damit die Empfängeradresse nicht auf den Täter zurückzuführen ist, werden als Opfer beispielsweise Personen ausgewählt, die sich an einem neuen Wohnort angemeldet haben, dort aber noch nicht eingezogen sind. Wird nun das Paket vom Postboten beim Nachbarn abgegeben, kann sich der Betrüger dort als rechtmäßiger Empfänger oder dessen Freund oder Verwandter ausgeben. Achtung: Auch abgebuchte Cent-Beträge sollten den Karteninhaber stutzig werden lassen! Denn mit Kleinstbeträgen versuchen Betrüger mitunter herauszufinden, ob ein Betrugsversuch überhaupt Aussicht auf Erfolg hat.

Identitätsdiebstahl – Was Geschädigte tun können

Besteht der Verdacht, dass ein Fremder auf den eigenen Namen Waren bestellt hat, sollte man sich unverzüglich mit der Kreditkartenfirma in Verbindung setzen. Erhärtet sich der Verdacht, sollte die Karte umgehend gesperrt und Verbindung mit der Polizei aufgenommen werden. Eine schriftliche Bestätigung des Vorgangs von der Kreditkartenfirma sorgt zudem für mehr Rechtssicherheit.

Mehr zum Thema Identitätsdiebstahl und was ein Betroffener zu erzählen hat, lesen Sie in unserem Ratgeber:

Was tun bei Identitätsdiebstahl?

Verletzung der Privatsphäre: Fotos und ungewollte Nennungen

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Die Fotos einer wilden Partynacht oder die Nennung auf der Website eines früheren Arbeitgebers, der mit dem Namen des Ex-Mitarbeiters immer noch Werbung macht: Sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld gibt es mehrere Situationen, in denen man lieber nicht im Internet genannt werden möchte. Gerade bei Fotos und Nennungen, die den Betroffenen in wenig schmeichelhaften oder gar verfälschten Situationen darstellen, ist nicht mit der Einsicht von Seiten des Verursachers zu rechnen. Eine freiwillige Löschung der Daten ist unwahrscheinlich, sollte zunächst aber angestrebt werden.

Verletzung der Privatsphäre – Was Geschädigte tun können

In einem ersten Schritt sollte immer der Betreiber der Website direkt um die Löschung bzw. eine Anpassung des fraglichen Beitrags gebeten werden. Hier sollte man unbedingt die Schriftform wählen, um es später bei der Beweisführung leichter zu haben. Zunächst reicht hier eine E‑Mail, verhärten sich die Fronten empfiehlt sich ein Einschreiben per Post. Wenn keine zufriedenstellende Lösung zustande kommt, lohnt sich der Gang zu einem Rechtsanwalt, der rechtliche Schritte prüft.

Zeitgleich gibt es die Möglichkeit, den betreffenden Beitrag bei den Suchmaschinen wie zum Beispiel Google löschen zu lassen. Dieses sorgt allerdings nur dafür, dass die Bilder nicht “ergoogelt” werden können. Auf den jeweiligen Websites sind die Bilder bzw. die Textpassagen nach wie vor zu sehen. Hier erklärt Google, wie man vorgeht, sollte es sich um ein Bild handeln.

Mehr dazu, was im Falle einer ungewollten Nennung oder der ungefragten Veröffentlichung von Fotos zu tun ist und wie die Versicherung hilft, erfahren Sie hier:

Typische Schadensfälle der Cyber-Versicherung und was Sie tun können

Die besten Cyber-Versicherungen: Testsieger (2021)

Der Franke und Bornberg Test

Das renommierte Analysehaus Franke und Bornberg führt seit 2018 ein Rating für gewerbliche Cyber-Versicherungen auf dem deutschen Markt durch. Untersucht werden 2021 insgesamt 148 Tarife und Tarifkombinationen verschiedener Anbieter. Die Bewertungen erfolgen auf der Grundlage von rechtlich bindenden Unterlagen wie etwa den Versicherungsbedingungen (Quelle).

Testsieger 2021

Folgende Tarife erhalten die Bewertung „sehr gut“ (FFF):

VersichererTarif
VHVCYBERPROTECT 3.0 + diverse Zusatzbausteine
BaslerCyber-Police mit Betriebsunterbrechung wegen Ausfall des Dienstleisters und Cyber-Betrug
HDICyber­versicherung für Firmen und Freie Berufe + diverse Zusatzbausteine
ProvinzialCyber-Versicherung mit Zusatzbausteinen

Folgende Tarife erhielten die Bewertung „gut“ (FF+) (Auswahl):

VersichererTarif
AxaByteProtect 5.0 inkl. Bausteine
HiscoxCyberClear für Unternehmen + diverse Zusatzbusteinen
ErgoCyber-Versicherung
MarkelPro Cyber + diverse Zusatzleistungen

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Das Ascore-Rating

17 Cyber-Versicherungstarife stehen beim Hamburger Testunternehmen Ascore auf dem Prüfstand. Die Tarife sollen Privatpersonen bei Attacken aus dem Internet schützen. Dabei werden verschiedene Kriterien festgelegt, die anschließend bewertet werden. Für jedes Kriterium wird ein Punkt vergeben, wenn dieses mindestens so gut ist wie der Marktdurchschnitt in diesem Versicherungsbereich. Der Test wurde erstmalig im März 2018 durchgeführt (Quelle).

Zu den untersuchten Kategorien gehörten unter anderem:

  • Antragstellung
  • Versicherungsbedingungen
  • Flexibilität
  • Leistungsbearbeitung

Die sechs Top-Anbieter

VersichererTarifBewertung
InterINTER CyberGuard6 Kompasse
AragARAG web@ktiv (Komfort und Premiun)5 Kompasse
AdvocardInternet-Rechtsschutz4 Kompasse
AragARAG web@ktiv (Basis)4 Kompasse
BGVOnlineschutz4 Kompasse
VGHCyberSchutz4 Kompasse
Ascore vergibt in Ratings und Studien eine Höchstpunktzahl von 6 Kompassen.

Ihr individueller Tarifvergleich zur Cyber-Versicherung

Wir bieten Ihnen exklusiv gemeinsam mit der mailo AG eine leistungsstarke Cyber-Versicherung zum besten Preis an für Ihr Unternehmen an. Sie können direkt bei uns den passenden Tarif online abschließen: Machen Sie zunächst Angaben zu Ihrem Unternehmen, ihrem gewünschten Versicherungsschutz und Ihrem bestehenden Cyber-Schutz. Danach sehen Sie direkt, wie hoch Ihre persönliche Versicherungsprämie ist und können den gesamten Antrag online ausfüllen. Die Police wird automatisch erstellt und Sie erhalten Versicherungsschutz in Echtzeit.

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Fazit

Unternehmen sollten sich nach individuellem Versicherungsbedarf absichern

Jedes Unternehmen ist anders. Umso wichtiger ist es, die verschiedenen Konzepte und Möglichkeiten einer Cyber-Versicherung zu kennen und zu schauen, welche Lösung für das eigene Unternehmen am besten passt. Nicht jedes Unternehmen benötigt den kompletten Versicherungsschutz, während andere wiederum mit den möglichen Leistungserweiterungen optimal bedient sind. Kennen Sie Ihren Versicherungsbedarf und stellen Sie sich mitunter folgende Fragen:

  • Wie gut ist das IT-System meiner Firma bereits geschützt?
  • Arbeite ich mit sensiblen Kundendaten, dessen Klau auch Erpressung und Lösegeldforderungen nach sich ziehen könnte?
  • Kann ich einen Betriebsausfall aufgrund einer Cyber-Attacke finanziell selbst tragen oder nicht?
  • Bietet meine Firma E-Payment-Lösungen an, bei denen Vertragsstrafen drohen?

Privatpersonen benötigen nicht immer eine spezielle Cyber-Versicherung

Auch wenn sich die Angebote für Privatpersonen mehren, lohnt sich nicht für jeden eine spezielle Cyber-Versicherung. Unter Umständen reicht auch eine Rechtsschutz­versicherung mit Zusatzbausteinen bereits aus. Prüfen Sie Ihre bestehende Rechtsschutz-, Haftpflicht- oder Hausrat­versicherung auf den Cyber-Schutz. Ist Ihre Police veraltet, lohnt sich der Wechsel in einen neueren und leistungsstärkeren Tarif.


Die häufigsten Fragen zur Cyber-Versicherung

Ist eine Cyber-Versicherung sinnvoll?

lesen

Für Unternehmen, die mit sensiblen Firmen- und Kundendaten arbeiten und auf technische Geräte und Server angewiesen sind, ist eine Cyber-Versicherung durchaus sinnvoll. Fallen diese aus oder werden mit einem Virus unschädlich gemacht, hängt die wirtschaftliche Existenz oft am seidenen Faden.

Wer braucht eine Cyber-Versicherung?

lesen

Eine Cyber-Versicherung kann für Unternehmen aller Art notwendig sein, das heißt für: Selbständige und Freiberufler, kleine und Kleinstunternehmen, mittelständische Unternehmen sowie für große Unternehmen und Konzerne. Privatpersonen brauchen in den meisten Fällen keine gesonderte Cyber-Versicherung. Es sollten an dieser Stelle eher die Privat­versicherungen wie Rechtsschutz-, Hausrat- und Haftpflicht­versicherungen überprüft werden. Diese decken in ihrem Leistungsumfang oftmals ausreichend Cyber-Risiken ab.

Was kostet eine Cyber-Versicherung?

lesen

Die Kosten einer Cyber-Versicherung für Unternehmen hängen vor allem von Betriebsgröße, Jahresumsatz und den gewünschten Leistungen ab. Bei uns erhalten Sie eine Cyber-Versicherung bereits ab 19,91 Euro pro Monat. Das sind knapp 239 Euro pro Jahr.

Was sind präventive Kosten bei der Cyber-Versicherung?

lesen

Präventive Kosten in der Cyber-Versicherung meint Kosten für jene Maßnahmen, um Cyber-Angriffen vorzubeugen. Dazu gehören etwa Mitarbeiterschulungen, regelmäßige Datenwiederherstellungen sowie die allgemeine Absicherung von IT-Systemen.

Was ist in einer Cyber-Versicherung versichert?

lesen

Unsere Cyber-Versicherung leistet sowohl bei Schadensersatzforderungen bei Vermögensschäden bei Dritten als auch bei Eigenschäden. Versichert sind Soforthilfe im Notfall, Krisenmanagement, PR-Maßnahmen bei Reputationsverlust, Wiederherstellung von Daten, die Bereitstellung von IT-Forensikern und spezialisierten Anwälten sowie auf Wunsch auch die Betriebsunterbrechung durch einen Cyber-Angriff, Cyber-Erpressung und E-Payment.

Ist durch die Cyber-Versicherung auch die Arbeit aus dem Homeoffice versichert?

lesen

Ja, unsere Cyber-Versicherung in Kooperation mit der mailo AG versichert auch die Arbeit aus dem Homeoffice, also wenn Mitarbeiter im Homeoffice auf das IT-Netzwerk Ihrer Firma zugreifen.

Ersetzt eine Cyber-Versicherung die IT-Sicherheit meiner Firma?

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Nein, die Cyber-Versicherung ist vielmehr Bestandteil des IT-Sicherheitskonzeptes Ihrer Firma. Die Cyber-Versicherung ist für Sie da, wenn ein Cyber-Angriff passiert. Die IT-Sicherheit Ihrer Firma sollte so stark aufgebaut sein, dass ein möglicher Cyber-Angriff keinen zu großen Schaden anrichtet. Verwenden Sie also sichere Passwörter, machen Sie Daten-Back-Ups, stärken Sie Antiviren-Software und Firewalls und schützen Sie alle technischen Geräte (auch Endgeräte), mit denen Sie arbeiten. Bei vielen Versicherern ist ein starkes IT-Sicherheitskonzept sogar Voraussetzung für den Versicherungsschutz.

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Katharina Tennius
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