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Betriebs­haftpflicht­versicherung für Kleingewerbe

Kleinunternehmer beziehungsweise Inhaber von Kleingewerbe sind für Schäden an Dritten im Rahmen der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit voll haftbar. Mit einer Betriebshaftpflicht für Kleinunternehmer sichern sich Unternehmen vor finanziellen Risiken ab. Lassen Sie sich vom Spezialisten beraten: kostenlos und unverbindlich!
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Ist die Betriebshaftpflichtversicherung für Kleingewerbe Pflicht?

Es besteht in der Tat keine Pflicht für Kleinunternehmer, eine Betriebshaftpflichtversicherung für Ihr Gewerbe abzuschließen. Dennoch wird der Abschluss dringend jedem Unternehmen, Gewerbetreibenden, Selbstständigen und Freiberufler empfohlen.

Grundsätzlich gilt: Eine Betriebshaftpflicht ist für jedes Unternehmen sinnvoll, das Gefahr läuft, bei der Ausübung der gewerblichen Tätigkeit Schadenersatzansprüche zu verursachen und so seine unternehmerische Existenz zu gefährden. Diese Ansprüche entstehen durch Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die der Kleinunternehmer, seine Mitarbeiter oder sein Unternehmen Dritten zufügt.

Es ist dabei wichtig, die individuellen Gefahren und Risiken des eigenen Unternehmens zu kennen, um die passende Betriebshaftpflicht zu finden. Ein Online-Händler muss beispielsweise anders versichert werden, als ein produzierender Betrieb.

BERATER-TIPP

»Ein sogenanntes Nebengewerbe (auch: Kleingewerbe) ist in den besseren Tarifen Ihres Privathaftpflicht-Versicherers oft bereits mitversichert! Schauen Sie allerdings genau hin, denn es gibt viele Details und „Kleingedrucktes“. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob bereits ein Versicherungsschutz besteht, rufen Sie uns gerne an oder schreiben uns eine E-Mail. Wir helfen Ihnen weiter – kostenlos und unverbindlich.«

Kosten der Betriebshaftpflicht für Kleingewerbe

Das individuelle Betriebsrisiko des Unternehmens bestimmt die Höhe des Beitrags zur Betriebshaftpflichtversicherung. Unter Beachtung der Branche, in der das Gewerbe tätig ist, der gewünschten Deckungssumme und der Umsatzhöhe wird die Prämie für den Versicherungsschutz berechnet. Zudem wird der Beitrag durch etwaige Deckungserweiterungen zusätzlich erhöht.
Wie hoch die Beiträge zur Betriebshaftpflicht ausfallen und welche Leistungen dafür gezahlt werden, hängt auch von dem gewählten Versicherer ab. Deshalb ist es ratsam, verschiedene Tarife miteinander zu vergleichen um den besten Vertrag abzuschließen. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann bei der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis mit zurate gezogen werden.

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Beiträge zur Betriebshaftpflicht mindern

Kleinunternehmer setzen sich zu Beginn der Unternehmensgründung oft hohen finanziellen Risiken aus, unter anderem durch gleichbleibenden Fixkosten und schwankenden Einnahmen. Auch der Versicherungsschutz schlägt mit einem nicht unbeträchtlichen Betrag zu Buche. Der Versicherungsbeitrag kann jedoch unter Beachtung einiger Dinge vermindert werden:

1. Höhere Selbstbeteiligung wählen

Kleinere Schäden sollten aus eigener Tasche finanziert werden, denn die Versicherungsunternehmen prüfen stetig die Risiken der Versicherten. Das reduziert einerseits den Beitrag zur Betriebshaftpflicht und andererseits laufen Kleinunternehmer so keine Gefahr, bei zu häufiger Inanspruchnahme der Versicherer aus dem Versicherungsverhältnis gekündigt zu werden.

2. Geringe Versicherungssumme wählen

Bei diesem Schritt ist Vorsicht geboten, denn eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer zu geringen Deckungssumme ist wiederum auch nicht sinnvoll. Besonders im Bereich der Sach- und Personenschäden sollten alle finanziellen Risiken abgedeckt sein. Um die passende Deckungssumme zu finden, kann mit dem Versicherer Rücksprache gehalten werden.

3. Beitrag und Leistungen verhandeln

Jungen Kleinunternehmern bietet sich die Möglichkeit zu Beginn der Betriebshaftpflichtversicherung einen besonders günstigen Tarif mit dem Wunschversicherer auszuhandeln. Manchmal sind sogar bessere Leistungen zu einem günstigeren Preis möglich. Auch hierbei bietet es sich an, mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen, um anschließend von der besten Police zu profitieren.

Betriebshaftpflichtversicherung Leistungen für Kleingewerbe

Die Leistungen der Betriebshaftpflicht für Kleingewerbe und Kleinunternehmer entscheiden sich in der Regel nicht von den Leistungen der normalen Betriebshaftpflichtversicherung. Es hängt vor allem von der Art des Gewerbes ab, welche Risiken zusätzlich zu den allgemeinen Betriebsrisiken wie etwa Abwasser- und Mietsachschäden in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Grundsätzlich sollten alle möglichen Schäden abgedeckt sein, die bei der Ausübung der betrieblichen Tätigkeit an Dritten entstehen könnten.

Des Weiteren schützt die Betriebshaftpflicht Klein- und Nebengewerbe vor ungerechtfertigten Schadenersatzforderungen im Falle einer Klage. Die Versicherung übernimmt dabei die Gerichtsgebühren, Gutachterkosten, Anwaltshonorare und sonstige gerichtliche Kosten. Sollte der Kleinunternehmer tatsächlich haftbar gemacht werden und infolge dessen den Schadenersatzanspruch begleichen müssen, greift der Versicherungsschutz der Berufshaftpflicht und begleicht die Forderung bis zur maximalen Deckungssumme, die bei Versicherungseintritt festgelegt wurde.

Von den Berufshaftpflichtversicherung Leistungen für Kleingewerbe profitiert nicht nur allein der Gewerbeinhaber, sondern auch etwaige Mitarbeiter.

Schadensdefinitionen

Folgende konkrete Schäden werden durch eine Betriebshaftpflichtversicherung für Kleingewerbe abgefangen:

Sachschäden

Die häufigste Schadensart im Bezug auf Kleingewerbe sind Sachschäden. Unabhängig von seiner wirtschaftlichen Situation haftet der Kleinunternehmer für alle Sachschäden, die er, deine Mitarbeiter oder sein Unternehmen am Eigentum Dritter verursachen – und das in voller Höhe.

Personenschäden

Die Abdeckung von Personenschäden ist genauso wichtig, wie die von Sachschäden. Denn auch hierbei können die Kosten für Krankenhausaufenthalte, Verdienstausfälle und Schmerzensgelder horrende Summen erreichen und somit sogar die Existenz des Unternehmens gefährden.

Vermögensschäden

Als Vermögensschäden sind Schäden zu verstehen, die infolge von anderen Personen- oder Sachschäden entstehen. Dazu zählen zum Beispiel Betriebsunterbrechungen und damit verbundene Umsatzeinbußungen oder der Arbeitsausfall eines Geschädigten nach einem Unfall.

Was ist eigentlich ein Kleingewerbe?

In der Kleinunternehmerregelung § 19 UStG werden die Voraussetzungen für ein Kleingewerbe definiert. Als Kleinunternehmer werden Existenzgründer bezeichnet, deren Unternehmen sich gerade in der Aufbauphase befinden und Unternehmer, die neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit noch ein Gewerbe führen.

Das Einkommen von Kleinunternehmern darf dem Umsatzsteuergesetz zufolge im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro zuzüglich Umsatzsteuer nicht übersteigen und muss im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 50.000 Euro liegen. Umsätze von Gütern des Anlagevermögens werden nicht mit einbezogen. Falls die Tätigkeit nicht das gesamte Jahr über ausgeübt wurde, werden die erzielten Umsätze auf das ganze Jahr hochgerechnet.

Kleingewerblern ist es zudem untersagt eine Umsatzsteuer auf ihren Rechnungen zu erheben, da sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen müssen. Außerdem dürfen sie keine Vorsteuer erheben und profitieren von vereinfachten Aufzeichnungspflichten.

Beispiele für Kleinunternehmer
Beispiel A

Herr Müller hat mit seinem Nebengewerbe in der Startphase einen Gesamtumsatz inklusive Umsatzsteuer von 13.500 Euro im Zeitraum vom 01.01.2016 – 31.12.2016 erwirtschaftet und somit seinen Status als Kleinunternehmer bestätigt, da er unter der Einkommensgrenze für Kleinunternehmer von 17.500 Euro liegt.

Beispiel B

Frau Peters hat durch ihre Nebentätigkeit im Zeitraum vom 01.06.2016 – 31.12.2016 inklusive Umsatzsteuer insgesamt 14.300 Euro verdient. Auf das Jahr hochgerechnet bedeutet das einen Gesamtumsatz von 24.514,28 Euro. Damit liegt Frau Peters weit über der Einkommensgrenze und gilt nicht mehr als Kleinunternehmerin.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.04.2019 aktualisiert.
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Mario Müller
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