Riester-Rente für Angestellte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Warum die Riester-Rente für Angestellte sinnvoll ist, von welchen Steuervorteilen Sie profitieren können und warum auch Geringverdiener riestern sollten.

Inhalt dieser Seite
  1. Ist die Riester Rente für Angestellte sinnvoll?
  2. Leistungen und Vorteile der Riester Rente
  3. Das kostet die Riester Rente
  4. Hinweise für Beamte, Ärzte und Co.
  5. Ehepartner mitriestern lassen
  6. Arten der Riester Rente
  7. Aktuelle Testergebnisse
  8. Riester Produkte vergleichen: Worauf Sie achten sollten

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Riester-Rente für Angestellte lohnt sich, da Arbeitnehmer un­eingeschränkt von staatlichen Zulagen und Steuervorteilen profitieren.
  • Mit der fondsgebundenen Riester-Rente können Anleger ihre Altersvorsorge durch Aktien-Anleihen sinnvoll ergänzen.
  • Je nach Produkt besteht die Leistung der Riester-Rente aus einer lebenslangen monatlichen Rente im Alter oder die Finanzierung einer eigenen Immobilie.
  • Kosten entstehen dem Angestellten vor allem in Form der Sparsumme, die eingezahlt wird.

Darum ist die Riester-Rente für Angestellte sinnvoll

Vor allem Angestellte profitieren von der Riester-Rente und ihren staatlichen Zulagen sowie den steuerlichen Vorteilen. Welcher Tarif im Einzelfall der beste ist, ist von mehreren Faktoren abhängig, zum Beispiel vom Sparziel oder auch der Anzahl der Kinder.

2002 wurde die Riester-Rente eingeführt, um den Aufbau einer freiwilligen privaten Altersvorsorge durch staatliche Zulagen und Steuervorteile zu fördern. Prinzipiell kann jeder eine Riester-Rente abschließen. Dennoch wendet sich dieses Rentenmodell vor allem an Angestellte, die davon je nach Einkommen und Familiensituation in unterschiedlichen Dimensionen profitieren: Für Arbeitnehmer mit mehreren Kindern ist die Riester-Rente wegen der hohen staatlichen Kinderzulagen besonders lukrativ. Angestellte mit einem Jahreseinkommen ab 40.000 Euro lohnt sich ein Riester-Vertrag vor allem wegen der steuerlichen Vorteile, die damit verbunden sind.


Welche Angestellten können riestern?

Nahezu alle Personen, die in einem angestellten Arbeitnehmerverhältnis tätig sind, sind unmittelbar förderberechtigt im Sinne der Riester-Rente. Nicht begünstigt sind hingegen Pflichtversicherte eines berufsständischen Versorgungswerkes. Somit hat unter anderem ein angestellter Rechtsanwalt keinen Anspruch auf die staatlichen Zulagen. Alle anderen dürfen staatlich gefördert für das Alter vorsorgen. Mehr dazu im Abschnitt „Informationen für bestimmte Berufsgruppen“ .


Riester-Rente auch für Geringverdiener sinnvoll

Bis zum Jahr 2018 war die Riester-Rente für Angestellte mit dauerhaft geringen Einkommen und niedrigen Ren­ten­ansprüchen ein eher pro­ble­matisches Vorsorge­modell. Wenn sie deshalb im Rentenalter die staatliche Grund­sicherung für Senioren in Anspruch nehmen mussten, wurden ihre Riester-Renten auf diese Sozialleistung an­gerechnet. Seit 2018 hat eine Gesetzes­änderung dafür gesorgt, dass Rentner, die Grundsicherung erhalten, von ihrer Riester-Rente bis zu 200 Euro ohne Abschläge behalten dürfen.

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Leistungen der Riester-Rente für Angestellte

Die „Leistungen“ der Riester-Rente in dem Sinne bildet die zusätzliche Rente im Alter. Die Besonderheiten dazu haben wir Ihnen im folgenden Abschnitt unter „Auszahlung“ zusammengefasst. Während der Ansparphase profitiert man darüber hinaus von staatlichen Zulagen und Steuervorteilen.

Staatliche Zulagen

Die Riester-Rente lohnt sich für Angestellte mit geringeren oder durchschnittlichen Einkommen vor allem wegen der staatlichen Zulagen für die Verträge. Die Riester-Zulagen werden nicht etwa auf das Girokonto des Sparers ausgezahlt, sondern werden auf den zu zahlenden Riester-Beitrag angerechnet und fließen auf das Riester-Konto. Durch die Zulagen senken sich die Beiträge, die Sie eigentlich einzahlen müssten (siehe Rechenbeispiel).

Bei den staatlichen Zulagen handelt es sich dabei um die folgenden; nähere Informationen erhalten Sie auf unseren jeweiligen Unterseiten zum Thema:


Papierkram vereinfachen

Riester-Zulagen müssen Sie jedes Jahr via Zulagenantrag neu beantragen. Ersparen können Sie sich dies, indem Sie Ihrem Riester-Anbieter eine Vollmacht zum Dauerzulagenantrag erteilen. Dann über­nimmt Ihr Anbieter das Beantragen der Zulagen für Sie. Vergessen Sie jedoch nicht, jede Änderung in Ihrem Leben, wie etwa Heirat, Scheidung oder Nachwuchs, Ihrem Anbieter direkt mitzuteilen. Das müssen Sie, da diese Änderungen sich unmittelbar auf Ihre Zulagen auswirken.


Steuervorteile

Zusätzlich wird die Riester-Rente für Angestellte steuerlich gefördert. Wie hoch diese Förderung ausfällt, ergibt sich aus dem persönlichen Einkommens­steuersatz und dem Betrag, der in die private Riester-Rente fließt. Maximal können Riester-Sparer pro Jahr 2.100 Euro des Riester-Beitrages steuerlich geltend machen, der jedoch mit den Zulagen verrechnet wird. Aus der Höhe der Kinderzulagen ergibt sich, dass diese bei mehreren Kindern oft höher als der steuerliche Vorteil ist.

Was für den Riester-Sparer vorteilhafter ist, prüft das Finanzamt automatisch durch die Günstigerprüfung. Alleinveranlagte Angestellte mit höheren Einkommen können ihre Steuerlast durch ihre Einzahlungen in eine Riester-Rente jedoch spürbar senken.

Auszahlung der Riester-Rente

Die Auszahlung einer Riester-Rente beginnt in der Regel zeitgleich mit dem Bezug der gesetzlichen Altersrente. Frühestens ist sie im Alter von 60 Jahren möglich. Als Aus­zahlungs­betrag steht Riester-Sparern mindestens die Summe ihrer eigenen Einzahlungen sowie der staatlichen Zulagen für die Riester-Rente zu. Je nach Vertrag und Tarif erwirtschaften die Anbieter mit den eingezahlten Geldern möglicherweise zusätzliche Renditen.

Bei klassischen Riester-Verträgen (nicht bei Wohn-Riester und Riester-Bau­spar­verträgen) können die Sparer zwischen verschiedenen Aus­zahlungs­varianten wählen. Welche das sind, haben wir Ihnen auf unserer ausführlichen Seite zur Auszahlung zusammengetragen:

Auszahlung der Riester-Rente

Kosten der Riester-Rente für Angestellte

Um die staatlichen Zulagen und steuerlichen Förderungen für die Riester-Rente in vollem Umfang zu erhalten, müssen mindestens 4 Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens in den Riester-Vertrag fließen. Die maximal förderungsfähige Summe beträgt pro Jahr 2.100 Euro und entspricht somit dem Steuerfreibetrag, den Angestellte für ihre Riester-Verträge geltend machen können.

Geringverdiener müssen pro Jahr mindestens 60 Euro (Sockelbeitrag) für eine Riester-Rente zahlen, um die staatlichen Förderungen zu erhalten. Beachten Sie auch, dass zu den Kosten der Riester-Rente noch die Abschluss- und Verwaltungskosten des Anbieters hinzukommen. Wie hoch diese sind, ist zum einen vom jeweiligen Anbieter abhängig und zum anderen vom konkreten Riester-Produkt.


Rechenbeispiel: So sieht der Riester-Beitrag für Angestellte aus

Unabhängig von den Abschluss- und Verwaltungskosten haben wir Ihnen im folgenden zwei Rechenbeispiele erstellt, die die Höhe der Beiträge für einen Angestellten veranschaulichen sollen. Dabei verdienen beide Musterkunden gleich viel, jedoch unterscheiden sich die familiären Verhältnisse.

Angestellter A

alleinstehend, ohne Kinder
Vorjahreseinkommen30.000 €
Davon 4 % (Mindest­eigenbeitrag)1.200 €
Davon abgezogen, weil vom Staat bezuschusst Grundzulage -175 €
Tatsächlicher Riester-Beitrag pro Jahr1.025 €

Angestellter B

verheiratet, 1 Kind (geb. 2010)
Vorjahreseinkommen30.000 €
Davon 4 % (Mindest­eigenbeitrag)1.200 €
Davon abgezogen, weil vom Staat bezuschusstGrundzulage -175 €
Kinderzulage -300 €
Tatsächlicher Riester-Beitrag pro Jahr725 €

Wie sich die zu zahlenden Beiträge zusammensetzen und ob es einen Maximal- oder Mindest­beitrag gibt, haben wir Ihnen hier erläutert:

Höchstbetrag und Mindest­eigenbeitrag in der Riester-Rente

Darüber hinaus finden Sie weitere Kostenbeispiele auf der Seite zu unserem Riester-Rente-Rechner. Dort wird außerdem ausführlich erklärt, wie unser Vergleichsformular funktioniert:

Rechner zur Riester-Rente

Altersvorsorgewirksame Leistungen in die Riester-Rente fließen lassen

Mit der Riester-Rente ergeben sich für viele Angestellte die Möglichkeit, ihre vermögenswirksamen Leistungen (VL) in ihr Riester-Guthaben fließen zu lassen. Dann werden diese in altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) umgewandelt. Dazu müssen AVWL entweder im Tarif- oder Arbeitsvertrag festgehalten werden – der Arbeitgeber muss also zustimmen. Dann können AVWL in einen förderfähigen Vertrag zur privaten Altersvorsorge (wie etwa der Riester-Rente) oder zum Aufbau einer Betriebsrente fließen, den man dann nach eigenem Ermessen aufstocken kann.

Besonderheiten für angestellte Kammerberufe & Angestellte im öffentlichen Dienst

Kurz gesagt: Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst gelten als unmittelbar zulagenberechtigt und erhalten somit ebenfalls die staatliche Förderung auf die Riester-Rente. Sie müssen im Gegensatz zu Angestellten in der Privatwirtschaft einige Besonderheiten beachten. Angestellte Kammerberufe dagegen, wie etwa Ärzte, Apotheker und Rechtsanwälte, können zwar riestern, erhalten jedoch keine staatliche Förderung.

Riester-Rente für Ärzte, Apotheker und Anwälte

Ärzte, Apotheker und Anwälte gehören zu jenen Berufsgruppen, die über ein Versorgungswerk abgesichert sind. Sie sind daher von der Riester-Förderung ausgeschlossen, da sie nicht von einer Rentenkürzung betroffen sind. Somit lohnt sich eine Riester-Rente für diese Personengruppen eher nicht, da es gerade die Zulagen sind, die das Produkt so attraktiv machen.

Ausnahmen

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Es gibt zwei Ausnahmen von dieser Regel: Angestellte Ärzte, Apotheker oder Rechtsanwälte, die in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, erhalten staatliche Förderung für die Riester-Rente. Dann gelten sie als „normale“ Angestellte. Die zweite Ausnahme: Wenn Ärzte, Apotheker und Co. mit einer unmittelbar förderberechtigten Person – wie etwa einem Angestellten in der Privatwirtschaft – verheiratet sind. Mehr dazu im Abschnitt „Ehepartner mitriestern lassen“ .

Weitere Berufs- und Personengruppen

Vorteil für Angestellte: Den Ehepartner mitriestern lassen

Eheleute von renten­versicherungs­pflichtigen Personen haben ebenfalls die Möglichkeit zu riestern. Es handelt sich hierbei um einen indirekten Förderanspruch. Wer also selbst nicht förderberechtigt ist, darf über seinen direkt begünstigten Ehepartner versichert werden.

Angestellte sind in der Regel renten­ver­sicherungsp­flichtig und somit unmittelbar förderberechtigt. Sollte der Ehe- oder Lebenspartner dies nicht erfüllen, kann dieser dennoch staatliche Zulagen für die Riester-Rente erhalten. Durch die Ehe mit einem unmittelbar Förderberechtigten wird der andere Ehepartner mittelbar begünstigt.

Voraussetzung ist, dass sie einen eigenen Riester-Vertrag abschließen und dafür pro Jahr mindestens 60 Euro (Sockelbeitrag) zahlen. Hierdurch ist es beispielsweise möglich, dass sich:

  • Selbständige,
  • nichterwerbstätige Haus­frauen bzw. Hausmänner
  • oder die oben erwähnten angestellten Kammerberufe wie Ärzte und Anwälte

durch eine Riester-Rente eine eigene private Altersvorsorge aufbauen, obwohl sie nicht aktiv in die Rentenkasse einzahlen. Alles weitere zu diesem Thema erfahren Sie auf unserer Seite extra für Ehepaare:

Riester-Rente für Ehepaare

Verschiedene Arten der Riester-Rente für An­gestellte

Grundsätzlich stehen Angestellten und allen Riester-Sparern verschiedene Arten der Riester-Rente zur Auswahl:

Für Angestellte sind vor allem der Wohn-Riester sowie ein Riester-Fondssparplan interessant. Mit dem Wohn-Riester finanziert man sich eine Immobilie, in der man später mietfrei im Alter wohnen kann. Ein Fondssparplan verspricht mehr Rendite. Wer eher auf Sicherheit setzt, sollte sich an die klassische Riester-Rente halten.

Schnelle Tilgung des Baukredits durch Wohn-Riester

Mit Hilfe des Wohn-Riesters können junge Angestellte ihren Baukredit schneller tilgen, also die Laufzeit verkürzen. Dabei wird die vom Staat erhaltene Förderung zur Finanzierung des Darlehens verwendet. Die erbaute oder erworbene Immobilie muss vom Anleger allerdings selbst genutzt werden und darf nicht an Dritte weitervermietet werden. Hinzu kommt, dass die Vorsorgenden mindestens 10.000 Euro selbst ansparen müssen.

Welche Riester-Form passt zu mir?

Welche Form letztendlich am Besten zu den eigenen Bedürfnissen passt, findet man zum Beispiel durch einen Vergleich aktueller Tarife und Anbieter heraus. Mehr dazu finden Sie weiter unten im Abschnitt „Tipps für den Vergleich“ .

Riester-Rente für An­gestellte im Test

Unabhängige Testergebnisse speziell zur Riester-Rente für Angestellte gibt es bisher nicht. Einen Hinweis auf die generelle Qualität dieser Alters­vorsorge­produkte geben jedoch ent­sprechende Ratings verschiedener Analyse­häuser zu den Riester-Produkten im Allgemeinen. Diese können für Angestellte eine sehr gute Orientierung bieten, da sie sozusagen der Prototyp der Riester-Rente sind. Alle aktuellen Testergebnisse haben wir Ihnen hier zusammengefasst:

Aktuelle Testergebnisse 2021

Riester-Rente im Ver­gleich: Darauf sollten Sie achten

Riester-Renten können bei zahlreichen Anbietern abgeschlossen werden. Die einzelnen Tarife sind zum Teil sehr unterschiedlich ausgestaltet. Angestellte, die einen Vertrag über eine Riester-Rente abschließen wollen, müssen also herausfinden, welches Angebot zu ihren Anforderungen und ihrer Lebenssituation am besten passt.

Ein wichtiges Kriterium ist hier vor allem, ob die Riester-Rente für Angestellte eher sicher sein oder möglichst hohe Renditen durch Fondsgewinne und Überschussbeteiligungen erwirtschaften soll. Die Kosten für den Riester-Sparvertrag können dafür ausschlaggebend, ob sich die Riester-Rente wirklich lohnt. Wer bereits weiß, dass er den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie plant, sollte auch in Betracht ziehen, ob ein Wohn-Riester oder ein Riester-Bausparvertrag als Vorsorgemodell in Frage kommen.

Kostenfreier Tarifvergleich zur Riester-Rente für Angestellte

Passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Die häufigsten Fragen zur Riester-Rente für Angestellte

Was, wenn ich arbeitslos werde?

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Sollten Sie als Angestellter Ihren Job verlieren, sollten Sie nicht gleich Ihre Riester-Rente kündigen. Als Empfänger von ALG I oder ALG II sind Sie immer noch unmittelbar förderberechtigt. Reicht Ihr Einkommen nicht aus, um 4 % Ihres Vor­jahres­bruttos zu bezahlen, senkt sich Ihr Mindest­beitrag auf den Sockelbetrag von 60 Euro im Jahr. Zudem haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Ihren Riester-Vertrag beitragsfrei stellen zu lassen. Mehr dazu lesen Sie hier: Riester-Rente für Arbeitslose.

Was, wenn ich in Elternzeit gehe?

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Wenn Sie als Mutter oder Vater in Elternzeit gehen, gelten Sie als „Kindererziehender“ und sind damit weiterhin unmittelbar förderberechtigt. Mitunter kann es passieren, dass Sie nicht die nötigen 4 % Ihres Vorjahresbruttos aufbringen können. Auch in einem solchen Fall müssen Sie nur den Sockelbetrag von 60 Euro/Jahr einzahlen, um von staatlichen Zulagen zu profitieren. Diese lohnen sich besonders während der Elternzeit, denn Sie erhalten eine zusätzliche Kinderzulage. Mehr dazu lesen Sie hier: Riester-Rente während der Elternzeit.

Was, wenn ich berufs­unfähig werde?

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Wenn Sie die volle staatliche Er­werbs­min­derungs­rente beziehen, gelten Sie immer noch als unmittelbar förder­berechtigt. Sie erhalten also weiterhin Zulagen, wenn Sie 4 % des Vorjahresbruttos oder mind. den Sockelbeitrag von 60 Euro einzahlen. Erhalten Sie nur die halbe Er­werbs­minderungs­rente, sind Sie nicht mehr förderberechtigt. Hier bietet es sich zum Beispiel an, den Vertrag beitragsfrei stellen zu lassen. Mehr dazu lesen Sie hier: Riester-Rente bei Berufsunfähigkeit. Es gibt Kombiprodukte, die dieses Szenario entsprechend auffangen: Eine sog. Riester-Rente mit Be­rufs­un­fähig­keits­zusatz­ver­siche­rung. Hier zahlt der Versicherer die Riester-Beiträge weiter, falls der Sparer berufsunfähig wird.

Welches Riester-Produkt ist für Angestellte am besten?

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Nicht alle Produkte bieten eine gute Rendite. Die klassische Riester-Renten­versicherung ist in den meisten Fällen die kostenintensivste. Sparer müssen bei dieser Form mit den höchsten Kosten aller Riester-Produkte rechnen. Das heißt, dass etwa 20 Prozent für Abschlussgebühren und Vertrieb einzuplanen sind. Das schmälert nicht nur die Rendite, sondern auch die zusätzliche Rente im Alter. Mit einem Fonds- oder Banksparplan sind es nur bis zu fünf Prozent. Welches das beste Produkt für den Riester-Sparer ist, ist sehr individuell. Auf unserer Seite zu den aktuellsten Testergebnissen erfahren Sie, wer aktuell zu den besten Anbietern gehört: Riester-Rente im Test.

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Katharina Tennius
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