Betriebs­­haftpflicht­versicherung in der Landwirtschaft

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Warum eine Betriebs­­haftpflicht in der Landwirtschaft sinnvoll ist und wie Sie den bestmöglichen Versicherungs­schutz für Ihren Betrieb erhalten.

Inhalt dieser Seite
  1. So sieht eine gute Versicherung aus
  2. Ist die Betriebs­­­­haftpflicht Pflicht?
  3. Leistungen
  4. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Tarifvergleich für Landwirte
  7. Weitere sinnvolle Versicherungen
  8. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Die Betriebs­­haftpflicht in der Landwirtschaft übernimmt im Schadensfall die finanziellen Forderungen Dritter
  • Die Versicherung sollte den tätigkeitsspezifischen Risiken angepasst sein und z.B. auch Umweltschäden einschließen.
  • Je nach Betrieb ist sie bereits ab 10 € im Monat erhältlich
  • Mehrere Haftpflichtpolicen lassen sich zu einer Agrar­versicherung zusammenschließen.

Was macht eine gute Betriebs­­haftpflicht­versicherung für Landwirte aus?

So profitieren Landwirte von einer guten Betriebs­­haftpflicht

  • Die Betriebs­­haftpflicht schützt die Existenz der Landwirte im Schadensfall.
  • Sie ist individuell auf die Art des Betriebes angepasst.
  • Sie bietet einen optimalen Versicherungs­schutz zu guten Konditionen.

Warum ist eine Betriebs­­haftpflicht in der Landwirtschaft ratsam?

Erleiden Dritte im Zuge der betrieblichen Tätigkeiten von Landwirten Personen-, Sach- oder Vermögens­schäden, können sie Schadensersatz­ansprüche vor Gericht geltend machen.

Die höchsten Schadensersatz­ansprüche entstehen in der Regel durch Personenschäden. In der Landwirtschaft ist das Schadensrisiko besonders hoch. Mit einer Vielzahl von großen Maschinen­ werden das Land bewirtet, Äcker bestellt oder auch Bäume abgeholzt. Wo große, schwere Maschinen­ im Einsatz sind, kann sehr schnell ein Unfall mit fatalen Folgen geschehen. Kaum ein Landwirt hat die nötigen finanziellen Mittel, dauerhafte Behandlungs­kosten von Verunfallten oder Schmerzensgelder selbst zu bezahlen. Zumal die Kosten häufig so hoch ausfallen, dass die gesamte Existenz des Landwirtes in Gefahr gerät. Eine Haftpflicht­versicherung übernimmt im Schadensfall die Kosten und sorgt für das Bestehenbleiben von Haus und Hof.

Versicherungs­schutz muss nicht teuer sein

Die Preisspanne der Tarife der Betriebs­­haftpflicht­versicherung beginnt bei sehr günstigen Tarifen. So ist es für einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb durchaus möglich, sich für 10,07 Euro im Monat zu versichern. Mehr dazu, wie die Preise der Betriebs­­haftpflicht­versicherung berechnet werden, erfahren Sie im entsprechenden Kapitel. Was Sie selbst bei verschiedenen Anbietern bezahlen würden, finden Sie z.B. mit unserem Online-Tarifrechner heraus.

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Ist die Betriebs­­haftpflicht­versicherung in der Landwirtschaft Pflicht?

Keine Pflicht, sehr empfehlenswert

Eine Betriebs­­haftpflicht­versicherung in der Landwirtschaft ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, sollte jedoch als Muss für jeden Landwirt gelten. Die Tätigkeiten in diesem Berufs­zweig gehen mit höheren Risiken einher, Dritten zu schaden, als Arbeit in vielen anderen Branchen.

Wer braucht eine Betriebs­­haftpflicht in der Landwirtschaft?

Die Betriebs­­haftpflicht für landwirtschaft­liche Betriebe richtet sich nicht nur an Bauernhöfe und Viehzuchtunternehmen, sondern umfasst eine breitere Zielgruppe. Zu den Versicherungs­nehmern gehören:

  • Forst- und landwirtschaft­liche Betriebe
  • Subunternehmer für andere Landwirtschaftsbetriebe
  • Zulieferer für Großabnehmer

Die Anbieter von landwirtschaft­lichen Betriebs­­haftpflicht­versicherungen versichern in der Regel alle Betriebs­zweige in der Landwirtschaft.

Leistungen der Betriebs­­haftpflicht für Landwirte

Welche Schäden sind versichert?

Die Leistungen der Betriebs­­haftpflicht­versicherung für die Landwirtschaft decken vor allem Sach-, Personen- und Vermögens­schäden ab. Je nach gewähltem Tarif ergeben sich weitere, besondere Versicherungs­leistungen.

Darüber hinaus prüft die Betriebs­­haftpflicht bei Schadensersatz­ansprüchen den Grund und die Höhe der Ansprüche, denn die Anspruchsteller haben häufig sehr unterschiedliche Vorstellungen, welche Summe ihnen zusteht. Besteht keine Chance auf einen Ausgleich, leistet die Betriebs­­haftpflicht dem Landwirt passiven Rechtsschutz. Im Zuge dessen werden die Gerichtskosten von der Versicherung übernommen. Nach dem Gerichtsverfahren begleicht die Betriebs­­haftpflicht den Ausgleich bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme für Schäden.

Mehr zu den Leistungen der Betriebs­­haftpflicht­versicherung

Leistungen im Überblick

SchädenBetriebs­­haftpflicht­versicherung
Personenschäden
Sachschäden
Folgeschäden
Passiver (indirekter) Rechtsschutz
Umweltschäden
Vermögens­schäden

Typische Schadensbeispiele

Ausgebrochene Tiere

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Eine Kuh bricht aus dem Stall aus oder überwindet den Zaun, der die Weide von anderen Grundstücken und Straßen trennt. Sie rennt mitten in den Verkehr, worauf hin ein Auto ausweichen muss, in den Gegenverkehr gerät. Die Folge: Ein schwerer Unfall mit beschädigten Autos und verletzten Personen, die im Kranken­haus­ behandelt werden müssen. Die Krankheits­kosten und die Sachschäden an den Autos bezahlt die Betriebs­­haftpflicht­versicherung für Landwirte.

Möglicher Kostenpunkt: ab 16.000 Euro.

Krankheits­fälle durch verunreinigte Milch

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Ein Milcherzeuger betreibt mehrere Milchtankstellen in der Umgebung. In einer davon wird die Rohmilch unbemerkt durch Bakterien verunreinigt, was der unsachgemäßen Arbeits­weise eines Mitarbeiters zu verschulden ist. Die Milch gelangt in den Handel, woraufhin mehr als 30 Personen Magenschmerzen und andere Symptome erleiden. Einige müssen sogar im Kranken­haus­ behandelt werden. Auch hier übernimmt die Betriebs­­haftpflicht den geforderten Schadensersatz­ der Kunden.

Möglicher Kostenpunkt: ab 3.000 Euro.

Durch Schadstoffe verunreinigter Boden

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Eine Maschine zur Bestellung der Felder hat ein unbemerktes Leck dort, wo der Dieseltank sitzt. Aufgrund dessen tritt der Treibstoff aus, versickert im Boden und erreicht sogar das Grundwasser, welches daraufhin verunreinigt wird. Der gesamte Boden muss in Folge dessen saniert werden. Die Kosten für diese Bodensanierung übernimmt die Betriebs­­haftpflicht­versicherung für Landwirte.

Möglicher Kostenpunkt: 245.000 Euro.

Kosten der Betriebs­­haftpflicht in der Landwirtschaft

Diese Faktoren beeinflussen die Versicherungs­prämie

Eine gute Betriebs­­haftpflicht­versicherung in der Landwirtschaft ist bereits ab 120 Euro im Jahr erhältlich. Die Kosten errechnen sich anhand verschiedener Faktoren. Die Art und Größe des Hofes spielt dabei eine entscheidende Rolle, sowie die vereinbarte Höhe der Deckungssumme im Schadensfall und etwaige individuelle Zusatzbausteine für die Betriebs­­haftpflicht­versicherung. Die Beitrags­kosten können reduziert werden, wenn eine höhere Selbstbeteiligung bei Schäden vereinbart wird.

Kostenbeispiel: Das zahlen Landwirte für ihren Versicherungs­schutz

Familie F. hat einen landwirtschaft­lichen Betrieb. Um den im Schadensfall abzusichern, möchten sie eine Betriebs­­haftpflicht­versicherung abschließen. Der Betrieb betreibt lediglich Ackerbau und keine Viehhaltung. Der Jahresumsatz liegt bei 30.000 Euro.

BerechnungskriterienBeispiel Familie F.
Art des Betriebs­Landwirtschaft ohne Viehhaltung
Jahresumsatz30.000 Euro
Höhe der Deckungssumme5 Millionen Euro
Selbstbeteiligung250 Euro
Monatlicher Betrag10,07 €

Familie F. zahlt für die Betriebs­­haftpflicht für Landwirtschaft 10,07 Euro im Monat.

Was kostet eine Betriebs­­haftpflicht­versicherung für Ihren Betrieb?

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Betriebs­­haftpflicht für landwirtschaft­liche Betriebe im Test

Die besten Betriebs­­haftpflicht­versicherer für Landwirte

Die Tarife der Betriebs­­haftpflicht­versicherung werden regelmäßig unabhängigen Tests unterzogen. Dabei überprüfen Verbraucherinstitute und Analysehäuser die Anbieter hinsichtlich Ihrer Leistungen und Kundenzufriedenheit. Erstmalig hat das Institut Franke und Bornberg zahlreiche Tarife für unterschiedliche Branchen unter die Lupe genommen. Für die Landwirtschaft werden unter anderem folgende Anbieter mit “hervorragend” bewertet:

Auf unserer separaten Seite haben wir Ihnen diesen und weitere aktuelle Testberichte zur Betriebs­­haftpflicht­versicherung sowie Erfahrungen mit verschiedenen Anbietern zusammengetragen.

Testergebnisse 2021 im Überblick

Betriebs­­haftpflicht in der Landwirtschaft: Vergleich lohnt sich

Darauf sollten Sie beim Tarifvergleich achten

Allgemein unterscheidet sich das Preis-Leistungs­-Verhältnis der verschiedenen Anbieter sehr, sodass ein Tarifvergleich interessierten Landwirten sehr zu empfehlen ist. Unterschiede gibt es vor allem hinsichtlich der Deckungssumme, der Selbstbeteiligung sowie des Leistungs­umfangs.

Da das Schadensrisiko in landwirtschaft­lichen Betrieben sehr hoch ist, sollten Landwirte beim Tarifvergleich die Deckungssumme nicht zu niedrig veranschlagen. Vor allem die Kosten für Personenschäden können schnell Millionenbeträge annehmen. Wer fälschlicherweise an der Deckungssumme spart, muss im schlimmsten Fall trotz Haftpflicht­versicherung in die eigene Tasche greifen. Versicherungs­nehmer, die ihre Kosten gering halten möchten, profitieren in der Regel von einer höheren Selbstbeteiligung und längeren Vertragslaufzeiten.

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Weitere sinnvolle Versicherungen in der Landwirtschaft

So ergänzen Sie Ihren Versicherungs­schutz

Mit einer Betriebs­­haftpflicht für die Landwirtschaft werden lediglich Schäden an Dritten abgedeckt. Um eine finanzielle Sicherheit bei Eigenschäden, wie Tierkrankheiten, Maschinen­schäden oder Schäden am Hof durch ein Unwetter zu bilden, gibt es eine Reihe zusätzlicher Versicherungen, die für Landwirte interessant und sinnvoll sind. Eine Kombination aus zwei oder mehreren Haftpflicht­versicherungen für Landwirte nennt man Agrar­versicherung. Sie kann aus folgenden Bausteinen zusammengesetzt werden: 

Fazit

Land- und Forstwirte sind mit einer Betriebs­­haftpflicht­versicherung in der Landwirtschaft finanziell gegen Schäden an Dritten und tarifabhängig auch gegen Haftpflichtansprüche der eigenen Mitarbeiter abgesichert. Ohne Haftpflicht­versicherung haftet der Landwirt in jedem Fall mit seinem gesamten Vermögen.

Allgemein herrscht in der Landwirtschaft ein erhöhtes Schadensrisiko, durch den Einsatz großer Maschinen­, Pestiziden und anderen Arbeits­gegenständen zur Landbewirtschaftung. Eine gute Haftpflicht­versicherung erhalten landwirtschaft­liche Betriebe schon ab einem monatlichen Beitrag von 10 Euro. Die Beitrags­kosten variieren jedoch je nach Betriebs­größe, Art der landwirtschaft­lichen Tätigkeit und jährlichem Umsatz. Nutzen Sie auch unseren Tarifrechner, um eine passende Versicherung zu finden.

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Weitere Arten der Berufs­­haftpflicht­versicherung

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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