Private Kranken­­versicherung für Soldaten

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Welche Besonderheiten die private Kranken­­versicherung für Soldaten bietet, was sie kostet und welche Vorsorge­­maßnahmen Soldaten für ihr Dienstende treffen sollten.

Inhalt dieser Seite
  1. Ist die PKV für Soldaten sinnvoll?
  2. Besonderheiten für Soldaten
  3. Leistungen der PKV
  4. Kosten
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Tipps: PKV vergleichen für Soldaten
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Soldaten haben durch die Heilfürsorge bereits einen Versicherungs­schutz – dieser sollte jedoch zusätzlich ergänzt werden.
  • Die private Kranken­­versicherung (PKV) schließt die Versorgungslücke und ist auch zum Ende des aktiven Dienstes von Bedeutung.
  • Mit einer Anwartschafts­versicherung können Soldaten nämlich für Ihren späteren Eintritt in die private Kranken­­versicherung vorsorgen.
  • Eine private Kranken­­versicherung für Soldaten gibt es bereits ab 150,09 € im Monat.

Darum ist die private Kranken­­versicherung für Soldaten sinnvoll

Heilfürsorge für Soldaten

In der Bundes­wehr besteht für alle Berufs­- und Zeitsoldaten ein Anspruch auf die sogenannte Heilfürsorge des Dienstherrn. Das bedeutet, dass dieser alle Kosten trägt, die während der gesamten Dienstzeit zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit der Soldaten durch die truppenärztliche Versorgung anfallen. Soldaten, die die truppenärztliche Versorgung in Anspruch nehmen, sind allerdings verpflichtet, im Krankheits­fall den diensthabenden Arzt der jeweiligen Einheit aufzusuchen und haben keine freie Arztwahl.

Falls schon eine private Kranken­­versicherung bei Eintritt in den Wehrdienst besteht, kann sich der Soldat um eine Anwartschaft bemühen, damit diese während der Dienstzeit ruht.


Darum lohnt sich eine private Kranken­­versicherung für alle Soldaten

Die Heilfürsorge weist im privaten Bereich Lücken auf, zum Beispiel bei Reisen ins Ausland, beim Zahnersatz und bei der Erstattung von Sehhilfen. Für diese Bereiche müssen alle Soldaten privat vorsorgen, um einen umfangreichen Versicherungs­schutz zu erhalten.

Zudem endet mit dem Ausscheiden aus der Bundes­wehr mit dem 55. Lebensjahr auch der Heilfürsorgeanspruch für Berufs­soldaten. Danach wird den pensionierten Soldaten ein Beihilfe gewährt, die jedoch meist nur 50 bis 70 Prozent der anfallen Kosten für die ärztliche Versorgung abdeckt. Spätestens zu dem Zeitpunkt lohnt es sich für Soldaten, in die private Kranken­­versicherung (PKV) einzutreten. Mehr über diese erfahren Sie hier:

Private Kranken­­versicherung (PKV)


Restkosten mit einer PKV abdecken

Die Beihilfe deckt anfallende Behandlungs­kosten nur anteilig. Die Restkosten sollten durch eine leistungsstarke Restkosten­versicherung abgedeckt werden. Dies ist über eine private Kranken­­versicherung möglich, ähnlich der Situation der PKV für Beamte.


Eine Pflege­versicherung ist Pflicht

Obwohl Soldaten Anspruch auf truppenärztliche Versorgung haben und somit nicht sozial­versicherungs­pflichtig sind, müssen sie eine private Pflege­versicherung vorweisen. Beiträge zur Pflege­versicherung werden zudem nicht von der Bundes­wehr getragen. Für Soldaten lohnt es sich, eine Pflege­versicherung direkt mit einer Anwartschafts­versicherung beim gleichen Versicherer abzuschließen.


Versicherung für Familienmitglieder von Soldaten

Die truppenärztliche Versorgung gilt nicht für Familienangehörige. Diese unterliegen weiterhin der gesetzliche Kranken­­versicherungs­pflicht und müssen sich prinzipiell entweder gesetzlich oder privat versichern.

Jedoch gelten Ehepartner und Kinder von aktiven Soldaten als berücksichtigungsfähig und haben somit Anspruch auf Beihilfe. Für den Ehepartner übernimmt die Bundes­wehr 70 Prozent der Krankheits­kosten und für Kinder sogar je 80 Prozent. Die Lücken müssen auch hierbei durch eine private Restkosten­versicherung geschlossen werden. Schließt der Soldat eine private Kranken­­versicherung ab, können Familienmitglieder u. U. kostengünstig mitversichert werden. Ehepartner und Kinder sollten daher ebenfalls nach beihilfekonformen Tarifen der PKV Ausschau halten.


Beitrags­zuschuss für Soldaten auf Zeit

Die Dienstdauer von Zeitsoldaten ist von vornherein zeitlich begrenzt. Während des Wehrdienstes gewährt die Bundes­wehr Heilfürsorge beziehungsweise truppenärztliche Versorgung. Sofern die Dienstzeit mindestens vier Jahre betrug, erhalten Soldaten nach Ablauf der Dienstzeit einen Zuschuss zu den Kranken­- und Pflege­versicherungs­beiträgen.

Der Anspruch auf diesen Zuschuss gilt dabei maximal 36 Monate und die Höhe wird auf Grundlage der Übergangsgebührnisse berechnet. Wird nach der Dienstzeit eine sozial­versicherungs­pflichtige Tätigkeit aufgenommen, werden die Beiträge zur gesetzlichen Kranken­­versicherung nur noch anhand des Arbeits­entgelts und nicht mehr anhand der Übergangsgebührnisse berechnet. In der Regel wird dann die Zahlung des Zuschusses eingestellt.

Übergangsgebührnisse

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Übergangsgebührnisse erhalten Zeitsoldaten mit mindestens vier Jahren Dienstzeit nach ihrer Entlassung aus der Bundes­wehr. Je nach geleisteter Dienstzeit beträgt der Bezugszeitraum der Übergangsgebührnisse zwischen zwölf und 60 Monaten und liegt bei 75 Prozent der letzten Brutto­dienstbezüge des Soldaten.

2019: Das Versichertenentlastungsgesetz

Die Kranken­­versicherung nach Dienstende wurde mit dem Versichertenentlastungsgesetz vom Januar 2019 neu geregelt. Demnach können Soldaten auf Zeit nach ihrer Dienstzeit Mitglied der gesetzlichen Kranken­­versicherung (GKV) werden – unabhängig vom Alter und Vor­versicherung. Der Beihilfeanspruch wird dabei gestrichen und durch einen Beitrags­zuschuss ersetzt.

Diese Sonder­regeln gelten für Soldaten

Truppenärztliche Versorgung

Soldaten sind durch die sog. truppenärztliche Versorgung abgesichert. Dies bedeutet, dass sie in Sanitätsbereichen der Kasernen oder Bundes­wehrkrankenhäusern ärztlich behandelt werden. Ist eine spezielle medizinische Behandlung notwendig, die ein Bundes­wehrkrankenhaus nicht übernehmen kann, wird der Soldat entsprechend überwiesen bzw. verlegt. Die Kosten werden von der Bundes­wehr übernommen. Die truppenärztliche Versorgung endet mit dem Ende der Dienstzeit, also wenn man als Soldat in den Ruhestand eintritt.


Achtung: Überweisung vom Truppenarzt nötig

Auch während eines Urlaubs in Deutschland müssen Soldaten den Truppenarzt einer erreichbaren Kaserne aufsuchen und sich dort behandeln lassen. Nur im Notfall darf auch ein niedergelassener Arzt konsultiert werden. Für Behandlungen durch Fachärzte muss eine Überweisung des Truppenarztes vorgelegt werden, andernfalls werden die so entstandenen Kosten nicht vom Bund übernommen und müssen aus eigener Tasche entrichtet werden.


Spezielle Angebote für Soldaten

Es gibt zahlreiche Anbieter von privaten Kranken­­versicherungen auf dem Markt. Einige Versicherer bieten spezielle Tarife für Soldaten an, die eigens auf die Bedürfnisse dieser Beamten zugeschnitten sind.

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Was leistet die private Kranken­­versicherung für Soldaten?

Die private Kranken­­versicherung fungiert bei Soldaten nicht als Rundumschutz. Ihre Aufgabe ist es, lediglich die Leistungen zu übernehmen, die nicht bereits durch die truppenärztliche Versorgung und Heilfürsorge abgedeckt werden. Folglich ist das tatsächliche Leistungs­spektrum der privaten Kranken­­versicherung weitaus geringer als bei anderen Berufs­gruppen, was aber nicht schlimm ist, da Soldaten bereits großzügig durch den Bund Absicherung erhalten.


Mögliche PKV-Leistungen

Die exakten Leistungen können je nach Tarif variieren und orientieren sich immer an den Bedürfnissen des Soldaten. Mögliche Leistungen, die die PKV übernimmt, sind beispielsweise:

  • Weiterführende zahnmedizinische Behandlungen
  • Zahnersatz
  • Kranken­­versicherungs­schutz im Ausland
  • Premiumleistungen im Kranken­haus­, wie Einzel- und Zweibettzimmer oder Chefarztbehandlungen
  • Zuschüsse für Hilfsmittel, Kuren und Reha sowie Sehhilfen
  • Kostenersatz bei Vorsorge­untersuchungen

Versicherungs­schutz im Ausland

Insbesondere der Kranken­­versicherungs­schutz im Ausland ist für Soldaten sehr wichtig. Die Heilfürsorge übernimmt beispielsweise keine Kosten für den Rücktransport, außerdem werden Erstattungen der Behandlung von Fall zu Fall entschieden. Im schlimmsten Fall entstehen dem Soldaten hohe Kosten, wenn er sich im Ausland behandeln lässt. Diese Lücke wird durch die PKV effizient geschlossen und gibt Soldaten wirtschaftliche Sicherheit im Ernstfall.


Was leistet eine Anwartschafts­versicherung für Soldaten?

Da der Anspruch auf Heilfürsorge mit dem Eintritt in die Pensionierung endet und danach eine private Versicherung abgeschlossen werden muss, sollten Soldaten unbedingt so früh wie möglich eine sog. Anwartschafts­versicherung abschließen. Mit dieser sichern sie sich das Recht, zu einem späteren Zeitpunkt in die PKV ohne erneute Gesundheits­prüfung aufgenommen zu werden.

Die Beiträge in der PKV richten sich nach dem Alter und dem Gesundheits­zustand. In der Regel verschlechtert sich die Gesundheit mit zunehmendem Alter. Aufgrund dessen können die Beiträge und Risikozuschläge zur PKV nach dem Ende des Wehrdienstes immens sein. Im schlimmsten Fall wird der Antrag zur privaten Versicherung sogar abgelehnt. Mit einer Anwartschafts­versicherung ist die Aufnahme in die PKV jedoch garantiert, und zwar auf der Grundlage einer viel früher abgeschlossenen Gesundheits­prüfung. Es gibt dabei zwei Formen der Anwartschaft.

Kleine Anwartschaft

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Wer eine kleine Anwartschafts­versicherung abschließt, sichert sich allein das Recht, ohne erneute Gesundheits­prüfung nach Beendigung des Wehrdienstes in die PKV eintreten zu dürfen. Es wird also eine Gesundheits­prüfung durchgeführt, deren Ergebnisse sozusagen “eingefroren” werden, bis der Soldat seinen Anspruch auf die Heilfürsorge verliert und in die PKV eintreten muss. Falls Krankheiten in der Zwischenzeit auftreten, werden diese später bei der Beitrags­berechnung nicht mit einbezogen. Die kleine Anwartschaft ist eher für Zeitsoldaten geeignet, die nach Dienstende nur kurzzeitig Anspruch auf Beihilfe haben.

Große Anwartschaft

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In der großen Anwartschafts­versicherung wird neben dem Gesundheits­zustand auch noch das Alter, beziehungsweise der Beginn der Versicherung “gespeichert”. Daher ist die große Anwartschaft besonders für Berufs­soldaten sehr sinnvoll, denn häufig vergehen 20 bis 30 Jahre, bis der Heilfürsorgeanspruch erlischt. Ohne Anwartschaft ist im Alter mit sehr hohen Beiträgen für die PKV zu rechnen. Je früher die große Anwartschafts­versicherung also von Soldaten abgeschlossen wird, desto niedriger sind im Pensionsalter die Beiträge zur PKV. Aufgrund des größeren Versicherungs­schutzes ist der Beitrag zur großen Anwartschaft deutlich höher als bei der kleinen Anwartschaft.

Was kostet eine PKV für Soldaten?

Die Kosten einer privaten Kranken­­versicherung für Soldaten sind geringer als z. B. die einer PKV für Angestellte. Dies liegt daran, dass Beamte einen Anspruch auf Beihilfe genießen und speziell Soldaten über die unentgeltliche, truppenärztliche Versorgung abgesichert sind. Eine zusätzliche Kranken­­versicherung muss daher nur den verbleibenden Teil der Behandlungs­kosten abdecken – und ist somit im Beitrag günstiger.


Rechenbeispiel: Das kann eine PKV für Soldaten kosten

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) hat für Tarife mit 50 Prozent Beihilfe die folgenden monatlichen Beiträge identifiziert (Quelle):

  • Mittelwert: 283,82 Euro
  • Günstigster Tarif: 241,88 Euro
  • Tarif mit besonders gutem Preis-Leistungs­-Verhältnis: 243,20 Euro
  • Tarif mit großem Leistungs­spektrum: 286,35 Euro

Individuelle Unterschiede

Der monatliche Beitrag zur privaten Kranken­­versicherung hängt nicht nur vom PKV-Anbieter und den gewählten Leistungen ab, sondern wie bereits erwähnt auch von Alter und Gesundheits­zustand. Wer jung und ohne Vorerkrankungen eine private Kranken­­versicherung beziehungsweise eine Anwartschafts­versicherung für eine solche abschließt, kann mit günstigeren Beiträgen rechnen.

Günstiger als die gesetzliche Kranken­­versicherung

Auch gegenüber der gesetzlichen Kranken­kasse ist eine private Kranken­­versicherung für Soldaten günstiger. Die Beiträge zur GKV richten sich nach dem Einkommen: Je höher das Einkommen, desto höher der Beitrag. Die Kosten einer PKV richten sich dagegen nicht nach dem Einkommen, sondern nach Alter und Gesundheits­zustand. Vor allem die Pflegepflicht­versicherung ist in der PKV deutlich günstiger.

Private Kranken­­versicherungen für Soldaten – die aktuellen Testsieger

Aktuell liegen uns keine Testergebnisse dazu vor, welche Kranken­­versicherungen am besten für Soldaten geeignet sind. Allerdings ist eine gewisse Orientierung an Beamtentarifen möglich, da diese auf Empfänger von Beihilfe zugeschnitten sind. Hier empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) die DBV für die günstigsten Beiträge, die Nürnberger für das beste Preis-Leistungs­verhältnis und R+V für das größte Leistungs­spektrum (Quelle).

Darüber hinaus haben wir für Sie aktuelle Testergebnisse bezüglich der Unternehmensqualität, des Services und der Fairness zahlreicher PKV-Anbieter zusammengestellt. Sie können diese hier einsehen:

Private Kranken­­versicherungen im Test

PKV-Vergleich für Soldaten: Das sollten Sie beachten

So finden Sie als Soldat die passende private Kranken­­versicherung

  1. Halten Sie nach Spezial­versicherern Ausschau: Ein Spezial­versicherer kennt sich mit den besonderen Bedürfnissen von Beamten und Beihilfeberechtigten aus. Wenden Sie sich zusätzlich an einen Versicherer, der sich mit Zeit- und Berufs­soldaten sowie mit der Versorgungslücke nach der freien Heilfürsorge auskennt.
  2. Achten Sie auf gute Testergebnisse: Auch wenn es keine speziellen Tests zu privaten Kranken­­versicherungen für Soldaten gibt – achten Sie auf ähnliche Untersuchungen, die unabhängig erstellt wurden. Dies können z. B. Tests zu privaten Kranken­­versicherungen für Beamte generell sein. Auch die Finanzstärke eines Versicherungs­unternehmens ist wichtig. Denn im Leistungs­fall soll der Versicherer zahlen können – und dies auch in ferner Zukunft.
  3. Schauen Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Leistungs­umfang. Bevor Sie einen Versicherungs­vertrag abschließen, schauen Sie sich noch einmal genau die Versicherungs­­bedingungen an: Erstattet die Versicherung jegliche Behandlungs­kosten oder nur beihilfefähige Aufwendungen? Ist der Tarif leistungsstark genug für meine Bedürfnisse? Sollte ich eventuell doch einen Auslands­reiseschutz hinzubuchen? Nur ein leistungsstarker Beihilfeergänzungstarif schließt die Versorgungslücke optimal.
  4. Eine große Anwartschaft für sorgenfreie Dienstzeit: Wer sich zu Dienstbeginn noch keine Gedanken um Vorsorge­ und Kranken­schutz machen möchte, sollte sich dennoch mit dem Thema Anwartschaft beschäftigen. Eine Anwartschafts­versicherung sichert den aktuellen Gesundheits­zustand und Eintritts­bedingungen für einen späteren Beitritt in die PKV nach Dienstende.
  5. Pflege­versicherung gleich mit abschließen: Entscheiden Sie sich für eine Anwartschafts­versicherung bei einem privaten Kranken­­versicherer, lohnt es sich, die Pflege­versicherung direkt mit abzuschließen. So haben Sie Ihren Kranken­schutz unter einem Dach. Eine Pflege­versicherung müssen Sie zu Dienstbeginn ohnehin nachweisen.

Kostenfreier Tarifvergleich zur privaten Kranken­­versicherung für Soldaten

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Fazit

Soldaten profitieren von Heilfürsorge und Beihilfe und müssen ihre private Kranken­­versicherung nur noch nutzen, um Versorgungslücken zu schließen. Es lohnt sich für sie besonders, frühzeitig eine Kombination aus Pflegepflicht­versicherung und Anwartschafts­versicherung abzuschließen. Bei der Entscheidung für einen Anbieter und Tarif hilft eine genaue Analyse der eigenen Ansprüche an eine Kranken­­versicherung ebenso wie ein Blick auf aktuelle Testergebnisse. Sie können auch auf unseren Versicherungs­vergleich zurückgreifen.


Andere Berufs­- und Personengruppen in der privaten Kranken­­versicherung

Die häufigsten Fragen zur privaten Kranken­­versicherung für Soldaten

Sind Soldaten krankenversichert?

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Während ihrer Dienstzeit decken die Heilfürsorge und die truppenärztliche Behandlung die Standard-Behandlungen für Soldaten ab. Für darüber hinausgehende medizinische Leistungen und nach Dienstende ist jedoch eine Kranken­­versicherung nötig, um um die Versorgungslücke zu schließen.

Ist man bei der Bundes­wehr privat versichert?

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Während der aktiven Dienstzeit sind Soldaten über ihren Dienstherren krankenversichert. Sie brauchen jedoch eine Pflege­versicherung, die sie selbst abschließen müssen, und nach dem Ende Ihrer Dienstzeit brauchen sie eine Kranken­­versicherung, da ihre Beihilfe medizinische Behandlungen nur zum Teil abdeckt. Oft lohnt sich hier eine durch eine Anwartschafts­versicherung vorbereitete private Kranken­­versicherung.

Sind Soldaten sozial­versicherungs­pflichtig?

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Während ihrer Dienstzeit sind Soldaten weder kranken- noch renten­versicherungs­pflichtig. Sie brauchen jedoch eine Pflege­versicherung.

Welche Versicherungen brauchen Soldaten?

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Soldaten sind dazu verpflichtet, eine Pflege­versicherung abzuschließen. Darüber hinaus empfehlen sich jedoch auch eine Dienst- und Privat­haftpflicht­versicherung, eine Dienstunfähigkeits­versicherung und private Altersvorsorge.

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Katharina Tennius
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