Das erwartet Sie hier
Was eine Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung ist, welche Arten es gibt und wie Sie diese abschließen.
Inhalt dieser Seite- Was ist eine Anwartschaft der PKV?
- Das unterscheidet die kleine und große Anwartschaft
- Antrag und Gesundheitsprüfung bei der Anwartschaftsversicherung
- Wann eine Anwartschaft Sinn ergibt – und für wen
- Das kostet eine Anwartschaft in der PKV
- Anwartschaft für die private Pflegeversicherung
- So wird eine Anwartschaftsversicherung beantragt
- Die häufigsten Fragen zur Anwartschaft in der PKV (FAQ)
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Anwartschaft bietet Ihnen die Option, Ihre private Krankenversicherung zu pausieren und sich später wieder zu den gleichen Bedingungen zu versichern.
- Sie können dazu eine kleine oder große Anwartschaft abschließen.
- Je nach Art der Anwartschaft können die Kosten bei 5–45 Prozent des regulären Tarifs liegen.
- Eine Anwartschaft bietet keinen aktiven Versicherungsschutz.
- Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Anwartschaft auch ohne bestehende private Krankenversicherung abgeschlossen werden – etwa für Studierende oder Beamtenanwärter.
- Lassen Sie sich kostenfrei zur passenden privaten Krankenversicherung beraten.

Robert Böhrk
Experte Gesundheitsvorsorge
Viele PKV-Versicherte stehen irgendwann vor einer Pause …
Eine Elternzeit, ein Jahr im Ausland, der Wechsel in eine befristete Anstellung: Es gibt viele Momente, in denen die private Krankenversicherung gerade nicht passt oder kurz ruhen soll. Wer in einer solchen Phase einfach kündigt, verliert oft mehr, als ihm bewusst ist – die Altersrückstellungen, den günstigen Gesundheitsstatus und damit die Rückkehr zu den alten Bedingungen. Aus einer kurzen Pause können über die Jahre mehrere zehntausend Euro Mehrkosten werden. Genau dafür gibt es die Anwartschaft: Sie hält Ihren Platz in der privaten Krankenversicherung frei, während Sie pausieren. Später kehren Sie ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne Risikozuschläge zurück. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Anwartschaft zu Ihrer Situation passt, was sie kostet und worauf Sie beim Antrag achten sollten.
Was ist eine Anwartschaft der privaten Krankenversicherung?
Das ist neu im Jahr 2026
Höhere PKV-Beiträge: Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung sind zum Jahreswechsel 2025/2026 deutlich gestiegen, was die Anwartschaftsbeiträge als prozentualen Anteil des Tarifs ebenfalls erhöht. → Mehr dazu im Abschnitt „Das kostet eine Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung“
Höhere Versicherungspflichtgrenze: Die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) wurde für 2026 erneut angehoben, wodurch mehr Angestellte nahe der Grenze rutschen und eine Anwartschaft als Rückkehr-Option an Bedeutung gewinnt. → Mehr dazu im Abschnitt „Wann eine Anwartschaft Sinn ergibt – und für wen“
Eine Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung ist eine Vereinbarung, mit der Sie Ihren Versicherungsschutz gegen einen reduzierten Beitrag pausieren und später ohne erneute Gesundheitsprüfung zu Ihren alten Konditionen zurückkehren können. Diese Anwartschaftsversicherung schützt Sie so vor möglichen Nachteilen durch eine spätere Gesundheitsprüfung oder altersbedingt höhere Beiträge.
Sie können eine Anwartschaft nutzen, um Ihre bestehende private Krankenversicherung zu pausieren und später zu den aktuellen Bedingungen wieder aufzunehmen. Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich damit auch erst später eine private Krankenversicherung abschließen – auf Grundlage Ihres heutigen Alters und Gesundheitszustands.
Das bedeutet: Spätere Erkrankungen oder gesundheitliche Verschlechterungen haben keinen Einfluss auf den Versicherungsbeitrag oder die Annahme in eine private Krankenversicherung.
Es gibt zwei Arten der Anwartschaft:
die kleine und die große. Während die kleine Anwartschaft nur den Gesundheitszustand sichert, friert die große Anwartschaft zusätzlich das Eintrittsalter ein. So ermöglicht sie eine günstigere Beitragsberechnung bei der späteren Aktivierung des Versicherungsschutzes.
Eine Anwartschaft kommt auch für Personen infrage, die heute gesetzlich versichert sind. Studierende oder Beamtenanwärter mit Option auf eine spätere private Krankenversicherung können unter bestimmten Voraussetzungen bereits jetzt eine Anwartschaft abschließen. So sichern sie sich frühzeitig ihren günstigen Gesundheitsstatus.
Achtung:
Anwartschaft ersetzt keine Krankenversicherung
Während der Laufzeit einer Anwartschaft besteht kein aktiver Krankenversicherungsschutz. Das bedeutet, dass keine Leistungen von der privaten Krankenversicherung übernommen werden. Daher ist gegebenenfalls eine Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig.
Was passiert ohne Anwartschaft?
- Erneute Gesundheitsprüfung erforderlich
- Höhere Beiträge durch fortgeschrittenes Alter
- Verlust von Altersrückstellungen
- Möglichkeit von Ausschlüssen oder Ablehnung durch die private Krankenversicherung bei gewünschter späterer Rückkehr
Vorteile und Nachteile einer Anwartschaft
Alle Vorteile
- Möglichkeit zur Rückkehr in den alten Tarif der privaten Krankenversicherung
- Keine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich
- Altersrückstellungen bleiben erhalten (bei großer Anwartschaft)
- Es müssen keine Wartezeiten eingehalten werden
- Vermeidung von Risikozuschlägen und Ausschlüssen
- Es besteht keine Pflicht zur Rückkehr in die private Krankenversicherung
- Anwartschaft kann theoretisch zeitlich unbegrenzt laufen
Mögliche Nachteile
- Mit der Anwartschaft binden Sie sich an einen Versicherer und können diese nicht auf eine andere private Krankenversicherung übertragen.
- Erfolgt später doch keine Rückkehr in die private Krankenversicherung, wurden die Beiträge für die Anwartschaft umsonst gezahlt.
Anwartschaft ohne bestehende private Krankenversicherung?
Eine Anwartschaft ist eigentlich dafür gedacht, eine bestehende private Krankenversicherung ruhen zu lassen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es allerdings möglich, eine Anwartschaft abzuschließen, ohne aktuell privat versichert zu sein.
Typische Ausnahmefälle
- Studierende mit Option auf spätere private Krankenversicherung: Einige Versicherer bieten spezielle Anwartschaftstarife für Studierende an, selbst wenn diese aktuell Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind.
- Kinder mit absehbarem Wechsel in die private Krankenversicherung: Ist ein Kind beispielsweise durch eine Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert, wird aber in absehbarer Zeit von der Versicherungspflicht befreit, kann in bestimmten Fällen eine Anwartschaft abgeschlossen werden.
- Beamtenanwärter in Ausbildung mit späterem Beihilfeanspruch: Wer sich sicher ist, später beihilfeberechtigt zu werden, kann je nach Anbieter frühzeitig eine Anwartschaft abschließen – auch vor Dienstbeginn.
Mit uns die private Krankenversicherung finden
Welcher Versicherer eine Anwartschaft auch ohne Vorvertrag anbietet, lässt sich pauschal nicht beantworten – wir kennen die Tarife und finden die passende Lösung für Ihre Situation. Unsere Beratung ist kostenfrei.
- Von Finanztip für die Beratung zur PKV empfohlen
- Anonyme Risikovoranfrage vorab – ohne Eintrag beim Versicherer
- Immer ein direkter Ansprechpartner
Das unterscheidet die kleine und große Anwartschaft
Warum können Sie uns vertrauen?
Unsere Berater haften persönlich für ihre Empfehlung. Wenn unsere Beratung falsch ist und Sie dadurch im Leistungsfall Nachteile haben, stehen wir dafür ein. Das unterscheidet unsere Beratung von jeder AI-generierten Auskunft, für die niemand haftet. Nicht ohne Grund sind wir von Finanztip für die Beratung zur privaten Krankenversicherung empfohlen.
Die Inhalte dieser Seite wurden von unserer Fachredaktion in enger Zusammenarbeit mit unseren zertifizierten Experten zu diesem Themenbereich erstellt, um Ihnen aktuelle und fachlich korrekte Informationen zu bieten. Qualitätskontrollen stellen sicher, dass die Inhalte dieser Seite regelmäßig aktualisiert und ergänzt werden.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
| Kleine Anwartschaft | Große Anwartschaft | |
|---|---|---|
| Werden Altersrückstellungen aufgebaut? | Nein | Ja |
| Wann ist sie geeignet? | Bei voraussichtlicher Rückkehr | Bei sicherer Rückkehr |
| Was kostet sie? | 5–10 % des Beitrags | 25–45 % des Beitrags |
| Welches Alter gilt bei Wiedereintritt? | Alter bei Beginn der Anwartschaft | Alter bei Eintritt in die PKV |
Kleine Anwartschaft
Bei einer kleinen Anwartschaft wird Ihr Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Abschlusses der privaten Krankenversicherung festgeschrieben. Spätere Erkrankungen wirken sich so nicht negativ auf Ihren Tarif aus. Bei der Wiederaufnahme Ihrer privaten Krankenversicherung erfolgt keine erneute Gesundheitsprüfung.
Allerdings werden in der Zeit der Anwartschaft keine Altersrückstellungen gebildet. Deshalb richten sich die späteren Beiträge nach Ihrem tatsächlichen Alter bei der Wiederaufnahme. Nach einer langen Dauer der Anwartschaft kann Ihr Tarif daher deutlich teurer sein. Eine kleine Anwartschaft können Sie in der Regel jederzeit in eine große Anwartschaft umwandeln.
Große Anwartschaft
Bei einer großen Anwartschaft bleibt zusätzlich zu Ihrem Gesundheitszustand auch Ihr Alter vom Eintritt in die private Krankenversicherung erhalten. Kehren Sie in die private Krankenversicherung zurück, sind Sie so gestellt, als hätten Sie ohne Unterbrechung die vollen Beiträge gezahlt und Altersrückstellungen gebildet.
Ihre Beiträge sind dann niedriger, als wenn Sie nur eine kleine Anwartschaft abgeschlossen hätten. Dafür ist eine große Anwartschaft auch teurer als eine kleine, da in den Kosten der Sparanteil für die Altersrückstellungen enthalten ist.
Wann lohnt sich welche Variante?
- Kleine Anwartschaft: Bei kürzeren Versicherungspausen, da sie günstiger ist.
- Große Anwartschaft: Bei längeren Unterbrechungen, zum Beispiel bei Beamten mit freier Heilfürsorge, da das Eintrittsalter konstant bleibt und Altersrückstellungen erhalten bleiben.
Experten-Tipp:
Die kleine Anwartschaft ist oft die teurere Entscheidung
„Die kleine Anwartschaft gilt als günstige Standardlösung, weil sie im Monat weniger kostet. Doch wer länger als zwei, drei Jahre pausiert, zahlt beim Wiedereinstieg drauf — das Eintrittsalter läuft weiter, die Altersrückstellungen fehlen. Mein Rat: Rechnen Sie nicht den Monatsbeitrag, sondern die Gesamtlaufzeit. Bei unklarer Dauer ist die große Anwartschaft fast immer die ehrlichere Wahl.“
Entscheidungshilfe
Sie sind sich nicht sicher, welche Anwartschaft zu Ihrer Situation passt? Unsere Entscheidungshilfe zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Variante in unterschiedlichen Lebenssituationen sinnvoll sein kann.
| Lebenssituation | Kleine Anwartschaft | Große Anwartschaft | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Elternzeit (zwölf Monate in Teilzeit) | Ja | Nein | Kleine empfohlen |
| Kurzzeitige Arbeitslosigkeit (ALG I, maximal ein Jahr) | Ja | Nein | Kleine empfohlen |
| Beamte mit freier Heilfürsorge (Feuerwehr, Polizei, Soldat) | Nein | Ja | Große dringend empfohlen |
| Selbständige mit befristeter Anstellung | Möglich | Ja | Große, wenn Zeitraum unklar |
| Längerer Auslandsaufenthalt | Möglich | Ja | Große, wenn Rückkehr ungewiss |
| Studierende mit geplanter Beamtenlaufbahn | Möglich | Ja | Große empfohlen |
| Angestellte mit schwankendem Einkommen nahe Pflichtgrenze | Ja | Nein | Kleine empfohlen |
| Unklare berufliche Zukunft | Möglich | Möglich | Große, für langfristige Sicherheit |
Antrag und Gesundheitsprüfung bei der Anwartschaftsversicherung
Beim Abschluss einer Anwartschaftsversicherung kann eine Gesundheitsprüfung anfallen – die Anwartschaft ist also nicht automatisch ohne Prüfung zu bekommen. Schließen Sie die Anwartschaft direkt aus einer bestehenden privaten Krankenversicherung heraus, verzichtet der Versicherer in der Regel auf eine erneute Prüfung, weil Ihr Gesundheitszustand bereits beim PKV-Abschluss bewertet wurde.
Anders sieht es aus, wenn Sie eine Anwartschaft ohne bestehende private Krankenversicherung abschließen wollen – etwa als Studierender oder Beamtenanwärter in der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier prüft der Versicherer Ihren Gesundheitszustand wie bei einem regulären Antrag. Damit besteht grundsätzlich das Risiko von Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen oder einer Ablehnung.
Genau hier liegt ein verbreiteter Irrtum
Viele Leser glauben, eine Anwartschaft lasse sich immer prüfungsfrei abschließen. Wer mit einer Vorerkrankung direkt beim Versicherer anfragt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag, der spätere Anträge erschwert.
Experten-Tipp:
„Prüfungsfrei“ gilt nur für den Rückweg – nicht für den Einstieg
„Prüfungsfrei ist eine Anwartschaft nur in eine Richtung. Das stimmt nur, wenn Sie aus einer bestehenden PKV heraus pausieren. Schließen Sie als gesetzlich Versicherter neu ab, prüft der Versicherer voll — mit Ablehnungsrisiko. Klären Sie das vorab über eine anonyme Voranfrage, bevor ein Antrag aktenkundig wird.“
Warum Sie die Anwartschaft nicht ungeprüft selbst beantragen sollten
Stellen Sie einen Antrag direkt beim Versicherer und werden abgelehnt, kann dies in den Datenbanken der Versicherer erfasst werden. Bei jedem weiteren Antrag – auch bei anderen Anbietern – müssen Sie diese Ablehnung angeben, was Ihre Chancen verschlechtert.
Erst anonym prüfen, dann private Krankenversicherung beantragen
Bevor ein Antrag aktenkundig wird, klären wir anonym, welcher Versicherer Sie zu welchen Konditionen annimmt – Ihr Name taucht nicht auf, gespeichert wird nichts. Wir sind von Finanztip für die Beratung zur PKV empfohlen.
- Anonyme Risikovoranfrage statt riskanter Direktanfrage
- Kein Ablehnungseintrag in den Versichererdatenbanken
- Sie erfahren vorab Ihre Annahmechancen und Konditionen
Wann eine Anwartschaft Sinn ergibt – und für wen
Warum ist eine Anwartschaft sinnvoll?
Müssen Sie Ihre private Krankenversicherung kündigen, verfallen alle Ihre Altersrückstellungen. Zudem erfolgt bei einer Rückkehr ohne Anwartschaft eine neue Gesundheitsprüfung, die mit Ausschlüssen, Risikozuschlägen oder sogar einer Ablehnung verbunden sein kann. Wie sich ein späterer Wiedereinstieg auf den Beitrag der privaten Krankenversicherung auswirkt, hängt stark von Ihrem Alter zum Zeitpunkt der Rückkehr ab.
Da sich der Gesundheitszustand mit dem Alter verschlechtert, müssen Sie außerdem mit zum Teil deutlich gestiegenen Versicherungsbeiträgen rechnen. Eine Anwartschaftsversicherung schützt vor diesen Nachteilen.
Wann ist eine Anwartschaft sinnvoll?
Eine Anwartschaftsversicherung ist generell sinnvoll, wenn ein bestimmter Zeitraum überbrückt werden muss, in dem die Voraussetzungen für eine private Krankenversicherung nicht erfüllt sind oder sie nicht aktiv benötigt wird. Das kann zum Beispiel durch eine berufliche Veränderung, einen Auslandsaufenthalt oder einen vorübergehenden Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung bedingt sein.
Für wen ist eine Anwartschaft sinnvoll?
Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Personengruppen vor, für die eine Anwartschaft besonders relevant ist.
Feuerwehr, Polizei, Soldaten
Beamte wie zum Beispiel Feuerwehrleute, Polizisten oder Soldaten erhalten während ihrer aktiven Dienstzeit in der Regel freie Heilfürsorge. Das bedeutet, dass der Staat die Kosten für medizinische Behandlungen übernimmt, sodass keine eigene Krankenversicherung erforderlich ist. Mit Eintritt in den Ruhestand endet diese Regelung jedoch und eine private Restkostenversicherung über die private Krankenversicherung für Beamte wird notwendig. Um zu günstigen Konditionen in die private Krankenversicherung wechseln zu können, empfiehlt es sich, frühzeitig eine Anwartschaftsversicherung abzuschließen.
Beispiel: Polizeibeamtin mit großer Anwartschaft
Eine Polizeibeamtin hat seit ihrem Ausbildungsbeginn mit 20 Jahren Anspruch auf Beihilfe. Mit einer privaten Krankenversicherung und einem Beihilfeergänzungstarif deckt sie die restlichen Kosten. Die Beiträge werden auf Grundlage ihres Gesundheitszustandes und ihres Alters von 20 Jahren kalkuliert. Mit 30 wechselt sie zur Bundespolizei mit Anspruch auf freie Heilfürsorge. Mit Eintritt in den Ruhestand endet dieser Anspruch und sie erhält wieder Beihilfe und muss die restlichen Kosten privat absichern. Durch eine große Anwartschaft hat sie in der Zwischenzeit weiter Altersrückstellungen gebildet und die Beiträge ihrer privaten Krankenversicherung werden weiterhin auf Grundlage ihres Alters von 20 Jahren kalkuliert. Sie ist also so gestellt, als ob sie ihre private Krankenversicherung nie pausiert hätte.
Einkommen nahe der Versicherungspflichtgrenze
Angestellte, die privat krankenversichert sind und deren Bruttojahreseinkommen nur knapp über der Versicherungspflichtgrenze liegt, können die Voraussetzungen für eine private Krankenversicherung verlieren, wenn ihr Einkommen im Rahmen der jährlichen Anpassung wieder unter diese Grenze fällt. In diesem Fall tritt automatisch eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Mit einer Anwartschaftsversicherung kann ohne Gesundheitsprüfung und ohne Risikozuschläge in die private Krankenversicherung zurückgekehrt werden, sobald das Einkommen wieder über die Versicherungspflichtgrenze steigt.
Selbständige bei Wechsel, Auslandsaufenthalt oder Versicherungspflicht
Für Selbständige ist eine Anwartschaft immer dann sinnvoll, wenn sie ihre private Krankenversicherung vorübergehend nicht aktiv nutzen, aber später zu den alten Konditionen zurückkehren wollen. Das betrifft drei typische Situationen: einen vorübergehenden Wechsel in eine Festanstellung mit Gehalt unter der Versicherungspflichtgrenze, einen längeren Auslandsaufenthalt außerhalb der EU oder den Eintritt einer gesetzlichen Versicherungspflicht.
Selbständige sind in der Regel privat oder freiwillig gesetzlich versichert. Nehmen sie eine Festanstellung an und fällt das Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze, tritt eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Wer nur vorübergehend angestellt ist und später in die Selbständigkeit zurückkehren möchte, sichert mit einer Anwartschaftsversicherung den bisherigen Tarif. So bleibt die Rückkehr in die private Krankenversicherung für Selbstständige ohne erneute Gesundheitsprüfung offen.
Studierende
Studierende können während des Studiums unter bestimmten Voraussetzungen eine private Krankenversicherung wählen. Nach dem Studium tritt jedoch häufig eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung ein, wenn sie als Angestellte unter der Versicherungspflichtgrenze verdienen. Wird langfristig eine private Krankenversicherung angestrebt – etwa von angehenden Beamten oder Selbständigen – kann mit einer Anwartschaft die spätere Rückkehr erleichtert werden. Dadurch bleibt der Gesundheitsstatus erhalten und ein späterer Wechsel in die private Krankenversicherung erfolgt zu den früheren, besseren Bedingungen.
Längerer Auslandsaufenthalt
Bei einem Umzug ins Ausland bleibt der Versicherungsschutz der privaten Krankenversicherung bestehen, wenn sich der neue Wohnsitz in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) befindet. Liegt der neue Wohnsitz außerhalb dieses Gebiets, endet die Versicherung üblicherweise. Besteht der Wunsch, später ins Heimatland zurückzukehren, kann mit einer Anwartschaft die private Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung reaktiviert werden und bereits angesparte Altersrückstellungen bleiben erhalten.
Elternzeit
Wird während der Elternzeit in Teilzeit gearbeitet, kann für diese Zeit in die gesetzliche Krankenversicherung gewechselt werden. Durch eine Anwartschaftsversicherung können der bisherige Gesundheitszustand und die alten Vertragskonditionen gesichert werden, um nach der Elternzeit ohne erneute Gesundheitsprüfung in die private Krankenversicherung zurückzukehren.
Kurzzeitige Arbeitslosigkeit
Wer arbeitslos wird und Arbeitslosengeld I (ALG I) bezieht, wird in der Regel versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Ausnahme besteht nur für Personen, die in den letzten fünf Jahren durchgehend privat versichert waren und sich von der Versicherungspflicht befreien lassen. Wer später wieder in die private Krankenversicherung zurückkehren möchte, kann mit einer Anwartschaft sicherstellen, dass nach Ende der Arbeitslosigkeit keine erneute Gesundheitsprüfung notwendig ist und Altersrückstellungen erhalten bleiben. Das ergibt jedoch nur Sinn, wenn die Beiträge für die Anwartschaftsversicherung auch während der Arbeitslosigkeit bezahlbar bleiben.
Das kostet eine Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung
So setzen sich die Kosten zusammen
Die Kosten einer Anwartschaftsversicherung hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen das Alter und der Gesundheitszustand der versicherten Person zum Zeitpunkt des Abschlusses sowie der gewählte Tarif der privaten Krankenversicherung. Grundsätzlich gibt es preisliche Unterschiede zwischen der kleinen und der großen Anwartschaft.
Kleine Anwartschaft
Eine kleine Anwartschaft kostet in der Regel etwa fünf bis zehn Prozent des Beitrags des regulären Tarifs der privaten Krankenversicherung. Da während der kleinen Anwartschaft keine Altersrückstellungen gebildet werden, sind die Beiträge entsprechend niedriger.
Große Anwartschaft
Eine große Anwartschaft liegt bei etwa 25 bis 45 Prozent des Beitrags des regulären Tarifs der privaten Krankenversicherung. Da neben dem Gesundheitszustand auch das Eintrittsalter erhalten bleibt und weiter Altersrückstellungen angespart werden, ist sie teurer als die kleine Variante.
Experten-Tipp:
Der niedrigere Beitrag entscheidet nicht über den günstigeren Preis
„Auf dem Papier wirkt die kleine Anwartschaft mit fünf bis zehn Prozent unschlagbar günstig. Doch dieser Vergleich führt in die Irre: Was Sie bei der kleinen Variante sparen, holt der spätere Beitrag durch das höhere Eintrittsalter oft mehrfach zurück. Stellen Sie der Ersparnis immer den Mehrbeitrag im Alter gegenüber — erst diese Gesamtbetrachtung zeigt den wahren Preis.“
Mögliche Kosten bei Verzicht auf Anwartschaft
Wenn Sie Ihre private Krankenversicherung beispielsweise mit 28 Jahren kündigen und mit 38 Jahren neu einsteigen wollen, kann Ihr Versicherungsbeitrag bei identischem Tarif um 50 Prozent steigen. Dazu kommt, dass bei einem schlechteren Gesundheitszustand Risikozuschläge oder Ausschlüsse drohen. Ohne Anwartschaft zahlen Sie für Ihre private Krankenversicherung in diesem Beispiel gegebenenfalls lebenslang 80 Euro mehr im Monat. Das sind über 30.000 Euro bis zum Rentenalter.
Kostenbeispiele für Anwartschaftsversicherungen
Im Folgenden haben wir Ihnen jeweils zwei Beispiele für die Kosten einer kleinen und einer großen Anwartschaft aufgeführt. So können Sie besser einschätzen, wie hoch Ihre Beiträge für eine mögliche Anwartschaft ausfallen können.
Junger Angestellter – Kleine Anwartschaft
| Regulärer Beitrag | 450 € im Monat |
| Beitrag Anwartschaft | 22,50 – 45,00 € (5 – 10 %) im Monat |
| Jährliche Kosten | 270 – 540 € |
Studentin – Kleine Anwartschaft
| Regulärer Beitrag | 180 € im Monat |
| Beitrag Anwartschaft | 9,00 – 18,00 € (5 – 10 %) im Monat |
| Jährliche Kosten | 108 – 216 € |
Feuerwehrmann – Große Anwartschaft
| Regulärer Beitrag | 400 € im Monat (im späteren Ruhestand) |
| Beitrag Anwartschaft | 100,00 – 180,00 € (25 – 45 %) im Monat |
| Jährliche Kosten | 1.200 – 2.160 € |
Vorübergehend angestellter Selbständiger – Große Anwartschaft
| Regulärer Beitrag | 600 € im Monat |
| Beitrag Anwartschaft | 150,00 – 270,00 € (25 – 45 %) im Monat |
| Jährliche Kosten | 1.800 – 3.240 € |
Steuerliche Absetzbarkeit der Anwartschaftsversicherung
Die Beiträge zur Anwartschaftsversicherung gelten als Vorsorgeaufwendungen und sind somit, ähnlich wie die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, steuerlich absetzbar. Dabei gelten unterschiedliche Regelungen für Versicherungsbeiträge bis 100 Euro im Jahr und Beiträge, die über 100 Euro im Jahr betragen (Quelle § 10 EStG)
- Beiträge bis 100 Euro pro Jahr: Liegen die jährlichen Beiträge für die Anwartschaft unter 100 Euro, können sie vollständig der Basiskrankenversicherung zugeordnet werden. Das bedeutet, dass sie komplett steuerlich absetzbar sind.
- Beiträge über 100 Euro im Jahr: Sobald die jährlichen Beiträge mehr als 100 Euro betragen, wird es komplizierter. Dann ist nur der Teil der Beiträge steuerlich absetzbar, der zur Basiskrankenversicherung gehört. Gehören zum Beitrag auch Zusatzleistungen wie zum Beispiel Komfort- oder Wahlleistungen, sind diese nicht steuerlich absetzbar.
Anwartschaft für die private Pflegeversicherung
Auch die private Pflegepflichtversicherung lässt sich über eine Anwartschaft ruhend stellen. Wer privat krankenversichert ist, hat in der Regel zugleich eine private Pflegepflichtversicherung – beide können während einer Pause gemeinsam in die Anwartschaft überführt werden (Quelle § 23 SGB XI)
So sichern Sie sich auch für die Pflegeversicherung den Wiedereinstieg ohne erneute Gesundheitsprüfung. Die Beiträge für die Pflege-Anwartschaft sind gering, da die Pflegepflichtversicherung ohnehin niedrigere Beiträge hat als die Krankenvollversicherung. Lassen Sie sich von uns zeigen, ob Ihr Versicherer Kranken- und Pflege-Anwartschaft im Paket anbietet.
So wird eine Anwartschaftsversicherung beantragt
Die Beantragung einer Anwartschaftsversicherung ist in der Regel unkompliziert und kann direkt beim jeweiligen privaten Krankenversicherer erfolgen. Oft muss die Option innerhalb eines bestimmten Zeitraums in Anspruch genommen werden, nachdem der Grund für die Anwartschaft eingetreten ist. Setzen Sie sich daher am besten frühzeitig mit Ihrem Versicherer in Verbindung, um sich über mögliche Fristen und notwendige Unterlagen zu informieren.
Schritte zur Beantragung einer Anwartschaft
Der Antrag auf eine Anwartschaftsversicherung muss schriftlich erfolgen. Dabei gibt es unterschiedliche Regelungen je nach Versicherer und Tarif. Meist sind die folgenden Angaben erforderlich:
- Persönliche Daten des Antragstellers
- Gewünschte Art der Anwartschaft (kleine oder große)
- Grund für die Anwartschaft (beispielsweise berufliche Veränderung, Auslandsaufenthalt, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit)
Nach der Prüfung des Antrags bestätigt der Versicherer die Anwartschaft und stellt einen entsprechenden Versicherungsschein aus. Die Anwartschaft beginnt dann zum vereinbarten Zeitpunkt.
Experten-Tipp:
Die Anwartschaft schützt nur, wer rechtzeitig handelt
„Die Anwartschaft lässt sich nicht in Ruhe nach dem Wechsel beantragen — anders, als es oft erwartet wird. Tatsächlich verlangen viele Versicherer die Umstellung vor Eintritt des Grundes — und beim Wiedereinstieg gilt oft eine Zwei-Monats-Frist. Wer sie verpasst, riskiert eine neue Gesundheitsprüfung. Setzen Sie sich deshalb an den Tag, an dem die Pause absehbar wird, mit Ihrem Versicherer in Verbindung.“
Reaktivieren der privaten Krankenversicherung
Sobald Sie abschätzen können, dass Sie in Ihre private Krankenversicherung zurückkehren werden, sollten Sie Ihren Versicherer informieren. In der Regel muss die private Krankenversicherung innerhalb von zwei Monaten nach Wegfall des Grundes für die Anwartschaft reaktiviert werden, damit die alten Vertragskonditionen ohne erneute Gesundheitsprüfung erhalten bleiben.
Kündigung der Anwartschaft
Eine Anwartschaft kann auch ohne eine Rückkehr in die private Krankenversicherung gekündigt werden. Das muss meist mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres erfolgen.
Mit uns die ideale private Krankenversicherung finden
Fristen für Umstellung, Reaktivierung und Kündigung unterscheiden sich je nach Versicherer – ein Fehler kann die prüfungsfreie Rückkehr kosten. Wir behalten die Fristen für Sie im Blick. Unsere Beratung ist kostenfrei und für Sie unverbindlich.
- Von Finanztip für die Beratung zur PKV empfohlen
- Wir prüfen Anwartschaftstarife und passende Fristen für Sie
- Immer ein direkter Ansprechpartner
Die häufigsten Fragen zur Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung
Was ist eine Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung?
Eine Anwartschaft ist eine Vereinbarung, mit der Sie Ihre private Krankenversicherung gegen einen reduzierten Beitrag pausieren. Sie sichern sich damit das Recht, später ohne erneute Gesundheitsprüfung zu Ihren alten Konditionen zurückzukehren. Während der Anwartschaft besteht kein aktiver Versicherungsschutz – es werden also keine Behandlungskosten übernommen.
Was unterscheidet die kleine und die große Anwartschaft?
Die kleine Anwartschaft sichert nur Ihren Gesundheitszustand: Bei der Rückkehr entfällt die erneute Gesundheitsprüfung. Das Eintrittsalter bleibt jedoch nicht erhalten, der spätere Beitrag richtet sich nach Ihrem Alter bei der Wiederaufnahme. Die große Anwartschaft friert zusätzlich das Eintrittsalter ein und baut weiter Altersrückstellungen auf. Dadurch sind die späteren Beiträge niedriger – die große Anwartschaft kostet aber mehr.
Welche Anwartschaft ist die richtige – die kleine oder die große?
Die kleine Anwartschaft eignet sich für kurze Pausen, weil sie mit fünf bis zehn Prozent des Beitrags günstig ist. Die große Anwartschaft lohnt sich bei längeren oder unklaren Unterbrechungen, etwa bei Beamten mit freier Heilfürsorge. Sie hält das Eintrittsalter konstant und erhält die Altersrückstellungen. Entscheidend ist nicht der Monatsbeitrag, sondern die voraussichtliche Gesamtdauer der Pause.
Für wen ist eine Anwartschaft sinnvoll?
Eine Anwartschaft ist sinnvoll für Personen, die ihre private Krankenversicherung vorübergehend nicht benötigen, aber später ohne Nachteile zurückkehren möchten. Typische Fälle sind ein Auslandsaufenthalt außerhalb der EU, Elternzeit in Teilzeit, kurzzeitige Arbeitslosigkeit oder Beamte mit Anspruch auf freie Heilfürsorge. Sie bewahrt den Gesundheitsstatus und – bei der großen Variante – das Eintrittsalter.
Wie hoch sind die Kosten für eine Anwartschaft?
Die Kosten hängen vom Alter, dem Gesundheitszustand und dem Tarif ab. In der Regel kostet eine kleine Anwartschaft etwa fünf bis zehn Prozent des regulären Beitrags. Eine große Anwartschaft liegt bei etwa 25 bis 45 Prozent, weil hier zusätzlich der Sparanteil für die Altersrückstellungen enthalten ist.
Wann ist eine Anwartschaft ohne Gesundheitsprüfung zu bekommen?
Prüfungsfrei ist nur der Rückweg: Wer aus einer bestehenden privaten Krankenversicherung heraus pausiert, wird beim Wiedereinstieg nicht erneut geprüft. Schließen Sie die Anwartschaft dagegen neu ab, ohne aktuell privat versichert zu sein, prüft der Versicherer Ihren Gesundheitszustand wie bei einem regulären Antrag. Dann sind Risikozuschläge, Leistungsausschlüsse oder eine Ablehnung möglich.
Wie schließe ich eine Anwartschaft ohne bestehende private Krankenversicherung ab?
Das ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Einige Versicherer bieten Anwartschaftstarife für Personen an, die heute noch gesetzlich versichert sind – etwa Studierende oder Beamtenanwärter mit Aussicht auf einen späteren Beihilfeanspruch. Das ist aber nicht die Regel und hängt vom Anbieter ab. In diesen Fällen findet eine Gesundheitsprüfung statt, da kein geprüfter Vorvertrag besteht.
Wie beantrage ich eine Anwartschaft?
Den Antrag stellen Sie schriftlich direkt bei Ihrem privaten Krankenversicherer. Nötig sind in der Regel Ihre persönlichen Daten, die gewünschte Art der Anwartschaft (kleine oder große) und der Grund für die Pause. Wichtig ist die Frist: Viele Versicherer verlangen die Umstellung, bevor der Grund eintritt. Setzen Sie sich daher frühzeitig in Verbindung, sobald die Pause absehbar wird.
Wie lässt sich auch die private Pflegeversicherung über eine Anwartschaft ruhend stellen?
Wer privat krankenversichert ist, hat in der Regel zugleich eine private Pflegepflichtversicherung. Beide können während einer Pause gemeinsam in die Anwartschaft überführt werden. So bleibt auch für die Pflegeversicherung der Wiedereinstieg ohne erneute Gesundheitsprüfung gesichert. Die Beiträge für die Pflege-Anwartschaft sind gering, da die Pflegepflichtversicherung ohnehin niedrigere Beiträge hat.
Welche Folgen hat die Kündigung der Anwartschaft?
Mit der Kündigung erlischt das Recht auf Rückkehr in den alten Tarif zu den bisherigen Konditionen. Eine spätere Rückkehr in die private Krankenversicherung erfordert dann eine neue Gesundheitsprüfung. Der Beitrag wird auf Basis Ihres dann aktuellen Alters und Gesundheitszustands berechnet. Die Kündigung ist meist mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres möglich.
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