Rechtsschutz­versicherung für Kinder

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Das erwartet Sie hier

Wann Kinder automatisch in der Rechtsschutz­versicherung mitversichert sind, was eine Familien­rechtsschutz­versicherung für Sie und Ihr Kind kostet und welche Bedingungen dabei gelten.

Inhalt dieser Seite
  1. Wann sind Kinder mitversichert?
  2. Rechtsschutz für Alleinerziehende
  3. Risiken für Rechtsfälle bei Kindern
  4. Wann gilt Rechtsschutz für Kinder?
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Familien­­rechtsschutz­­versicherung vergleichen

Das Wichtige in Kürze

  • Wenn es sich um einen Familientarif handelt, sind Kinder in der Rechtsschutz­versicherung mit abgesichert.
  • Alleinerziehende können häufig ihren Nachwuchs kostenlos im Single-Tarif mitversichern.
  • Da bei rechtlichen Auseinandersetzungen manchmal auch Kinder involviert sind, ist die ganze Familie mit einer Rechtsschutz­versicherung geschützt.

Wann können Sie Kinder in der Rechtsschutz­versicherung mitversichern?

Wählen Sie für Ihre Rechtsschutz­versicherung einen Familientarif, sind Ihr Ehepartner oder Lebenspartner und Ihre Kinder automatisch und beitragsfrei mitversichert. Kinder des Lebenspartners können ebenfalls beitragsfrei mitversichert werden, auch wenn Sie nicht der leibliche Elternteil sind. Ebenso können Adoptiv- und Pflegekinder sowie Enkel über den Familientarif abgesichert werden, sofern sich diese in Ihrer Obhut befinden. Nötig ist lediglich ein schriftlicher Eintrag bei der Versicherung.

Die Umstellung von einem Singletarif auf einen für Familien, ist durch eine Information an den Versicherer schnell erledigt. Er wird unter Umständen den Namen der zu versichernden Personen und einen Nachweis des gemeinsamen Wohnsitzes fordern.

Experten-Tipp:

„Wird ein Kind geboren, beschäftigt man sich vermutlich nicht mit Versicherungs­angelegenheiten. Doch es ist empfehlenswert, Ihrem Versicherer solche Änderungen so rasch wie möglich zu melden. Das gilt auch, wenn Ihr Kind am Anfang des Studiums in eine eigene Wohnung zieht. So ist die ganze Familie optimal abgesichert.“

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Martin Hacker
Berater

Rechtsschutz für Alleinerziehende

Ein Familientarif ist in der Regel teurer als eine Rechtsschutz­versicherung für Single. Für Alleinerziehende stellt sich daher die Frage, welchen Tarif sie abschließen sollen. Viele Versicherer ermöglichen es Alleinerziehenden, ihre Kinder auch im Singletarif beitragsfrei mitzuversichern. Achten Sie bei einem Vergleich der Rechtsschutz­versicherungen auf diese Option.

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Welche Risiken für Rechtsfälle bestehen im Zusammenhang mit Kindern?

Warum sollten Kinder in der Rechtsschutz­versicherung überhaupt mitversichert sein? Tatsächlich gibt es einige Fälle, in denen Kinder in einen Rechtsstreit involviert werden könnten:

  • Sachbeschädigung: Ihre Kinder spielen auf der Straße Fußball und der Ball landet im Fenster Ihrer Nachbarn. Denen reicht es nicht aus, die Reparaturkosten von der Haftpflicht­versicherung zahlen zu lassen. Sie erstatten Anzeige wegen Sachbeschädigung. Möchten Sie anwaltlich dagegen vorgehen, greift die Rechtsschutz­versicherung.
  • Ruhestörung: Ihre Nachbarn sind von Ihren spielenden Kindern genervt, erstatten Anzeige wegen Ruhestörung und beschweren sich beim Vermieter. Eine Rechtsschutz­versicherung übernimmt die Kosten der Auseinandersetzung.
  • Unfall: Ihr Kind verletzt sich beim Sporttraining. Sie denken, dass der Trainer seine Aufsichtspflicht verletzt hat und klagen auf Schadenersatz. Die Rechtsschutz­versicherung erstattet Ihnen Anwalts- und Gerichtskosten.
  • Straftaten: Ihr Kind wird von anderen Jugendlichen angegriffen und verletzt. Im Strafprozess tritt Ihr Kind als Nebenkläger auf. Die Rechtsschutz­versicherung übernimmt in diesem Fall die Anwaltskosten.

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In welchen Fällen greift der Rechtsschutz bei Kindern?

Eine Frage der Altersbeschränkung

Kinder sind, genau wie bei der Kranken­­versicherung auch, in der Rechtsschutz­versicherung bis zum 18. Geburtstag bei den Eltern kostenfrei mitversichert. Sofern sie in Ausbildung sind oder studieren, besteht der Versicherungs­schutz weiter bis zum vollendeten 25. Lebensjahr – bei einigen Versicherungen auch länger.

Voraussetzung ist bei den meisten Versicherungen, dass sie noch bei den Eltern leben und dort gemeldet sind. Nach dem 25. Geburtstag müssen sie in der Regel selbst einen Vertrag abschließen, auch wenn sie noch im Haushalt der Eltern leben und/oder kein eigenes Einkommen beziehen. Der Versicherungs­schutz über die Eltern endet auch, sobald das Kind heiratet.

Ausgenommen von dieser Regelung ist der Rechtsschutz für das eigene Fahrzeug. Hat Ihr Kind ein eigenes Auto, benötigt es dafür eine eigenständige Verkehrs­rechtsschutz­versicherung.


So wichtig ist das Einkommen

Eine bereits erwähnte Voraussetzung zur Mit­versicherung der Kinder ist, dass sie keiner dauerhaften beruflichen Tätigkeit nachgehen und keine eigenen Einkünfte erzielen. Die Ausbildungsvergütung gehört dabei nicht zum Einkommen, deshalb sind Kinder in der Lehrzeit bis zum 25. Geburtstag bei den Eltern mit abgesichert. Wer aber während des Studiums berufstätig ist und bereits ein reguläres Gehalt bezieht, muss sich selbst versichern und bei Bedarf eine Rechtsschutz­versicherung abschließen.


Familien­rechtsschutz für Studenten

Das Studium gilt als Erstausbildung. Studierende unter 25 Jahren sind daher weiterhin über ihre Eltern ­rechtsschutzversichert. Voraussetzung ist allerdings, dass sie neben dem Studium keiner dauerhaften beruflichen Tätigkeit nachgehen und keine regulären Einkünfte erzielen. Erhalten Studierende BaFöG, wird dieses nicht mit der Rechtsschutz­versicherung verrechnet.

Mehr zur Rechtsschutz­versicherung für Studenten


Familien­rechtsschutz für Azubis

Handelt es sich um die erste Berufs­ausbildung, sind Azubis unter 25 Jahren ebenfalls über ihre Eltern abgesichert. Die Ausbildungsvergütung wird dabei nicht als regelmäßiges Einkommen angerechnet. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung müssen sie sich jedoch nach einer eigenen Rechtsschutz­versicherung umsehen.


Familien­rechtsschutz bei Wehrdienst und Zivildienst

Wer nach der Schule zunächst einen Wehr- oder Ersatzdienst absolviert, bleibt ebenfalls beitragsfrei in der Rechtsschutz­versicherung der Eltern mitversichert. Auf den Versicherungs­schutz während der Erstausbildung hat der Wehr- und Zivildienst keine Auswirkungen. Das heißt, beginnen die Kinder anschließend ein Studium oder eine Berufs­ausbildung, bleibt der Versicherungs­schutz im Familientarif bis zum 25. Geburtstag bestehen.

Alle Details zur Familien­rechtsschutz­versicherung

Rechtsschutz­versicherung für Kinder: Testsieger 2021

Um die passende Rechtsschutz­versicherung für Ihre Familie zu finden, kann auch ein Blick in aktuelle Testberichte aufschlussreich sein. So gibt es zahlreiche Institute, die den Familien­rechtsschutz unter die Lupe genommen haben. Wir haben Ihnen die aktuellen Testsieger auf unserer separaten Seite zusammengetragen:

Rechtsschutz­versicherung im Test (2021)

Familien­rechtsschutz­versicherung vergleichen

Die Kosten einer Rechtsschutz­versicherung können sehr unterschiedlich sein. So spielen im Bereich der Familien folgende Faktoren bei der Berechnung der Beiträge eine Rolle:

  • Rechtssschutz-Bausteine
  • Wahl des Tarifes
  • Zahlungsweise
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Kosten sparen mit Weiter­versicherung

Haben Ihre Kinder das Höchstalter überschritten, geheiratet oder erzielen ein regelmäßiges Einkommen, benötigen sie eine eigene Rechtsschutz­versicherung. Einige Versicherungen bieten die Möglichkeit einer Weiter­versicherung an. Sobald sie nicht mehr unter den Versicherungs­schutz der Eltern fallen, können Kinder beim selben Versicherungs­anbieter eine preiswerte Police abschließen. Wer bei der Rechtsschutz­versicherung sparen möchte, sollte sich nach einer entsprechenden Option erkundigen.

Auf der Suche nach einer passenden Rechtsschutz­versicherung lohnt sich also ein umfassender Vergleich. Nutzen Sie dazu gerne unseren kostenfreien Tarifrechner. Wählen Sie im ersten Schritt „Familie“ aus.

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Katharina Tennius
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