Betriebs­haftpflicht­versicherung für GmbHs Tarifvergleich, Aktuelle Testergebnisse und Ratgeber (2024)

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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Betriebs­haftpflicht­versicherung für GmbHs deckt Schadensersatzansprüche aus Personen- und Sachschäden ab.
  • Auch GmbHs brauchen unbedingt eine Betriebs­haftpflicht­versicherung, weil die Haftungsbeschränkung keinen ausreichenden Schutz darstellt.
  • Eine Haftpflicht­versicherung kann bei hohen Schadenersatz­forderungen eine Insolvenz verhindern.
  • Eine Betriebs­haftpflicht­versicherung gibt es für eine GmbH bereits ab 8,68 € im Monat.
  • GmbHs, die Produkte und Dienstleistungen auch im Ausland anbieten, sollten auf einen umfangreichen Auslandsschutz achten.

Das erwartet Sie hier

Was Gesellschafter und Geschäftsführer von GmbHs über die Betriebs­haftpflicht­versicherung wissen sollten, wieso diese trotz der beschränkten Haftung unverzichtbar ist und mit welchen Kosten Sie rechnen können.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist eine Betriebs­­haftpflicht­­versicherung für GmbH?
  2. Warum sollten sich GmbHs versichern?
  3. Wann und was genau zahlt sie?
  4. Wann zahlt sie nicht?
  5. Kosten (inkl. Beispiel)
  6. Aktuelle Testergebnisse
  7. Die richtige Betriebs­­haftpflicht wählen
  8. Tipps unserer Experten

Was ist eine Betriebs­haftpflicht­versicherung für GmbHs?

Das sollten Gesellschafter und Geschäftsführer wissen

Die Betriebs­haftpflicht­versicherung ist eine der wichtigsten Gewerbe­versicherungen. Sie leistet, wenn Dritte wegen Sach- oder Personenschäden und daraus resultierenden Vermögensschäden Schadenersatz­forderungen gegen Ihr Unternehmen erheben. Auch wenn Ihr Unternehmen die Rechtsform einer GmbH hat, also seine Haftung in bestimmten Situationen begrenzt ist, ist eine solche Versicherung sinnvoll. Sie sollten keinesfalls darauf verzichten, Ihre Haftungsrisiken zu analysieren und eine passende betriebliche Haftpflicht­versicherung abzuschließen.

Icon Schutzschild

So funktioniert die betriebliche Haftpflicht­versicherung für eine GmbH

Wenn Dritte wegen eines Sach- oder Personenschadens Schadenersatz­forderungen gegen Ihre GmbH erheben, prüft die Betriebs­haftpflicht­versicherung die Forderungen. Besteht tatsächlich ein Anspruch auf Schadenersatz, trägt sie die Kosten. Wenn nicht, wehrt sie die Forderung für Sie ab. Ihre Firma muss dann nur die bei Vertragsschluss vereinbarte Selbst­beteiligung zahlen.

Monatliche Kosten

Was Sie im Monat für diesen Schutz bezahlen, hängt stark von Ihrer GmbH ab. Für kleine Unternehmen beginnen die Kosten bei 8,68 € im Monat. Für große GmbHs oder GmbHs in risikoreichen Branchen sind die Kosten der Firmen­haftpflicht entsprechend höher.

Warum sollten sich auch GmbHs versichern?

In vielen Fällen sind Sie nicht gesetzlich verpflichtet, eine Betriebs­haftpflicht­versicherung abzuschließen. Es ist jedoch in der Regel sinnvoll.

Warum die Haftungsbeschränkung nicht ausreicht

Zur Gründung einer GmbH reicht bereits ein Stammkapital von 25.000 Euro, das auch in Form von Sacheinlagen erbracht werden kann. Die Haftung der Gesellschafter gegenüber Gläubigern ist auf dieses Stammkapital begrenzt. Das Privatvermögen der Gesellschafter oder Geschäftsführer wird also nur in bestimmten Fällen zur Haftung herangezogen, etwa bei einem Verstoß gegen Sorgfalts­pflichten und daraus resultierenden Schäden. Die GmbH selbst haftet jedoch über das Stammkapital hinaus mit dem gesamten Geschäftsvermögen.

Darum sollten Sie eine Betriebs­haftpflicht­versicherung abschließen

Verursacht ein Mitarbeiter der GmbH einen Sach- oder Personenschaden, kann dies schnell Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro verursachen. Das gilt besonders für Personenschäden. Daher ist eine gute Betriebs­haftpflicht­versicherung für jede GmbH unabdingbar. Sie deckt Forderungen aus Sach- und Personenschäden ab und kann die Firma vor der Insolvenz bewahren.

Die Top-Vorteile einer Betriebs­haftpflicht für GmbHs

  • Kostenübernahme von Schadensersatzforderungen nach Personen-, Sach- oder Vermögens­­folgeschäden
  • Entlastung des Stammkapitals der GmbH bei Haftungsfragen
  • Abwehr von unberechtigten Forderungen inklusive Übernahme aller Kosten
  • Mit­versicherung aller Mitarbeiter und gegebenenfalls Subunternehmer

Wann und was genau zahlt sie?

Wofür zahlt die Firmen­haftpflicht für GmbHs?

Eine Betriebs­haftpflicht für GmbHs hat zwei wichtige Funktionen: Werden Schadensersatzansprüche angemeldet, prüft der Versicherer zunächst, ob die Forderungen überhaupt berechtigt sind.

  1. Bei unberechtigten Forderungen übernimmt die Versicherung die Prozesskosten, bietet also einen passiven Rechtsschutz.
  2. Sind die Ansprüche dagegen berechtigt, erstattet die Versicherung die Forderungen.

Je nach Branche deckt die ideale Betriebs­haftpflicht­versicherung besondere Zusatzleistungen ab, wie etwa die Nutzung von Internettechnologien, die Verletzung von Datenschutzgesetzen oder die Kostenübernahme nach einem Schlüsselverlust.


Icon Angestellte

Für wen gilt der Versicherungsschutz?

Die Betriebs­haftpflicht gilt für alle Personen, die im Auftrag des Unternehmens handeln. Dabei ist es unerheblich, ob die Mitarbeiter auf dem Betriebsgelände oder außerhalb, etwa in der Wohnung eines Kunden, tätig werden. Ausschlaggebend für den Versicherungsschutz ist lediglich, ob ihre Arbeit zur Erfüllung der Geschäftstätigkeit dient. Die genauen Tätigkeitsfelder sollten dennoch exakt im Versicherungsantrag angegeben werden. Beachten Sie, dass Geschäftsführer speziellen Schutz brauchen.

Was deckt eine Betriebs­haftpflicht­versicherung ab?

Icon Gesundheitscheck

Personenschäden

Schäden an der Gesundheit einer Person

Icon Lkw

Sachschäden

Schäden am Eigentum einer anderen Person

Icon Beleg

Vermögensfolge­schäden

Finanzielle Schäden, die sich aus Sach- oder Personen­schäden ergeben

Beispiel Personenschaden

Rutscht etwa ein Kunde in den Geschäftsräumen der GmbH aus und bricht sich den Arm, ist das Unternehmen in der Haftungspflicht. Gleiches gilt, wenn ein Kunde durch ein Produkt der Firma Schaden nimmt. Neben den Behandlungskosten können auch Ersatzleistungen für einen eventuellen Arbeitsausfall fällig werden (Vermögensfolgeschaden).

Icon Achtung offene Tür

Verletzt sich eine Person schwer und wird arbeitsunfähig, kann die GmbH sogar zu einer lebenslangen Rentenzahlung verpflichtet werden. Entsprechend hoch sind die potenziellen Kosten eines solchen Schadens. Eine Betriebs­haftpflicht deckt derartige Personenschäden ab und übernimmt die Zahlung von Schadensersatzforderungen.

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Wann zahlt sie nicht?

Wann die Betriebs­haftpflicht­versicherung für GmbHs nicht leistet

  • Schadensverursachung durch Geschäftsführer
    Geschäftsführer werden bei einer Verletzung ihrer Sorgfalts­pflichten weder durch die Haftungsbeschränkung der GmbH noch durch die Betriebs­haftpflicht­versicherung geschützt. Sie benötigen eine D&O-Versicherung.
  • Grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz
    Leichte Fahrlässigkeit ist in der Regel versichert, aber nicht jede Versicherung leistet bei grober Fahrlässigkeit. Vorsätzliche Schäden sind in jedem Fall vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
  • Schäden außerhalb des Geltungsbereichs
    Unter Umständen ist der Versicherungsschutz auf Deutschland oder das europäische Ausland beschränkt.
  • „Echte“ Vermögensschäden
    Vermögensschäden, die nicht als Folge eines Sach- oder Personenschadens, sondern zum Beispiel durch eine fehlerhafte Beratung entstanden sind, müssen durch eine Vermögensschaden­haftpflicht versichert werden.

Was kostet sie?

Rechenbeispiel: 8-köpfige Marketing-Agentur

BrancheMarketing-Agentur
Anzahl Mitarbeiter1 Geschäftsführer, 7 Vollzeit-Angestellte
Jahresumsatz500.000 €
Selbstbehalt250 €
Deckungssumme5 Mio. € pauschal für Personen-, Sach-, Vermögensschäden
Versicherte Leistungen (Auswahl)Verletzung von Datenschutzgesetzen, Schäden durch Subunternehmen, Verlust von Schlüsseln, Umwelt­haftpflicht
Beitrag pro Monat8,68 €*
*Umgerechnet vom Jahresbeitrag. Wir empfehlen die jährliche Zahlungsweise, da sonst Aufschläge anfallen können.

Kostenfaktoren

Wie teuer eine Betriebs­haftpflicht­versicherung ist, hängt unter anderem von den folgenden Faktoren ab:

  • Branche
  • Tätigkeitsbereiche
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Jahresumsatz
  • Vorschäden
  • Höhe der Selbst­beteiligung
Icon Taschenrechner

Was kostet eine Betriebs­haftpflicht­versicherung für Ihre GmbH?

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Betriebs­haftpflicht­versicherung für GmbH im Test

Wir haben aktuelle Testergebnisse, Kundenurteile und Experten-Tipps zu Anbietern der Betriebs­haftpflicht­versicherung für Sie zusammengetragen und ausgewertet. Auch wenn keine Tests vorliegen, die sich spezifisch mit der Betriebs­­haftpflicht­ für GmbHs beschäftigen, können Sie sich bei der Suche nach dem optimalen Tarif an allgemeinen Ergebnissen zur Betriebs­­haftpflicht orientieren.

Ausschnitt der aktuellen Testsieger (2024)

AnbieterFranke und Bornberg ØServiceValue FairnessGesamtwertung von 100
AllianzFFFSehr gut92
Logo Württembergische Versicherung AGWürttembergischeFFFSehr gut92
Logo Generali Deutschland AGGeneraliFFFSehr gut92

Die ganze Tabelle und die aktuellen Testsieger der Betriebs­­haftpflicht­­versicherung sowie die Empfehlungen unserer Experten finden Sie hier:

Alle Betriebs­haftpflicht­versicherer im Test (2024)

So wählen Sie die richtige Betriebs­haftpflicht für Ihre GmbH

Ein wichtiges Vergleichskriterium ist die Höhe der Versicherungsbeiträge, aber Sie sollten bei der Versicherung Ihrer GmbH nicht nur darauf achten. Die ideale Betriebs­­haftpflicht­­versicherung ist genau auf die Risiken, das Tätigkeitsfeld und den Absicherungsbedarf der GmbH angepasst.

Darauf sollten Sie beim Vergleich achten

  • Welche Risiken sind versichert? Wie sieht es beispielsweise mit Umweltschäden, Mietsachschäden oder Schlüsselverlust aus?
  • Wie hoch ist die Deckungssumme? Und wie oft können Sie diese bei mehreren Schäden in einem Jahr in Anspruch nehmen?
  • Inwiefern ist Fahrlässigkeit versichert?
  • Leistet die Versicherung auch bei Schäden im Ausland?
  • Wie hoch ist die Selbst­beteiligung im Schadensfall?
  • Welche Anpassungsmöglichkeiten sind vorgesehen, falls sich die Bedürfnisse Ihres Unternehmens in Zukunft ändern?

So gehen Sie vor

  1. Bedarfsanalyse
    Erfassen Sie sämtliche Geschäftstätigkeiten Ihrer GmbH und analysieren Sie die damit einhergehenden Risiken und das Ausmaß potenzieller Schäden.
  2. Marktübersicht verschaffen
    Holen Sie verschiedene Angebote von Versicherern ein und vergleichen Sie diese. Nutzen Sie dafür gern unseren kostenfreien Online-Tarifvergleich. Achten Sie beim Vergleich unter anderem auf Deckungssummen, Leistungsausschlüsse, versicherte Risiken und Zusatzleistungen.
  3. Gegebenenfalls individuelle Beratung nutzen
    Lassen Sie sich gegebenenfalls beraten. Kontaktieren Sie hierzu gerne unser Makler-Team.
  4. Vertrag abschließen
    Wenn Sie einen passenden Tarif gefunden haben, beantragen Sie Versicherungsschutz. Unterschreiben Sie den Vertrag nach einer finalen Prüfung der Versicherungs­bedingungen.
  5. Dokumentation und Überprüfung
    Bewahren Sie alle wichtigen Dokumente zur Betriebs­haftpflicht­versicherung gut auf. Prüfen Sie alljährlich, ob die Versicherung weiterhin gut auf die Anforderungen Ihrer GmbH zugeschnitten ist.

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Diese Fehler sollten Sie als GmbH beim Abschluss einer Betriebs­haftpflicht unbedingt vermeiden

lesen
  • Risiken unterschätzen
    Machen Sie sich ein realistisches Bild der Haftungsrisiken, die mit Ihren geschäftlichen Tätigkeiten einhergehen, und überschätzen Sie nicht den Schutz der Haftungsbeschränkung.
  • Falsche Versicherungssumme wählen
    Achten Sie darauf, dass die Deckungssumme der Größenordnung potenzieller Schadenersatz­forderungen angemessen ist.
  • Ausschlüsse und Einschränkungen übersehen
    Lesen Sie die Versicherungs­bedingungen genau und achten Sie dabei auf Leistungsausschlüsse und Einschränkungen.
  • Kein Vergleich
    Vergleichen Sie verschiedene Angebote, um die optimale Versicherung für Ihre GmbH zu finden.

Wichtige Tipps unserer Experten für Sie

Experten-Tipp 1:
Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

„Eine gute Betriebs­haftpflicht­versicherung sollte immer für den größten anzunehmenden Schadensfall absichern. Standardmäßig beträgt die Deckungssumme mindestens drei Millionen Euro. Je nach Betriebsgröße kann jedoch auch eine Summe von fünf Millionen Euro optimal sein.“

Foto von Martin Hacker
Berater

Experten-Tipp 2:
D&O-Versicherung: Zusätzliche Absicherung für den Geschäftsführer

„Die Haftungsbeschränkung gilt nur für die GmbH selbst, nicht für ihren Geschäftsführer. Verletzt er seine Sorgfaltspflicht, haftet er mit seinem gesamten Privatvermögen für eventuelle Schäden. Schon eine Fehleinschätzung kann immense finanzielle Konsequenzen haben. Die Betriebs­haftpflicht springt in diesen Fällen nicht ein. Geschäftsführer können jedoch eine zusätzliche Director & Officers-Versicherung abschließen, kurz D&O Versicherung genannt, und sich so gegen Forderungen aus Personen-, Sach- und Vermögensschäden absichern.“

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Berater

Experten-Tipp 3:
Versicherungsschutz im Ausland

„Zahlreiche Betriebe bieten ihre Produkte und Dienstleistungen nicht nur im Inland an. Eine gute Betriebs­haftpflicht­versicherung für die GmbH sollte daher auch einen Auslandsschutz beinhalten. Der Auslandsschutz kann europaweit oder weltweit gelten. Wie umfassend die Auslands­versicherung sein muss, hängt davon ab, ob die GmbH lediglich Waren ins Ausland liefert oder dort auch eine Niederlassung unterhält.“

Foto von Martin Hacker
Berater

Experten-Tipp 4:
Welche zusätzlichen Leistungen sind sinnvoll?

„GmbH ist nicht gleich GmbH und nicht für jedes Unternehmen eignet sich die gleiche Betriebs­haftpflicht­versicherung. Einige Unternehmen können von zusätzlichen oder weiteren Absicherungen profitieren.

  • Vermögensschaden­haftpflicht
    Je nach Branche können GmbHs etwa von einer zusätzlichen Absicherung von direkten Vermögensschäden profitieren. Als direkte oder echte Vermögensschäden gelten alle Schadensfälle, bei denen weder Personen verletzt noch Gegenstände beschädigt werden, sondern “nur” ein geldwerter Nachteil bei einem Dritten entsteht. Dazu zählen etwa Schäden durch fehlerhafte Beratung. Bei solchen Schäden leistet die Vermögensschaden­haftpflicht­versicherung, für einige Berufe auch Berufs­haftpflicht­versicherung genannt. Eine solche Versicherung ist besonders für GmbHs mit beratender Tätigkeit empfehlenswert – teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben.
  • Elektronik-/Cyber-Versicherung
    GmbHs, die mit Computersystemen oder digitalen Verwaltungslösungen arbeiten, können sich mit einer Cyber-Versicherung vor Risiken im Internet schützen. Hackerangriffe sind längst keine Seltenheit mehr und können nicht nur der GmbH sondern auch ihren Kunden erheblich schaden. Eine Elektronik­versicherung versichert alle elektronischen Gegenstände im Betrieb vor Schäden durch Elementargefahren oder Vandalismus, aber auch vor Eigenschäden durch etwa falscher Bedienung.
  • Produkt­versicherung
    Für GmbHs, die eigene Produkte herstellen und vertreiben, kann sich eine extra Produkt­versicherung lohnen. Bis zu einem gewissen Umfang ist diese bereits in der Betriebs­haftpflicht enthalten. Prüfen Sie unbedingt, ob dies für Ihren Betrieb ausreicht – andernfalls ist eine erweiterte Produkt­versicherung notwendig. Dies gilt etwa, wenn Sie Ihre Produkte an Großabnehmer liefern.“
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Berater

Experten-Tipp 5:
Was gilt es bei der Kündigung zu beachten?

„Der Versicherungsvertrag wird in der Regel für ein Kalenderjahr abgeschlossen. Die Versicherungspolice informiert über das genaue Ablaufdatum. Kündigt die GmbH den Vertrag nicht, verlängert sich die Laufzeit um weitere zwölf Monate. Die Kündigungsfrist beträgt üblicherweise drei Monate. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Kündigung schriftlich einreichen.

Setzt der Versicherer eine Beitragserhöhung an, die nicht mit einer Verbesserung der Leistungen einhergeht, hat der Versicherungsnehmer das Recht auf außerordentliche Kündigung. Diese muss innerhalb eines Monats nach Erhalt des Ankündigungsschreibens beim Versicherer eingehen. Beide Seiten haben das Recht zur außerordentlichen Kündigung, wenn ein Schadensfall eintritt, der die Versicherung zur Regulierung verpflichtet. Stellt eine GmbH den Betrieb ein oder wird veräußert, kann der Versicherungsvertrag ebenfalls außerordentlich gekündigt werden.“

Foto von Martin Hacker
Berater

Experten-Tipp 6:
Betriebs­haftpflicht als sinnvolle Ergänzung

„In bestimmten Branchen – zum Beispiel, wenn Ihre GmbH vor allem beratend tätig ist, Vermögen verwaltet oder IT-Dienstleistungen erbringt – sind rein finanzielle Schäden wahrscheinlicher als Sach- und Personenschäden und sollten unbedingt mit einer Vermögensschaden­haftpflicht oder Berufs­haftpflicht­versicherung versichert werden. Es ist häufig trotzdem sinnvoll, zusätzlich auch eine Betriebs­haftpflicht (auch manchmal Büro­haftpflicht genannt) in Ihren Versicherungsschutz zu integrieren.“

Foto von Martin Hacker
Berater

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Katharina Burnus
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