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Private Krankenversicherung wechseln

So wechseln Sie den PKV-Tarif, den PKV-Anbieter oder zurück in die GKV
Das Wichtigste in Kürze
  • Wechsel sind zwischen privater Krankenversicherung (PKV) und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV), zwischen verschiedenen Versicherungsanbietern und zwischen verschiedenen Tarifen beim selben Anbieter möglich.
  • Gesetzliche Bestimmungen regeln, wer seine Versicherung unter welchen Umständen wechseln kann.
  • Wechsel zwischen Versicherern sollten gut überlegt sein, da sie so gut wie immer mit gewissen Nachteilen einhergehen. Allerdings sind einige Optionen weitaus besser als andere.

Warum die private Krankenversicherung wechseln?

Die meisten Versicherungsnehmer planen bei der Entscheidung für eine Krankenversicherung, dort langfristig versichert zu bleiben. Ein Wechsel bedeutet unter Umständen, dass sie Rückstellungen oder Leistungen verlieren. Dennoch gibt es immer wieder Gründe, eine Versicherung oder zumindest einen Tarif zu verlassen:

  • Beitragssteigerungen, z.B. im Alter oder durch Beitragsanpassungen
  • Veränderung der beruflichen oder familiären Situation
  • Veränderung des Einkommens
  • vorteilhaftere Tarife beim aktuellen Anbieter oder der Konkurrenz
  • Umzug ins Ausland (außerhalb der EU/des EWR)
Versicherungspflicht
Wie auch immer der Wechsel aussieht: Die Versicherungen müssen lückenlos aneinander anschließen, da in Deutschland die Pflicht zur Mitgliedschaft in einer Versicherung besteht.

Wechsel aus der gesetzlichen Krankenkasse zur privaten Krankenversicherung

In die private Krankenversicherung kann wechseln, wer die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Das betrifft

  • Selbständige
  • Beamte
  • Beamtenanwärter
  • Studierende
  • einige Angestellte

Der Wechsel geht mit einer Kündigung der GKV einher, der PKV-Vertrag übernimmt die Absicherung dann ohne Pause. Achtung: Künstler oder Publizisten im Sinne des Künstersozialversicherungsgesetzes können anders als andere Freiberufler nur zu den gleichen Bedingungen wie Angestellte in die PKV wechseln, also nur, wenn ihr Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Studenten müssen die Entscheidung für den Wechsel innerhalb der ersten Monate nach Erst-Immatrikulation fällen.

… mehr zu den Voraussetzungen für die PKV
Der Wechsel von der GKV in die PKV sollte gut überlegt sein
Der Wechsel in die PKV ist, unter Erfüllung der eben genannten Voraussetzungen, eine attraktive Option. Allerdings sollten sich Versicherungsnehmer, die sich dafür entscheiden, bewusst sein, dass es sich um eine langfristige Entscheidung handelt. Der Wechsel zurück in die GKV ist nämlich nur unter bestimmten Umständen und bis zu einem bestimmten Zeitpunkt möglich. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt zum Wechsel von der PKV in die GKV.

Wie läuft der Wechsel ab?

Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung folgt diesen Schritten:

  • Vergleich von Versicherungsangeboten, Entscheidung für eine private Krankenversicherung
  • Kündigung bei der bisherigen Krankenversicherung (schriftliche Bestätigung anfordern)
  • Antrag bei Anbiete
  • Beantworten der Gesundheitsfragen
  • Auf deren Grundlage: Entscheiden des Versicherers, ob der Antrag angenommen wird, und ob es Leistungssauschlüsse und Risikozuschläge gibt
  • Annahmebestätigung
  • Vorlage der Annahmebestätigung bei der gesetzlichen Krankenkasse (Achtung: die Kündigung wird erst mit Einreichen der Bestätigung wirksam)

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Vorteile junger Privatversicherter

In die private Krankenversicherung zu wechseln, ist besonders für junge Menschen sinnvoll, denn sie profitieren von mehreren Vorteilen.

Vorteile
  • Altersrückstellungen werden frühzeitig gebildet
  • Beiträge sind aufgrund des jungen Alters und generell zu erwartenden, guten Gesundheitszustandes günstig
  • Personen mit hohem Einkommen zahlen unter Umständen weniger für ihre Krankenversicherung als in der GKV
… mehr zu den Vor- und Nachteilen der PKV

Und wenn der Wechsel nicht möglich ist?

Wenn Interesse an den Leistungen der PKV besteht, aber berufliche oder finanzielle Situation keinen Wechsel erlauben, kann eine Krankenzusatzversicherung die Leistungen ergänzen, die Versicherungsnehmer in der GKV vermissen.


Wechsel des Tarifs innerhalb der PKV

Eine weitere Option ist der Wechsel des Tarifes in der PKV. Das ist sinnvoll, wenn der Versicherer seit Ihrem Vertragsschluss Tarife etabliert hat, die vorteilhafter als der Ihre sind. Generell haben Versicherte in der PKV das Recht, den Tarif beim gleichen Anbieter zu wechseln, sofern der neue Tarif hinsichtlich seiner Leistungen gleichartig aufgebaut ist.

Ein Wechsel des PKV-Tarifes lohnt sich z.B. unter diesen Umständen
  • Die bisher erhaltenen Leistungen sind nicht zufriedenstellend und sollen erhöht werden
  • Die gleichen Leistungen lassen sich in einem anderen Tarif des Versicherers günstiger beziehen (Kostenreduzierung)

Vorgehen bei einem Wechsel des PKV-Tarifs

Der Wechsel zwischen Tarifen des selben Anbieters ist ohne die Beachtung von Fristen möglich. Auch einige Zugangsbeschränkungen, denen Menschen unterliegen, die sich zum ersten Mal bei dem entsprechenden Anbieter versichern, greifen hier unter Umständen nicht.
Die Vorgehensweise beim Wechsel sieht wie folgt aus:

  • Kontaktieren Sie Ihren Versicherer, fordern Sie eine Auflistung der möglichen Wechseltarife an und berufen Sie sich dabei auf §204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG)
  • Verlangen Sie vom Versicherer eine Gegenüberstellung der Leistungen, inklusive aller Tarifbedingungen und etwaiger Zugangsbeschränkungen
  • Prüfen Sie die Tarife und ob Sie mit diesen bessergestellt werden. Sehen Sie davon ab, eine Ersparnis nur durch eine Reduzierung von Leistungen oder eine Steigerung des Selbstbehalts zu bewirken, da das meist nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Haben Sie sich für einen attraktiven Tarif entschieden, setzen Sie eine Frist für den Wechsel. Hält der Versicherer diese nicht ein, können Sie auch eine rückwirkende Umstellung forcieren. Geben Sie gegenüber dem Versicherer dann an, dass Sie die Beiträge des „alten“ Tarifs nur noch unter Vorbehalt zahlen.

Tarifwechsel ohne Gesundheitsprüfung
Bei einem Wechsel des Tarifs darf der Versicherer eine erneute Gesundheitsprüfung verlangen, wenn der neue Tarif Mehrleistungen aufweist. Die Gesundheitsprüfung darf sich aber nur auf die neu erlangten Mehrleistungen auswirken. Bleibt der Leistungsumfang gleich, entfällt die Gesundheitsprüfung.
Tarife, die vor 2013 abgeschlossen wurden, sind nach Geschlechtern getrennt (Bisex-Tarife). Tarife nach 2013 sind als Unisex-Tarife konzipiert. Frauen zahlten bei Bisex-Tarifen meist einen Aufschlag, da der Versicherer Schwangerschaft und Elternzeit einkalkulierte. Laut der Verbraucherzentrale erhalten aber auch Frauen mit einem Wechsel in einen Unisex-Tarif oft keine Vorteile. Für Männer ist der Wechsel aus einem nach Geschlechtern getrennten Tarif in der Regel ebenfalls nicht lohnenswert.

Wechsel des PKV-Anbieters

Eine weitaus seltener genutzte Option ist der Wechsel des Versicherers. In diesem Fall sind Sie bereits privatversichert und wechseln zu einem anderen privaten Versicherer. Generell sind Privatversicherte dazu berechtigt.

Nachteile bei Anbieterwechsel

Aufgrund der Struktur der Tarife entstehen aber Nachteile:

  • Es wird eine erneute Gesundheitsprüfung beim neuen Versicherer notwendig, die Sie unter Umständen schlechter als vorher stellt, beispielsweise wegen seither erfolgten Erkrankungen oder einem höheren Lebensalter.
  • Die Altersrückstellungen sind nur teilweise gesichert, es kann also zu Teilverlusten dieser kommen
Private Krankenversicherer stellen stets einen Teil der geleisteten Beiträge für das Alter zurück. Diese werden später genutzt, um den steigenden Beiträgen im höheren Lebensalter entgegenzuwirken. Eingeführt wurde das, um signifikante Belastungen im Alter so weit wie möglich zu vermeiden. Ein Teil der geleisteten Beiträge geht in diese Altersrückstellungen, die der Versicherer verwaltet.
Neue Regelung: Teilweise Mitnahme von Altersrückstellungen
Im Jahr 2009 wurde eine Gesetzesänderung verabschiedet, die die Mitnahme der Altersrückstellungen von einem zum anderen Versicherer ermöglicht. Das bedeutet dennoch nicht, dass die volle Summe übernommen wird. Tatsächlich bekommen Versicherte oft nur einen Teil davon ausgezahlt. Aus diesem Grund ist ein Wechsel der PKV zu einer anderen PKV ausgesprochen unattraktiv, insbesondere wenn der Versicherte schon lange versichert ist und folglich hohe Altersrückstellungen eingezahlt hat. Wie hoch der Anteil der Altersrückstellungen ist, der zurückgezahlt wird, ist von Fall zu Fall verschieden.

Kündigungsfrist beachten

Wenn Sie dennoch zwischen zwei Versicherungsanbietern wechseln wollen, sollten Sie die Kündigungsfrist beachten. Mehr dazu, wann und wie Sie eine wirksame Kündigung einreichen können, erfahren Sie auf unserer Seite zum Thema PKV Kündigen.


Wechsel von der PKV zurück in die GKV

Der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung kann attraktiv sein, weil die Versicherungsbeiträge hier nicht zwangsläufig mit dem Alter der Versicherten steigen, sondern sich an deren Einkommen orientieren. Wenn das Einkommen nicht mit den Beitragserhöhungen der PKV mithalten kann, ist ein Wechsel in die GKV eine willkommene Alternative und manchmal – bei Angestellten unter 55 – sogar Pflicht.

Anders als die bisher genannten Wechsel unterliegt diese Möglichkeit jedoch konkreten gesetzlichen Anforderungen. Es geht also nicht mehr „nur“ um die Wirtschaftlichkeit, sondern auch darum, ob der Gesetzgeber den Wechsel überhaupt erlaubt.

Im Folgenden finden Sie Informationen für die Rückkehr in die GKV für folgende Berufsgruppen:

Angestellte

Angestellte in der PKV können wechseln, wenn ihr Gehalt für mindestens ein Jahr nicht mehr oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt. Sie haben es damit zwar am leichtesten, verbinden das aber zwangsläufig mit Gehaltseinbußen.

Sinkt das Einkommen Angestellter unter die Versicherungspflichtgrenze, sind sie in der Regel wieder zur Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung verpflichtet. Allerdings gibt es mehrere Situationen, in denen diese Pflicht entfällt.

  • Die Versicherungspflichtgrenze übersteigt das Gehalt nur, weil sie angehoben wurde.
  • Die Arbeitszeit und damit das Gehalt wurden für die Elternzeit / Pflege eines Familienmitglieds reduziert.
  • Die Versicherungspflicht tritt durch Aufnahme eines Studiums oder Praktikums ein.
  • Die Arbeitszeit wird auf Teilzeit reduziert/es wird Arbeitslosengeld oder Unterhalt gezahlt, nachdem der Versicherungsnehmer fünf Jahre lang privat versichert war.
  • Der Versicherungsnehmer nimmt an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben teil oder ist aufgrund einer Behinderung in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung tätig.
Falls entweder bereits privat versicherte Menschen gesetzlich versicherungspflichtig werden oder aber wissen, dass sie der PKV beitreten wollen, bevor sie die Versicherungspflichtgrenze überschreiten, können sie eine Anwartschaftsversicherung abschließen. Diese erlaubt den (Wieder)Eintritt in die private Krankenversicherung zu den Bedingungen, die bei Abschluss der Anwartschaftsversicherung bestanden. So wirkt es sich nicht negativ auf Beiträge und Leistungen aus, wenn sich der Gesundheitszustand in der Zwischenzeit verschlechtert.

Bei Arbeitslosigkeit

Wer ALG I bezieht, ist automatisch wieder in der GKV versicherungspflichtig und hat 2 Wochen Zeit, eine Krankenkasse zu wählen, bevor die Agentur für Arbeit die Anmeldung durchführt. Die Bescheinigung über die neue Versicherung muss der Agentur für Arbeit vorgelegt und die bisherige private Krankenversicherung informiert werden. Während des ALG I-Bezugs übernimmt die Agentur für Arbeit die Beiträge. Ausnahmen von der Versicherungspflicht sind die oben genannten Fälle.

Bei Bezug von ALG II wird der Versicherungsstatus fortgeführt, der vorher bestand. Handelt es sich dabei um eine private Versicherung, bezuschusst das Jobcenter die Beiträge.

  • Wird eine selbständige Tätigkeit aufgenommen, bleiben Privatpatienten privat versichert. Wer vorher gesetzlich versichert war, kann sich nun frei entscheiden.
  • Bei Aufnahme einer abhängigen Beschäftigung mit einem Einkommen unter der Versicherungsgrenze besteht wieder Versicherungspflicht in der gesetzlichen Versicherung.
  • Ist das Einkommen aus einer abhängigen Beschäftigung höher als die Versicherungsgrenze, bleiben private Versicherungen bestehen und haben bisher gesetzlich Versicherte die Wahl zwischen einer freiwilligen Versicherung in der GKV und einer privaten Versicherung.

Selbständige & Freiberufler

Für Selbständige und Freiberufler ist dieser Wechsel aus dem oben genannten Grund, dass die Befreiung von der Versicherungspflicht so lange anhält, wie der ursprüngliche Grund dafür gegeben ist, sehr schwierig. Er ist jedoch möglich, wenn sie sich in ein Angestelltenverhältnis begeben und in diesem ein Gehalt beziehen, das die Versicherungspflichtgrenze nicht überschreitet. Die selbständige Tätigkeit kann nebenberuflich fortgeführt werden.

Studenten

Privat versicherte Studenten sind für die Dauer des Studiums an ihre private Krankenversicherung gebunden. Das endet mit der Aufnahme der ersten sozialversicherungspflichtigen angestellten Tätigkeit. Dann können Studenten wieder in die GKV wechseln oder müssen das sogar, wenn sie unter der Versicherungspflichtgrenze verdienen.

So bleiben Sie privat versichert
Falls der Wunsch und das Anrecht bestehen, in der privaten Versicherung versichert zu bleiben, müssen Versicherte innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht einen Befreiungsantrag an ihre gesetzliche Krankenkasse stellen. Die Befreiung dauert an, bis sich die Situation, die der Grund für sie war, ändert. Das kann z.B. durch

  • einen neuen Job
  • das Ende des Studiums
  • Rückkehr zur Vollzeitarbeit

geschehen. Privatversicherte, die sich über Familienangehörige in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversichern können, können frei entscheiden, ob sie wechseln wollen.

Rentner & Menschen über 55

Menschen, die bereits das 55. Lebensjahr überschritten haben, sind für gewöhnlich an ihre PKV gebunden. Aufgrund des solidarischen Prinzips, dürfen sie in der Regel nicht mehr in die GKV wechseln. Begründet wird das mit dem Umstand, dass sie in die PKV einzahlten, dann aber im Alter hohe Kosten für die GKV verursachen würden. Ihnen steht nur der Wechsel zwischen Tarifen und Anbietern offen. Als Notlösung kommen der Standardtarif oder Basistarif ihrer Versicherung für sie infrage. Allerdings gibt es auch Ausnahmen:

Bei der Krankenversicherung der Rentner handelt es sich nicht um eine eigene Krankenversicherung, sondern stattdessen um eine Bezeichnung für den Status gesetzlich versicherter Rentner. Die KVdR bietet Vorteile gegenüber einer freiwilligen gesetzlichen Versicherung, da bei der Berechnung der Versicherungsbeiträge nicht alle Arten von Einkommen einbezogen werden. Zugang dazu gibt es unter den folgenden Bedingungen:

  • Der Betroffene war in der 2. Hälfte des Arbeitslebens 90% der Zeit gesetzlich versichert und in den letzten fünf Jahren für mindestens einen Tag.
  • Es besteht Anspruch auf Zahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung.
  • In den letzten 5 Jahren bestand für mindestens 50% der Zeit Versicherungspflicht.

Wer also für den Großteil seines Lebens privat versichert war, hat keinen Anspruch auf die KVdR.

Als Person ohne eigenes Einkommen oder mit nur geringfügigem Einkommen kann man über ein gesetzlich versichertes Familienmitglied familienversichert werden. Dies ermöglicht eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse nach dem 55. Lebensjahr.
Krankenversicherungen sind verpflichtet, ihre Kunden über 60 über günstigere Tarifalternativen zu informieren. Wie alle anderen Versicherten können ältere Versicherungsnehmer zwischen Tarifen ihrer Versicherung wechseln und darauf zurückgreifen, dass private Krankenversicherer Basis-, Standard- und Notlagentarife anbieten müssen.
Tipps für die Rückkehr in die GKV
Die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung kann sich sehr schwierig gestalten, aber es gibt Umstände, unter denen sie ermöglicht wird:

  • Umzug ins europäische Ausland mit Krankenversicherungspflicht: Nach mindestens zwölf Monaten im Ausland und unter Beachtung aller Kündigungsfristen kann bei der Rückkehr die private Krankenversicherung gekündigt und ein Vertrag mit der gesetzlichen Versicherung geschlossen werden.
  • Arbeitslosigkeit: Wer Arbeitslosengeld I erhält, kann Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung werden.

Wenden Sie sich auf jeden Fall an einen Versicherungsexperten, um sich über Ihre Optionen aufklären zu lassen.

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Fazit: Wechsel sollten wohlüberlegt sein

Die Entscheidung für eine Versicherung sollte idealerweise so ausfallen, dass kein Wechsel nötig wird – darum sollte gerade der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung sorgfältig durchdacht und mit professioneller Beratung erfolgen. Ist es jedoch unausweichlich, als Privatpatient etwas an der bestehenden Versicherung zu ändern, bietet sich zunächst ein Wechsel zu einem anderen Tarif beim selben Anbieter an.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 19.11.2020 aktualisiert.
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