Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Wie eine maßgeschneiderte Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler aussehen muss, was sie kostet und für welche Berufs­gruppen sie sogar verpflichtend ist.

Inhalt dieser Seite
  1. Eine gute Berufs­­­­haftpflicht finden
  2. Wer braucht eine Berufs­­­­haftpflicht?
  3. Das leistet die Berufs­­­­haftpflicht
  4. Kosten der Berufs­­­­haftpflicht (inkl. Beispiele)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Berufs­­­­haftpflicht für Freiberufler im Vergleich
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Die Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler schützt bei Schadenersatzansprüchen Dritter, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit entstehen.
  • Sie ist für einige freiberufliche Tätigkeiten zwingend vorgeschrieben.
  • Eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler kann für monatliche Kosten ab umgerechnet 13,39 € pro Monat abgeschlossen werden.

Was macht eine gute Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler aus?

Eine gute Berufs­­haftpflicht­versicherung bietet die folgenden Vorteile:

  • Maßgeschneidert auf berufliche Tätigkeit abgestimmt
  • Spezielle Deckungskonzepte für bestimmte Berufs­gruppen
  • Angestellte mitversichert

Darum ist eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler wichtig

Eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler ist in jedem Fall sinnvoll, da sie in einem Schadensfall, der ihm Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit entsteht, sonst mit ihrem gesamten Vermögen haften. Für freiberuflich Tätige bestimmter Berufs­gruppen ist der Abschluss einer Berufs­­haftpflicht sogar zwingend vorgeschrieben, um ihren Beruf überhaupt ausüben zu dürfen.

Bei Freiberuflern sollten die Leistungen der Berufs­­haftpflicht immer auf ihre genaue Tätigkeit zugeschnitten sein. Aus diesem Grund kalkulieren sich auch die Kosten sehr individuell. Eine gute Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler kann bereits ab 157,51 Euro pro Jahr – umgerechnet 13,13 Euro pro Monat – abgeschlossen werden.


Die beste Berufs­­haftpflicht für Sie als Freiberufler

Als Freiberufler ist es besonders wichtig, sich vor Schadenersatzansprüchen Dritter zu schützen. Diese können im schlimmsten Fall existenzbedrohend sein. Lassen Sie sich von unseren Fachberatern unterstützen, die perfekte Berufs­­haftpflicht für Sie als Freiberufler zu finden. Oder nutzen Sie unseren kostenfreien Online-Rechner, um aktuelle Tarife zu vergleichen.

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Welche Freiberufler brauchen eine Berufs­­haftpflicht­versicherung?

Für Freiberufler bestimmter Berufs­gruppen besteht eine Pflicht zum Abschluss einer Berufs­­haftpflicht­versicherung. In der Regel ist in diesen Fällen auch eine Mindest­deckungssumme festgelegt. Ohne einen Nachweis über eine Berufs­­haftpflicht­versicherung dürfen diese Freiberufler die entsprechende Tätigkeit weder ausüben, noch Mitglied in der jeweiligen Berufs­kammer werden. Zu diesen zählen unter anderem:

MedizinRecht und FinanzenBau
Freiberufliche ÄrzteRechtsanwälteArchitekten
HebammenSteuerprüferBaumeister
ApothekerVermittler von VersicherungenIngenieure
VeterinärmedizinerVermittler von Finanzanlagen

Wann ist eine Berufs­­haftpflicht sinnvoll?

Auch für Freiberufler ohne Pflicht zu einer Berufs­­haftpflicht ist eine solche Versicherung sehr sinnvoll, da sie zur Existenzsicherung dient. Denn Freiberufler haften unbegrenzt auch mit ihrem privaten Vermögen, wenn die Rechtsform ihres Unternehmens keine Haftungsbeschränkung erlaubt.

Vor allem im Dienstleistungsbereich ist der Abschluss einer Berufs­­haftpflicht­versicherung zu empfehlen, aber auch Beratungsleistungen können häufig zu Schadenersatzansprüchen führen. Wichtig ist vor allem, dass die Berufs­­haftpflicht immer auf die Art und den Umfang des individuellen Haftungsrisikos abgestimmt ist.

Keine Absicherung durch Auftraggeber

Anders als Angestellte sind Freiberufler im Normalfall nicht über die Versicherung ihres Auftraggebers abgesichert. Es gibt jedoch seltene Ausnahmefälle wie beispielsweise im Baugewerbe, wo der Versicherungs­schutz so gestaltet sein kann, dass er auch Subunternehmer einschließt. Freiberufler sollten sich dazu aber in jedem Fall im Vorfeld ausreichend informieren und nicht davon ausgehen, dass sie Versicherung des Auftraggebers auch sie abdeckt.

Fallbeispiele

Die folgenden ausgesuchten Fallbeispiele zeigen Ihnen, bei welchen Schadenfällen eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Sie einspringt:

Redakteur

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Ein freiberuflich tätiger Redakteur wird krank und gerät mit seinen angenommenen Aufträgen unter Zeitdruck. Daher kopiert er einen bereits vorhandenen, fremden Text und reicht diesen bei einem seiner Auftraggeber als Original ein. Nach der Veröffentlichung des Textes wird der Auftraggeber wegen Urheberrechtsverletzung verklagt und nimmt den Redakteur in Regress.

Notar

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Ein Notar beurkundet einen Vertrag. Dabei unterläuft ihm jedoch ein Fehler, durch den sein Mandant einen finanziellen Schaden erleidet. Der Mandant fordert daraufhin Schadenersatz.

Arzt

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Eine Patientin soll geröntgt werden und muss dazu ihren Schmuck ablegen. Sie händigt diesen einer Arzthelferin zur Aufbewahrung auf. Da viel zu tun ist, bemerkt die Arzthelferin jedoch nicht, dass der Schmuck von einem Unbekannten entwendet wird. Die Patientin macht daraufhin Schadenersatzansprüche geltend.

Wer ist Freiberufler?

Freiberufler werden häufig gemeinsam mit Gewerbetreibenden unter dem Begriff Selbständige zusammengefasst. Jedoch gibt es Unterschiede bei diesen beiden Gruppen. Welche Berufe als Freiberufler ausgeübt werden können, ist eng umfasst. Dazu zählen:

  • Die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit
  • Die selbständige Berufs­tätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
  • Ingenieure und Architekten
  • Ähnliche Berufe

Das leistet eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler

Der Tätigkeitsbereich der Freiberufler ist breit gefächert. Daher muss sich die Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler immer nach der individuellen Berufs­gruppe richten und genau darauf zugeschnitten sein. Einige Anbieter der Berufs­­haftpflicht­versicherung bieten für bestimmte Berufe spezielle Versicherungs­konzepte an.

Zudem ist für Berufs­gruppen mit einer besonders hohen Verantwortung eine Mindest­deckungssumme gesetzlich vorgeschrieben. Freiberufler sollten sich daher bei der Wahl ihrer Berufs­­haftpflicht­versicherung beraten lassen, damit sie eine maßgeschneiderte Deckung ohne unwirtschaftliche Elemente und ohne gefährliche Lücken erhalten.

Experten-Tipp:

„Arbeiten Sie nicht primär für die Finanzen, sondern für die Gesundheit Ihrer Kunden, dann muss Ihre Berufs­­haftpflicht mehr leisten. Gerade Personenschäden können sich auf große Schadenssummen belaufen. Das spiegelt sich in der üblichen Deckungssumme von 5 Millionen Euro wider. Er gibt Tarifvarianten, die noch größere Personen- und Sachschäden versichern.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Das kostet eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler

Für jeden Freiberufler individuell

Da Freiberufler in sehr unterschiedlichen Berufen tätig sein können, berechnen sich auch die Kosten für eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler sehr individuell. Einige Berufs­gruppen müssen mehr und höhere Risiken absichern als andere, sie benötigen besondere Zusatzbausteine oder eine verpflichtende Mindest­­versicherungs­summe. Grundsätzlich können Freiberufler eine gute Berufs­­haftpflicht­versicherung bereits ab 160 bis 500 Euro pro Jahr abschließen – je nach individuellem Risiko.


Rechenbeispiel Steuerberaterin

Frau P. arbeitet freiberuflich als Steuerberaterin. Sie beschäftigt zusätzlich eine Mitarbeiterin in Vollzeit und eine geringfügig Beschäftigte. Ihr Jahresumsatz liegt bei rund 60.000 Euro. Ihr Jahresbeitrag berechnet sich wie folgt:

TätigkeitSteuerberaterin
Mitarbeiter Vollzeit1
Mitarbeiter Teilzeit1 (450-Euro-Basis)
Deckungssumme250.000 Euro
Selbstbehalt1.000 Euro
MitversichertFrist- und Terminversäumnisse, Vertragsstrafen bei Verstoß gegen Geheimhaltungspflichten, Beschädigung an Akten und Schriftstücken
Jahresbeitrag395,20 Euro
Monatliche Kosten (umgerechnet)29,93 Euro

Rechenbeispiel freiberuflicher Redakteur

Als freiberuflicher Redakteur erstellt Herr S. Texte für unterschiedliche Auftraggeber. Dabei erwirtschaftet er einen Jahresumsatz von rund 30.000 Euro. Sein Jahresbeitrag berechnet sich wie folgt:

TätigkeitRedakteur
Deckungssumme100.000 Euro
Selbstbehalt0 Euro
MitversichertWeltweite Deckung
Jahresbeitrag160,65 Euro
Monatliche Kosten (umgerechnet)13,39 Euro
Die Berufs­­haftpflicht­versicherung kann tatsächlich monatlich gezahlt werden, allerdings müssen Sie in diesem Fall mit einem Aufschlag rechnen.

Entscheidende Faktoren für die Kosten

Das jeweils zu versichernde Risiko kalkuliert sich auf Grundlage unterschiedlicher Angaben und Faktoren. Einfluss auf die Kosten haben dabei unter anderem:

  • Tätigkeitsbereich
  • Jahresnettoumsatz
  • Gewünschte Deckungssumme
  • Gewünschter Selbstbehalt
  • Gewünschte Zusatzbausteine
  • Mitarbeiterzahl

Was kostet Sie eine Berufs­­haftpflicht­versicherung?

Die Testsieger 2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler: Testsieger (2021)

Da Freiberufler in sehr unterschiedlichen Berufen tätig sein können, ist ein pauschaler Test für die Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler nicht möglich. Sie muss immer genau auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen des Versicherten abgestimmt sein. Testergebnisse können daher nicht auf alle Berufs­gruppen übertragen werden. Wie Berufs­­haftpflicht­versicherungen genau getestet werden und alle aktuellen Testergebnisse finden Sie hier:

Testergebnisse 2021 im Überblick

Berufs­­haftpflicht­versicherungen für Freiberufler vergleichen

Eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler kann für bestimmte Berufs­gruppen verpflichtend sein. Aber auch ohne eine Pflicht ist diese Versicherung für Freiberufler sinnvoll. Durch den individuellen Leistungs­umfang und die ebenfalls individuellen Haftungsrisiken ist ein Vergleich der Anbieter der Berufs­­haftpflicht­versicherung unverzichtbar. Denn nur so können Freiberufler genau die Berufs­­haftpflicht finden, die zu ihnen passt. Worauf Sie im allgemeinen beim Vergleich der Berufs­­haftpflicht­versicherung achten sollten, lesen Sie hier:

Berufs­­haftpflicht­versicherung vergleichen


Benötigte Angaben für den Vergleich

Um eine Beantragung und Berechnung einer Berufs­­haftpflicht­versicherung durchführen zu können ist es besonders wichtig, das individuelle Risiko realistisch einzuschätzen. Zudem sollten die Angaben für die freiberufliche Tätigkeit so genau wie möglich erfolgen. Die benötigten Informationen sind unter anderem:

  • Genaue berufliche Tätigkeit
  • Gründungsjahr
  • Gewünschter Versicherungs­beginn
  • Mitarbeiterzahl
  • Lohn- und Gehaltskosten
  • Geschätzter Jahresumsatz
  • Vorschäden

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Fazit

Eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler muss immer genau an die individuelle freiberufliche Tätigkeit angepasst werden. Denn je nach Berufs­gruppe können sich die Haftungsrisiken stark unterscheiden. Bei einigen Berufen ist die Berufs­­haftpflicht für Freiberufler sogar zwingend vorgeschrieben und muss gewisse Leistungen umfassen.

Daher sollten freiberuflich Tätige immer genau prüfen, welche Risiken sie absichern wollen und ob ihr Versicherungs­schutz dafür ausreichend ist. Die Kosten einer Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler können durch die breit gefächerten Tätigkeitsbereiche ebenfalls stark variieren.


Die Berufs­­haftpflicht­versicherung für weitere Berufs­gruppen

Ihre Berufs­gruppe ist nicht dabei?

Dann geben Sie uns einen Tipp, zu welcher Berufs­gruppe es mehr Informationen geben sollte. Bei genügend Anfragen erstellt unsere Fachredaktion gemeinsam mit unseren Experten einen ausführlichen Ratgeber für diese spezielle Berufs­gruppe.

    Die häufigsten Fragen zur Berufs­­haftpflicht für Freiberufler

    Was kostet eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Freiberufler?

    lesen

    Das hängt stark von der Branche, den zu versichernden Risiken und Deckungssummen ab. Die Preisspanne bewegt sich in etwa zwischen 160 bis 500 Euro pro Jahr.

    Wer braucht eine Berufs­­haftpflicht­versicherung?

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    Angehörige einiger Berufe sind verpflichtet, eine Berufs­­haftpflicht­versicherung abzuschließen. Das gilt z.B. für Ärzte, Rechtsanwälte und Hausverwalter. Sinnvoll ist eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für alle Menschen, die sich gegen hohe Schadenersatzforderungen nach Vermögens­schäden absichern möchten.

    Was deckt eine Vermögens­schaden-Haftpflicht­versicherung ab?

    lesen

    Eine solche Haftpflicht­versicherung deckt alle von Ihnen verursachten Vermögens­schäden ab – das heißt, finanzielle Schäden, die anderen Menschen durch Sie entstanden sind. Sie ist nicht für Sach- und Personenschäden zuständig.

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