Cyber-Versicherung für Ärzte und Zahnärzte

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Das erwartet Sie hier

Warum Ärzte und Zahnärzte auf eine Cyber-Versicherung setzen sollten, was sie kostet und welche Leistungen für Arztpraxen besonders wichtig sind.

Inhalt dieser Seite
  1. So finden Sie die passende Absicherung
  2. Darum ist die Absicherung so wichtig
  3. Was sind wichtige Leistungen?
  4. Was kostet eine Cyber Versicherung?
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Cyber Versicherungen vergleichen
  7. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Risiko, dass Ärzte und Zahnärzte Opfer einer Cyberattacke werden, ist groß. Insbesondere wenn Hacker sensible Patientendaten entwenden, können hohe Kosten entstehen.
  • Nicht selten muss der Praxisbetrieb vorübergehend unterbrochen werden und es werden Schadensersatzforderungen fällig.
  • Eine Cyber-Versicherung kommt für solche Schäden auf. Sie übernimmt Kosten für Eigenschäden, Fremdschäden und Service-Dienstleistungen.
  • Zahnärzte und Ärzte können ihre Praxis bereits ab 22 € im Monat absichern.

So finden Sie als Arzt oder Zahnarzt die passende Cyber-Versicherung

Braucht Ihre Arztpraxis eine Cyber-Versicherung?

Das Risiko für Arztpraxen, Opfer eines Hacker-Angriffs zu werden, ist groß. Die Cyber-Versicherung ist ein leistungsstarkes Versicherungsprodukt, das den Betrieb vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten schützen kann – jedoch nur und am besten, wenn es auf den Betrieb angepasst ist. Ärzte und Zahnärzte mit eigener Praxis haben einen anderen Versicherungsbedarf als ein Architektenbüro oder ein Grafikdesigner.

Wichtig ist es daher, verschiedene Tarife und Angebote miteinander zu vergleichen, bevor Sie etwas abschließen. Achten Sie dabei besonders darauf, dass Sie alle Ihre Angaben zum Unternehmen korrekt und so genau wie möglich machen: Diese Risikoanalyse dient dazu, dass die Versicherungssumme hoch genug bemessen wird und die Police gut an die Situation Ihrer Arztpraxis angepasst ist.

Die Top-Vorteile einer Cyber-Versicherung für Arztpraxen

  • Übernahme von Schadenersatzforderungen, wenn zum Beispiel Patientendaten missbraucht werden. Ebenfalls werden unberechtigte Forderungen abgewehrt.
  • Kompensation des Ertragsausfalls bei Betriebs­unterbrechungen
  • Service-Dienstleistungen des Versicherers, wie etwa Erstellung eines Krisenplans, Notrufnummern, PR-Beratung zur Wiederherstellung der Reputation

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Warum brauchen Ärzte und Zahnärzte überhaupt eine Cyber-Versicherung?

Optimaler Schutz vor Cyber-Risiken

Das Cyber-Risiko für Unternehmen wird immer größer. Diese Entwicklung macht auch vor Zahnarztpraxen und Arztpraxen nicht halt. Der Schaden ist oft groß. Schließlich geht es um sensible Patientendaten. Zwar bietet eine Firewall oder ein Antivirenprogramm einen gewissen Schutz, doch das Risiko vor einer Attacke besteht trotzdem. In jüngster Vergangenheit gab es sogar Ärzte oder Zahnärzte, die ihre Praxen deswegen vorübergehend schließen mussten.

Eine Cyber-Versicherung kann in solchen Fällen helfen und sollte in medizinischen Praxen zum Standard gehören. Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte sichern zurecht das Inventar ihrer Arztpraxis gegen Feuer ab. Eine Versicherung wird oft nicht in Frage gestellt. Anders sieht dies bei der Cyber-Versicherung aus – dabei ist das Risiko eines Hacker-Angriffs 30 Mal höher als dasjenige eines Brands.


Diese Cyber-Risiken bestehen in Arzt- und Zahnarztpraxen

Laut dem Branchenreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind Ärzten, Zahnärzte und Apotheken eine „gut erpressbare Berufsgruppe“ und sollten sich demnach ausreichend absichern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie Hacker-Angriffe in Zahnarzt- oder Arztpraxen erheblichen Schaden verursachen können. Dazu gehören:

  • Verseuchte Software und defekte Hardware
  • Betriebs­unterbrechung, weil nicht auf Daten zugegriffen werden kann
  • Kosten für IT-Fachleute
  • Verlust von Patientendaten
  • Schadenersatzansprüche von Geschädigten
  • Strafe, weil Datenrechte verletzt wurden

Schadensbeispiele: Darum ist eine Cyber-Versicherung so essenziell

Lösegeldforderungen für Arzt

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Hacker stehlen Patientendaten in großer Menge. Anschließend verschlüsseln sie diese auf militärischem Niveau und schicken dem Arzt eine Lösegeldforderung, damit die Daten wieder entsperrt werden. Da täglich neue Virenarten entwickelt werden, ist die Entschlüsselung äußerst schwierig. Sogar das Bundesamt für Sicherheits- und Informationstechnologie (BSI) stößt bei einer sogenannten „Ransomware-Attacke“ an seine Grenzen.

In diesem Fall können IT-Spezialisten die Daten zwar entschlüsseln und die Schwachstelle im System beheben. Das IT-System wird gegen ein sicheres ausgetauscht. Obwohl der Zahnarzt kein Lösegeld zahlen muss, kostet ihn die IT-Forensik doch 6.000 Euro. Weitere 14.000 Euro verliert er durch die Betriebs­unterbrechung. Denn es dauert vier Tage, bis die Daten wiederhergestellt werden. Bis dahin bleibt die Arztpraxis zu. Hinzu kommt ein Reputationsschaden, als die Patienten und Medien vom Datenklau erfahren. Durch die Krisen­kommunikation entstehen nochmals Kosten von 1.500 Euro.

Insgesamt entstehen also Kosten von 21.000 Euro, die der Arzt aus eigener Tasche bezahlen muss.

Schadenersatzforderung von Patienten

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Hackern gelingt es, einige Patientendaten von einem Zahnarzt zu klauen. Sie drohen damit, diese im Darknet zum Verkauf anzubieten, falls sie kein Lösegeld erhalten. Polizei und Staatsanwaltschaft raten dem Zahnarzt, dieser Forderung nicht nachzukommen. Allerdings muss er die Daten­schutzbehörden und seine Pa­tienten über den Datenverlust in Kenntnis setzen.

Die Patienten haben intensiven Gesprächsbedarf, was dem Arzt Kosten von 3.500 Euro verursacht. Hinzu kommen Anwaltskosten von 2.500 Euro und Kosten von 6.000 Euro, um die Schwachstelle im System zu schließen. Bis diese behoben ist, bleibt die Zahnarztpraxis für drei Tage geschlossen. Die Betriebs­unterbrechung kostet den Zahnarzt 8.000 Euro.

Insgesamt kostet die Attacke den Zahnarzt 20.000 Euro.

Wie können sich Praxen vor Cyber-Angriffen schützen?

Die meisten Attacken passieren über automatisierte Schadsoftwareprogramme, die das Internet nach Schwachstellen durchforsten. Das sind zum Beispiel offene Fernzugänge. Auch werden in Arzt- oder Zahnarztpraxen monatelang Zugangscodes und Passwörter der Praxisserver ausspioniert.

Mit folgenden Maßnahmen kann man sich schützen und die Prämie für eine Cyber-Versicherung reduzieren:

  • Ein gutes Anti-Viren-Programm
  • Beratung eines IT-Sicherheitsfachmannes zur Datensicherheit
  • Regelmäßiger Check des Serverprotokolls, um einen Hacker-Angriff frühzeitig zu entdecken
  • Regelmäßige Backups, um nach einem Angriff schnell wieder auf die Daten zuzugreifen
  • Sichere Passwörter verwenden. Diese enthalten mindestens acht Zeichen sowie Sonderzeichen und Zahlen

Weitere Tipps zur Cyber-Sicherheit für Firmen

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Was sollte die Cyber-Versicherung für Mediziner leisten?

Was zahlt die Cyber-Versicherung im Schadensfall?

Die Cyber-Versicherung sollte alle Kosten, die Ihrer Praxis einem Hacker-Angriff entstehen können, abdecken. Dazu gehören:

  • Wiederherstellung der IT-Systeme durch IT-Forensiker
  • Benachrichtigung von Patienten
  • Ertragsausfall bei Praxisunterbrüchen
  • Fachanwälte für die Kommunikation mit Patienten und Behörden
  • Schadenersatzforderung von Patienten
  • PR- oder Krisenberatungen zum Schutz der Reputation
  • Mögliche Bußgelder der Aufsichtsbehörden
  • Lösegeldzahlungen
  • Prozesskosten

Experten-Tipp: Auf welche Leistungen Sie besonders achten sollten

„Es gibt es zwar viele Cyber-Versicherungen auf dem Markt, allerdings sind nicht alle gezielt auf die Zahnarztpraxen oder Arztpraxen ausgerichtet. So konzentrieren sich die meisten ausschließlich auf die Daten und die möglichen Schäden durch Datendiebstahl und Erpressung. Die Betriebs­unterbrechung ist nicht immer automatisch miteingeschlossen. Allerdings ist bei Zahnärzten und Ärzten diese Absicherung sehr wichtig.“

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Benjamin Mai
Berater

Service-Leistungen für schnelle Hilfe

Wichtig für Arztpraxen sind auch die Service-Leistungen des Cyber-Versicherers:

  • Krisen-Dienstleister
  • Soforthilfe per Notfallnummer
  • Präventive Krisenberatung
  • Cyber-Training für Mitarbeiter

Diese helfen, im Schadensfall so schnell wie möglich Maßnahmen zu treffen und den Schaden zu begrenzen, oder aber Cyber-Angriffen vorzubeugen.


Sind Lösegeldforderungen immer mitversichert?

Mit dem Thema Lösegeldforderung gehen die Versicherungsgesellschaften unterschiedlich um. Einige zahlen Lösegelder, andere nicht. Zwar empfiehlt das Bundesamt für Sicherheits- und Informationstechnologie, einer Lösegeldforderung nicht nachzukommen. Dennoch sollten Sie auf diesen Leistungsbaustein bei der Wahl der passenden Cyber-Versicherung achten und sich im Zweifel in der Expertenberatung über die Möglichkeiten erkundigen.

Was zahlt die Cyber-Versicherung bei Erpressung?


Wann zahlt die Versicherung nicht?

Haben Sie es versäumt, Patientendaten ausreichend zu schützen, kann zusätzlich ein Bußgeld verhängt werden. Für Bußgelder von Daten­schutzbehörden und Umsatzrückgänge aufgrund von Vertrauensverlusten muss die Versicherung nur mit Einschränkungen oder nicht aufkommen. Auch haben Sie als Kunde gegenüber Ihrer Versicherung die Pflicht, sich um die IT-Sicherheit Ihrer Arztpraxis zu kümmern.

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Was kostet eine Cyber-Versicherung für Arztpraxen?

Was zahle ich als Arzt oder Zahnarzt?

Die Versicherungsprämie für eine Cyber-Versicherung können unterschiedlich hoch ausfallen – schließlich wird sie im Idealfall an den Bedarf der Arztpraxis angepasst und hängt von mehreren Faktoren ab. Wir haben Ihnen zur Orientierung ein Rechenbeispiel erstellt.


Rechenbeispiel: Cyber-Versicherung für Zahnarztpraxis

Anzahl der Ärzte1
Anzahl der Patientenmax. 1.500
Anzahl der IT- und Tele­kommunikationsgeräte5
Jahresumsatz500.000 €
BesonderheitenPräventions­maßnahmen, wie etwa wöchentliches Backup aller relevanten und sensiblen Daten, Anti-Viren-Software etc.
Keine Kredit- und EC-Karten-Zahlungen
LeistungsbausteineCyber- und Daten- Eigenschaden, Betriebs­unterbrechung
Versicherungsprämie21,17 € monatlich*
254,01 € jährlich
*Umgerechnet aus dem Jahresbeitrag zur Orientierung. Wir empfehlen, den Versicherungsbeitrag jährlich zu zahlen, da bei unterjähriger Zahlweise in der Regel ein Aufschlag fällig wird.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

  • Praxisumsatz
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Art und Anzahl der internetfähigen Kommunikationstechnik
  • Vorhandene Präventions­maßnahmen gegen Cyber-Angriffe
  • Umgang mit dem Daten­schutz in der Praxis
  • Wie ist der Intervall und der Umgang mit Daten-Backups?
  • Sind Notfallpläne vorhanden, die eine rasche Wiederaufnahme des Praxisbetriebes nach einem Hacker-Angriff erlauben?

Größere Praxisstrukturen mit einer höheren Patientenanzahl und einer Vielzahl von internetbasierten Abläufen sollten in der Regel mit einer höheren Prämie rechnen. Maßnahmen, die gegen Cyber-Attacken und zur Datensicherheit getroffen wurden, senken die Beiträge hingegen.


Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Betriebe erlitten in der Vergangenheit Schäden von etwa 172.000 bis 180.000 Euro durch Cyber-Angriffe. Daher ist eine Versicherungssumme von mindestens 180.000 Euro zu empfehlen. Nach der Höhe der Versicherungssumme kann sich auch die Höhe des Versicherungsbeitrages richten.

Experten-Tipp:

„Bei einem Jahresumsatz von über 2,5 Millionen Euro und großen Sicherheitslücken in der Praxis ist auch eine Jahresprämie von über 2.500 Euro berechtigt. Bei einigen Versicherern lässt sich die Cyber-Versicherung auch mit anderen Praxis­versicherungen kombinieren. Mediziner profitieren dann von Bündelungsrabatten.“

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Benjamin Mai
Berater

Was kostet eine Cyber-Versicherung für Ihre Praxis?

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Die besten Cyber-Versicherer: Testsieger (2022)

Spezifische Testberichte von unabhängigen Instituten, welche Cyber-Versicherer am besten für Arztpraxen geeignet sind, gibt es derzeit nicht. Sie können sich dennoch an den allgemeinen Testergebnissen der Cyber-Versicherung orientieren. Im jüngsten Test hat das Institut Franke und Bornberg zahlreiche Versicherer hinsichtlich ihres Leistungsumfangs unter die Lupe genommen.

Cyber­versicherung: Alle Testberichte (2022)

Cyber-Versicherung für Ärzte und Zahnärzte vergleichen

Ein sorgfältiger Vergleich lohnt sich

Ärzte und Zahnärzte sollten verschiedene Angebote von Cyber-Versicherern vergleichen und abwägen, welche Leistungen für ihre Praxis wichtig sind. Auch unterscheiden sich Preise und Leistungsumfang zwischen den Versicherern, sodass sich ein Tarifvergleich lohnt. Nutzen Sie dazu einen unabhängigen Tarifrechner, wie beispielsweise unseren. Hier können Sie Tarife zahlreicher Anbieter vergleichen.

Halten Sie Angaben wie Ihre Praxisgröße und Ihren Jahresumsatz bereit und erkundigen Sie sich, welche Maßnahmen zur IT-Sicherheit Sie bereits in Ihrer Praxis umsetzen. Bei Bedarf können Sie unsere Experten direkt kontaktieren, wenn Sie eine individuelle Beratung zur Cyber-Versicherung wünschen. Dieser Service ist kostenfrei.

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Fazit

Das Risiko von Cyber-Angriffen ist für Arztpraxen relativ hoch und es wird höchstwahrscheinlich weiter ansteigen. Deshalb ist eine Cyber-Versicherung für Zahnärzte und Ärzte sinnvoll, da andere Versicherungen nicht für solche Schäden aufkommen. So deckt zum Beispiel eine Berufs­haftpflicht­versicherung nur Schäden, die man selbst an Dritten verursacht hat. Die Cyber-Versicherung hingegen zahlt auch für Schäden, die Ihnen selbst entstanden sind. Machen Sie vor Abschluss unbedingt einen individuellen Tarifvergleich – angepasst an Ihre Praxis. Nutzen Sie dafür gern unseren kostenfreien Tarifrechner.

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Katharina Tennius
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