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Rechtsschutzversicherung für Pachtverträge

Eine Rechtsschutzversicherung bewahrt Pächter und Verpächter gleichermaßen vor den finanziellen Folgen eines Rechtsstreits. Wichtig ist, dass im Zweifel auch das Erbrecht unter den Versicherungsschutz fällt. Denn ein Pachtvertrag geht direkt auf die Erben über.
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Pachtvertrag und Rechtsschutzversicherung

Pächter und Verpächter verhalten sich grundsätzlich zueinander wie Mieter und Vermieter. Der wichtigste Unterschied: Eigentümer von Immobilien überlassen dem Pächter das Recht, das Pachtobjekt auch gewinnbringend zu bewirtschaften. Juristen sprechen hier von den „Früchten, die der Pächter aus dem Pachtobjekt beziehen darf“. Bei entsprechend reichhaltigen Erträgen steigt jedoch auch der Streitwert einer juristischen Auseinandersetzung.

Im Zusammenhang mit Pachtverträgen werden mehrere Rechtsgebiete berührt. Entsprechend kostspielig gestalteten sich die Arbeit eines Anwalts und ein anschließendes Gerichtsverfahren. Allein die im Pachtvertrag getroffenen Regelungen können mehrfach Anlass für einen Rechtsstreit bieten. Aber auch um abseits des konkreten Pachtvertrages kann es notwendig werden, einen Anwalt einzuschalten. Deshalb lohnt sich eine entsprechende Rechtsschutzversicherung für Pächter wie für Verpächter. Der zentrale Baustein ist dabei der  für den Immobilien-Rechtsschutz bzw. der Mietrechtsschutz.

Was kann verpachtet werden?
Es lassen sich viel mehr Dinge verpachten bzw. pachten, als man zunächst meinen möchte. Die meisten denken zuerst an eine Kleingartenparzelle oder an einen Bungalow.

Für landwirtschaftliche Bewirtschaftung werden unbebaute Grundstücke verpachtet. Aber auch dazugehörige Hofanlagen können ver- und gepachtet werden. Als Landwirt kann man sogar Zuchttiere an andere Betriebe verpachten.

Weitere Beispiele für Pachtobjekte:

  • gastronomische Objekte inkl. Inventar (Imbiss, Café, Restaurant, …)
  • Hotels, Pensionen
  • Wohngebäude, Ferienhäuser
  • Jagdreviere, Wälder
  • Tankstellen
  • Solarflächen
  • Gewässer (z. B. Weiher)

Rechtsschutz für Pächter und Verpächter

Das Verhältnis zwischen Pächtern und Verpächtern ist oft distanzierter als das zwischen Mietern und Vermietern. Vor allem deswegen, weil Pächter für die Instandhaltung des Pachtobjektes und dessen Inventar verantwortlich sind. Verpächter sind dagegen für den Ersatz von Inventargegenständen zuständig (z. B. Tresenanlage einer verpachteten Gaststätte). Somit besteht während der Laufzeit eines Pachtvertrages seltener Kontakt zwischen Pächter und Verpächter als zwischen Mieter und Vermieter.

Häufig nehmen Verpächter anwaltlichen Rat in Anspruch, wenn ein Pächter seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Zum Beispiel dann, wenn der Pachtzins nicht fristgerecht gezahlt wird. Pächter wiederum schalten meist dann einen Anwalt ein, wenn ihnen eine Regelung im Pachtvertrag nicht richtig erscheint. Beide Seiten können miteinander in einen Rechtsstreit verwickelt werden, wenn der Pachtvertrag frühzeitig gekündigt werden soll.

BERATER-TIPP

»Wer eine Immobilie pachtet, bekommt mitunter auch Einrichtungs­gegenstände oder andere Dinge überlassen. Achten Sie darauf, dass die überlassenen Gegenstände möglichst pfleglich behandelt werden. Bei übermäßig starker Abnutzung oder Beschädigung kann es ansonsten bei Pachtende zu Problemen mit dem Verpächter kommen.«

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Rechtsschutz bei vererbten Pachtverträgen

Besonders für Pächter ist neben dem Bereich des Mietrechts auch die Absicherung erbrechtlicher Auseinandersetzungen eine Überlegung wert. Schließlich geht ein Pachtvertrag nach dem Tod des Pächters zunächst auf die Erben über. Hier kann es zu erbrechtlichen Streitigkeiten kommen. Die Kosten für einen Erbrechtsstreit werden allerdings von den allermeisten Anbietern einer Rechtsschutzversicherung vom Leistungsumfang ausgeschlossen. Beim Vergleich der Angebote ist daher auf eine mögliche Erweiterung um das Erbrecht zu achten.

Gerade bei Pachtobjekten, zu denen ein Wohngebäude gehört, können Pachtverträge viele Jahrzehnte alt sein. Zudem können die Angehörigen in der Vergangenheit Nebenabredungen mit dem Eigentümer getroffen haben. Für Erben und Erbpächter kann es in solchen Fällen unübersichtlich werden. Die juristische Klärung von Eigentums- und Nutzungsrechten kann viel Geld und Zeit in Anspruch nehmen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil genaue Wertsummen nur durch einen Gutachter bestimmt werden können. Dessen Bestellung neben den Kosten für den Anwalt ebenfalls von der Rechtsschutzversicherung übernommen.

Weitere wichtige Versicherungen für Pächter

In einem Pachtvertrag kann geregelt sein, dass sich Pächter um alle notwendigen Versicherungen selbst zu kümmern haben. Somit muss der Verpächter nicht Kosten und Aufwand eines umfassenden Versicherungsschutzes auf sich nehmen. Entsprechend der Pflicht zur Instandhaltung liegt es dann am Pächter, Versicherer und ihre Angebote für diverse Versicherungen zu vergleichen.

Handelt es sich beim Pachtobjekt um ein Gebäude bzw. ein bebautes Grundstück, liegt es am Pächter selbst, eine Gebäudeversicherung abzuschließen. Verpächter sind als Eigentümer einer Immobilie dazu verpflichtet, für die Verkehrssicherung zu sorgen. Kommt es zu einem Wegeunfall, z. B. weil bei Eis nicht gestreut worden ist, haftet der Eigentümer – sprich: der Verpächter. Im Pachtvertrag kann aber vereinbart werden, dass der Pächter dieser Verpflichtung nachzukommen hat. Befinden sich Bäume auf einem gepachteten Grundstück, deren Ästen abbrechen und jemanden verletzen könnten, braucht es unbedingt eine passende Haftpflichtversicherung. Diese ist, je nach Pachtvertrag entweder vom Pächter oder vom Verpächter abzuschließen.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.07.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
Leon Knigge
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