Rechts­schutz­versicherung für Ärzte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2022)
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Das erwartet Sie hier

Warum eine Rechts­schutz­versicherung für Ärzte unerlässlich ist und auf welche Besonderheiten angestellte und niedergelassene Ärzte unbedingt achten sollten.

Inhalt dieser Seite
  1. Warum ist Rechts­­schutz für Ärzte sinnvoll?
  2. Welche Leistungen sind möglich?
  3. Wichtige Hinweise für Angestellte
  4. Hinweise für niedergelassene Ärzte
  5. Unser Service
  6. Aktuelle Testergebnisse
  7. Vorteile für Mitglieder von Ärzteverbänden

Das Wichtigste in Kürze

  • Aufgrund des besonders hohen Berufsrisikos sind Ärzte auf eine gute Rechts­schutz­versicherung angewiesen.
  • Sie ist bereits ab 44,91 € im Monat erhältlich.
  • Der Versicherungs­schutz ist von der Art der Anstellung abhängig. Niedergelassene Ärzte brauchen andere Leistungen als angestellte Ärzte.
  • Darüber hinaus profitieren Ärzte in Rechts­schutzfragen von einer Mitgliedschaft in einem Berufsverband.

Brauchen Ärzte eine Rechts­schutz­versicherung?

Die Verantwortung von Ärzten schlägt sich in den notwendigen Leistungen einer Rechts­schutz­versicherung für diese Berufsgruppe nieder. Schwerwiegende Vorwürfe, beispielsweise die Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht oder unterlassene Hilfeleistung sollten daher unbedingt vom Versicherungs­schutz abgedeckt werden.

Art der Anstellung für Versicherungs­schutz entscheidend

Darüber hinaus spielt für auch die Form der ärztlichen Tätigkeit eine Rolle. Je nachdem, ob man angestellter oder niedergelassener Arzt ist, gestaltet sich der Rechts­schutz. Auch der medizinische Bereich wirkt sich auf die Zusammensetzung der einzelnen Bausteine aus. Erfahren Sie in diesem Beitrag, auf was Sie als angestellter oder als niedergelassener Arzt unbedingt achten sollten.


Ärzte haben besonderes Konfliktpotential

Für Ärzte lohnt sich eine Rechts­schutz­versicherung deshalb, weil sie eine Reihe von besonderen Vertrags- und Rechtsverhältnissen eingehen. Die vielen möglichen Konfliktparteien tragen zum erhöhten Risiko eines juristischen Konflikts bei. So müssen sich Ärzte unter Umständen mit den folgenden Akteuren auseinandersetzen:

  • Patienten
  • Krankenkassen
  • Kassenärztliche Vereinigung
  • Krankenhäuser
  • Praxispersonal
  • Vermieter der Praxisräume
  • Lieferanten von Material und Ausstattung

Das leistet die Rechts­schutz­versicherung für Ärzte für Sie

Die grundsätzlichen Leistungen einer Rechts­schutz­versicherung sollten für Ärzte je nach individuellen Bedarf erweitert werden.

Auch für Ärzte stellt die Rechts­schutz­versicherung die grundlegenden Leistungen bereit. Dazu gehören beispielsweise:

  • Übernahme der Kosten für anwaltliche Beratung (in vielen Tarifen sogar kostenfrei)
  • Übernahme der Anwaltskosten
  • Übernahme der Gerichtskosten bei gerichtlicher Verteidigung

Je nach Rechts­schutz-Anbieter und Tarif werden weitere zusätzliche Leistungen angeboten, wie etwa digitale Services. Eine Übersicht der allgemeinen Leistungen finden Sie hier: Leistungen der Rechts­schutz­versicherung.


Spezielle Leistungen für Ärzte

Welche besonderen Leistungen eine Rechts­schutz­versicherung für Ärzte beinhalten sollte, entscheidet auch immer der persönliche Bedarf. Sinnvoll ist es, wenn die Absicherung z.B. Kosten übernimmt, wenn:

  • Mediationen nötig werden, um Konflikte außergerichtlich zu lösen
  • ein Arbeitnehmer von selbständigen Ärzten die Kündigung anfechtet
  • es bei Kapitalanlagen Verluste gibt – günstig ist, wenn Tarife dabei bis zu 100.000 Euro abdecken.

Experten-Tipp:

„Ärzte sind oft genug auch Unternehmer. Als Selbständige gehört es zu ihren Aufgaben, eine Praxis zu leiten und wirtschaftlich zu arbeiten. Doch nicht immer erhalten Ärzte in dieser Situation ihr Honorar. Bietet ein Versicherer zusätzlich zur Rechts­schutz­versicherung auch einen eigenen Inkassodienst an, können Ärzte sich den Ärger sparen, offene Forderungen bei Krankenkassen, Auftraggebern oder Patienten einzutreiben. Ist Ihnen dies wichtig, achten Sie auf diesen Punkt im Leistungsumfang.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Rechts­schutz für angestellte Ärzte

Als angestellter Arzt in einer Arztpraxis oder einer Klinik sind Sie zunächst einmal vor Rechtsstreitigkeiten im Außenverhältnis geschützt. Gibt es Probleme mit Krankenkassen, Patienten oder Zulieferern, ist der Arbeitgeber verantwortlich und Sie innerhalb seiner Firmen­rechts­schutz versichert.

Darüber ist jedoch nicht das Innenverhältnis gedeckt: Geraten Sie in Streitigkeiten mit Ihrem Arbeitgeber oder anderen Kollegen und wollen Sie Ihr Recht anwaltlich oder gerichtlich durchsetzen, benötigen Sie einen eigenen Rechts­schutz. Eine gute Arbeits­rechts­schutz­versicherung ist hier essentiell, um im Falle von unberechtigten Mahnungen, Kündigungen oder Gehaltsfragen abgesichert zu sein.

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Übernahme anderer Aufgaben

Angestellte Ärztinnen und Ärzte können auch andere Tätigkeiten für eine gewisse Zeit übernehmen. So können sie vorübergehend als Notarzt oder als Gutachter gebraucht werden. Es kann auch vorkommen, dass ein Kollege seine Praxis eine Zeit lang nicht führen kann und von einem anderen Arzt vertreten werden muss.

Eine spezielle Rechts­schutz­versicherung für Ärzte berücksichtigt solche Veränderungen. Auch der dauerhafte Wechsel in die Niederlassung sollte durch eine entsprechende Klausel abgedeckt sein. Dann nämlich wandelt sich der Rechts­schutz automatisch in einen für niedergelassene Ärzte um.

Hinweise für Chefärzte

Aufgrund ihrer gehobenen Position in Krankenhäusern und Kliniken unterliegen Chefärzte einer besonderen Verantwortung. Damit einher geht allerdings auch ein gesteigerter Anspruch an eine Rechts­schutz­versicherung. Chefärzte behandeln meist schwierigere und komplizierte Fälle, bei denen es naturgemäß zu schwerwiegenden Fehlern kommen kann. Auch für die betroffenen Ärzte steht bei einem Rechtsstreit viel auf dem Spiel.

Rechts­schutz für niedergelassene Ärzte

Niedergelassene Ärzte benötigen eine Rechts­schutz­versicherung, die zusätzlich auch die unternehmerischen Aspekte abdeckt. Dabei sind bestimmte Komponenten der Rechts­schutz­versicherung besonders wichtig.

Praxis-Vertrags-Rechts­schutz

für z.B. Streitigkeiten mit Privatpatienten über die Rechnungsstellung bzw. Abrechnung der Behandlung

Sozial-Rechts­schutz

für z.B. Streitigkeiten mit der Krankenkasse, wenn dem Arzt eine für die Kasse nicht-wirtschaftliche Behandlung unterstellt wird


Rechenbeispiel: Kosten für selbständige Ärzte

Betriebs­gründung: 2005
Art der Praxis: Einzelpraxis
Versicherte Risiken: Allgemeiner Rechts­schutz, Arbeits­­­rechts­schutz, Immobilien­­rechts­schutz
Versicherte Personen: 1 Geschäftsführer, 4 Mitarbeiter
Beitrag im Jahr: 539 € – 786 €

Unser Service für Sie

Egal ob Sie angestellter oder niedergelassener Arzt oder noch kurz vor der Selbständigkeit stehen: Unsere Experten helfen Ihnen, den passenden Versicherungs­schutz zu finden.

Möchten Sie als Arzt eine Rechts­schutz­versicherung abschließen, haben Sie die Wahl zwischen vielen Angeboten. Bei der Wahl ist es auch wichtig, ob Sie als Arzt angestellt oder selbständig sind. Allerdings gibt es gerade bei den günstigen große Lücken im Versicherungs­schutz. Deshalb ist ein sorgfältiger Vergleich auch so wichtig.

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Ihr kostenfreies Angebot wird passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Rechts­schutz für Ärzte im Test und Vergleich

Untersuchungen unabhängiger Testinstitute, die sich speziell auf Ärzte beziehen, gibt es für die Rechts­schutz­versicherung aktuell nicht. Wer derzeit zu den Testsiegern der Rechts­schutz­versicherung 2022 gehört, erfahren Sie auf unserer extra-Seite mit aktuellen Testergebnissen und Beschwerdequoten der Rechts­schutz­versicherer. So können Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen, wer zu den führenden Anbieter in diesem Bereich gehört.

Rechts­schutz­versicherung im Test: Überblick (2022)

Experten-Tipp:

„Eine gute Rechts­schutz­versicherung sollte Sie und Ihre berufliche Tätigkeit umfassend absichern. Sind Sie angestellt und wollen sich die Option einer Selbständigkeit offen halten, dann sollte dies im Versicherungsvertrag abgedeckt sein. Dies ist beispielsweise über eine Vorsorgeklausel möglich, über die eine Niederlassung bei künftiger Selbständigkeit abgedeckt wäre, möglich. Sind Sie bereits selbständig, spielt die Anzahl Ihrer Mitarbeiter eine Rolle bei der Berechnung der Versicherungsprämie.“

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Martin Hacker
Berater

Rechts­schutz­versicherung von Ärzteverbänden – so profitieren Sie von Ihrer Mitgliedschaft

Wie andere Berufsgruppen auch, profitieren Ärzte von einer Mitgliedschaft in einem Berufsverband. Zu den angebotenen Leistungen gehört auch die Rechts­schutz­versicherung für Ärzte.

Der Marburger Bund vertritt seine Mitglieder durch eigene Anwälte vor Gericht. Der Deutsche Hausärzteverband kooperiert mit einem führenden Rechts­schutz­versicherer, um seinen Mitgliedern exklusive Angebote machen zu können. Und auch der Hartmannbund arbeitet mit einer Vielzahl von Servicepartnern zusammen. Gehören Sie einem Ärzteverband an, dann informieren Sie sich, ob diese spezielle Angebote für Sie parat hat.


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