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Betriebs­haftpflicht­versicherung für Apotheken

Eine unvollständige Beratung oder eine nicht korrekte Ausgabe von Medikamenten – Die finanziellen Folgen einer erfolgreichen Schadensersatz-Klage können im Extremfall existenzbedrohend sein. Lassen Sie sich von einem Spezialisten über die Möglichkeiten einer Betriebshaftpflichtversicherung für Apotheken informieren – kostenlos und unverbindlich.
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Ist eine Betriebshaftpflichtversicherung für Apotheken Pflicht?

Apothekeninhaber sind gesetzlich dazu verpflichtet, für ihre Apotheke eine Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen. Das Risiko Schäden an Dritten zu verursachen ist bei der Arbeit mit Medikamenten nämlich besonders hoch. In § 94 des Arzneimittelgesetzes (AMG) sind die Bestimmungen dazu geregelt.

Der pharmazeutische Unternehmer hat dafür Vorsorge zu treffen, dass er seinen gesetzlichen Verpflichtungen zum Ersatz von Schäden nachkommen kann, die durch die Anwendung eines von ihm in den Verkehr gebrachten, zum Gebrauch bei Menschen bestimmten Arzneimittels entstehen, das der Pflicht zur Zulassung unterliegt oder durch Rechtsverordnung von der Zulassung befreit worden ist (Deckungsvorsorge). Die Deckungsvorsorge muss in Höhe der in § 88 Satz 1 genannten Beträge erbracht werden. Sie kann nur durch eine Haftpflichtversicherung bei einem im Geltungsbereich dieses Gesetzes zum Geschäftsbetrieb befugten unabhängigen Versicherungsunternehmen, für das im Falle einer Rückversicherung ein Rückversicherungsvertrag nur mit einem Rückversicherungsunternehmen, das seinen Sitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes, in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in einem von der Europäischen Kommission auf Grund von Artikel 172 der Richtlinie 2009/138/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und Rückversicherungstätigkeit (Solvabilität II) (ABl. L 335 vom 17.12.2009, S. 1) als gleichwertig anerkannten Staat hat, besteht […]

Welchen Risiken sind Apotheken ausgesetzt?

Der Beruf des Apothekers bringt einige Risiken mit sich, die durch eine Betriebshaftpflicht abgesichert werden müssen. Besonders bei der Herausgabe rezeptfreier Medikamente, Cremes und weiterer Arzneimittel kann eine falsche Beratung des Apothekers fatale Folgen haben. Kunden können beispielsweise allergisch auf pharmazeutische Produkte reagieren und müssen aufgrund dessen schlimmstenfalls direkt im Krankenhaus behandelt werden. Das Gleiche gilt bei der versehentlichen Herausgabe falscher Medikamente. Ebenso kann es geschehen, dass durch einen Produktionsfehler eine Creme zum Beispiel falsch gemischt wird und Ausschlag verursacht, anstatt das Leiden des Kunden zu mindern.

BERATER-TIPP

»Das berufliche Risiko eines Apotheker ist generell sehr hoch. Er kann nicht nur einen Schaden verursachen, wenn ein falsches Medikament ausgegeben wird. Wenn Tinkturen und Cremes falsch hergestellt werden, kann ebenfalls schnell ein Anspruch bestehen. Doch auch im Verkauf bzw. bei der Beratung im Zusammenhang mit rezeptfreien Medikamenten und anderen pharmazeutischen Produkten können folgenschwere Fehler passieren.«

Personenschäden sind allgemein die Schäden, die im Falle von Schadensersatzansprüchen finanziell besonders hoch zu Buche schlagen. Arbeitgeber, der Geschädigte selbst und dessen Krankenkasse können in einem Schadenfall Ansprüche geltend machen, denn es geht unter anderem um Arbeits- und Ertragsausfälle, Reha- und Arztkosten, Schmerzensgeld und Berufsunfähigkeit. Eine Betriebshaftpflichtversicherung für Apotheker bietet Versicherungsschutz bei diesen unvorhersehbaren Situationen.

Darüber hinaus haftet die Apothekenversicherung für alle Umweltschäden, die durch eine Apotheke entstehen. Das können beispielsweise eine auslaufende Ölheizung oder Giftstoffe sein, die durch undichte Kanister auslaufen, in die Erde gelangen und das Grundwasser kontaminieren.

Leistungen der Betriebshaftpflicht für Apotheken

Die Betriebshaftpflichtversicherung Leistungen für Apotheken sind allgemein darauf ausgelegt, begründete gesetzliche Schadensersatzansprüche Dritter finanziell abzudecken.
Weiterhin überprüft der Versicherer im Schadensfall, ob die Schadensersatzsprüche gerechtfertigt und begründet sind. Unbegründete Ansprüche werden von der Betriebshaftpflicht abgewehrt. Sie gilt daher auch als passive Rechtsschutzversicherung, denn unabhängig von der vormals vereinbarten Deckungssumme übernimmt der Versicherer die Kosten der Prüfung des Falls und die folgenden Kosten für das Rechtsverfahren. Unter den Versicherungsschutz fallen dabei nur auf Ersatz eines Schadens bezogene Ansprüche, nicht etwa Ansprüche, die beispielsweise falsche Auskünfte oder unterlassene Handlungen betreffen oder die auf die Einhaltung vertraglich geregelter Pflichten abzielen.

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Alles in Allem muss bei Versicherungsabschluss genau dadrauf geachtet, welche Rechtsverhältnisse und Eigenschaften konkret versichert werden, denn nur diese fallen im Leistungsfall auch tatsächlich unter den Versicherungsschutz der Apothekenversicherung.

Betriebshaftpflicht haftet auch für Mitarbeiter

Die Betriebshaftpflicht greift nicht nur dann, wenn der Apothekeninhaber ein falsches Medikament an einen Kunden rausgibt, sondern auch, wenn der Schadensersatzfall auf einen Mitarbeiter zurückzuführen ist. Wenn dem Kunden ein Schaden durch ein pharmazeutisches Produkt widerfährt, liegt die Haftung immer bei der Apotheke. Allein schon aus diesem Grund ist die Betriebshaftpflichtversicherung für Apotheken unumgänglich.

Steuerlich absetzbar

Da es sich bei den Beiträgen zur Betriebshaftpflicht um Betriebsausgaben für das Unternehmen handelt, kann der Apothekenleiter die Kosten im Rahmen der Steuererklärung absetzen.

Die Kosten der Apothekenversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung Kosten hängen vor allem vom individuell gewählten Versicherungsumfang, der vorab mit dem Versicherer vereinbarten Deckungssumme und des gewählten Versicherungsunternehmens ab. Zusätzliche Absicherungen beeinflussen den zu zahlenden Betrag ebenfalls in seiner Höhe. Pauschal lässt sich also kein konkreter Richtwert nennen. Um den Tarif mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis abzuschließen, empfiehlt sich der konkrete Vergleich von verschiedenen Versicherern und deren angebotenen Apothekenpolicen. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann zur Entscheidungsfindung miteinbezogen werden. Dieser kennt sich bestens mit den Tarifen der verschiedenen Versicherern aus und kann durch eigene Erfahrungswerte mit den Unternehmen eine klare Empfehlung weitergeben und so maßgeblich zur Entscheidung beitragen.

Darauf müssen Apotheken achten

Wenn eine Apothekenversicherung abgeschlossen wird, sollten Inhaber auf einige Gegebenheiten achten, um umfassend abgesichert zu sein:

  • Mindestens 10 Millionen Euro Deckungssumme für Personen- und Sachschäden
  • Produkthaftung sollte eingeschlossen werden
  • Umweltrisiken sollten eingeschlossen werden
  • Keine Ausschlüsse von Risiken aufgrund § 84 AMG

 

Dieser Artikel wurde zuletzt am 07.10.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Mario Müller
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