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Wann ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll?

Ob eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll ist, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab.
Das Wichtigste in Kürze
  • Grundsätzlich ist eine Rechts­schutz­ver­siche­rung sinnvoll, da sie vor hohen Anwalts- und Gerichtskosten schützt.
  • Im Einzelfall muss jedoch genau geprüft werden, wann und für wen eine Rechts­schutz­ver­siche­rung wirklich sinnvoll ist.
  • Für Angestellte, die in einer bestimmten Branche oder in einem bestimmten Betrieb arbeiten, kann ein Arbeitsrechtsschutz sehr sinnvoll sein.
  • Im Mietrecht gibt es ein vergleichsweise hohes Risiko für Rechtsstreits. Hier ist ein Miet- bzw. Vermieterrechtsschutz ebenfalls sinnvoll.
  • Wer Mitglied in einer Gewerkschaft ist, erhält meist dadurch bereits Rechtsschutz. Hier ist eine separate Absicherung weniger sinnvoll.

Weshalb Rechts­schutz­ver­siche­rungen sinnvoll sind

In Deutschland besteht keine Pflicht zur Rechts­schutz­ver­siche­rung. Dennoch kann die Absicherung gegen kostspielige Rechtsstreitigkeiten sinnvoll sein – allein wenn es darum geht, den eigenen Geldbeutel zu schützen. Schließlich kann es jedem passieren, sich gegen die Forderungen und Beschuldigungen anderer zu Wehr setzen zu müssen. Je nach Rechtsbereich können Prozesskosten mehrere Tausend Euro betragen. Einen Anwalt zu kontaktieren und zu beauftragen erscheint oft mühselig und teuer. Aus diesen Gründen schrecken viele Leute davor zurück, ihr Recht durchzusetzen, obwohl sie gute Chancen hätten. Weil sie sich ein Verfahren im Zweifelsfall nicht leisten können, verzichten viele Menschen auf den juristischen Kampf.

Rechtsschutz nur sinnvoll, wenn rechtzeitig abgeschlossen
Eine Rechts­schutz­ver­siche­rung macht jedoch nur dann Sinn, wenn man diese frühzeitig abschließt. Dies liegt an der sogenannten Wartezeit, die erst einmal verstreichen muss, bis man Leistungen vom Versicherer erhält. Dies bedeutet: Wer eine Rechts­schutz­ver­siche­rung abschließt, obwohl ein Rechtsstreit bereits abzusehen ist, bekommt für diesen Rechtsstreit keine finanzielle Unterstützung. Der aktuelle Fall ist dann nicht versichert. Im besten Fall schließen Sie eine Rechts­schutz­ver­siche­rung dann ab, wenn ein Rechtsfall in Ihrem Leben weit und breit nicht in Sicht ist.

Was Sie tun können, wenn die Rechtsschutzversicherung nicht zahlt:

Rechtsschutzversicherung zahlt nicht


Für wen ist eine Rechts­schutz­ver­siche­rung sinnvoll?

Häufig genug ist ein Rechtsstreit nicht absehbar. Entweder man handelt sich unbeabsichtigt juristischen Ärger ein oder man begeht aus Unwissenheit einen Rechtsverstoß. Auch das Gefühl, zu Unrecht belangt zu werden, lässt sich nicht planen. Daher ist eine Rechts­schutz­ver­siche­rung zunächst einmal für jeden sinnvoll.

BERATER-TIPP

»Tatsächlich ist es so, dass für manche Menschen ein guter Rechtsschutz mehr zu empfehlen ist als für andere. Oftmals kommt es hier stark auf die persönlichen Lebensumstände an. Je nachdem, welchen Beruf jemand ausübt oder in welcher Lebenssituation man sich befindet: Eine Rechts­schutz­ver­siche­rung ist für jeden sinnvoll, der mit dem einen oder anderen Rechtsstreit rechnen muss. Sei es als Unternehmer, als Angestellter, als Arzt, als Journalist oder als Nachbar.«

Für diese Personen ist eine Rechts­schutz­ver­siche­rung besonders sinnvoll

Wer viel mit dem eigenen PKW unterwegs ist, kann leicht in Streitfragen im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr geraten. Eine Verkehrs­rechts­schutz­ver­siche­rung ist hier besonders sinnvoll. So können mit Hilfe des Versicherers und einem Anwalt ungeklärte Schuldfragen nach Verkehrsunfällen geklärt werden. Auch Radfahrer und sogar Fußgänger können einen Verkehrsrechtsschutz in Anspruch nehmen. Großer Vorteil dieser Police: Sie kann separat und zu einem vergleichsweise günstigen Preis abgeschlossen werden. Eine weitere Besonderheit: Der Rechtsschutz gilt in der Regel ohne Wartezeit.
In einigen Betrieben oder Branchen besteht grundsätzlich eine höhere Wahrscheinlichkeit, in einen Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber zu geraten. Ist dies bereits abzuschätzen, macht es durchaus Sinn, eine Arbeits­rechts­schutz­ver­siche­rung abzuschließen. Diese deckt u. a. ungerechtfertigte Mahnungen oder Kündigungen oder Streitigkeiten bezüglich der Arbeitszeit oder des Arbeitsvertrages ab. In juristischen Auseinandersetzungen im Berufsrecht geht es nicht selten um die finanzielle Existenz der Betroffenen. Außerdem gilt allgemein im Arbeitsrecht: Die Gerichtskosten der ersten Instanz müssen immer selbst getragen werden. Bereits hierfür lohnt sich eine Arbeits­rechts­schutz­ver­siche­rung.
Freiberuflich oder selbständig Tätige tragen ohnehin eine größere Verantwortung im Berufsleben als Angestellte. Hinzu kommt das Risiko, mit Kunden, den eigenen Mitarbeitern oder Subunternehmen in Rechtsstreitigkeiten zu geraten. Diese Streitigkeiten kosten nicht nur Nerven und Mühen, sondern auch Geld, welches Selbständige an anderen Stellen besser gebrauchen können. Die Investition in eine gute Rechts­schutz­ver­siche­rung für Selbständige lohnt sich hier allemal.
Eine falsche Nebenkostenabrechnung, eine unberechtigte Mieterhöhung, eine plötzliche Anmeldung für Eigenbedarf oder – auf Seiten der Vermieter – ein Mieter, der seine Miete einfach nicht zahlen will: Mietstreitigkeiten sind sehr häufig und mühselig. Sowohl als Mieter, als auch als Vermieter, Eigentümer oder Nachbar macht es durchaus Sinn, eine Miet­rechts­schutz­ver­siche­rung bzw. Vermieter­rechts­schutz­ver­siche­rung abzuschließen.
Die Rechts­schutz­ver­siche­rung kann auch als Familientarif abgeschlossen werden. Dies bedeutet, dass neben dem Versicherungsnehmer auch Ehepartner und Kinder mitversichert sind. Der „Aufschlag“, den man im Vergleich zu einem Singletarif draufzahlen würde, ist vergleichsweise gering und so ist die gesamte Familie abgesichert. Denn: Je mehr Personen im Haushalt leben, desto höher ist das Risiko, dass einer von ihnen in einen Rechtsstreit geraten könnte.
Auch sinnvoll: Nur notwendige Rechtsschutz-Bausteine abschließen
Die Rechts­schutz­ver­siche­rung ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut. Dies bedeutet, dass Sie mehr oder weniger zwischen den verschiedenen Rechtsschutz-Bausteinen wählen können. Haben Sie beispielsweise kein eigenes Auto, ist der Verkehrsrechtsschutz für Sie eher irrelevant und Sie können diesen Baustein weglassen. Dadurch senken Sie die Kosten und schließen eine Versicherung nur für das ab, was Sie auch wirklich benötigen. Damit eine Rechts­schutz­ver­siche­rung sinnvoll ist, sollte diese auf Ihre individuelle Situation angepasst sein.

Was eine Rechts­schutz­ver­siche­rung konkret leistet, erfahren Sie hier:

Leistungen der Rechtsschutzversicherung


Erklärvideo: Rechts­schutz­ver­siche­rung einfach erklärt

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Woher weiß ich, ob ein Rechtsschutz für mich sinnvoll ist?

Um herauszufinden, ob eine Rechts­schutz­ver­siche­rung für einen persönlich Sinn macht, kann man einen hypothetischen Kosten/Nutzen-Vergleich aufstellen. Dabei rechnet man den Betrag, den man über die Jahre als Versicherungsbeitrag einzahlt gegen jenen Betrag, den man im Falle eines Schadens vom Versicherer „zurückerhalten“ würde. Eine exakte Aufstellung ist hierbei nicht möglich, da ein Rechtsstreit in den meisten Fällen eher ungeplant und nicht beabsichtigt ist.

Beachten Sie dazu folgende Grafik:

Wie die Kosten/Nutzen-Frage für andere Versicherungen aussieht, lesen Sie hier:

Komplette Kosten/Leistungen-Studie


Wann eine Rechts­schutz­ver­siche­rung weniger sinnvoll ist

Am Ende einer persönlichen Beratung und einer genauen Ermittlung des Bedarfs kann auch das Ergebnis sein, dass eine Rechts­schutz­ver­siche­rung nicht notwendig ist. Es gilt ohnehin, dass jeder Verbraucher für sich selbst abschätzen muss, ob aus der eigenen Sicht eine Versicherung sinnvoll und notwendig ist.

Für diese Personen ist eine Rechts­schutz­ver­siche­rung eher weniger sinnvoll

Wer aus dem Berufsleben ausgetreten ist, benötigt auch keine Arbeits­rechts­schutz­ver­siche­rung. Wer als Rentner zudem kein eigenes Auto mehr besitzt, braucht auch keine Verkehrs­rechts­schutz­versicherung.
Studenten benötigen keine eigene Rechts­schutz­ver­siche­rung, da sie in vielen Fällen über die Eltern mitversichert werden können.
Viele Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern einen eigenen Arbeitsrechtsschutz. Diese zahlen sie mit ihren Mitgliedsbeiträgen sozusagen mit. Mehr dazu lesen Sie im Artikel zur Arbeits­rechts­schutz­versicherung.
Wer Mitglied in einem Mieterbund ist, erhält durch diesen bereits eine Art Rechtsschutz. Wem diese Leistung bereits genügt, braucht keine gesonderte Mieter­rechts­schutz­ver­sicherung. Jedoch sollte hier geprüft werden, ob die Beratungsleistung durch die Anwälte des Mieterbundes wirklich ausreichen. Der zu zahlende Beitrag ist im Vergleich zu einer Versicherung jedoch meist geringer.
Passiver Rechtsschutz in der Haftpflichtversicherung

Was viele nicht wissen: In den meisten Haftpflichtversicherungen gehört ein sogenannter passiver Rechtsschutz zum Leistungsumfang. Dies bedeutet, dass der Versicherer jede Schadensersatzforderung an Sie erst einmal prüft. Ist die Forderung ungerechtfertigt, setzt dies der Versicherer auch vor Gericht durch, und zwar auf eigene Kosten.

Beachten Sie hier jedoch: Wenn Sie selbst aktiv Ihr Recht einfordern und einen Anwalt beauftragen oder vor Gericht ziehen möchten, hilft Ihnen Ihr Haftpflichtversicherer natürlich nicht. Dafür benötigen Sie – ob als Privatperson oder auch als Firma – eine separate Rechts­schutz­ver­siche­rung.


Gute Rechts­schutz­ver­siche­rungen müssen kein Vermögen kosten

Grundsätzlich lässt sich schon für kleines Geld ein solider Rechtsschutz bekommen. Rechts­schutz­ver­siche­rungen müssen kein Vermögen kosten. Besonders dann nicht, wenn sie genau am persönlichen Bedarf des Verbrauchers ausgerichtet sind. Nicht notwendige Bausteine können ausgelassen werden. Schließlich bestimmt die jeweilige Lebenssituation maßgeblich über die Kosten einer Rechts­schutz­ver­siche­rung. Darüber hinaus lässt sich je nach Marktlage der Preis für guten Rechtsschutz verringern, wenn man verschiedene Anbieter von Rechts­schutz­ver­siche­rungen miteinander vergleicht. Nutzen Sie hierzu gern unseren Online-Tarifrechner.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.07.2020 aktualisiert.
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Mario Müller
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