Rechts­schutz­versicherung für IT-Fachkräfte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2022)
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Das erwartet Sie hier

Wieso gerade IT-Freelancer und -Firmen von einer Rechts­schutz­versicherung profitieren und wie Sie den besten Tarif für sich finden.

Inhalt dieser Seite
  1. So sieht die ideale Versicherung aus
  2. Wichtige Leistungen
  3. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  4. Aktuelle Testergebnisse
  5. IT Rechts­­schutz im Vergleich
  6. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Alltag von IT-Freelancern und -Unternehmen gibt es viele Situationen, die zu Rechtsstreitigkeiten führen können.
  • Die Firmen­rechts­schutz­versicherung übernimmt u.a. Anwalts- und Gerichtskosten bzw. sorgt durch die Kostenübernahme für ein Mediationsverfahren dafür, dass der Streit gar nicht erst vor Gericht landet.
  • Firmen­rechts­schutz­versicherungen sind nach dem Baukastenprinzip aufgebaut und können an die Bedürfnisse des Unternehmens bzw. des Selbständigen angeglichen werden.
  • Ein selbständiger Programmierer kann sich z.B. ab 9,28 Euro pro Monat versichern.

So sieht eine gute Rechts­schutz­versicherung für IT-Fachkräfte aus

Aktiver Rechts­schutz für Programmierer und andere IT-Experten

Im Alltag von Unternehmern und Selbständigen gibt es immer wieder das Potenzial für Rechtsstreitigkeiten, sei es mit Kunden, Versicherern, Angestellten, Zulieferern oder Behörden wie z.B. dem Finanzamt. Das gilt auch für die IT-Branche.

Aus diesem Grund lohnt es sich in der Regel, eine Rechts­schutz­versicherung abzuschließen, welche gegebenenfalls die Kosten einer gerichtlichen Auseinandersetzung trägt, aber oft auch darüber hinausgehende Services leistet. Durch den modularen Aufbau der Rechts­schutz­versicherung kann sie gut an die Bedürfnisse individueller Kunden angepasst werden.

Das leistet eine gute Rechts­schutz­versicherung

  • Rechts­schutz auf vielen Rechtsgebieten
  • Ist optimal an die Bedürfnisse des Unternehmens bzw. Freelancers angepasst
  • Trägt Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten
  • Beratung und gute Erreichbarkeit
  • Übernahme von außergerichtlichen Schlichtungsverfahren
  • Hohe oder unbegrenzte Deckung

Absicherung für Selbständige

Obwohl gewerblicher Rechts­schutz oft als Firmen­rechts­schutz bezeichnet wird, ist er nicht nur eine Versicherung für große Unternehmen. Tatsächlich können Selbständige sehr von dieser Absicherung profitieren, da sie – anders als viele Unternehmen – oft nicht die finanziellen Rücklagen haben, um allein die Kosten für teure, langgezogene Gerichtsverfahren zu tragen. Entsprechend sollten Sie als IT-Freelancer den Abschluss einer Rechts­schutz­versicherung für Ihre beruflichen Aktivitäten erwägen.


Überschaubare monatliche Kosten

Gerade für kleine Unternehmen und für selbständige IT-Fachkräfte ist eine Rechts­schutz­versicherung oft sehr kostengünstig. Ein freiberuflicher Programmierer kann sich beispielsweise für 9,28 Euro im Monat versichern.

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Das leistet eine Rechts­schutz­versicherung für IT-Dienstleister

Icon Puzzle

Modularer Aufbau

Eine Firmen­rechts­schutz­versicherung beinhaltet immer den Basisbaustein Firmen­rechts­schutz, der gerichtliche Auseinandersetzungen in den Bereichen Steuer- und Sozial­versicherungsrecht und Verwaltungsrecht versichert. Dieser grundlegende Schutz kann je nach den Bedürfnissen der Versicherungsnehmer um verschiedene Bausteine erweitert werden, um sie auf die spezifischen Risiken der Branche bzw. des Unternehmens oder IT-Freelancers anzupassen.

Firmen­rechts­schutz ausführlich erklärt


Ergänzende Bausteine

  • Verkehrs­rechts­schutz: Die Versicherung zahlt bei gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen Situationen im Zusammenhang mit geschäftlichen Fahrten
  • Vertrags­rechts­schutz: Die Versicherung übernimmt die Kosten bei Streitigkeiten wegen Werk- oder Dienstleistungsverträgen
  • Immobilien­rechts­schutz: Rechts­schutz für Streitigkeiten im Zusammenhang mit gewerblich genutzten Immobilien, leistet z.B., wenn es zum Streit mit dem Vermieter kommt
  • Erweiterter Straf­rechts­schutz: Dieser Baustein erweitert den bereits inkludierten Straf­rechts­schutz um Verteidigung gegen den Vorwurf von Straftaten, die nur mit Vorsatz begangen werden können
  • Arbeits­rechts­schutz: sichert Arbeitgeber bei Streitigkeiten mit Mitarbeitern ab
  • DSGVO-Versicherung: Absicherung bei Verstößen gegen Daten­schutzbestimmungen
  • Privat­rechts­schutz: Gerade Selbständige können oft privaten und gewerblichen Rechts­schutz in einem Paket kombinieren

Die einzelnen Bausteine können als Teil eines Pakets, aber in einigen Fällen auch einzeln abgeschlossen werden.

Welche Kosten trägt die Firmen­rechts­schutz­versicherung?

Eine IT-Rechts­schutz­versicherung trägt grundsätzlich die folgenden Kosten:

  • Gerichts- und Anwaltskosten
  • Kosten für Zeugen, Sachverständige und Gutachter
  • Kaution als Darlehen
  • Kosten der Gegenseite
  • Schreib- und Gerichtsgebühren

Hinzu kommen darüber hinaus oft noch die folgenden Leistungen:

  • Kostenübernahme bei Mediation
  • telefonische Beratung (auch im Vorfeld gerichtlicher Auseinandersetzungen)
  • Forderungs­management und Bonitätsprüfung

Schadensbeispiele: Was kann IT-Fachkräften passieren?

Steuer­rechts­schutz

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Das Finanzamt fordert eine hohe Steuernachzahlung von einer IT-Firma, weil es betriebliche Sonderausgaben nicht anerkennt. Die Firma legt Widerspruch ein und schließlich landet der Fall vor Gericht. Die Firmen­rechts­schutz­versicherung trägt die Kosten.

Verkehrs­rechts­schutz

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Eine IT-Firma hat viele Mitarbeiter im Außendienst und ist entsprechend auf einen gut funktionierenden Fuhrpark angewiesen. Als ein Auto kaputt geht, wird es in eine KfZ-Werkstatt gebracht, dort aber nur so mangelhaft repariert, dass es kurz darauf schon wieder nicht benutzbar ist. Die Rechts­schutz­versicherung der Firma hilft ihr, ihre Schadenersatzansprüche gegenüber der Werkstatt durchzusetzen.

Forderungs­management

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Eine Firma weigert sich auch nach einer ersten Mahnung noch, einen freiberuflichen Programmierer in voller Höhe zu bezahlen, obwohl dieser den Auftrag vollständig erfüllt hat. Da der Freelancer eine Rechts­schutz­versicherung abgeschlossen hat, die auch Forderungs­management beinhaltet, schaltet die Versicherung ein Inkasso-Unternehmen ein, mit dem sie zusammenarbeitet. Dieses übernimmt die weiteren Mahnungen. Der Kunde vermeidet Kosten und persönlichen Aufwand.

Besondere Risiken für Programmierer und Softwareentwickler

Typische Schadensfälle des IT-Rechts sind z.B. Auseinandersetzungen rund um Rahmenverträge mit Kunden oder die Erfüllung von in SLAs (Service Level Agreements) festgelegten Qualitätszielen. Auch Verstöße gegen das Daten­schutzgesetz oder die Durchsetzung von Ansprüchen aus dem Immaterialgüterrecht (z.B. bei der Verwendung von nahezu identischem Code oder Produktbezeichnungen durch Konkurrenten) können zu rechtlichen Auseinandersetzungen führen. Bei einigen dieser Rechtsgebiete kann es zur Herausforderung werden, sie zu versichern. Beispielsweise sind Leistungsausschlüsse für gerichtliche Auseinandersetzungen über Urheberrechte typisch und auch bei Vertragsrecht gibt es oftmals Einschränkungen.

Wartezeiten beachten

Bei einigen Arten der Rechts­schutz­versicherung (z.B. Arbeits­rechts­schutz) gibt es Wartezeiten von 3 oder mehr Monaten. Das heißt, dass die Versicherung nicht leistet, wenn es in den ersten Monaten nach Vertragsschluss zu einem Streit auf diesen Rechtsgebieten kommt. Diese Regel greift jedoch nicht, wenn der Versicherungs­schutz nahtlos an den eines anderen Anbieters anknüpft.


Was ist nicht versichert?

In der Regel sind in der gewerblichen Rechts­schutz­versicherung folgende Fälle nicht versichert:

  • Streit um Marken-, Urheber-, Bild- und Patentrechte
  • Insolvenzrecht
  • Die Rechts­schutz­versicherung zahlt auch keine Bußgelder oder Schadensersatzforderungen – für diese ist die IT-Haftpflicht­versicherung zuständig.

Lesen Sie Ihre Versicherungsbedingungen genau, damit Sie wissen, wann Ihre Versicherung leistet und wann nicht, und so gegen unangenehme Überraschungen gewappnet sind. Achten Sie auch unter anderem darauf, ob Rechtsstreitigkeiten im Ausland versichert sind, falls dies ein für Ihr Unternehmen oder Ihre selbständige Tätigkeit relevantes Risiko ist.

Das kostet eine Rechts­schutz­versicherung für Programmierer und andere IT-Fachkräfte

Icon Taschenrechner

Kostenbeispiel

Ein selbständiger Programmierer mit einem Umsatz von 110.000 Euro pro Jahr kann sich z.B. wie folgt versichern:

  • Leistungen: Allgemeiner Firmen­rechts­schutz, Beratungshotline, Inkasso-Rechts­schutz, Mediation (max. 3.000 pro Fall)
  • Selbstbeteiligung: 400 Euro
  • Versicherungssumme: Unbegrenzt
  • Monatliche Kosten: 9,28 Euro

Wovon hängen die Kosten ab?

Was eine Rechts­schutz­versicherung kostet, hängt unter anderem von den folgenden Faktoren ab:

  • Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung
  • Versicherte Rechtsbereiche
  • Branche
  • Größe und Umsatz des zu versichernden Unternehmens
  • Zahlungsintervall

Tipp: Zahlen Sie jährlich

Wer seine Beiträge halb- oder vierteljährlich oder monatlich zahlt, muss oft mit einem Aufschlag der Versicherung rechnen. Würde unser Beispiel-Versicherungsnehmer jährlich zahlen, wären seine Beiträge aufs Jahr gerechnet noch geringer – insgesamt nur 105,00 Euro (im Gegensatz zur monatlichen Zahlweise mit 111,36 Euro).

Was kostet Sie als Programmierer oder IT-Firma eine Rechts­schutz­versicherung?

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Rechts­schutz­versicherung für IT-Fachkräfte im Test (2022)

Icon Stern

Gegenwärtig liegen keine Tests oder Vergleiche spezifisch zur Rechts­schutz­versicherung für auf IT spezialisierte Firmen und Selbständige vor. Allerdings befragt die Ratingagentur ServiceValue regelmäßig in großen Umfragen Versicherungsnehmer zu ihren Erfahrungen mit der Fairness von Firmen­versicherern, einschließlich Anbietern der Firmen­rechts­schutz­versicherung. Sie können die aktuellen Testsieger hier einsehen:

Firmen­rechts­schutz im Test (2022)

Darauf sollten Sie beim Versicherungsvergleich achten

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Vergleichen Sie sorgfältig

Die Angebote verschiedener Versicherer unterscheiden sich stark hinsichtlich ihrer Kosten und Leistungen. Entsprechend empfehlen wir Freelancern und Unternehmen auf der Suche nach dem idealen Versicherungs­schutz, zunächst ihren Versicherungsbedarf zu analysieren und dann zu vergleichen, welcher Versicherer diesen am besten und kostengünstigsten erfüllt. Über den Rechner finden Sie eine übersichtliche Darstellung von Kosten und Leistungen, die einen solchen Vergleich erweitert.


Darauf sollten Sie achten

  • Sind alle für Sie oder Ihr Unternehmen relevanten Rechtsbereiche abgedeckt?
  • Ist die Deckungssumme ausreichend hoch bemessen?
  • Wie sieht es mit Leistungen wie Beratung, Mediation und Forderungs­management aus?
  • Gilt der Versicherungs­schutz auch im Ausland?
  • Sind nur Bausteine dabei, die Sie tatsächlich brauchen? (Eine selbständige Webentwicklerin ohne Angestellte braucht z.B. keinen Arbeitgeber­rechts­schutz)
  • Ist es für Sie vorteilhaft, privaten und gewerblichen Rechts­schutz zu kombinieren?

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Fazit

Unternehmen und Freiberufler in der IT-Branche sind immer wieder mit rechtlichen Auseinandersetzungen konfrontiert. Landet ein Streit vor Gericht oder ist kurz davor, hilft die Rechts­schutz­versicherung. Sie übernimmt die Kosten der gerichtlichen Auseinandersetzung. Der modulare Aufbau der Versicherung ermöglicht es, sie an die Bedürfnisse verschiedener Kunden anzupassen.

Achten Sie vor Abschluss eines Vertrags nicht nur auf Kosten und Deckungssummen, sondern auch darauf, welche Rechtsbereiche versichert sind und welche Wartezeiten es gibt. Noch vor der Rechts­schutz­versicherung sollte man sich jedoch um eine leistungsstarke IT-Haftpflicht­versicherung kümmern.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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