Private Kranken­versicherung für Feuerwehrleute

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Was Heilfürsorge und Beihilfe für Feuerwehrleute in der privaten Kranken­versicherung (PKV) bedeuten, welche Unterschiede es zur freiwilligen gesetzlichen Kranken­versicherung gibt und von welchen Leistungen Feuerwehrleute in der PKV profitieren können.

Inhalt dieser Seite
  1. Lohnt sich die PKV?
  2. Leistungen für Feuerwehrleute
  3. Anwartschafts­­versicherung für Feuerwehrleute
  4. Kosten der PKV
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. PKV Vergleich für Feuerwehrleute
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Feuerwehrleute erhalten je nach Bundesland Beihilfe oder Heilfürsorge. Diese sollten sie mit einer privaten Kranken­versicherung ergänzen.
  • Auch Feuerwehrbeamte, die aktuell keine private Kranken­versicherung brauchen, können mittels einer Anwartschafts­versicherung für die Zukunft vorsorgen.
  • Feuerwehrleute finden in der PKV umfangreiche, individuelle Leistungen und können wichtige Versicherungs­lücken schließen.
  • Die private Kranken­versicherung für Feuerwehrleute gibt es bereits ab 150,09 € im Monat.

Wieso ist die private Kranken­versicherung für Feuerwehrleute sinnvoll?

Die private Kranken­versicherung ist aus verschiedenen Gründen attraktiv für Feuerwehrleute – zum einen sind da ihre umfassenden Leistungen, zum anderen gibt es für Beamte der Feuerwehr umfassende Unterstützung des Dienstherren in Form von Beihilfe oder freier Heilfürsorge.

Mehr zur privaten Kranken­versicherung


Beihilfe oder Heilfürsorge – Regelungen der Bundesländer

Nicht alle Bundesländer gewähren freie Heilfürsorge. In einigen Bundesländern gibt es auch während des aktiven Dienstes “nur” Beihilfe. Deutschlandweit erhalten Feuerwehrleute mit Beginn der Pension Beihilfe – egal, welche Regelungen vorher galten.

BundeslandHeilfürsorge oder BeihilfeBeihilfesätze ab Pension
Baden-WürttembergHeilfürsorge Verbeamtung vor 1.1.2013: 70 %
Verbeamtung nach 1.1.2013: 50 %
BremenHeilfürsorgeje nach Familienstand zwischen 60 % und 85 %
HessenKommunen in Hessen können Beamte auf Probe im Einsatzdienst der Berufs­feuerwehr Heilfürsorge gewähren, ansonsten BeihilfeBeihilfe 50 %, ab zwei Kindern 70 %
NiedersachsenHeilfürsorge für Beamte im Einsatzdienst Bei Heilfürsorge werden 1,3 % vom Lohn abgezogen.
Bayern, Berlin, Brandenburg Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, ThüringenBeihilfe 50 %, ab zwei Kindern 70 %70 % (keine Besonderheiten)
Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-HolsteinHeilfürsorge (in Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein nur für Beamte im Einsatzdienst)70 % (keine Besonderheiten)
Hamburgseit 2014 wieder Heilfürsorge, Wahlrecht für Beamte, die ab 2005 eingestellt wurden70 % (keine Besonderheiten)
Stand: Januar 2021

Mehr zur privaten Kranken­versicherung für Beamte


Die freie Heilfürsorge für Feuerwehrleute

Anspruch auf Heilfürsorge haben ausschließlich Beamte, die besonders riskante Tätigkeiten ausüben und im aktiven Dienst stehen. Gewährt der Dienstherr freie Heilfürsorge, zahlt er 100 Prozent der erstattungsfähigen Aufwendungen. Das heißt, in dieser Zeit ist theoretisch keine zusätzliche Kranken­versicherung nötig. Allerdings müssen auch Feuerwehrleute mit Heilfürsorge eine Pflegepflicht­versicherung abschließen. Auch eine zusätzliche private Pflege­versicherung ist für Feuerwehrleute aufgrund des hohen Risikos zu empfehlen.

Fakten zur freien Heilfürsorge

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Heilfürsorge bekommen in der Regel nur Beamte im aktiven Dienst. Spätestens nach dem aktiven Dienst muss eine Kranken­versicherung für Feuerwehrleute abgeschlossen werden. Die Leistungen der Heilfürsorge stehen außerdem nur dem Mitarbeiter der Feuerwehr direkt zu. Angehörige sind nicht abgesichert. Sie sind jedoch u. U. beihilfeberechtigt.

Mit der Pensionierung kommt die Beihilfe

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Wird ein Beamter der Berufs­feuerwehr pensioniert, erlischt das Recht auf Heilfürsorge – ab jetzt greift die Beihilfe. In der Regel liegt diese für pensionierte Beamte bei 70 Prozent. Das heißt, der Versicherte benötigt eine Restkosten­versicherung für die fehlenden 30 Prozent der Kosten.

Wer hat Anspruch auf Heilfürsorge?

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*je nach Landesregelungen

Private Kranken­versicherung und Beihilfe

Anders als bei der freien Heilfürsorge übernimmt der Dienstherr, im Falle des Bezugs von Beihilfe, lediglich 50 bis 80 Prozent der anfallenden Arztkosten für Feuerwehrbeamte. Für die Abdeckung der restlichen 20 bis 50 Prozent muss eine private Kranken­versicherung (PKV) abgeschlossen werden. Wenn Feuerwehrleute in den Ruhestand gehen, greift zudem automatisch die Beihilfe, auch wenn vorher die freie Heilfürsorge bezogen wurde. Ab dem Pensionsalter übernimmt der Dienstherr dann 70 Prozent der Krankenkosten.

Wenn sich beihilfeberechtigte Feuerwehrbeamte für eine private Kranken­versicherung entscheiden, müssen sie bei Arztbesuchen in Vorleistung gehen. Sie bekommen dann vom Arzt einen Beleg über die erbrachten Leistungen und müssen diesen für eine Kostenerstattung bei der Beihilfestelle einreichen.


Beihilfe für Angehörige

Familienangehörige von Feuerwehrbeamten haben unter Umständen ebenfalls Beihilfeanspruch. Kinder profitieren zum Beispiel in der Regel von einer 80 prozentigen Beihilfe zu den Krankheitskosten, jedoch muss auch für den Nachwuchs die verbleibende Lücke durch eine private Kranken­versicherung geschlossen werden. Ehepartnern steht in der Regel 70 Prozent zu. Die genauen Bestimmungen sind je nach Bundesland unterschiedlich.

Spezialfall: Beamtenanwärter wird nicht ins Dienstverhältnis übernommen

Beamte auf Widerruf und Beamtenanwärter können zwischen gesetzlicher und privater Kranken­versicherung wählen. Entscheiden sie sich für die PKV und werden dann nicht ins Dienstverhältnis übernommen, ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Kranken­versicherung möglich, wenn ein sozial­versicherungspflichtiges Arbeits­verhältnis besteht oder der Wechsel in die Familien­versicherung möglich ist. Anderenfalls müssen sie innerhalb von sechs Monaten in eine normale private Kranken­versicherung mit 100 Prozent Leistung wechseln, sonst wird eine neue Gesundheits­prüfung fällig.

Mehr zum PKV-Wechsel

Freiwillig gesetzlich versicherte Feuerwehrbeamte

Feuerwehrbeamte können sich auch freiwillig gesetzlich versichern lassen. In diesem Fall erhalten Beamte weder die freie Heilfürsorge noch Beihilfe. In Hamburg und einigen anderen Bundesländern erhalten sie einen 50 prozentigen Zuschuss ihres Dienstherrn zum Krankenkassenbeitrag. In anderen Bundesländern gibt es diesen Zuschuss nicht. Hier müssen die Beamten den Krankenkassenbeitrag selbst bezahlen.

Private Kranken­versicherungGesetzliche Kranken­versicherung
Günstige Beiträge durch BeihilfeKeine Gesundheits­fragen
Leistungen können individuell zusammengestellt werden.Meist günstigere Beiträge, wenn Beamtenstatus endet
Höheres VersorgungsniveauFamilien­versicherung möglich – günstig für kinderreiche Familien

Vor- und Nachteile der privaten Kranken­versicherung

Leistungen der privaten Kranken­versicherung für Feuerwehrleute

Die private Kranken­versicherung erbringt für ihre Kunden verschiedene Leistungen. Dabei können sich die Versicherungs­nehmer je nachdem, welche sie wichtig und verzichtbar finden, zwischen verschiedenen Tarifen entscheiden. Mögliche Leistungen sind z.B.:

  • Unterbringung im Krankenhaus im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Chefarztbehandlung
  • Heilpraktikerbehandlung
  • Zahnersatz
  • Kieferorthopädische Leistungen
  • Auslandskranken­versicherung für Feuerwehrleute

Absicherung von Risiken im Ausland

Der Beihilfeanspruch für Feuerwehrbeamte bleibt grundsätzlich auch bei einem Auslandsaufenthalt bestehen, jedoch nur für Standardleistungen. Außerdem gelten in Krankenhäusern außerhalb Deutschlands oft andere, teurere Gebührensysteme für ärztliche Behandlungen. So kann es passieren, dass im Auslandsurlaub erkrankte Beamte nur einen Teil der dort entstandenen Krankenkosten erstattet bekommen.

Auch wenn ein Rücktransport nach Deutschland vonnöten ist, ist dieser nicht beihilfefähig und müsste ohne zusätzliche Absicherung komplett selbst finanziert werden. Um sich vor diesen unvorhersehbaren Risiken zu schützen, empfiehlt sich bei einem Aufenthalt im Ausland der Abschluss einer privaten Auslandskranken­versicherung.

Mehr zur Auslandskranken­versicherung

Private Krankenzusatz­versicherungen:
Sinnvolle Ergänzungen

Brillen­versicherung

Über die freie Heilfürsorge werden zwar alle Krankheitskosten übernommen, jedoch nur auf dem Niveau einer gesetzlichen Kranken­versicherung. Daher gibt es auch hier eklatante Lücken bei Zahnersatz und Sehhilfen.

Mehr zur Brillen­versicherung


Zahnzusatz­versicherung

Zahnärztliche Behandlungen und Zahnersätze werden meist nur teilweise oder gar nicht übernommen. Daher sollte hierfür unbedingt eine private Krankenzusatz­versicherung für Zahnersatz abgeschlossen werden.

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Deshalb lohnt sich eine Anwartschafts­versicherung für Feuerwehrleute

Da der Anspruch auf freie Heilfürsorge mit dem Eintritt ins Pensionsalter endet, übernimmt die Beihilfe von da an den finanziellen Aspekt der medizinischen Versorgung der Feuerwehrleute. 70 Prozent der Arztkosten werden somit vom Dienstherrn übernommen. Die übrigen 30 Prozent müssen über eine sog. Restkosten­versicherung gedeckt werden.

Da sich die Beiträge in der privaten Kranken­versicherung nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Alter und dem Gesundheits­zustand des Versicherungs­nehmers richten, sollten Feuerwehrleute mit Anspruch auf Heilfürsorge frühzeitig eine Anwartschafts­versicherung abschließen.

So funktioniert die Anwartschaft

Um sich vor hohen Kosten oder einer Ablehnung zu schützen, haben Feuerwehrleute die Möglichkeit, eine sogenannte Anwartschafts­versicherung abzuschließen. Diese sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden, um sich günstige Konditionen zu sichern.

Mit einer Anwartschafts­versicherung erwirbt sich der Versicherungs­nehmer das Recht, sich später in einem Tarif zu den gleichen Bedingungen zu versichern, die heute gelten bzw. bei einem möglichen Abschluss gelten würden. Die Anwartschaft ist einer Art Option, die der Versicherte zu einem späteren Zeitpunkt nutzen kann.

Dieses (Wahl-)Recht ist die einzige Leistung der Anwartschafts­versicherung. Weitere Leistungen sind mit ihr nicht verbunden. Insbesondere bietet die Anwartschafts­versicherung keinen Kranken­versicherungsschutz. Dazu bedarf es immer eines eigenen Kranken­versicherungs-Vertrags.

Die zwei Formen der Anwartschafts­versicherung

Kleine Anwartschaft

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Bei der kleinen Anwartschafts­versicherung wird der Gesundheits­zustand des Antragstellers bis zum Eintritt in die private Kranken­versicherung “eingefroren”. Mit Wegfall der freien Heilfürsorge kann man in den gewählten Tarif eintreten – ohne erneute Gesundheits­prüfung und Wartezeiten. Sind in der Zeit zwischen Abschluss der Anwartschaft und Beginn der Pensionierung Erkrankungen aufgetreten, sind diese ohne Aufschläge oder Ausschlüsse mit versichert.

Große Anwartschaft

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Im Gegensatz zur kleinen Anwartschaft wird bei der großen Anwartschaft zusätzlich noch das Alter des Versicherungs­suchenden gespeichert, weshalb die Beiträge für diese Versicherungs­art höher sind. Es gelten somit die gleichen Rechte wie kleine Anwartschaft, aber es werden Altersrückstellungen gebildet, sodass bei der Aktivierung das ursprüngliche Alter (zum Zeitpunkt des Abschlusses der Anwartschaft) zur Beitragsermittlung herangezogen wird. Die Kosten einer großen Anwartschaft liegen bei bis zu 25 Prozent des eigentlichen Tarifs.

Was passiert ohne Anwartschaft?

Zur Ermittlung der gesundheitlichen Verfassung des Beamten wird zu Versicherungs­beginn eine Gesundheits­prüfung durchgeführt. Diese wirkt sich auf die Höhe des monatlichen Beitrags aus. Erfahrungs­gemäß verschlechtert sich die Gesundheit mit steigendem Alter, was höhere PKV-Beiträge für Feuerwehrleute nach sich zieht.

Das heißt, wenn Sie erst im Pensionsalter in die PKV eintreten und eine Restkosten­versicherung abschließen, werden Sie mit Ausschlüssen, Beitragszuschlägen oder gar einer Ablehnung rechnen müssen.

Wie viel kostet die private Kranken­versicherung für Feuerwehrleute?

Während die Beiträge der gesetzlichen Kranken­versicherung immer ein fester Anteil des Bruttoeinkommens sind, sind die Kosten der privaten Kranken­versicherung von mehreren Faktoren ab. Das gilt auch für die PKV für Feuerwehrleute. Diese können, wie auch andere PKV-Kunden, zwischen verschiedenen Tarifen wählen, Bausteine hinzufügen oder entfernen. Des Weiteren unterscheiden sich die Gesamtkosten allein schon aufgrund der unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer hinsichtlich der Bemessungssätze für die Beihilfe. Weitere Unterschiede ergeben sich durch den Familienstand.

Beispielberechnung

Wir haben den Versicherungs­beitrag für einen Beispielkunden ausgerechnet. Es handelt sich um einen Feuerwehrmann mit folgenden Merkmalen:

  • in Berlin
  • 1970 geboren
  • ohne Vorerkrankungen
  • legt besonders viel Wert auf Psychotherapie

Er kann sich ab 353,11 Euro monatlich versichern.

Faktoren für die Beitragshöhe

Die Höhe der Versicherungs­beiträge wird von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • im Tarif enthaltene Leistungen
  • Selbstbehalt
  • Alter und Gesundheits­zustand des Versicherungs­nehmers
  • PKV-Anbieter

Günstige Konditionen für Beamte

Dank ihrer Beihilfe, aber auch dank Beamtentarifen der privaten Kranken­versicherungen, zahlen Feuerwehrleute als Beamte im Vergleich zu Selbständigen und Angestellten in der privaten Kranken­versicherung besonders wenig. Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) wusste 2020 zu berichten, dass der monatliche Beitrag für Beamte im mittel 283,82 Euro betrug. Leistungsstarke Tarife gäbe es jedoch bereits für 40 Euro weniger (Quelle).

Die besten privaten Kranken­versicherungen für Feuerwehrleute: aktuelle Testergebnisse

Auf die Berufs­gruppe der Feuerwehrbeamten zugeschnittene Testberichte für beihilfekonforme Tarife gibt es leider nicht. Feuerwehrleute können sich jedoch an den Testergebnissen für Beamte orientieren. Für diese identifizierte die DtGV 2020 folgende PKV-Anbieter als Testsieger (Quelle):

  • Günstigster Tarif: DBV (AXA)
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Nürnberger
  • Größtes Leistungsspektrum: R+V

Darüber hinaus werden PKV-Tarife und Anbieter regelmäßig von verschiedenen unabhängigen Analysehäusern ausgiebigen Tests ihrer Leistungen, ihres Services und ihrer Substanzkraft unterzogen. Die neuesten Testergebnisse haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Private Kranken­versicherungen im Test

Das sollten Feuerwehrleute beim PKV-Vergleich beachten

Egal ob Anwartsschaft­versicherung oder gleich eine beihilfekonforme Restkosten­versicherung: Im Vergleich gibt es verschiedene Punkte, die Sie bedenken sollten, damit sie am Ende optimal versichert sind und nicht zu viel zahlen.

Diese Leistungen sollte eine hervorragende private Kranken­versicherung für Feuerwehrleute bieten

  • Freie Arztwahl
  • Ambulante Psychotherapie mindestens 50 Sitzungen pro Jahr
  • Hohe Kostenübernahme für Hilfsmittel und Heilmittel
  • Kostenübernahme für fehlende Beihilfeanteile durch die Kranken­versicherung
  • Beitragsentlastung in der Pension
  • Krankenhausleistungen mit Wahlleistungsoption
  • Zahnschutz
  • Beitragsstabilität

Darauf sollten Sie achten

Hilfs- und Heilmittel

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Die Beihilfe übernimmt weder die Kosten für Brillen und Kontaktlinsen noch für Medikamente für sog. Bagatellerkrankungen (z. B. Kopfschmerztabletten). Wer solche Kosten über entsprechende Ergänzungstarife gedeckt wissen möchte, sollte auf einen offenen Hilfsmittelkatalog achten. Dann werden alle Hilfsmittel erstattet, die medizinisch notwendig sind. Ebenso wichtig sind angemessene Höchstbeträge, z. B. für die Erstattung von Rollstühlen.

Stationäre Versorgung

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Beim Vergleich von Restkosten­versicherungen sollten Sie darauf achten, dass eine Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer und die Chefarztbehandlung mitversichert sind. Empfehlenswert sind außerdem Tarife, die ein Tagegeld zahlen, wenn Sie auf die Unterbringung im Einzelzimmer und die Chefarztbehandlung verzichten. Achten Sie auch darauf, dass vorbereitende und anschließende Behandlungen gedeckt sind.

Mehr zur stationären Behandlung in der PKV

Ambulante Versorgung und zahnärztliche Behandlungen

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In diesem Bereich sind vor allem die Erstattungssätze wichtig. Die Beihilfe zahlt in der Regel höchstens den 2,3 fachen Gebührensatz. Eine private Kranken­versicherung sollte sowohl bei der ambulanten Versorgung als auch bei zahnärztlichen Behandlungen mindestens den 3,5 fachen Gebührensatz (für Zahnärzte) bezahlen. Wichtig ist auch die Arztwahl. Das heißt, sie können direkt zum Facharzt gehen und müssen sich nicht erst eine Überweisung von Ihrem Hausarzt holen.

Alternativmedizin

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Wenn Sie Wert auf alternative Heilmethoden legen, sollten Sie darauf achten, dass diese grundsätzlich erstattungsfähig ist und keine zu niedrigen Höchstbegrenzungen festgelegt sind. Wichtig ist auch, dass in den Versicherungs­­bedingungen keine Klausel versteckt ist, die die Erstattung nur dann erlaubt, wenn sich die Heilbehandlung als erfolgversprechend erweist.

Kostenfreier Tarifvergleich zur privaten Kranken­versicherung für Feuerwehrleute

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Fazit

Die Kombination aus Beihilfe und Restkosten­versicherung bietet Beamten der Feuerwehr optimale Konditionen. Nur in Verbindung mit einer PKV kann die Beihilfe wirksam werden. Durch die Beihilfeberechtigung ist der Abschluss einer Teil­versicherung ausreichend.

Viele private Kranken­versicherungen bieten spezielle Beihilfetarife an. Personen mit Beamtenstatus können so zusätzliche medizinische Kosten abzüglich der Beihilfe versichern. Die Beihilfetarife in der privaten Kranken­versicherung für Beamte sind meist besonders günstig.


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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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