Private Kranken­versicherung für Diplomaten Tarifvergleich, aktuelle Testergebnisse und Ratgeber (2024)

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Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich sind ausländische Diplomaten in Deutschland von der Versicherungspflicht befreit.
  • Viele private Kranken­versicherungen bieten sogenannte „Incoming-Versicherung“ für ausländische Diplomaten an.
  • Diese sind bereits ab 50 € im Monat erhältlich.
  • Die Vertragsbedingungen unterscheiden sich allerdings von denen einer herkömmlichen PKV. So sind Altersrückstellungen z.B. nicht möglich.

Das erwartet Sie hier

Wie die private Kranken­versicherung Diplomaten in Deutschland absichert, welche Bedingungen gelten und was bei Vertragsabschluss zu beachten ist.

Inhalt dieser Seite
  1. PKV für Diplomaten in Deutschland
  2. PKV für deutsche Entsandte im Ausland
  3. Leistungen für Diplomaten
  4. Was kostet eine PKV?
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. PKV Vergleich für Diplomaten
Foto von Munkhjin Enkhsaikhan
Zuletzt aktualisiert am

Die private Kranken­versicherung für Diplomaten in Deutschland

Wer länger als 12 Monate in Deutschland lebt, untersteht für gewöhnlich der Versicherungspflicht und muss eine Kranken­versicherung abschließen. Diplomaten sind von der Kranken­versicherungspflicht befreit.

Dennoch ist es ratsam, sich gegen hohe Behandlungskosten im Krankheits­fall abzusichern. Schon kleine ambulante oder stationäre Eingriffe können mit mehr als 1.000 Euro zu Buche schlagen. Noch kostspieliger sind Krankenhausaufenthalte und vor allem ein eventueller Rücktransport ins Heimatland.

Eine private Kranken­versicherung (PKV) schützt Diplomaten vor diesen Kosten. Für Diplomaten spielt dabei besonders eine Rolle, wo der Kranken­versicherungsschutz gilt. Achten Sie beim Abschluss also darauf, dass zumindest Leistungen in den sog. Schengen-Staaten sowie in Ihrem Heimatland versichert sind.


Vier Vorteile der PKV für Diplomaten

  • Versicherungsschutz für die Dauer des Deutschlandaufenthalts
  • Absicherung der ganzen Familie für eine geringe Prämie
  • Rücktransport im Notfall für deutsche Diplomaten im Ausland
  • Geringere Beitragskosten für umfangreiche Leistungen

Nicht-EU-Diplomaten: Voraussetzungen für die PKV

Wenn Diplomaten aus Nicht-EU-Staaten sich privat krankenversichern möchten, müssen sie eines beachten: Eine private Kranken­versicherung für Nicht-EU-Ausländer muss mindestens den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse entsprechen.

Incoming-Versicherung für Diplomaten in Deutschland

Als Diplomat in Deutschland können Sie Ihre Versicherung frei wählen. Besonders empfehlenswert sind Anbieter, die sich auf die Absicherung von Expatriates in Deutschland spezialisiert haben. Diese Versicherer bieten spezielle Incoming-Versicherungen an. Der Unterschied zur herkömmlichen gesetzlichen und privaten Kranken­versicherung: Die Incoming-Versicherung muss keine sogenannten Altersrückstellungen bilden.

Altersrückstellungen dienen Versicherern normalerweise als Vorsorge für den Fall, dass Versicherte im Alter mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen. Dieses Risiko entfällt bei Diplomaten, die sich nur zeitlich begrenzt in Deutschland aufhalten. Durch den Wegfall der Altersrückstellung bleibt der Versicherungsbeitrag vergleichsweise günstig.


Laufzeit & Absicherung der Familie

Die Laufzeit der Incoming-Versicherung liegt in der Regel zwischen 93 Tagen und 5 Jahren. Anders als in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) sind Familienangehörige nicht automatisch mitversichert. Durch die geringen monatlichen Prämien ist die private Absicherung für die Familie jedoch häufig sogar günstiger als der Beitrag für die GKV.

Experten-Tipp:

„Auch Familienangehörige, die nur zu Besuch in Deutschland sind, sollten Sie gegen hohe Behandlungskosten im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls absichern. Für Diplomaten aus Nicht-EU-Ländern gilt die Versicherung von Familienmitgliedern als obligatorisch. Informieren Sie sich gerne bei uns über Produkte, die Sie tagesaktuell abschließen und kündigen können.“

Foto von Robert Böhrk
Berater

Die private Kranken­versicherung für deutsche Entsandte im Ausland

Werden Sie als deutscher Diplomat ins Ausland entsendet, sollten Sie Ihren bestehenden Versicherungsschutz sorgfältig überprüfen. Nicht jede Kranken­versicherung versichert Sie im Ausland unbeschränkt weiter.

Was deckt die PKV für Diplomaten ab?

  • medizinisch notwendige ambulante Behandlungen
  • stationäre Behandlungen im Krankenhaus
  • verordnete Medikamente und Heilmittel
  • Krankenrücktransport

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Welche Leistungen bietet die private Kranken­versicherung für Diplomaten?

Die private Kranken­versicherung für Diplomaten fungiert in erster Linie als Auslandskranken­versicherung. Das bedeutet, sie übernimmt die Kosten für medizinisch notwendige Arztbesuche, Untersuchungen und Behandlungen. Das schließt die Erstversorgung durch einen Notarzt nach einem Unfall mit ein. Ob und welche Zahnbehandlungen übernommen werden, richtet sich nach dem abgeschlossenen Tarif. Müssen Sie ins Krankenhaus, erstattet die Versicherung die Kosten für Unterbringung, Behandlung und Operationen. Zudem werden Medikamente und Heilmittel übernommen.

Welche weiteren Leistungen sind empfehlenswert?

Bei schwerer Erkrankung ist eventuell ein Rücktransport in Heimatland notwendig. Die PKV für Diplomaten sollte auch diesen Fall abdecken. Im Idealfall schließt der Tarif auch die Bergung von Personen sowie eine Überführung im Todesfall mit ein.

Einige Versicherer bieten zusätzlich eine anteilige Übernahme von Telefonkosten, die im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt oder eines Krankenrücktransports anfallen.

Gesundheitsfragen für die Diplomaten-PKV

Vor dem Abschluss einer privaten Kranken­versicherung müssen Sie in aller Regel Gesundheitsfragen beantworten und ein Gesundheitszeugnis vorlegen. Der Versicherer benötigt diese Angaben, um Ihren Beitragssatz zu berechnen. Für die Vorlage des Gesundheitszeugnisses sollten Sie im besten Fall bis zu 31 Tage nach der Einreise Zeit haben.

Was kostet eine private Kranken­versicherung für Diplomaten?

Spezielle Incoming-Versicherungen erhalten Diplomaten schon ab etwa 50 Euro im Monat. Wie hoch die Prämien genau ausfallen, richtet sich nach dem aktuellen Gesundheitszustand und dem Alter des Versicherungsnehmers sowie nach den vereinbarten Leistungen.

Wenn Sie wissen möchten, wie viel Sie eine private Kranken­versicherung als Diplomat kostet, dann wenden Sie sich gern an uns.

Unsere Experten für private Kranken­versicherungen haben bereits langjährige Erfahrung mit der Absicherung verschiedenster Personengruppen und unterstützen Sie dabei, das passende Angebot zu finden und abzuschließen. Nutzen Sie dazu unsere Formular und senden Sie uns eine Anfrage für einen individuellen Tarifvergleich – kostenfrei und unverbindlich:

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Private Kranken­versicherung für Diplomaten im Test

Ausschnitt der aktuellen Testsieger (2024)

AnbieterDFSI
Unternehmensqualität
ServiceValue
Fairness
ServiceValue
ServiceAtlas
Gesamtwertung
von 100
Logo LVM VersicherungLVMGutSehr gutSehr gut88
Logo SIGNAL IDUNASignal IdunaSehr gutSehr gutGut83
DebekaGutSehr gutSehr gut83

Die ganze Tabelle und die aktuellen Testsieger der privaten Kranken­versicherung sowie die Empfehlungen unserer Experten finden Sie hier:

Alle privaten Kranken­versicherungen im Test (2024)

Was gilt es beim Abschluss einer PKV für Diplomaten zu beachten?

Möchten Sie eine private Kranken­versicherung für Diplomaten abschließen, gibt es einige Dinge zu beachten:

  • So muss sie etwa in allen EU-Staaten sowie den Schengen-Staaten gültig sein. Im Idealfall gilt der Versicherungsschutz auch im Nicht-EU-Ausland und in Ihrem Heimatland.
  • Die Police sollte zudem die gesamte Dauer Ihres Aufenthalts in Deutschland abdecken.
  • Für eine ausreichende Absicherung sollte die Mindestabdeckung der versicherten Leistungen bei 30.000 Euro liegen. Incoming-Versicherungen erfüllen diese Voraussetzungen in der Regel.

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Katharina Burnus
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