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Betriebs­haftpflicht­versicherung für Reiseveranstalter

Absicherung gegen z. B. verspätete Heimreisen und andere Schadensersatzansprüche
Reiseveranstalter möchten Urlaubern die schönste Zeit des Jahres bieten. Können sie Leistungen nicht erfüllen oder kommt gar ein Reisender zu Schaden, stehen die Veranstalter in der Haftpflicht und müssen die oft hohen Folgekosten tragen. Mit einer Betriebs­haftpflicht­versicherung für Reiseveranstalter schützen Sie Ihr Unternehmen vor dem finanziellen Ruin.
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Was ist eine Betriebshaftpflichtversicherung für Reiseveranstalter?

Laut Reisevertragsgesetz haften Reiseveranstalter für die Nicht- oder Schlechterfüllung des Reisevertrags. Haftbar gemacht werden können sowohl Personenschäden als auch Sach- und Vermögensschäden. Dabei muss der Veranstalter nicht nur für selbst verschuldete Schäden aufkommen, sondern kann auch für Schäden haftbar gemacht werden, die durch Kooperationspartner wie Charter-Unternehmen, Reedereien oder Hotels verursacht werden.

Führt ein fahrlässiges Verschulden des Reiseveranstalters zum Beispiel zu einer verspäteten Heimreise und den Reisenden entsteht ein Verdienstausfall, können die Urlauber Schadenersatz geltend machen. Erleidet ein Reisender gar Verletzungen oder kommt zu Tode, ist der Veranstalter zur unbegrenzten Haftung verpflichtet und muss gegebenenfalls sogar mit seinem Privatvermögen für den Schaden aufkommen.

Personenschäden ziehen häufig Kosten im Millionenbereich nach sich. Ohne eine gute Absicherung bedeutet das für viele Reiseveranstalter den finanziellen Ruin. Eine Betriebshaftpflichtversicherung für Reiseveranstalter springt im Schadensfall ein und schützt vor hohen Folgekosten.

Was versichert die Haftpflicht für Reiseveranstalter?
  • Sachschäden
  • Personenschäden
  • Vermögensschäden
  • passiver Rechtsschutz mit Abwehr unberechtigter Schadensersatzansprüche
  • Vorsatz ist nicht versichert

Wer sollte eine Betriebshaftpflichtversicherung für Reiseveranstalter abschließen?

Als Reiseveranstalter gilt laut Reisevertragsrecht, wer ein im Vorhinein festgelegtes Programm mit mindestens zwei selbständigen Hauptleistungen zum einheitlichen Preis anbietet. Derartige Hauptleistungen umfassen zum Beispiel den Transport zum Urlaubsort, die Übernachtung, die Verpflegung oder ein Sport- und Kulturangebot. Eine gute Betriebshaftpflicht empfiehlt sich daher nicht nur für große Veranstalter, die pro Jahr mehrere Reisen für Hunderte von Urlaubern organisieren.

Für Sport- und Adventure-Veranstalter gelten dieselben Haftpflichtbedingungen. Auch sie sollten sich daher gegen mögliche Schadensersatzansprüche absichern. Das gilt ebenso für Vereine, Verbände, Stiftungen und Einrichtungen aus Bereichen wie Jugend, Kultur, Bildung oder Freizeit, die Reisen organisieren.

BERATER-TIPP

»Als Reiseveranstalter haften Sie nach dem Reisevertragsrecht auch für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die den Reisenden entstehen können. Dabei haften Sie nicht nur für selbstverschuldete Schäden, sondern auch für das Verschulden Ihrer Kooperationspartner, also zum Beispiel Busunternehmer und Hotelbetreiber! Daher ist eine umfassende Absicherung unumgänglich – lassen Sie sich gerne von unseren hauseigenen Spezialisten dazu beraten.«

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Haftpflichtversicherung für gelegentliche Reiseveranstalter
Als gelegentlicher Reiseveranstalter gilt, wer nicht mehr als 350 bis 500 Reiseteilnehmer pro Jahr betreut. Einige Versicherungen bieten spezielle Policen, die genau auf die Bedürfnisse von gelegentlichen Reiseveranstaltern abgestimmt sind. Genau wie die herkömmliche Reiseveranstalter-Haftpflicht übernimmt die Versicherung Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Je nach Vertrag sind zudem leichte sportliche Aktivitäten mitversichert.

Welche Leistungen bietet die Haftpflicht für Reiseveranstalter?

Selbst bei professioneller Reiseplanung bleibt immer ein Restrisiko. Kleine Fehler und Unfälle passieren und können für den Reiseveranstalter hohe Kosten nach sich ziehen. Die Haftpflicht für Reiseveranstalter sichert gegen die folgenden Schadensereignisse ab:

  • Personenschäden: die Gesundheitsschädigung, die Verletzung oder den Tod von Reiseteilnehmern
  • Sachschäden: die Beschädigung oder Vernichtung von Sachen der Reisenden
  • Vermögensschäden: die Nicht-Erfüllung von zugesagten Leistungen

Der Versicherungsschutz gegen Vermögensschäden umfasst dabei alle typischen Tätigkeiten eines Reiseveranstalters, von der Auswahl, Überprüfung und Zusammenstellung von Einzelleistungen bis hin zur Organisation und Durchführung der Leistungen gemäß Reisevertrag.

Darüber hinaus schließt die Reiseveranstalter-Haftpflicht einen passiven Rechtsschutz mit ein. Das bedeutet, die Versicherung prüft sämtliche Schadensersatzansprüche zunächst auf Berechtigung. Unberechtigte Ansprüche wehrt sie notfalls vor Gericht ab und übernimmt dabei die Kosten für den Prozess, Anwälte und eventuelle Zeugen und Gutachter.

Der Versicherungsschutz gilt in aller Regel für den Reiseveranstalter selbst sowie für alle seine Mitarbeiter. Eine gute Haftpflicht für Reiseveranstalter schließt zudem die sogenannten Erfüllungsgehilfen mit ein. Dabei handelt es sich um Kooperationspartner, die im Auftrag des Veranstalters Teile der Reiseorganisation und -durchführung übernehmen. Darunter fallen zum Beispiel Mitarbeiter von Reedereien, Busfahrer eines vom Veranstalter beauftragten Busunternehmens oder Mitarbeiter weiterer Charter-Unternehmen.
Die Betriebshaftpflichtversicherung für Reiseveranstalter deckt Schäden ab, die durch das Verschulden des Reiseveranstalters oder seiner Erfüllungsgehilfen zustande kommen. Stolpert ein Reisender aus eigener Unachtsamkeit am Pool und verletzt sich am Fuß, ist das in der Regel kein Fall für die Reiseveranstalter-Haftpflicht. Kommen dem Reisenden Sachen abhanden oder werden sie gestohlen, haftet die Versicherung ebenfalls nicht. Versicherungsunternehmen können zudem spezielle Risiken, etwa besonders gefährliche Sportarten, vom Leistungsumfang ausschließen.

Die Reiseveranstalter-Haftpflicht zahlt darüber hinaus nicht bei Schäden, die auf vorsätzliches Handeln des Reiseveranstalters oder seiner Erfüllungsgehilfen zurückzuführen sind. Versuchen Sie, vorsätzlich herbeigeführte Schäden durch falsche Angaben zu vertuschen, kann die Versicherung den Vertrag beenden und strafrechtlich gegen Sie vorgehen.

Die Höhe der Deckungssumme sollte sich an der Anzahl der Teilnehmer und der Art des Risikos orientieren. Für Abenteuerreisen sind meist höhere Deckungssummen sinnvoll als für einen Strandurlaub. Generell wird empfohlen, eine mögliche Schadenshöhe von mindestens 5 Millionen Euro abzusichern. Es werden aber auch Policen mit deutlich höheren Deckungssummen von 10 Millionen, 15 Millionen oder mehr angeboten.
Die Prämienhöhe der Reiseveranstalter-Haftpflicht berechnet sich anhand verschiedener Faktoren:

  • der Anzahl der Reiseteilnehmer
  • der Art der angebotenen Aktivitäten
  • der Unternehmensgröße
  • der Höhe der Deckungssumme
  • der gewählten Vertragslaufzeit

Wer Reisen mit höherem Risiko veranstaltet, etwa Adventure-Touren oder Ski-Reisen, zahlt meist auch höhere Prämien. Nachlässe gewähren einige Versicherungen, wenn eine bestimmte Anzahl von Reiseteilnehmern pro Jahr überschritten wird.

Prämien senken durch Selbstbehalt
Über die Vereinbarung eines Selbstbehalts lässt sich die Höhe der Versicherungsbeiträge reduzieren. Reiseveranstalter sollten dabei allerdings beachten, dass der Selbstbehalt für jeden einzelnen Schadensfall zu zahlen ist. Werden bei einem Unfall gleich 50 Personen verletzt, muss der Veranstalter auch 50 Mal den Selbstbehalt zahlen. Das kann schnell den finanziellen Spielraum sprengen.

So können Sie die Reiseveranstalter-Haftpflicht kündigen

Entspricht Ihre Betriebshaftpflichtversicherung für Reiseveranstalter nicht mehr Ihren aktuellen Ansprüchen, können Sie die Police jeweils zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen. Die Frist beträgt bei ordentlicher Kündigung drei Monate. Ein formloses Kündigungsschreiben reicht aus, begründen müssen Sie die Kündigung nicht.

Außerordentliche Kündigung der Reiseveranstalter-Haftpflicht
In bestimmten Fällen besteht das Recht auf außerordentliche Kündigung der Reiseveranstalter-Haftpflicht. Als Versicherungsnehmer können Sie die Police zum Beispiel mit Frist von nur einem Monat kündigen, wenn der Versicherer eine Beitragserhöhung ankündigt, ohne den Leistungsumfang zu verbessern.
Versicherer wie auch Versicherungsnehmer können zudem außerordentlich kündigen, wenn ein Schadensfall eintritt. Das Sonderkündigungsrecht gilt dann unabhängig von der Schadensregulierung.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
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