Transparent-Beraten logo
Angebot bekommen
ic_local_phone_black_24px Created with Sketch.
sandwich Created with Sketch.
Wir versichern Sie gern!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung) auf Ihre Fragen.

030 – 120 82 82 8 kontakt@transparent-beraten.de
Zweigstellen
Kostenfreies Angebot
  • Werbefrei und kostenlos
  • aktuelle Tarife aus 2019
  • Ihr unabhängiger Versicherungsmakler

Berufs­unfähigkeits­versicherung trotz Vorerkrankung

Mit professioneller Unterstützung zum leistungsstarken Berufsunfähigkeitsschutz
Das Wichtigste in Kürze
  • Bestehende Vorerkrankungen können dazu führen, dass der Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wird.
  • Eine Ablehnung ist stets eine Einzelfallentscheidung des Versicherers.
  • Meist kommt die Berufsunfähigkeitsversicherung jedoch trotz Vorerkrankungen zustande.
  • Je nach Art und Schwere der Vorerkrankung kann die Versicherung bestimmte Krankheiten vom Versicherungsschutz ausschließen oder einen Risikozuschlag veranschlagen.
  • Es gibt jedoch auch Krankheiten, mit denen keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann. Dazu zählt u. a. HIV.
So gehen Sie beim Abschluss vor
  • Informieren Sie sich, wie die Chancen stehen, trotz Ihrer Vorerkrankung eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen.
  • Wenden Sie sich an einen Versicherungsfachmann und bitten Sie ihn, anonyme Risikovoranfragen bei verschiedenen Versicherern zu stellen.
  • Beantworten Sie die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß und vollständig. Auch hierbei kann Sie ein Versicherungsfachmann unterstützen.

Vorerkrankung führt nicht zwingend zur Ablehnung

Bei der Gesundheitsprüfung zur Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Versicherungsnehmer alle Krankheiten angeben, die in den vergangenen fünf Jahren behandelt wurden. Gerade bei chronischen Krankheiten prüfen die Versicherer genauer nach und holen Auskünfte bei den behandelnden Ärzten ein.

Eine Vorerkrankung führt allerdings nicht zwangsläufig zur Ablehnung. Wie Statistiken zeigen, nehmen die Berufsunfähigkeitsversicherer rund drei Viertel aller Anträge trotz bestehender Vorerkrankung ohne Einschränkungen an.

Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist häufig trotz Vorerkrankung möglich

Mögliche Reaktion der Versicherer auf Vorerkrankungen Häufigkeit in Prozent
Ablehnung 4,44
Versicherung kommt zustande
… ohne Erschwernis 75,41
… mit Zuschlägen 2,58
… mit Ausschlüssen 12,07
… mit Ausschlüssen und Zuschlägen 1,12

Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankung – mögliche Folgen

Sollte der Versicherer dem Antrag nicht ohne Weiteres stattgeben, bestehen zwei Möglichkeiten, die Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankung abzuschließen:

Leistungsausschluss

Der Versicherer vereinbart vor Vertragsabschluss einen Leistungsausschluss. Tritt die Berufsunfähigkeit aufgrund der ausgeschlossenen Vorerkrankung ein, erhält der Versicherte keine Berufsunfähigkeitsrente. In allen anderen Fällen zahlt der Versicherer.

Risikozuschlag

Der Versicherer erhebt einen Risikozuschlag. Die Beitragszahlungen zur Berufsunfähigkeitsversicherungen erhöhen sich damit um einen gewissen Prozentsatz. Abhängig von der Art der Vorerkrankung kann der Risikozuschlag bis zu 100 Prozent betragen. Das macht den Versicherungsschutz deutlich teurer, allerdings ist so auch die jeweilige Vorerkrankung vollumfänglich abgesichert.

Vorgehen des Versicherers hängt von der Art der Krankheit ab

Ob ein Versicherer eine Vorerkrankung als Ausschlusskriterium wertet, lässt sich nicht pauschal sagen. Bei der Bewertung handelt es sich stets um eine Einzelfallentscheidung, die vor allem davon abhängt, ob die Erkrankung als Risiko für den eigenen Beruf angesehen wird. Einige Krankheiten führen jedoch eher zum Ausschluss als andere.

Häufige Vorerkrankungen im Überblick

Rund 6,2 Prozent der Erwachsenen sind laut Robert-Koch-Institut von Asthma bronchiale betroffen. Wer dazu gehört, muss beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Kompromisse machen. Entweder wird vereinbart, dass eine durch Asthma herbeigeführte Berufsunfähigkeit vom Versicherungsschutz ausgeschlossen wird, oder der Versicherer veranschlagt einen höheren Beitrag.

Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats sind nach Nervenerkrankungen die zweithäufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Um ihr Risiko zu reduzieren, lehnen viele Versicherer Antragsteller ab, die bereits eine entsprechende Vorerkrankung wie einen Bandscheibenvorfall aufweisen. Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bandscheibenvorfall abschließen möchte, muss Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge in Kauf nehmen.

Neben körperlichen Erkrankungen müssen bei der Gesundheitsprüfung der Berufsunfähigkeitsversicherung auch psychische Vorerkrankungen angegeben werden. Bei Depressionen besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Versicherer den Antrag ablehnt. Den Versicherern ist das Risiko schlicht zu hoch, dass eine Depression irgendwann dazu führt, dass der Versicherte seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Eventuell ist der Abschluss möglich, wenn man Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge in Kauf nimmt.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Diabetes abzuschließen ist schwer, aber nicht unmöglich. Versicherer verlangen in der Regel hohe Risikozuschläge. Um die Schwere der Erkrankung zu ermitteln, führen sie zudem zusätzliche Risikochecks durch. Die Höhe der Zuschläge richtet sich nach dem Ergebnis dieser Checks.

Hautkrankheiten wie Neurodermitis, chronische Dermatitis oder Schuppenflechte können zum Ausschlusskriterium für die Berufsunfähigkeitsversicherung werden, wenn sie als besonders hohes Risiko für den Eintritt eines Versicherungsfalles bewertet werden. Die meisten Versicherer verlangen für die Absicherung der Hauterkrankung einen Risikozuschlag. Einen Leistungsausschluss für Hautkrankheiten zu vereinbaren, halten Experten für wenig sinnvoll, da so häufig auch Folgeerkrankungen ausgeschlossen werden.

Mit einem positiven HIV-Ergebnis ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr möglich. Betroffene können sich eventuell über eine betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung absichern lassen. Für die Kollektivverträge sind nur vereinfachte Gesundheitsfragen zu beantworten. Wird HIV nach Abschluss des Versicherungsvertrages diagnostiziert, müssen Betroffene das ihrem Versicherer nicht mitteilen. Der Versicherungsschutz bleibt bestehen.

Krebs und weitere bösartige Geschwulste sind die dritthäufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Entsprechend vermindert eine Krebserkrankung die Chance, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Unmöglich ist es jedoch nicht. Tumore treten in vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen auf. Ob die Versicherer dem Antrag stattgeben, hängt von der Schwere und dem Grad der Krebserkrankung ab. Bei guter Prognose oder länger zurückliegender Krankheit müssen Sie eventuell nur geringe Risikozuschläge zahlen.

Morbus Crohn gehört zu den chronischen Darmerkrankungen. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist bei bestehendem Morbus Crohn grundsätzlich möglich. Versicherer verlangen in der Regel Risikozuschläge. Die Höhe richtet sich nach dem Schweregrad der Vorerkrankung.

Die Multiple Sklerose oder kurz MS ist eine chronische und entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Patienten mit diagnostizierter MS haben es sehr schwer, eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden. Selbst Tarife mit Leistungsausschlüssen bieten nur die wenigsten Versicherer für MS-Patienten an. Eine Möglichkeit zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung besteht, wenn im Rahmen von Sonderaktionen bestimmte Vorerkrankungen nicht bei der Gesundheitsprüfung angegeben werden müssen.

Die Gesundheitsprüfung zur Berufsunfähigkeitsversicherung fragt in der Regel auch, ob die Antragsteller in den vergangenen fünf bis zehn Jahren eine Psychotherapie in Anspruch genommen haben. Auch kurzzeitige Therapien mit nur wenigen Sitzungen müssen angegeben werden. Nach dem Grund für die Therapie wird dabei nicht gefragt. Ob sie dem Antrag stattgeben, bewerten die Versicherer anhand des prognostizierten Krankheitsverlaufs und der aktuellen gesundheitlichen Verfassung des Antragstellers. Bei manchen Verträgen lässt sich ein Leistungsausschluss für psychische Krankheiten vereinbaren. Das birgt allerdings ein Risiko: Tritt die Berufsunfähigkeit aufgrund körperlicher Leiden ein, prüft der Versicherer, ob diesen eine psychische Ursache zugrunde liegt. Gegebenenfalls lehnt er die Leistungsübernahme ab. Alternativ zum Leistungsausschluss lässt sich ein Risikozuschlag vereinbaren.

Rheumatismus ist ein häufiges Ausschlusskriterium für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer sich trotz diagnostiziertem Rheuma versichern lassen möchte, muss meist lange nach einer passenden Police suchen und Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge vereinbaren.

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist oftmals auch trotz Vorerkrankung möglich. Allerdings kommt es zum Teil zu Aufschlägen oder Ausschlüssen. Fordern Sie am besten einen kostenlosen und unverbindlichen Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen an.

Kostenloser Tarif-Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Aktuelle Tarife aus 2019 für Sie persönlich angepasst und optimiert.

Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit
  • Nervenkrankheiten – 32 Prozent
  • Skelett- und Bewegungsapparat – 24 Prozent
  • Krebs und andere bösartige Geschwüre – 15 Prozent
  • Unfälle – 9 Prozent
  • Herz und Gefäßsystem – 7 Prozent
  • Sonstige Erkrankungen – 14 Prozent

Gesundheitsfragen ehrlich beantworten – auch bei Vorerkrankungen

Trotz bestehender Vorerkrankungen sollten Gesundheitsfragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung stets ehrlich und mit größter Sorgfalt beantwortet werden.

Wer falsche Angaben zu seiner Krankengeschichte macht, riskiert seinen Versicherungsschutz. Denn der Versicherer kann bei falschen Angaben die Auszahlung der Berufsunfähigkeitsrente verweigern.

Möglichkeit der anonymen Risikovoranfrage nutzen

Versicherer bewerten Vorerkrankungen höchst unterschiedlich. Bevor man einen Versicherungsantrag stellt, sollte man daher über anonyme Risikovoranfragen Angebote verschiedener Versicherer einholen.

Wird ein Antrag direkt gestellt und dann abgelehnt, werden die Daten im Hinweis- und Informationssystem der Versicherer aufgenommen. Dort können sich andere Anbieter erkundigen, warum ein Antrag abgelehnt worden ist. Das macht es schwieriger, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten. Mit einer anonymen Anfrage umgeht man dieses Risiko.

Lassen Sie sich individuell beraten

Möchten Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankung abschließen, lassen Sie sich von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten. Der Versicherungsexperte kann für Sie anonyme Risikovoranfragen stellen und so ermitteln, welche Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen die besten Bedingungen bieten.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 07.05.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
Claudia Täubner
mehr erfahren
ic_arrow_upward_black_24px Created with Sketch. zum Seitenanfang Berufsunfähigkeitsversicherung
transparent-beraten.de
star Created with Sketch. star Created with Sketch. star Created with Sketch. star Created with Sketch. star Created with Sketch.