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Cyber­versicherung gegen Erpressung

Erpressungen sind keine Seltenheit, ganz besonders nicht im Bereich der Cyberkriminalität. Eine Cyberversicherung gegen Erpressung schützt Unternehmer, Selbständige und Freiberufler vor hohen Folgekosten und unterstützt zudem Präventivmaßnahmen.
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Was ist eine Cyberversicherung gegen Erpressung?

Im Jahr 2016 gab es laut Bundeskriminalamt (BKA) 82.649 Fälle von Cyberkriminalität im engeren Sinne. Darunter 972 Fällen von digitaler Erpressung – ganze 94,4% mehr als im Vorjahr.

Die Erpresser legen mit Hilfe von Schadsoftware die Computer der Betroffenen lahm. Für die Freigabe der Daten verlangen sie ein Lösegeld. Die Betroffenen sehen sich auch dann hohen Kosten gegenüber, wenn sie die geforderte Summe nicht zahlen. Die Cyberattacke kann den gesamten Betrieb zum Stillstand bringen. Datenrettung und Schutzmaßnahmen verursachen weitere Kosten.

Eine Cyberversicherung gegen Erpressung übernimmt sowohl Eigenschäden als auch Haftpflichtschäden gegenüber Dritten, die durch eine digitale Erpressung entstehen. Viele Versicherer decken zudem Präventivmaßnahmen ab, mit denen Sie Ihr System gegen Hackerangriffe schützen.

Digitale Erpressung mit Ransomware
Zur digitalen Erpressung setzen Cyberkriminelle sogenannte Ransomware ein. Die Schadsoftware verschlüsselt die Daten innerhalb eines digitalen Systems. Ransomware tritt in zwei Varianten auf: Eine Variante täuscht eine Verschlüsselung lediglich vor und manipuliert das System so, dass Nutzern der Zugriff auf ihren eigenen Computer versperrt wird. Die zweite, wesentlich gefährlichere Variante, Krypto-Ransomware, verschlüsselt die Daten tatsächlich und infiziert das gesamte Netzwerk sowie alle damit verbundenen Endgeräte.

In den meisten Fällen fordern die Täter ein Lösegeld, das in einer digitalen Währung gezahlt werden soll. Nach Zahlung des Lösegelds sollen die Opfer einen Freischaltcode für ihr System erhalten. Ob das tatsächlich geschieht, ist jedoch fraglich. Oft hören die Opfer nach Überweisung des Lösegelds nie wieder etwas von den Tätern. Das Bundeskriminalamt rät Betroffenen daher, auf keinen Fall auf die Lösegeldforderungen einzugehen.

Wer braucht eine Cyperversicherung gegen Erpressung?

Von digitaler Erpressung kann grundsätzlich jeder betroffen sein, Privatleute ebenso wie Unternehmer. Computer von Privatpersonen werden dabei meist von Ransomware infiziert, die eine Datenverschlüsselung lediglich vortäuscht. Im Ernstfall muss das System neu aufgesetzt werden, um alle Spuren der Schadsoftware zu entfernen. Das ist ärgerlich und zeitaufwendig, verursacht aber in der Regel keine hohen Kosten.

Wesentlich ernster kann eine Cyberattacke für Unternehmen ablaufen. Zu den Kosten für die Beseitigung der Schadsoftware kommt der Verlust von Einnahmen. Eine Cyberversicherung gegen Erpressung lohnt sich daher für alle Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die auf ihren Computer und ihr Netzwerk angewiesen sind. Das gilt für Online-Händler ebenso wie für Anwälte, Steuerberater, Ärzte und mittelständische Betriebe.

In welchen Fällen zahlt die Cyperversicherung gegen Erpressung?

Die Cyberversicherung gegen Erpressung übernimmt im Schadensfall sogenannte Eigenschäden, also finanzielle Schäden, die Ihrem eigenen Unternehmen entstehen. Außerdem deckt sie Haftpflichtschäden gegenüber Dritten ab, zahlt also beispielsweise, falls Sie aufgrund der Attacke Termine nicht einhalten können und Geschäftspartner Schadensersatz geltend machen.

Zum üblichen Leistungsumfang gehören außerdem:

  • Ertragsausfall
  • Kosten für die Datenwiederherstellung
  • präventive Maßnahmen wie Sicherheitsberatung und Sicherheitssoftware

Einige Policen zahlen darüber hinaus für die Beauftragung externer Computer-Forensik-Analysten zur Tätersuche. Von Vorteil sind Tarife, die im Versicherungsfall auch das Krisenmanagement und PR-Maßnahmen abdecken, mit denen Sie einer Rufschädigung durch die Cyperattacke entgegenwirken.

Beachten Sie auch den Beitrag über die Cyberversicherung-Leistungen.

BERATER-TIPP

»Die Versicherungen erwarten, dass bei einem Cyber-Versicherungsfall umgehend die Notfall-Hotline angerufen wird. Bei einem Cyber-Schaden sollten sich Unternehmen also keinesfalls selbst ans Werk machen und die Versicherung erst später einschalten! Wer hier vorschnell handelt, gefährdet den Versicherungsschutz.«

Welche Schadensfälle sind nicht abgedeckt?

Viele Versicherer schließen die Schadensregulierung aus, falls die Ransomware-Attacke auf den Bedienfehler eines Mitarbeiters zurückzuführen ist. Werden durch die digitale Erpressung die Datenschutzrechte, die Datenvertraulichkeit oder die IT-Sicherheit Dritter verletzt, ist dies meist ebenfalls nicht von der Cyberversicherung gedeckt.

Wer bietet einen Cyberversicherung gegen Erpressung an?

Die meisten großen Versicherungsgesellschaften bieten eine allgemeine Cyberversicherung an, die auch eine Absicherung gegen digitale Erpressung beinhaltet. Einige Versicherer stellen ihren Leistungsschutz in der Cyberversicherung nach dem Baukastenprinzip zusammen. So können Sie individuell auswählen, welche Risiken Sie versichern lassen möchten. Wollen Sie herausfinden, welcher Versicherungsschutz für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, können Sie sich von einem unabhängigen Makler beraten lassen.

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Wie hoch sind die Deckungssummen?

Die Deckungssummen der Cyberversicherung gegen Erpressung unterscheiden sich von Versicherer zu Versicherer. Mittelständische Unternehmen, Selbständige und Freiberufler sollten eine Versicherungssumme von mindestens 100.000 Euro für Vermögensschäden wählen. Für große Unternehmen sind in der Regel noch deutlich höhere Deckungssummen sinnvoll.

Wie lang sind Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist?

Abhängig vom Versicherer können Sie in der Regel Vertragslaufzeiten zwischen einem und drei Jahren vereinbaren. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Die Kündigung hat stets schriftlich zu erfolgen.

Nachmeldungsfrist beachten
Nicht jeder Angriff aufs Computernetzwerk wird sofort entdeckt. Ransomware macht sich zwar meist direkt bemerkbar und legt das System lahm, sobald sie sich installiert hat. In einigen Fällen kann es bis zur Entdeckung der Schadsoftware aber auch ein paar Tage dauern, etwa während eines Betriebsurlaubs. Eventuell haben Sie Ihre Versicherung bereits gekündigt, wenn Sie auf den Schaden aufmerksam werden. Die Nachmeldungsfrist gibt an, in welcher Zeitspanne nach Ablauf der Police der Versicherer noch für den Schaden aufkommt.

Wie viel kostet eine Cyberversicherung gegen Erpressung?

Die Kosten der Cyberversicherung richten sich nach dem Leistungsumfang und der vereinbarten Versicherungssumme. Beeinflussen können Sie die Kosten für Ihren Tarif zudem durch die Versicherungslaufzeit und den Zahlungsrhythmus. Eine lange Laufzeit belohnen die Versicherungsunternehmen häufig mit niedrigeren Prämien. Ihre Beiträge können Sie meist wahlweise monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich tilgen. Längere Zahlungsabstände bedeuten oft ebenfalls eine geringere Prämienhöhe. Eine weitere Möglichkeit, die Versicherungsprämie zu senken, bietet der sogenannte Selbstbehalt. Das ist der Beitrag, den Sie im Schadensfall selbst zahlen. Beachten Sie, dass der Selbstbehalt für jeden einzelnen Schadensfall anfällt, und vereinbaren Sie eine Summe, die Ihre finanziellen Möglichkeiten nicht übersteigt.

Was tun im Schadensfall?

In der Hoffnung, ihr System schnell wieder nutzen zu können, zahlen viele Betroffene das geforderte Lösegeld. Nicht selten erleben sie dann die nächste böse Überraschung: Die Täter denken gar nicht daran, den versprochenen Freischaltcode zu liefern, sondern verschwinden mit ihrer Beute. Sind Sie Opfer einer Cybererpressung geworden, rät das Bundeskriminalamt zu folgendem Vorgehen:

  • Zahlen Sie das Lösegeld auf keinen Fall.
  • Fotografieren Sie die Lösegeldforderung und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Setzen Sie das System neu auf oder beauftragen Sie einen Spezialisten mit der Datenrettung und Systemwiederherstellung.

Ihre Versicherung sollten Sie verständigen, sobald Sie die Cyberattacke bemerken. Dann können Sie gleich klären, welche Wiederherstellungs- und Präventivmaßnahmen der Versicherer im konkreten Fall übernimmt.

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Das Leistungsspektrum der Tarife sowie die Kosten für eine Cyberversicherung unterscheiden sich enorm. Als Freiberufler mit einem Heimcomputer brauchen Sie zudem einen anderen Versicherungsschutz als ein Unternehmen, dessen Netzwerk Dutzende von Rechnern verbindet. Die unverbindliche Beratung durch einen unabhängigen Makler zeigt Ihnen, welche Cyberversicherung gegen Erpressung zu Ihrem Unternehmen passt.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.07.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
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