Fahrrad­versicherung

Ratgeber und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Wann genügt die Hausrat­versicherung und wann ist eine eigene Fahrrad­versicherung sinnvoll? Worauf sollte man beim Tarifvergleich achten?

Inhalt dieser Seite
  1. So sieht eine gute Versicherung aus
  2. Das leistet die Fahrrad­­versicherung
  3. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  4. Aktuelle Testergebnisse
  5. Tipps für den Tarifvergleich
  6. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Gerade teure Fahrräder sind durch eine herkömmliche Hausrat­versicherung nur eingeschränkt geschützt.
  • Eine Fahrrad­versicherung bietet Schutz gegen Diebstahl und zahlreiche Schäden, z.B. in Folge eines Unfalls.
  • Eine Fahrrad­versicherung gibt es z.B. für umgerechnet 4,13 € pro Monat.
  • Achten Sie darauf, welche Voraussetzungen es für Schadensersatz durch Ihren Versicherer gibt (z.B. ein bestimmtes Fahrradschloss)

Das macht eine gute Fahrrad­versicherung aus

So hilft die Fahrrad­versicherung

Gerade in Großstädten müssen die Besitzer teurer Fahrräder jederzeit damit rechnen, dass diese gestohlen werden. Auch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie ein Fahrrad beschädigt werden kann. Eine Versicherung für das Fahrrad hilft in solchen Situationen, indem Sie die Kosten für eine Reparatur oder für gleichwertigen Ersatz trägt.

5 Vorteile einer guten Fahrrad­versicherung

  • umfassender Schutz, auch für sehr wertvolle Fahrräder
  • Schutz rund um die Uhr
  • Leistung bei zahlreichen Schäden, einschließlich einiger Verschleiß-Schäden
  • Absicherung auch im Ausland
  • Fahrrad muss nicht in geschlossenem Raum aufbewahrt werden, um versichert zu sein

Versicherungsschutz ab 4,13 Euro pro Monat

Es gibt mehrere Varianten, ein Fahrrad zu versichern – man kann sich mit dem Schutz der Hausrat­versicherung begnügen, diese um einen Baustein zur Fahrrad­versicherung ergänzen oder eine separate Fahrrad­versicherung abschließen. Eine solche Versicherung muss nicht teuer sein. Ein 1000 Euro teures Mountainbike lässt sich z.B. für 49,50 Euro im Jahr – umgerechnet 4,13 Euro pro Monat – versichern.

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Wichtige Leistungen der Fahrrad­versicherung

Was genau ist versichert?

In der Fahrrad­versicherung ist das im Versicherungsschein bezeichnete Fahrrad versichert, welches zu privaten Zwecken im Erstbesitz des Versicherungsnehmers steht. Das heißt: Sie können nur Ihr eigenes privates Fahrrad versichern, nicht etwa das Ihres Lebenspartners, Ihrer Kinder oder Ihrer Arbeitsstätte. Viele Versicherer bieten Tarife für herkömmliche Fahrräder und E-Bikes an. Mehr zu letzteren erfahren Sie hier:

Versicherungen für E-Bikes

Welche Gefahren sind durch die Fahrrad­versicherung versichert?

  • Diebstahl (Achtung: Nur, wenn das Fahrrad mit dem im Versicherungsschein angegebenen Schloss an einem festen Gegenstand gesichert war)
  • Einbruchdiebstahl
  • Teildiebstahl (für fest mit dem Fahrrad verbundene Teile)
  • Raub (Achtung: Nur unter Anwendung oder Androhung von Gewalt)
  • Vandalismus
  • Unfälle und Diebstahl im Ausland (je nach Versicherung europa- oder weltweit)

Was zahlt die Versicherung?

Bei Diebstahl oder Raub: Der Versicherer erstattet die tatsächlich anfallenden Kosten für ein Ersatzfahrrad zum Neuwert, maximal jedoch bis zur vereinbarten Deckungssumme. Falls nur Teile des Fahrrads gestohlen wurden, erstattet der Versicherer diese Teile inklusive des Arbeitslohns, der zum Einbau der Teile nötig ist.

Bei Vandalismus oder Beschädigung: In diesem Fall erstattet der Versicherer die notwendigen Reparaturkosten und Kosten für Ersatzteile sowie den Arbeitslohn für den Einbau. Hierfür müssen Sie die angefallenen Kosten jedoch per Rechnung oder Händlerkaufbeleg bei der Versicherung nachweisen. Bei Reparaturkosten, die wahrscheinlich mehr als 150 Euro betragen, müssen Sie zudem vorab einen Kostenvoranschlag bei der Versicherung einreichen.

Tipp: Versicherungsumfang regelmäßig prüfen

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Durch den Erwerb durch Zubehörteile für ein hochwertiges Fahrrad oder E-Bike kann sich auch der erforderliche Versicherungsschutz für die Fahrzeuge erhöhen. Den Versicherungsumfang einer separaten Fahrrad­versicherung sollten Versicherungsnehmer daher regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls erhöhen, damit sie im Leistungsfall optimal geschützt sind.

Was ist nicht versichert?

  • Verlieren oder Stehen-/Liegenlassen des Fahrrads, wenn nicht mit dem Fahrradschloss abgesichert
  • Diebstahl ohne polizeiliche Anzeige
  • Schäden, die nicht die Funktion des Fahrrads beeinträchtigen (z.B. Schrammen, Lackschäden)
  • Schäden durch Rost oder Oxidation
  • Schäden, für die ein Dritter vertraglich haftet (z.B. Verkäufer, Hersteller, Reparaturservice)
  • Folgeschäden durch unsachgemäße Reparatur oder Manipulation
  • Schäden durch Radsportveranstaltungen o.ä.
  • Vorsätzlich herbeigeführte Schäden
  • Schäden infolge der Einnahme von Alkohol oder Rauschmitteln
  • Schäden an Carbonrahmen oder sonstigen aus Carbon gefertigte Teilen

Wie ist das Fahrrad über die Hausrat­versicherung versichert?

Beim Abschluss einer Hausrat­versicherung oder bei einer bereits bestehenden Versicherung ist zunächst zu klären, ob die Räder durch die Police automatisch oder per Klausel versicherbar sind, ob einfacher Diebstahl mitversichert ist – was nicht bei allen Versicherungsgesellschaften und in allen Tarifen der Fall ist – und welche Versicherungssumme für Fahrräder vorgesehen ist. In der Regel ist bei hochwertigen Fahrrädern eine Anpassung der Versicherungssumme möglich.

Die Kosten für die Versicherung von Fahrrädern innerhalb der Hausrat­versicherung mit und ohne Fahrradklausel richten sich nach der Höhe der insgesamt vereinbarten Versicherungssumme. Je nach dem Wert der vorhandenen Fahrräder sollte ein Anteil von einem bis zehn Prozent der Versicherung auf die Fahrräder entfallen und entsprechend vertraglich vereinbart werden.

Darauf sollten Sie achten

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Achten Sie auch darauf, unter welchen Bedingungen Ihr Fahrrad von der Hausrat­versicherung geschützt wird. Ist Diebstahl z.B. nur dann versichert, wenn es aus einem geschlossenen Raum gestohlen wird, oder gibt es – was bei älteren Verträgen noch manchmal der Fall ist – eine Nachtzeitklausel, die besagt, dass das Fahrrad außerhalb geschlossener Räume zwischen 6 und 22 Uhr nicht versichert ist, sollten Sie sich um zusätzlichen Versicherungsschutz kümmern, wenn Sie Ihr Fahrrad nicht ohne Weiteres ersetzen können.

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Fahrraddiebstahl: Was ist zu beachten?

Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihre Versicherung auch wirklich zahlt, wenn Ihr Fahrrad gestohlen wird, müssen Sie einige Dinge beachten. In unserem Ratgeber können Sie nachlesen, welche Sicherheitsmaßnahmen Sie treffen und welche Unterlagen Sie bei Ihrer Versicherung einreichen müssen:

Was tun, wenn das Fahrrad geklaut wurde?

Was kostet eine Fahrrad­versicherung?

Davon hängen die Kosten ab

Bei einer separaten Fahrrad­versicherung gibt der Wert des Fahrrads für die Höhe des Versicherungsbeitrags den Ausschlag. Weitere Faktoren sind u.a. der Kaufpreis des Fahrradschlosses sowie natürlich der Zustand und das Alter des Fahrrads. Bei einigen Anbietern der Fahrrad­versicherung gibt es Rabatte für Schadenfreiheit oder für die Nutzung von GPS-Ortung. Weiterhin gilt: Je umfangreicher die Leistungen, desto höher die Kosten. Anhand der Beispielrechnungen in folgender Tabelle sehen Sie, wie sich die Kosten für die Fahrrad­versicherung je nach anderen Konditionen verändern:

KonditionenBeispiel 1Beispiel 2Beispiel 3
Kaufpreis inkl. Schloss1.000 €3.000 €5.000 €
Zustand beim KaufNeuNeuNeu
DiebstahlschutzJaJaJa
AuslandsschutzEuropaweitEuropaweitEuropaweit
Jährliche Versicherungsprämieab 49,50 €ab 87,94 €ab 161,70 €

Kostenfaktor Wohnort

Die Kosten für eine Fahrrad­versicherung richten sich bei einigen Versicherern auch nach dem Wohnort des Versicherungsnehmers. In Städten und Regionen mit einer hohen Diebstahlquote müssen Fahrradbesitzer mit höheren Versicherungskosten rechnen. Diese Regelung der Versicherungsunternehmen greift nicht nur bei einer separaten Fahrrad­versicherung, sondern auch bei der Versicherung von Fahrrädern in der Hausrat­versicherung.

Was kostet Sie eine Fahrrad­versicherung?

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Fahrrad­versicherungen im Test: Wer hat 2021 die besten Tarife?

2021 testete Stiftung Warentest 62 eigenständige Fahrrad­versicherungen von 25 Anbietern anhand von Beispielfahrrädern darauf, wer die günstigsten Tarife bietet. Mit dabei sind auch Versicherungen für E-Bikes. Auf der Seite des Instituts ist eine ausführliche Übersicht darüber einzusehen, worin sich die Leistungen der Versicherer unterscheiden, wo ihr Schutz gilt und welche Fahrräder bei Ihnen versicherbar sind (Quelle).

Das sind 2021 die günstigsten Tarife

Dies sind die günstigsten Tarife, die Stiftung Warentest für ein Trekkingrad im Wert von 1.500 Euro ermittelt hat:

Umfassender SchutzVersicherung mit Fokus
auf Diebstahlschutz
BD24 Berlin Direkt: KomfortBD24 Berlin Direkt: Basis
Hepster: VollkaskoschutzHepster: Diebstahlschutz
Medien: KlassikSignal Iduna: Fahrrad-Diebstahl

Fahrrad­versicherungen im Vergleich: Darauf sollten Sie achten

Erst vergleichen, dann abschließen

Die Beitrags- und Leistungsunterschiede zwischen den Anbietern von Fahrrad­versicherungen können erheblich sein. Ein ausführlicher Versicherungsvergleich ist jedoch vor allem für Fahrradbesitzer wichtig, die sich für ihr Fahrzeug einen weitreichenden Versicherungsschutz wünschen. Auch können Tests zur Fahrrad­versicherung helfen, eine Orientierung und Überblick über den Markt zu erhalten. Nutzen Sie für den Versicherungsvergleich auch unseren Rechner, der Ihnen eine übersichtliche Gegenüberstellung von Preisen und Leistungen liefert.

Hilfreiche Fragen über den Versicherungsvergleich

  • Genügt Ihnen die Absicherung über ihre Hausrat­versicherung, möchten Sie Ihre Hausrat­versicherung erweitern oder soll es eine eigene Fahrrad­versicherung sein?
  • Welche Schäden sind versichert?
  • Ist ihr Fahrrad auch auf Reisen ausreichend versichert?
  • Bis zu welcher Höhe sind das Fahrrad und sein Zubehör versichert?
  • Sind Schutzbriefleistungen für Sie relevant?
  • Gibt es einen Selbstbehalt, den Sie im Schadensfall zahlen müssen?
  • Falls Sie ein Fahrrad mit Carbonrahmen haben: Trägt die Versicherung auch Schäden an diesem?
  • Gibt es eine Wartezeit?

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Fazit

Gerade Besitzer teurer Fahrräder brauchen unter Umständen Versicherungsschutz, der über den der Hausrat­versicherung hinausgeht, um im Fall eines Diebstahls oder Unfalls vollständigen Schadenersatz zu erhalten. Dies ist unter anderem durch eine separate Fahrrad­versicherung möglich. Wie bei so vielen Versicherungen empfiehlt sich hier ein sorgfältiger Vergleich verschiedener Angebote.

Die häufigsten Fragen zur Fahrrad­versicherung

Wie viel kostet eine Fahrrad­versicherung?

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Je nachdem, wie teuer das zu versichernde Fahrrad ist, wo es versichert werden soll und welcher Leistungsumfang vorgesehen ist, können Preise sehr verschieden ausfallen. Ein Fahrrad im Wert von 1000 Euro kann z.B. für 50 Euro im Jahr gegen Diebstahl und Unfallschäden versichert werden.

Wann lohnt sich eine Fahrrad­versicherung?

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Gegen Einbruchdiebstahl sind Fahrräder bereits über die Hausrat­versicherung versichert, einfacher Diebstahl (also der Diebstahl eines Fahrrads, das draußen angeschlossen ist) lässt sich über einen Zusatzbaustein versichern. Für viele Fahrräder genügt dies. Falls Sie jedoch ein wertvolles Fahrrad besitzen, kann es sein, dass die Versicherungssumme der Hausrat­versicherung nicht für eine Erstattung des Neuwerts genügt. In diesem Fall lohnt sich eine eigene Fahrrad­versicherung.

Was kostet eine E-Bike-Versicherung?

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Eine E-Bike-Versicherung kann z.B. rund 60 Euro im Jahr kosten, wenn Diebstahl- und Kaskorisiken versichert sein sollen. Detailliertere Informationen und einen Rechner finden Sie auf unserer Seite zur E-Bike-Versicherung.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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