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D&O-Versicherung

Mit Rückwärtsdeckung für die Absicherung von Fehlern früherer Mitarbeiter!
Geschäftsführer und Aufsichtsräte treffen regelmäßig Entscheidungen mit erheblichen finanziellen Folgen, sowohl für das eigene Unternehmen als auch für Dritte. Daraus entstehende Schäden können durchaus gravierend sein. Hier greift die D&O-Versicherung, die von Unternehmen für ihre Führungskräfte abgeschlossen werden kann.
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Was ist eine D&O-Versicherung?

Das Kürzel „D&O“ steht für „Directors & Officers“ und zeigt, worum es bei der D&O-Versicherung geht – um die Versicherung von Haftpflichtrisiken im Rahmen der Haftpflicht von Geschäftsführern, Vorständen und Aufsichtsräten – s. g. Organmitgliedern – eines Unternehmens.

Directors and Officers VersicherungGeschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte von Aktiengesellschaften und GmbHs sind gesetzlich verpflichtet, bei ihrer Tätigkeit die „Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsmanns“ walten zu lassen. Aus der Verletzung der Sorgfaltspflicht und verursachter Schäden können Schadensersatzansprüche entstehen. Sie werden durch eine D&O-Versicherung abgedeckt. Dadurch werden leitende Manager und Aufsichtsrats-Mitglieder existenziell abgesichert, denn im Ernstfall müssten sie mit ihrem Privatvermögen haften. D&O-Versicherungen werden üblicherweise vom Unternehmen für Vorstände und/oder Aufsichtsratsmitglieder abgeschlossen, nicht dagegen von den begünstigten Personen selbst.

Andere Bezeichnungen für die D&O-Versicherung
Anstatt der Bezeichnung „D&O-Versicherung“ wird häufig auch synonym von Manager-Haftpflicht-Versicherung, Organ-Haftpflicht-Versicherung, Vorstands-Haftpflicht-Versicherung oder Geschäftsführer-Haftpflicht-Versicherung gesprochen.

Welche Schäden deckt die D&O-Versicherung ab?

D&O-Versicherungen leisten immer nur bei Vermögensschäden. Die Versicherung bietet dabei ausschließlich Haftpflichtschutz, keinen Kaskoschutz. Das heißt: Vermögensschäden, die Organ-Mitglieder im Rahmen ihrer Tätigkeit selbst erleiden, sind nicht abgedeckt.

Die D&O-Versicherung schützt grundsätzlich nur die betreffenden Personen, nicht das Unternehmen. Dieses bleibt gegenüber Dritten weiter und unabhängig von der Organ-Verantwortlichkeit in der Haftung.

Ansprüche gegen Manager oder Aufsichtsräte, bei denen der Versicherungsschutz greift, können sich im Rahmen der Innenhaftung oder der Außenhaftung ergeben:

  • Bei der Innenhaftung bestehen Haftpflichtansprüche des Unternehmens selbst gegen (meist ehemalige) Manager oder Aufsichtsräte wegen Verletzungen ihrer Sorgfaltspflicht. Vielfach sind dann bereits Schadensersatzansprüche von außen geltend gemacht worden und das Unternehmen möchte sich durch Regressforderungen im Innenverhältnis „schadlos“ halten.
  • Bei der Außenhaftung richten sich Haftpflichtansprüche von Geschäftspartnern, Kunden, Lieferanten, Wettbewerbern usw. direkt gegen die betreffenden Personen.

In der überwiegenden Zahl der Fälle tritt die D&O-Versicherung im Rahmen der Innenhaftung ein. Außenhaftungs-Fälle sind eher die Ausnahme als die Regel. Wie bei Haftpflichtversicherungen üblich, umfassen auch D&O-Versicherungen Rechtsschutz zur Abwehr unberechtigter Ansprüche.

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Wann leistet die Versicherung nicht?

Bei vorsätzlichen Pflichtverletzungen leistet die D&O-Versicherung grundsätzlich nicht. Ebenfalls ausgeschlossen sind Schäden, die wegen mangelnder Eignung oder Kenntnisse des Betreffenden verursacht wurden. In anderen Fällen ist der Versicherungsschutz häufig eingeschränkt. Das gilt insbesondere:

  • Beim Eigenschaden-Ausschluss: In vielen D&O-Policen ist der Versicherungsschutz ausgeschlossen oder eingeschränkt, wenn Organ-Mitglieder in nennenswertem Umfang selbst Unternehmensanteile besitzen.
  • Bei Vereinbarung eines Dienstleistungsausschlusses: Ist im Versicherungsvertrag ein Dienstleistungsausschluss vorgesehen, tritt die Versicherung nur dann ein, wenn ein Vermögensschaden in Ausübung der Organfunktion entsteht, nicht dagegen bei „Fehlentscheidungen“ im operativen Tagesgeschäft.
  • Beim Ausschluss der Rückwärtsdeckung: Ist keine Rückwärtsdeckung vorgesehen, leistet die Versicherung nur bei Schäden, die erst nach Vertragsabschluss verursacht wurden.
Achtung beim Dienstleistungsausschluss
Vergibt ein Bank-Vorstand selbst einen Kredit an einen Kunden, der wegen mangelnder Bonitätsprüfung zu einem Vermögensschaden führt, fällt dieser beim Dienstleistungsausschluss nicht unter die D&O Versicherung, weil die Kreditvergabe außerhalb der originären Vorstands-Funktion erfolgt ist.

In der Praxis ist es häufig schwer und kompliziert festzustellen, ob und in welchem Umfang eine Verletzung der Sorgfaltspflicht vorliegt. Daher kommt es im Schadensfall bei D&O-Versicherungen oft zu Vergleichslösungen.

BERATER-TIPP

»Mit dem „Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung“ ist seit 2009 ein Selbstbehalt bei Vorständen von AGs und KGaAs verpflichtend vorgeschrieben. Der Selbstbehalt bei der D&O-Versicherung muss danach mindestens 10 Prozent des Schadens betragen, darf aber das Anderthalbfache der jährlichen Vorstandsvergütung nicht überschreiten. Eine vergleichbare Regelung ist auch für Aufsichtsräte zu empfehlen.«

Auch bei anderen D&O-Versicherungen sind Selbstbeteiligungen üblich, um Organ-Mitglieder nicht „zur Sorglosigkeit zu verleiten“. Vom Selbstbehalt abgesehen leistet die Versicherung Schadensersatz in tatsächlicher Höhe des Schadens, maximal jedoch bis zur Deckungssumme.
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Wie ist das Verhältnis zu anderen betrieblichen Haftpflichtversicherungen?

Die D&O-Versicherung ist eine besondere Form der Betriebshaftpflichtversicherung. Die Betriebshaftpflichtversicherung tritt bei Vermögens-, Personen- und Sachschäden ein, die Mitarbeiter im Rahmen ihrer Funktionsausübung bei der betrieblichen Leistungserstellung verursachen bzw. die sonst im Zusammenhang mit der Unternehmenstätigkeit entstehen. Vermögensschäden, die durch Verletzungen der Sorgfaltspflicht von Vorstandsmitgliedern oder Aufsichtsräten gegenüber Dritten verursacht werden, sind nicht durch die normale Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt. Hier bietet die D&O-Versicherung einen Versicherungsschutz. Sie stellt damit auch ein Pendant zur Berufshaftpflicht- bzw. Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung dar, die bei vielen freien Berufen üblich und zum Teil sogar gesetzlich vorgeschrieben ist.

Welche Vor- und Nachteile hat eine D&O-Versicherung?

Die Vorteile einer D&O-Versicherung
  • Manager und Aufsichtsräte werden existenziell abgesichert.
  • Der Versicherungsschutz sorgt dafür, dass wichtige Unternehmens-Entscheidungen nicht aus Furcht vor Haftungsrisiken unterbleiben oder aufgeschoben werden.
  • Das Unternehmen wird gegen die finanziellen Folgen von „Fehlentscheidungen“ seiner Organ-Mitglieder geschützt und in seinem Fortbestand gesichert.
  • Geschädigte Dritte erhalten finanzielle Sicherheit bezüglich der Erfüllung ihrer Schadensersatzansprüche durch Pflichtverletzungen der Organ-Mitglieder.

Welche Nachteile im Zusammenhang mit einer D&O-Versicherung zu nennen sind, hängt u. a. vom Einzelfall ab. Es gibt allerdings zwei Punkte, die regelmäßig genannt werden.
Die Nachteile einer D&O-Versicherung
  • Ein regelmäßig geäußerter Kritikpunkt ist, dass D&O-Versicherungen wegen der Haftungs-Entlastung unter Umständen fahrlässigem Verhalten des „Spitzenpersonals“ in Unternehmen Vorschub leisten. Dem wirkt jedoch der Selbstbehalt entgegen.
  • Nicht ausreichende Deckungssummen und Leistungsausschlüsse können einen unzureichenden Versicherungsschutz bewirken. Das ist jedoch in erster Linie eine Frage der vertraglichen Vereinbarung.

Wovon hängen die Prämien ab?

Bei der Prämien-Kalkulation für D&O-Versicherungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Neben der Versicherungssumme ist die Größe des jeweiligen Unternehmens ein wichtiger Faktor, daneben auch die Zahl der versicherten Personen. Natürlich haben die vereinbarten Leistungen bzw. Leistungsausschlüsse ebenfalls Auswirkungen auf die Prämienhöhe.

Nicht nur für Spitzenkräfte in Großunternehmen

Die D&O-Versicherung ist keineswegs ein Versicherungsschutz nur im Bereich von Großunternehmen. Auch in mittelständischen Unternehmen, die nicht inhabergeführt sind, kann eine solche Versicherung Sinn machen. Geschäftsführer und ggf. Aufsichtsräte können so wirksam gegen Haftungsrisiken aus ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit abgesichert werden. Im Verhältnis zum möglichen Schaden sind die Kosten eines solchen Versicherungsschutzes üblicherweise eher gering.

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