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Riester-Rente Förderung

Die Riester-Förderung ist der entscheidende Pluspunkt der staatlich geförderten Altersvorsorge im Vergleich zu anderen Vorsorge-Produkten. Die staatliche Förderung sorgt dafür, dass die Rendite in der Riester-Rente trotz niedriger Zinsen vergleichsweise hoch ausfällt.
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Riester-Rente Förderung - Das Wichtigste in Kürze
  • Riester-Förderung erfolgt über Zulagen, Steuervorteile und Berufseinsteigerbonus.
  • Die Riester-Beiträge können steuerlich geltend gemacht werden.
  • Die Grundzulage wurde 2018 auf 175 Euro angehoben.
  • Sparer mit Kindern erhalten zusätzlich eine Kinderzulage pro Kind. Diese ist an das Kindergeld gebunden.
  • Die Zulagen beeinflussen die Höhe der Beiträge.
  • Das Finanzamt führt eine Günstigerprüfung durch, welche darüber entscheidet, ob Zulagen oder Steuervorteile zur Anwendung kommen.

Riester-Rente Förderung – So funktioniert’s

Wer einen Riester-Vertrag abschließt und von der Förderung profitieren möchte, muss zum zulagenberechtigten Personenkreis gehören und mindestens vier Prozent des Vorjahres-Bruttoeinkommens als Beitrag zahlen.

So berechnet sich der Riester-Rente Beitrag
Zulagen und Steuervorteil?

Die Riester-Förderung setzt sich in der Hauptsache aus den staatlichen Zulagen und dem Steuervorteil zusammen.

Wichtig: Zur Anwendung kommt jedoch nur eine Form der Riester-Rente Förderung – entweder die Sparenden erhalten die Zulagen oder den Steuervorteil. Die Entscheidung was zum Tragen kommt, entscheidet die Günstigerprüfung des Finanzamtes.

Riester Zulagen – Das zahlt der Staat dazu

Über die jährlichen Zulagen fördert der Staat die private Altersvorsorge. Grundsätzlich spricht die Riester-Rente alle an. Jedoch sollen gerade auch Menschen mit geringem Einkommen durch die Riester-Rente eine Möglichkeit bekommen, vorzusorgen.

Riester-Rente Zulagen im Überblick

  • Grundzulage: 175 Euro pro Jahr
  • Kinderzulage ab Geburtsjahr 2008: 300 Euro pro Jahr und Kind
  • Kinderzulage bis einschließlich Geburtsjahr 2007: 185 Euro pro Jahr und Kind

– Stand: 2019 –

Berufseinsteigerbonus: Anreiz für junge Sparer

Neben den Zulagen hat der Staat einen besonderen Anreiz für junge Menschen geschaffen. Wer vor seinem 25. Geburtstag eine Riester-Rente abschließt, erhält einmalig den sogenannten Berufseinsteigerbonus.

Riester-Rente in der Steuererklärung

Die Frage, ob der Sparer von der steuerlichen Förderung profitiert, entscheidet sich, wenn das Finanzamt die Steuererklärung des Sparers prüft.

Die Summe aus Beiträgen und Zulagen kann in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Bis zu 2.100 Euro können Riester-Sparer pro Jahr von der Steuer absetzen. Das Finanzamt ermittelt nun die Höhe der Steuerersparnis, die dem Sparer durch die Riester-Rente zusteht.

  • Ist die Steuerersparnis höher als die Summe der Zulagen, zahlt das Finanzamt die Differenz aus.
  • Fällt die Steuerersparnis niedriger aus als die Summe der Zulagen, geschieht nichts.
Rechenbeispiel

So wird der jährliche Riester-Rente-Beitrag berechnet

Sabine F. hat zwei Kinder, die 2010 und 2015 geboren wurden. Ihr Bruttojahreseinkommen beträgt 35.000 Euro.

  • 4 Prozent von 35.000 Euro entsprechen 1.400 Euro
  • Von diesen 1.400 Euro werden Grund- und Kinderzulagen abgezogen.
  • 1.400 Euro abzüglich 775 Euro (Grundzulage und Kinderzulage für zwei Kinder) ergibt 625 Euro

Das heißt, Sabine F. muss lediglich 625 Euro pro Jahr in ihren Riester-Rente einzahlen, um die vollen Zulagen zu erhalten.

Staatliche Förderung sorgt sich sichere Rendite

Auch wenn die Riester-Rente immer wieder in der Kritik steht, dass die Rendite zu gering ist, zeigen Berechnungen, dass durch Zulagen bzw. Steuervorteil eher das Gegenteil der Fall ist. Wer nur einen geringen Eigenbeitrag leisten muss, aber Anspruch auf mehrere Zulagen hat, kann sehr hohe Renditen erzielen.

Wie das obige Beispiel zeigt, liegt der Eigenbeitrag von Sabine F., Mutter von zwei Kindern mit einem Jahres-Bruttoverdienst von 35.000 Euro unter der Summer, der ihr zustehenden Zulagen.

Kritik nicht ganz unberechtigt

Nichtsdestotrotz stimmt die Kritik, dass das Guthaben, das Geringverdiener über die Jahre ansparen, in der Regel  nicht hoch genug ist, um damit die Rentenlücke zu schließen.

Pfändungsschutz nur bei Nutzung der Riester-Förderung

Als einer der großen Vorteile der Riester-Rente wird der Umstand beworben, dass diese Form der Altersvorsorge Hartz-IV-sicher ist. Dies gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die Förderung genutzt wird.

Vergisst man beispielsweise in einem Jahr die Riester-Zulagen zu beantragen, dann werden die Ersparnisse aus dem betreffenden Jahr bei der Bedürfnisprüfung mit herangezogen und verrechnet (Quelle).

Diese Bedingungen müssen erfüllt werden, damit der Pfändungsschutz greift:

  • Der Sparer muss zum zulagenberechtigten Personenkreis gehören.
  • Zulagen müssen genutzt bzw. wenigstens beantragt worden sein.
  • Pfändungsschutz besteht nur für Beiträge bis zum förderfähigen Höchstbetrag (2.100 Euro – Stand: 2019)

Fazit

Die Riester-Rente lohnt sich sowohl für Menschen mit hohem als auch für solche mit geringem Einkommen. Den Unterschied machen häufig die Kinderzulagen. Klar ist jedoch auch, dass die Riester-Rente allein in der Regel nicht ausreicht um die Rentenlücke zu schließen.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 24.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
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