Private Pflege­versicherung für Beamte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Welche Besonderheiten die private Pflege­versicherung für Beamte hat, wieso diese Absicherung sinnvoll ist und wie Sie sich optimal versichern.

Inhalt dieser Seite
  1. Beihilfe als Grundlage der Versicherung
  2. Private Pflegezusatz­­versicherungen
  3. Kosten
  4. Leistungen nach Pflegegraden
  5. Ist eine private Versicherung sinnvoll?
  6. Private Pflege­­versicherung: Vergleich
  7. Aktuelle Testergebnisse

Das Wichtige in Kürze

  • Durch die Kombination aus Beihilfe und privaten Versicherungen sind Beamte ähnlich abgesichert wie Menschen in der sozialen Pflege­versicherung.
  • Der Abschluss einer weiteren privaten Pflege­versicherung empfiehlt sich, um im Fall der Pflegebedürftigkeit vollständig abgesichert zu sein.
  • Gerade junge Beamte müssen nur niedrige Beiträge zahlen.

Beihilfe als Grundlage für die private Pflege­versicherung für Beamte

Beamte, wie beispielsweise Lehrer und Polizisten, profitieren von einer besonderen Fürsorge ihres Dienstherren. Dieser beteiligt sich nämlich in Form einer sogenannten Beihilfe an den anfallenden Krankheits­kosten der Beamten. Die Beihilfe beträgt zwischen 50 und 70 Prozent der Kosten, die bei einem Arzt- oder Kranken­haus­besuch entstehen. Die restlichen 30 bis 50 Prozent der Versorgungslücke werden in der Regel von einer privaten Kranken­­versicherung für Beamte übernommen. Ähnlich verhält es sich auch mit der privaten Pflege­versicherung für Beamte. Hierbei besteht ebenfalls ein Beihilfeanspruch und der Dienstherr übernimmt einen Teil der Kosten im Pflegefall. Die bleibende Versorgungslücke muss mit einem speziellen Beihilfetarif geschlossen werden.

Die private Pflege­versicherung wird in der Regel beim gleichen Versicherungs­unternehmen abgeschlossen, wie auch die private Kranken­­versicherung. Durch die Kombination aus Beihilfe im Pflegefall mit einem Beihilfetarif sind Beamte etwa auf dem Niveau abgesichert, wie es auch in der sozialen Pflege­versicherung der Fall ist. Doch auch diese beiden Bausteine reichen in der Regel nicht aus, um die Pflegekosten vollständig abzudecken. Zum Ausbau des finanziellen Schutzes im Falle einer Pflegebedürftigkeit können weitere private Pflegezusatz­versicherungen abgeschlossen werden.

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Private Pflegezusatz­versicherungen

Um sich im Pflegefall wirklich vollkommen finanziell abzusichern, besteht die Möglichkeit, private Pflegezusatz­versicherungen abzuschließen.

Pflegekosten­versicherung

Die tatsächlich anfallenden Pflegekosten können durch eine Pflegekosten­versicherung zu 100 Prozent abgedeckt werden. Es kommt dabei auf den ausgewählten Tarif an. Wenn Angehörige die Pflege übernehmen und kein Pflegepersonal, wird die Leistung der Pflegekosten­versicherung jedoch herabgestuft.

Pflegetagegeld­versicherung

Im Falle einer Pflegetagegeld­versicherung wird dem Pflegebedürtigen täglich ein festgelegter Betrag ausgezahlt. Die Summe des Betrags wird zu Versicherungs­beginn bestimmt und beeinflusst die zu zahlenden Beiträge. Wenn es zur Auszahlung kommt, spielt es keine Rolle, ob das Pflegetagegeld die tatsächlichen Pflegekosten übersteigt. Es ist frei verwendbar und wird sogar staatliche gefördert.

Pflegerenten­versicherung

Mit einer Pflegerenten­versicherung erhalten Versicherte im Pflegefall ein weiteres, frei verfügbares Einkommen in Form einer monatlichen Rente ausgezahlt. Der Rentenbetrag ist abhängig von den geleisteten Beiträgen zur Pflegerenten­versicherung und dem entstandenen Pflegegrad.

Kosten der privaten Pflege­versicherung für Beamte

Die Beitrags­höhe in der privaten Pflege­versicherung für Beamte ist in der Regel eher niedrig, da nur ein Teil der Kosten selbst getragen werden müssen. Der Restbetrag wird anhand des Alters und des gesundheitlichen Zustands des Beamten errechnet. Da mit steigendem Alter üblicherweise eine Verschlechterung der Gesundheit einhergeht, empfiehlt es sich für Beamte die private Pflege­versicherung so früh wie möglich abzuschließen um bei den Beiträgen zu sparen. Die monatlichen Beitrags­zahlungen für eine Pflegezusatz­versicherung können zudem von der Steuer abgesetzt werden.

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Leistungen nach Pflegegraden in der Pflege­versicherung

Die Leistungen der privaten Pflege­versicherung und der Beihilfe für Beamte richten sich allgemein nach dem zugewiesenen Pflegegrad im Pflegefall und ob die Pflege ambulant oder stationär erfolgt. Der Gesetzgeber unterscheidet fünf Pflegegrade, die sich nach dem geistigen und körperlichen Gesundheits­zustand des Pflegebedürftigen richten. Die genauen Bestimmungen zur Pflege­versicherung sind im SGB XI zu finden.

Einstufung des Pflegegrads

Um den Grad der Bedürftigkeit einzustufen, wird durch einen Gutachter der Umfang der täglich benötigten Hilfe festgestellt. Dazu muss vom Versicherten ein Fragebogen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Im Anschluss daran erfolgt ein Gespräch zwischen dem Pflegebedürftigen, dessen Angehörigen und Pflegern und dem Gutachter. Durch dieses Verfahren wird ermittelt, inwieweit der Pflegebedürftige in der Lage ist, selbständig noch häusliche Tätigkeiten auszuführen. Sechs Bereiche werden bei der Bestimmung des Pflegegrades begutachtet:

  • Selbstversorgung
  • Mobilität
  • kognitive Fähigkeiten und Kommunikation
  • Gestaltung des Alltagslebens und Umgang mit sozialen Kontakten
  • psychische Probleme und Verhaltensweisen
  • Umgang mit krankheits- sowie therapiebedingten Belastungen und Anforderungen

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse in diesen sechs Bereichen wird die benötigte tägliche Pflegeleistung ermittelt.

Weiterhin gilt der Grundsatz “häusliche Pflege hat Vorrang vor stationärer Pflege”. Das bedeutet, dass der Gesetzgeber das Augenmerk auf die Leistungen legt, die die Bedingungen für die häusliche Pflege stärken und pflegende Angehörige entlasten. Kümmern sich jedoch Verwandte um die Pflege, fällt wiederum das von der Versicherung gezahlte Pflegegeld niedriger aus, als wenn sich professionelles Pflegepersonal der Betreuung annimmt.

Der Pflegebedürftige kann außerdem entscheiden, ob er Geldleistungen, Pflegesachleistungen oder eine Kombination aus beidem beziehen will. Darüber hinaus beteiligt sich die Pflege­versicherung an den Kosten für einen pflegegerechten Umbau der Wohnung, beziehungsweise des Hauses und für Pflegemittel. Zudem stellt die Versicherung auch kostenlose Pflegekurse für Angehörige zur Verfügung.

Im Falle einer stationären Pflege übernimmt die Pflege­versicherung die monatlichen Kosten für Pflegeleistungen in einem Pflegeheim. Die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung muss der Versicherte aus eigener Tasche finanzieren.

Antrag stellen

Um Beihilfe im Pflegefall zu erhalten, muss ein Antrag bei der privaten Pflege­versicherung gestellt werden. Generell zahlt die Beihilfestelle ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt oder ein höherer Pflegegrad beantragt wurde. Für eine Auszahlung muss jedoch zuerst der Anspruch, einhergehend mit der Einstufung in einen Pflegegrad, von einem Gutachter bestätigt werden.

Ist eine private Pflege­versicherung für Beamte sinnvoll?

Eine zusätzliche private Pflege­versicherung ist für Beamte nicht nur sinnvoll, sondern zwingend notwendig, da die Versorgungslücke der Beihilfe in der Pflege­versicherung geschlossen werden muss. Beihilfekonforme Tarife sind sehr kostengünstig, sodass das Restrisiko nicht selber getragen werden muss. Zudem kostet eine Rundumbetreuung pflegebedürftiger Menschen meist mehrere tausend Euro im Monat, weshalb eine zusätzliche private Vorsorge­ dringend in Betracht gezogen werden sollte. Eine Kombination aus den drei Bausteinen Beihilfe, beihilfekonformer Pflegetarif und zusätzlicher privater Pflegevorsorge bildet für Beamte die optimale Absicherung, falls der Fall eintritt, eine Pflege in Anspruch nehmen zu müssen.

Private Pflege­versicherung für Beamte im Vergleich

Beamte sollten vor dem Abschluss einer Pflege­versicherung und etwaiger Pflegezusatz­versicherungen die Tarife in Hinsicht auf Kosten und Leistungen ganz genau vergleichen. Ein unabhängiger Versicherungs­makler kann Beamten auf der Suche nach dem besten Tarif behilflich sein. Er vergleicht die Angebote miteinander und greift dabei auf die eigene mehrjährige Erfahrung im Versicherungs­bereich zurück. Beamte können auf diesen Wegen die günstigste und leistungsstärkste private Pflege­versicherung und Pflegezusatz­versicherung ermitteln.

Private Pflege­versicherung für Beamte im Test

Neben einer persönlichen Beratung können auch aktuelle Testergebnisse Beamten bei der Wahl ihres Pflegetarifs unterstützen. Unabhängige Testinstitute veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Analysen zu allerhand Versicherungen. Im Mittelpunkt stehen dabei neben den Leistungen häufig auch die Serviceleistung sowie die Finanzstärke der einzelnen Anbieter. Eine Übersicht mit aktuellen Testergebnissen inkl. der Testsieger aus 2020 finden Sie hier:

Pflege­versicherung im Test

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Katharina Tennius
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