Private Kranken­versicherung für Angestellte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Wann sich eine private Kranken­versicherung für Angestellte lohnt, wie viel sie kostet und welche Optionen Sie haben, wenn das Einkommen mal sinkt.

Inhalt dieser Seite
  1. Für wen lohnt sich die PKV?
  2. Wer kann sich privat versichern?
  3. Leistungen
  4. Kosten
  5. Was tun, wenn das Einkommen sinkt?
  6. Aktuelle Testergebnisse
  7. Private Kranken­­versicherungen vergleichen
  8. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Ob sich Angestellte privat versichern können, hängt von ihrem Einkommen ab.
  • Gerade für junge, gesunde Angestellte gibt es kostengünstige, leistungsstarke PKV-Tarife ab 185 € im Monat.
  • Bei der Zahlung ihrer PKV-Beiträge werden Angestellte durch den Arbeitgeberzuschuss unterstützt.
  • Einige Berufs­gruppen profitieren von attraktiven Sonderkonditionen.

Wann ist die private Kranken­versicherung für Angestellte sinnvoll?

Wozu die private Kranken­versicherung wählen?

Die private Kranken­versicherung ist dann sinnvoll für Angestellte, wenn sie ihnen umfassendere Leistungen oder günstigere Beiträge als die gesetzliche Kranken­versicherung bietet. Das trifft besonders auf Angestellten zu mit folgenden Merkmalen zu:

  • junge Menschen (unter 40, je jünger desto günstiger)
  • ohne oder mit einer kleinen Familie
  • mit einem ungefährlichen Beruf
  • mit einem zuverlässig hohen Einkommen oder einem größeren Vermögen
  • ohne Vorerkrankungen

Wenn Sie gut verdienen – was bei Angestellten in der PKV zwangsläufig der Fall ist -, zahlen Sie ganz besonders am Anfang in der privaten Kranken­versicherung einen geringeren prozentualen Anteil Ihres Einkommens, als es in der gesetzlichen Kranken­versicherung der Fall wäre.

Sorgfältig abwägen

Es sollte allerdings gut durchdacht sein, diesen Wechsel durchzuführen. Wer wieder in die GKV zurück möchte, muss zwölf Monate lang weniger als 4.800 Euro im Monat verdienen. Für die meisten privat Versicherten bedeutet der Wechsel daher eine lebenslange Mitgliedschaft in der PKV. Eine große Bedeutung trägt auch die Versicherungs­gesellschaft, die entsprechend gut ausgesucht werden muss.

Mehr zum Wechsel zwischen GKV und PKV

Attraktive Sonderkonditionen für einzelne Berufs­gruppen

Ob sich die private Kranken­versicherung für Sie lohnt, hängt auch von Ihrer Berufs­gruppe ab. Für einige Berufs­gruppen wie z.B. Zahnärzte stehen besonders günstige Tarife zur Verfügung. Für wieder andere, z.B. Lehrer und Anwälte, gibt es keine besonderen Versicherungen. Auch gehen einige Berufe mit besonderen Anforderungen an die Kranken­versicherung einher. Für Diplomaten ist z.B. ein guter Versicherungs­schutz im Ausland wichtig.


Wann und wie wechseln?

Sobald Sie ­versicherungsfrei sind, können Sie Ihrer gesetzlichen Kranken­versicherung kündigen und einen Antrag an eine private Versicherung stellen. Ihre Kündigung gilt allerdings nur, wenn Sie Ihrer alten Versicherung vor Ablauf der zweimonatigen Kündigungsfrist nachweisen können, dass Sie von jetzt an privat versichert sind.

Wann gelten andere Fristen?

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Manchmal gilt es auch besondere Fristen zu beachten – zum Beispiel haben Wahltarife der gesetzlichen Kranken­versicherung Mindestbindungsfristen von 1-3 Jahren. Ändern sich jedoch Tarif­bedingungen, gibt es ein Sonderkündigungsrecht. Für gewöhnlich besteht nach dem Wechsel in eine neue gesetzliche Krankenkasse eine Bindungsfrist, aber diese gilt nicht für freiwillig versicherte GKV-Mitglieder, welche in die PKV wechseln.

Ab wann können sich Angestellte privat versichern?

Wer privat versichert ist, kann auf bessere und umfangreichere medizinische Leistungen zugreifen. Viele Angestellte würden daher gern in die PKV aufgenommen werden. Doch können sie eine private Kranken­versicherung abschließen?

Versicherungs­pflicht in der gesetzlichen Versicherung

In Deutschland gilt Versicherungs­pflicht – wer sich dauerhaft hier aufhält, muss eine Kranken- und Pflege­versicherung vorweisen können. Für viele Menschen ist die Wahl der Versicherung primär eine Wahl zwischen verschiedenen Anbietern der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV). Denn während z.B. Beamte, Beamtenanwärter und Selbständige zwischen einer freiwilligen gesetzlichen und einer privaten Kranken­versicherung wählen können, sind die meisten Angestellten in der gesetzlichen Kranken­versicherung ­versicherungspflichtig – es sei denn, sie können ein überdurch­schnittliches Einkommen vorweisen.

Was gilt, wenn Sie nebenberuflich selbständig sind?

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Wenn Sie hauptberuflich Angestellter sind, aber auch selbständig arbeiten, müssen Sie trotzdem die Einkommensgrenze für Angestellte überschreiten, um sich privat versichern zu können.

Versicherungs­pflicht und Versicherungs­freiheit?

Angestellte sind ­versicherungsfrei – das heißt, sie können frei zwischen GKV und PKV wählen – sobald ihr Einkommen die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) bzw. Versicherungs­pflichtgrenze übersteigt. Welche Einnahmen für das Erreichen der Versicherungs­pflichtgrenze zählen und welche nicht, können Sie auf unserer Seite zu den Voraussetzungen der privaten Kranken­versicherung nachlesen.

Voraussetzungen der PKV

Zeitpunkt der Versicherungs­freiheit

Wird die JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) durch eine Gehaltserhöhung überschritten und steht fest, dass das Gehalt auch die JAEG des nächsten Jahres überschreitet, besteht ab Beginn des nächsten Jahres Versicherungs­freiheit.

Wird eine Beschäftigung mit einer Entlohnung über der Versicherungs­pflichtgrenze neu aufgenommen, besteht ab diesem Zeitpunkt Versicherungs­freiheit. Auch hier besteht die Bedingung, dass auch die JAEG des nächsten Jahres voraussichtlich überschritten werden wird.

Wie hoch ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2021?

Die JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) wird steigenden (oder sinkenden) Löhnen angepasst und ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. 2021 beträgt sie 64.350 Euro, was einem monatlichen Bruttolohn von 5.362,50 Euro entspricht.

Neben der allgemeinen JAEG gibt es auch die besondere JAEG. Diese gilt ausschließlich für Arbeitnehmer, die schon vor dem 31.12.2002 kranken­versicherungsfrei und privat versichert waren.


Entwicklung der Versicherungs­pflichtgrenze

JahrAllgemeine JAEG (Jahresbrutto)Allgemeine JAEG (Monatsbrutto)Besondere JAEG (Jahresbrutto)Besondere JAEG (Monatsbrutto)
201757.600 €4.800,00 €52.200 €4.350,00 €
201859.400 €4.950,00 €53.100 €4.425,00 €
201960.750 €5.062,50 €54.450 €4.537,50 €
202062.550 €5.212, 50 €56.250 €4.687,50 €
202164.350 €5.362,50 €58.050 €4837,50 €

Was hat es mit der besonderen JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) auf sich?

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Ab dem 31.12.2002 wurden Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungs­pflichtgrenze, die bis dahin identisch gewesen waren, voneinander entkoppelt und die Versicherungs­pflichtgrenze/JAEG erhöht. Damit zu diesem Zeitpunkt privat versicherte Arbeitnehmer, deren Einkommen über der alten, aber unter der neuen Versicherungs­pflichtgrenze lag, vor einer erneuten Versicherungs­pflicht zu schützen, wurde für sie die besondere JAEG eingeführt.

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Was leistet die private Kranken­versicherung für Angestellte?

Eine interessante Eigenschaft der privaten Kranken­versicherung ist die Tatsache, dass Versicherte die gewünschten Leistungen weitgehend selbst bestimmen können. Sie können Leistungen dazu wählen, die Ihnen wichtig sind, auf andere verzichten und durch die Entscheidung für einen Selbstbehalt Ihre monatlichen Beiträge reduzieren.

Prinzipiell umfasst das Leistungsspektrum der privaten Kranken­versicherung ambulante und stationäre Leistungen, die über den normalen Umfang hinausgehen. Dazu gehören unter anderem:

  • Chefarzt-Behandlung im Krankenhaus
  • Kostenerstattung für Zahnbehandlungen und Zahnersatz von bis zu 100 Prozent
  • eine garantierte Vertragslaufzeit

Beitragsrückerstattung

Wer keine Leistungen in Anspruch nimmt, kann als privat Krankenversicherter mitunter im nächsten Jahr eine teilweise Rückerstattung der Beiträge erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass der Tarif eine entsprechende Vereinbarung enthält. Die Höhe des Arbeitgeberzuschusses bleibt davon unberührt.

Mehr zur Beitragsrückerstattung

Krankentagegeld

Bei längeren Krankheiten und damit einhergehendem Arbeits­ausfall ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, für sechs Wochen den Lohn weiterzuzahlen. Bei krankheitsbedingten Arbeits­ausfällen, die über die sechs Wochen hinausgehen, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen den Versicherten anschließend Krankengeld. Dies steht den Mitgliedern der privaten Kranken­versicherung jedoch nicht zu. Sie sollten deshalb freiwillig eine Zusatz­versicherung abschließen, die sogenannte Krankentagegeld­versicherung.

Icon Familie mit Kind

Keine Familien­versicherung

Von der GKV kennt man es, dass Kinder und manchmal auch Ehepartner kostenlos familienversichert werden können. Bei der PKV gibt es diesen Vorteil aber nicht. Privat Versicherte müssen für jedes Kind eine separate Versicherung abschließen. Am günstigsten ist die Versicherung daher, wenn man überhaupt keine Kinder hat. Da das nicht für jeden in Frage kommt: An der PKV interessierte Angestellte sollten vor der Vertragsunterzeichnung zumindest schon wissen, wie groß ihre Familie werden soll.

Was bezahlen Sie als Angestellter für ihre private Kranken­versicherung?

Doch wie viel müssen Angestellte wirklich für die PKV zahlen? Die Beiträge für Angestellte in der PKV liegen im Mittelfeld im Vergleich zu anderen Gruppen wie den Beamten oder den Selbständigen.

Vorteil Arbeitgeberzuschuss

Im Vergleich zu Selbständigen haben Angestellte den Vorteil, dass sich ihr Arbeitgeber mit einem Zuschuss an ihrer privaten Kranken­versicherung beteiligt, wie er es auch bei der gesetzlichen Kranken­versicherung tun würde. Wie hoch dieser maximal ausfällt, hängt von der Beitragsbemessungsgrenze ab. Mehr dazu, wie viel Geld Sie erhalten und ob auch Ihre Familienmitglieder profitieren, können Sie hier nachlesen:

Arbeitgeberzuschuss zur privaten Kranken­versicherung


Rechenbeispiel

Um Ihnen eine konkrete Vorstellung zu vermitteln, wie die Beiträge zur PKV aussehen können, haben wir den monatlichen Beitrag einer Beispielkundin errechnet.

Alter der Kundin41
VorerkrankungenKeine
PKV Beitrag gesamtab 486,07 €
Effektivbeitrag (Beitrag abzüglich des Arbeitgeberanteils)ab 243,06 €

Wir sind hier davon ausgegangen, dass die Kundin 66.000 Euro im Jahr, also 5.500 Euro im Monat verdient. Die Preisspanne bei den PKV-Tarifen ist groß, so könnte sie z.B. auch einen Tarif mit einem Effektivbeitrag von 565 Euro wählen.

Zum Vergleich: In der gesetzlichen Kranken­versicherung würde sie abzüglich des Arbeitgeberanteils rund 440 Euro monatlich ausgeben.


Faktoren für die Beitragshöhe

Wie hoch der Beitrag ausfällt, hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:

  • Alter des Versicherten bei Vertragsbeginn
  • Vorerkrankungen
  • Beruf
  • Leistungsumfang

Mehr dazu, wie sich z.B. der Gesundheits­zustand auf die private Kranken­versicherung auswirkt, können Sie auf unserer Seite zu den Voraussetzungen der PKV nachlesen.

Beiträge passen sich nicht dem Einkommen an

Wer Mitglied in der PKV werden möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Mitgliedschaft sehr teuer werden kann. Besonders gilt das für die Tarife, die einen möglichst großen Leistungsumfang bieten. Beiträge müssen auch z.B. während der Elternzeit unverändert weitergezahlt werden.

Hinzu kommt, dass die Beiträge durch Beitragsanpassungen, aber auch stetig mit dem Alter der Versicherten steigen, auch wenn Altersrückstellungen dies zum Teil auffangen. Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie viel Geld die Person dann noch verdient, etwa durch Arbeits­verhältnisse oder die Rente.

Die private Kranken­versicherung für Angestellte in der Steuer

Die private Kranken­versicherung lässt sich als Vorsorgeaufwendung von der Steuer absetzen. Allerdings gelten hier Höchstgrenzen und es sind nicht alle PKV-Leistungen von der Steuer absetzbar – Ihr Versicherer weist aus, welche es sind.

Mehr zur PKV in der Steuer

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Was tun, wenn das Einkommen sinkt?

Experten-Tipp:

„Einmal in der privaten Kranken­versicherung versichert, kann man nicht mehr zurück in die gesetzliche Kranken­versicherung.“ – Das stimmt so nicht.

Richtig ist, dass ein Angestellter, solange er über der Pflicht­versicherungsgrenze liegt, nicht in die gesetzliche Kasse zurückkehren kann. Sinkt allerdings die Höhe des Einkommens durch einen Arbeits­platzwechsel oder durch eintretende Arbeits­losigkeit unter die Pflicht­versicherungsgrenze, wird man automatisch wieder in der gesetzlichen Kranken­versicherung pflichtversichert (Ausnahmen sind durch eine Anwartschaft möglich). Dies gilt allerdings nur bis zu einem Alter von 54 Jahren. Ab 55 Jahren ist der Wechsel von der PKV in die gesetzliche Krankenkasse tatsächlich kaum mehr möglich.

Foto von Robert Böhrk
Signatur von Robert Böhrk
Robert Böhrk
Berater

So können Sie in der PKV bleiben

Viele Versicherte, deren Einkommen nicht länger den Voraussetzungen der PKV entspricht, wollen aber nicht auf die Vorzüge einer privaten Kranken­versicherung verzichten. Das ist besonders dann der Fall, wenn die Einnahmen voraussichtlich bald wieder über die JAEG steigen.


Bedingungen für eine Befreiung

Glücklicherweise können Sie unter bestimmten Bedingungen einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungs­pflicht stellen. Haben Sie dies jedoch erst einmal erfolgreich getan, sind Sie daran gebunden, bis der Grund für die Befreiung von der Versicherungs­pflicht erlischt:

  • Die Versicherungs­grenze übersteigt das Gehalt nur, weil sie angehoben wurde
  • Der Versicherungs­nehmer absolviert ein Studium oder ein Praktikum und wird deswegen ­versicherungspflichtig
  • Der Versicherungs­nehmer war in den letzten fünf Jahren privat versichert und erhält ALG I
  • Der Versicherungs­nehmer nimmt an Leistungen zur Teilhabe am Arbeits­leben teil
  • Während der Elternzeit (Bedingung: Der Versicherte arbeitet maximal 30 Stunden pro Woche)
  • Der Versicherte arbeitet in einer Einrichtung für behinderte Menschen
  • Der Versicherte reduziert seine Arbeits­zeit, um ein Familienmitglied zu pflegen
  • Versicherte reduzieren Ihre Arbeits­zeit nach mindestens fünfjähriger Arbeits­zeit auf maximal die Hälfte der Arbeits­zeit vergleichbarer Vollbeschäftigter

Mehr zur privaten Kranken­versicherung im Fall einer Arbeits­losigkeit erfahren Sie hier:

Privaten Kranken­versicherung für Arbeits­lose


Option Anwartschaft­versicherung

Falls Sie gezwungen sind, die PKV zu verlassen, können Sie sich eine Anwartschaft­versicherung abschließen. Damit sichern Sie sich die Option einer Rückkehr in Ihren Tarif ohne eine erneute Gesundheits­prüfung sichern. Das verhindert eine Verschlechterung Ihrer Versicherungs­konditionen.

Was, wenn die Beiträge zur Belastung werden?

Steigt das Einkommen eines PKV-Mitglieds wider Erwarten nicht wieder an und ist der Wechsel zurück in die gesetzliche Kranken­versicherung keine Option, können Versicherte notfalls auf den Basistarif oder auf den Notlagentarif ihrer Versicherung zurückgreifen.

Private Kranken­versicherungen für Angestellte: aktuelle Testberichte (2021)

Die Auswahl zwischen Anbietern und Tarifen ist groß, aber es gibt Bewertungskriterien, die bei der Auswahl helfen. So ist es zum Beispiel sehr wichtig, dass ein PKV-Anbieter auf dem Markt stark ist und stabile Beiträge gewährleisten kann – und zwar über Jahrzehnte hinweg.

Aber auch die Qualität der Leistungen und die Fairness im Umgang mit den Versicherten spielt eine wichtige Rolle. Glücklicherweise liegen zu all diesen Dimensionen aktuelle Testergebnisse unabhängiger Institute vor. Sie können die Testsieger hier einsehen:

Private Kranken­versicherungen im Test

Tipps für den PKV-Vergleich: Das sollten Arbeitnehmer beachten

  • Definieren Sie, was genau Sie von ihrer PKV-Mitgliedschaft erwarten. Wünschen Sie sich z.B. einen Schwerpunkt auf Zahngesundheit? Oder ist Ihnen ein Einzelzimmer im Krankenhaus besonders wichtig?
  • Beachten Sie, dass hohe monatliche Beiträge nicht automatisch für ein exzellentes Leistungsspektrum stehen. Auch günstigere PKV-Versicherungs­pakete können hervorragende Leistungen beinhalten.
  • Testergebnisse wie die oben erwähnten helfen Ihnen, Versicherer mit ausgezeichnetem Service zu identifizieren.
  • Nehmen Sie sich für den Tarifvergleich Zeit und lassen Sie sich gegebenenfalls beraten.

Kostenfreier Tarifvergleich zur privaten Kranken­versicherung für Angestellte

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Fazit

Anders als z.B. Selbständige können sich Angestellte nur in der privaten Kranken­versicherung versichern, wenn ihr Einkommen die Versicherungs­pflichtgrenze übersteigt. Insbesondere junge Arbeitnehmer ohne Vorerkrankungen profitieren bei der privaten Kranken­versicherung von einem umfassenden, individuell gestaltbaren Leistungskatalog. Zusätzlich müssen sie gerade am Anfang meist einen geringeren Anteil ihres Einkommens für ihre Kranken­versicherung aufwenden und sparen durch den Arbeitgeberzuschuss zusätzlich.

Die Entscheidung für die private Kranken­versicherung sollte dennoch erst nach sorgfältiger Überlegung getroffen werden, da die Versicherungs­nehmer lange daran gebunden sind. Immer empfehlenswert: ein ausgiebiger Vergleich der in Frage kommenden Tarife und Anbieter. Nutzen Sie dafür gern unser kostenfreies Formular für den Tarifvergleich auf dieser Seite.


Berufs­- und Personengruppen der privaten Kranken­versicherung

Die häufigsten Fragen zur privaten Kranken­versicherung für Angestellte

Was zahlt der Arbeitgeber bei der privaten Kranken­versicherung?

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Der Arbeitgeber beteiligt sich in Form des Arbeitgeberzuschusses anteilig an der privaten Kranken­versicherung seiner Angestellten. Der maximale Arbeitgeberzuschuss wird durch die Beitragsbemessungsgrenze bestimmt und entspricht dem höchsten Betrag, den der Arbeitgeber auch für die gesetzliche Versicherung zahlen würde. Bis dieser erreicht ist, zahlt der Arbeitgeber die Hälfte der Versicherungs­beiträge, was die tatsächlichen Kosten für privat versicherte Arbeitnehmer stark reduziert.

Wer erhält den Zuschuss zur privaten Kranken­versicherung?

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Zuschüsse zur privaten Kranken­versicherung gibt es in verschiedenen Situationen. Privat versicherte Angestellte erhalten den Arbeitgeberzuschuss, der sie bei der Zahlung ihrer PKV-Beiträge stark entlastet. Für andere Berufs­gruppen wie z.B. Selbständige, Arbeits­lose oder Beamte gelten andere Regeln.

Kann man als Angestellter privat versichert sein? Wie viel muss man dafür verdienen?

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Angestellte können sich nur dann privat versichern, wenn ihr Einkommen über der Versicherungs­pflichtgrenze liegt. Für das Jahr 2021 bedeutet das, dass sie mindestens 64.350 Euro pro Jahr verdienen müssen.

Wann lohnt es sich, privat versichert zu sein?

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Wer noch relativ jung ist, keine Vorerkrankungen hat und überdurchschnittlich gut verdient, muss in der privaten Kranken­versicherung oft weniger bezahlen als in der gesetzlichen. Die private Kranken­versicherung lohnt sich dagegen weniger, wenn hohes Alter oder Vorerkrankungen die Beiträge in die Höhe treiben oder sich abzeichnet, dass das eigene Einkommen nicht dauerhaft hoch genug sein wird, um die Beiträge zu finanzieren.

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Katharina Tennius
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