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Private Krankenversicherung für Kinder

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse & Vergleich (2020)
Das Wichtigste in Kürze
  • In der privaten Krankenversicherung (PKV) gibt es keine Familienversicherung wie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
  • Es gibt Kriterien dafür, wann eine private Krankenversicherung für ein Kind möglich ist. Zu einem Großteil hängt dies von den Eltern ab.
  • In diesem Artikel: Überblick, wann, wie lange und zu welchen Kosten Sie ihr Kind versichern können.
  • Unser Service für Sie: unverbindlicher Versicherungsvergleich

Wie können Eltern ihr Kind privat krankenversichern?

Von der gesetzlichen Krankenversicherung ist bekannt, dass Kinder bei ihren Eltern grundsätzlich in Form einer Familienversicherung mitversichert sind. Bei der PKV ist das aber nicht möglich. Sofern die Eltern jeweils privat versichert sind, müssen sie jedes Kind separat krankenversichern. In anderen Fällen jedoch kann die Entscheidung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung frei getroffen werden.

Voraussetzungen: Wann Sie Kinder privat krankenversichern können

Viele Eltern wünschen sich einen privaten Krankenversicherungsschutz für ihre Kinder. Ob das möglich und empfehlenswert ist, hängt unter anderem vom Versicherungsschutz und dem Personenstand der Eltern ab. Folgende Szenarien sind möglich:

Wenn beide Eltern gesetzlich krankenversichert sind, ist eine Familienversicherung eine gute Wahl. Sie müssen das Kind nicht separat versichern und somit fallen für die Versicherung auch keine Kosten an. Kinder sind in der GKV kostenlos mitversichert. Zusatzkosten entstehen nur durch Zusatzversicherungen.
Sind die Eltern jeweils privat versichert, ist es auch das Kind. Die Mitgliedschaft in der GKV ist in diesem Fall ausgeschlossen. Da beide Elternteile eine separate Versicherung besitzen, lässt sich die des Kindes an eine der beiden Versicherungen koppeln. Welche das ist, können die Eltern selbst entscheiden.
In diesem Fall fällt die Entscheidung nach dem Versicherungsstatus, den der Hauptverdiener innehat. Verfügt dieser über ein Einkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG, Stand 2020: 62.550 Euro) und ist gleichzeitig privat krankenversichert, ist es auch das Kind. Alternativ kann es freiwillig gesetzlich versichert werden. Dabei handelt es sich aber nicht um die kostenlose Mitversicherung in der Familienversicherung. Hauptverdiener ist immer die Person mit dem höheren Einkommen.
Liegt keine Ehe zwischen den Eltern vor, haben sie die freie Entscheidungsgewalt darüber, über wen das Kind versichert wird. Demnach ist – abhängig von den Eltern – die kostenlose Mitgliedschaft in der GKV oder die leistungsreichere Mitgliedschaft in der PKV möglich.
Bei einer Scheidung der Eltern kann sich der Versicherungsstatus des Kindes ändern. Sind beide gesetzlich versichert, bleibt das Kind kostenlos gesetzlich versichert, sind beide privat versichert, gilt das in der Regel auch weiterhin für das Kind. Ist nach der Scheidung ein Partner privat und einer gesetzlich versichert, kommt es auf den Einzelfall an. Wer für die private Krankenversicherung des Kindes zahlt, hängt von der Unterhaltspflicht ab.

Wann endet die private Krankenversicherung?

Es gibt mehrere Umstände, unter denen ein Kind von der PKV in die GKV wechseln kann oder sogar muss. Das kann geschehen, wenn es z.B. durch die Aufnahme einer Arbeit gesetzlich versicherungspflichtig wird oder sich die Einkünfte des Kindes oder die finanzielle oder familiäre Situation der Eltern ändert.

Am 18. Geburtstag ändert sich für privat versicherte Kinder zunächst nichts, wenn sie nicht in die gesetzliche Versicherung wechseln wollen. Der Versicherungsschutz bleibt erhalten. Nur die Kinder von Beamten können am 25. Geburtstag Einschnitte erleben: dann fällt nämlich der Anspruch an die Beihilfen durch den Staat weg. Das kommt daher, weil zu diesem Zeitpunkt auch der Anspruch auf Kindergeld entfällt. Die Beiträge für die PKV steigen dann.
Mit 19/20 gehen Kinder in den Erwachsenentarif der PKV über – nun steigen die Beiträge an und sie zahlen auch Altersrückstellungen. Mit dem Auszug, dem Beginn einer Ausbildung, einer Arbeit oder eines Studiums werden sie in der Regel zur Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Versicherung verpflichtet.
Wichtig für Studenten: Beginnt das Studium, müssen Kinder in der PKV sich innerhalb von drei Monaten von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen, um in der PKV zu bleiben. Viele private Krankenversicherungen bieten Studententarife an. Bei Beginn einer Ausbildung ist die Mitgliedschaft in der PKV beendet.
Anwartschaft für eine spätere Versicherung
Mit einer Anwartschaftsversicherung ist es für Kinder, die gesetzlich versicherungspflichtig werden, möglich, sich die Option eines späteren Wechsels zurück in die PKV ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhalten, falls ein Ende der Versicherungspflicht nach der Ausbildung in Aussicht steht. Ohne eine solche Versicherung hängen die Möglichkeit und die Konditionen einer Wiederaufnahme in die PKV von dem Ergebnis einer erneuten Gesundheitsprüfung ab.

Babys in der privaten Krankenversicherung

Bereits Neugeborene lassen sich privat versichern, und das ist auch anzuraten. Neugeborene sollten innerhalb der ersten beiden Lebensmonate in der PKV angemeldet werden. Dann muss weder eine Gesundheitsprüfung durchgeführt, noch eine Wartezeit eingehalten werden.

Das heißt, es kommen selbst bei erkrankten Kindern weder Risikozuschläge noch Leistungsausschlüsse auf Eltern zu. Das gilt aber nicht, wenn das Kind einen besseren Versicherungsschutz als die Eltern bekommen soll. Dann ist eine Gesundheitsprüfung unausweichlich. Auch bei der Anmeldung von Kindern über zwei Monaten trifft das zu.

Voraussetzungen für die Aufnahme von Neugeborenen in die PKV
Eltern müssen darauf achten, dass sie vor der Geburt mindestens schon drei Monate selbst in der PKV versichert sind, damit ihr Kind die vereinfachte Mitgliedschaft nutzen kann.

Was leistet die private Krankenversicherung für Kinder?

Wenn Kinder in der PKV sind, haben sie und die Eltern einige Vorteile:

  • Die Beiträge zur Versicherung für die Kinder sind in der Regel sehr günstig (im Vergleich zu den Erwachsenentarifen).
  • Leistungen lassen sich individuell an die Bedürfnisse des Kindes anpassen.
  • Die medizinische Versorgung ist besser als in der GKV, so erhalten Kinder meist schneller einen Termin bei einem Facharzt oder ein Einzelzimmer in einer Klinik.

Die bürokratischen Prozesse bei Arztbesuchen sind mit denen der Erwachsenen identisch (Information über Mitgliedschaft in der PKV bei Arztterminen übermitteln, Rechnungen der Ärzte in der Krankenkasse einreichen und ähnliches). Es gibt auch Nachteile gegenüber der gesetzlichen Versicherung. Darunter ist, dass Eltern Ihre Kinder nicht kostenlos mitversichern können und kein Kinderkrankengeld vorgesehen ist.

Gründe für private Krankenversicherungen

Dennoch möchten viele Eltern ihre Kinder privat versichern, weil private Versicherer Behandlungen erstatten, die eine gesetzliche Versicherung nicht bezahlen würde. Das ist z.B. auch der Grund, wieso viele gesetzlich versicherte Eltern eine private Zusatzversicherung für ihr Kind abschließen.

Zu den wichtigsten Leistungen einer PKV für Kinder zählen u.a.:

  • Freie Krankenhaus- und Arztwahl
  • Übernahme teurerer Behandlungen durch Spezialisten
  • Übernahme der Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung auch bei leichten Fehlstellungen der Zähne
  • Stationärer Aufenthalt mit Rooming-In (Übernachten eines Elternteils im Krankenhaus)
  • Selbstbeteiligung (eine höhere Selbstbeteiligung verbessert die Leistungen des Tarifs meist deutlich)
  • Erstattung der Kosten für Besuche bei Heilpraktikern
Pflegeversicherung für das Kind in der PKV?
Privat versicherte Kinder müssen keine zusätzlichen Beiträge für die Pflegeversicherung zahlen, solange sie noch keine eigenen Einkünfte haben. Das gleiche gilt übrigens für gesetzlich pflichtversicherte Kinder. Nur freiwillig gesetzlich versicherte Kinder müssen Beiträge dafür zahlen. Da die von Krankenkassen für pflegebedürftige Kinder ausgezahlten Summen aber teilweise nicht hoch genug sind, um z.B. den besonderen Bedürfnissen eines Kindes mit einer Behinderung oder nach einem Unfall gerecht zu werden und die Einkommenseinbußen des pflegenden Elternteils genügend auszugleichen, empfiehlt sich unter Umständen eine Zusatzversicherung.

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Was kostet die PKV für Kinder?

Eine private Krankenversicherung für Kinder ist erstaunlich günstig. Sie kostet in der Regel zwischen 100 und 170 Euro pro Monat, doch manchmal gibt es auch Tarife im zweistelligen Bereich. Über die Höhe der Beiträge entscheiden u.a. die folgenden Faktoren:

  • Gesundheitszustand
  • Eintrittsalter
  • Anbieter
  • Leistungsumfang des Tarifs

Rechenbeispiel

Versicherungsbeiträge für ein zehnjähriges Kind können z.B. wie folgt aussehen:

Alter des Kindes10 Jahre
Vorerkrankungenkeine
Mindestansprüche der Eltern80% Übernahme von Zahnersatz
100% Übernahme von Zahnbehandlung
freie Arztwahl
Zweibettzimmer im Krankenhaus
Erstattung von Heilpraktiker-Rechnungen
Monatsbeitragab 90,23 €

Dass die Beiträge so niedrig sind, hat verschiedene Ursachen. Unter anderem werden noch keine Altersrückstellungen verlangt. Hinzu kommt, dass Kinder meist keine hohen Kosten verursachen, weil häufig nur Vorsorgeuntersuchungen und einfache Hausarztbesuche nötig sind.

Sind die PKV-Mitglieder noch jung und gesund, zahlen sie höhere Beiträge, um den statistisch höheren Bedarf an medizinischer Versorgung im Alter auszugleichen. Es handelt sich damit um Rücklagen.

Kinder- und Jugendtarife

Private Krankenversicherungen haben in der Regel Kindertarife, die für Kinder bis 14 oder 15 gelten, und Jugendtarife, welche Versicherungsnehmer meistens bis zum Alter von 19 oder 20 versichern. Beim Übergang von einem Tarif in den nächsten ändern sich die Beiträge, aber wie stark und in welche Richtung ist von den individuellen Anbietern und Tarifen abhängig.

Kosten während Mutterschutz und Elternzeit
In diesen Phasen müssen die Eltern weiterhin den monatlichen PKV-Beitrag entrichten. Außerdem erhalten Arbeitnehmer nicht mehr den Zuschuss durch den Arbeitgeber. Mit speziellen Tarifen können sich Eltern dahingehend absichern, dass sie eine sechs bis zwölf Monate andauernde Freiheit oder Reduzierung der Beiträge nach der Entbindung nutzen können.

Besondere Konditionen für Kinder von Beamten

Beamte können ihre Kinder noch günstiger in der PKV versichern als alle anderen Gruppen. Durch die staatlichen Beihilfen des Dienstherren fallen die Zusatzkosten für Kinder deutlich geringer aus. Die Hilfen decken 80 Prozent dieser Kosten ab. Somit zahlt die PKV nur noch 20 Prozent der Behandlungskosten. Die Ersparnis wird an die Eltern weitergegeben, sodass die Beiträge für das Kind günstiger sind.


Aktuelle Testergebnisse

Wir haben auf einer eigenen Seite zu diesem Thema Testergebnisse zu privaten Krankenversicherungen zusammengetragen. Sie beziehen sich nicht spezifisch auf Versicherungskonditionen für Kinder, doch können die allgemeinen Bewertungen zu Unternehmensqualität, Leistungsumfang und Fairness der verschiedenen Anbieter Ihnen bei der Wahl eines Tarifs helfen.

…zu den Testergebnissen der PKV

Versicherungen vergleichen: Wo sollten Sie Ihr Kind versichern?

Beim Vergleich verschiedener Angebote sollten Sie auf die folgenden Aspekte achten:

  • Leistungsumfang – sind die Leistungen dabei, die Sie sich für Ihr Kind wünschen?
  • Mindestanforderungen der Stiftung Warentest (hier nachlesen)
  • Beitragsstabilität

Greifen Sie auch gern auf unseren kostenlosen Versicherungsvergleich zurück – wir senden Ihnen unverbindlich Angebote zu, die Ihrer Situation entsprechen und die Sie dann gegeneinander abwägen können, um den optimalen Versicherungsschutz für Ihr Kind zu finden.

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Fazit: Private Krankenversicherung für Kinder – oft eine gute Option

Viele Eltern wünschen sich für Ihr Kind den umfangreicheren Leistungskatalog der privaten Krankenversicherung oder haben gar nicht erst die Möglichkeit, es gesetzlich zu versichern. In diesem Fall bieten sich die oft überraschend günstigen Angebote privater Versicherungen für Kinder an. Wann eine solche abgeschlossen werden kann oder sogar muss, hängt von der Situation der Eltern ab. Eltern sollten sich so schnell wie möglich nach der Geburt um die Versicherung ihres Kindes kümmern. Der Vergleich verschiedener Tarife nach Preis und Leistungsumfang lohnt sich.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.11.2020 aktualisiert.
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Swantje Niemann
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