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Für wen ist eine Cyber­versicherung sinnvoll?

Vor allem für Unternehmen, die mit sensiblen Daten arbeiten und deren Geschäftsbetrieb von deren zuverlässiger Verfügbarkeit abhängt, ist der Abschluss einer Cyberversicherung sinnvoll. Größe und Geschäftsfeld des Unternehmens sind dabei unerheblich.
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Art der Informationen entscheidend

Ob und in welchem Umfang eine Cyberversicherung sinnvoll für ein Unternehmen oder eine Privatperson ist, hängt in erster Linie mit der Art der Informationen zusammen, die verarbeitet werden. Ebenfalls von Bedeutung ist die Abhängigkeit des Verarbeiters von der Verfügbarkeit der Daten und der Technik: Steht wegen einer Cyber-Angriffs die gesamte Firma still, sollten unbedingt Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.

Internet-Risiken machen Cyberversicherung sinnvoll

Die kriminelle Kreativität scheint keine Grenzen zu kennen, allein die Anzahl der bekannten Varianten von Schadprogrammen ist beängstigend:

Die Schadprogramme, auch Ransomware genannt, sind in der Lage, die Computer von Unternehmen, Verwaltungen und Privatpersonen zu infizieren und lahmzulegen. Die Zahl der betroffenen Unternehmen weltweit soll 230.000 bereits überstiegen haben (Europol), allein die im Jahr 2016 verursachten Schäden beliefen sich auf bis zu 450 Milliarden US-Dollar – bei deutschen Unternehmen waren es immerhin 65 Milliarden US-Dollar.

Der Täterkreis ist jedoch nicht nur in der organisierten Computer-Kriminalität zu suchen, oft genug sitzt er in den eigenen Reihen, wie der Branchenverband Bitkom im Rahmen einer Befragung von 571 Unternehmen ermittelte. Demnach wurden folgende Personenkreise als Verursacher von Datendiebstahl, Sabotage und Spionage identifiziert:

  • Derzeitige oder ehemalige Mitarbeiter – 62 Prozent
  • Wettbewerber, Dienstleister, Kunden, Lieferanten – 41 Prozent
  • Hobby-Hacker – 21 Prozent
  • Unbekannte – 17 Prozent
Gegenmaßnahme notwendig
Je sensibler die Natur der Daten, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Cyber-Angriffs. Eine Cyberversicherung kann als alleinige Maßnahme naturgemäß nicht vor einem solchen Angriff schützen. Unternehmen sollten sich grundsätzlich auf diese Gefahren einstellen und Sicherheiten einbauen. Allerdings kann die Versicherung die finanziellen Folgen, die im Ernstfall die wirtschaftliche Existenz gefährden, abfangen und bei der Behebung eventueller Drittschäden fachkundig unterstützen.

Versicherungsschutz bedarfsgerecht zuschneiden

Als relativ junge Sparte in der Versicherungsbranche wird die Cyberversicherung nach und nach den tatsächlichen Bedürfnisse angepasst – nicht zuletzt die Erfordernisse der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mussten in entsprechende Passagen eingearbeitet werden (s. a. DSGVO-Versicherung). Dem Grunde nach befasst sich dieser besondere Versicherungszweig mit Vermögensschäden, also geldwerten Nachteilen, die nicht aus Personen- oder Sachschäden resultieren. Darüber hinaus bieten die spezialisierten Versicherer eine ganze Reihe von Assistance-Leistungen an, die sich nicht nur auf den Schadensfall beziehen.

Grundsätzlich werden zunächst die potenziellen Schäden unterschieden:

Indirekte Schäden

Dazu zählen die Folgeschäden des Missbrauchs der von Hackern abgefassten Daten Dritter, wie beispielsweise Kundendaten. Die Geschädigten könnten sich in einem solchen Fall an dem Unternehmen schadlos halten, das von einem Cyber-Angriff betroffen war.

Direkte Schäden

Hiermit sind die eigenen Firmendaten gemeint, aber auch Geschäftsgeheimnisse oder geistiges Eigentum, das ausgespäht, gestohlen, missbraucht oder kopiert wird. Im schlimmsten Fall droht ein Umsatzverlust durch Betriebsausfall, sollten die notwendigen Informationen wegen eines Cyber-Angriffs nicht mehr zuverlässig verarbeitet werden können. Darüber hinaus fallen Kosten für einen Dienstleister an, der die IT-Struktur bei Bedarf wiederherstellen muss.

BERATER-TIPP

»Es ist grundsätzlich zu klären, in welchem Umfang eine Cyberversicherung sinnvoll ist, um eine optimalen Versicherungsschutz zu organisieren. Pauschal-Pakete machen in vielen Fällen nur wenig Sinn.«

Während Unternehmen, die im Internet aktiv sind, sich generell mit dem Thema Cyberversicherung befassen sollten, stellt sich die Situation bei Privatpersonen etwas anders dar.

Privatversicherungen prüfen

Auch die klassischen Versicherungen für den Privatbereich gehen mit der Zeit, vor allem in neueren Verträgen finden sich entsprechende Einschlüsse:

Haftpflichtversicherung
Sie ist die wichtigste Absicherung und schützt die Versicherten vor berechtigten Schadenersatzforderungen, die Dritte gegen sie richten könnten. Einige Anbieter haben diesen Schutz auch auf das Internet ausgedehnt, sodass versehentlich verschickte E-Mails, die mit Viren infiziert sind und bei Dritten Schäden verursachen, ebenfalls abgesichert sind. Sollten die Forderungen jedoch unbegründet sein, wird die Privathaftpflichtversicherung diese mit allen sinnvollen Mitteln abwehren.

Hausratversicherung
Über den üblichen Schutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und Einbruchdiebstahl hinaus bieten jüngere Hausratversicherungen auch Schutz bei gestohlenen Daten und für die daraus entstehenden Folgeschäden des Versicherten. Beispiele sind hier Diebstähle von Zahlungsdaten, die beim Online-Banking oder auch beim Shoppen im Internet entwendet wurden und missbräuchlich genutzt werden.

Rechtsschutzversicherung
Auch private Rechtsschutzversicherungen befassen sich regelmäßig über den üblichen Leistungsumfang hinaus mit den rechtlichen Streitigkeiten, mit denen sich die Versicherten wegen der Internetnutzung konfrontiert sind. Meist sind nur Beratungskosten abgedeckt und das auch nur solange, wie keine Urheberrechtsverletzung vorausgegangen war.

Reicht der im Rahmen der privaten Absicherung gegebene Versicherungsumfang für die jeweiligen Bedürfnisse von Privatpersonen nicht aus, dürfte eine Cyberversicherung sinnvoll sein. Die Versicherer bieten hier spezielle Lösungen für die verschiedenen Bereiche und Anforderungen an, sodass sich ein bedarfsgerechter Versicherungsschutz erreicht werden kann.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
Leon Knigge
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