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Betriebs­haftpflicht­versicherung für Pflegeheime

Eine durchweg fehlerlose Pflege ist in der Praxis kaum möglich – selbst in einer gut strukturierten Pflegeeinrichtung nicht. Eine Betriebshaftpflichtversicherung für Pflegeheime ist deswegen unumgänglich. Lassen Sie sich vom Fachmann beraten – kostenlos und unverbindlich.
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Warum eine Betriebshaftpflicht für Pflegeheime ratsam ist

Immer wenn es um die Betreuung und Pflege von Personen geht, ist eine Betriebshaftpflichtversicherung dringend empfehlenswert: Personenschäden können für die pflegende Person bzw. die Pflegeeinrichtung existenzbedrohend werden.

Die Versicherung kommt für Schäden auf, die aus der Haftung der Mitarbeiter resultieren. Kommt es also zu einem Fehlverhalten, welches wiederum zu einem Personen- oder Sachschaden führt, hat das Unternehmen dafür in zunächst unbegrenzter Höhe bis zur vollständigen Schadenssumme zu haften.

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Betriebshaftpflichtversicherung Pflegeheime


BERATER-TIPP

»Bei der Wahl der Deckungssumme für die Betriebshaftpflichtversicherung sollte im Prinzip der größte anzunehmende Schadensfall berücksichtigt werden, der in Ihrem Betrieb eintreten könnte. Denn erst dann ist die Betriebshaftpflichtversicherung auch ein wirkungsvolles Instrument, um Risiken zu minimieren. Gerade im Fall von Personenschäden gehen die möglichen Forderungen schnell in die Millionenhöhe.«

Was leistet eine Betriebshaftpflichtversicherung für Pflegeheime?

Zwei Beispiele verdeutlichen, in welchen Fällen eine Betriebshaftpflichtversicherung für Pflegeheime wichtig ist:

1. Sturz eines Patienten, Pflegekraft nicht beteiligt

Im Speisesaal kann es leicht zu einem Sturz kommen. Bei der Schadensregulierung ist hier unter anderem entscheiden, ob die Einrichtung ausreichend Maßnahmen getroffen hat, um Stürze bestmöglich zu verhindern. Dieses kann zum Beispiel die Beseitigung von potentiellen Stolperfallen sein. Hatte die zu pflegende Person kein festes Schuhwerk an, kann dieses ebenfalls zu einem Problem werden.

In einem konkreten Fall wurden die Behandlungskosten einer Patientin durch die Krankenkasse vom Pflegeheim zurückgefordert. Die Leistung der Betriebshaftpflichtversicherung bestand darin, einen passiven Rechtsschutz zu gewähren und die Ansprüche der Krankenkasse abzuwehren. Tatsächlich entschied der Bundesgerichtshof zugunsten des Pflegeheims – die Krankenkasse musste die Kosten übernehmen.

2. Gesundheitsschäden bei einem Patienten, verursacht durch Pflegemangel

Das Pflegepersonal muss über die gesamte Arbeitszeit konzentriert bleiben – Fehler passieren häufig gegen Ende der Schichten. Hier kann es beispielsweise durch zu heißes Badewasser passieren, dass die Patienten sich verbrühen. Möglich ist auch ein Vertauschen der Medikamente.

In einem vergleichbarem Schadensfall setzt sich die Betriebshaftpflichtversicherung mit der betreffenden Krankenkasse auseinander, welche die Kosten zunächst trägt. Diese verlangt später womöglich aber die Kostenübernahme seitens des Pflegeheims. Die Betriebshaftpflichtversicherung für Pflegeheime übernimmt eventuelle Schadensersatzansprüche; der passive Rechtsschutz der Police wehrt zudem Forderungen ab, wenn diese unberechtigt sein sollten.

Diese Schäden sind abgesichert
  • Personenschäden, wie sie in den vorliegenden Beispielen geschildert wurden
  • Sachschäden, für eine Wiederbeschaffung oder Reparatur von Sachgütern
  • Vermögensschäden, die durch einen Personen- oder Sachschaden ausgelöst werden.

Sobald ein Haftungsanspruch durch einen Dritten besteht, leistet die Versicherung Schadenersatz. Üblicherweise kommt es hier zwischen der Betriebshaftpflichtversicherung und der Krankenkasse zu einem sogenannten Teilungsabkommen. Dies bedeutet, dass bei einem Haftungsanspruch keine konkrete Überprüfung des Falls erfolgt. Stattdessen wird im Vorfeld vereinbart, zu welchen Anteilen die entstehenden Schäden beglichen werden. Dadurch verringern sich für beide Seiten die Kosten, weil der Aufwand minimiert werden kann. Auch für den Betreiber des Pflegeheims ist ein solches Teilungsabkommen einfacher, weil Schadensfälle weniger aufwendig untersucht werden. Beachtet werden sollte allerdings, dass die Kosten für solche Tarife höher ausfallen. Wird jeder Unfall genauestens untersucht, sinken die Leistungen durch die Versicherung – wodurch die Prämien sinken.

Wieviel kostet eine Betriebshaftpflichtversicherung für Pflegeheime?

Die Kosten für eine Betriebshaftpflichtversicherung für Pflegeheime beziehen sich auf einen Jahresbeitrag für ein Bett. Günstige Tarife sind bereits ab etwa 15 Euro erhältlich, bei teureren Versicherungsgesellschaften müssen 40 bis zu 110 Euro einkalkuliert werden. Dabei handelt es sich jeweils um Nettobeträge, zu denen noch 19 % Versicherungsteuer addiert werden.

Neben den Kosten für die Police sollten natürlich auch die Leistungen bei einer Auswahl mitberücksichtigt werden. Insbesondere die Deckungssummen, also die Haftungshöchstsummen im Schadensfall, können ausgesprochen unterschiedliche Kosten verursachen. So bewegen sich die Deckungssummen bei Personen- und Sachschäden zwischen 3 Millionen und 10 Millionen Euro als Pauschale. Für Vermögensschäden wird häufig ein weitaus geringerer Betrag um 100.000 Euro angesetzt.

Klären Sie vor Vertragsabschluss folgende Fragen:
  • Ist ein ambulanter Pflegedienst mitversichert?
  • Sind Verletzungen des Datenschutzes inkludiert?
  • Ist das Risiko des Schlüsselverlustes durch Mitarbeiter mitversichert?
  • Umfasst die Versicherung einen Schaden an Therapietieren?
  • Sind Schäden, die durch die Heimbewohner verursacht werden, mitversichert?

Beim letzten Punkt der obigen Liste sollte auf die sogenannte „Deliktunfähigkeitsklausel“ bestanden werden. Üblicherweise ist es so, dass pflegebedürftige Heimbewohner nicht schuldfähig sind und daher auch nicht in Haftung genommen werden dürfen. Im konkreten Fall würde dies bedeuten, dass der Geschädigte – also das Pflegeheim – einen durch den Bewohner verursachten Schaden selbst tragen müsste. Findet sich die genannte Klausel, verzichtet die Haftpflichtversicherung darauf, die Schadensübernahme in einer solchen Situation zu verweigern.

Überfordertes Personal kann Kosten verursachen

Derzeit sind etwa 2,86 Millionen Menschen in der Bundesrepublik pflegebedürftig; Prognosen zufolge werden im Jahr 2030 etwa 3,5 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen sein. Die Anzahl der Pflegeheime hat sich bereits in den letzten Jahren deutlich erhöht – ebenso wie der Druck auf die Einrichtungen, kostendeckend zu arbeiten. Die Zahl der Beschäftigten ist aber nicht in derselben Weise gestiegen. Konkret bedeutet dies, dass es häufig zu einem Personalmangel kommt, der nicht auf eine Fehlplanung oder einen Sparzwang des Pflegeheims zurückzuführen ist. Es finden sich schlichtweg nicht genügend geeignete Mitarbeiter. Aus diesem Grund wird es immer schwieriger, die Aufsichtspflicht möglichst lückenlos zu erfüllen, wodurch die Gefahr von Unfällen prinzipiell steigt. Dadurch steigt auch die Notwendigkeit einer umfangreichen Betriebshaftpflichtversicherung für Pflegeheime.

Fazit: Betriebshaftpflicht für Pflegeheime komplex, aber notwendig

Neben der Übernahme der Kosten bei einem Schadensfall gewährt eine Betriebshaftpflicht für Pflegeheime einen passiven Rechtsschutz. Dieser sorgt dafür, dass unberechtigte Forderungen zurückgewiesen werden – ohne Kosten für den Versicherungsnehmer – und ermöglicht ggf. eine außergerichtliche Einigung.

Die individuelle Zusammenstellung des Versicherungsschutzes ist bei Pflegeeinrichtungen ausgesprochen wichtig, da die Anforderungen sich von Einrichtung zu Einrichtung deutlich unterscheiden können. Werden hier wichtige Aspekte außer Acht gelassen, ist der Versicherungsschutz gefährdet oder fällt womöglich vollständig weg.

Bei den vergleichsweise hohen Versicherungssummen ist es zum einen wichtig, dass das Leistungspaket nicht unnötig aufgebläht wird. Dieses verursacht unnötige Kosten. Zum anderen lohnt es sich, den Versicherungsmarkt bestmöglich im Blick zu haben, um nicht zu hohe Raten zu zahlen. Die unabhängigen Versicherungsexperten von transparent-beraten.de stehen Ihnen hierbei zur Seite – kostenlos und unverbindlich. Kosten entstehen ausschließlich durch die Versicherung selbst.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
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