Berufs­unfähigkeits­versicherung für Handwerker

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Wie eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Handwerker genau funktioniert, was sie kostet und wieso ein Vergleich besonders wichtig ist.

Inhalt dieser Seite
  1. Deshalb ist die Berufs­­unfähigkeits­­versicherung wichtig
  2. Leistungen
  3. Kosten
  4. Aktuelle Testergebnisse
  5. Tipps für den Vergleich

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung (BU) schützt Hand­werker vor Ein­kommens­ver­lusten, wenn sie ihren Beruf durch Unfall oder Krankheit nicht mehr ausüben können.
  • Der Versicherer zahlt eine vertraglich vereinbarte monatliche Rente, wenn die Fähigkeit zur Berufs­­ausübung zu mindestens 50 Prozent gemindert ist.
  • BU-Tarife für Hand­werker weisen bei identischem Leistungs­umfang oft große Unterschiede in der Beitrags­höhe auf. Ein Vergleich ist bei diesen Policen daher besonders wichtig.

Deshalb ist die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Handwerker so wichtig

Hand­werker tragen im Vergleich zu vielen anderen Berufs­gruppen ein besonders hohes Risiko, vor dem Erreichen des gesetzlichen Rentenalters berufsunfähig zu werden. Zum einen zieht die körperliche Arbeit bei vielen Hand­werkern früher oder später gesundheitliche Folgen nach sich. Zum anderen ist mit ihrer Arbeit oft auch ein hohes Unfallrisiko verbunden. Eine private Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker schützt vor den finanziellen Folgen, wenn die Ausübung des Berufes durch Krankheit oder Unfall nicht mehr möglich ist. Vor allem selbständige Hand­werker stoßen ohne eine Berufs­unfähigkeit schnell an ihre finanziellen Grenzen. Auch Hand­werker, die in einem angestellten Arbeits­­verhältnis tätig sind, sollten sich jedoch so frühzeitig wie möglich gegen Berufs­unfähigkeit versichern.


Die gesetzliche Absicherung reicht nicht aus

Die finanziellen Leistungen aus der gesetzlichen Erwerbs­­minderungs­rente reichen heute nicht mehr aus, um die finanziellen Einbußen durch eine Berufs­unfähigkeit zu kompensieren. Mit einer gesetzlichen Berufs­unfähigkeitsrente und einer Rentenzahlung von rund 50 Prozent ihres früheren Einkommens­ können nur vor 1961 geborene Personen rechnen.

Angehörige späterer Geburtsjahrgänge erhalten dagegen nur dann eine Erwerbs­­minderungs­rente, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, eine beliebige Beschäftigung für drei bzw. bei einer teilweisen Erwerbs­minderung für sechs Stunden täglich auszuüben. Ihre Qualifikation für diese Tätigkeit spielt dafür keine Rolle. Unter anderem aus diesem Grund werden rund 50 Prozent dieser Rentenanträge abschlägig beschieden. Zudem reicht die Erwerbs­­minderungs­rente nicht zum Leben aus. Selbständige Hand­werker, die keine Beiträge zur gesetzlichen Renten­versicherung zahlen, haben bei Berufs­unfähigkeit ohnehin keinen Anspruch auf diese gesetzliche Unterstützung.

Beispiel: Herr W., Dachdecker

Herr W. ist Dachdecker und seit Jahren als selbständiger Hand­werker tätig. Eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker hat er aus Kostengründen niemals abgeschlossen. Seine Alters­vorsorge hat er privat geregelt und, seit sein Unternehmen existiert, keine Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt. Für seine persönlichen Ausgaben standen ihm bisher knapp 2.500 Euro zur Verfügung. Nachdem er aufgrund eines Bandscheibenvorfalls seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, ist sein Einkommen auf Null gesunken.


Je früher Sie abschließen, desto günstiger wird die Berufs­unfähigkeits­versicherung

Je früher Hand­werker eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung abschließen, desto günstiger gestalten sich die Beiträge für die Versicherungs­police. Wer gerade in der Ausbildung steckt, sollte sich bereits jetzt um den Berufs­­unfähig­keits­schutz kümmern. Denn in jungen Jahren weist man i. d. R. einen einwandfreien Gesundheits­zustand vor, was die Versicherer mit günstigen Ein­stei­ger­bei­trägen belohnen. Einen späteren Berufs­wechsel muss man dem Versicherer nicht melden. Und: Wenn die Ausbildung endet, das Gehalt steigt oder sich andere Lebensumstände ändern, kann die BU dank der Nach­ver­sicherungs­garantie problemlos angepasst werden. Die Gesund­heits­prü­fung muss für junge oder werdende Hand­werker also nur bei Vertragsabschluss durchgeführt werden.

Unsere BU-Experten helfen Ihnen gern dabei, den passenden Versicherer und BU-Tarif zu finden, der zu Ihrer Situation passt.

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Das leistet die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Handwerker

Die Leistungen einer Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Handwerker bestehen in erster Linie aus eine monatlichen Rentenzahlung – der Berufs­unfähigkeitsrente. Die Höhe dieser Rente wird bei Abschluss des Versicherungs­vertrags vereinbart. Grundsätzlich dient eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker dazu, den Lebens­standard vor dem Eintritt der Berufs­­unfähigkeit so weit wie möglich zu erhalten. Völlig frei wählbar ist die Höhe der Rente aus einer Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker jedoch bei den meisten Ver­sicherungs­ge­sell­schaften nicht. Die Grenze liegt in der Regel bei 60 bis 75 Prozent des früheren Brutto­verdienstes. Allerdings gibt es hier durchaus unterschiedliche Regelungen. Viele Versicherungen sind hier auch für die individuellen Wünsche Ihrer Kunden offen. Der Versicherungs­fall tritt ein, wenn die versicherte Person zu mindestens 50 Prozent aus gesundheitlichen Gründen zur Ausübung ihres Berufes nicht mehr in der Lage ist.

Höhe der Berufs­unfähigkeitsrente für Handwerker

Die monatliche Rentenleistung einer Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker sollte so bemessen sein, dass alle wichtigen Kosten sowie persönlichen Ausgaben im Falle einer Berufs­unfähigkeit abgedeckt wären. Auch Beiträge zur Altersvorsorge fließt in die benötigte Versicherungs­summe ein.

BU als Zusatz­versicherung

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Optional lässt sich eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker mit anderen Versicherungs­­arten – beispielsweise mit einer Risikolebens­versicherung, einer Kapitallebens­versicherung oder einer privaten Renten­versicherung – kombinieren. Eine separate Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung ermöglicht allerdings größere Flexibilität. Wenn eine Lebens- oder Renten­versicherung aus finanziellen Gründen gekündigt werden soll, ist bei getrennten Policen der Berufs­­unfähigkeits­schutz davon nicht betroffen.

Wie lange läuft der BU-Vertrag?

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Eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker wird in der Regel bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters abgeschlossen. Die Laufzeit der Verträge endet somit spätestens mit dem 67. Geburtstag. BU-Verträge, die eine kürzere Laufzeit vorsehen, sollten gemieden werden, da sonst kein umfassender Schutz bis zum Renteneintrittsalter geboten werden kann.

Was kostet eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Handwerker?

Die Kosten einer Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker werden grundsätzlich individuell berechnet. In die Höhe der Beiträge fließen mehrere Faktoren ein:

  • Umfang des Versicherungs­schutzes bzw. gewünschte Höhe der Berufs­­unfähig­keits­rente
  • Alter des Versicherungs­nehmers zum Zeitpunkt des Versicherungs­beginns
  • Bestehende Vorerkrankungen bzw. Behandlungen/Untersuchungen
  • Risikoprofil des ausgeübten Hand­werks­berufes
  • Gefährliche Hobbys, die mit einem hohen Unfallrisiko verbunden sein können
  • Raucher oder Nichtraucher (Raucher zahlen deutlich höhere Beiträge)

Experten-Tipp:

„Für Handwerker kann sich eine kostengünstigere Grundfähigkeits­versicherung als Alternative zur Berufs­unfähigkeits­versicherung lohnen. Mit dieser werden bestimmte Fähigkeiten, wie beispielsweise der Gebrauch der Hände oder das Sehen abgesichert.“

Foto von Alexander Velden
Alexander Velden
Berater

Kosten je nach Versicherer unterschiedlich

Wesentlichen Einfluss auf die Beitrags­höhe hat auch die Tarifgestaltung der Ver­sicherungs­gesell­schaften. Hand­werker finden sich häufig in den höchsten und somit auch teuersten Risikoklassen wieder. Die Fachplattform handwerk.magazin hat die aktuellen Policen für Dachdecker, Werkzeugmechaniker, Schreiner und Bürokaufleute in Kooperation mit dem Analyse­haus Morgen&Morgen untersucht. Grundannahme war ein Hand­werker, der mit 30 Jahren eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung abschließt. Die monatliche Rentensumme beträgt 1.600 Euro und damit rund 70 Prozent des bisherigen Einkommens­ der Versicherungs­­nehmer. Die – zudem rauchenden – Angehörigen der Handwerksberufe zahlten je nach Anbieter der Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung zwischen 100 und 254 Euro. Bürokaufleute zahlen dazu im Vergleich nur 54 Euro – auch als Raucher (Quelle).

Auch die Experten von Franke und Bornberg weisen darauf hin, dass es deutliche Beitrags­­unterschiede für ein- und dieselben Hand­werks­berufe gibt. So zahlte ein 35-jähriger Maurer im Jahr 2018 für seine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung beim günstigsten Anbieter 228 Euro, beim teuersten Anbieter wurden für eine identische Versicherungs­leistung pro Monat 469 Euro fällig. Ein Vergleich von verschiedenen BU-Anbietern und Tarifen ist für Hand­werker daher unabdingbar. Unsere BU-Berater helfen Ihnen dabei, den passenden Versicherungs­schutz für Sie zu finden. Nutzen Sie auch gern unseren kostenfreien Tarifrechner.

Was kostet Sie als Handwerker eine Berufs­unfähigkeits­versicherung?

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Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Handwerker im Test (2021)

Die richtige Berufs­unfähigkeits­versicherung zu finden ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Dies gilt sowohl für den passenden Tarif als auch für den passenden BU-Anbieter. Daher vermitteln unsere Versicherungs­experten nur Anbieter und Tarife, die explizit zur eigenen Situation passen. Dies funktioniert am besten über eine persönliche Beratung. Als Handwerker können Sie sich dennoch an unabhängigen Testergebnissen orientieren, um sich einen Überblick zu verschaffen.


Unsere Top-Empfehlungen für die Berufs­unfähigkeits­versicherung

Wir machen mit folgenden Anbietern regelmäßig sehr gute Erfahrungen:


Tests von unabhängigen Instituten

Zu Berufs­unfähigkeits­versicherungen liegt eine Vielzahl aktueller Tests vor, die Anbieter und Tarife unter verschiedenen Gesichtspunkten bewerten. So erstellte das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) 2020 ein Ranking der besten Versicherungen für verschiedene Musterkunden. Bei einem davon handelt es sich um einen Elektromeister, der seine BU-Versicherung mit 29 abschließt. Drei Tarife werden für ihn als „hervorragend“ bewertet (Quelle):

  • Alte Leipziger: SecurAL (Tarif BV10)
  • HDI: EGO Top
  • Europa: E-BU bzw. selbständige BUe

Empfehlenswert ist es, eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker zu wählen, die von den unabhängigen Analysehäusern Spitzen­be­wertungen erhalten hat. In die Bewertungen fließen nicht nur Preis-Leistungs­-Aspekte, sondern auch die Kompetenz der Anbieter für Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherungen und die finanzielle Stabilität der Unternehmen ein.

Aktuelle Testberichte zur Berufs­unfähigkeits­versicherung (2021)

Berufs­unfähigkeits­versicherung für Handwerker im Vergleich

Bei der Auswahl der passenden Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung und für einen entsprechenden Versicherungs­vergleich sind für Hand­werker vor allem die folgenden Punkte wichtig:

  • Preis-Leistungs­-Verhältnis der Police
  • Umfassender Versicherungs­schutz ohne Risikoausschlüsse und Altersbegrenzungen
  • Ein Blick ins Kleingedruckte der Ver­sicherungs­be­dingungen

Klausel zur Abstrakten Verweisung meiden

Im Hinblick auf den letzten Punkt kann insbesondere die sogenannte „abstrakte Verweisung“ problematisch werden. Eine monatliche Rente wird dann möglicherweise nur als Erwerbs­­minderungs­rente gezahlt, bezieht sich also nicht auf den erlernten und ausgeübten Handwerksberuf, sondern auf die Möglichkeit, trotz gesundheitlicher Einschränkungen beliebige Tätigkeiten in einem gewissen Umfang auszuüben. Im Versicherungs­vertrag sollte eine solche Klausel daher auf keinen Fall enthalten sein. Mit einer Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung sollte grundsätzlich stets der ausgeübte Beruf versichert werden.

Auf Klausel zur Umorganisation achten

Angestellt arbeitende Hand­werker, die nicht ausschließen, zu einem späteren Zeitpunkt in die Selbständigkeit zu wechseln, sollten sich bei der Auswahl ihrer BU für einen Vertrag entscheiden, der eine akzeptable „Klausel zur Umorganisation“ enthält. Wenn sie Vertragsbestandteil ist, wird keine Berufs­unfähigkeitsrente gezahlt, falls das Unternehmen so umorganisiert werden kann, dass eine Weiterarbeit trotz Krankheit möglich ist. Zumindest sollte diese Klausel so gestaltet werden, dass daraus keine größeren finanziellen Einbußen entstehen. Für kleinere Betriebe ist eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker optimal, in denen diese Klausel nicht enthalten ist.


Gesundheits­fragen richtig beantworten

Um eine vollständige und wahr­heits­gemäße Beantwortung der Gesund­heits­fragen für eine Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung kommen Sie als Antragsteller nicht herum. Und das sollten Sie auch wirklich tun, denn falsche Angaben können dazu führen, dass Sie Ihren Versicherungs­schutz verlieren. Sollte sich im Falle einer Berufs­unfähigkeit herausstellen, dass Sie eine Frage nicht wahrheitsgemäß beantwortet haben, kann der Versicherer die Zahlung der BU-Rente verweigern.

Dies kann natürlich auch unwissentlich passieren. Holen Sie sich daher Hilfe von unseren Versicherungs­­experten. Unsere BU-Berater helfen Ihnen nicht nur dabei, den richtigen Tarif zu finden, sondern auch beim Antrag und Vertragsverhandlung.

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Alternative: Erwerbs­unfähigkeits­versicherung

Eine private Er­werbs­un­fähig­keits­ver­sicherung kann eine kostengünstigere Alternative sein, wenn der Abschluss einer Berufs­­unfähigkeits­ver­sicherung für Hand­werker aus finanziellen Gründen nicht möglich ist. Auch gilt sie als die Arbeits­­kraft­absicherung mit der geringeren Einstiegshürde für risiko­reichere Berufe, wie dem Hand­werker. Die Er­werbs­un­fähig­keits­ver­sicherung unterscheidet sich insofern von der BU, dass sie dann zahlt, wenn der Versicherte nur noch max. 3 Stunden am Tag arbeiten kann.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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