Private Kranken­zusatz­versicherung für Kinder

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Was kosten private Kranken­zusatz­versicherungen für Kinder, welche Bedingungen gibt es und welche Zusatz­versicherungen machen Sinn.

Inhalt dieser Seite
  1. Zusatz­­versicherung für Kinder
  2. Leistungen
  3. Gesundheits­­prüfung und Wartezeit
  4. Kosten
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Hinweise zum Vergleich
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Private Kranken­zusatz­versicherungen (PKVZ) für Kinder sind oft besonders günstig.
  • Versicherer nehmen jedoch nicht jedes Kind auf.
  • Lesen Sie hier, welche Zusatz­versicherungen für Ihr Kind sinnvoll sind und welche verzichtbar.

Welche Art der privaten Kranken­zusatz­versicherung suchen Sie für Ihr Kind?

Zusatz­versicherungen für Kinder – wann kann ich mein Kind versichern?

Haben Sie eine private Kranken­zusatz­versicherung, sind Ihre Kinder nicht automatisch bei Ihnen mitversichert. Deshalb müssen Sie jedes Kind einzeln und mit einem eigenen Beitrag versichern, ähnlich wie in der privaten Kranken­­versicherung für Kinder. Und weil jedes Kind eigene gesundheitliche Bedürfnisse hat, muss die Kinderzusatz­versicherung individuell gestaltet werden.

Dabei können Sie selbstverständlich auch Ihre nicht leiblichen Kinder Ihres Partners versichern lassen. An den Familien- und Verwandtschaftsverhältnissen des Kindes wird die private Zusatz­versicherungen deshalb nicht scheitern. Sie versichern dabei nicht ausschließlich Leistungen für Ihr Kind. Auch Sie selbst können einzelne Leistungen vereinbaren, die Ihnen zum Beispiel bereits bei der Vorbereitung auf die Geburt finanzielle Lasten abnehmen.

Experten-Tipp:

„Bei privaten Kranken­zusatz­versicherungen können Eltern ihre Kinder nicht beitragsfrei mitversichern. Jedes Kind muss separat versichert werden. Ein wesentlicher Vorteil ist jedoch: Wenn die Eltern bereits eine Kranken­zusatz­versicherung haben, besteht ein Kindernach­versicherungs­recht. Das heißt, dass sie ein Kind bis zu zwei Monate nach der Geburt ebenfalls bei ihrem Anbieter versichern können. Selbst, wenn das Kind krank zur Welt gekommen sein sollte.“

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Signatur von Robert Böhrk
Robert Böhrk
Berater

Leistungen der privaten Zusatz­versicherung für Kinder

Wie bei Zusatz­versicherungen für Erwachsene gibt es verschiedene Leistungen privater Kranken­zusatz­versicherungen für Kinder, die Sie versichern können. Viele Versicherer bieten hier auch Pakete an, die mehrere Leistungen auf einmal absichern.


Wichtige Leistungen für Kinder

Die Leistungen einer Kinderzusatz­versicherung verteilen sich auf drei grundlegende Bereiche: Kranken­haus­, Zahnersatz und Sehhilfen. Wie Sie selbst kann Ihr Kind neben den Basisleistungen der Kranken­kasse in den zusätzlichen Leistungs­bereichen zum Privatpatienten werden. Beispielsweise könnte die Möglichkeit des Rooming-in Ihrem Kind den Kranken­haus­aufenthalt erleichtern, weil Sie als Begleitperson am Kranken­bett bleiben können.

Vom Umfang her unterscheiden sich Zusatz­versicherung für Kinder nur geringfügig von Tarifen für Erwachsene. In Kinderzusatz­versicherungen können neue Sehhilfen, Behandlungen bei einem Heilpraktiker­ oder zahnmedizinische Leistungen über eine Zahnzusatz­versicherung versichert werden. Einziger Unterschied zur privaten Kranken­zusatz­versicherung sind die zusätzlich versicherbaren geburtsnahen Leistungen. Hier können Sie sich als werdende Mutter bzw. als werdender Vater die Kosten für Dinge wie einer Geburtsvorbereitung erstatten lassen.


Bedarfsgerechte Kinderzusatz­versicherung

Zusatz­versicherungen für Kinder sind ebenso zahlreich wie private Kranken­zusatz­versicherungen für Erwachsene. Einige Policen erscheinen Ihnen vielleicht unmittelbar sinnvoll, wie zum Beispiel Kinderzusatz­versicherungen für Zahnersatz und Brille. Viele Kinder werden kieferorthopädisch behandelt, wofür Sie mit einer privaten Zusatz­versicherung einen Teil der Kosten erstattet bekommen können. Eine ambulante Zusatz­versicherung hilft gegen lange Wartezeiten für Arzttermine. Auch eine Reisekrankenzusatz­versicherung kann sich unter Umständen lohnen. Für Kinder gibt es auch besonders günstige Pflege­versicherungen.

Um nicht Policen abzuschließen, deren Leistungen Sie eigentlich nicht brauchen, ist eine bedarfsgerechte Absicherung notwendig. Machen Sie sich schon beim Vergleich der Anbieter einer privaten Kranken­zusatz­versicherung klar, auf welche Behandlungen für Ihr Kind Sie besonderen Wert legen und in welchen Bereichen Kosten auf Sie zukommen.

Verzichtbare Zusatz­versicherungen

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Angesichts der vielen möglichen Zusatz­versicherungen für Kinder wird es mitunter Policen geben, die Sie persönlich für verzichtbar halten. Weist Ihr Kind beispielsweise keine besondere Sehschwäche auf, können Sie zunächst über den Verzicht einer Brillen­versicherung nachdenken. Andererseits mag Ihnen die Behandlung bei einem Heilpraktiker­ so wichtig sein, dass Ihre Kinderzusatz­versicherung diese Leistung unbedingt beinhalten muss.

Neben Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen können Sie einen unserer unabhängigen Fachberater um Rat bitten, damit Sie sich die Vorteile einzelner Zusatz­versicherungen für Ihr Kind erläutern lassen können. Sie persönlich entscheiden am Ende darüber, welche Kinderzusatz­versicherung für Ihre Familie verzichtbar ist und welche nicht.

Nur bis zum 20. Lebensjahr

Besondere Kinder-Tarife der privaten Kranken­zusatz­versicherung können nur genutzt werden, bis Ihr Kind seinen 20. Geburtstag erreicht hat. Zum darauf folgenden Jahr endet automatisch der Versicherungs­schutz. Sollte Ihr versichertes Kind vorher bereits Ihren Haushalt verlassen, endet Ihre Kinderzusatz­versicherung mit dem Auszug. Beachten Sie daher die genauen Fristen, um bei Bedarf nahtlos einen Erwachsenentarif abschließen zu können.

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Gesundheits­prüfung und Wartezeit

Was den formalen Aspekt einer Kinderzusatz­versicherung betrifft, so werden Kinder wie Erwachsene betrachtet. So wie Sie für Ihr Kind einen eigenen Beitrag zahlen müssen, wird für das zu versichernde Kind eine eigene Gesundheits­prüfung durchgeführt. Dazu sendet Ihnen der Versicherer einen Fragebogen mit allgemeinen Gesundheits­fragen zu. Den beantworten Sie für Ihr Kind wahrheitsgemäß. Unter Umständen wird man Ihnen einen zweite, speziellen Fragebogen zuschicken, zum Beispiel um Genaueres zu Allergien oder einzelnen Vorerkrankungen zu klären.

Sollte der Versicherer zusätzlich noch Fragen zum Gesundheits­zustand Ihres Kindes haben, wird er Ihren Kinderarzt kontaktieren und um genauere Auskünfte bitten. Falls gewünscht, können Sie vereinbaren, dass solche Zusatzinformationen nicht erst über Sie, sondern direkt über den behandelnden Arzt eingeholt werden. Da Versicherer nicht verpflichtet sind, alle Bewerber aufzunehmen, ist eine Ablehnung eines Antrags möglich.


Wartezeit bei Kinderzusatz­versicherungen

Im Allgemeinen besteht auch bei der Kranken­zusatz­versicherung für Kinder eine Wartezeit von 3 Monaten. Die meisten Leistungen können Sie für Ihr Kind erst nach dieser Karenzzeit in Anspruch nehmen. Dabei gilt die Diagnose des Arztes als Zeitpunkt der Erkrankung bzw. der Behandlung. Die Kosten für kieferorthopädische, zahnmedizinische und psychotherapeutische Behandlungen unterliegen dagegen einer längeren Wartezeit von 8 Monaten. Behandlungen nach einem Unfall können Sie sofort erstatten lassen, denn hier entfällt die Wartezeit.

Was kostet eine private Kranken­zusatz­versicherung für Kinder?

Junge Antragsteller erhalten oft sehr günstige Angebote für private Zusatz­versicherungen. So können z.B. Kinder und Jugendliche eine Zahnzusatz­versicherung für unter 10 Euro im Monat abschließen, während ältere Versicherungs­nehmer unter Umständen ein Vielfaches davon zahlen müssen.

Wie teuer eine Zusatz­versicherung für Ihr Kind wird, erfahren Sie am besten durch das Einholen individueller Angebote. Nutzen Sie dafür gern unsere kostenfreien Online-Rechner.

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Kann ich die Zusatz­versicherung für mein Kind von der Steuer absetzen?

Die Versicherungs­beiträge können wie die für viele andere Versicherungen in der Steuererklärung als Vorsorge­aufwand angegeben werden. Allerdings gibt es eine Höchstgrenze für absetzbare Vorsorge­aufwendungen. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Private Kranken­zusatz­versicherung in der Steuer

Private Kranken­zusatz­versicherung für Kinder: Testsieger

Speziell für Kinder oder andere Personengruppen werden private Kranken­zusatz­versicherungen meist nicht getestet. Auf unserer Haupsteite zum Thema private Zusatzkranken­versicherungen können Sie allgemeine aktuelle Testergebnisse und Rankings einsehen, die Ihnen beim Vergleich verschiedener Anbieter helfen können.

Private Kranken­zusatz­versicherungen im Test (2021)

PKVZ für Kinder: Ein Tarifvergleich lohnt sich

Es gibt zahlreiche Anbieter und Tarife für private Kranken­zusatz­versicherungen für Kinder und Jugendliche. Es lohnt sich, sich die relevanten Gesundheits­risiken und Services, die Sie versichert sehen wollen, bewusst zu machen, und dann auf dieser Grundlage verschiedene Angebote in Bezug auf die Höhe der Beiträge, aber vor allem in Bezug auf den Leistungs­umfang zu vergleichen. Ein weiterer Aspekt, den Sie beachten könnten, ist, ob die Versicherung einen Wartezeiterlass ein Aussicht stellt.

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Fazit

Wählen Sie eine bedarfsgerechte Versicherung

Da gesetzliche Kranken­­versicherungen nur notwendige medizinische Leistungen übernehmen, bieten sich für einige Familien private Zusatz­versicherungen für ihre Kinder an, um eine lückenlose gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten. Diese können sehr günstig ausfallen, allerdings gibt es oft wie auch bei Versicherungen für Erwachsene Einschränkungen und Wartezeiten. Auf jeden Fall sollte eine Versicherung auf die individuellen Gesundheits­risiken und Bedürfnisse des Kindes abgestimmt sein.

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Katharina Tennius
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